Donnerstag, 20. November 2014

Meerjungfrauengeburtstag


Es ist wieder so weit: Kindergeburtstag! Meine Tochter hat Anfang des Monats ihren sechsten Geburtstag gefeiert und sich dieses Jahr für das Motto "Meerjungfrau" entschieden. Heute möchte ich Euch zeigen, was daraus geworden ist :) 


Wir haben dieses Jahr nur einen Teil des Kindergeburtstags zu Hause verbracht: Nach dem Kuchen essen, dem Geschenke auspacken und ein bisschen Spielen sind wir in den Indoorspielplatz gefahren und haben dort den restlichen Tag verbracht. Daher ist die Dekoration dieses Jahr etwas kleiner ausgefallen als in den Jahren davor - ich hatte "nur" das Kuchenbuffet aufgebaut und den Tisch geschmückt. 


Einladungen

Aber von Anfang an: Zuerst kommen natürlich die Einladungen :) Jedes Kind hat eine Flaschenpost bekommen, in der die zusammengerollte Einladung und ein paar kleine Muscheln steckten. Verziert habe ich die Flaschen mit passendem Band, mit Pailletten in grün und blau sowie mit Muscheln und kleinen Rettungsringen. 

Die Muscheln haben wir übrigens alle dieses Jahr im Urlaub in Dänemark gesammelt :) 


Kuchenbuffet

Für das Buffet hatte ich gebacken: 

- Muffins mit Meerjungfrauen-Pieksern 
- Seesterne 
- Madeleines 

Natürlich war es viel zu viel. Aber die Reste sind wir alle noch losgeworden ;)

Die Rezepte für die Seestern und die Madeleines werde ich Euch noch in eigenen Beiträgen vorstellen und dann auch hier im Beitrag verlinken. 


Die Muffins habe ich nach diesem Rezept gebacken, das Frosting allerdings durch blau eingefärbten Zuckerguss ersetzt, den ich mit goldenen und silbernen Zuckerperlen bestreut habe. Aus Tonkarton habe ich kleine Meerjungfrauen gebastelt, mit Klebeband auf Schaschlickspieße geklebt, noch mit etwas Band und Pailletten verziert und in die Muffins gesteckt. Die passenden Muffinförmchen habe ich aus Australien importiert (tausend Dank, liebe Tina!), da ich hier keine schönen Förmchen gefunden hatte. 

Wie auf der Einladung angekündigt, gab es neben "Muschelkuchen" natürlich auch "Algentee" - dafür habe ich einfach Pfefferminztee gekocht und einige frische Stiele Minze mit in den Krug gesteckt. Außerdem gab es natürlich Wasser und Apfelsaft. 


Dekoration 

Für die Dekoration habe ich im Stoffhandel verschiedene Stücke günstigen Restestoff gekauft. Dabei war zufällig auch ein Stück Stoff mit aufgedruckten Wellen und Wasserpflanzen - Glück muss man haben! :) 

Außerdem habe ich mit ganz vielen Muscheln und Steinen dekoriert, die wir im Urlaub an der Nordsee gesammelt hatten. Nur die großen Muschelplatten hatte ich im Deko-Handel gekauft. Außerdem habe ich mit Fischernetzen, kleinen hellblauen Perlen und Pailletten dekoriert. Die Meerjungfrauen-Barbie hatte meine Tochter letztes Jahr schon geschenkt bekommen - nun hat sie gut auf den Buffettisch gepasst. 

Wie jedes Jahr gehörte auch wieder eine Wimpelkette mit dazu, die ich auf Fotopapier ausgedruckt, ausgeschnitten und mit passendem Band zusammen gebunden habe. Die Vorlage dafür habe ich ja schon von den Vorjahren gespeichert, ich ändere nur jeweils die Zahlen, Muster und Farben passend ab - dieses Mal natürlich in Blautönen. 


Viel Spaß hatten die Kinder an den drei Kraken, die ich aus Luftballons geknotet hatte - eine davon seht Ihr neben dem Buffet. Dafür benötigt Ihr einen großen Luftballon als Kopf, zwei Wasserbomben als Augen und vier Modellierluftballons für die Beine. Die Modellierluftballons werden in der Mitte miteinander verdreht, so dass sich daraus acht Beine ergeben. Den großen Ballon habe ich dann mit etwas Band an den Beinen befestigt und daran dann auch die zwei Wasserbomben mit Band festgeknotet. Zuletzt werden die Pupillen mit schwarzem Edding aufgemalt. 


Tischdekoration

Auch der Tisch wurde natürlich passend dekoriert. Nachdem die Kinder mittlerweile groß genug sind, haben wir dieses Jahr keinen Kindertisch aufgebaut, sondern unseren Wohnzimmertisch gedeckt. Auch hier habe ich verschiedene Stoffe, Muscheln, Perlen, Pailletten und Steine zur Dekoration verwendet. Außerdem - wie auch auf dem Buffettisch - ein paar Fruchtgummi-Haie auf dem Tisch verteilt (die allerdings nicht sehr lange überlebt haben). 


Auf den Bildern ist es nicht zu sehen, aber um unsere mit weißem Stoff bezogenen Stühle etwas zu schützen, habe ich aus blauen Badehandtüchern eine Art Hussen gebastelt, indem ich die Handtücher mit Band an den Stuhllehnen befestigt habe. 


Für die Getränke habe ich, wie schon in den letzten Jahren, Milchflaschen für jedes Kind vorbereitet. Ich habe sie oben mit passendem Band umwickelt und wiederum Pailletten, Muscheln und kleine Rettungsringe daran geknotet. Als Namensschilder habe ich aus Tonkarton Seepferde in verschiedenen Blau- und Türkistönen ausgeschnitten und die Namen der Kinder darauf geschrieben. Die Seepferdchen habe ich dann mit "Loom"-Gummis in pink jeweils an einem Strohhalm befestigt und das Schwanzende unten um den Strohhalm herumgelegt. 



Mitgebsel 

Die Mitgebsel für die Kinder hatte in in kleine Blecheimer gesteckt, die ich wiederum mit Band und Pailletten verziert und mit passenden Aufklebern beklebt hatte. Hinein kamen eine Meeresschnecken-Kette, eine Leckmuschel, zwei belgische Meeresfrüchte und ein Seesternring, der furchtbar hektisch und grell bunt leuchtet und blinkt, wenn man die Lichter im Inneren einschaltet - die Kinder fanden ihn also super ;) Eine kleine Muschel habe ich mit "Danke" beschriftet und ebenfalls am Eimerchen befestigt. 


Für den Kindergarten 

Seit diesem Jahr gibt es in unserem Kindergarten ein paar Veränderungen und an den Geburtstagen wird seither nicht mehr für die ganze Gruppe Kuchen o. ä. mitgebracht, sondern das Geburtstagskind darf mit einigen seiner Freunden ins "Kinderrestaurant" zum Frühstück gehen und dafür etwas mitbringen. Ich hatte für jedes Kind eine kleine Frühstücksbox gepackt. Darin waren ein Muffin, herzhafte Waffeln und ein Smoothie - die Rezepte für die Muffins und die Waffeln gibt es demnächst :) 

Die eigentlich weißen Boxen habe ich mit passenden Aufklebern beklebt und mit blauem Stift mit Wellen bemalt. 




Zum Schluss noch ein paar Infos zu Ideen- und Bezugsquellen: 

- Die Flaschen für die Einladungen stammen von Gläser und Flaschen

- Die Blecheimer habe ich günstig bei Ebay ersteigert 

- Die Pailletten, die Fischernetze, die Mini-Rettungsringe etc. kann man günstig in 1-Euro-Läden o. ä. kaufen (die Pailletten z. B. stammen von Tedi). Dort bekommt man auch Packungen mit verschiedenen Muscheln, falls Ihr nicht zufällig irgendwo am Meer wohnt oder Urlaub macht ;) 

- Die Teller und passenden Servietten habe ich bei Amazon bestellt*  

- Die Milchflaschen habe ich schon vor einigen Jahren bei Flaschen Bauer gekauft und verwende sie immer wieder zu allen möglichen Gelegenheiten. 

- Die Meerjungfrauen-Aufkleben habe ich ebenfalls bei Tedi gekauft. 

- Die Asia-Boxen gibt es über Amazon zu bestellen* (sie lassen sich auch toll als Verpackung für z. B. selbstgemachtes Müsli, Kekse etc. zum Verschenken verwenden!) 

- Die Bänder und die großen Muschelplatten habe ich im Deko-Großhandel Andreas in Dietzenbach gekauft. Man benötigt einen Gewerbeschein um dort einzukaufen. Wer in der Nähe wohnt und die Möglichkeit hat, sollte aber auf jeden Fall die Chance nutzen! 

- Die Luftballon-Kraken habe ich hier entdeckt und 

- die Seepferdchen-Flaschen hier


In meinem kleinen Amazon-Shop* habe ich eine eigene Kategorie "Meerjungfrauen-Party" eingerichtet mit Produkten, die ich entweder selbst für die Geburtstagsfeier verwendet habe, oder die zusätzlich toll dazu passen. Klickt in meinem Amazon-Shop in der rechten Sidebar einfach die Kategorie "Meerjungfrauen-Party" an. 


Ich hoffe, Euch hat die Meerjungfrauen-Party ebenso gut gefallen wie meiner Tochter und ihren Gästen :) 






*Affiliate-Link

Dienstag, 18. November 2014

Fremdgebloggt: Dessert zum Rote-Bete-Menü: Warmer Rote-Bete-Schokoladen-Kuchen mit Birnen


Kennt Ihr Dinnerhopping? So etwas ähnliches mache ich heute auch ;) Denn das Dessert zum Rote-Bete-Menü genießen wir nicht hier, sondern im Blog von bookatable

Schaut Euch doch dort alle Fotos zum warmen Rote-Bete-Schokoladenkuchen mit Birne und das dazugehörige Rezept an!

Aber auch hier sein lohnt sich, denn hier möchte ich Euch kurz erklären, wie Ihr die Küchlein gut in Eure Organisation einbauen könnt: 


Den Rote-Bete-Kuchen solltet Ihr nicht vorbacken, sondern zum Menü frisch und warm aus dem Ofen holen. Aber den Teig könnt Ihr bereits vorher anrühren. Es sollte der letzte Arbeitsschritt sein, bevor die Gäste eintreffen: Rührt den Teig an, füllt ihn in die Gläser, gebt die Birnen hinein und stellt die Gläser fix und fertig in den Kühlschrank. Ihr müsst sie dann nur noch rechtzeitig (Backzeit und gewünschte Pause nach dem Hauptgang beachten!) in den Ofen schieben. 

Zum Kuchen dazu habe ich halbsteif geschlagene Sahne serviert, die Ihr selbstverständlich auch schon vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren könnt. 

Alle Gänge des Rote-Bete-Menüs im Überblick findet Ihr hier




Sonntag, 16. November 2014

Vorspeise zum Rote-Bete-Menü: Rote-Bete-Orangen-Suppe


Nach einer kurzen Verschnaufpause sind wir bei der Vorspeise des Rote-Bete-Menüs angekommen. Ich muss sagen: Das ist mein Lieblingsgang, denn ich liebe Rote-Bete-Suppe und könnte sie jede Woche essen! 


Wer möchte, kann die Suppe bereits einige Tage zuvor zubereiten und einfrieren. Sie kann dann zum Menütag wieder aufgetaut und erwärmt werden. Ihr könnt die Suppe aber auch am Vortag kochen, sie kaltstellen und dann am Menütag erwärmen, oder natürlich frisch kochen. 


Die Suppe reicht für sechs Personen als Vorspeise. 

Garniert habe ich die Suppe mit Orangenfilets. Dafür bereits am Morgen des Menütags Orangen filetiert (Ihr benötigt ein bis zwei Stück), dabei den Saft aufgefangen und die Filets im Saft im Kühlschrank aufbewahrt bis zum Anrichten. 


Zur Suppe:

800 g vorgegarte Rote Bete grob würfeln. 

1 rote Zwiebel sowie zwei Knoblauchzehen pellen und würfeln. In etwas Öl in einem Topf andünsten. Die Rote Bete zugeben. Mit 400 ml Gemüsebrühe und 500 ml Orangensaft (100 % Fruchtsaft!) ablöschen. 1 Zimtstange, 1 Sternanis und 1 Lorberblatt zufügen (den Sternanis und das Lorbeerblatt dafür am Besten in ein Teeei geben). 


Die Suppe aufkochen und etwa zehn Minuten köcheln lassen. Dann die Gewürze herausfischen und die Suppe mit dem Pürierstab sehr fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Condimento bianco und Zimt abschmecken. 

Die Suppe in Schalen oder Teller füllen, mit je einem Klecks Creme fraîche (Schmand, saure Sahne o. ä. gehen natürlich auch), einigen Stielen Thymian und den Orangenfilets garnieren. 




Alle Gänge des Rote-Bete-Menüs auf einen Blick findet Ihr hier.


Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

800 g Rote Bete (vorgegart)
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
400 ml Gemüsebrühe
500 ml Orangensaft (100 %)
Salz
Pfeffer
Condimento bianco
Zimt
1 - 2 Orangen
Creme fraîche
einige Stiele Thymian

Donnerstag, 13. November 2014

Fremdgebloggt: Apfel-Zimt-Gugelhupf






Bereits im Oktober war ich bei der lieben Natali und ihrem Blog Luna´s Philosphy zu Gast. Und weil ich mich bei ihr so wohl gefühlt habe, habe ich heute wieder gebacken und bin bei ihr vorbei gegangen, um eine Runde Kuchen zu verteilen :) Wer möchte, kann sich gerne ein Stück abholen vom flauschig-fruchtig-saftig-locker-leckeren Apfel-Zimt-Gugelhupf. :)

Danke, liebe Natali für die erneute Gastfreundschaft! <3 nbsp="" p="">

Dienstag, 11. November 2014

Amuse-Bouche zum Rote-Bete-Menü: Rote-Bete-Bruschetta auf Rote-Bete-Baguette


Weiter geht es im Rote-Bete-Menü mit dem Amuse-bouche, dem Gruß aus der Küche!


Das Gericht ist angelehnt an italienisches Bruschetta, jedoch statt mit Tomate und Mozzarella belegt mit Roter Bete, Feta und karamellisierten Walnüssen. Und um das pinkfarbene Bild perfekt zu machen, habe ich auch das Brot mit Rote-Bete-Saft gebacken. 

Da mein Mann keinen Feta mag, habe ich einen Teil der Bruschetta mit, einen Teil ohne zubereitet. Das Rezept unten ist jedoch auf die Variante mit Feta ausgelegt. 

Das Rezept ergibt 20 Bruschetta, bei einem Menü für sechs Personen also pro Person etwa drei Stück. 


Zuerst wird das Rote-Bete-Baguette gebacken: 

Dafür 500 g Weizenmehl (Type 405) mit 1 TL Salz mischen und in eine Schüssel geben. Eine Mulde in die Mitte drücken. 300 ml Rote-Bete-Saft auf Körpertemperatur erwärmen. 10 g frische Hefe hineinkrümeln und mit einer Gabel verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Flüssigkeit in die Mulde gießen. Mit einer Gabel etwas Mehl vom Rand einrühren, bis der Vorteig etwa die Konsistenz von Pfannkuchenteig hat. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort für ca. 20 Minuten gehen lassen. 

Nun mit einem Holzlöffel alle Zutaten verrühren, bis sie einigermaßen verbunden sind. Dann mit den Händen weiterkneten: Den Teig für zehn Minuten kneten, dann die Schüssel erneut mit einem Küchenhandtuch abdecken und gehen lassen, bis der Teig auf das doppelte Volumen aufgegangen ist (ca. 80 Minuten). 


Den Teig halbieren. Jede Hälfte vorsichtig (nicht weiter kneten!) zu einem Baguette von ca. 30 cm Länge formen. Jeden Strang verdrehen und nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. 

Die Brote im vorgeheizten Ofen bei 220 °C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200 °C reduzieren und nochmals 15 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Für den Belag werden karamellisierte Walnüsse benötigt, die Ihr - wie auch das Brot - bereits am Vortag zubereiten könnt. Ihr solltet darauf achten, die Nüsse luftdicht verschlossen aufzubewahren, da das Karamell ansonsten Feuchtigkeit zieht. 

Für die karamellisierten Walnüsse 100 g Walnusshälften zusammen mit 110 g Zucker, einer großzügigen Prise Meersalz und 60 ml Wasser in einen Topf geben. Alles zusammen bei mittlerer Hitze aufkochen - dabei ab und zu umrühren. Den Sirup unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis das Wasser komplett verdampft ist. Zum Ende hin solltet Ihr häufiger rühren - auf jeden Fall aber, sobald kein Wasser mehr im Topf ist. Der Zucker schmilzt nun, bräunt und legt sich rund um die Nüsse. Wenn das Karamell die gewünschte goldbraune Farbe hat, diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und sofort etwas verteilen, damit die Nüsse nicht zu sehr aneinander kleben. Sobald die Nüsse abgekühlt sind, werden sie mit einem scharfen Messer grob gehackt und in einer luftdichten Schüssel aufbewahrt. 


Nun zum Belag: 

Ihr könnt Ihn bereits komplett vorbereiten, solltet die karamellisierten Nüsse aber erst kurz vor dem Anrichten unterrühren, da die Karamellschicht sich ansonsten vorzeitig auflöst. 

Ihr benötigt 250 g geschälte, gegarte und kalte Rote Bete, die fein gewürfelt wird. In einer Schüssel mit 75 g zerkrümelten Feta mischen. Von einer handvoll Thymianstielen die Blättchen abzupfen und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


Vor dem Servieren wird das Brot aufgeschnitten (je 10 Scheiben pro Baguette) und auf dem Rost des Backofens bei Ober-/Unterhitze 200 °C für einige Minuten geröstet. Währenddessen die karamellisierten und gehackten Walnüsse unter die Rote Bete mischen. Den Belag auf den Brotscheiben verteilen, mit einigen Topfen altem Balsamico (wer keinen hat, kann zuvor Balsamico in einem kleinen Topf einreduzieren lassen, bis er eine zähflüssige Konsistenz hat, wobei man darauf achten sollte, dass die Reduktion während des Abkühlens noch weiter eindickt) beträufeln und mit einigen Blättchen Thymian bestreuen. 





Alle Gänge des Rote-Bete-Menüs auf einen Blick findet Ihr hier.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für das Brot:
500 g Weizenmehl (Type 405)
1 TL Salz
300 ml Rote-Bete-Saft
10 g frische Hefe

Für den Belag: 
100 g Walnusshälften
110 g Zucker
1 großzügige Prise Meersalz
60 ml Wasser

250 g vorgegarte Rote Bete
75 g Feta
1 handvoll Thymianstiele
Salz
Pfeffer




Sonntag, 9. November 2014

Aperitif zum Rote-Bete-Menü: Sekt mit Apfel-Rote-Bete-Sirup


Ich eröffne heute das Rote-Bete-Menü mit einem tollen Aperitif: Rote-Bete-Apfel-Vanille-Sirup, mit Sekt aufgegossen (oder in alkoholfreier Variante mit Mineralwasser aufgegossen)!


Den Sirup könnt Ihr toll vorbereiten, denn heiß in sterile Flaschen abgefüllt hält er sich im Kühlschrank mehrere Wochen. 

Das Rezept ergibt ca. 1 Liter Sirup, also genug für die Gäste zum Menü und noch ein paar kleine Fläschchen zum Verschenken, oder selbst genießen :)


900 g Rote Bete schälen, vom Strunk befreien und im elektrischen Entsafter entsaften. 1100 bis 1200 g Äpfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls entsaften (eigentlich kann man das Kerngehäuse wohl mit in den Entsafter geben, ich habe aber die Angewohnheit, es vorher rauszuschneiden). 

Den Saft einige Minuten setzen lassen, dann abschäumen und nochmals durch ein Sieb gießen. Ihr solltet etwa 800 ml Saft herausbekommen. 


Diesen in einen großen Topf füllen. 550 g Zucker, 1 Zimtstange, 1 Sternanis und 1 Vanilleschote (das ausgekratzte Mark und die Schote selbst) zugeben und alles zusammen aufkochen. Dabei zumindest anfangs rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Den Sirup 10 bis 15 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln lassen, dann die Gewürze entfernen und den Sirup noch heiß in sterile Flaschen füllen. Komplett abkühlen lassen. 

Für den Aperitif habe ich etwas Sirup (die Menge ist Geschmacksache, jedoch sollte man daran denken, dass es bei zu viel Sirup schnell zu süß wird) in ein Sektglas gegeben und mit kaltem Sekt aufgegossen. Für die Optik kam noch ein Spießchen mit einigen Apfelstückchen und einem Rote-Bete-Blatt mit ins Glas :)



Alle Gänge des Rote-Bete-Menüs auf einen Blick findet Ihr hier.


Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

900 g rohe Rote Bete
1.100 bis 1.200 g Äpfel
550 g Zucker
1 Zimtstange
1 Sternanis
1 Vanilleschote 

Donnerstag, 6. November 2014

Rote-Bete-Menü



Heute gibt es eine kleine Premiere hier im Blog: Ich stelle Euch zum ersten Mal ein aufeinander abgestimmtes Menü vor. Und alles in diesem Menü dreht sich um die Rote Bete! Ich habe sie ja erst letztes Jahr für mich entdeckt und bin immer mehr begeistert, wie vielseitig die rote Knolle ist! In diesem Menü ist sie Hauptbestandteil aller Gänge, vom Aperitif bis zum Dessert :) 

Bevor es mit den einzelnen Rezepten losgeht, möchte ich Euch heute ein bisschen was Allgemeines zum Menü erzählen, z. B. wie toll es sich vorbereiten lässt, so dass man am Tag des Menüs selbst gar nicht mehr viel Arbeit hat und sich dafür um die Gäste kümmern kann. 

Das Menü besteht aus folgenden Gängen: 

Aperitif 

Amuse-bouche

Vorspeise 

Hauptgericht 
Rote-Bete-Linguine mit Mohnpesto 

Dessert 


Das Menü ist für sechs Personen ausgelegt. 

Beginnen möchte ich mit einem Geständnis: Der Hauptgang ist nicht selbst zubereitet, sondern selbst mit Liebe zusammengemischt ;) Die Nudeln hatte ich in einem Hofladen in Dänemark dieses Jahr im Urlaub gekauft, das Mohnpesto stammt aus dem Feinkostladen. Beides lässt sich aber auch selbst herstellen und auch gut vorbereiten. Wie man Pasta mit Rote Bete einfärbt, könnt Ihr Euch hier  oderr hier ansehen, ein Rezept für Mohnpesto findet Ihr zum Beispiel im Blog von Sylvia, wobei Ihr die Nudeln zuvor zubereiten und auf Küchenhandtüchern ausgelegt trocknen könnt und sich auch das Pesto - sofern die Oberfläche mit Öl bedeckt ist - einige Tage im Kühlschrank hält. 

Nun aber zu den Teilen des Menüs, die ich auch selbst zubereitet habe ;) Die meisten Gerichte lassen sich toll mindestens einen Tag zuvor zubereiten, so dass der Vortag der eigentliche Kochtag ist. Hier mein Zeitplan: 

Bereits mehrere Tage zuvor: 
- Sirup kochen 
- ggf. Rote-Bete-Nudeln und Mohnpesto zubereiten 
- ggf. die Suppe vorkochen und einfrieren 

Am Vortag: 
- Sekt für den Aperitif kaltstellen
- Rote-Bete-Baguette backen 
- Walnüsse für den Belag der "Bruschetta" karamellisieren und luftdicht verschlossen aufbewahren
- ggf. Rote Bete für "Bruschetta"-Belag kochen, schälen und klein würfeln bzw. vorgegarte Rote Bete fein würfeln und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren
- Suppe kochen 

Am Menütag: 
- Belag für die "Bruschetta" fertigstellen
- Suppe erwärmen
- Pasta kochen und Pesto rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann
- Orangen für die Suppe filetieren 
- Rote-Bete-Kuchen backfertig vorbereiten


Mit ein bisschen Organisation gelingt das Menü dann, wenn die Gäste eingetroffen sind, reibungslos. Am Besten Ihr stellt Euch zuvor bereits alles benötigte Geschirr (auch an die Töpfe und Gläser denken!) zurecht. 

Zum Zeitablauf der einzelnen Gerichte (wann in den Ofen schieben / auf den Herd stellen etc.) schreibe ich dann noch etwas direkt in den Rezeptbeiträgen, die ich auch nach und nach oben verlinken werde. 

Zum Hauptgericht noch folgendes: 

Die Nudeln - gerade, wenn sie selbstgemacht sind - brauchen nur ganz kurz im Wasser, sind also schnell gekocht. Ihr solltet darauf achten, dass das Pesto rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen wird, denn wenn es zu kalt ist, werden auch Eure Nudeln schnell kalt. Ich habe die Nudeln mit dem Pesto vermischt (ca. 375 g Nudeln und 270 g Pesto), auf einem Pastateller angerichtet und mit frisch geriebenem Parmesan bestreut. 


Und nun: Guten Appetit! 


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