Sonntag, 1. Februar 2015

Parmesanwaffeln


Dass ich diese Waffeln gebacken habe, ist nun schon wieder einige Wochen her. Durch die Advents- und Plätzchenzeit gibt es das Rezept erst heute. Die Waffeln hatte ich (zusammen mit einem Muffin und einem Smoothie) meiner Tochter an ihrem Geburtstag fürs Frühstück mit ihren Freunden mit in den Kindergarten gegeben. 


Für den Teig 150 g weiche Butter mit 5 Eiern und 250 g Quark gründlich verrühren. 100 g Parmesan reiben und zusammen mit 200 g Mehl unter den Teig rühren. Zuletzt ca. 30 bis 40 ml Milch unterrühren, bis der Teig eine zähflüssige Konsistenz hat. Zuletzt etwas Schnittlauch waschen, trocknen, in Ringe schneiden und unterheben. Den Teig mit Salz und Pfeffer würzen.


Das Waffeleisen erhitzen, fetten und aus dem Teig nach und nach goldbraune Waffeln backen. 


Laut Originalrezept ergeben sich 8 bis 10 Waffeln. Ich habe daraus sowohl einige große Waffeln, als auch - für die Frühstücksboxen der Kinder - kleine Waffelstücke gebacken.





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

150 g weiche Butter
5 Eier
250 g Quark
100 g Parmesan
200 g Mehl
ca. 30 - 40 ml Milch
Schnittlauch

Donnerstag, 29. Januar 2015

Fremdgebloggt: Aphrodisierende Walnuss-Feigen-Cupcakes mit Zimt-Honig-Creme zum Valentinstag




Es jagt schon wieder ein Ereignis des nächste: Kaum ist Weihnachten und Neujahr vorüber, ist in zwei Wochen schon Valentinstag! Und damit jedes Jahr wieder die Frage, mit was man den Liebsten oder die Liebste wohl überraschen könnte. Wer noch auf der Suche ist, ist heute im Blog von Bookatable genau richtig! 

Ich habe das Wort "Foodporn" wörtlich genommen und Cupcakes mit aphrodisierenden Zutaten gebacken! Der Weg zum Höhepunkt führt hier entlang! 

Mittwoch, 28. Januar 2015

Gastbeitrag zum Blogevent: Amarettini-Creme mit Himbeeren

Heute darf ich die liebe Sandra als Gast bei mir im Blog begrüßen - Herzlich Willkommen :) Sandra nimmt mit diesem Rezept an meinem Blog-Event "Gekochte Gefühle - Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten" teil. 


Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten


Hinter dem Rezept steht genau die Art von Geschichte, die mir bei diesem Event durch den Kopf gegangen ist :) 


Sandra hat mir dazu geschrieben: 

"Diesen Nachtisch habe ich für meinen jetzigen Mann bei unseren ersten Date als Nachtisch gemacht. Es war Liebe auf den ersten Blick bei uns beiden und wir sind seit fast 6 Jahren zusammen und nun auch verheiratet. Immer wenn ich den Nachtisch mal wieder mache (zb auf unserer Einweihungsfeier oder jetzt gerade zum 64 Geburtstag für meinen Vater) erinnern wir uns an unser erste Verabredung und freuen uns das wir noch immer so glücklich sind. Leider haben wir seit dem beide ein paar Kilos zugenommen aber Liebe geht halt auch durch den Magen :-)"






Und hier kommt das Rezept zu Sandras Amarettini-Creme mit Himbeeren: 


Zutaten:
250g Ricotta
250g Magerquark
4 EL Zucker
70g Amaretti
250ml Sahne
100 g Himbeeren, frisch oder TK

Für die Garnitur:
150 g Himbeeren
ca. 15 Amaretti


Ricotta und Quark in einer Schüssel geben. Zucker zufügen und mit dem Schneebesen gut verrühren.

Die Sahne steif schlagen und unter die Quarkcreme ziehen. Die Amaretti in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz zerkleinern. Die Brösel und die Himbeeren vorsichtig unter die Creme heben (max. eine halbe Stunde vor dem Verzehr sonst weichen die Kekse so ein). Diese dann in Dessertschalen verteilen und mit Himbeeren und Amaretti dekorieren.  

Im Prinzip können alle Obstsorten verwendet werden. Ich nehme auch gerne eine Beerenmischung.




Danke, liebe Sandra, dass Du Dein Rezept und Deine Geschichte mit uns teilst :)

Sonntag, 25. Januar 2015

Leitfaden Food-Fotografie: Ein Gratis-Guide mit professionellen Tipps zur Food-Fotografie und zur Gestaltung des eigenen Koch- und Backbuchs [Werbung]

Träumt Ihr auch von Eurem eigenen kleinen Koch- oder Backbuch? Ich denke, diese Frage können viele mit "ja" beantworten. Aber realistischerweise muss man leider eingestehen, dass die wenigsten von uns die Möglichkeit erhalten, tatsächlich in Zusammenarbeit mit einem Verlag ein Buch herauszugeben. Aber warum nicht klein anfangen? Zum Beispiel mit einem Koch- oder Backbuch als Einzelstück und Unikat, einfach für sich selbst oder zum Verschenken an liebe Menschen! Fotobücher sind eine tolle Möglichkeit, seine Lieblingsrezepte zu einem ganz eigenen, individuellen Werk zusammenzustellen.


Wer sein eigenes Koch- oder Backbuch möglichst professionell gestalten möchte, der sollte aber nicht einfach wahllos Worte und Bilder zusammenwürfeln. Fambooks hat einen 29seitigen Gratis-Leitfaden zusammengestellt, vollgepackt mit Tipps, wie aus einem Fotobuch Euer ganz persönliches Koch- oder Backbuch entsteht!

Der Leitfaden, den ich Euch heute vorstellen möchte, bringt Euch in drei Schritten zum Ziel: 


Schritt 1: Konzeptentwicklung: 

Das Kapitel gibt allerlei Denkanstöße zu Eurem Buch:

Welches Design, welchen Stil möchtet Ihr umsetzen? Schlicht? Verspielt?
Wie sollen die Rezepte sortiert sein? Nach Saison? Nach Menüfolge?
Möchtet Ihr vielleicht ein Inhaltsverzeichnis einfügen?
Wie viele Rezepte bzw. Seiten soll das Buch enthalten?
 Wie soll das Layout aussehen? 


Auch der Aufbau eines professionellen Koch- oder Backbuchs, wie Ihr es aus dem Handel kennt, wird dargestellt, so dass man sich daran gut orientieren kann. Ergänzt wir das Kapitel durch verschiedene Layout-Vorschläge und Storyboard-Beispiele. 


Schritt 2: Food-Fotografie 

Dieses Kapitel ist natürlich nicht nur für alle interessant, die ein eigenes Koch- oder Backbuch erstellen möchten, sondern auch für alle, die gerne ihre Gerichte für ihren Blog, ihr Facebook- oder Instagram-Profil fotografieren. 

Von Grund auf gibt es Tipps zur benötigten Foto-Ausrüstung, zur Beleuchtung, zum Food-Styling, zum Szenenaufbau, zur richtigen Positionierung des Motivs etc. 


Nicht jedermanns Sache, aber sicher interessant zu wissen, sind Tipps zum optischen Aufpeppen des Gerichts mit Hilfe von Schaumstoffkugeln, Stecknadeln und Zerstäubern. 

Zur Veranschaulichung der einzelnen Elemente des Kapitels werden die jeweiligen Schritte - vom Aufbau, dem Anrichten und natürlich dem Fotografieren - am Beispiel von simplen Spaghetti mit Tomatensauce gezeigt. 


Das Kapitel enthält einiges an Tipps rund um die Food-Fotografie: Von der Drittel-Regel über den Blick-Verlauf und -Winkel bis hin zu Tiefenschärfe und mehr.


Schritt 3: Gestaltung des Fotobuchs 

Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit der Fertigstellung des Fotobuchs. 

Es zeigt zum einen die Verwendung von Layout-Vorlagen für Koch- oder Backbücher und die Änderung dieser Vorlagen nach eigenen Vorstellungen, erläutert aber auch die Erstellung eigener Vorlagen. 


Außerdem erhaltet Ihr Tipps zur Positionierung der Texte, zur Farbgestaltung, zur Anpassung von Hintergründen, Schriften und Zusatzelementen und natürlich zum Design des Buchcovers. 

Das Kapitel schließt mit einer praktischen Checkliste, bevor das Buch in den Druck gehen sollte. 



Möchte Ihr Euch die Tipps auf dem Weg zu Eurem eigenen Koch- oder Backbuch genauer anschauen? Dann könnt Ihr den Leitfaden auf der 



Dieser Beitrag ist im Auftrag von fambooks entstanden und veröffentlicht, stammt jedoch vollständig aus meiner Feder. 


Donnerstag, 22. Januar 2015

Pulled Pork Burger mit Krautsalat, Ofengemüse und Apfel-Chutney


Kennt Ihr das Pulled-Pork-Fieber? Es geht seit einiger Zeit durch sämtliche Food-Blogs und ist hochansteckend

Auch mich hat es erwischt und es gab hier letzthin Pulled Pork, zusammen mit Krautsalat auf hausgebackenen Burgerbrötchen - lecker! 

"Mein" Rezept ist eine Kombination aus den Rezepten von Uwe und Irene sowie dem Rezept von Katie Quinn Davies aus ihrem Buch What Katie ate


Das Fleisch wird bereits am Vorteig gewürzt und ruht dann 24 Stunden in folgender Marinade (die von der lieben Irene stammt): 

- 2 EL Meersalz 
- 1/2 TL Kreuzkümmel 
- 20 Umdrehungen Pfeffer 
- 1/4 TL Zimtpulver 
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver 
- 1 TL Knoblauchgranulat
- 1 TL gemahlener Koriander 
- 1 TL Zwiebelgranulat 
- 3 EL brauner Zucker 
- 3 EL Apfelessig

Diese Zutaten gründlich verrühren und das Fleisch damit einreiben. Dann in Folie wickeln und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. 

Ebenfalls bereits am Vortag sollte der Krautsalat zubereitet werden, damit er durchziehen kann. Das Rezept stammt ebenfalls aus dem Buch What Katie ate

350 bis 400 g Weißkohl sowie 250 g Rotkohl in dünne Streifen hobeln. 1 Möhre schälen und in Julienne schneiden. 6 Radieschen sowie 1 1/2 Äpfel (geschält, geviertelt und das Kerngehäuse entfernt) in Stifte schneiden. Alles in eine Schüssel geben. 


Für das Dressing 3 EL Brombeeressig, 80 ml Condimento bianco, 3 EL Öl, 1 TL Honig und 1 gestr. TL Dijon-Senf gründlich mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, über das Gemüse geben und gründlich vermengen. Über Nacht kalt stellen. 


Nun an die Burger-Brötchen: Ich sie nach dem Rezept für Brioche-Burger-Buns von Uwe gebacken - gute Entscheidung :) Ich habe die Menge so hochgerechnet, dass Ihr genügend Brötchen für die Menge an Fleisch herausbekommt. 

Da der Ofen lange Zeit durch das Fleisch "besetzt" ist, solltet Ihr die Brötchen rechtzeitig vorher backen, ggf. auch schon am Tag zuvor (wobei sie natürlich frisch am Besten schmecken). Vielleicht habt Ihr auch das Glück, über einen zweiten Ofen zu verfügen (oder bei der Nachbarin den Ofen nutzen zu dürfen)? 

300 ml Wasser mit 4 bis 5 EL Milch mischen, auf Körpertemperatur erwärmen. 3 TL Trockenhefe und 4 EL Zucker zugeben und verrühren. 15 Minuten gehen lassen. 

In einer großen Schüssel 640 g Weizenmehl Type 550 mit 90 g Weizenmehl Type 405 und 2 1/2 TL Salz mischen. 120 g weiche Butter zugeben und mit den Fingerspitzen einarbeiten, so dass feine Krümel entstehen. Drei Eier (Größe M) in einer Tasse verquirlen. Die Hälfte dieser Eimischung  (den Rest im Kühlschrank aufbewahren!) sowie die Hefemischung zugeben und alles mit einem Holzlöffel soweit verrühren, dass die Zutaten grob vermengt sind. Dann den Teig auf die Arbeitsfläche geben und gründlich für zehn Minuten kneten. Den Teig zurück in die Schüssel geben, mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort auf das doppelte Volumen aufgehen lassen (etwa eine Stunde). 

Den Teig abschlagen und daraus 13 bis 15 runde Brötchen formen. Auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und erneut mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen. 

Das übrige verquirlte Ei mit einem Schluck Wasser (ca. 1 1/2 EL) mischen und die Brötchen damit ohne Druck bepinseln. Mit Sesam bestreuen. 

Die Brötchen nach und nach (immer nur ein Blech!) im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Für das Fleisch solltet Ihr ausreichend Zeit einplanen! Es ist fertig, sobald die Kerntemperatur 86 °C beträgt. Ihr solltet also unbedingt einen Bratentermometer verwenden, den Ihr in das Fleisch steckt.

Eigentlich wird ein 2-kg-Stück Schweineschulter verwendet. Ich hatte aber leider nur zwei Stücke je ca. 1 Kilo zur Verfügung. Das Fleisch war bei mir bei 100 °C für knapp über sechs Stunden im Ofen, wobei ich die letzte halbe Stunde die Temperatur auf 120 °C erhöht habe, da das Fleisch sonst nicht rechtzeitig fertig geworden wäre. Ein 2-kg-Stück benötigt laut Uwe bei 100°C knapp über zehn Stunden.

Jedenfalls wird das Fleisch aus der Folie gewickelt, das Bratenthermometer in die Mitte gestochen und auf den Rost des vorgeheizten Ofens (bei 100 °C Ober-/Unterhitze) gelegt, unter den ein tiefes Backblech geschoben wird. Nun heißt es nur noch abwarten, bis das Fleisch die Kerntemperatur von 86 °C erreicht hat :)

Sobald das der Fall ist, wird das Fleisch herausgenommen, in Alufolie gewickelt und für eine weitere Stunde zurück in den ausgeschalteten Backofen gelegt.

Währenddessen wird die Sauce zubereitet, was insgesamt ca. 2 1/2 Stunden Zeit in Anspruch nimmt (inkl. Gemüse schneiden etc.). Das Rezept stammt aus dem Buch von Katie Quinn Davies*. 1 Zwiebel fein würfeln, 2 Knoblauchzehen fein reiben. 1 Möhre, 2 Stangen Sellerie und 1 lange rote Chilischote fein würfeln (für die Chilischote Einweghandschuhe tragen!).

Die Zwiebelwürfel zusammen mit einer Prise Salz in einem Topf in etwas Öl glasig andünsten. Den Knoblauch zugeben und ebenfalls andünsten. Nun das restliche Gemüse dazu. Alles zusammen gründlich unter Rühren für mehrere Minuten dünsten. 1 EL Tomatenmark, 2 EL brauner Zucker, 2 EL Honig, 2 EL Senfsaat, 1/2 TL getrocknete Chiliflocken und 1/4 TL Kurkuma unterrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Mit 250 ml Brombeeressig, 125 ml Kräuteressig und 1 Liter Hühnerfond ablöschen. Alles zusammen aufkochen und ohne Deckel für 2 Stunden köcheln lassen.

Die Sauce durch ein Sieb gießen. Die Flüssigkeit zurück in den Topf geben und wieder aufkochen. 1 1/2 TL Maisstärke mit 2 EL kaltem Wasser glattrühren. Die Stärke mit einem Schneebesen in die kochende Sauce einrühren.

Sobald die Ruhezeit des Fleisches vorüber ist, wird es aus dem Ofen geholt, aus der Alufolie gewickelt und mit einer Gabel "zerrupft". Das zerrupfte Fleisch in eine Schüssel geben und mit der Sauce vermischen.

Währenddessen die Burgerbrötchen aufschneiden und mit den Schnittflächen auf den Rost im Ofen legen. Diesen wieder einschalten (auf 200 °C) und die Brötchen für einige Minuten rösten. Herausnehmen, zuerst mit dem Fleisch, dann mit Krautsalat belegen.


Als Beilage gab es bei uns Ofengemüse. Wobei ich sagen muss, dass ich in der glücklichen Lage bin, einen zweiten Ofen nutzen zu können, der ist bei dieser Beilage nämlich nötig ;) Davon abgesehen, geht es ganz einfach: Gemüse (hier: Kürbis, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Möhren, Rote Bete, rote Zwiebeln) klein schneiden. In eine große Schüssel geben. Etwas Öl, Salz, Pfeffer und (getrocknete) Kräuter dazu, den Deckel der Schüssel fest schließen und gründlich schütteln, so dass Öl und Gewürze sich gut verteilen können. Das Gemüse auf ein bis zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und bei 190 °C Umluft im Ofen für ca. 40 Minuten garen.

Weiterhin gab es einen Kräuterdip (aus Sauerrahm, Quark, Salz, Pfeffer und Schnittlauch) und Apfelchutney dazu.

Falls Ihr jetzt den Überblick verloren habt, hier nochmal einen kleinen "Stundenplan": 

Am Vortag:
- Apfelchutney kochen
- Fleisch würzen, im Kühlschrank ruhen lassen
- Krautsalat zubereiten, kaltstellen
- ggf. Brötchen backen

Oder:
Ca. 3 Stunden, bevor das Fleisch in den Ofen kommt:
- Brötchen backen

7 bis 11 Stunden vorher:
- Fleisch in den Ofen geben
- Kräuterdip zubereiten

2 1/2 Stunden vorher:
- Sauce zubereiten

1 Stunde vorher:
- Herd ausschalten, Fleisch in Folie wickeln und wieder in den Ofen geben
- ggf. Ofengemüse vorbereiten (Gemüse schälen, kleinschneiden, würzen ...)

40 Minuten vorher:
- ggf. Ofengemüse in den Ofen schieben.



Und weil der Beitrag heute noch nicht lange genug ist, gibt es das Rezept für das Apfelchutney noch obendrauf, das sich auch ohne Burger lohnt zu kochen! Das Rezept ergibt ein Glas á ca. 400 ml Inhalt und ein Glas á ca. 200 ml Inhalt.

250 g rote Zwiebeln schälen und fein würfeln. 2 Knoblauchzehen ebenfalls fein würfeln. 500 g feste Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und würfeln. 

In einem Topf etwas Öl erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig dünsten. 100 g braunen Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Mit 100 ml Kräuteressig ablöschen. Die Apfelwürfel sowie etwas getrockneten Zitronenthymian (natürlich geht auch frischer, aber ich hatte leider nur getrockneten zur Verfügung) zugeben. Unter köcheln auf niedriger bis mittlerer Stufe die Äpfel für 10 bis 15 Minuten garen. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Ingwer abschmecken.  






Und nun alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Brioche-Burger-Brötchen: 
300 ml Wasser
4-5 EL Milch
3 TL Trockenhefe
4 EL Zucker
640 g Weizenmehl (Type 550)
90 g Weizenmehl (Type 405)
2 1/2 TL Salz
120 g weiche Butter
3 Eier (Größe M)
Sesam

Für den Krautsalat:
350 - 400 g Weißkohl
250 g Rotkohl
1 Möhre
6 Radieschen
1 1/2 feste säuerliche Äpfel
3 EL Brombeeressig
80 ml Condimento bianco
3 EL Öl
1 TL Honig
1 gestr. TL Dijon-Senf
Salz
Pfeffer

Für das Pulled Pork: 
2 kg Schweineschulter
2 EL Meersalz
1/2 TL Kreuzkümmel
20 Umdrehungen Pfefffer
1/4 TL Zimtpulver
1 TL geräuchertes Paparikapulver
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL gemahlener Koriander
1 TL Zwiebelgranulat
3 EL brauner Zucker
3 EL Apfelessig

Für die Sauce: 
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Möhre
2 Stangen Sellerie
1 lange rote Chilischote
1 EL Tomatenmark
2 EL brauner Zucker
2 EL Honig
2 EL Senfsaat
1/2 TL getrocknete Chiliflocken
1/4 TL Kurkuma
250 ml Brombeeressig 
125 ml Kräuteressig
1 Liter Hühnerfond
1 1/2 TL Maisstärke

Für das Apfel-Chutney:
500 g feste, säuerliche Äpfel
250 g rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
100 g brauner Zucker
100 ml Kräuteressig 
getrockneter Zitronenthymian
gemahlener Ingwer
Salz
Pfeffer




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Sonntag, 18. Januar 2015

Blog-Event: Gekochte Gefühle - Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten (mit Gewinnspiel!)

Herzlich Willkommen zum neuen Blog-Event hier auf Ninas kleinem Food-Blog! 




Nach dem letzten Event im Sommer vergangenen Jahres hat es mich mal wieder in den Fingern gejuckt. Und herausgekommen ist, wie ich finde, ein recht hübsches Thema, zu dem ich Euch herzlich einladen möchte mitzumachen :) 

Ich möchte von Euch gerne Emotionen sehen! 

Was kommt bei Euch auf den Tisch, wenn Ihr frisch verliebt seid? 
Was baut Euch wieder auf an schlechten Tagen? 
Welche Zutat zerhackt Ihr bei akuten Wutanfällen? 
Womit überrascht Ihr Eure besten Freundin um ihr zeigen, wie wichtig sie Euch ist? 
Und was tut Eurer Seele gut, wenn die Zeiten stürmisch sind? 

Was war das erste Gericht, das Ihr in Eurem eigenen Heim oder der ersten eigenen Wohnung zubereitet habt? 
Was habt Ihr kiloweise bei Eurem ersten Liebeskummer gefuttert? 
Was gab es nach der ersten Nacht mit Eurem Liebsten zum Frühstück? 
Und welchen Kuchen habt Ihr Euch alles Kind jedes Jahr aufs Neue zum Geburtstag gewünscht? 


Teilt Eure Rezepte und die Geschichten dahinter mit mir! 


Natürlich dürft Ihr nicht nur kochen, sondern auch backen, mixen, rühren... Hauptsache, das Ergebnis ist essbar oder trinkbar und voller Emotionen :) 

Teilnehmen kann jeder, egal ob mit oder ohne eigenen Blog. Pro Person sind maximal zwei Beiträge erlaubt. Bitte reicht keine Archiv-Beiträge ein. 

Wer mit eigenem Blog teilnehmen möchte, sollte seinen Beitrag bis zum 20. Februar 2015 unter Hinweis und Verlinkung auf dieses Event in seinem Blog veröffentlichen und mir unter diesem Artikel einen Kommentar mit einem Link zum Teilnahmebeitrag hinterlassen. 

Wer ohne Blog teilnehmen möchte, sollte mir bis zum 20. Februar 2015 eine Email mit seinem Rezept und einem Foto senden an: nina(at)ninas-kleiner-food-blog(punkt)de. Die Rezepte und Fotos der Teilnehmer ohne Blog werde ich hier im Blog veröffentlichen, damit jeder nicht nur das Foto in der späteren Zusammenfassung sieht, sondern natürlich auch das Gericht nachkochen/-backen kann. Wer sein Rezept nebst Foto nicht veröffentlicht haben möchte, weist bitte in seiner Email ausdrücklich darauf hin. 


Hier die Banner zum Mitnehmen:

Im Querformat: 






Im Hochformat:





Natürlich gibt es nach Beendigung des Events eine Zusammenfassung aller eingereichter Rezepte!




Auch dieses Mal gibt es für alle Teilnehmer wieder etwas zu gewinnen! 



Ihr habt die Möglichkeit, Euch einen 50-Euro-Gutschein von Kitchen Cabinet zu sichern!

Bei Kitchen Cabinet findet Ihr eine große Auswahl an englischem Geschirr mit wunderschönem Dekor - vom Eierbecher über die Sauciere, den Suppenteller und die Etagere hin zum Tortenheber, bleiben keine Wünsche offen. Teekannen findet Ihr im Shop selbstverständlich auch, ebenso wie die unter Foodies wohl bestens bekannten Rührschüsseln von Mason Cash. 

Der Gutschein wurde mir für dieses Event von Kitchen Cabinet zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür! 


Außerdem werde ich noch ein kleines, von mir gefülltes Überraschungspäckchen verlosen :)


An der Verlosung nehmen automatisch alle Teilnehmer des Blog-Events teil, die nicht ausdrücklich nicht mit in den Lostopf möchten. Dabei ist es egal, ob Ihr mit einem oder zwei Rezepten teilnehmt - jeder hat die gleiche Chance, zu gewinnen. Dem Gewinner oder der Gewinnerin des Gutscheins von Kitchen Cabinet wird dieser nach der Verlosung direkt von Kitchen Cabinet per Email übersandt. Hierzu erfolgt eine Weitergabe des Namens und der Emailadresse des Gewinners oder der Gewinnerin, womit sich die Teilnehmer einverstanden erklären. 

Da an der Verlosung leider nur volljährige Personen teilnehmen dürfen, bitte ich Euch um einen kurzen Hinweis, sofern Ihr noch minderjährig seid. 




So, genug Gerede: Lasst Euren Gefühlen freien Lauf, umarmt die Nachbarin, tanzt durch die Küche, bekocht Euren Großvater, beweint eine Ladung rote Zwiebeln, verteilt Glückskekse an die Kollegen und teilt Eure emotionalen Rezepte mit mir! 




Donnerstag, 15. Januar 2015

Kirsch-Fruchtgummi mit Wintergewürzen


Heute gibt es selbstgemachte Fruchtgummis! Als ich das Rezept dazu entdeckt habe, war schon klar, dass ich das ausprobieren möchte und so habe ich ein paar Fruchtgummis zu Weihnachten verschenkt. Ich habe dafür eine alkoholfreie Variante aus Kirschsaft und winterlichen Gewürzen gewählt. Das Ergebnis war recht lecker! Von der Konsistenz her zwar ganz anders als gekaufte Fruchtgummis, aber lecker und durch die Variation verschiedener Flüssigkeiten sind die Möglichkeiten quasi unendlich :) 


Am Besten verwendet Ihr für die Fruchtgummis Silikonförmchen, da man die fertigen Fruchtgummis einfach "herausstülpen" kann. Ich habe kleine Mini-Gugl formen verwendet (diese hier* , aber es gibt auch Mini-Gugl-Förmchen einzeln zu kaufen* ). Pralinenförmchen aus Silikon gehen natürlich ebenfalls. 


Das Rezept hat hier 26 Stück ergeben. 

250 ml Kirschsaft mit 1 Zimtstange, 2 Gewürznelken, 1 Sternanis und 2 EL Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Vom Herd nehmen, den Deckel auf den Topf setzen und 15 Minuten ziehen lassen. 


Die Gewürze entfernen, 1 EL Zitronensaft und 60 g sofortlösliches Gelatinepulver mit dem Schneebesen einrühren, bis sich das Pulver gelöst hat. 

Die Flüssigkeit in Silikonfömchen füllen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. 


Die Fruchtgummis aus der Form lösen, indem die Silikonvertiefungen vorsichtig nach Außen gestülpt werden. Sollten sich die Fruchtgummis nicht lösen, könnt Ihr über die Rückseite der Silikonform kurz etwas heißes Wasser laufen lassen. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick: 

250 ml Kirschsaft
1 Zimtstange
2 Gewürznelken
1 Sternanis
2 EL Zucker 
1 EL Zitronensaft
60 g sofortlösliches Gelatinepulver



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