Donnerstag, 26. Februar 2015

Gastbeitrag zum Blogevent: Pudding-Streuselkuchen

Bevor es am Sonntag die Zusammenfassung zum Blogevent "Gekochte Gefühle - Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten" gibt, kommt noch ein letztes Rezept als Gastbeitrag! Es stammt von Jana, die uns tollen Streuselkuchen mit Pudding gebacken hat - essbare Kindheitserinnerung :)

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten


Und hier kommt Janas Rezept: 

"Gekochte Gefühle, tja wo fängt man da an? Welche Geschichte, welche Erinnerung teilt man? 
In unserer Familie legt man Wert auf gutes Essen und jedes Familienmitglied kann kochen. Dass mein Mann mich regelmäßig bekocht, sorgt im Freundes- und Bekanntenkreis oft für böse Blicke Richtung der Partner. 

Life ist too short for bad food!

Das könnte unter unserem Familienwappen stehen, wenn wir denn eines hätten. 

Doch es sind vor allem die einfachen Dinge, an die ich mich aus meiner Kindheit erinnere. Da wären Omas Schnittchen; Brote mit Aufstrichen und Aufschnitten, kleingeschnitten für die mäkelige Enkelin (mich), dazu Obstschnitze, allen voran Apfel, Mandarinchen und Birne. 

Oder dieser (mittlerweile finde ich ihn furchtbar) Instant Zitronentee, den es immer gab, wenn wir in der Eifel waren. Stilecht in einer rosafarbenen Plastiktasse. In der Eifel machte ich auch, zusammen mit meiner Oma, meine erste Brombeermarmelade mit selbstgepflückten Früchten, welche mich für sämtliche industriell hergestellten süßen Brotaufstriche verdorben hat. 

Oder der Käsekuchen, den mir meine Mutter auf meinen Wunsch hin zu meinen Geburtstagen gebacken hat. 

Oder die langen, entspannten Weihnachtsessen in großer Runde am Tisch, mit Raclette, Fondue und heißem Stein, bei denen viel geredet und gelacht wurde. 

Oder DAS Kartoffelgratin meiner Mutter, welches ich mittlerweile durch sehr viele Versuche geschmacklich erreicht habe. 

Ideen gibt es viele und noch mehr Erinnerungen. 
Es wird jetzt niemanden überraschen, dass auch dieser Beitrag wieder von meinen Großeltern inspiriert ist. Ich erinnere mich an einige verregnete Herbsttage, an denen ich im Wintergarten meiner Großeltern saß und lernte. In den Pausen gab es dann Pudding-Streusel Kuchen, allerdings nicht selbstgemacht, sondern gekauft. 

Schon lange wollte ich den Geschmack meiner Kindheit nachbacken, doch es bot sich leider bis jetzt nie die Möglichkeit. Doch diese Woche war es soweit! Ich setzte den Hefeteig an, kochte den Pudding, bereitete die Streusel zu und konnte es kaum erwarten, bis der Kuchen endlich fertig war. Und dann musste ich aus fototechnischen Gründen doch noch bis zum nächsten Tag warten. 

Und das Warten hat sich gelohnt. Meine Kollegen teilen meine Meinung wohl, denn man sah einige Kollegen mehrfach zum Kuchenblech pilgern. Oder sie zogen sich direkt mit zwei Beutestücken zurück. Ja, ich habe euch gesehen! 


Hefeteig: 
500 g Mehl 
1 Päckchen Trockenhefe 
180 ml warmes Wasser
60 ml geschmolzene Butter 
30 g Zucker 
1 EL Honig 
1 TL Salz 
1 Ei 

Die Trockenhefe mit dem Wasser und einem EL Zucker ansetzen und kurz stehen lassen. Das Ei mit dem Salz, den Honig, der geschmolzenen Butter, dem Zucker und dem Hefewasser vermengen. Danach in 100g-Schritten das Mehl unterrühren. 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 60 Minuten zugedeckt und zugluftgeschützt an einem warmen Ort gehen lassen. 

Pudding: 
8 Eigelb 
4 EL Speisestärke 
120 g Zucker*
2 Vanilleschoten 
800 ml Milch 

Die Milch zusammen mit dem Vanillemark und den ausgeschabten Vanilleschoten aufkochen lassen. In der Zwischenzeit die Eier trennen. Die Eigelb mit dem Zucker und der Speisestärke glatt rühren. Sobald die Milch kocht, diese vom Herd nehmen und die Vanilleschoten rausfischen. Anschließend die Eigelbmischung unterrühren und den Topf wieder auf die Herdplatte stellen. Wieder aufkochen lassen und unter ständigem Rühren 2 - 3 Minuten köcheln lassen. Topf wieder vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 

*Man kann auch weniger Zucker nehmen, aber mir hat eine Köchin mal denn Tipp gegeben, den Zuckeranteil zu erhöhen, damit der Pudding fester wird. Und seitdem mache ich es so. Dafür ist im Hefeteig nur wenig Zucker. 

Sobald der Hefeteig eine Stunde gegangen ist, den Teig gründlich ausschlagen. Kurz liegen lassen und dann auf einer mehlierten Fläche auf die Größe eines Backblechs ausrollen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausbreiten. Wieder abdecken und für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 

Während der Teig das zweite Mal geht, die Streusel vorbereiten und den Ofen auf 200 ° Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Streusel: 
300 g Mehl 
250 g Butter 
150 g Zucker 

Mehl und Zucker vermengen und die kalte Butter unterarbeiten, bis der Teig bröselig ist. 

Sobald der Teig ein zweites Mal gegangen ist, mit dem Pudding bestreichen und mit den Streuseln bestreuen. 

Im vorgeheizten Backofen 25 - 30 Minuten backen. 

Abkühlen lassen und mit einer leckeren Tasse Kaffee oder Tee genießen. 



Danke, liebe Jana, für den tollen Kuchen! 

Dienstag, 24. Februar 2015

Fremdgebloggt: Hefe-Kräuter-Blümchen


Heute möchte ich schonmal den Frühling Willkommen heißen - in der Hoffnung, dass er jetzt gaaaanz bald vorbeikommt! Um ihn herauszulocken habe ich eine Hefeblume, gefüllt mit jeder Menge frischer Kräuter gebacken :) Das Rezept und die Anleitung dazu findet Ihr heute im Blog von bookatable: Hier entlang! 

Samstag, 21. Februar 2015

Gastbeitrag zum Blogevent: Russischer Zupfkuchen

Gestern endete mein Blog-Event zum Thema "Gekochte Gefühle". Noch rechtzeitig kam bei mir per Email ein weiterer Beitrag dafür an, das ich Euch natürlich auch präsentieren möchte :) Danke, dass Du dabei bist, liebe Jenny! 

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten



Hier kommt Jennys Beitrag: 



"Huhu liebe Nina,


zum thema emotionale Köstlichkeiten fällt mir als erstes Omas Käsekuchen ein. Schon als Kind war das mein liebster kuchen, und auch über Jahre das einzige was ich backen konnte (bis ich Cynthia Barcomi entdeckte) .

Eigentlich ist es ein russischer Zupfkuchen aus einem Landfrauen Backbuch. Wir haben ihn so oft gewünscht und geliebt, dass in meiner Familie Käsekuchen nur auf diese Weise funktioniert. Ich vermute die Gegensätze machen das Besondere daran aus: knuspriger, herber Schokoboden, mit der fluffigen, süßen creme. (Mein persönliches highlight ist die schwarz gebrannte Haut obendrauf)
Wenn jetzt darüber nachdenke, kann ichs genau schmecken.

Mittlerweile hat meine Oma eine Sehschwäche und Alzheimer; weswegen sie nicht mehr alleine an die Küchenmaschine kann. Ich gehe ihr jetzt zur Hand, und lerne noch viele ihrer Küchengeheimnisse. Aber unser Käsekuchen bleibt mein Lieblingskuchen. Im Januar gabs Einen, diese Woche extra Einen (sogar mit Smiley) für dich; und Anfang März zu meinem 30sten hab ich ihn mir natürlich auch wieder gewünscht.



Vielleicht kann ich dich ja auch so begeistern...
200gr Margarine
200gr Zucker
1 Ei
Kakao
400gr Mehl
½ tl Backpulver
¾ pk Butter
250gr Zucker
1 Vanilleschote
5 Eier
2 pk Vanillepuddingpulver
1kg Quark (ja, 40% fett)
2-3el Milch
Margarine und Zucker schaumig schlagen, das Ei dazugeben.
Mehl einsieben, Kakao und Backpulver dazu, alles unterheben. Kakao nach Augenmaß, ich schütte immer lieber ein bisschen mehr, sodass der Teig recht dunkel wird. Aber auch umso schokoladiger...
Mit der Hand zum Mürbeteig bearbeiten.
Eine kleine Kugel beiseite legen.
Eine 26er Form einfetten, Teig hineindrücken, dabei einen Rand hochziehen.
Ofen auf 180* vorheizen.
Eier trennen.
Vanilleschote auskratzen.
Butter, Zucker und Vanille schaumig schlagen, Eigelb dazugeben; alles schön aufschlagen. Puddingpulver mit Milch glatt rühren, hineinrühren. Bis hierhin gilt: je länger geschlagen, desto lockerer. Und ab jetzt aber nur noch mit einem Kochlöffel sanft unterheben:
Quark unterheben.
Eiweiß zum Eischnee schlagen, vorsichtig unterheben.
In die Form gießen.
Von der kleinen Teigkugel auf die Käsemasse zupfen.
1 stunde backen.
(Ich mag meinen käsekuchen schön schwarz obendrauf; wem das nicht schmeckt, legt vielleicht gegen Ende etwas Alufolie darüber)
Anschließend im Ofen erkalten lassen.
...mmmmmmmmmhhhhhhhhhhhhhh...




 Danke für Deinen Beitrag zum Blog-Event, liebe Jenny :)

Donnerstag, 19. Februar 2015

Gefüllte Buchteln mit Vanille- und Schokoladensauce


Lust auf Seelenfutter? Dann kommt hier genau das richtige Rezept für Euch :)

Wer meinen Bericht über unser Wochenende in Berlin und meine dortigen Einkäufe gesehen hat, hat vielleicht auch den Rotwein-Marsala-Aufstrich aus dem KaDeWe entdeckt. Als ich den Aufstrich zum ersten Mal probiert habe, hatte ich sofort Buchteln im Kopf. Und genau dafür habe ich ihn nun auch verwendet: Sehr gute Entscheidung! Für meine Tochter habe ich einen Teil der Buchteln aber alkoholfrei mit Nutella bzw. Zwetschgenkonfitüre gefällt - auch lecker :)

Dazu gab es selbstgemachte Vanille- und Schokoladensauce.


Für zwölf Buchteln 500 g Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken.

In einem weiteren Gefäß 30 g frische Hefe (zerbröselt) und 1 TL Honig in 250 ml handwarmer Milch auflösen. Bittet achtet darauf, dass die Milch nicht zu heiß ist, sonst stirbt die Hefe ab.

Die Hefemilch in die Mulde gießen und mit einer Gabel etwas Mehl vom Rand einrühren, so dass ein Vorteig etwa von der Konsistenz eines dünnen Pfannkuchenteiges entsteht. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort für 20 Minuten gehen lassen.

50 g Zucker, 1 gestrichener TL gemahlene Vanille, 1 Ei, 1/2 TL Salz und 125 g weiche Butter in Stückchen zum Teig geben und alles mit einem Holzkochlöffel verrühren, so dass die Zutaten grob verbunden sind. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und den Teig für zehn Minuten kneten. Wenn nötig, kann noch etwas Mehl dazu gegeben werden. Dabei gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Den Teig zurück in die Schüssel geben und mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort für 60 Minuten gehen lassen.


Den Teig abschlagen (also mit der Faust von oben in den Teig drücken, so dass die Luft entweichen kann) und in zwölf gleiche Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen, flach drücken und ein bis zwei TL Füllung (in meinem Fall: Rotwein-Marsala-Aufstrich, Nutella und Zwetschgenkonfitüre) in die Mitte geben. Den Teig über der Füllung wieder zusammenfassen und gründlich zusammendrücken, so dass die Füllung eingeschlossen wird. Die Kugel mit der Naht nach unten in eine gefettete Auflaufform setzen. Mit den weiteren elf Teigstücken genauso verfahren.

Die Buchteln nochmals mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.

50 g Butter schmelzen und die Buchteln damit bestreichen. Dann im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen.

Wer möchte, kann die Buchteln auch gut vorbereiten und sie anstatt der letzten Gehzeit mehrere Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Backen sollten Sie dann aber nochmals ca. eine halbe Stunde wieder auf Zimmertemperatur kommen. Danach wie oben mit Butter einstreichen und backen.

Meine Buchteln sind übrigens relativ flach geworden. Das liegt an meiner für zwölf Buchteln eigentlich zu großen Form ;) Die Buchteln dürfen eigentlich schön zusammen kuscheln, dann werden sie auch höher. 


Das Rezept für die Vanillesauce stammt aus dem Kleinen Kuriositätenladen:

Dafür 300 ml Milch mit 200 ml Sahne in einen Topf geben. Drei Vanilleschoten längs halbieren und das Mark herauskratzen. Sowohl das Vanillemark, als auch die Schoten in die Milch-Sahne-Mischung geben und einmal aufkochen. Den Topf mit Deckel über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Vanillemilch durch ein Sieb gießen. 5 EL davon abnehmen und in ein hohes Gefäß geben. 5 Eigelb und eine Prise Salz zugeben und alles mit einem Pürierstab gründlich aufmixen.

Die restliche Vanillemilch mit 70 g Zucker erhitzen. Vom Herd ziehen und die Eigelbe mit einem Schneebesen einrühren. Unter ständigem weiterem Rühren auf niedriger bis mittlerer Stufe wieder erhitzen, bis die Sauce eindickt. Vorsicht: Wenn die Sauce zu heiß wird, gerinnt das Eigelb, bitte also auf die Temperatur achten.

Den Topf vom Herd nehmen und in ein Wasserbad mit kaltem Wasser stellen. Die Sauce weiterhin rühren, bis sie abgekühlt ist.


Und zuletzt noch die Schokosauce, deren Rezept von Tim Mälzer stammt.

175 g dunkle Kuvertüre hacken.

200 ml Wasser zusammen mit 30 g Kakaopulver, 25 g Zucker und 1 TL Zimtpulver aufkochen. Die Kuvertüre zugeben und unter Rühren schmelzen.

Die Sauce durch ein Sieb streichen.

Wer die Schokosauce nicht ganz schafft, kann sie in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank - laut Tim Mälzer - mehrere Monate aufbewahren. Die Sauce wird im Kühlschrank fest. Vor dem Servieren wird die Flasche einfach in ein heißes Wasserbad gestellt und so wieder verflüssigt.


Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Buchteln:
500 g Mehl
30 g frische Hefe
1 TL Honig
250 ml Milch
50 g Zucker
1 gestr. TL gem. Vanille
1 Ei
1/2 TL Salz
125 g + 50 g weiche Butter
Für die Füllung ggf. verschiedene Aufstriche / Konfitüren

Für die Vanillesauce:
300 ml Milch
200 ml Sahne
3 Vanilleschoten
5 Eigelb
1 Prise Salz
70 g Zucker

Für die Schokoladensauce:
175 g dunkle Kuvertüre
200 ml Wasser
30 g Kakaopulver
25 g Zucker
1 TL Zimtpulver

Dienstag, 17. Februar 2015

Gastbeitrag zum Blogevent: Low Carb Blaubeerscones

Heute habe ich einen weiteren Gastbeitrag zu meinem aktuellen Blogevent "Gekochte Gefühle - Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten" für Euch! Er kommt von Franzi - Herzlich Willkommen :)

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten

Franzi backt für die Liebe und teilt das Rezept mit uns :) Los geht´s: 



"Für den Valentinstag hatte ich mir in diesem Jahr ein schönes  Frühstück im Bett mit meinem Liebsten vorgestellt. Inklusive O-Saft, Quark mit frischen Früchten, Rührei und.... hausgemachten Scones. Eigentlich klingt das nicht wirklich schwer, doch da das Ganze eine Überraschung für meinen Freund werden soll wurde die Aktion etwas komplizierter. Der Grund: Er isst keine Kohlenhydrate, sprich: kein Mehl, kein Zucker usw.  Um trotzdem mein Lieblingsfrühstück genießen zu können, haben ich stundenlang das Internet nach Low-Carb Scones durchforstet und bei Lisi von wortheverychew.com habe ich diese leckeren Blaubeerscones gefunden! Ich habe das Rezept ein kleines bisschen abgewandelt und in Gramm- Maße umgerechnett. Und tadaa, meiner Valentinsüberraschung stand nichts mehr im Wege. Und dann ist sie auch noch so gesund!



Zutaten: 

85g Kokosmehl (das findet man z.B. im Bio-Supermarkt)
145g Mandelmehl (gemahlene Mandeln, am besten die ohne Schale)
1 ½ TL Backpulver
½ TL Salz
2 Eier
2 TL Agavendicksaft (ich habe getrockneten genommen, aber normaler geht sicher auch!)
75g Kokosmilch
2 ½ EL Kokosöl
ca. 50g Blaubeeren

Bevor mit den Zutaten begonnen werden kann, sollte zuerst der Backofen auf 190°C vorgeheizt werden und ein Backblech mit Backpapier belegt werden. Nun kann es richtig losgehen:

Zuerst werden die trockenen Zutaten – also das Kokosmehl (aber nicht ohne vorher daran zu schnuppern, das riecht sooo gut!), Mandelmehl, Backpulver und das Salz in einer Schüssel miteinander vermischt. 

In einer zweiten Schüssel werden dann die Eier, der Agavendicksaft, die Kokosmilch und das geschmolzene Kokosöl verrührt. 

Nun können die trockenen Zutaten in die Schüssel mit den anderen Zutaten gesiebt werden. Anschließend muss nur noch ordentlich gerührt werden. Wenn der Mix zu trocken erscheint, kann einfach noch etwas Kokosmilch dazugegeben werden. Ganz zum Schluss werden nun vorsichtig die Blaubeeren untergehoben. 

Die Scones können nun zu kleinen, relativ flachen Kugeln geformt werden. Dann ab damit in den Ofen und ca. 15 Minuten backen, bis die Ränder gold- braun sind. 

Warm, mit etwas Butter & selbstgemachtem (zuckerfreiem) Blaubeerkompott oder Erdbeermarmelade schmecken sie einfach köstlich! 


Danke für Deine Geschichte und Dein Rezept, liebe Franzi! :)

Sonntag, 15. Februar 2015

Bananen-Walnuss-Schoko-Kekse


Ich möchte Euch heute meine derzeitigen Lieblingskekse vorstellen!

Nachdem ich die so gelingsicheren Rezepte aus Martha Stewarts Cupcake-Buch* so sehr mag, habe ich mir nun auch ihr Cookie-Buch* zugelegt. Diese Kekse mit Bananen, Walnüssen und Schokolade waren die ersten, die ich aus dem Buch gemacht habe und seitdem bin ich Wiederholungstäter!

Das Rezept ergibt bei mir ca. 28 Stück. Im Buch sind eigentlich 36 vorgesehen - meine Kekse sind also größer und brauchen entsprechend im Ofen etwas länger als das Originalrezept. 


55 g Walnüsse grob hacken. 1 reife Banane mit der Gabel gründlich zerdrücken. Beides beiseite stellen. 

In einer Schüssel 140 g Weizenmehl (Type 405) mit 65 g Weizenvollkornmehl, 1 gestr. TL Salz und 1/2 TL Natron mischen. 

In einer weiteren Schüssel 150 g weiche Butter mit 75 g weißem und 70 g braunem Zucker mehrere Minuten schaumig schlagen. 1 Ei und 1 gestrichenen TL gemahlene Vanille unterrühren. Weiterhin die zerdrückte Banane unterrühren. 

Die Mehlmischung zugeben und nur so lange, wie unbedingt nötig vermengen, damit sich die Zutaten verbinden. 

Zuletzt die gehackten Walnüsse, 90 g kernige Haferflocken sowie 200 g dunkle Schokotropfen (oder grob gehackte dunkle Schokolade) mit dem Teigschaber unterheben. 


Den Teig mit Hilfe eines kleinen Eisportionierers oder zweier Teelöffel in Häufchen mit Abstand auf ein Backblech setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze nach und nach (immer nur ein Blech!) backen. Ich backe, wie oben schon geschrieben, 28 Kekse für je 15 bis 17 Minuten. Laut Originalrezept sind die Kekse kleiner - aus der Teigmenge 36 Stück - und benötigen dann eine Backzeit von 12 bis 13 Minuten. 




Übrigens:
Mein Blog-Event zum Thema "Gekochte Gefühle - Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten" läuft noch bis zum 20.2.2015. Wer also noch mitmachen möchte, hat noch wenige Tage Zeit, sein Rezept einzureichen und einen tollen Gutschein bei Kitchen Cabinet zu gewinnen :) Alle Infos erhaltet Ihr hier.

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten



Und nochmal alle Zutaten für die Kekse auf einen Blick:
55 g  Walnüsse
1 reife Banane
140 g Weizenmehl, Type 405
65 g Weizenvollkornmehl
1 gestr. TL Salz
1/2 TL Natron
150 g weiche Butter
75 g Zucker
70 g brauner Zucker
1 Ei
1 gestr. TL gemahlene Vanille 9
90 g kernige Haferflocken
200 g dunkle Schokotropfen (alternativ: grob gehackte dunkle Schokolade)


*Affiliate-Link

Donnerstag, 12. Februar 2015

Getränkter Orangenkuchen



Heute möchte ich Euch von einer absoluten Überraschung für mich berichten! Ich war in "meinen" Blogs unterwegs, um ein Kuchenrezept für auf die Schnelle zu finden, für das ich alle Zutaten zu Hause habe. Gefunden habe ich bei Tina ein Rezept für getränkten Orangenkuchen


Ich hatte diesen Kuchen mehr "aus der Not" heraus ausgewählt, eben wegen der vorhandenen Zutaten und der Orangen, die ohnehin weg mussten. Von getränkten Kuchen hatte ich bis dahin immer nur gelesen und konnte mir deren Konsistenz nie richtig vorstellen. Ich musste immer an in Kaffee oder Milch getauchten Kuchen denken - und das ist leider nicht unbedingt mein Fall ;) 

Als ich dann aber diesen getränkten Orangenkuchen zum ersten Mal probierte, war ich sofort völlig begeistert! Der Kuchen schmeckt nicht "durchweicht", sondern einfach herrlich saftig und flauschig, fruchtig und einfach toll! Seitdem habe ich ihn schon mehrfach gebacken und sicher wird es ihn auch weiterhin hier geben! Danke, liebe Tina, für das tolle Rezept! :)


200 g weiche Butter mit 250 g Zucker und 1/2 TL gemahlener Vanille mehrere Minuten schaumig schlagen. 4 Eier einzeln für jeweils ca. 60 Sekunden unterrühren. 350 g Mehl mit 2 TL Backpulver mischen und im Wechsel mit 150 ml Buttermilch und dem Saft von 1/2 Orangen unterrühren. 

Den Teig in eine gefettete Kranz- oder Gugelhupfform füllen und auf der untersten Schiene im vorgeheizten Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 55 Minuten backen. 


Währenddessen zwei Orangen auspressen. Den Saft zusammen mit 75 g Puderzucker in einem Topf erhitzen, bis der Zucker sich gelöst hat. 

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und noch in der Backform mit einem Stäbchen mehrfach einstechen. Etwa die Hälfte (evtl. etwas mehr) des Sirups gleichmäßig über dem Kuchen verteilen und nun vollständig auskühlen lassen. 

Den Kuchen aus der Form lösen / stürzen und die andere Seite wiederum mit einem Stäbchen mehrfach einstechen und mit dem restlichen Sirup beträufeln. 

Den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. 


Übrigens: Falls Ihr Zutaten ersetzen müsst, da Ihr nicht alles zu Hause habt: Butter könnt Ihr durch 80 % der Menge in Öl ersetzen (also hier z. B. 200 g Butter durch 160 ml geschmacksneutrales Speiseöl) und Buttermilch durch eine Mischung aus Milch und einem Spritzer Zitronensaft (Ihr merkt beim verrühren sofort, dass sich die Konsistenz der Milch verändert). 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

200 g weiche Butter
250 g Zucker
1/2 TL gem. Vanille
4 Eier
350 g Mehl
2 TL Backpulver
150 ml Buttermilch
1/2 Orange

Außerdem:
2 Orangen
75 g Puderzucker



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