Sonntag, 25. Januar 2015

Leitfaden Food-Fotografie: Ein Gratis-Guide mit professionellen Tipps zur Food-Fotografie und zur Gestaltung des eigenen Koch- und Backbuchs [Werbung]

Träumt Ihr auch von Eurem eigenen kleinen Koch- oder Backbuch? Ich denke, diese Frage können viele mit "ja" beantworten. Aber realistischerweise muss man leider eingestehen, dass die wenigsten von uns die Möglichkeit erhalten, tatsächlich in Zusammenarbeit mit einem Verlag ein Buch herauszugeben. Aber warum nicht klein anfangen? Zum Beispiel mit einem Koch- oder Backbuch als Einzelstück und Unikat, einfach für sich selbst oder zum Verschenken an liebe Menschen! Fotobücher sind eine tolle Möglichkeit, seine Lieblingsrezepte zu einem ganz eigenen, individuellen Werk zusammenzustellen.


Wer sein eigenes Koch- oder Backbuch möglichst professionell gestalten möchte, der sollte aber nicht einfach wahllos Worte und Bilder zusammenwürfeln. Fambooks hat einen 29seitigen Gratis-Leitfaden zusammengestellt, vollgepackt mit Tipps, wie aus einem Fotobuch Euer ganz persönliches Koch- oder Backbuch entsteht!

Der Leitfaden, den ich Euch heute vorstellen möchte, bringt Euch in drei Schritten zum Ziel: 


Schritt 1: Konzeptentwicklung: 

Das Kapitel gibt allerlei Denkanstöße zu Eurem Buch:

Welches Design, welchen Stil möchtet Ihr umsetzen? Schlicht? Verspielt?
Wie sollen die Rezepte sortiert sein? Nach Saison? Nach Menüfolge?
Möchtet Ihr vielleicht ein Inhaltsverzeichnis einfügen?
Wie viele Rezepte bzw. Seiten soll das Buch enthalten?
 Wie soll das Layout aussehen? 


Auch der Aufbau eines professionellen Koch- oder Backbuchs, wie Ihr es aus dem Handel kennt, wird dargestellt, so dass man sich daran gut orientieren kann. Ergänzt wir das Kapitel durch verschiedene Layout-Vorschläge und Storyboard-Beispiele. 


Schritt 2: Food-Fotografie 

Dieses Kapitel ist natürlich nicht nur für alle interessant, die ein eigenes Koch- oder Backbuch erstellen möchten, sondern auch für alle, die gerne ihre Gerichte für ihren Blog, ihr Facebook- oder Instagram-Profil fotografieren. 

Von Grund auf gibt es Tipps zur benötigten Foto-Ausrüstung, zur Beleuchtung, zum Food-Styling, zum Szenenaufbau, zur richtigen Positionierung des Motivs etc. 


Nicht jedermanns Sache, aber sicher interessant zu wissen, sind Tipps zum optischen Aufpeppen des Gerichts mit Hilfe von Schaumstoffkugeln, Stecknadeln und Zerstäubern. 

Zur Veranschaulichung der einzelnen Elemente des Kapitels werden die jeweiligen Schritte - vom Aufbau, dem Anrichten und natürlich dem Fotografieren - am Beispiel von simplen Spaghetti mit Tomatensauce gezeigt. 


Das Kapitel enthält einiges an Tipps rund um die Food-Fotografie: Von der Drittel-Regel über den Blick-Verlauf und -Winkel bis hin zu Tiefenschärfe und mehr.


Schritt 3: Gestaltung des Fotobuchs 

Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit der Fertigstellung des Fotobuchs. 

Es zeigt zum einen die Verwendung von Layout-Vorlagen für Koch- oder Backbücher und die Änderung dieser Vorlagen nach eigenen Vorstellungen, erläutert aber auch die Erstellung eigener Vorlagen. 


Außerdem erhaltet Ihr Tipps zur Positionierung der Texte, zur Farbgestaltung, zur Anpassung von Hintergründen, Schriften und Zusatzelementen und natürlich zum Design des Buchcovers. 

Das Kapitel schließt mit einer praktischen Checkliste, bevor das Buch in den Druck gehen sollte. 



Möchte Ihr Euch die Tipps auf dem Weg zu Eurem eigenen Koch- oder Backbuch genauer anschauen? Dann könnt Ihr den Leitfaden auf der 



Dieser Beitrag ist im Auftrag von fambooks entstanden und veröffentlicht, stammt jedoch vollständig aus meiner Feder. 


Donnerstag, 22. Januar 2015

Pulled Pork Burger mit Krautsalat, Ofengemüse und Apfel-Chutney


Kennt Ihr das Pulled-Pork-Fieber? Es geht seit einiger Zeit durch sämtliche Food-Blogs und ist hochansteckend

Auch mich hat es erwischt und es gab hier letzthin Pulled Pork, zusammen mit Krautsalat auf hausgebackenen Burgerbrötchen - lecker! 

"Mein" Rezept ist eine Kombination aus den Rezepten von Uwe und Irene sowie dem Rezept von Katie Quinn Davies aus ihrem Buch What Katie ate


Das Fleisch wird bereits am Vorteig gewürzt und ruht dann 24 Stunden in folgender Marinade (die von der lieben Irene stammt): 

- 2 EL Meersalz 
- 1/2 TL Kreuzkümmel 
- 20 Umdrehungen Pfeffer 
- 1/4 TL Zimtpulver 
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver 
- 1 TL Knoblauchgranulat
- 1 TL gemahlener Koriander 
- 1 TL Zwiebelgranulat 
- 3 EL brauner Zucker 
- 3 EL Apfelessig

Diese Zutaten gründlich verrühren und das Fleisch damit einreiben. Dann in Folie wickeln und 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. 

Ebenfalls bereits am Vortag sollte der Krautsalat zubereitet werden, damit er durchziehen kann. Das Rezept stammt ebenfalls aus dem Buch What Katie ate

350 bis 400 g Weißkohl sowie 250 g Rotkohl in dünne Streifen hobeln. 1 Möhre schälen und in Julienne schneiden. 6 Radieschen sowie 1 1/2 Äpfel (geschält, geviertelt und das Kerngehäuse entfernt) in Stifte schneiden. Alles in eine Schüssel geben. 


Für das Dressing 3 EL Brombeeressig, 80 ml Condimento bianco, 3 EL Öl, 1 TL Honig und 1 gestr. TL Dijon-Senf gründlich mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, über das Gemüse geben und gründlich vermengen. Über Nacht kalt stellen. 


Nun an die Burger-Brötchen: Ich sie nach dem Rezept für Brioche-Burger-Buns von Uwe gebacken - gute Entscheidung :) Ich habe die Menge so hochgerechnet, dass Ihr genügend Brötchen für die Menge an Fleisch herausbekommt. 

Da der Ofen lange Zeit durch das Fleisch "besetzt" ist, solltet Ihr die Brötchen rechtzeitig vorher backen, ggf. auch schon am Tag zuvor (wobei sie natürlich frisch am Besten schmecken). Vielleicht habt Ihr auch das Glück, über einen zweiten Ofen zu verfügen (oder bei der Nachbarin den Ofen nutzen zu dürfen)? 

300 ml Wasser mit 4 bis 5 EL Milch mischen, auf Körpertemperatur erwärmen. 3 TL Trockenhefe und 4 EL Zucker zugeben und verrühren. 15 Minuten gehen lassen. 

In einer großen Schüssel 640 g Weizenmehl Type 550 mit 90 g Weizenmehl Type 405 und 2 1/2 TL Salz mischen. 120 g weiche Butter zugeben und mit den Fingerspitzen einarbeiten, so dass feine Krümel entstehen. Drei Eier (Größe M) in einer Tasse verquirlen. Die Hälfte dieser Eimischung  (den Rest im Kühlschrank aufbewahren!) sowie die Hefemischung zugeben und alles mit einem Holzlöffel soweit verrühren, dass die Zutaten grob vermengt sind. Dann den Teig auf die Arbeitsfläche geben und gründlich für zehn Minuten kneten. Den Teig zurück in die Schüssel geben, mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort auf das doppelte Volumen aufgehen lassen (etwa eine Stunde). 

Den Teig abschlagen und daraus 13 bis 15 runde Brötchen formen. Auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen und erneut mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen. 

Das übrige verquirlte Ei mit einem Schluck Wasser (ca. 1 1/2 EL) mischen und die Brötchen damit ohne Druck bepinseln. Mit Sesam bestreuen. 

Die Brötchen nach und nach (immer nur ein Blech!) im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Für das Fleisch solltet Ihr ausreichend Zeit einplanen! Es ist fertig, sobald die Kerntemperatur 86 °C beträgt. Ihr solltet also unbedingt einen Bratentermometer verwenden, den Ihr in das Fleisch steckt.

Eigentlich wird ein 2-kg-Stück Schweineschulter verwendet. Ich hatte aber leider nur zwei Stücke je ca. 1 Kilo zur Verfügung. Das Fleisch war bei mir bei 100 °C für knapp über sechs Stunden im Ofen, wobei ich die letzte halbe Stunde die Temperatur auf 120 °C erhöht habe, da das Fleisch sonst nicht rechtzeitig fertig geworden wäre. Ein 2-kg-Stück benötigt laut Uwe bei 100°C knapp über zehn Stunden.

Jedenfalls wird das Fleisch aus der Folie gewickelt, das Bratenthermometer in die Mitte gestochen und auf den Rost des vorgeheizten Ofens (bei 100 °C Ober-/Unterhitze) gelegt, unter den ein tiefes Backblech geschoben wird. Nun heißt es nur noch abwarten, bis das Fleisch die Kerntemperatur von 86 °C erreicht hat :)

Sobald das der Fall ist, wird das Fleisch herausgenommen, in Alufolie gewickelt und für eine weitere Stunde zurück in den ausgeschalteten Backofen gelegt.

Währenddessen wird die Sauce zubereitet, was insgesamt ca. 2 1/2 Stunden Zeit in Anspruch nimmt (inkl. Gemüse schneiden etc.). Das Rezept stammt aus dem Buch von Katie Quinn Davies*. 1 Zwiebel fein würfeln, 2 Knoblauchzehen fein reiben. 1 Möhre, 2 Stangen Sellerie und 1 lange rote Chilischote fein würfeln (für die Chilischote Einweghandschuhe tragen!).

Die Zwiebelwürfel zusammen mit einer Prise Salz in einem Topf in etwas Öl glasig andünsten. Den Knoblauch zugeben und ebenfalls andünsten. Nun das restliche Gemüse dazu. Alles zusammen gründlich unter Rühren für mehrere Minuten dünsten. 1 EL Tomatenmark, 2 EL brauner Zucker, 2 EL Honig, 2 EL Senfsaat, 1/2 TL getrocknete Chiliflocken und 1/4 TL Kurkuma unterrühren, bis sich alles gut vermischt hat. Mit 250 ml Brombeeressig, 125 ml Kräuteressig und 1 Liter Hühnerfond ablöschen. Alles zusammen aufkochen und ohne Deckel für 2 Stunden köcheln lassen.

Die Sauce durch ein Sieb gießen. Die Flüssigkeit zurück in den Topf geben und wieder aufkochen. 1 1/2 TL Maisstärke mit 2 EL kaltem Wasser glattrühren. Die Stärke mit einem Schneebesen in die kochende Sauce einrühren.

Sobald die Ruhezeit des Fleisches vorüber ist, wird es aus dem Ofen geholt, aus der Alufolie gewickelt und mit einer Gabel "zerrupft". Das zerrupfte Fleisch in eine Schüssel geben und mit der Sauce vermischen.

Währenddessen die Burgerbrötchen aufschneiden und mit den Schnittflächen auf den Rost im Ofen legen. Diesen wieder einschalten (auf 200 °C) und die Brötchen für einige Minuten rösten. Herausnehmen, zuerst mit dem Fleisch, dann mit Krautsalat belegen.


Als Beilage gab es bei uns Ofengemüse. Wobei ich sagen muss, dass ich in der glücklichen Lage bin, einen zweiten Ofen nutzen zu können, der ist bei dieser Beilage nämlich nötig ;) Davon abgesehen, geht es ganz einfach: Gemüse (hier: Kürbis, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Möhren, Rote Bete, rote Zwiebeln) klein schneiden. In eine große Schüssel geben. Etwas Öl, Salz, Pfeffer und (getrocknete) Kräuter dazu, den Deckel der Schüssel fest schließen und gründlich schütteln, so dass Öl und Gewürze sich gut verteilen können. Das Gemüse auf ein bis zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und bei 190 °C Umluft im Ofen für ca. 40 Minuten garen.

Weiterhin gab es einen Kräuterdip (aus Sauerrahm, Quark, Salz, Pfeffer und Schnittlauch) und Apfelchutney dazu.

Falls Ihr jetzt den Überblick verloren habt, hier nochmal einen kleinen "Stundenplan": 

Am Vortag:
- Apfelchutney kochen
- Fleisch würzen, im Kühlschrank ruhen lassen
- Krautsalat zubereiten, kaltstellen
- ggf. Brötchen backen

Oder:
Ca. 3 Stunden, bevor das Fleisch in den Ofen kommt:
- Brötchen backen

7 bis 11 Stunden vorher:
- Fleisch in den Ofen geben
- Kräuterdip zubereiten

2 1/2 Stunden vorher:
- Sauce zubereiten

1 Stunde vorher:
- Herd ausschalten, Fleisch in Folie wickeln und wieder in den Ofen geben
- ggf. Ofengemüse vorbereiten (Gemüse schälen, kleinschneiden, würzen ...)

40 Minuten vorher:
- ggf. Ofengemüse in den Ofen schieben.



Und weil der Beitrag heute noch nicht lange genug ist, gibt es das Rezept für das Apfelchutney noch obendrauf, das sich auch ohne Burger lohnt zu kochen! Das Rezept ergibt ein Glas á ca. 400 ml Inhalt und ein Glas á ca. 200 ml Inhalt.

250 g rote Zwiebeln schälen und fein würfeln. 2 Knoblauchzehen ebenfalls fein würfeln. 500 g feste Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und würfeln. 

In einem Topf etwas Öl erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch darin glasig dünsten. 100 g braunen Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Mit 100 ml Kräuteressig ablöschen. Die Apfelwürfel sowie etwas getrockneten Zitronenthymian (natürlich geht auch frischer, aber ich hatte leider nur getrockneten zur Verfügung) zugeben. Unter köcheln auf niedriger bis mittlerer Stufe die Äpfel für 10 bis 15 Minuten garen. Mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Ingwer abschmecken.  






Und nun alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Brioche-Burger-Brötchen: 
300 ml Wasser
4-5 EL Milch
3 TL Trockenhefe
4 EL Zucker
640 g Weizenmehl (Type 550)
90 g Weizenmehl (Type 405)
2 1/2 TL Salz
120 g weiche Butter
3 Eier (Größe M)
Sesam

Für den Krautsalat:
350 - 400 g Weißkohl
250 g Rotkohl
1 Möhre
6 Radieschen
1 1/2 feste säuerliche Äpfel
3 EL Brombeeressig
80 ml Condimento bianco
3 EL Öl
1 TL Honig
1 gestr. TL Dijon-Senf
Salz
Pfeffer

Für das Pulled Pork: 
2 kg Schweineschulter
2 EL Meersalz
1/2 TL Kreuzkümmel
20 Umdrehungen Pfefffer
1/4 TL Zimtpulver
1 TL geräuchertes Paparikapulver
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL gemahlener Koriander
1 TL Zwiebelgranulat
3 EL brauner Zucker
3 EL Apfelessig

Für die Sauce: 
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Möhre
2 Stangen Sellerie
1 lange rote Chilischote
1 EL Tomatenmark
2 EL brauner Zucker
2 EL Honig
2 EL Senfsaat
1/2 TL getrocknete Chiliflocken
1/4 TL Kurkuma
250 ml Brombeeressig 
125 ml Kräuteressig
1 Liter Hühnerfond
1 1/2 TL Maisstärke

Für das Apfel-Chutney:
500 g feste, säuerliche Äpfel
250 g rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
100 g brauner Zucker
100 ml Kräuteressig 
getrockneter Zitronenthymian
gemahlener Ingwer
Salz
Pfeffer




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Sonntag, 18. Januar 2015

Blog-Event: Gekochte Gefühle - Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten (mit Gewinnspiel!)

Herzlich Willkommen zum neuen Blog-Event hier auf Ninas kleinem Food-Blog! 




Nach dem letzten Event im Sommer vergangenen Jahres hat es mich mal wieder in den Fingern gejuckt. Und herausgekommen ist, wie ich finde, ein recht hübsches Thema, zu dem ich Euch herzlich einladen möchte mitzumachen :) 

Ich möchte von Euch gerne Emotionen sehen! 

Was kommt bei Euch auf den Tisch, wenn Ihr frisch verliebt seid? 
Was baut Euch wieder auf an schlechten Tagen? 
Welche Zutat zerhackt Ihr bei akuten Wutanfällen? 
Womit überrascht Ihr Eure besten Freundin um ihr zeigen, wie wichtig sie Euch ist? 
Und was tut Eurer Seele gut, wenn die Zeiten stürmisch sind? 

Was war das erste Gericht, das Ihr in Eurem eigenen Heim oder der ersten eigenen Wohnung zubereitet habt? 
Was habt Ihr kiloweise bei Eurem ersten Liebeskummer gefuttert? 
Was gab es nach der ersten Nacht mit Eurem Liebsten zum Frühstück? 
Und welchen Kuchen habt Ihr Euch alles Kind jedes Jahr aufs Neue zum Geburtstag gewünscht? 


Teilt Eure Rezepte und die Geschichten dahinter mit mir! 


Natürlich dürft Ihr nicht nur kochen, sondern auch backen, mixen, rühren... Hauptsache, das Ergebnis ist essbar oder trinkbar und voller Emotionen :) 

Teilnehmen kann jeder, egal ob mit oder ohne eigenen Blog. Pro Person sind maximal zwei Beiträge erlaubt. Bitte reicht keine Archiv-Beiträge ein. 

Wer mit eigenem Blog teilnehmen möchte, sollte seinen Beitrag bis zum 20. Februar 2015 unter Hinweis und Verlinkung auf dieses Event in seinem Blog veröffentlichen und mir unter diesem Artikel einen Kommentar mit einem Link zum Teilnahmebeitrag hinterlassen. 

Wer ohne Blog teilnehmen möchte, sollte mir bis zum 20. Februar 2015 eine Email mit seinem Rezept und einem Foto senden an: nina(at)ninas-kleiner-food-blog(punkt)de. Die Rezepte und Fotos der Teilnehmer ohne Blog werde ich hier im Blog veröffentlichen, damit jeder nicht nur das Foto in der späteren Zusammenfassung sieht, sondern natürlich auch das Gericht nachkochen/-backen kann. Wer sein Rezept nebst Foto nicht veröffentlicht haben möchte, weist bitte in seiner Email ausdrücklich darauf hin. 


Hier die Banner zum Mitnehmen:

Im Querformat: 






Im Hochformat:





Natürlich gibt es nach Beendigung des Events eine Zusammenfassung aller eingereichter Rezepte!




Auch dieses Mal gibt es für alle Teilnehmer wieder etwas zu gewinnen! 



Ihr habt die Möglichkeit, Euch einen 50-Euro-Gutschein von Kitchen Cabinet zu sichern!

Bei Kitchen Cabinet findet Ihr eine große Auswahl an englischem Geschirr mit wunderschönem Dekor - vom Eierbecher über die Sauciere, den Suppenteller und die Etagere hin zum Tortenheber, bleiben keine Wünsche offen. Teekannen findet Ihr im Shop selbstverständlich auch, ebenso wie die unter Foodies wohl bestens bekannten Rührschüsseln von Mason Cash. 

Der Gutschein wurde mir für dieses Event von Kitchen Cabinet zur Verfügung gestellt - vielen Dank dafür! 


Außerdem werde ich noch ein kleines, von mir gefülltes Überraschungspäckchen verlosen :)


An der Verlosung nehmen automatisch alle Teilnehmer des Blog-Events teil, die nicht ausdrücklich nicht mit in den Lostopf möchten. Dabei ist es egal, ob Ihr mit einem oder zwei Rezepten teilnehmt - jeder hat die gleiche Chance, zu gewinnen. Dem Gewinner oder der Gewinnerin des Gutscheins von Kitchen Cabinet wird dieser nach der Verlosung direkt von Kitchen Cabinet per Email übersandt. Hierzu erfolgt eine Weitergabe des Namens und der Emailadresse des Gewinners oder der Gewinnerin, womit sich die Teilnehmer einverstanden erklären. 

Da an der Verlosung leider nur volljährige Personen teilnehmen dürfen, bitte ich Euch um einen kurzen Hinweis, sofern Ihr noch minderjährig seid. 




So, genug Gerede: Lasst Euren Gefühlen freien Lauf, umarmt die Nachbarin, tanzt durch die Küche, bekocht Euren Großvater, beweint eine Ladung rote Zwiebeln, verteilt Glückskekse an die Kollegen und teilt Eure emotionalen Rezepte mit mir! 




Donnerstag, 15. Januar 2015

Kirsch-Fruchtgummi mit Wintergewürzen


Heute gibt es selbstgemachte Fruchtgummis! Als ich das Rezept dazu entdeckt habe, war schon klar, dass ich das ausprobieren möchte und so habe ich ein paar Fruchtgummis zu Weihnachten verschenkt. Ich habe dafür eine alkoholfreie Variante aus Kirschsaft und winterlichen Gewürzen gewählt. Das Ergebnis war recht lecker! Von der Konsistenz her zwar ganz anders als gekaufte Fruchtgummis, aber lecker und durch die Variation verschiedener Flüssigkeiten sind die Möglichkeiten quasi unendlich :) 


Am Besten verwendet Ihr für die Fruchtgummis Silikonförmchen, da man die fertigen Fruchtgummis einfach "herausstülpen" kann. Ich habe kleine Mini-Gugl formen verwendet (diese hier* , aber es gibt auch Mini-Gugl-Förmchen einzeln zu kaufen* ). Pralinenförmchen aus Silikon gehen natürlich ebenfalls. 


Das Rezept hat hier 26 Stück ergeben. 

250 ml Kirschsaft mit 1 Zimtstange, 2 Gewürznelken, 1 Sternanis und 2 EL Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Vom Herd nehmen, den Deckel auf den Topf setzen und 15 Minuten ziehen lassen. 


Die Gewürze entfernen, 1 EL Zitronensaft und 60 g sofortlösliches Gelatinepulver mit dem Schneebesen einrühren, bis sich das Pulver gelöst hat. 

Die Flüssigkeit in Silikonfömchen füllen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. 


Die Fruchtgummis aus der Form lösen, indem die Silikonvertiefungen vorsichtig nach Außen gestülpt werden. Sollten sich die Fruchtgummis nicht lösen, könnt Ihr über die Rückseite der Silikonform kurz etwas heißes Wasser laufen lassen. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick: 

250 ml Kirschsaft
1 Zimtstange
2 Gewürznelken
1 Sternanis
2 EL Zucker 
1 EL Zitronensaft
60 g sofortlösliches Gelatinepulver



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Sonntag, 11. Januar 2015

Schokoladen-Zimt-Mousse mit Clementinenkompott


Das heutige Rezept habt Ihr dem kulinarischen Adventskalender von Zorras Kochtopf zu verdanken: Als ich das 11. Türchen öffnete und mich auf Food with a view diese Mousse au Choloate anblickte, musste ich hinterher erstmal meine Tastatur trockenlegen ;) Ich MUSSTE diese Mousse einfach nachmachen! Und es hat sich sehr gelohnt - so lecker! Da ich den Alkohol - leider - wegen der mitessenden Kinder weglassen musste, habe ich die Mousse mit etwas Zimt aufgepeppt und für eine fruchtige Komponente ein Clementinenkompott dazu serviert. Ein tolles Winterdessert!

Das Rezept ergibt 12 bis 14 Portionen.


6 Eiweiß steif schlagen und währenddessen 40 g Zucker einrieseln lassen. Den Eischnee so lange schlagen, bis er schön glänzt. Achtung: Das Eiweiß nicht überschlagen! Wenn es "porös" wird, habt Ihr zu lange gerührt und fangt am Besten nochmal von Vorne an. Also nur schlagen, bis die Masse fest und schön glänzend ist. Den Eischnee in den Kühlschrank stellen.

Weiterhin 300 g Sahne mit Hilfe von 2 Päckchen Sahnefest steif schlagen und in den Kühlschrank stellen.

300 g Schokolade (ich hatte 200 g dunkle Schokolade mit 70 % Kakaoanteil und 100 g Vollmilchschokolade) hacken. Die Schokolade zusammen mit 60 g Butter im heißen Wasserbad schmelzen. Beiseite stellen.

6 Eigelb mit 80 g Zucker mehrere Minuten zu einer hellen Schaummasse aufschlagen. 80 ml Clementinensaft (frisch gepresst aus ca. zwei Clementinen) und 2 gehäufte TL Zimtpulver unterrühren. Die etwas abgekühlte, aber noch flüssige Schokolade unter Rühren einfließen lassen. Nun erst die steif geschlagene Sahne mit einem Teigschaber komplett unter die Schokoladenmasse heben, dann auch den Eischnee komplett unterheben.

Die Masse auf 12 bis 14 Gläser verteilen (ich habe kleine Tulpengläser von Weck verwendet) und kaltstellen.


Nun das Clementinenkompott zubereiten:

Dafür 12 Clementinen filetieren (also häuten) und den austretenden Saft dabei auffangen. Beides zusammen in einen Topf geben. 1 bis 2 Vanilleschoten längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und sowohl das Mark, als auch die Schoten in den Topf geben. Weiterhin 1 TL Zimtpulver zugeben. Alles zusammen aufkochen, die Hitze reduzieren und 45 Minuten köcheln lassen. Die Vanilleschoten entfernen. 2 TL Maisstärke mit einem Schuss kaltem Wasser glattrühren, mit dem Schneebesen in das Kompott einrühren, nochmals aufkochen lassen, bis das Kompott andickt und von der Platte ziehen. Das Kompott abkühlen lassen, dann gleichmäßig in die Moussegläser verteilen und wiederum kaltstellen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Mousse:
6 Eier
120 g Zucker
300 g Sahne
2 Sahnefest
300 g Schokolade (z. B. 200 g dunkle Schokolade 70 % und 100 g Vollmilchschokolade)
60 g Butter
80 ml Clementinensaft (aus ca. 2 Clementinen)
2 geh. TL Zimtpulver

Für das Kompott:
12 Clementinen
1 - 2 Vanilleschoten
1 TL Zimtpulver
2 TL Maisstärke


Donnerstag, 8. Januar 2015

Mini-Nuss-Gugl mit Lebkuchengewürz (oder lieber Zimt?)


Und noch mal Nachlese zur Weihnachtszeit. Aber sicher schmecken diese kleinen Gugl auch im weiteren Winter noch! Wer nach Weihnachten kein Lebkuchengewürz mehr mag, ersetzt es einfach durch Zimt! 

Das Rezept habe ich im Suessblog entdeckt. Es hat bei mir 22 Mini-Gugel ergeben


80 g weiche Butter mit 60 g Zucker schaumig schlagen. 1 Ei (Zimmertemperatur) zugeben und für ca. 60 Sekunden unterrühren. 50 g Mehl mit 40 g gemahlenen Haselnüssen und 1 TL Lebkuchengewürz mischen und ebenfalls unterrühren. Zuletzt 2 bis 3 EL Milch zugeben und kurz einrühren. 

Den Teig in einen Spritzbeutel füllen. 


Etwas Butter schmelzen. Die Mini-Gugel-Formen mit einem Pinsel mit der flüssigen Butter einfetten. Den Teig aus dem Spritzbeutel in die Förmchen füllen und die Mini-Gugl im vorgeheizten Ofen bei 210 °C Ober-/Unterhitze für ca. 12 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. 


Wenn Ihr mit einer Silikonform*  arbeitet, könnt Ihr die Küchlein nun ganz einfach glasieren: 

Die Form wieder säubern und gründlich abtrocknen. Ein bis zwei Päckchen weiße Kuchenglausur nach Packungsanleitung schmelzen. Die Vertiefungen der Silikonform* etwa zu 1/4 bis 1/3 mit Glasur füllen und die gebackenen Gugl wieder in die Form stecken. Die Formen für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen, dann herausholen und die Gugel aus der Form lösen, indem man die Vertiefungen vorsichtig umstülpt. 


Wenn Ihr mit einer Metallform backt, glasiert die Küchlein einfach mit einem Pinsel, gießt die geschmolzene Glasur vorsichtig in dünnem Strahl über den oberen Rand der Gugl, oder gebt die Glasur in eine Tasse und taucht die Gugel kopfüber hinein. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

80 g weiche Butter 
60 g Zucker
1 Ei (Zimmertemperatur)
50 g Mehl 
40 g gem. Haselnüsse 
1 TL Lebkuchengewürz
2 - 3 EL Milch 

Außerdem:
1-2 Päckchen weiße Kuchenglasur 



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Sonntag, 4. Januar 2015

Tiramisu-Pralinen


Ich hoffe, Ihr seid alle gut im neuen Jahr angekommen :) Als ersten Beitrag in 2015 gibt es heute noch ein bisschen Nachlese: Diese Pralinen habe ich zu Weihnachten verschenkt und möchte Sie Euch aber unbedingt noch zeigen. 


Das Rezept hat bei mir 33 Stück ergeben. 

280 g weiße Kuvertüre hacken und im Wasserbad schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 

1 Tütchen (also eine Tassenportion) lösliches - möglichst feinkörniges - Espressopulver in 2 bis 2 1/2 EL Marsala auflösen. 


Wenn die Schokolade etwas abgekühlt, aber noch flüssig ist, 120 g Mascarpone zugeben und glattrühren. Den angerührten Espresso sowie weitere 1/2 TL lösliches Espressopulver einrühren. Die Masse über Nacht im Kühlschrank festwerden lassen. 


Am nächsten Tag 30 g Milchschokolade reiben und mit 1 TL Kakaopulver mischen. 

Aus der Pralinenmasse kleine Portionen (z. B. mit einem kleinen Spoon-Messlöffel oder einem Melonenbällchen-Schneider) abstechen, zu Kugeln formen und diese in der Schoko-Kakao-Mischung wälzen. Die Pralinen ggf. in Pralinenkapseln setzen und kaltstellen. 






Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

280 g weiße Kuvertüre
2 bis 2 1/2 EL Marsala
1 Tütchen + 1/2 TL lösliches Espressopulver (möglichst feinkörnig)
120 g Mascarpone 
30 g Milchschokolade
1 TL Kakaopulver




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