Dienstag, 3. November 2015

Disco-Geburtstagsparty



Herzlich Willkommen zu unserem diesjährigen Kindergeburtstag und meinem heutigen superlangen Beitrag :) In diesem Jahr war große Party angesagt: Es ging zur Kinderdisco! 

Eine Diskothek in unserer Gegend veranstaltet einmal im Monat Kinderdisco und dort haben wir den Geburtstag unserer Tochter gefeiert - nachdem wir uns zu Hause mit Kuchen und Cocktails gestärkt hatten. Ich habe Einladungen, Deko, Kuchen usw. komplett auf das Disco-Motto abgestimmt. 

Los geht´s mit den Einladungen:



Ich habe für kleines Geld einen Satz Single-Schallplatten auf ebay ersteigert und daraus die Einladungen gebastelt: Mit Photoshop habe ich neue Cover gebastelt, im Copyshop auf A3 drucken lassen und zusammengeklebt. Den Einladungstext habe ich auf Stickerpapier* gedruckt und auf beide Seiten der Platte geklebt. 


Die Tischdekoration war relativ schnell zusammengestellt: Als Tischläufer habe ich eine Rolle silberfarbene Geschenkfolie verwendet. Darauf kamen Disco-Kugeln, die man im Netz* oder im 1-Euro-Laden recht günstig bekommt, sowie Glitzersteine und Pailletten in verschiedenen Farben. 

Als Platzteller habe ich jeweils eine LP verwendet. Darauf kamen passende Einweg-Teller* und Servietten. Die Getränke kamen - wie jedes Jahr - in Milchflaschen* , die ich mit Stickern beklebt hatte. Noch ein paar bunte Strohhalme und fertig :) 



Über den Tisch habe ich drei "Discokugeln, Marke: Eigenbau" gehängt. Dafür Luftballons aufpusten, das untere Drittel mit Bastelkleber einstreichen und über einer Schüssel mit Glitzerpulver bestreuen. Das alles am Besten draußen und bei Windstille, denn der Glitzer hängt hinterher überall ;) Zum Trocknen den Ballon mit einer Wäscheklammer an einer Schnur aufhängen. 

Mein persönlicher Liebling auf dem Tisch waren die Etageren :) Ich habe sie aus jeweils einer LP, einer Single und einem "Etageren-Bausatz"* zusammengeschraubt. Diese Bausätze bekommt man günstig im Netz und sie sind eigentlich dafür gedacht, aus einem Teller, einer Untertasse und einer Tasse eine Etagere zu bauen. Mit den Platten hat das aber auch wunderbar funktioniert :) Wobei ich nur bei einer Etagere auch die obere Ebene nutzen konnte. Bei der zweiten Etagere hatte die Single - wie eigentlich auch üblich - eine große Öffnung. In diese habe ich zwar einen Adapter mit kleinem Loch gesteckt, dieser sitzt aber nicht fest genug, um Gewicht auf der Platte zu halten. Bei zu schwerer Belastung bricht der Adapter leider wieder heraus. Für die erste Etagere hatte ich eine Single, die von Haus aus schon eine kleine Öffnung hatte und damit hat es wunderbar funktioniert. 



Auf den Etageren haben Muffins und Cakeballs Platz gefunden: 

Ich habe Apfel-Zimt-Muffins nach diesem Rezept gebacken, und eben den Rhabarber durch Apfelwürfel getauscht und zusätzlich etwas Zimtpulver in den Teig getan. Darauf kam grüne Kuchenglasur, etwas buntes Zuckerkonfetti und "Schallplatten", die ich aus Lakritzschnecken und buntem Fondant gemacht hatte. 



Außerdem gab es kleine "Mikrophone", die ich schon mehrfach im Netz gesehen hatte. Dafür habe ich nach diesem Rezept einen Schokoladenkuchen gebacken (natürlich ohne Espresso). Jedoch ist 3/5 der angegebenen Menge ausreichend - daraus könnt Ihr dann ca. 20 Cakeballs machen. 

Nach dem Auskühlen habe ich den Kuchen zerkrümelt und mit je ca. 100 g Philadelphia Classic und Philadelphia Milka gründlich verknetet. Aus der Masse ca. 20 Kugeln á ca. 50 g formen und kaltstellen. Währenddessen 2 Päckchen Vanille-Kuchenglasur nach Packungsanleitung schmelzen. Kleine silberne Zuckerperlen in einer Schüssel bereitstellen. Die Kuchenkugeln nacheinander zuerst in der Kuchenglasur wälzen und gut abtropfen lassen (ggf. ist es auch einfacher, die Glasur mit einem Pinsel auf der Kugel zu verteilen) und dann in den Zuckerperlen wälzen. Die Kugeln auf ein Backpapier legen und trocknen lassen. Zuletzt kleine Waffelbecher am oberen Rand in Kuchenglasur tauchen, abtropfen lassen und die Kuchenkugeln daraufsetzen. Ggf. benötigt Ihr auch noch eine dritte Packung Kuchenglasur und insgesamt werdet Ihr ca. 175 g Zuckerperlen. 



Zu Trinken gab es für die Kinder "Cocktails" aus Orangensaft und einem Schuss Grenadine. Ein Tequila Sunrise alkoholfrei quasi ;) Wasser und Apfelschorle gab es aber natürlich auch. 


Nach dem Kuchenessen ging es dann los zur Kinderdisco, für die ich für jedes Kind einen "VIP-Pass" vorbereitet hatte, den ich ebenfalls in Photoshop zusammengebastelt, ausgedruckt und in entsprechende Hüllen* zum Umhängen gesteckt hatte. Darauf stand jeweils der Name des Kindes, Ort, Datum und eine kleine versteckte Botschaft in Form eines QR-Codes (lässt sich online erstellen - einfach mal nach "QR-Generator" googlen). Die VIP-Pässe dienten außerdem gleichzeitig als Tischkärtchen. 



In der Disco habe ich dann noch Leuchtarmbänder (Knicklichter* ) verteilt. Die Kinder hatten großen Spaß mit den Bändern, die sie abwechseln an Armen, Schuhen, Ohren, in den Haaren, mehrere zusammengesteckt als Gürtel oder Kette getragen haben ;) 


Und zuletzt gab es natürlich auch noch ein Mitgebsel für alle Gäste: In jedem Tütchen steckte eine aufblasbare Gitarre*, eine Mini-Discokugel* als Schlüsselanhänger, eine regenbogenfarbene Fruchtgummistange und ein Flöten-Lutscher. 



Alle Kinder waren begeistert - und auch meine Tochter sehr zufrieden. Und mit ihr natürlich auch die Mama ;) 


Zum Schluss will ich Euch noch die Geburtstagstorte zeigen, die ich meiner Tochter an ihrem Geburtstag (den Kindergeburtstag haben wir erst einige Tage später gefeiert) gebacken hatte. Sie hatte sich eine Oreo-Torte gewünscht und auf meiner Suche im Netz bin ich auf dieses Rezept gestoßen: Eine Torte bestehen aus zwei saftigen, brownieartigen Schokoböden und einem Käsekuchen, dazwischen jeweils eine Creme aus Frischkäse und weißer Schokolade... Und um die Schweinerei perfekt zu machen, habe ich jede Menge Süßkram als Deko außen rum gepackt. 



Für den Käsekuchen 225 g Philadelphia Doppelrahmstufe cremig rühren. 100 g Zucker, 2 TL gemahlene Vanille und 1/4 TL Salz unterrühren. 2 Eier (Größe L, Zimmertemperatur) einzeln unterrühren, zuletzt 200 g saure Sahne und 1 gehäufter EL Maisstärke einrühren. 7 Oreo-Kekse grob hacken und unterheben. 

Den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Den Teig in die Form füllen, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze für ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, dann den Kuchen mit Hilfe eines Messers vom Rand lösen, den Rahmen entfernen und den Kuchen vollständig erkalten lassen. 

Für den Schokoladenkuchen die gereinigte Springform fetten und mehlen. In einer Schüssel 300 g Zucker, 240 g Mehl, 80 g Kakaopulver, 1 1/2 TL Backpulver, 1 1/2 TL Natron und 1 TL Salz miteinander vermischen. 2 Eier, 240 ml Milch, 120 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl und 2 TL gemahlene Vanille zugeben und auf mittlerer Stufe für 2 Minuten verrühren. 240 ml kochendes Wasser in den Teig einrühren. Der Teig wird dadurch sehr flüssig - so flüssig, dass Ihr denken werdet, dass das niemals funktionieren kann... tut es aber ;) Jedoch solltet Ihr darauf achten, dass Eure Springform auf jeden Fall dicht ist, denn sonst läuft Euch der Teig heraus. Den Teig jedenfalls in die vorbereitete Springform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für 30 bis 35 Minuten backen. Herausnehmen, kurz abkühlen lassen, dann den Rand der Springform lösen und den Kuchen vollständig erkalten lassen. Den kalten Kuchen einmal quer durchschneiden. 

Für die Creme 200 g weiße Schokolade hacken und schmelzen. 60 g weiche Butter mit 1 EL Puderzucker schaumig schlagen. Die geschmolzene und etwas abgekühlte Schokolade unterrühren. Zuletzt 320 g Philadelphia Doppelrahmstufe zugeben und nur so lange, wie unbedingt nötig verrühren, damit sich die Zutaten verbinden. Sollte die Creme noch zu weich sein, kann sie noch kurz kalt gestellt werden, bevor sie auf die Torte kommt. 

Ihr benötigt außerdem 9 gehackte Oreo-Kekse. 

Der Zusammenbau sieht dann folgendermaßen aus: Einen der Schokoladenböden auf eine Kuchenplatte legen und mit einem Tortenring umstellen. Die Hälfte der Creme darauf verteilen und glattstreichen. Die Hälfte der Oreo-Kekse gleichmäßig darauf verteilen. Den Käsekuchen auflegen und leicht andrücken. Darauf nun die restliche Creme und die restlichen Kekse verteilen. Zuletzt den zweiten Schokoladenboden darauf, vorsichtig andrücken und die Torte mindestens 60 Minuten in den Kühlschrank stellen. 

Danach den Tortenring lösen (am Besten vorher mit einem Messer einmal innen am Ring entlangfahren). 200 ml Sahne mit Hilfe eines Päckchens Sahnefest steif schlagen. Zuerst den Rand der Torte mit Sahne einstreichen. Duplos (insgesamt habe ich bei einem Kuchendurchmesser von 25 cm 34 Duplos benötigt) in der Länge etwas kürzen und rund um die Torte stellen. Die Sahne hält die Duplos zwar, jedoch habe ich sie dennoch zusätzlich mit Bändern fixiert. Die restliche Sahne nun auf der Oberseite der Torte verteilen. Mit Schokostäbchen die Torte in verschiedene Segmente einteilen. In die Mitte ein "Rocher" setzen und die einzelnen Segmente mit verschiedenen Süßigkeiten füllen, z. B. M&Ms, Smarties, Giotto, geraspelte Kinderriegel, Schoko-Rosinen, Yogurette, gehackte KitKat white, oder was immer Euch schmeckt. 



Danke an alle, die bis zum Ende durchgehalten haben ;)



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Sonntag, 20. September 2015

Abgelichtet: Einschulung


Guten Abend!

Keine Ahnung, ob Ihr mich noch kennt - ich war ja längere Zeit nicht mehr hier ;) Und auch heute habe ich leider kein Rezept für Euch dabei. Dafür aber einige Fotos der Einschulung meiner Tochter - vielleicht können sie ja jemandem von Euch im nächsten Jahr als Inspiration dienen. 

Eigentlich hatten wir vor, am Einschulungstag einen Ausflug zu machen - so hatte es sich meine "Große" gewünscht. Wie Ihr auf dem Bild oben seht, hat sie sich jedoch noch kurz vor der Einschulung böse an der Hand verletzt und wir mussten den Ausflug absagen. Dafür hatten wir dann die Großeltern und Paten zum Abendessen zu uns nach Hause eingeladen. Da alles sehr kurzfristig war und wir bereits zu Mittag in einer Gaststätte warm gegessen hatten, gab es "nur" kaltes Buffet - also eigentlich nur Brötchen mit Wurst, Käse und ein bisschen was außenrum. 

Aber zu Beginn erst einmal das allerwichtigste am Einschulungstag: Die Schultüte! Es war von Anfang an klar, dass sie eine Überraschung sein soll, meine Tochter sie also vorher nicht sehen sollte. Sie durfte sich jedoch das Thema aussuchen und hat sich eine Blumenwiese gewünscht. Ein sehr dankbares Motto ;) Die Tüte ist aus Stoff und ich habe sie mit Stoffblumen, Filzpilzen, kleinen Käfern, Schmetterlingen und Libellen beklebt. In das große Filz-Kleeblatt oben hatte ich aus kleinen Perlen noch ihren Namen gestickt. 


Weiter geht es mit den Einladungskarten - davon haben jeweils die Großeltern und die Paten eine bekommen. Sie sind nicht außergewöhnlich, aber sehr passend ;) Wir haben einfach aus braunem und grünem Tonkarton kleine, aufklappbare Tafeln gebastelt und diese mit weißem Holzstift beschriftet. An ein Loch oben in der "Tafel" haben wir einen kleinen Schwamm an einem Stück Schnur geknotet. 


Das Abendbuffet fiel dann - wie oben schon geschrieben - kalt aus. Es gab verschiedene Sorten Brötchen, Käse, Wurst, Rohkost, Hackbällchen mit Dip und kleine Frischkäsepralinen in Form von Äpfeln. 

Für das Buffet hatte ich kurzfristig noch ein bisschen gebastelt und Utensilien aus dem Kinderzimmer zusammengesucht. Heraus kam eine Wimpelkette in Form kleiner Schultüten mit der Aufschrift "Schulkind" sowie eine Deko aus Stiften, Pinseln, Magnetbuchstaben, Büchern, einem Globus und kleinen Tafeln.  


...zuletzt noch ein paar Zahnstocher mit Wimpeln verziert und fertig :)



Anstatt eines "richtigen" Desserts hatte ich Schaumküsse gekauft und mit Zuckeraugen, Smarties, kleinen Zuckerbärten, Zuckerschrift und Fruchtgummi verziert.  


Und zuletzt noch ein paar Fotos der Tischdeko. Auch hierfür habe ich Stifte, Bücher und Magnetbuchstaben verwendet. Außerdem eine kleine Schultüte, die meine Tochter Samstags vor der Einschulung im Supermarkt geschenkt bekam. Um die Blumenvasen hatte ich mit Band verschiedene Stifte gebunden und als Tischkärtchen hatten wir wiederum kleine Tafeln gebastelt.  

 
Noch ein kleiner Rat für alle, die mit Russisch Brot dekorieren: Schaut Euch bitte genau an, welche Buchstaben Ihr da aus der Tüte zieht: Ich hatte bei den jeweils wahllos aus der Tüte auf die Teller gelegten Buchstaben zum einen die Kombination aus B, S und E und außerdem die Kombination aus S, E und X ;) Glücklicherweise habe ich beides gemerkt und konnte korrigieren, bevor noch irgendjemand auf dumme Gedanken kommt :D 



Das war es auch schon wieder von mir - vielleicht lesen wir uns zum Kindergeburtstag meiner "Großen" wieder ;) 

Bis dahin wünsche ich Euch eine wundervolle Zeit! 

Mittwoch, 5. August 2015

Ziegenfrischkäse-Eis mit Zwetschgenkompott, Mohn und Honig [Werbung]



Jaaaa, ich lebe noch :) Und mein kleines heutiges Lebenszeichen ist ganz besonders lecker! 

Es gibt - wie sollte es bei den derzeitigen Temperaturen anders sein - Eis! Schließlich könnte man sich im Moment von nichts anderem ernähren... Und damit jeder von Euch zu Hause in den Genuss kommen kann, wird dieses Eis ganz ohne Eismaschine zubereitet. Natürlich ist es trotzdem cremig und kommt ohne Kristalle daher :) 

Basis ist eine Mischung aus Frischkäse, geschlagener Sahne und gezuckerter Kondensmilch. In dieser Konstellation funktioniert es ganz wunderbar, cremiges Eis ohne Eismaschine zu zaubern. Variiert werden kann dann mit weiteren Zutaten ganz nach Lust und Laune. Ich habe dieses Mal Zwetschgenkompott, Mohn und Honig ins Eis gepackt. Das ist ohnehin schon eine tolle Kombination, wird aber noch wunderbar dadurch ergänzt, dass ich anstatt "normalen" Frischkäse einen Ziegenfrischkäse verwendet habe. 

Dieser Ziegenfrischkäse (genauer gesagt besteht er aus 80 % Ziegenmilch und 20 % Kuhsahne) wurde mir von Snøfrisk zur Verfügung gestellt. Zwar handelt es sich heute um einen Sponsored Post - Rezept, Text und Meinung stammen aber von mir :)

Der Ziegenfrischkäse von Snøfrisk - der in der "naturell"-Ausführung ohne jegliche Zusatzstoffe auskommt und lediglich aus Ziegenmilch, Kuhsahne und Salz besteht - ist mild im Geschmack und damit super auch für Süßes geeignet. Dem Eis gibt er eine ganz besondere Note, ohne aufdringlich oder überlagernd zu schmecken. Er passt einfach ganz toll zusammen mit den karamellisierten Zwetschgen, dem nussigen Mohn und dem süßen Honig! 



Nun aber ans Rezept: 

Zuerst wird das Zwetschgenkompott hergestellt. Dafür 150 g Zwetschgen waschen, trocknen und achteln. In eine kleine feuerfeste Form geben und mit 20 g braunem Zucker mischen. Im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten karamellisieren lassen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Bitte verwendet reife Zwetschgen, die schon etwas weich sind - schmeckt einfach besser :) 

125 g Ziegenfrischkäse mit 100 g gezuckerter Kondensmilch und 10 g gemahlenem Mohn glattrühren. 100 g Sahne mit Hilfe eines Päckchens Sahnefest steif schlagen und unterheben. 

Die Ziegenfrischkäsemasse in eine gefriergeeignete Form füllen. Das abgekühlte Zwetschgenkompott gleichmäßig darauf verteilen. 25 g flüssigen Honig (z. B. Tanne oder Akazie) ebenfalls gleichmäßig verteilen. Kompott und Honig zuletzt mit einer Gabel spiralförmig unterziehen (ähnlich wie bei einem Marmorkuchen). 

Die Eismasse am Besten über Nacht frieren lassen. 

Einige Minuten vor dem Servieren herausnehmen, dann genießen :) 

Den Ziegenfrischkäse von Snøfrisk gibt es übrigens nicht nur in naturell, sondern auch in den Sorten Dill, Meerrettich, Pfifferlinge, sowie rote Zwiebel mit Thymian. 





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

150 g reife Zwetschgen 
20 g brauner Zucker 
125 g Ziegenfrischkäse 
100 g gezuckerte Kondensmilch 
10 g gemahlener Mohn 
100 g Sahne 
1 Päckchen Sahnefest 
25 g flüssiger Honig 



Donnerstag, 19. März 2015

Apfel-Mandelkekse mit Schokolade


Und schon wieder ein Rezept von Martha Stewart. Habe ich schon erwähnt, dass ich Ihre Rezepte sehr gerne mag? Warum? Weil sie so gelingsicher sind! Ich habe mittlerweile die Bücher rund um Kuchen*Cupcakes* und eben Kekse* von ihr und wurde bisher noch von keinem Rezept enttäuscht.  

Diese Kekse werden im Original mit Rosinen gebacken. Ich mag Rosinen allerdings nur sehr begrenzt, weshalb ich aus dem Vorratsschrank stattdessen Mandeln und Schokodrops herausgekramt habe :)


Das Rezept hat hier 22 Stück ergeben. 

60 g Butter zerlassen. Mit 170 g braunem Zucker in eine Rührschüssel geben und mehrere Minuten aufschlagen. 1 Ei (Größe L) und 130 g Apfelmus gründlich unterrühren, für etwa zwei bis drei Minuten. 135 g Haferflocken, 165 g Mehl, 1/2 TL Natron, 1/4 TL Backpulver und 1/4 Salz mischen und ebenfalls unterrühren. Zuletzt 70 g gehackte Mandeln und 100 g Schokodrops unterheben. 

Den Teig mit Hilfe eines Eisportionierers oder zweier Teelöffel in Häufchen auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen. Dabei zwischen den Häufchen ausreichend Platz lassen, da die Kekse beim Backen auseinanderlaufen. 

Die Kekse im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Je nach Größe der Kekse kann die Backzeit variieren. Im Buch werden 30 Kekse gebacken, sie sind also kleiner als meine und benötigen laut Originalrezept auch nur 13 bis 15 Minuten. 

Wer möchte, kann die fertigen Kekse noch mit Zuckerguss besprenkeln. Ich fand das jedoch nicht nötig :) 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

60 g Butter 
170 g brauner Zucker 
1 Ei (Größe L, Zimmertemperatur) 
130 g Apfelmus (Zimmertemperatur)
135 g Haferflocken 
165 g Mehl 
1/2 TL Natron 
1/4 TL Backpulver 
1/4 TL Salz 
70 g gehackte Mandeln 
100 g Schokodrops 




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Sonntag, 15. März 2015

Zimt-Walnuss-Streuselkuchen


Ich hoffe, "Winterkuchen" sind immer noch okay ;) Jedenfalls schmeckt dieser Kuchen aus dem Buch von Martha Stewart* sehr lecker. Ich mag besonders die salzige Note in den Streuseln!

Im Buch wird der Kuchen in einer Kranzform gebacken. Ich habe daraus sechs kleine Kastenkuchen gemacht :) 


Zuerst wird der Streuselteig zubereitet: Dafür 230 g Mehl mit 140 g braunem Zucker, 1 TL Zimtpulver und 1 TL Salz in einer Schüssel vermischen. 190 g kalte Butter in Stückchen schneiden und alles verkneten (mit den Knethaken oder den Händen). Zuletzt 55 g gehakte Walnüsse unterkneten. Die Masse in den Kühlschrank stellen. 

Außerdem für die Füllung 45 g braunen Zucker mit 1/4 TL Zimtpuler - ich habe einiges mehr genommen - ich liebe Zimt ;) - und 110 g gehackten Walnüssen mischen. Beiseite stellen. 


Für den Teig 270 g Mehl mit 1 1/4 TL Backpulver, 1/2 TL Natron und 1/2 TL Salz mischen. In einer Rührschüssel 125 g weiche Butter mit 200 g Zucker schaumig schlagen, für etwa zwei Minuten. 2 Eier (Größe L) einzeln für jeweils ca. 60 Sekunden unterrühren. Außerdem 1 TL gemahlene Vanille unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit 250 g Naturjoghurt unterrühren. Dabei mit mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder enden. 

Sechs kleine Kastenkuchenförmchen mit Butter fetten und mit Mehl bestäuben. Die Hälfte des Teiges auf die Förmchen verteilen. Die Nuss-Zimt-Zucker-Mischung darauf verteilen und mit dem restlichen Teig abdecken. Die Streuselmasse in Krümeln auf den Kuchen verteilen und leicht andrücken. 

Die Küchlein im vorgeheizten Ofen auf 175 °C für 40 bis 45 Minuten backen. Wer den Teig wie im Originalrezept in einer Kranzform backen möchte: Das Buch gibt dafür eine Backzeit von 55 Minuten an. 

Die Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Die abgekühlten Kuchen werden schließlich noch mit Zuckerguss besprenkelt: Dafür 100 g Puderzucker mit 2 EL Milch glattrühren. In einen kleinen Gefrierbeutel füllen, eine kleine Spitze abschneiden und die Kuchen mit dem Guß besprenkeln. 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für Streusel und Füllung: 
230 g Mehl
185 g brauner Zucker
1 1/4 TL Zimtpulver (oder mehr, je nach Geschmack)
1 TL Salz
190 g kalte Butter
165 g gehackte Walnüsse

Für den Teig: 
125 g weiche Butter
270 g Mehl
1 1/4 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
200 g Zucker
2 Eier (Größe L, Zimmertemperatur)
1 TL gemahlene Vanille
250 g Naturjoghurt (Zimmertemperatur)

Für den Guß:
100 g Puderzucker
2 EL Milch


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Donnerstag, 12. März 2015

Schmandkuchen


Als ich diesen Kuchen im Blog von Casa di falcone entdeckt habe, war ich gleich neugierig: Ich kenne und liebe Schmandkuchen schon seit Kindertagen. Allerdings kenne ich ihn mit einem Biskuitboden, auf den nach dem Backen eine Schmandcreme aufgestrichen und diese dann mit Zimt und Zucker bestreut wird. Dass die Schmandmasse und auch die Zimt-Zucker-Mischung mitgebacken werden, war mir neu und musste natürlich ausprobiert werden! Ergebnis: Ich könnte mich jetzt spontan überhaupt nicht entscheiden, welche Version ich vorziehen würde - beide Varianten sind einfach lecker! 


Und so geht´s: 

Ein Backblech mit einem Backpapier belegen und einem eckigen Backrahmen umstellen. Den Rahmen mit weicher Butter einfetten.

Für den Quark-Öl-Teig 300 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 100 g Zucker, 1 Ei, 250 g Quark und 6 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig auf das vorbereitete Backblech geben, mit den Händen in alle Ecken drücken und einen kleinen Rand nach oben ziehen.

Für die Creme 800 g Schmand, 800 g Saure Sahne, 400 g Sahne (ungeschlagen), 175 g Zucker, 2 TL gemahlene Vanille, Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone (alternativ 2 EL Fruchtessig) und 35 g Maisstärke miteinander verrühren.

Die Schmandmasse auf den Teig geben und glattstreichen.

5 TL Zucker mit 1 1/2 TL Zimtpulver vermischen und gleichmäßig auf der Creme verteilen.

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Dabei verfestigt sich auch die Schmandmasse, die direkt aus dem Ofen noch relativ flüssig ist.

Zuletzt den Backrahmen entfernen. Dafür mit einem scharfen Messer an der Innenseite des Rahmens entlangfahren, um den Kuchen zu lösen und den Rahmen dann entfernen.





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Teig:
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100 g Zucker
1 Ei
250 g Quark
6 EL geschmacksneutrales Pflanzenöl

Für die Creme:
800 g Schmand
800 g Saure Sahne
400 g Sahne
175 g Zucker
2 TL gemahlene Vanille
1 Bio-Zitrone (alternativ: 2 EL Fruchtessig)
35 g Maisstärke

Außerdem:
5 TL Zucker
1 1/2 TL Zimtpulver

Sonntag, 8. März 2015

Apfel-Brownies


Trotz des frühlingshaften Tages will ich Euch noch diesen Kuchen vorstellen, den ich vor einigen Wochen - also quasi noch im tiefsten Winter ;) - gebacken hatte. Er schmeckt aber sicher ganzjährig! Drin stecken Äpfel, Schokolade und Mandeln. 

Das Rezept habe ich hier gefunden.

Meine Änderungen zum Original haben sich aus dem "Vorratsregal" ergeben: Da unsere eingelagerten Äpfel langsam schrumpeln und weg müssen, habe ich statt Birnen eben Äpfel verwendet. Die im Rezept verwendeten Haselnüsse habe ich durch Mandeln ersetzt, da ich sie in Kombination zu Äpfeln einfach lieber mag.


Das Rezept ergibt ein Bachblech, ca. 20 Stücke.

200 g dunkle Schokolade hacken, Beiseite stellen. 200 g gehackte Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten. Auf einen Teller geben und ebenfalls Beiseite stellen. Ca. 1,2 kg Äpfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in eine Schüssel geben. Mit 3 EL Zitronensaft vermengen.

Die Schokolade im heißen Wasserbad schmelzen. Herausnehmen und Beiseite stellen.

250 g weiche Butter mit 250 g Zucker, einer Prise Salz und einem TL gemahlener Vanille mit dem Handrührgerät für acht Minuten cremig schlagen, so dass sich der Zucker auflösen kann. Nach und nach - jeweils für 60 Sekunden - vier Eier unterrühren. Die geschmolzene Schokolade zugeben und kurz unterrühren.

In einer weiteren Schüssel 180 g Mehl mit 20 g Kakaopulver und 2 TL Backpulver mischen. Auf die Eimasse sieben, zusammen mit den gerösteten Mandeln und 4 EL Milch mit dem Teigschaber unterheben.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes und mit einem Backrahmen (diesen mit weicher Butter gefettet) umstelltes Backblech geben und glattstreichen. Die Apfelviertel auf der Außenseite einschneiden (nicht durchschneiden!) und nebeneinander auf den Teig legen und andrücken.


Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 190 °C Ober-/Unterhitze auf der 2. Schiene von unten für 30 bis 35 Minuten backen.

Kurz vor Ende der Backzeit 70 g Quittengelee durch erwärmen in einem kleinen Topf verflüssigen. Wenn der Kuchen fertig ist, diesen aus dem Ofen nehmen und noch heiß vorsichtig mit dem flüssigen Gelee bepinseln, dann vollständig abkühlen lassen. Den Backrahmen entfernen (wenn nötig, mit einem scharfen Messer vorher auf der Innenseite des Rahmens entlangfahren, um den Kuchen zu lösen) und den Kuchen mit Puderzucker bestäuben.

Ich habe übrigens den für die Äpfel benötigten Zitronensaft durch Fruchtessig ersetzt, da einer der Kuchenesser leider auf Zitrusfrüchte allergisch reagiert. Aufgrund der geringen Menge an Essig kommt es nicht wirklich auf die Geschmacksrichtung des Essigs an (ich hatte z. B. Mirabellenessig), ich habe Fruchtessig einfach wegen der Milde verwendet. Ein Apfelessig wäre sicher auch eine gute Alternative.





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
ca. 1,2 kg Äpfel
3 EL Zitronensaft oder Fruchtessig
200 g dunkle Schokolade
250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL gem. Vanille
4 Eier
180 g Mehl
20 g Kakaopulver
2 TL Backpulver
200 g gehackte Mandeln
4 EL Milch
70 g Quittengelee
Puderzucker

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