Mittwoch, 29. Dezember 2010

Mini-Macadamia-Zimt-Hörnchen


Das Rezept ergibt 64 Hörnchen.

Für den Hörnchenteig 200 g Butter, 200 g Doppelrahmfrischkäse und 300 g Mehl zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden oder über Nacht im Kühlschrank kalt stellen.

Für den Macadamia-Zimt-Belag 60 g Macadamianüsse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Fleischklopfer in kleine Stücke zerschlagen. Wer keine ungesalzenen Macadamianüsse bekommt, kann problemlos auch die gesalzenen nehmen, die Nüsse unter fließend Wasser abwaschen und mit Küchenpapier gut abtrocknen. Die gehackten Macadamia mit 60 g weißem Zucker, 60 g braunem Zucker und 1 gehäuften TL Zimtpulver vermischen. 1/4 der Macadamiamischung auf die Arbeitsplatte streuen.


1/4 des Teiges abnehmen (den Rest bis zur Verarbeitung wieder in den Kühlschrank legen) und auf der Nussmischung rund - ca. 26 cm Durchmessen - ausrollen. Dafür am Besten eine Lage Frischhaltefolie auf den Teig legen und ausrollen, dabei die Frischhaltefolie ab und zu anheben und neu auflegen.


Den ausgerollten Teig - ggf. mit Hilfe eines Torteneinteilers - in 16 Stücke schneiden.


Die entstandenen Dreiecke von der breiten Seite her aufrollen. Die Hörnchen mit der Dreiecksspitze nach unten (damit sich die Hörnchen nicht wieder aufrollen können) auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.


Die Hörnchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 bis 25 Minuten backen.


Mit dem restlichen Teig und der restlichen Nussmischung genauso verfahren.





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

200 g Butter
200 g Doppelrahmfrischkäse
300 g Mehl
60 g Macadamianüsse
60 g weißer Zucker
60 g brauner Zucker
1 geh. TL Zimtpulver


Die Hörnchen können in unzähligen Varianten gemacht werden, z. B. mit anderen Nüssen oder Gewürzen, mit Kokosflocken, Mandeln, herzhaft mit Mohn, Sesam, Reibekäse oder mit eingewickeltem Schinken, man kann den Frischkäse durch Kräuterfrischkäse ersetzen oder man bestreicht die Oberseite des Teiges vor dem Aufrollen mit Nutella, Marmelade, Frischkäse etc.

Sonntag, 26. Dezember 2010

Zweierlei Schokocreme auf Granatapfelgelee


Am diesjährigen Weihnachtstag waren wir zum Essen bei meinen Eltern eingeladen - ich habe das Dessert beigesteuert. Es gab ein Schichtdessert aus Granatapfelgelee, heller und dunkler Schokocreme. Und so funktioniert´s:

Für das Granatapfelgelee: 2 große Granatäpfel öffnen und die Kerne herauslösen. Bitte Vorsicht: Der austretende Saft gibt Flecken, die nicht mehr herausgehen. Ich habe die Granatäpfel daher unter Wasser in einer großen Schüssel aufgeschnitten.


110 ml roten Traubensaft mit 30 g Zucker gut verrühren, so dass sich der Zucker auflöst. 2 Blätter Gelatine in kaltem Wasser für 5 bis 7 Minuten einweichen, ausdrücken und in 75 ml warmem Wasser auflösen. Den Traubensaft langsam unter Rühren zugeben. 3/4 der Granatapfelkerne dazugeben und alles auf 6 bis 8 Gläser verteilen und diese erstmal im Kühlschrank etwas festwerden lassen. Die restlichen Granatapfelkerne für die Deko zurückstellen.

 
Für die dunkle Schokocreme: 100 g Zartbitterkuvertüre hacken, im heißen Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. 2 Eiweiß mit einer Prise Salz etwa 30 Sekunden mit dem Handrührgerät aufschlagen. 1 EL Puderzucker zugeben und das Eiweiß steifschlagen. 150 ml Sahne mit einem Päckchen Sahnesteif und 2 EL Puderzucker steif schlagen.  Die Kuvertüre vorsichtig mit dem Eischnee mischen, die Sahne unterheben. Als zweite Schicht in die Dessertgläser füllen.
 
 
Für die helle Schokocreme: 300 g Creme Fraiche cremig rühren. 190 g weiße Schokolade hacken, im heißen Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen und mit der Creme Fraiche vermischen. Als dritte Schicht in die Gläser füllen.
 
 
Das Dessert über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
 
Mit den restlichen Granatapfelkernen und ggf. etwas Schokolade dekorieren.
 
Das Dessert reicht für 6 bis 8 Personen.
 
 
Mit diesem Rezept nehme ich am Garten-Koch-Event im Dezember zum Thema Granatapfel teil.
 


Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für das Granatapfelgelee:

2 große Granatäpfel
2 Blätter Gelatine
110 ml roter Traubensaft
75 ml Wasser
30 g Zucker


Für die dunkle Schokocreme:

100 g Zartbitterkuvertüre
2 Eiweiß
eine Prise Salz
3 EL Puderzucker
150 ml Sahne
1 Päckchen Sahnesteif


Für die helle Schokocreme:

300 g Creme Fraiche
190 g weiße Schokolade

Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten!



Ich wünsche Euch allen ein tolles Weihnachtsfest - genießt die hoffentlich stressfreien Feiertage und lasst Euch reich beschenken!




Donnerstag, 23. Dezember 2010

Gefüllte Schoko-Zimt-Cupcakes mit Schoko-Lebkuchen-Buttercreme


Diese Cupcakes waren hinter dem 23. Türchen des Cupcake-Adventskalenders versteckt. Nachdem das Türchen nun offen ist, will ich das Rezept auch hier bloggen: 

Das Rezept ergibt ca. 26 Cupcakes.

Für die Cupcakes 2 Eier mit 250 g Zucker schaumig schlagen. 125 g weiche Butter unterrühren. 250 g Mehl mit 1/2 Päckchen Backpulver, 1 1/2 EL Zimtpulver und 1 EL Kakaopulver mischen und abwechselnd mit 150 ml Milch unterrühren.


Ein Muffinbackblech ausfetten oder mit Papierförmchen bestücken. Jeweils einen Klecks Teig in ein Papierförmchen geben und ein kleines Schoko-Lebkuchenherz (die mir Marmeladenfüllung) darauflegen und gut festdrücken.




Das Lebkuchenherz vollständig mit Teig bedecken, so dass die Förmchen zu ca. 2/3 bis 3/4 gefüllt sind.


Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 bis 25 Minuten backen, dann vollständig erkalten lassen.


Für die Buttercreme bereits am Vortag folgenden Pudding kochen: 500 ml Milch abmessen. Davon 10 EL abnehmen und mit 1 1/2 Päckchen Schokopuddingpulver und 6 EL Zucker anrühren. Die restliche Milch aufkochen, vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen einrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Den Pudding sofort mit einer Schicht Frischhaltefolie bedecken (direkt auf den Pudding legen), damit sich keine Haut bildet. Den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Auch schon am Vortag 250 g Butter aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie ebenfalls Zimmertemperatur annehmen kann. Pudding und Butter müssen die gleiche Temperatur haben, damit die Buttercreme nicht gerinnt.

Zur Fertigstellung der Buttercreme die weiche Butter mit 2 leicht gehäuften TL Lebkuchengewürz schaumig schlagen. Den Pudding esslöffelweise unterrühren. Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.


Für die Deko habe ich kleine Lebkuchen genommen, die ich zum Teil in Schokolade getaucht habe. Die Lebkuchen hatte ich aus den Teigresten meines Lebkuchenhauses gebacken. Zum größten Teil habe ich einfach kleine Motive ausgestochen. Bei einigen habe ich aber auch große Plätzchen ausgestochen, kleine Motive aus dem Inneren herausgestochen und mit Bonbon-Pulver gefüllt, das beim Backen dann verläuft und hinterher wieder fest wird (wie es genau funktioniert habe ich in der Anleitung zum Lebkuchenhausvermerkt).



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:

2 Eier
250 g Zucker
125 g weiche Butter
250 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 1/2 EL Zimtpulver
1 EL Kakaopulver
150 ml Milch
ca. 26 Schoko-Lebkuchen-Herzen mit Marmeladenfüllung


Für die Buttercreme:

500 ml Milch
1 1/2 Päckchen Schokopuddingpulver
6 EL Zucker
250 g weiche Butter
2 leicht gehäufte TL Lebkuchengewürz

Montag, 20. Dezember 2010

Neues Design

Ja, Ihr seid hier richtig, auch wenn es ganz anders aussieht :)

Ich habe mich von der Design-Vorlage getrennt und mir endlich einen eigenen Look zugelegt. Kleinigkeiten werde ich die nächsten Tage bestimmt noch ändern, aber das Grundgerüst steht schonmal!

Ich hoffe, es gefällt Euch und Ihr fühlt Euch auch weiterhin hier wohl!

Sonntag, 19. Dezember 2010

Ofencamembert mit Honig und Rosmarin, dazu Batavia-Trauben-Salat


Das ist mein Beitrag zum Fremdkochen der Hüttenhilfe zu Gunsten Mukoviszidosekranker. Für jedes eingereichte Rezept spendet die Hüttenhilfe 5,00 € - da lohnt es sich ja erst recht, dabei zu sein!

Für die Teilnahme gibt es eigentlich nur zwei Voraussetzungen:

- Es soll sich um ein "gehaltvolles" Rezept handeln, da Mukoviszidosekranken meist gewisse Enzyme im Körper fehlen, die für die Nahrungsverwertung nötig sind. Dadurch können sie nicht genügend Fette aufnehmen und müssen 50 % mehr an Kalorien zu sich nehmen als gesunde Menschen.

- Und zum Zweiten sollte es - wie der Name "Fremdkochen" ja schon sagt - ein nachgekochtes Rezept aus einem anderen Blog sein.

Auf meiner Suche durch die verschiedenen Food-Blogs bin ich dann im Blog von Zwergenprinzessin auf das Rezept für den Ofencamembert gestoßen. Ich habe es nur leicht abgeändert: Ich habe die Mengenverhältnisse etwas geändert, getrockneten Rosmarin genommen (frischen habe ich leider nicht bekommen) und statt Weißweinessigs für das Dressing Honig-Essig (den gibt es bei "vom Fass") benutzt. Und so geht´s:

Für den Ofencamembert drei große Äpfel schälen, ggf. halbieren, das Kerngehäuse entfernen und mit der Reibe in dünne Scheiben schneiden.


Aus je einem halben Apfel in überlappenden Scheiben einen kleinen Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Es ergeben sich also sechs Kreise. Mit etwas getrocknetem Rosmarin bestreuen und je einen Camembert (á 125 g) auf einen Kreis setzen. Jeweils einen Esslöffel flüssigen Honig über den Camembert laufen lassen und nochmal mit etwas getrocknetem Rosmarin bestreuen.


Den Camembert im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15 bis 18 Minuten backen.

Einen Kopf Batavia-Salat verlesen und waschen. 500 g helle kernlose Trauben waschen und halbieren. Für das Dressing 9 EL Olivenöl, 9 EL Honig-Essig (wie oben schon geschrieben gibt es den bei "vom Fass", es geht aber natürlich auch normaler Essig), 3 TL Zucker, 2 gehäufte TL getrockneten Rosmarin, Salz und Pfeffer gut vermischen. Den Salat, die Trauben und das Dressing zusammen anrichten.

Das Rezept reicht für drei bis vier Personen.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Ofencamembert:

3 große Äpfel
6 runde Camembert (á 125 g)
6 EL flüssiger Honig
ca. 3 TL getrockneter Rosmarin


Für den Salat:

1 Kopf Bataviasalat
500 g helle kernlose Trauben
9 EL Olivenöl
9 EL Honig-Essig
3 TL Zucker
2 geh. TL getrockneter Rosmarin
Salz
Pfeffer

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Mandarinchencreme


Heute gibt es ein schnelles, einfaches aber leckeres Dessertrezept.

2 Eier mit 2 EL Zucker zu einer sehr hellen Schaummasse aufschlagen. 250 g Magerquark unterrühren. 2 Mandarinchen gründlich schälen, in kleine Stücke schneiden und unter die Quarkmasse heben. 1 Becher Sahne mit 1 Päckchen Sahnesteif und 1 Päckchen Vanillezucker steif schlagen und ebenfalls unterheben.

Die Creme schmeckt "pur", man kann sie aber auch noch mit Gewürzen aromatisieren, z. B. mit Zimt. Ich habe diesmal etwas Lebkuchengewürz genommen und es zusammen mit dem Zucker und den Eiern aufgeschlagen.

Das Rezept reicht für 3 bis 4 Personen.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

2 Eier
2 EL Zucker
250 g Magerquark
2 Mandarinchen
1 Becher Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
1 Päckchen Vanillezucker
ggf. etwas Lebkuchengewürz

Montag, 13. Dezember 2010

Cappuccino-Türmchen


Die Cappuccino-Türmchen hatte ich auch letztes Jahr schon gemacht. Nachdem sie sehr lecker sind, mussten sie aber dieses Jahr natürlich wieder auf der Plätzchen-Liste stehen. Das Rezept dazu stammt vom Chefkoch.

Bei mir sind es 40 Plätzchen geworden.

Für den Teig wird zuerst eine Portion Cappuccino-Pulver (also die Menge für eine Tasse Cappuccino) in 1 EL heißem Wasser aufgelöst.

180 g weiche Butter mit 80 g Puderzucker, einer Prise Salz und 1 Päckchen Vanillezucker zu einer glatten Masse verkneten. 2 Eigelb unterrühren. Zuletzt 280 g Mehl sowie das angerührte Cappuccino-Pulver unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Den Teig herausnehmen, zu zwei Rollen á ca. 30 cm Länge formen, einzeln wieder in Frischhalte wickeln und eine weitere Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

 
Die zwei Teigrollen in ca. 3/4 cm (also 0,75 cm) dicke Scheiben schneiden und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.


Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 8 bis 10 Minuten backen, dann vollständig auskühlen lassen.


Für die Füllung 100 g Kaffee-Schokolade (ich habe Espresso-Schokolade genommen, genauso geht aber auch Mokka-Schokolade oder irgendetwas anderes mit Kaffee-Geschmack. Wichtig ist, dass die Schokolade selbst aromatisiert ist, also keine Füllung enthält) hacken und im heißen Wasserbad schmelzen. 200 g Nougat in kleine Würfel schneiden, zur Schokolade geben und ebenfalls schmelzen. Die Creme kühl stellen, bis sie spritzfähig ist. Dabei öfter mal umrühren, damit sich keine Klümpchen bilden dadurch, dass die Creme am Rand der Schüssel schneller fest wird.

Auf die Hälfte der Plätzchen einen Tupfen Creme aufspritzen und jeweils eine Mokkabohne aufsetzen. Etwas antrocknen lassen.

Die noch ungeschmückten Plätzchen mit der restlichen Creme bestreichen oder bespritzen (die Creme dabei auf die glatte Seite, also die Seite die auf dem Backblech lag, geben) und jeweils ein Plätzchen mit Mokkabohne aufsetzen und etwas andrücken.

Normalerweise wird die Creme in der umgekehrten Reihenfolge aufgetragen - also erst die Plätzchen gefüllt und dann dekoriert. Ich finde es so aber einfacher, da ich dann nicht entweder zu wenig Creme für auf alle Plätzchen obendrauf habe oder mir viel zu viel übrig bleibt.




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

1 Portion Cappuccino-Pulver
180 g Butter
80 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eigelb
280 g Mehl
100 g Kaffee-Schokolade
200 g Nougat
ca. 40 Mokkabohnen

Freitag, 10. Dezember 2010

Marzipankugeln


Das Rezept ergibt ca. 40 Kugeln.

Für die Marzipankugeln 200 g gehackte Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten. Die Mandeln auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

250 g Zartbitterkuvertüre fein hacken oder reiben. 200 g Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden.

Das Marzipan mit 2 Eiweiß verkneten. Die gerösteten Mandeln, 150 g Puderzucker, 3 EL Kakaopulver, 1/2 TL Zimtpulver und 100 g der Kuvertüre nach und nach unterkneten, bis ein glatter Teig entsteht.

Mit einem Teelöffel kleine Portionen vom Teig abnehmen, die Hände anfeuchten und Kugeln formen.


Die Kugeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze für ca. 12 bis 15 Minuten backen.


Die Marzipankugeln vollständig erkalten lassen.

Die noch übrige Kuvertüre im Wasserbad unter Rühren schmelzen. Die Kugeln mit der Oberseite in die Kuvertüre tauchen und trocknen lassen.

Noch ein Tipp zum Schmelzen der Kuvertüre: Mir ist es oft passiert, dass die Schokolade nach dem Trocknen einen weißen Schleier bekommen hat. Das passiert, wenn sie beim Schmelzen zu heiß wird. Ich schmelze die Schokolade daher mittlerweile nach diesem Verfahren, seit dem klappt es wunderbar: Die Schokolade fein reiben. 2/3 bis 3/4 der Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dabei nehme ich nur heißes Wasser aus der Leitung, erhitze es also nicht noch auf dem Herd o. ä. Wenn die Schokolade komplett geschmolzen ist, die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und esslöffelweise das letzte Drittel der Schokolade einrühren und schmelzen lassen. Nur solange Schokolade nachgeben, wie sie auch noch schmilzt. Es kann sein, dass dann etwas übrig bleibt, weil die Schokolade dann schon zu kühl ist, um die neuen Flocken zu schmelzen. Außerdem die Schokolade nicht in einer Metallschüssel schmelzen, da diese auch nachdem man sie aus dem Wasserbad genommen hat noch viel Hitze an die Schokolade weitergibt. Das ganze dauert natürlich länger als die Schokolade einfach im Wasserbad auf dem Herd oder in der Microwelle zu schmelzen - dafür muss ich mich aber hinterher nicht mehr über den weißen Schleier ärgern ;o)

Zur Dekoration der Marzipankugeln werden aus Royal Icing kleine Schneekristalle aufgemalt. Für das Royal Icing 250 g Puderzucker sieben. Aus einem Eiweiß den Faden entfernen und es mit einem Spritzer Zitronensaft etwas anschlagen. Dann esslöffelweise unter ständigem Rühren den Puderzucker zugeben. Je nach Größe des Eiweiß kann es sein, dass der Puderzucker nicht komplett gebraucht wird. Die Masse sollte spritzfähig sein, ohne zu verlaufen. Das Royal Icing nun in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und die Schneekristalle auf die Marzipankugeln aufspritzen. Das noch feuchte Icing mit etwas Zucker bestreuen und alles trocknen lassen.

Eigentlich ist das Royal Icing - auch wenn es nur ein Eiweiß ist - zuviel für die Deko der Marzipankugeln. Wer trotzdem mit Icing dekorieren aber den Rest nicht wegwerfen will, kann für den nächsten Kuchen schonmal etwas Deko herstellen. Dafür das Icing ggf. mit Lebensmittelfarbpasten einfärben und auf eine Klarsichtfolie die gewünschten Motive aufspritzen, z. B. kleine Blümchen. Das Icing komplett durchtrocknen lassen, vorsichtig von der Folie ablösen und in einer geschlossenen Dose bis zum Einsatz aufbewahren.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:


Für die Marzipankugeln:

200 g gehackte Mandeln
250 g Zartbitterkuvertüre
200 g Marzipanrohmasse
2 Eiweiß
150 g Puderzucker
3 EL Kakaopulver
1/2 TL Zimtpulver


Für die Schneekristall-Deko:

1 Eiweiß
250 g Puderzucker
1 Spritzer Zitronensaft
etwas Zucker

Montag, 6. Dezember 2010

Schmand-Kekse


Für die Schmandkekse 310 g Mehl in eine Schüssel sieben. In die Mitte eine Mulde drücken und 175 g Schmand, 150 g weiche Butter und 100 g gesiebten Puderzucker hineingeben. Alles zu einem glatten Teig verkneten (geht am Besten mit den Händen). Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 45 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben.
 

Den Teig portionsweise auf der Arbeitsfläche ausrollen (den gerade nicht benötigten Teig wieder in Frischhaltefolie in den Kühlschrank legen) und Kekse in der gewünschten Form ausstechen.


Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 13 bis 15 Minuten backen.


Die Kekse vollständig auskühlen lassen.

Ich habe die Kekse dann mit Royal Icing verziert. Dafür 250 g Puderzucker sieben. Ein Eiweiß in eine Schüssel geben und den Faden herausfischen. Einen Spritzer Zitronensaft zugeben und etwas anschlagen. Dann unter ständigem Rühren den Puderzucker zugeben. Wenn es nur ein kleines Ei war, reicht vielleicht etwas weniger Puderzucker. Die Masse soltle spritzfähig sein, ohne zu verlaufen. Damit das Icing nicht nur nach Zucker schmeckt, habe ich zusammen mit dem Zitronensaft einige Tropfen Bittermandelaroma zugegeben.


Jetzt kann das Royal Icing ggf. mit Lebensmittelfarben (ich verwende Pasten, die verdünnen das Icing auch nicht so wie flüssige Farben) eingefärbt und auf die Kekse aufgespritzt werden. Dafür das Icing in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle oder in spezielle Kunststoffflaschen mit kleiner Öffnung (gab es letztens z. B. bei Tchibo im Angebot) füllen. 


Zuerst werden die Konturen der Kekse mit dem Icing nachgezeichnet und etwas trocknen lassen. Um die Flächen auszufüllen habe ich das Icing etwas mit Wasser verdünnt. Aber nur tröpfchenweise, damit es nicht zu dünnflüssig wird. So lassen sich die Flächen leichter ausmalen, das Icing verläuft etwas und die Oberfläche wird schön glatt. Im Prinzip funktioniert das also wie Window Colour ;o) Wenn auch diese Schicht etwas getrocknet ist, können die Kekse mit unverdünntem Icing noch weiter verziert werden (z. B. Augen und Knöpfe auf den Schneemann aufgemalt werden). Wer Streusel o. ä. auf die Kekse machen möchte, sollte das tun, solange das Icing noch feucht ist. 


Bevor die Kekse in die Keksdose wandern, sollte das Royal Icing komplett getrocknet sein.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Schmand-Kekse:

310 g Mehl
175 g Schmand
150 g weiche Butter
100 g Puderzucker


Für das Royal Icing:

1 Eiweiß
250 g Puderzucker
ggf. einige Tropfen Bittermandelaroma
ggf. Lebensmittelfarbpaste

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Rotwein-Cupcakes mit Rotwein-Zimt-Buttercreme


Nachdem sich das 2. Türchen des Cupcake-Adventskalenders, hinter dem sich meine Rotwein-Cupcakes mit Rotwein-Zimt-Buttercreme versteckt hatten, nun geöffnet hat, will ich das Rezept auch hier bloggen:

Weihnachten ist ja immer auch die Zeit der Kindheitserinnerungen. Nun waren Cupcakes während der Zeit meiner Kindheit zumindest in Deutschland wohl noch völlig unbekannt. Aber Kuchen wurde bei uns schon immer viel gebacken. Meine Mutter backte früher zu allen Gelegenheiten Rotweinkuchen. An jedem Geburtstag gab es diesen Kuchen und es machte sich damals keiner Gedanken darum, dass Rotweinkuchen vielleicht nicht ganz das Richtige für einen Kindergeburtstag sein könnte ;o) Ich habe nach dem Rotweinkuchenrezept meiner Mutter nun Cupcakes gebacken. Drauf kam eine Rotwein-Zimt-Buttercreme.


Für die Rotwein-Zimt-Buttercreme am Vortag folgenden Pudding kochen: 300 ml trockener Rotwein mit 200 ml Milch mischen. Von dieser Mischung 8 EL abnehmen und mit 1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver und 3 EL Zucker verrühren. Die restliche Rotweinmischung aufkochen, vom Herd nehmen, den angerührten Pudding unterrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Den Pudding noch heiß mit einer Schicht Frischhaltefolie bedecken (direkt auf den Pudding legen), damit sich keine Haut bildet. Den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Auch bereits einen Tag zuvor 250 g Butter für die Buttercreme bereitstellen, damit sie Zimmertemperatur annehmen kann. Es ist wichtig, dass Pudding und Butter die gleiche Temperatur haben, sonst gerinnt die Buttercreme.

Für die Cupcakes 250 g weiche Butter mit 250 g Zucker schaumig schlagen. 4 Eier nach und nach zugeben und unterrühren, ebenfalls 1 EL Öl unterrühren. 300 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und und 1 1/2 gehäuften TL Zimtpulver mischen und abwechselnd mit 1/8 Liter trockenem Rotwein in die Masse rühren. Zuletzt 100 g Schokoblättchen untermischen.


Den Teig bis zur Höhe von ca. 1/2 bis 2/3 in ein gefettetes und gemehltes Muffinbackblech oder in Papierförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober- und Unterhitze für ca. 20 Minuten backen.


Nun die Buttercreme fertigstellen: Die 250 g weiche Butter mit 50 g Puderzucker und 1 gestrichenen TL Zimtpulver schaumig schlagen. Esslöffelweise den Rotweinpudding unterrühren.

Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die abgekühlten Cupcakes aufspritzen. Ich habe die Creme zweifarbig zu einer Rose aufgespritzt. Dafür in der gewünschten Farbe mit einem Pinsel eine Linie aus Speisefarbenpaste direkt in den Spritzbeutel streichen (dass die Farbe etwas am Spritzbeutel abperlt ist dabei normal) und dann die Creme einfüllen.


Die Rose habe ich mit der Tülle "1M" von Wilton gespritzt. Dafür den Spritzbeutel senkrecht halten, in der Mitte beginnen und spiralförmig nach außen spritzen. Außen angekommen den Druck vom Spritzbeutel nehmen und die vorne an der Tülle noch hängende Creme weiter im Kreis ziehen, bis sie abreißt und sich an die schon aufgespritzte Creme anlegt.

Das Rezept ergibt ca. 28 Cupcakes. Aber man kann das Rezept natürlich auch halbieren.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:


Für die Rotwein-Cupcakes:

250 g weiche Butter
250 g Zucker
4 Eier
1 EL Öl
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 1/2 geh. TL Zimtpulver
1/8 l trockener Rotwein
100 g Schokoblättchen


Für die Rotwein-Zimt-Buttercreme:

300 ml trockener Rotwein
200 ml Milch
3 EL Zucker
1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver (entspricht ca. 60 g)
250 g weiche Butter
50 g Puderzucker
1 gestr. TL Zimtpulver

Montag, 29. November 2010

Lebkuchenhaus


Ich habe das Wochenende genutzt, um für meine Tochter ein Lebkuchenhaus zu backen. Es war richtig viel Arbeit, aber meine Kleine ist schwer begeistert, also hat es sich doch gelohnt!


Bauteile backen:

Bevor es losgehen kann, müssen Schablonen für die einzelnen Bauteile des Hauses auf Backpapier aufgezeichnet und ausgeschnitten werden. Die einzelnen Teile haben folgende Maße:


Achtung: Die Zeichnungen sind nicht maßstabsgetreu!

Es werden folgende Teile benötigt:

Die Vorder- und Rückwand 2 x, die Seitenwände 2x, die Dachteile 2 x, Die Vorderwand des Kamins 1x, die Rückwand des Kamins 1x und die Seitenwand des Kamins 2x - aber einmal spiegelverkehrt!

Für den Lebkuchenteig 300 g Honig, 200 g Zucker und 4 EL Wasser in einen Topf geben und unter Rühren bei mittlerer Hitze so lange erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Den Sirup ca. 15 Minuten abkühlen lassen.

2 Eier mit 50 g Zucker schaumig rühren. Den abgekühlten Honig-Zucker-Sirup unter ständigem Rühren nach und nach eingießen.

750 g Mehl mit 3 TL Kakaopulver, 15 g Lebkuchengewürz und 2 gehäuften TL Backpulver mischen, zum Teig sieben und unterkneten. Den Teig zu einer glatten Masse verkneten (geht am Besten mit den Händen).

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Teig portionsweise ca. 1 cm dick ausrollen (den gerade nicht benötigten Teig wieder in den Kühlschrank legen), die Schablonen auflegen und die einzelnen Bauteile ausschneiden. Da der Teig relativ klebrig ist, habe ich ihn direkt auf dem Backpapier ausgerollt, auf dem ich ihn dann auch gebacken habe. Dadurch kann der rohe Teig beim Umlegen nicht reißen, die Form sich nicht verziehen und ich kann sicher sein, dass die einzelnen Teile nach dem Backen auch gut zusammenpassen. Außerdem habe ich ein Stück Frischhaltefolie zum Ausrollen auf den Teig gelegt. Die Folie zwischendurch immer mal wieder abziehen und neu auflegen, dann geht das Ausrollen besser. Am Besten für jede Portion Teig ein neues Stück Frischhaltefolie nehmen, da der Teig wie gesagt recht klebrig ist.

Aus der Vorderwand habe ich vorm Backen eine Tür und zwei Sprossenfenster, aus den Seitenwänden jeweils drei quadratische Fenster ausgeschnitten. Damit ich die Tür später wieder ankleben kann, habe ich eine Tür in gleicher Größe wie der Ausschnitt in der Vorderwand extra ausgeschnitten und gebacken.

Die ausgeschnittenen Fenster habe ich mit Bonbons gefüllt, so dass es hinterher wie bunte Glasscheiben aussieht. Dafür werden bunte Bonbons (ohne Füllung!) im Mixer zu Pulver zerkleinert. Das Pulver wird dann in die Löcher gestreut und mitgebacken (unter "Tipps" weiter unten habe ich dazu noch etwas geschrieben)


Die einzelnen Bauteile im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 13 bis 15 Minuten backen. Alle Teile komplett auskühlen lassen.


Zusammensetzen und Verzieren des Hauses:

Wenn alle Teile ausgekühlt sind, kann das Haus zusammengesetzt werden. Als Kleber dient Royal Icing. Insgesamt habe ich für das Haus (inkl. Deko) Royal Icing aus 3 Eiweiß benötigt, ich würde aber erstmal nur 2 Eiweiß verwenden und ggf. später nochmal extra anrühren, damit das Icing nicht aushärtet, bevor es aufgespritzt wird.

Für das Royal Icing also zunächst 500 g Puderzucker sieben. Zwei Eiweiß (den Faden entfernen!) mit 1 EL Zitronensaft kurz anschlagen, dann unter ständigem Rühren esslöffelweise den Puderzucker zugeben. Falls für die Deko noch mehr Icing gebraucht wird, einfach später nochmal 250 g Puderzucker sieben, 1 Eiweiß ohne Faden mit 1/2 EL Zitronensaft schlagen und den Puderzucker esslöffelweise zugeben.

Etwas vom Royal Icing in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Das gerade nicht benötigte Icing mit Frischhaltefolie bedecken (Folie direkt auf das Icing legen), damit es nicht hart wird. Nun zuerst die vier Wände zusammenkleben. Diese dabei am Besten durch Gläser stützen. Das Icing innen und außen an den Kanten auftragen.


Danach den Kamin in gleicher Weise zusammenkleben.


Das Haus nun erstmal ca. eine Stunde trocknen lassen.

Nach einer Stunde das Dach mit Royal Icing auf die Wände aufkleben. Ich habe direkt eine Lage Gummistangen auf die Spitze gemacht, da ja dort ohnehin Icing aufgetragen wurde. Das Haus nochmals ca. 20 Minuten trocknen lassen.


In dieser Zeit kann die Tür schon verziert werden, damit das Icing darauf komplett trocken ist, bevor man die Tür ans Haus anklebt. Ich habe die Tür auf der Vorderseite komplett mit Icing überzogen und eine goldene Zuckerperle als Türgriff aufgesetzt.

Nun kann der Kamin mit Royal Icing ans Haus angeklebt werden und es kann mit dekorieren losgehen. Dabei ist natürlich alles möglich, was gefällt. Ich habe das Dach streifenweise mit verschiedenen Gummibärchen, Schokolinsen und M&Ms verziert. Dafür das Royal Icing in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und jeweils einen kleinen Klecks auf die Unterseite der Süßigkeiten geben und am Dach festdrücken. Evtl. größere Lücken zwischen den Süßigkeiten habe ich mit kleinen Tupfen aus Royal Icing gefüllt (ggf. mit einer Sterntülle aufspritzen, sieht einfach schöner aus).




Damit es schöner aussieht, habe ich die Nähte vom Zusammenkleben des Hauses mit kleinen Tupfen überdeckt, die ich mit einer feingezackten Sterntülle aufgespritzt habe. Außerdem habe ich an alle Dachkanten und an die "Fensterbänke" an den Seitenwänden kleine Eiszapfen gehängt. Dafür mit einer kleinen Lochtülle Tupfen aufspritzen und diese dann ohne weiter auf den Spritzbeutel zu drücken nach unten wegziehen.

An der vorderen Dachkante und am Kamin habe ich außerdem ein paar silberne Zuckerperlen aufgeklebt.


Und natürlich habe ich die Tür wieder angeklebt, so dass sie etwas offen steht.

Ich habe zuerst das komplette Haus fertig dekoriert, bevor ich den "Vorgarten" gemacht habe, damit ich evtl. heruntertropfendes Icing noch wegwischen konnte.

Für den "Vorgarten" habe ich erstmal rundherum eine dünne Schicht Icing aufgetragen. Ich habe aus Smarties einen kleinen Gehweg hin zur Tür gelegt und noch einige Süßigkeiten rund ums Haus verteilt.

Vor dem Haus habe ich außerdem drei Tannenbäume aufgestellt. Darunter sind "Goldene Zapfen" von Lindt. Die sehen aus wie kleine Schoko-Regenschirme. Ich habe den "Griff" davon abschnitten, einen kleinen Teil Icing mit Lebensmittelfarbpaste grün eingefärbt und die Schokolade damit überzogen. Um die Spitzen rundherum zu bekommen, habe ich mit einem Teelöffel leicht auf das Icing geklopft, dass so mit dem Löffel nach außen gezogen wird und Spitzen bildet. Auf das noch feuchte Icing habe ich kleine Zuckerperlen aufgeklebt. Die Bäume sollten komplett trocken sein, bevor sie vor dem Haus platziert werden, da man das Icing beim Anfassen sonst kaputt macht. Zum Trocknen können die Bäumchen z. B. in ein Stück Marzipan gesteckt werden.

Sobald die Bäumchen ganz trocken sind, kann man sie vor dem Haus anbringen. Dafür habe ich einen großen Klecks Icing auf die Unterlage gespritzt und die Bäumchen hineingestellt. Damit sie nicht umfallen, bis das Icing trocken ist, habe ich sie an Schnapsgläschen angelehnt, die ich logischerweise hinterher wieder weggeräumt habe.


Der Zaun besteht aus Curly Wurly. Das ist ein Karamell-Riegel mit Schokolade überzogen und sieht aus wie ein kleiner Zaun. Die Curly Wurly können ggf. etwas gebogen werden um um die Ecken rumzuführen. Dafür müssen sie aber Zimmertemperatur haben, da das Karamell bricht, wenn es zu kalt ist. Die einzelnen Zaunteile können ggf. auch mit Schnapsgläsern gestützt werden, bis das Icing trocken ist. Den Zaun habe ich dann ebenfalls mit kleinen Eiszapfen verziert.


Tipps:

Und noch ein paar Tipps rund ums Lebkuchenhaus:

- Als Erstes: Zeit nehmen! Ein Lebkuchenhaus ist nichts für Zwischendurch. Ich habe den kompletten Sonntag dafür gebraucht (gut, es war auch mein erster Versuch, geht bestimmt auch schneller, aber Geduld braucht man in jedem Fall).

- Ich hasse nichts mehr, als wenn mir zum Schluss hin der Teig ausgeht und ich feststelle, dass ich für mein letztes Stück nicht mehr genug Teig habe, weil ich ihn vielleicht etwas dicker ausgerollt habe als vorgesehen. Ich habe deshalb vom obigen Rezept die 1 1/2 fache Menge gemacht. Vom restlichen Teig kann man ja z. B. eckige Lebkuchen ausstechen oder Lebkuchenmänner und die dann mit Icing verzieren. Oder man sticht irgendetwas aus, das man als Deko dann vor dem Haus platzieren kann (also Bäumchen oder Schneemann z. B.). Ich habe daraus kleine Lebkuchen ausgestochen, die ich als Deko für meine nächsten Cupcakes nutzen will.

- Für die Bonbonfenster werden - wie oben schon geschrieben - Bonbons im Mixer zerkleinert und das Pulver dann in die Löcher gestreut. Das Bonbonpulver bitte immer luftdicht verschließen, wenn es gerade nicht gebraucht wird, da es schnell Feuchtigkeit zieht und Klümpchen bildet. Die Lücken können ruhig großzügig mit dem Pulver ausgestreut werden (bis in die Ecken!), da das Pulver ohnehin "zusammenfällt" wenn es flüssig wird. Damit das Pulver nur in den Löchern und nicht auf dem Lebkuchenteig landet, habe ich es mit einem kleinen Trichter in die Löcher gefüllt.




Und hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick (normale Teigmenge):


Für das Lebkuchenhaus:

300 g Honig
250 g Zucker
2 Eier
750 g Mehl
3 TL Kakaopulver
15 g Lebkuchengewürz
2 geh. TL Backpulver


Für das Royal Icing:

3 Eiweiß
1 1/2 EL Zitronensaft
750 g Puderzucker


Für die Deko:

Jede Menge Süßigkeiten ;o)


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