Mittwoch, 25. August 2010

Aus Omas Kochbuch: Salzstangen


Es existiert noch immer ein Kochbuch von meiner Oma. Das gute Stück mit dem Titel "Bauer´s Neues Kochbuch" ist mittlerweile stolze 74 Jahre alt. Meiner Oma gehörte ein Exemplar der vierten Auflage von 1936.


Das Buch gehört mittlerweile meiner Tante, die es mir aber freundlicherweise ausgeliehen hat, damit ich ein paar Rezepte daraus abschreiben kann.




Und heute habe ich nun das erste Rezept aus dem Buch gemacht: Salzstangen.

Das Rezept lautet:


1/2 Pfund Mehl, 1/4 Pfund Butter, 1 Ei, 1/2 Teelöffel Salz, 1/2 Tasse Milch, 20 g Hefe.

Die Hefe wird mit der Milch aufgelöst. Mehl, Butter, Salz auf dem Brett zusammengehackt, die angerührte Hefe dazugehackt, geknetet und gehen lassen. Dann formt man fingerdicke, bleistiftlange Rollen, setzt diese auf ein bestrichenes Blech, läßt sie etwas gehen, bestreicht sie mit Eigelb, bestreut sie mit Salz und Kümmel und backt sie.



Ich habe die Stangen zum Teil mit Fleur de Sel und Kümmel, zum Teil mit Kräutersalz und Kümmel bestreut und bei 180 °C Ober-/Unterhitze für 20 Minuten gebacken.


 
Die erste habe ich noch warm mit Butter drauf gegessen. Konnte es mir einfach nicht verkneifen, war aber lecker :o)
 


Und so sehen die Salzstangen in Farbe aus:

Sonntag, 22. August 2010

Schokoladen-Cupcakes mit Vanille-Buttercreme


Für die Schokoladen-Cupcakes 275 g Mehl, 2 TL Backpulver, 1 TL Natron und 3 1/2 EL Kakaopulver in einer Schüssel gut vermischen.

In einer zweiten Schüssel 1 Ei schaumig schlagen. 130 g Zucker, 80 ml Öl und 300 ml Buttermilch unterrühren. Die Mehlmischung zugeben und kurz unterrühren.

Von 1 Tafel (100 g) weißer Schokolade eine Rippe für die Deko abbrechen, den Rest in kleine Stücke schneiden und unter die Teigmasse heben.

Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig bis je zur Hälfte in die Förmchen füllen.


Die Cupcakes im vorgeheizten Ofen bei 180 °C auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen.


Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen.

Für die Vanille-Buttercreme am Vortag einen Pudding aus 1 Päckchen Vanillepuddingpulver, 450 ml Milch und 2 EL Vanillezucker - ich nehme den mit echter Vanille - kochen (also den Pudding nach Packungsanweisung kochen, aber mit den hier genannten Zutaten). Direkt auf den Pudding eine Lage Frischhaltefolie legen, damit sich keine Haut bildet und den Pudding bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Die benötigte Butter (300 g) ebenfalls schon am Vortag aus dem Kühlschrank nehmen, dass sie auch Zimmertemperatur annehmen kann. Die Butter und der Pudding müssen die gleiche Temperatur haben und dürfen nicht zu kalt sein, damit die Buttercreme nicht gerinnt.

Dann die 300 g Butter schaumig schlagen und den Pudding esslöffelweise unterrühren.

Etwa 1/3 bis die Hälfte der Buttercreme in eine weitere Schüssel geben und mit ca. 3 EL gesiebtem Kakaopulver einfärben.

Den Spritzbeutel nun mit beiden Cremes füllen. Dafür den Spritzbeutel in ein hohes Glas stellen und mit einem Teigschaber auf der einen Seite die helle, auf der anderen Seite die dunkle Creme einfüllen.


Die Buttercreme auf die Cupcakes spritzen.

Für die Deko von der übrigen weißen Schokolade und etwas Blockschokolade oder dunkler Schokolade mit einem Sparschäler oder einem Zitronenritzer kleine Späne abschneiden.

Die Cupcakes mit Schokoladenrosen (die Anleitung dazu ist ein Blogeintrag weiter unten) und den zweifarbigen Schokoladenspänen dekorieren. 






Aufgeschnitten sehen die Cupcakes dann so aus:



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:

275 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
3 1/2 EL Kakaopulver
1 Ei
130 g Zucker
80 ml Öl
300 ml Buttermilch
100 g weiße Schokolade


Für die Vanille-Buttercreme:

1 Päckchen Vanillepuddingpulver
2 EL Vanillezucker
450 ml Milch
300 g Butter
etwa 3 EL Kakaopulver


Für die Deko:

Schokoladenrosen
Späne aus weißer und dunkler Schokolade

Samstag, 21. August 2010

Rosen aus Schokoladen-Modeliermasse (zwei verschiedene Techniken)

Für die Schokoladenmodeliermasse werden 100 g Blockschokolade klein geschnitten.


Die Schokolade wird in einen Gefrierbeutel gegeben, dieser mit einem Clip verschlossen. In eine große Schüssel heißes Wasser aus der Leitung füllen, den Gefrierbeutel hineinlegen und die Schokolade unter gelegentlichem Drehen des Beutels vollständig schmelzen lassen.


Den Gefrierbeutel aus dem Wasser nehmen, gut abtrocknen, in eine kleine Schüssel stellen und öffnen (am Besten die Öffnung des Gefrierbeutels über den Schüsselrand ziehen). Nun werden 50 g Grafschafter Heller Sirup zur Schokolade gegeben. 


Der Gefrierbeutel wird mit dem Clip wieder verschlossen und die Masse wird durch Kneten sehr gut vermischt. Die Masse wird gleich etwas fester. Der Clip wird nun ganz ans obere Ende des Gefrierbeutels gesetzt und die Masse wird flachgestrichen.



Die Schokoladenmasse muss jetzt über Nacht erkalten und hart werden. Dann kann der Gefrierbeutel geöffnet und die Masse herausgebrochen werden. Die herausgebrochenen Stücke müssen nun geknetet werden, bis sich eine geschmeidige, glänzende Modeliermasse ergibt.



Anfangs ist die Masse noch krümelig, aber das gibt sich durch weiteres Kneten. Bitte nicht zu lange kneten, da sonst sämtliche Kakaobutter austritt und die Masse wieder krümelig wird. Am Besten die Masse in mehreren Teilen (etwa jeweils 1/3 bis 1/4 der Masse) herausbrechen und geschmeidig kneten.
Aus der Schokoladen-Modeliermasse habe ich nach zwei verschiedenen Techniken Rosen gemacht.

Die erste Technik ist geeignet für Rosen eigentlich in jeder Größe, je nachdem wie groß man die Blätter formt und wie viele Blätter man ansetzt.

Für die Mitte der Rose wird erst ein kleines "Ei" geformt.


Dieses wird dann flach ausgerollt. Am Besten funktioniert dass zwischen zwei Lagen eines Gefrierbeutels (also Beutel aufschneiden, das Ei auf eine Seite setzen, die andere Seite darüberklappen und mit einem Nudelholz oder einfach den Fingern das Ei flach drücken).


Nun die Masse aufrollen.


Das wird der Mittelpunkt der Rose.

Für die Blütenblätter werden kleine Kugeln aus der Modeliermasse geformt.


Diese ebenfalls flach ausrollen.


Die Blütenblätter vorsichtig von der Folie lösen und um den schon vorbereiteten Mittelpunkt der Rose legen.


Den oberen Rand des Blütenblatts mit den Fingern vorsichtig etwas nach außen biegen. Ebenso werden die weiteren Blütenblätter angebracht, bis die Rose die gewünschte Größe hat.





Die Unterseite der Rose ist durch das Anbringen der Blütenblätter relativ lang und dick. Deshalb einfach unten etwas Modeliermasse abschneiden oder "abzwirbeln" - also die Rose am Unterteil so lange zwischen den Fingern drehen, bis die überschüssige Masse abfällt.



Die zweite Technik ergibt Mini-Rosen oder kleinere Rosen und ist wirklich sehr einfach und schnell. Dafür wird aus der Schokoladenmasse eine "Wurst" geformt.


Die Wurst wird zwischen zwei Folien eines Gefrierbeutels flach (allerdings nicht zu flach) gestrichen.


Nun werden kleine Ausbuchtungen geformt. Dafür in etwas Abstand jeweils von der Mitte her mit dem Finger nach außen Streichen. Dadurch wird die Modeliermasse an den Auskerbungen dünner.

Nun die Modeliermasse einfach aufrollen.


Auch hier die einzelnen Blütenblätter mit dem Finger oder einem Zahnstocher vorsichtig etwas nach außen biegen. Und auch hier die Rosen unten entweder abschneiden oder abzwirbeln.


Ich habe die Schokoladen-Rosen zur Deko von Schoko-Cupcakes genommen. Die Cupcakes werde ich gleich auch noch bloggen, da sind dann nochmals die fertigen Rosen zu sehen.

Donnerstag, 19. August 2010

Spinat- und Möhrchen-Waffeln mit Kräuterquark


Für die Spinatwaffeln (ergibt 9 Stück) 125 g weiche Butter schaumig schlagen, 100 g aufgetauten Tiefkühl-Rahmspinat und 3 Eier unterrühren. 125 g Mehl ebenfalls unterrühren. Weitere 125 g Mehl mit 2 Messerspitzen Backpulver mischen und abwechselnd mit 100 ml Wasser und 100 ml Milch unterrühren. Den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Waffeleisen bei mittlerer Hitze vorheizen und dünn einfetten. Jeweils 3 Esslöffel Teig in die Mitte der Backfläche geben und das Waffeleisen schließen. Die Waffeln für zwei Minuten backen lassen. Beim weiteren Backen sollte das Waffeleisen etwa alle zwei bis drei Waffeln neu eingefettet werden.

Während die Waffeln nacheinander gebacken werden, die schon fertigen Waffeln bei ca. 70 °C im Backofen warmhalten.



Für die Möhrchen-Waffeln (ergibt ebenfalls 9 Stück) 125 g weiche Butter schaumig schlagen, 100 g fein geraspelte Möhrchen und 3 Eier unterrühren. 125 g Mehl ebenfalls unterrühren. Weitere 125 g Mehl mit 2 Messerspitzen Backpulver mischen und abwechseln mit 100 ml Wasser und 150 ml Milch unterrühren. Den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Waffeln genauso wie oben bei den Spinatwaffeln beschrieben backen.




Für den Kräuterquark 250 g Quark mit 125 g Joghurt verrühren. Frische, gehackte Kräuter (z. B. Schnittlauch und Petersilie) ebenfalls unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.







Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:


Für die Spinatwaffeln:
125 g weiche Butter
100 g Tiefkühl-Rahmspinat
3 Eier
250 g Mehl
2 Messerspitzen Backpulver
100 ml Wasser
100 ml Milch
Salz, Pfeffer

Für die Möhrchen-Waffeln:
125 g weiche Butter
100 g fein geraspelte Möhrchen
3 Eier
250 g Mehl
2 Messerspitzen Backpulver
100 ml Wasser
150 ml Milch
Salz, Pfeffer

Für den Kräuterquark:
250 g Quark
125 g Joghurt
frische Kräuter
Salz, Pfeffer

Sonntag, 8. August 2010

Grillabend

Zu unserem letzten Grillabend hatte ich meine Digicam eingeladen ;o)


Es gab:

Hähnchen-Laugen-Spieße:

Für vier Spieße braucht man eine Hähnchenbrust und zwei Laugenstangen oder vier Laugenbrezel. Die Hähnchenbrust in Würfel schneiden und mit 2 EL Olivenöl, 1 EL Paprikapulver und 2 TL Salz marinieren. Die Laugenstangen auftauen lassen und in Stücke schneiden (oder die Brezel auftauen lassen, entknoten und das dicke Mittelstück etwas dünner kneten). Auf einen Metallspieß jetzt abwechselnd die Laugenstangenstücke und die Hähnchenwürfel aufspießen (bzw. den Laugenbrezel mit einer Seite aufspießen und dann in Schlingen auf den Metallspieß stecken, dabei nach jeder Schlinge ein Stück Hühnerbrust aufspießen). Die fertigen Spieße mit der restlichen Marinade bestreichen. Bei nicht zu großer Hitze auf den Grill legen - also am besten außen - und langsam grillen. Dabei regelmäßig wenden, vor allem anfangs, damit der Teig nicht am Rost kleben bleibt.  



Tzatziki:

Hierfür 250 g Quark und 250 g Joghurt vermischen. 1/2 Salatgurke fein raspeln, ausdrücken (sonst kommt zuviel Saft ins Tzatziki) und untermischen. 3 bis 4 Knoblauchzehen (bzw. nach Geschmack mehr oder weniger) schälen, fein reiben und ebenfalls untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.


Eingelegte Zucchini-Röllchen mit Schafskäse:
 
Die Zucchini-Röllchen habe ich bei einer Freundin gegessen und fand sie so lecker, dass ich sie natürlich auch ausprobieren wollte. Für die Röllchen eine Zucchini in Streifen schneiden und die Streifen für 10 Minuten in kaltes Salzwasser legen. Dadurch werden die Zucchini biegsam und lassen sich aufrollen ohne zu brechen. Eine Packung Schafskäse in Würfel schneiden. Aus Olivenöl, Balsamico, Zitronensaft, Knoblauch, Salz und Pfeffer eine Marinade anrühren (genaue Maßangaben habe ich leider keine, ich habe die Marinade so "Pi mal Daumen" angerührt). Die Zucchinistreifen evtl. nochmals der Länge nach halbieren, so dass sie etwa die Höhe der Schafskäsewürfel haben. Je einen Schafskäsewürfel einmal von allen Seiten in der Marinade wenden und dann mit einem Zucchinistreifen einwickeln. Mit einem Zahnstocher feststecken. Die fertigen Röllchen in die Marinade legen. Die Röllchen am besten schon einen Tag vorher zubereiten und ab und an wenden, so dass alle Seiten mariniert werden.
 
 
 
Kartoffelbrot:
 
Für das Kartoffelbrot 500 ml Wasser und 500 ml Milch mischen. Etwa eine halbe Tasse davon abnehmen und erwärmen. Darin 1 Würfel Hefe auflösen. Dann in einer großen Schüssel 1 Kilo Mehl, 200 g Kartoffelpüreepulver, 1 EL Salz, 1 EL Zucker, die restliche Wasser-Milch-Mischung und die aufgelöste Hefe gut miteinander verkneten. Den Teig abgedeckt für mindestens drei Stunden im Kühlschrank gehen lassen (ja, er geht tatsächlich im Kühlschrank ;o). Dann den Teig halbieren und jeweils auf einem Backblech zu Fladen formen. Mit dem hinteren Ende eines Kochlöffels Löcher in die Fladen drücken und die Brote mit reichlich Olivenöl bepinseln, so dass die Löcher mit Öl gefüllt sind. Die Fladen können jetzt nach Lust und Laune bestreut werden, z. B. mit Salz, Kräutern, Kümmel, Sesam.... Ich habe einen Fladen mit Kräutersalz und den anderen mit Pizzagewürz bestreut. Die Brote dann erst bei 200 °C Umluft für ca. 10 Minuten backen, dann runterschalten auf 175 °C und nochmal ca. 15 Minuten backen, bis sie eine schöne goldbraune Farbe haben.


Schafskäse vom Grill:

Dafür eine Packung Schafskäse mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Kräutern marinieren, alles gut in Alufolie einwickeln und grillen. Foto davon habe ich leider keines - der Schafskäse war einfach zu schnell weg ;o)



Außerdem gab es natürlich noch Steaks, Würstchen und grünen Salat, aber auch das habe ich nicht extra fotografiert.

Samstag, 7. August 2010

Vanille-Cupcakes mit Heidelbeer-Buttercreme


Am Vortag habe ich für die Deko folgendes vorbereitet:


Aus geschmolzener weißer Schokolade habe ich Ornamente gespritzt (einige mehr, als ich tatsächlich gebraucht habe, was gut war, da mir einige beim Aufstecken zerbrochen sind). Dazu die weiße Schokolade schmelzen, in einen Einwegspritzbeutel füllen und eine ganz kleine Spitze abschneiden. Die Schokolade in Schnörkelform auf Klarsichthüllen spritzen. Als Hilfe kann man verschiedene Ornamente ausdrucken, als Vorlage unter die Folie legen und dann mit der Schokolade nachmalen.

Dann habe ich Heidelbeeren mit weißer Schokolade verziert. Einen Teil der Heidelbeeren habe ich auf Zahnstocher aufgestochen und zur Hälfte in die flüssige Schokolade getaucht. Den anderen Teil der Beeren habe ich mit weißer Schokolade bespritzt.

Und zu guter Letzt habe ich farbiges Glitzerpulver selbst gemacht. Dazu 15 Gramm gemahlene Gelatine in 30 ml heißem Wasser auflösen und einfärben (ich habe Paste genommen, Pulver geht wohl auch, mit Flüssigfarbe wäre ich eher vorsichtig). Die Masse dann auf ein Backpapier streichen und bei 150 Grad im Backofen aushärten lassen. Das kann zwischen 15 und 30 Minuten dauern, je nachdem, wie dick man die Masse aufgestrichen hat. Die Masse sollte jedenfalls richtig hart und nicht mehr klebrig sein. Nach dem Erkalten im Mixer zu Glitzer zerkleinern. Alternativ kann man die fertige Masse auch in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz oder einem Fleischklopfer kleinstossen.


Am nächsten Tag habe ich dann die Cupcakes gebacken:


Vorweg möchte ich sagen, dass mir die Cupcakes leider nach dem Backen zusammengefallen sind :o( Keine Ahnung warum. Geschmacklich waren sie allerdings lecker, deshalb möchte ich das Rezept trotzdem mit aufschreiben - vielleicht hatte ich ja auch nur einen schlechten Backtag ;o)

Für die Vanille-Cupcakes (ergibt 24 Stück) 250 g weiche Butter, 200 g Zucker und das Mark von zwei Vanilleschoten schaumig rühren. 4 Eier einzeln unterziehen. Erst 250 g Quark, dann 350 g Mehl mit 2 TL Backpulver unterrühren. Zum Schluss 150 ml Milch unterrühren. Den Teig in gefettete Muffinformen geben und bei 170 °C ca. 30 Minuten backen.


Für die Buttercreme 500 g frische Heidelbeeren fein pürieren und einen guten Spritzer Zitronensaft unterrühren, damit das Püree sich nicht braun färbt. Vom Püree 5 Esslöffel abnehmen und mit 2 Esslöffeln Zucker und einem Päckchen Vanillepuddingpulver verrühren. Das restliche Püree aufkochen, vom Herd nehmen, die Puddingmischung unterrühren und nochmals aufkochen. Mit Frischhaltefolie abdecken, damit sich keine Haut bildet und abkühlen lassen.


Dann 300 g Butter schaumig schlagen und esslöffelweise den Pudding unterrühren.

Den Pudding kocht man am besten auch schon einen Tag vorher, da er die gleiche Temperatur haben muss wie die Butter. Also die Schüssel mit der Butter und den Topf mit dem Pudding am Besten schon am Tag vorher bei Zimmertemperatur nebeneinander stellen.


Dann die Cupcakes fertig stellen: Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen. Mit den Heidelbeeren, den Schoko-Ornamenten und dem Glitzerpulver dekorieren.




 
Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:


Für die Vanille-Cupcakes:

250 g Butter
200 g Zucker
2 Vanilleschoten
4 Eier
250 g Quark
350 g Mehl
2 TL Backpulver
150 ml Milch


Für die Heidelbeer-Buttercreme:

500 g frische Heidelbeeren
ein Spritzer Zitronensaft
2 EL Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
300 g Butter


Für die Schokoladendeko:

einige frische Heidelbeeren
weiße Schokolade


Für das farbige Glitzerpulver:

15 g gemahlene Gelatine
30 ml Wasser
Lebensmittelfarbe

Riesen-Ravioli mit dreierlei Füllungen



Endlich bin ich dazu gekommen, mein neues Tupper-Spielzeug auszuprobieren und Riesen-Ravioli zu machen. Damit sich das ganze lohnt, habe ich gleich drei verschiedene Sorten gemacht und dann eingefroren - jetzt kann ich sie bei Bedarf einzeln aus dem Tiefkühler nehmen und kochen.



Für alle drei Sorten zusammen habe ich folgenden Nudelteig gemacht:

750 g Hartweizengrieß auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde in die Mitte drücken. 2 1/2 Teelöffel Salz, 10 Teelöffel Öl (ich habe mildes Olivenöl genommen) und knapp über 300 ml Wasser in die Mulde geben. Mit einer Gabel den Grieß anrühren und von der Innenseite der Mulde her immer mehr Grieß einarbeiten, bis sich der Teig mit den Händen kneten lässt. Den Teig ca. 10 bis 15 Minuten kneten, zu einer Kugel formen und in Folie gewickelt eine Stunde ruhen lassen.


Füllung I: Karotte-Lauch:

Eine Zwiebel klein schneiden, 1 große Karotte fein raspeln und 2 Stangen Lauch in dünne Ringe schneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen, die Zwiebel glasig dünsten und dann das Gemüse zugeben und etwas mitdünsten lassen. Mit 150 ml Gemüsebrühe ablöschen und alles zugedeckt ca. 5 Minuten köcheln lassen. 100 g zerbröselten Feta, 100 g Frischkäse und 1 Ei unterrühren. Die Füllung mit Salz und Pfeffer abschmecken und kalt werden lassen.
Die Füllung hat bei mir 16 Ravioli ergeben.



Füllung II: Pesto:


Dafür einfach 150 g Frischkäse, 100 g Pesto (ich habe Bärlauch-Pesto genommen), 50 g geriebenen Parmesan und 25 g Basilikum gut vermischen.

Die Füllung hat zehn Ravioli ergeben.




Füllung III: Tomate-Schafskäse:


Für diese Füllung habe ich 250 g Schaftskäse klein gekrümelt und mit 75 g Tomatenmark, 8 Teelöffeln Öl (ich habe mildes Olivenöl genommen, wer den Olivengeschmack nicht so mag, kann natürlich auch anderes Öl nehmen oder mischen), 3 Teelöffeln getrockneten Kräutern und 3 Teelöffeln Honig vermischt und dann mit Gewürzen abgeschmeckt.

Die Füllung hat bei mir elf Ravioli ergeben.




Jetzt den Nudelteig füllen:

Vom Nudelteig kleinere Portionen abnehmen und dünn ausrollen - den im Moment nicht gebrauchten Nudelteig wieder in Folie wickeln. Am besten den Nudelteig mit der Nudelmaschine ausrollen (bis Stufe vier). Es geht natürlich auch mit dem Nudelholz, ist dann nur anstrengender und zeitintensiver ;o) Nun mit dem Ravioli-Former Kreise ausstechen, diese in die Form legen, füllen, die Ränder mit Eiweiß bestreichen und fest zusammendrücken.




Und so sehen die gefüllten Ravioli dann aus:

 
 
Je nach Größe des Ravioli-Ausstechers kann die Menge an benötigtem Teig und die Anzahl der Ravioli natürlich variieren.


Die Ravioli lassen sich super einfrieren. Dazu die Nudeln roh auf ein Tablett oder Backblech (mit Backpapier ausgelegt) legen, so dass sie nicht aneinander liegen und somit nicht ankleben können und dann einfrieren. Wenn die Nudeln komplett gefroren sind, können sie in eine Schüssel umgefüllt werden. Zum Garen dann einfach noch tiefgefroren ins kochende Wasser geben.



Und so sahen meine Ravioli fertig gekocht aus:

Mit Karotten-Lauch-Füllung:



Mit Pesto-Füllung:
 
 
 
Mit Tomate-Schafskäse-Füllung:
 
 
 
Und wer noch Nudelteig übrig hat, kann einfach ungefüllte Nudeln ausschneiden/formen und diese trocknen lassen - oder natürlich sofort kochen und essen :o). Die geschnittenen/geformten Nudeln einfach auf einen Teller legen und bei Zimmertemperatur trocknen lassen - ab und zu die Nudeln wenden.





Und nochmal die Zutatenlisten auf einen Blick:


Für den Nudelteig:

750 g Hartweizengrieß
2 1/2 TL Salz
10 TL Öl
ca. 300 ml Wasser


Für die Karotten-Lauch-Füllung:

1 Zwiebel
1 große Karotte
2 Stangen Lauch
150 ml Gemüsebrühe
100 g Feta
100 g Frischkäse
1 Ei


Für die Pesto-Füllung:

150 g Frischkäse
100 g Pesto
50 g Parmesan
25 g Basilikum


Für die Tomaten-Schafskäse-Füllung:

250 g Schafskäse
75 g Tomatenmark
8 TL Öl
3 TL getrocknete Kräuter
3 TL Honig


Und zusätzlich:

ein Eiweiß zum "zusammenkleben" der Ravioli
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...