Donnerstag, 28. Oktober 2010

Meine ersten Cupcakes


Es ist zwar schon eine Weile her, seit ich meine allerersten Cupcakes gebacken habe, trotzdem wollte ich nochmal nachholen sie hier zu bloggen.

Genau genommen waren es Muffins - aber der Unterschied zu Cupcakes war mir damals noch nicht bewusst. Eigentlich sind es also Zitronen-Muffins mit Frischkäse-Frosting - lecker war es trotzdem ;o)


 
Für die Zitronenmuffins werden 300 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver und 150 g Puderzucker vermischt und in eine Schüssel gesiebt. 100 g Butter zerlassen, in eine Schüssel geben und mit abgeriebener Schale von 1 Zitrone, 200 ml Buttermilch, 2 Eiern und dem Mark von 1 Vanilleschote gut verrühren. Zur Mehlmischung geben und unterrühren.
 
Den Teig in gefettete Muffinförmchen oder in Papierförmchen geben (bis zur Höhe von 2/3) und bei 180 °C im vorgeheizten Backofen für 15 Minuten backen. Ich habe einen Teil in normaler Muffingröße und einen Teil in Mini-Muffingröße gebacken. Da ist die Backzeit dann etwas kürzer.



Für das Frosting 150 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. 200 g Frischkäse cremig rühren. Die Schokolade und 150 g weiche Butter (sie sollte Zimmertemperatur haben) unterrühren. Alles zu einer cremigen Masse verrühren.


Das Frosting kann jetzt mit Lebensmittelfarben (ich benutze Pasten) eingefärbt, auf die Cupcakes aufgespritzt und dekoriert werden.




Für die Deko habe ich Marzipan eingefärbt und Blumen und Blätter ausgestochen. Ansonsten habe ich mal alles drauf gemacht, was mein Backschrank so hergab :o)




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:


Für die Zitronen-Muffins:

300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
150 g Puderzucker
100 g Butter
Schale von 1 Zitrone
200 ml Buttermilch
2 Eier
Mark von 1 Vanilleschote


Für das Frischkäse-Frosting:

150 g weiße Schokolade
200 g Frischkäse
150 g weiche Butter

Samstag, 23. Oktober 2010

Lauch-Zwiebel-Quiche


Zuerst wird ein Mürbteig hergestellt. Dafür 250 g Mehl und eine Messerspitze Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. In die Mitte eine Mulde drücken. Ein Ei, 1/2 Teelöffel Kräutersalz und 3 Esslöffel Wasser in die Mulde geben und mit etwas Mehl verrühren. 100 g kalte, in kleine Stücke geschnittene Butter auf den Mehlrand geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt ca. eine Stunde kalt stellen.


Für den Belag 700 g Lauch und 300 g rote Zwiebeln in Ringe schneiden. Lauch und Zwiebeln in 1/2 Liter Gemüsebrühe blanchieren. Mit Salz und Curry würzen und abschütten.



500 g Quark mit 1 Becher Creme fraiche, 1 Ei, 1 Esslöffel Speisestärke, Kräutersalz und Pfeffer gut verrühren. Lauch, Zwiebeln und 1/2 Bund gehackte Petersilie unterrühren.


Den Mürbeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in eine gefettete Quiche- oder Springform legen. Bei einer Springform den Teig etwa bis zur halben Höhe hochziehen. Die Lauch-Zwiebel-Masse gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
 

Die Quiche im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für ca. 45 Minuten backen.






Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:


Für den Mürbteig:

250 g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
1/2 TL Kräutersalz
1 Ei
3 EL Wasser
100 g Butter

Für den Lauch-Zwiebel-Belag:

700 g Lauch
300 g rote Zwiebeln
1/2 l Gemüsebrühe
Salz, Curry
500 g Quark
1 Becher Creme fraiche
1 Ei
1 EL Speisestärke
Kräutersalz, Pfeffer
1/2 Bund Petersilie

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Gegrillter Ziegenfrischkäse mit Birnenchutney


Für das Birnenchutney zwei große Birnen (ca. 500 g) schälen, vierteln, vom Kerngehäuse befreien und in kleine Würfel schneiden. Etwa 15 Stiele Thymian waschen, trocknen und die Blätter abzupfen.

80 g Lavendelhonig, 5 EL Balsamico bianco, zwei Zweige Rosmarin und die Thymianblättchen in einer Pfanne erhitzen. Die Birnenwürfel hinzugeben und etwa 15 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vom Herd nehmen und die Rosmarinzweige wieder herausnehmen.



Zwei Rollen Ziegenfrischkäse (á 150 g) in Scheiben schneiden. Bitte vorsichtig mit einem scharfen Messer schneiden, damit der Frischkäse nicht zerfällt. Eine Rolle ergibt ca. 10 bis 12 Scheiben.

Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl ausstreichen. Die Frischkäsescheiben hineinlegen, mit etwas Olivenöl bestreichen, salzen, pfeffern und mit Rosmarin- und Thymianzweigen belegen.
 


Den Frischkäse für ca. 10 Minuten bei 200 °C in den vorgeheizten Backofen (Grillstufe) geben. Die Rosmarin- und Thymianzweige entfernen und den Käse zusammen mit dem Birnenchutney anrichten. Dazu passt Baguette.


Die Menge reicht für ca. drei bis vier Personen. Als Vorspeise reicht es denke ich für mindestens acht Personen.





Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:


Für das Birnenchutney:

2 große Birnen (ca. 500 g)
80 g Lavendelhonig
5 EL Balsamico bianco
2 Zweige Rosmarin
15 Stiele Thymian
Salz, Pfeffer


Für den gegrillten Ziegenfrischkäse:

2 Rollen Ziegenfrischkäse (á 150 g)
Olivenöl
Rosmarin, Thymian
Salz, Pfeffer


Insgesamt werden für Chutney und Frischkäse etwa je 1/2 Bund Thymian und Rosmarin benötigt.
 
 
Der Ziegenfrischkäse mit Birnenchutney ist mein Beitrag zum 13. mediterranen Kochevent zum Thema Frankreich.

Samstag, 16. Oktober 2010

Halloween: Mumien und Geister



Eigentlich hatte ich für Halloween ja nichts geplant, aber heute gab es kurzfristig zum Abendessen Mumien und Geister - geht schnell, einfach und sieht witzig aus.

Für die Mumien wird Blätterteig in dünne Streifen geschnitten und um Würstchen gewickelt. Dabei oben eine Lücke lassen, da kommen dann die Augen rein. Aus einer Rolle frischem Blätterteig habe ich Bandagen für acht Mumien rausbekommen.





Die Bandagen werden dann mit verquirltem Ei bestrichen. Wenn man den Blätterteig nicht komplett bestreicht, sondern nur einen Teil der Bänder, bekommt man etwas Kontrast in die Bandagen.

Die Mumien werden bei 175 °C Umluft im Backofen etwa 25 Minuten gebacken, bis der Blätterteig eine schöne Farbe hat.

Für die Geister wird ein normaler Kartoffelbrei gemacht. Genaue Mengenangaben kann ich leider nicht machen - ich mache das immer frei Schnauze. Die Reste des verquirlten Eis und etwas Milch werden in den Kartoffelbrei gerührt. Nur bitte nicht zuviel Milch, damit der Kartoffelbrei nicht zu dünnflüssig wird und die Geister nicht davonlaufen.

Den fertigen Kartoffelbrei in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und große Tupfen auf den Teller spritzen. Dabei am besten ein etwas freuchtes Küchanhandtuch um den Spritzbeutel wickeln, um sich nicht zu verbrennen.

Sowohl auf die Mumien als auch auf die Geister werden dann mit etwas Ketchup Augen aufgemalt. Das habe ich auch mit einem Spritzbeutel gemacht bzw. mit einem Gefrierbeutel von dem ich eine kleine Ecke abgeschnitten habe.


 


Bei uns gab es noch Spinat dazu.



Montag, 11. Oktober 2010

Herbst-Pizza


Für den Pizzateig ein Würfel Hefe und 1 TL Honig in 250 ml lauwarmem Wasser auflösen. 500 g Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen und das Hefewasser, 2 EL Olivenöl und 1/2 TL Salz hineingeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten und diesen abgedeckt an einem warmen Ort 30 bis 40 Minuten gehen lassen.

Aus dem Teig zwei runde Pizzen formen und auf je ein Backblech legen.

Die Pizzen mit 100 g Schmand  bestreichen. Eine Birne schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden und auf den Pizzen verteilen. Die Pizzen für 15 Minuten bei 200 °C Umluft in den Backofen geben.

Die Pizzen herausnehmen und mit einer Stange Lauch (in Ringe geschnitten), 50 g Salami und 200 g Camembert (in Scheiben geschnitten) belegen. Die Pizzen mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen und nochmals für 10 Minuten in den Backofen geben.

Die Zutaten für den Belag beziehen sich auf beiden Pizzen zusammen, also jeweils die Hälfte der angegebenen Menge pro Pizza.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:


Für den Pizzateig:

500 g Mehl
1 Würfel Hefe
1 TL Honig
250 ml Wasser
2 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

Für den Belag:

100 g Schmand
1 Birne
1 Stange Lauch
50 g Salami
200 g Camembert
Fleur de Sel, Pfeffer


Mit diesem Rezept nehme ich am Garten-Koch-Event im Oktober zum Thema "Birnen" teil.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Aus Omas Kochbuch: Sauerbraten


Am letzten Wochenende gab es bei uns Sauerbraten nach einem Rezept aus dem Kochbuch meiner Oma.

Das Originalrezept lautet:

1 1/2 Pfund Mürbeschoß, 30 g Speck, 1/8 l Essig, 1 l Wasser, 1 Eßlöffel Salz, Zwiebel, Gelbrübe, 2 Nelken, Lorbeerblatt, einige Pfefferkörner, Zitronenscheibe - 40 g Fett, 2 Eßlöffel Mehl, 3 Eßlöffel sauren Rahm, nach Belieben 2 Eßlöffel Tomatenmark

Das geklopfte Fleisch wird wie Schmorbraten gespickt. Essig, Wasser, Gewürze, Zwiebel, Suppengrün läßt man einmal aufkochen, dann erkalten. Das Fleisch wird damit übergossen, zugedeckt, 4 - 6 Tage stehen lassen, täglich gewendet. Beim Zusetzen wird das Fleisch abgetrocknet, in Mehl gewendet, in heißem Fett mit Zwiebel angebraten, wenn es Farbe hat, mit Beize, Rahm, Tomaten und Wasser abgelöscht, zugedeckt, 1 1/2 Stunden gedämpft. Der Braten kann auch ohne Speck gemacht werden, er kann auch erst vor dem Anbraten gespickt werden.


Da ich den Speck weggelassen habe, hatte sich das spicken erledigt. Falls jemand das Rezept mit Speck nachkochen möchte, hier die Anweisung aus dem Rezept des Schmorbratens aus dem Kochbuch:

Das Fleisch wird gewaschen, geklopft, der Speck wird in knapp halbfingerlange Keile geschnitten. Mit einem spitzen Kochlöffel macht man Vertiefungen in das Fleisch, steckt den Speck ein.

Ich habe außerdem einen ganz normalen Braten genommen - keine Ahnung, was ein Mürbeschoß überhaupt ist :o) Ich habe die Sauce mit Tomatenmark gemacht und sowohl für die Beize als auch zum Anbraten jeweils eine kleine Zwiebel genommen. Nach der Garzeit habe ich das Fleisch aus der Soße genommen, Lorbeerblatt und Zitronenscheibe rausgefischt, die Sauce püriert und abgeschmeckt.

Als Beilage gab es bei uns Knödel und Rotkohl.




In Farbe sieht der Braten so aus:



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

1 1/2 Pfund Mürbeschoß (oder eben einen Braten)
30 g Speck (nach Belieben)
1/8 Liter Essig
1 Liter Wasser
Salz
Zwiebel
Gelberübe
2 Nelken
Lorbeerblatt
einige Pfefferkörner
Zitronenscheibe
40 g Fett
2 Esslöffel Mehl
3 Esslöffel sauren Rahm
3 Esslöffel Tomatenmark (nach Belieben)
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