Montag, 31. Januar 2011

Erdbeerlimes-Pralinen


Nachdem ich ja so im Cupcake-Fieber bin, habe ich letzte Woche mal Pralinen im Cupcake-Look gemacht. Das Rezept stammt vom Chefkoch, nur die Mengenverhältnisse waren bei mir etwas anders.

Zuerst werden kleine Kapseln aus Schokolade gemacht. Dafür ca. 175 g weiße Kuvertüre schmelzen. Wie man Schokolade am Besten schmilzt, ohne dass nach dem Trocknen ein weißer Schleier entsteht, habe ich schonmal hier beschrieben. Ich habe also 3/4 der Schokolade gehackt und im Wasserbad mit heißem Wasser aus der Leitung geschmolzen, dann aus dem Wasserbad genommen und portionsweise das restliche - fein geraspelte - Viertel untergerührt und geschmolzen.

Dann eine Pralinenform randvoll mit der weißen Kuvertüre füllen, kurz warten, auf ein Pralinen- oder Kuchengitter stürzen und etwas klopfen, damit die überflüssige Kuvertüre wieder herausläuft. Ich habe die Pralinenform nicht auf einmal, sondern immer nur drei oder sechs Förmchen gefüllt. Das hat den Vorteil, dass man die herausgelaufene Schokolade gleich wieder verwenden kann und somit nicht soviel Reste hat und zum Zweiten, dass die zuerst gefüllten Formen nicht viel mehr Schokolade enthalten als die zuletzt gefüllten.



Sollte die Kuvertüre zwischenzeitlich zu fest werden um die Förmchen zu befüllen, nochmal ganz kurz in heißes Wasser aus der Leitung stellen, so dass sie wieder flüssig wird.

Nach dem Herausgießen der überflüssigen Kuvertüre die Ränder der Pralinenform mit einem Küchentuch säubern.


Die Pralinenkapseln jetzt an einem kühlen Ort vollständig hart werden lassen - ggf. über Nacht. Dann die Kapseln vorsichtig aus der Form lösen.


Für die Füllung 150 g weiße Schokolade fein hacken. 45 ml Sahne aufkochen, über die Schokolade gießen, kurz warten und vorsichtig rühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. 35 g Kokosfett grob hacken, zugeben und ebenfalls unter Rühren schmelzen. Sollte die Schokolade schon zu stark abgekühlt sein, einfach nochmal kurz ins heiße Wasserbad stellen (auch hier reicht heißes Wasser aus der Leitung). Die Masse etwas abkühlen lassen, dann 20 ml Erdbeerlimes unterrühren.

Wer keinen Messbecher mit so kleiner Einteilung hat, misst die Sahne und den Erdbeerlimes am Besten mit einem geeichten Schnapsglas ab.

Eigentlich sollte sich die Füllung durch den Erdbeerlimes schön rot färben. Leider hat das bei mir nicht geklappt, meine Füllung wurde eher "schmutzig rosa". Das lag wohl an zu wenig Farbstoff im Erdbeerlimes (es war nicht Original-Erdbeerlimes). Prinzipiell ist das ja gut, aber leider nicht für die Pralinen. Ich habe daher noch etwas rote Lebensmittelfarbe zugegeben.

Die Füllung nun im Kühlschrank etwas fest werden lassen, bis sie spritzfähig ist. Achtung: Das geht relativ schnell, also regelmäßig nachsehen und dabei immer mal wieder umrühren.

Die Füllung dann in einen Spritzbeutel mit kleiner Tülle füllen und die Pralinenkapseln damit füllen. Ich habe noch einige Silberperlen darüber gestreut.


Wer keine Pralinenform besitzt, kann die Erdbeer-Pralinen natürlich trotzdem machen:
  • Anstatt in eine Pralinenform kann man die weiße Kuvertüre auch in die Vertiefungen einer Tofifee-Packung füllen.
  • Man kann die Füllung auch als Tupfen auf ein Backpapier aufspritzen, diese über Nacht in den Kühlschrank stellen und dann mit weißer Kuvertüre überziehen oder darin eintauchen.
  • Oder man stellt die Füllung über Nacht in den Kühlschrank, damit sie richtig fest wird, formt am nächsten Tag mit den Händen kleine Kugeln daraus, lässt diese nochmal im Kühlschrank etwas fest werden und taucht sie dann in weiße Kuvertüre.
Nach meiner Methode habe ich aus den Zutaten 21 Pralinen herausbekommen, das kann aber natürlich je nach Zubereitungsart variieren.

Da ich leider keine Cellophanbeutel mehr hatte um die Pralinen zu verpacken, habe ich einfach aus Geschenk-Folie eine kleine spitze Tüte gedreht, mit einem Stück Klebestreifen fixiert, die Pralinen dort hineingefüllt und oben zugebunden. Vor dem Einpacken sollten die Pralinen aber an einem kühlen Ort - am Besten über Nacht - aushärten.



Mit den Pralinen nehme ich am Blogevent des Kochtopfs zum Thema "Valentinstag" teil.


Und hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

175 g weiße Kuvertüre
45 ml Sahne
150 g weiße Schokolade
35 g Kokosfett (Palmin)
20 ml Erdbeerlimes
ggf. etwas rote Lebensmittelfarbe (Paste)

Donnerstag, 27. Januar 2011

Macadamia-Cupcakes mit Macadamia-Mascarpone-Frosting


Ich habe diese Cupcakes zwar schon vor einigen Wochen gebacken, ich möchte Euch das Rezept aber trotzdem nicht vorenthalten.

Das Rezept ergibt ca. 30 Cupcakes - man kann es aber natürlich auch halbieren.

Für die Macadamia-Cupcakes werden 240 g Macadamia-Nüsse gemahlen (man könnte natürlich auch fertig gemahlene Nüsse nehmen, allerdings habe ich noch nie gemahlene Macadamias im Geschäft gesehen). Da ich keine ungesalzenen Nüsse bekommen habe, habe ich sie einfach vor dem Mahlen unter fließendem Wasser abgespült und gut abgetrocknet, das geht ohne Probleme.


250 g weiche Butter, 200 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker schaumig schlagen. 4 Eier nach und nach unterrühren. 400 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und den gemahlenen Macadamia-Nüssen mischen und abwechselnd mit 130 ml Milch unterrühren.

Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken und den Teig bis zur Höhe von ca. 3/4 einfüllen.


Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.


Für das Macadamia-Mascarpone-Frosting 240 g weiche Butter mit 180 g Puderzucker schaumig schlagen. 500 g Mascarpone unterrühren. Die Mascarpone am Besten schon etwas vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit das Frosting nicht zu fest wird und sich besser aufspritzen lässt. 8 EL Macadamia-Sirup (damit ist dieser Sirup gemeint, den man auch in den Kaffee mischen kann) unterrühren. Bitte nicht zu lange rühren, damit das Frosting nicht gerinnt.

Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.

Ich habe das Frosting zum Teil eingefärbt und zweifarbig aufgespritzt. Verziert habe ich die Cupcakes mit kleinen Blumen aus Fondant (was bei der Verarbeitung von Fondant zu beachten ist, habe ich schon hier geschrieben. Die Fondantdeko bitte nicht zu lange vor dem Servieren auf die Cupcakes legen, damit sie nicht verläuft.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:


Für die Macadamia-Cupcakes:

250 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
240 g gemahlene Macadamia-Nüsse
130 ml Milch


Für das Macadamia-Mascarpone-Frosting:

240 g weiche Butter
180 g Puderzucker
500 g Mascarpone
8 EL Macadamia-Sirup

Sonntag, 23. Januar 2011

Rinderbraten mit Schokoladen-Balsamico-Sauce


Da ich noch Rinderbraten in der Tiefkühltruhe hatte, war ich auf der Suche nach einem passenden Rezept. Fündig geworden bin ich dann bei Spülkönig & Kitchenqueen. Ich habe das Rezept allerdings etwas abgeändert und eine alkoholfreie Variante gemacht, da meine Tochter mitgegessen hat und ich kein Rinderfilet, sondern einen normalen Rinderbraten genommen habe.

Das Rezept reicht für vier bis fünf Personen.  

Einen Bund Suppengrün (meiner bestand aus drei Möhren, einer Stange Lauch, einem Stück Sellerie und etwas Petersilie) waschen, schälen und in Stücke schneiden. Zwei rote Zwiebeln pellen und vierteln. Zwei bis drei Knoblauchzehen abziehen und grob zerdrücken. 30 g frischen Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.


Den Rinderbraten (meiner wog ca. 950 g) mit Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit 2 EL Öl rundherum scharf anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und in einer großen Schüssel Beiseite stellen. Das vorbereitete Gemüse, 5 Lorbeerblätter und 1 EL bunte Pfefferkörner in der gleichen Pfanne scharf anbraten.



Mit 500 ml rotem Traubensaft und 200 ml Gemüsebrühe ablöschen. 800 ml Rinderfond, 4 EL Kräuteressig und 2 TL Zucker hinzugeben und nochmals aufkochen lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Marinade abkühlen lassen. Sobald die Marinade vollständig abgekühlt ist, über das Fleisch gießen, die Schüssel abdecken und alles über Nacht durchziehen lassen.

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut abtrocknen, salzen und auf ein großes Stück Alufolie legen. Die Marinade durch ein Sieb gießen und das Gemüse gut abtropfen lassen. Etwa 1/3 des Gemüses zum Fleisch auf die Alufolie geben.


Das Fleisch gut in der Alufolie verpacken, so dass kein Saft herauslaufen kann, auf ein Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Umluft für ca. 1 1/2 Stunden garen (die Garzeit variiert natürlich je nach Größe des Fleischs).

Das restliche Gemüse in einem großen Topf mit 3 EL Öl nochmals scharf anbraten. Mit der Marinade ablöschen und bei starker Hitze auf die Hälfte reduzieren lassen. Die Sauce durch ein feines Sieb gießen, wieder zurück in den Topf geben und nochmals etwas einkochen lassen.

Den Rinderbraten aus dem Ofen nehmen und in der Alufolie noch etwa 10 Minuten ruhen lassen.

45 g Zartbitter-Kuvertüre fein raspeln und in die Sauce rühren. Mit Salz, Pfeffer und 3 EL Balsamico-Essig abschmecken und nach Wunsch ggf. noch etwas eindicken. Für die Zubereitung der Sauce sollte man insgesamt ca. 45 Minuten einplanen.

Das Fleisch in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren. Bei uns gab es - wie im Originalrezept - Kroketten und Möhrengemüse dazu. Wer skeptisch ist wegen Schokolade zum Fleisch, der sei beruhigt: Man schmeckt die Schokolade nicht direkt heraus, sie gibt der Sauce aber eine schöne Konsistenz.



Eigentlich war ich ja nur auf der Suche nach einem Rezept für Rinderbraten, beim Kochen fiel mir dann aber auf, dass das Gericht auch gut in den Garten-Koch-Event im Januar zum Thema "Lorbeer" passt.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

950 g Rinderbraten
Pfeffer
5 EL Öl
1 Bund Suppengrün
2 rote Zwiebeln
2 - 3 Knoblauchzehen
30 g frischer Ingwer
5 Lorbeerblätter
1 EL bunte Pfefferkörner
500 ml roter Traubensaft
200 ml Gemüsebrühe
800 ml Rinderfond
4 EL Kräuteressig
2 TL Zucker
Salz
45 g Zartbitter-Kuvertüre
2 EL Balsamico-Essig

Mittwoch, 19. Januar 2011

Joghurt-Kräuter-Brot


Um ein Päckchen Hefe, das noch im Kühlschrank wartete, vor dem Verfall zu retten, habe ich Brot gebacken:

Für das Joghurt-Kräuter-Brot 400 g Vollkornmehl, 100 g Weizenmehl, 2 TL Salz und 2 bis 3 EL gehackte Kräuter (ich habe Rosmarin und Thymian genommen, andere oder getrocknete Kräuter gehen aber natürlich auch) mischen. In einer weiteren Schüssel 250 g Naturjoghurt mit 60 ml Milch glattrühren und etwas erwärmen. Ein Würfel Hefe zerbröseln, zusammen mit 1 TL Honig zum Joghurt geben und unter Rühren darin auflösen. Die Joghurt-Mischung nach und nach unter die Mehl-Mischung kneten.


Den Teig zu einer Kugel formen und mit einem Tuch abgedeckt an einem warmen Ort für zwei Stunden gehen lassen.


Den Teig nochmals kurz kneten, zu einem Brot formen, oben kreuzweise einschneiden und mit Wasser bestreichen.


Das Brot im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene für ca. 50 bis 60 Minuten backen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

400 g Vollkornmehl
100 g Weizenmehl
2 TL Salz
2 - 3 EL gehackte Kräuter
250 g Naturjoghurt
60 ml Milch
1 Würfel Hefe
1 TL Honig

Sonntag, 16. Januar 2011

Wunderbar(e) Cupcakes


Anlässlich des 2. Back-A-ton von backing the law zum Thema "Schokoriegel" habe ich Cupcakes mit Wunderbar gebacken. Für diejenigen, die Wunderbar nicht kennen: Wunderbar ist ein Schokoriegel bestehend aus Erdnussbutter, Karamell, Crisp und Schokolade. Es galt also, diese Zutaten in einem Cupcake unterzubringen. Rausgekommen ist ein Schoko-Erdnussbutter-Karamell-Cupcake, gefüllt mit einem Stück Wunderbar, obendrauf zum einen ein Erdnussbutterfrosting, zum anderen ein Milchmädchenkaramell-Frosting, ein bisschen Schokolade und Crisp-Kügelchen - mehr Kalorien lassen sich wohl nicht in einen einzigen Cupcake packen :D


Das Rezept ergibt ca. 12 bis 15 Cupcakes.

Mindestens einen Tag vorher - länger ist kein Problem - wird eine Karamellcreme aus Milchmädchen (gezuckerte Kondensmilch) gekocht. Dafür einfach eine Dose Milchmädchen (400 g) ungeöffnet in einen Topf mit Wasser geben, zum Kochen bringen und für ca. zwei Stunden kochen lassen. Bitte immer darauf achten, dass die Dose vollständig mit Wasser bedeckt ist, ggf. Wasser nachfüllen. Danach die Dose aus dem Wasser nehmen und ungeöffnet auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Das Milchmädchenkaramell wird sowohl für die Cupcakes als auch für das Frosting benötigt. Den nicht verbrauchten Rest kann man dann z. B. als Brotaufstrich verwenden.


Nun an die Cupcakes:

Drei Wunderbar-Riegel in jeweils fünf gleiche Teile schneiden und beiseite stellen.

140 g Mehl mit 1 1/2 TL Backpulver und einer Prise Salz mischen. In einer weiteren Schüssel 55 g weiche Butter mit 80 g weißem und 80 g braunem Zucker schaumig schlagen (bzw. wird es eher krümelig als schaumig). Ein Ei dazugeben und unterrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit 110 ml Milch ebenfalls unterrühren.

Den Teig teilen. Unter die erste Hälfte 110 g Erdnussbutter ohne Stückchen, 2 gehäufte TL Kakao und 50 ml Milch rühren. Unter die zweite Hälfte 110 g Milchmädchenkaramell rühren. Der Karamell-Teig bleibt dabei wesentlich flüssiger als der Erdnussbutterteig.

Bitte jedesmal sehr gut rühren, damit sich bis zum Ende der braune Zucker gelöst hat.

Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken und zuerst den Erdnussbutter-Teig dort hinein füllen, ein Stück Wunderbar in jedes Förmchen geben und etwas andrücken.


Nun den Karamell-Teig daraufgeben.

 
Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 bis 25 Minuten backen. Dann noch 10 Minuten im Backblech abkühlen lassen, herausnehmen und vollständig erkalten lassen.

In der Zwischenzeit das Frosting zubereiten:

Für das Milchmädchenkaramell-Frosting 45 g weiche Butter schaumig rühren. 70 g gesiebten Puderzucker, eine Prise Salz und 2 EL Sahne unterrühren. Zuerst 40 g Milchmädchenkaramell gründlich einrühren, dann weitere 40 g Milchmädchenkaramell hinzugeben und nochmals gründlich unterrühren. Falls das Frosting noch zu weich ist, nochmal in den Kühlschrank stellen, bis es spritzfähig ist, ohne zu verlaufen.

Für das Erdnussbutterfrosting 40 g weiche Butter mit 100 g Erdnussbutter ohne Stückchen cremig rühren. 50 g Puderzucker sieben und unterrühren, danach 3 EL Milch unterrühren.

Die beiden Frostings zusammen in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.


25 g Vollmilchkuvertüre hacken. 15 g Sahne erhitzen, über die Kuvertüre geben, kurz warten und dann vorsichtig rühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. Etwas abkühlen, aber nicht fest werden lassen. Die Schokolade mit einem kleinen Löffel über das Frosting spritzen. Einige Crisp-Kügelchen darauf verteilen (ich habe sie im Weihnachtssortiment bei Lidl gekauft, es gibt aber auch welche von Schwartau, da heißen sie "Knusper-Perlen").


Und so sieht der Cupcake dann aufgeschnitten aus:



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
3 Wunderbar-Riegel
140 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
80 g weißer Zucker
80 g brauner Zucker
55 g weiche Butter
1 Ei
110 ml + 50 ml Milch
110 g Erdnussbutter ohne Stückchen
110 g Milchmädchenkaramell
2 geh. TL Kakao

Für das Milchmädchenkaramell-Frosting:
45 g weiche Butter
70 g Puderzucker
80 g Milchmädchenkaramell
2 EL Sahne
1 Prise Salz

Für das Erdnussbutter-Frosting:
40 g weiche Butter
100 g Erdnussbutter ohne Stückchen
50 g Puderzucker
3 EL Milch

Für die Deko:
25 g Vollmilchkuvertüre
15 g Sahne
Crisp-Kügelchen


(You can find the recipe in english at the comments)

Donnerstag, 13. Januar 2011

Aus Omas Kochbuch: Apfelkuchen


Endlich habe ich mal wieder ein Rezept aus dem alten Kochbuch meiner Oma gemacht.


"Apfelkuchen mit Blitztortenmasse"

Das Originalrezept lautet:

6 eischwer Zucker, 4 eischwer Mehl, 2 eischwer Butter, Schale 1/2 Zitrone, 1 Teelöffel Backpulver - 2 Pfund Äpfel, 50 g Zucker

Die Äpfel werden geschält, in Schnitze geschnitten, an der breiten Seite eingekerbt, mit dem Zucker bestreut. Die Butter wird schaumig gerührt, Zucker, Eigelb, Zitrone mit schaumig gerührt, Mehl und Schnee abwechselnd leicht untergezogen. In eine bestrichene, mit Mehl bestäubte Kuchenform gibt man eine dünne Lage von der Masse, setzt die Äpfel darauf, die runde Seite nach oben und gibt den Rest des Teiges als Guß obenauf. Man kann auch den ganzen Teig in die Form geben und die Äpfel obenaufsetzen. Backzeit 3/4 - 1 Stunde.


Da in der Zutatenliste leider nicht erwähnt wird, wieviele Eier man benötigt und da ich nur einen kleinen Kuchen in einer 18-cm-Springform gebacken habe, habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Hier meine Version:

Für eine 18-cm-Springform wird die Hälfte des Teiges einer normalen Springform benötigt. Meine Eier haben jeweils ca. 50 g gewogen.

2 Eier trennen, die Eiweiß steif schlagen. 50 g Butter schaumig rühren. 150 g Zucker, die beiden Eigelbe und die Schale 1/4 Zitrone unterrühren. 100 g Mehl mit 1/2 TL Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Eischnee unterheben. Da der Teig noch recht fest war, habe ich noch 2 EL Öl untergerührt.

Den Teig komplett in eine gefettete und bemehlte 18-cm-Springform geben.

1 1/2 Äpfel (entspricht ca. 300 g) schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und an der runden Seite mehrfach einschneiden. Die Äpfel auf die Teigmasse geben und mit etwas Zucker (ich habe insgesamt etwa 5 g benötigt) bestreuen.


Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 55 Minuten backen. Ich habe den Kuchen nach 40 Minuten mit Alufolie abgedeckt, damit er nicht zu dunkel wird.




In Farbe sieht der Kuchen dann so aus:



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick (für eine 18-cm-Springform, wer einen normalgroßen Kuchen backen möchte, verdoppelt die Zutaten einfach):

2 Eier
50 g Butter
150 g Zucker
Schale von 1/4 Zitrone
100 g Mehl
1/2 TL Backpulver
2 EL Öl
1 1/2 Äpfel (insgesamt ca. 300 g)
5 g Zucker

Montag, 10. Januar 2011

Süße Pasta: Taglierini mit Orangensauce


Bei Lidl gab es vor einiger Zeit aromatisierte Taglierini im Angebot - mit Orangen-, Zitronen- und Rotwein-Geschmack. Die Orangen-Taglierini haben mich quasi aus dem Regal angeleuchtet, so dass ich gezwungen war, sie zu kaufen ;o) Die Pasta ist wirklich leuchtend orange - sieht toll aus!


Und was macht man dazu? Orangensauce natürlich!

Für 4 Personen 400 g Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

Währenddessen 4 Orangen auspressen. Wer - wie ich - kein Fruchtfleisch mag, kann den Saft nochmal durch ein Sieb gießen. 1 EL Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen und mit dem Orangensaft sowie 4 cl Balsamico Bianco ablöschen. Die Sauce ca. 5 bis 10 Minuten einköcheln lassen. 1 EL Quittengelee hinzugeben und in der Sauce unter Rühren auflösen. 200 g Schmand und 150 ml Sahne hinzugeben, den Schmand ebenfalls unter Rühren auflösen. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Pasta ist trotz des Essig relativ süß. Wer es nicht so süß möchte, lässt einfach das Quittengelee weg.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

400 g Pasta
4 Orangen
1 EL Zucker
4 cl Balsamico Bianco
1 EL Quittengelee
200 g Schmand
150 ml Sahne
Salz, Pfeffer


Mit diesem Rezept nehme ich am Koch-Blog-Event Cucina Rapida im Januar teil. Das Rezept ist wirklich schnell und lecker - die Sauce braucht genau so lange vom Nudelwasser aufstellen bis zur fertigen Pasta.

Freitag, 7. Januar 2011

Kokos-Cupcakes mit Kokos-Frischkäse-Frosting


Bevor der Schnee nun vollständig weggeschmolzen ist, will ich noch meine Schneemann-Cupcakes bloggen, die ich diese Woche gebacken habe:

Es sind Kokos-Cupcakes mit Kokos-Frischkäse-Frosting. Das Rezept stammt von Seelensturm. Ich habe allerdings nur das halbe Rezept gebacken, also 6 Stück und - da ich einen hellen Teig wollte - den Kakao weggelassen und dafür etwas mehr Kokos-Pulver verwendet.

Für die Kokos-Cupcakes werden 75 ml Buttermilch mit 1/2 TL Essig und 1 1/2 EL Öl verquirlt. Dann in einer Schüssel 45 g Mehl, eine Prise Salz, 1/2 TL Natron, 50 g Kokos-Pulver (das gibt es im Asia-Markt oder in gut sortierten Supermärkten bei den Asia-Sachen neben der Kokosmilch), 20 g Zucker und 15 g Kokosraspel mischen, zur Buttermilchmischung geben und zu einem glatten Teig verkneten.

Ein Muffinbackblech mit 6 Papierförmchen bestücken und den Teig einfüllen. Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen.

Für das Frosting 50 g Kokosfett (z. B. Palmin) cremig rühren. Das Palmin schon einige Zeit vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit es weich wird. Dann 80 g Frischkäse, 25 g Puderzucker und 25 g Kokos-Pulver unterrühren.

Das Frosting mit einem Messer oder Spachtel auf die Cupcakes aufstreichen.


Kokosflocken in eine flache Schüssel geben und die Cupcakes vorsichtig darin wenden, so dass die Kokosflocken am Frosting kleben bleiben.



Für die Schneemänner aus mit schwarzer bzw. orangefarbener Lebensmittelfarbe eingefärbter Marzipanrohmasse kleine Zylinder und Möhren für die Nasen formen. Für den Körper werden jeweils zwei Raffaelo benötigt. Von einem der Raffaelos oben mit einem scharfen Messer eine kleine Kappe abschneiden, damit der Hut schöner aufliegt.


Dann mit einem Zahnstocher das komplette Raffaelo als Bauch, das abgeschnittene Raffaelo als Kopf und den Zylinder zusammenstecken.



Da die Schneemänner jetzt wohl nicht mehr alleine stehen können, am Besten jetzt erst auf die Cupcakes setzen. Die Schneemänner dabei möglichst tief in das Frosting drücken, damit sie nicht umfallen. Nun die Möhren mit ein wenig Frischkäse am Kopf ankleben.


Etwa 1 TL Frischkäse mit schwarzer Lebensmittelfarbe einfärben, in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und Augen, Mund und Knöpfe aufspritzen.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick (für 6 Cupcakes):

Für die Kokos-Cupcakes:
75 ml Buttermilch
1/2 TL Essig
1 1/2 EL Öl
45 g Mehl
1 Prise Salz
1/2 TL Natron
50 g Kokos-Pulver
20 g Zucker
15 g Kokosraspel

Für das Kokos-Frischkäse-Frosting:
50 g Kokosfett (z. B. Palmin)
80 g Frischkäse
25 g Puderzucker
25 g Kokospulver

Für die Deko:
12 Raffaelo
Marzipanrohmasse (ich habe nicht gewogen, aber ich denke, 50 bis 75 g müssten reichen)
ca. 1 1/2 TL Frischkäse
Kokosflocken
Lebensmittelfarbe in schwarz und orange
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...