Donnerstag, 31. März 2011

Hefezopf mit Vanille-Mohn-Marzipan-Füllung


Nachdem ich neulich beim Stöbern durch verschiedene Blogs diese Art zu "flechten" gesehen hatte, wollte ich es unbedingt ausprobieren. Es ist sehr einfach und sieht toll aus!

Zuerst wird für die Füllung der Vanillepudding vorbereitet (kann auch schon am Tag zuvor gemacht werden): 1 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver mit 3 EL Zucker in eine Tasse geben. 500 ml Milch abmessen. Davon nun 8 EL zum Puddingpulver geben und glattrühren. Die restliche Milch aufkochen, vom Herd ziehen, mit einem Schneebesen das angerührte Puddingpulver einrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Den Pudding mit einem Stück Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bildet, und vollständig erkalten lassen.

Für den Hefeteig zuerst 200 ml Milch etwas erwärmen. 1/2 Würfel Hefe hineinbröseln, 1 TL Zucker zugeben und alles unter rühren auflösen.

375 g Mehl in eine Schüssel geben. Eine Mulde in die Mitte drücken und die Hefe-Milch-Mischung hineingeben. Mit einer Gabel etwas Mehl vom Rand dazunehmen und zu einem dünnflüssigen (etwa wie Pfannkuchenteig) Vorteig vermengen. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen (ich stelle meinen Hefeteig zum Gehen immer in den Backofen und schalte ihn gerade nur so hoch ein, dass er heizt, also noch unter 50 Grad).

Nun 75 g weiche Butter, 75 g Zucker und 1 Prise Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Falls der Teig noch zu klebrig ist, noch etwas Mehl zugeben. Den Teig nochmals abgedeckt für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit wird die Füllung gemacht: Dafür 400 g Marzipanrohmasse auf eine Größe von ca. 30 x 40 cm ausrollen. Ich habe das Marzipan auf einem mit Puderzucker bestreuten Stück Backpapier (am Besten den Puderzucker auf das Backpapier sieben) ausgerollt, so lässt es sich später besser mit dem Vanillepudding und der Mohnmasse aufrollen. Außerdem habe ich zum Ausrollen auf das Marzipan ein Stück Frischhaltefolie gelegt, dann klebt nichts am Nudelholz fest. Die Frischhaltefolie zwischendurch immer mal wieder anheben und neu auflegen, dann geht es ganz leicht.

Nun den erkalteten Vanillepudding auf dem Marzipan verteilen.


Darauf kommen nun 500 g Mohnmasse (Mohnback).


Das Marzipan nun von beiden Seiten über die Vanille- und Mohnmasse schlagen, so dass sich eine Rolle ergibt. Wenn man das Marzipan auf Backpapier ausgerollt hat, kann man einfach das Backpapier mit dem Marzipan zusammen über die Füllung schlagen und dann das Backpapier abziehen - so kann auch das Marzipan nicht reißen. Nun noch die Enden einklappen und so die Rolle links und rechts verschließen.


Nach dem Gehen den Hefeteig - am Besten direkt auf einem Backpapier - ca. 40 x 45 cm groß ausrollen.

Nun werden die Längsseiten auf beiden Seiten zur Mitte hin eingeschnitten und zwar auf eine Länge von jeweils ca. 13 cm und im Abstand von jeweils 2,5 cm.


Auf die Mitte wird nun die vorbereitete Marzipanrolle gelegt.


Zuerst nun die Enden verschließen: Dafür die überstehende Teigmasse auf die Füllung ziehen und jeweils die ersten eingeschnittenen Stücke links und rechts an der Füllung entlanglegen.


Und nun wird "geflochten": Auf einer Seite - z. B. links - beginnen und den eingeschnittenen Teigstreifen schräg über die Füllung zur anderen Seite hin legen und leicht andrücken.


Nun den Teigstreifen rechts ebenfalls schräg über die Füllung und über den linken Teigstreifen hinweg auf die andere Seite legen und wieder leicht andrücken.


So geht es weiter im Wechsel - links, rechts, links, rechts... - bis zum Ende des Zopfes.


Die überstehenden Teigenden nun abschneiden und unten um den Zopf herumschlagen, so dass der Zopf verschlossen ist.



Den Zopf nochmals mit einem Küchenhandtuch abdecken und für 30 Minuten gehen lassen. Danach den Zopf mit dem Backpapier auf ein Backblech ziehen. Da der Zopf ziemlich genau auf das Backblech passt - zumindest auf meines - habe ich links und rechts noch etwas Backpapier "untergeschoben" und nach oben geklappt, damit der Zopf nicht am Backofen kleben bleibt ;)


1 Ei verquirlen und den Zopf damit bestreichen. Nun im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 30 Minuten backen.






Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Hefeteig:
1/2 Würfel Hefe
200 ml Milch
1 TL Zucker
375 g Mehl
75 g weiche Butter
75 g Zucker
1 Prise Salz

Für die Füllung:
1 1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
3 EL Zucker
500 ml Milch
400 g Marzipanrohmasse
500 g Mohnback

Außerdem:
1 Ei


PS: Bei Katie von Sweet Trolley läuft noch bis 3.4.2011 die Abstimmung zum Backwettbewerb "Feenküchlein" - und ich würde mich immernoch über Eure Stimme freuen ;)

Sonntag, 27. März 2011

Schoko-Kirsch-Cupcakes mit Kirsch-Quark-Frosting


Für meine letzten Cupcakes hatte ich mir zum Ziel gesetzt, ein möglichst fettarmes Frosting zu machen, denn wir hatten Besuch und dieser darf sich krankheitsbedingt nicht zu fettig ernähren. Einfach einen trockenen Kuchen wollte ich aber auch nicht backen, es sollten schon Cupcakes werden. Glücklicherweise musste ich nur auf das Fett achten - Zucker spielte keine Rolle ;)

Für "untendrunter" hatte ich mir einen Schoko-Kirsch-Cupcake ausgesucht. Das Rezept dazu stammt aus diesem kleinen Backbuch* (die Cupcake-Rezepte darin stammen übrigens von Maja):


Ich habe die doppelte Menge - also 24 Cupcakes - gebacken. Anstatt einen Teig anzurühren, diesen zu teilen und dann den Kakao unter einen Teil zu rühren, habe ich in zwei Schüsseln jeweils eine Rezeptmenge zusammengerührt, so hatte ich genau die Hälfte des Teiges pro Farbe.

Also in zwei Schüsseln jeweils 100 g Butter, 100 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und eine Prise Salz geben und schaumig schlagen. Nach und nach jeweils 3 Eier in jeden Teig geben und einzeln gut unterrühren. Pro Teigportion nun 150 g Mehl mit 1 TL Backpulver mischen und in den Teig einrühren. In eine der Teigschüsseln nun noch 1 EL Kakaopulver geben und unterrühren.

Nun zwei 12er Muffinbackbleche mit Papierförmchen bestücken und den hellen Teig auf die 24 Förmchen verteilen. Den dunklen Teig darübergeben. 300 g Sauerkirschen aus dem Glas gut abtropfen lassen, auf den Cupcakes verteilen (ca. 3 Kirschen pro Cupcake) und etwas andrücken.


Die Cupcakes nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.


Nun an das fettarme Frosting: Ähnlich einer Buttercreme habe ich einen Pudding gekocht, diesen dann aber statt mit Butter mit Magerquark verrührt und zum Schluss noch eine Portion Cremefine (das ist dieser fettreduzierte Sahneersatz) untergehoben.

Als Erstes wird also folgender Pudding gekocht: 1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver mit 5 EL Zucker in eine Tasse oder kleine Schüssel geben. 500 ml Kirschsaft abmessen, davon ca. 10 EL zum Puddingpulver geben und glattrühren. Den restlichen Kirschsaft in einen Topf geben, aufkochen, vom Herd ziehen, das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen einrühren und nochmals unter Rühren aufkochen lassen. Eine Lage Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bilden kann und den Pudding abkühlen lassen (geht im Kühlschrank natürlich schneller).

250 g Magerquark mit 50 g Puderzucker glattrühren. Den abgekühlten Pudding mit dem Handrührgerät esslöffelweise unterrühren.

Zuletzt 1 Flasche Cremefine zum Schlagen (250 ml) mit dem Handrührgerät steif schlagen und mit einem Löffel unter die Quarkmasse heben.

Die Kirsch-Quark-Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Jeden Cupcake mit einer Amarenakirsche dekorieren (ein kleines Glas reicht dafür locker, mein Glas hatte einen Inhalt von 240 g, entsprechend 140 g Abtropfgewicht und hat 34 Kirschen enthalten).

Das Frosting würde nach diesem Rezept auch sicher für 28 bis 30 Cupcakes reichen. Man kann also natürlich auch die Zutaten runterrechnen. Dann hat man allerdings eine angebrochene Flasche Cremefine und eine angebrochene Packung Quark übrig. Ich habe deshalb die volle Menge gemacht - den Rest gab es dann als Dessert zum Mittagessen. Die Creme schmeckt nämlich auch pur lecker :)

Nach meinen Berechnungen (ohne Gewähr) hat das Frosting auf einem Cupcake einen Fettgehalt von ca. 2 g. Die Cupcakes selbst schlagen allerdings mit ca. 8 g zu Buche, insgesamt enthält ein Cupcake also ca. 10 g Fett. Man könnte das eine oder andere Gramm evtl. noch einsparen, indem man ein Cupcake-Rezept mit weniger Butter und Eiern für drunter auswählt, aber auch die 10 g finde ich für einen Cupcake schon recht vorzeigbar ;)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
200 g Butter
200 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 Prisen Salz
6 Eier
300 g Mehl
2 TL Backpulver
1 EL Kakaopulver
300 g abgetropfte Sauerkirschen aus dem Glas

Für das Frosting:
1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver
5 EL Zucker
500 ml Kirschsaft
250 g Magerquark
50 g Puderzucker
1 Flasche Cremefine zum Schlagen (250 ml)

Für die Deko:
24 Amarenakirschen

Donnerstag, 24. März 2011

Sauer eingelegter Rinderbraten mit Johannisbeersauce, Brezelknödel und Rotkohl


Mein Mann ist bekennender Fleischfan und freut sich immer über einen schönen Sonntagsbraten. Und als gute Ehefrau wird dieser Wunsch - wenn auch nur ab und zu - natürlich erfüllt ;) Ich habe eine Art Sauerbraten aus Rindfleisch, eingelegt in Essig und Johannisbeersaft, gemacht. Dazu gab es Brezelknödel, die schon lange auf meiner To-Do-Liste standen.

Das Rezept reicht für ca. vier bis fünf Personen.

Für die Beize werden ein großer Bund Suppengrün (z. B. 2 bis 3 Möhren, 2 Stangen Lauch, 1 großes Stück Sellerie und etwas Petersilie) und 2 Zwiebeln grob kleingeschnitten und in einen großen Topf gegeben. Dazu kommen 300 ml Essig, 300 ml Johannisbeersaft, 900 ml Wasser, 1 Zimtstange, 2 Lorbeerblätter, 2 Rosmarinzweige sowie - am Besten in einem Teeei - 10 Pfefferkörner, 6 Wacholderbeeren (vorher mit einem Messer flachdrücken) und 3 Nelken. Alles zusammen aufkochen, vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.


1.200 g Rinderbraten in eine große Schüssel geben und mit der abgekühlten Beize übergießen. Das Fleisch im Kühlschrank fünf Tage in der Beize ziehen lassen.


Nun das Fleisch aus der Beize nehmen und abtrocknen. Das Gemüse und die Gewürze abseihen, die Beize auffangen.

Das Fleisch in einem Bräter in etwas Öl von allen Seiten scharf anbraten. Wenn sich auf dem Topfboden eine dunkle "Kruste" bildet, ist das überhaupt nicht schlimm, sondern gibt der Sauce später Geschmack. Sobald mehr Flüssigkeit dazu kommt, kann die Kruste "abgeschabt" werden.

Das Fleisch aus dem Bräter nehmen. Im Bratenfett nun das Gemüse zusammen mit 2 EL Tomatenmark und 200 g Johannisbeergelee ebenfalls scharf anbraten. Das Fleisch wieder dazugeben und mit der Beize ablöschen. Bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 1 3/4 Stunden köchlen lassen.

In dieser Zeit die Brezelknödel zubereiten. Dafür 450 g Laugenbrezel ohne Salz - das waren in meinem Fall sechs Brezel - ein bis zwei Tage "alt werden lassen", dann in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.
 

3 Eier trennen. 150 ml Milch und 150 ml Sahne mischen, etwas erwärmen, mit den Eigelben verquirlen und über die Brezelstückchen gießen. Mindestens zehn Minuten quellen lassen. 75 g Butter in einer Pfanne erhitzen. 1 1/2 Zwiebeln sowie 1 Bund Petersilie und 1 Bund Schnittlauch fein hacken und in der Butter dünsten. Leider war in "meinem" Supermarkt das Kräuterregal komplett leergekauft und ich hatte keine Zeit, noch anderweitig einzukaufen, deshalb habe ich getrocknete Kräuter verwendet. Die Zwiebel-Kräuter-Masse zu den Brezeln geben und alles gut vermengen. Die drei Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Drei Stücke Alufolie sorgfältig mit Butter bestreichen (wirklich darauf achten, dass überall ausreichend Butter ist, sonst klebt die Folie später an den Knödeln) und jeweils 1/3 der Knödelmasse daraufheben, zu einer Rolle formen und gut in der Alufolie verpacken.


Natürlich kann man auch mehr oder weniger Rollen machen, je nach Topfgröße ;) Die Brezelknödel in kochendem Wasser 30 Minuten garen, herausnehmen, ca. 10 Minuten ruhen lassen, auswickeln und in Scheiben schneiden.

Während der Ruhezeit der Knödel wird die Sauce zum Braten fertig gemacht: Dazu das Fleisch aus dem Bräter nehmen und warmstellen. Das Teeei, die Lorbeerblätter und die Zimtstange rausfischen und den Rest fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Ggf. das Fleisch bis zum Servieren nochmals in die Sauce geben - oder direkt aufschneiden und servieren.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Braten:
1.200 g Rinderbraten
300 ml Essig
300 ml Johannisbeersaft
900 ml Wasser
1 großer Bund Suppengrün (z. B. 2 - 3 Möhren, 2 Stangen Lauch, 1 großes Stück Sellerie, Petersilie)
2 Zwiebeln
1 Zimtstange
2 Lorbeerblätter
2 Rosmarinzweige
10 Pfefferkörner
6 Wacholderbeeren
3 Nelken
2 EL Tomatenmark
200 g Johannisbeergelee

Für die Brezelknödel:
450 g Laugenbrezel
150 ml Milch
150 ml Sahne
1 Bund Petersilie (alternativ Trockenkräuter)
1 Bund Schnittlauch (alternativ Trockenkräuter)
1 1/2 Zwiebeln
75 g Butter (+ Butter zum Einfetten der Alufolie)
3 Eier

Sonntag, 20. März 2011

Bitte votet für mich beim Backwettbewerb von Sweet Trolley!


Mit meinen Vanille-Holunderblüten-Cupcakes mit Holunderblüten-Frischkäse-Frosting habe ich am Backwettbewerb von Katie von Sweet Trolley zum Thema "Feenküchlein" teilgenommen, die den Wettbewerb anlässlich ihres 100. Lesers ausgerufen hatte. Und nun ist die Umfrage dazu online. Die Konkurrenz hat nicht geschlafen und es sind tolle Ideen zusammengekommen! Deshalb natürlich meine Bitte an Euch: Votet für mich! Hier entlang geht es zur Umfrage:



Danke Euch!


PS: Und Danke liebe Katie für die netten Worte :)

Knusper-Cookies mit Erdnüssen und Schokokaramell


Zeit für Kekseeeee :) 

Aus diesem Cookie-Grundteig lassen sich alle möglichen Sorten von Cookies backen - einfach die gewünschten Zutaten unterrühren oder die Cookies vor dem Backen damit bestreuen.

Für den Cookie-Teig werden 225 g weiche Butter und 150 g Zucker schaumig geschlagen. 170 g gesüßte Kondensmilch (z. B. Milchmädchen - 170 g sind eine Tube) unterrühren. 350 g Mehl mit 1 TL Backpulver und 1 Prise Natron mischen und ebenfalls unterrühren. Zuletzt 8 EL Milch einrühren.

Ich habe den Teig dann geteilt und zwei verschiedene Sorten Knusper-Cookies daraus gebacken. Pro Sorte ergeben sich ca. 25 Cookies, aus dem gesamten Teig also ca. 50 Stück.


Variante I - Knusper-Cookies mit Erdnüssen.


Dafür habe ich unter den Teig 25 g Chocos (diese Frühstücks-Schoko-Knusper-Teile, z. B. von Kellogs) und 25 g Choco Krispies (ebenfalls Frühstücks-"Flocken") gerührt. Allerdings würde ich eigentlich nur Chocos (dann eben 50 g) verwenden, da sie größer sind und länger knusprig bleiben. Ich hatte aber eine gemischte Packung mit kleinen Schachteln verschiedener Früstücksflakes u. ä. da, deshalb habe ich gemischt.

Den Teig nun mit einem Teelöffel in kleinen Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Bitte genug Abstand zwischen den Häufchen lassen, da die Cookies beim Backen auseinanderfließen.

Auf den Teighäufchen nun ca. 50 g Erdnüsse verteilen (ich habe sie vorher mit Hilfe eines Gefrierbeutels und eines Fleischklopfers grob etwas gehackt).


Die Cookies im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für ca. 12 Minuten backen, herausnehmen und auskühlen lassen.


Variante II - Knusper-Cookies mit Schokokaramell


Das Prinzip ist hier das gleiche. Unter diesen Teig habe ich allerdings 25 g Honey Pops und 25 g Smacks gerührt - beim nächsten Mal werde ich aber auch hier nur Honey Pops (dann also 50 g) nehmen.

Hier habe ich auf den Cookies vor dem Backen 100 g klein geschnittene Schoko-Karamell-Bonbons (z. B. Storck Riesen) verteilt. Leider sind die Karamell-Bonbons beim Backen ziemlich "ausgelaufen". Vielleicht wäre es besser gewesen, sie direkt in den Teig zu rühren? Das werde ich dann beim nächsten Mal austesten.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Grundteig:
225 g weiche Butter
150 g Zucker
170 g gesüßte Kondensmilch
350 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Natron
8 EL Milch

Für die Knusper-Erdnuss-Cookies zusätzlich:
50 g Choco-Frückstücks-Flakes (z. B. Chocos von Kellogs)
50 g Erdnüsse

Für die Knusper-Schokokaramell-Cookies zusätzlich:
50 g Honey Pops
100 g Schoko-Karamell-Bonbons (z. B. Storck Riesen)



Donnerstag, 17. März 2011

Balsamico-Erdbeer-Vanille-Reduktion auf Camembert und Erdbeeren


Bei meiner letzten virtuellen Shoppingtour bin ich über eine Balsamico-Reduktion mit Erdbeer und Vanille gestolpert und war sofort begeistert. Kaufen wollte ich den Balsamico allerdings nicht, dachte mir aber, dass sich das bestimmt auch am heimischen Herd herstellen lässt. Da ich auch alle Zutaten zu Hause hatte, habe ich mich also gleich ans Werk gemacht. Und das kam dabei heraus:


360 ml Aceto Balsamico mit 240 ml Erdbeersaft, 3 EL Zucker und 2 EL Zitronensaft in einem Topf mischen. Zwei Vanilleschoten längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und sowohl das Mark als auch die Schoten mit in den Topf geben. Alles zusammen aufkochen und bei niedriger bis mittlerer Hitze eine Stunde köcheln. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Die Reduktion dickt beim Abkühlen nochmals ein, also nicht wundern, wenn es anfangs noch nicht ganz so cremig ist.

Achtung: Die liebe Rike von zuckersüss hat die Reduktion nachgekocht und sie ist ihr leider zu dickflüssig geworden. Bei mir hat die Reduktion eine Stunde geköchelt, aber offensichtlich kann es auch passieren, dass sie schneller eindickt ;) Also bitte ein Auge darauf haben und ggf. schon früher vom Herd ziehen!


Das Ganze funktioniert natürlich auch mit Balsamico bianco.


Im Shop wurde gleich ein passendes Rezept dazugeliefert: Die Reduktion über aufgeschnittenen Camembert und Erdbeeren geben. Zwar wird dort empfohlen, ein Dressing aus dem Balsamico, Öl, Senf, Salz und Pfeffer herzustellen, da ich die Reduktion aber so lecker finde, habe ich sie pur darübergegeben.


Als kleine Vorspeise für vier Personen benötigt man ca. 250 g Camembert und 150 bis 200 g Erdbeeren.

Ich finde das aber auch eine gute Alternative zu Tomate mit Mozarella, z. B. für ein Buffet oder einfach für einen Grillabend.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Balsamico-Erdbeer-Vanille-Reduktion:
360 ml Aceto Balsamico oder Balsamico bianco
240 ml Erdbeersaft
3 EL Zucker
2 EL Zitronensaft
2 Vanilleschoten

Außerdem:
250 g Camembert
150 - 200 g frische Erdbeeren

Sonntag, 13. März 2011

Hähnchengeschnetzeltes mit Quitten-Apfel-Sauce


Ich habe mir vor einiger Zeit einen kleinen Vorrat an verschiedenen Essigsorten von "Vom Fass" angelegt. Außer für Salat kann man den Essig natürlich für allerlei andere Gerichte verwenden. Zum Beispiel für dieses hier:

Für vier Portionen werden ca. 600 g Hähnchenbrustfilet abgespült, trocken getupft und in Stücke geschnitten. Für die Marinade wird eine Knoblauchzehe geschält, klein gewürfelt und mit 6 EL Olivenöl, 3 EL Quittenessig, 1 TL getrockneter Kräuter der Provence, 4 EL Apfelsaft, 1 TL abgeriebener Zitronenschale, Salz und Pfeffer vermischt.


Die Hähnchenbruststücke mit der Marinade in eine Schüssel geben und mindestens vier Stunden (bei mir war es über Nacht) geschlossen im Kühlschrank ziehen lassen.


Die Hähnchenstücke aus der Marinade nehmen, etwas abtropfen lassen und in wenig Olivenöl in einer großen Pfanne von allen Seiten braten. Nun 300 ml Gemüsebrühe, 100 ml Apfelsaft und 3 EL Quittenessig zugeben und alles ca. 5 Minuten einreduzieren lassen. 150 ml Sahne zugeben, die Sauce ggf. binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bei uns gab es dazu Reis.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

600 g Hähnchenbrustfilet
1 Knoblauchzehe
6 EL Olivenöl
6 EL Quittenessig
1 TL getrockneter Kräuter der Provence
100 ml + 4 EL Apfelsaft
1 TL abgeriebene Zitronenschale
300 ml Gemüsebrühe
150 ml Sahne
Salz
Pfeffer

Donnerstag, 10. März 2011

Vanille-Holunderblüten-Cupcakes mit Holunderblüten-Frischkäse-Frosting


Bei Katie von Sweet Trolley gab es Anfang Februar die erste "große Feierlichkeit" im Bloggerleben - den 100. Leser! Verwunderlich ist das nicht, denn ihr Blog ist wirklich lesenswert! Dazu also nochmal herzliche Glückwünsche! Inzwischen sind es im Übrigen schon über 120 Leser.

Anlässlich dieses Ereignisses hat Katie zu einem Backwettbewerb aufgerufen - Thema "Feenküchlein". Und was eignet sich da besser als Cupcakes? Schließlich werden die auch Fairy Cakes genannt. Aber nach was sollte der Cupcake schmecken? Es sollte natürlich passend zum Thema etwas blumiges sein. Zuerst kam mir da Rose in den Sinn, aber da ich den Geschmack von Rosen nicht sonderlich mag, habe ich das schnell wieder verworfen. So kam ich dann irgendwann auf Holunderblüten. Und ich finde, die kleinen weißen Blütchen passen wunderbar in das Reich der Feen und Elfen.

Dass die Deko auch zum Thema passen muss, ist ja selbstverständlich - also habe ich aus Fondant eine kleine Fee sowie allerlei Getier geformt.


Aber nun erstmal zum Rezept - für ca. 17 Cupcakes:

Als Basis dafür habe ich das Rezept für die Vanilla-Brown-Butter-Cupcakes von Miri hergenommen, jedoch um einiges abgewandelt. So habe ich den Zucker stark reduziert, den Vanilleextrakt weggelassen, dafür mehr Vanillemark genommen, die Milch reduziert und Vanillezucker sowie Holunderblütensirup hinzugefügt. Herausgekommen ist dann diese Version des Rezepts:

110 g Butter in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze bräunen, dann abkühlen lassen. In einer Schüssel 240 g Mehl, 1 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Salz, 1 gehäuften TL Vanillezucker mit echter Vanille und 200 g Zucker mischen.

In einer weiteren Schüssel die abgekühlte Butter aufschlagen. Nach und nach drei Eier unterrühren. Das Mark von 2 Vanilleschoten auskratzen, zugeben und ebenfalls unterrühren. Nun die Mehlmischung abwechselnd mit 100 ml Milch und 7 EL Holunderblütensirup einrühren.


Muffinsbackbleche mit Papierförmchen auslegen und den Teig bis zur Höhe von ca. 2/3 einfüllen. Die Cupcakes nacheinander im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.


Für das Frosting 120 g weiche Butter mit 250 g Frischkäse (am Besten Philadelphia) und 10 EL Holunderblütensirup glattrühren.

Die Cupcakes sind, dafür dass es Cupcakes sind ;) sehr wenig gesüßt. Ich habe im Teig den Zucker erheblich reduziert und im Frosting überhaupt keinen zusätzlichen Zucker zugegeben. Schließlich ist im Sirup ja schon genug Zucker drin und die Deko besteht ja quasi auch nur aus Zucker. Wer es etwas süßer haben möchte, gibt dem Frosting einfach noch Puderzucker zu.



Das Frosting habe ich nun grün eingefärbt und mit einer Grastülle auf die Cupcakes aufgespritzt. Vorher habe ich eine dünne Schicht Frosting mit einem Messer als Grundlage aufgetragen, damit später keine Stellen vom Cupcake durchblitzen.


Das Gras ist mir leider nicht besonders gut gelungen. Ich habe zum ersten Mal mit einer Grastülle gearbeitet und habe da noch Übungsbedarf.


Das Gras habe ich noch mit etwas selbstgemachtem grünen Glitzerpulver bestreut. Dafür 15 g gemahlene Gelatine in 30 ml heißem Wasser auflösen. Mit Lebensmittelfarbe einfärben, auf ein Backpapier streichen und bei 150 Grad Umluft im Backofen ca. 15 bis 25 Minuten trocknen (je nachdem, wie dick die Masse aufgestrichen ist). Die Masse sollte komplett trocken und hart sein und nicht mehr kleben. Nun kurz auskühlen lassen und in einem Mixer zu Pulver zerkleinern.


Darauf habe ich nun meine Fondant-Figuren gesetzt und noch einige Blümchen aus Fondant darauf verteilt. Die restlichen Cupcakes habe ich nur mit Blümchen und kleinen Käfern aus M&Ms verziert (auf dem Foto mit der Schnecke kann man ganz rechts außen einen sehen). Dafür einfach rote M&Ms mit einem schwarzen Lebensmittelfarbstift bemalen. Aber vorsicht - wenn die Käfer erstmal auf dem Frosting liegen, verläuft die Farbe recht schnell.

Und weil es auf den Fotos oben nicht zu sehen ist, hier nochmal meine Fee von hinten - wie es sich gehört mit Glitzer-Flügeln :)





Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
110 g Butter
240 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
1 geh. TL Vanillezucker mit echter Vanille
200 g Zucker
3 Eier
2 Vanilleschoten
100 ml Milch
7 EL Holunderblütensirup

Für das Frosting:
120 g weiche Butter
250 g Frischkäse (am Besten Philadelphia)
10 EL Holunderblütensirup 
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