Freitag, 29. April 2011

Granatapfel-Balsamico-Gelee, Bärlauch-Macadamia-Pesto und marmorierte Vollmilch-Zitronen-Bruchschokolade mit gerösteten Kokosflocken


Liebe Charlotte, gestern habe ich Dein Päckchen zur Post gebracht :) Und nun möchte ich auch verraten, was drin ist:


Granatapfel-Balsamico-Gelee


Das Rezept ergibt ca. 250 bis 300 ml Gelee.

Zuerst also ein oder zwei Gläser entsprechender Größe vorbereiten, also sterilisieren (z. B. in kochendem Wasser) und bereitstellen.

Nun werden zuerst 150 g heller Rohrzucker mit 15 g Gelierpulver 1:2 in einem Topf vermischt. 200 ml Granatapfelsaft und 125 ml Balsamico-Essig hinzugießen und eine Zimtstange hineingeben. Alles zusammen unter ständigem Rühren auf höchster Stufe aufkochen lassen, 3 bis 4 Minuten unter weiterem ständigen Rühren sprudelnd kochen lassen, vom Herd ziehen, die Zimtstange entfernen und sofort randvoll in die vorbereiteten Gläser füllen und diese gut verschließen.

Das Gelee schmeckt einfach auf Brot gestrichen lecker, ich kann es mir aber auch gut zu Käse oder ein bisschen davon im Salatdressing oder in einer Sauce zu Fleisch vorstellen.



Bärlauch-Macadamia-Pesto


Das Rezept ergibt ca. 450 bis 500 ml fertiges Pesto.

Von 200 g frischem Bärlauch die Stiele entfernen und den Bärlauch grob hacken. 130 g Macadamia (geröstet und gesalzen) in einem Gefrierbeutel mit Hilfe eines Fleischklopfers grob zerkleinern. Den Bärlauch und die Nüsse zusammen in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab fein pürieren. Dabei nach und nach 130 ml Olivenöl zugießen. 70 g Parmesan reiben und unterrühren. Mit etwas Salz abschmecken.

Das fertige Pesto in vorbereitete (also ebenfalls sterilisierte) Gläser füllen und mit einer Schicht Olivenöl bedecken. So bleibt das Pesto im Kühlschrank länger haltbar. Auch wenn nur ein Teil des Pestos aus dem Glas entnommen wird, sollte der Rest wieder mit Olivenöl bedeckt werden.



Marmorierte Vollmilch-Zitronen-Bruchschokolade mit gerösteten Kokosflocken


Bruchschokolade wollte ich eigentlich von Anfang an in das Päckchen packen. Nachdem es letzte Woche hier aber so heiß war, hatte ich mich eigentlich umentschieden und nur für das Gelee und das Pesto eingekauft. Jetzt hat es aber diese Woche wieder so abgekühlt, dass ich kurzerhand doch noch wenigstens eine kleine Portion Bruchschokolade gemacht habe.

Als Basis habe ich eine Vollmilchschokolade genommen und diese mit Zitronenschokolade (die gibt es als Drops von Callebaut) marmoriert. Darauf habe ich noch ein paar geröstete Kokosflocken gestreut. Mengenangaben kann ich hier leider keine machen, ich habe die Callebauts und die Kokosflocken leider nicht abgewogen.


Liebe Charlotte, ich hoffe, das Päckchen gefällt Dir und ich habe Deinen Geschmack getroffen :)



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für das Granatapfel-Balsamico-Gelee:
150 g heller Rohrzucker
15 g Gelierpulver 1:2
200 ml Granatapfelsaft
125 ml Balsmico-Essig
1 Zimtstange

Für das Bärlauch-Macadamia-Pesto:
200 g Bärlauch
130 g Macadamia, geröstet und gesalzen
130 ml Olivenöl
70 g Parmesan
Salz

Mittwoch, 27. April 2011

Hühner-Cupcakes (Bananen-Kokos-Cupcakes)


Ich war dieses Jahr in unserer Familie am Ostersonntag für den Kuchen zuständig. Neben einer Erdbeer-Mascarpone-Torte (Rezept dazu gibt es demnächst) habe ich - natürlich - Cupcakes gebacken. Die Idee und Teile des Rezepts stammen aus dem Cupcake-Buch von Martha Stewart*. Der Kuchenteig ist fast identisch mit dem Rezept im Buch, ich habe aber ein anderes Frosting - eine Bananenbuttercreme - verwendet.

Laut Buch sollen sich 20 Cupcakes ergeben, bei mir waren es aber 28 Stück.

Für die Cupcakes werden 385 g Mehl, 1 geh. EL Backpulver und 1/2 TL Salz in einer Schüssel vermischt. In einer weiteren Schüssel 170 g Butter, 300 g Zucker, das ausgekratzte Mark von 2 Vanilleschoten und die abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen schaumig schlagen. Nach und nach 3 große Eier unterrühren. Nun die Mehlmischung abwechselnd mit 240 ml Buttermilch einrühren.

Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken und den Teig bis zur Höhe von ca. 3/4 einfüllen. Die Cupcakes nach und nach (also immer ein Blech voll) im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze ca. 20 Minuten backen. Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen. 

Für die Bananenbuttercreme am Besten schon am Tag vorher folgenden Pudding kochen: Von 750 ml Bananennektar 15 EL abnehmen und in eine kleine Schüssel oder in eine Tasse geben. 2 Päckchen Vanillepuddingpulver und 4 EL Zucker hinzufügen und glattrühren. Den restlichen Bananennektar aufkochen, vom Herd ziehen, das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen unterrühren und nochmals kurz aufkochen lassen. Auf den Pudding eine Schicht Frischhaltefolie legen, damit sich keine Haut bildet und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Auch schon einen Tag vorher die benötigte Butter (375 g) aus dem Kühlschrank nehmen, damit auch diese Zimmertemperatur annehmen kann. Bei der Buttercreme ist es wichtig, dass alle Zutaten die gleiche Temperatur haben und nicht zu kalt sind, damit die Creme nicht gerinnt.

Zur Fertigstellung der Buttercreme wird dann die Butter mit 50 g Puderzucker schaumig geschlagen und der Pudding wird esslöffelweise untergerührt.

Für die Deko zunächst ca. 300 g Kokosflocken in einer Pfanne ohne Fett rösten und komplett auskühlen lassen (kann man natürlich auch schon einen Tag vorher machen). Genau kann ich die benötigte Menge nicht angeben, aber ich tippe auf 200 bis 300 g.

Nun die Cupcakes alle aus den Papierförmchen lösen und auf den Kopf stellen.


Mit Hilfe einer Spachtel oder eines Messers den Cupcake komplett mit der Buttercreme einstreichen. Dazu am Besten erst den Rand einstreichen, den Cupcake dann wieder auf den Teller stellen und die Oberseite einstreichen. Mit der Creme sollte man nicht sparsam sein, damit man am Ende eine runde Form bekommt und damit sich die Deko später auch gut in die Creme stecken lässt. Keine Sorge: Die Buttercreme ist nicht mega-süß, so dass etwas mehr Frosting schon okay ist ;) Etwa 1 EL des Frostings zurückbehalten, um später die Augen aufzuspritzen.


Nun den Cupcake mit den gerösteten Kokosflocken überziehen. Ich habe ihn dazu erstmal auf einen Tortenheber geschoben, den über die Schüssel mit den Kokosflocken gehalten und rundherum eine Schicht Kokosflocken aufgestreut bzw. an den Seiten geworfen ;) Wenn erstmal eine Schicht Kokos auf der Creme ist, kann man den Cupcake auch vorsichtig in die Hände nehmen. Dabei ggf. weitere Kokosflocken anbringen, leicht festdrücken und falls nötig den Cupcake sachte nochmal in Form drücken.


Für die Schnäbel der Hühner wird jeweils eine ungeschälte Mandel mit der spitzen Seite in die Creme gesteckt. Der Kamm und die Füße bestehen aus drei bzw. jeweils zwei kleinen Bonbons in rot, orange oder gelb, die an der entsprechenden Stelle einfach in das Frosting gesteckt werden. Für die Augen die übrige Buttercreme mit schwarzer Lebensmittelfarbpaste einfärben, in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und jeweils zwei Punkte aufspritzen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
385 g Mehl
1 geh. EL Backpulver
1/2 TL Salz
170 g weiche Butter
300 g Zucker
Mark von 2 Vanilleschoten
abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen
3 große Eier
240 ml Buttermilch

Für die Bananen-Buttercreme:
750 ml Bananennektar
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
4 EL Zucker
375 g weiche Butter
50 g Puderzucker

Für die Deko:
ca. 300 g Kokosflocken
ca. 28 ungeschälte ganze Mandeln
ca. 196 kleine Bonbons in rot, orange oder gelb (bzw. gemischt)

Montag, 25. April 2011

Und gewonnen hat...

Wie Ihr Euch vielleicht erinnert, habe ich letzte Woche Montag aus Freude über meinen 100. regelmäßigen Leser angekündigt, eine selbstgemachte Kleinigkeit zu verschenken.

Erstmal möchte ich mich für all die lieben Kommentare bedanken - ich habe mich sehr gefreut zu lesen, dass Euch mein Blog gefällt!

Und nun habe ich die (hoffentlich) glückliche Gewinnerin ausgelost.


Und gewonnen hat der 13. Kommentar. Und dieser stammt von ....



Herzlichen Glückwunsch liebe Charlotte! Bitte schicke mit doch unter ninas-kleiner-food-blog (at) web.de eine Email mit Deiner Adresse, damit ich das Päckchen zu Dir schicken kann.

Da ich natürlich alles frisch mache und die Überraschung erst noch zubereiten muss, wird es wahrscheinlich Freitag bis ich das Päckchen zu Dir schicken kann. Was drin sein wird, verrate ich dann ebenfalls Ende der Woche ;)

Sonntag, 24. April 2011

Möhren-Mango-Suppe


Erstmal wünsche ich Euch allen frohe Ostern und eine erfolgreiche Eiersuche :) Und für den Osterhasen kommt hier ein Möhrchen-Rezept:

Eigentlich alle in meiner Familie sind begeisterte Suppen-Esser. Dennoch gibt es bei uns meistens einfach klare Gemüsebrühe mit Nudeln, Gemüse und Klösschen oder Gemüsesuppe "Quer-durch-den-Garten". Ab und an wird dann aber doch mal etwas anderes ausprobiert, diesmal also Möhrchensuppe mit Mango.

Das Rezept reicht für ca. 3 bis 4 Personen.

Dafür 800 g Möhren schälen und in Scheiben schneiden. 2 bis 3 Charlotten schälen und würfeln. 15 g frischen Ingwer schälen und fein reiben. 1 große Mango schälen und in Würfel schneiden.

1 bis 2 EL Öl in einem Topf erhitzen und die Charlotten, den Ingwer und die Möhren darin andünsten. Die Mango sowie 800 ml Gemüsebrühe zugeben, aufkochen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die Suppe pürieren und 200 ml Kokosmilch zugeben. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

800 g Möhren
2 - 3 Charlotten
15 g frischer Ingwer
1 - 2 EL Öl
1 große Mango
800 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch
Salz
Cayennepfeffer

Freitag, 22. April 2011

Minz-Tzatziki


Ich habe letztes Jahr schon einmal mein Lieblings-Tzatziki-Rezept gebloggt. Dies ist nun eine kleine Variante davon.

1/2 Salatgurke schälen und fein raspeln. Den Saft aus der Gurke ausdrücken, da das Tzatziki sonst zu wässrig wird. 2 Knoblauchzehen schälen und so fein wie möglich würfeln. Gurke und Knoblauch zusammen mit 250 g Quark und 250 g Naturjoghurt in eine Schüssel geben. ca. 2 EL Schnittlauchröllchen und 1 1/2 EL (je nach Geschmack auch mehr oder weniger) gehackte frische Minze dazu und alles gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

1/2 Salatgurke
2 Knoblauchzehen
250 g Quark
250 g Naturjoghurt
2 EL Schnittlauchröllchen
1 1/2 EL gehackte frische Minze
Salz
Pfeffer

Mittwoch, 20. April 2011

Streusel-Schäfchen


Heute kommt das erste Rezept aus meiner Oster-Bäckerei (die anderen gibt es dann allerdings erst nach Ostern, da ich erst für den Ostersonntag wieder backe). Die kleinen Schäfchen habe ich für die Osterfeier in der Krabbelgruppe meiner Kleinen gebacken. Die Idee dazu stammt aus einer der Chefkoch-Gruppen.

Das Rezept ergibt ca. 30 Schäfchen (je nach Größe natürlich).

Für den Hefeteig werden 280 ml Wasser mit 140 ml Milch gemischt. Die Hälfte der Wasser-Milch-Mischung auf Körpertemperatur erwärmen, 20 g Zucker zugeben, 1 Würfel Hefe hineinbröseln und unter Rühren auflösen.

1 kg Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte formen. Die Hefe-Mischung hineingeben und mit einer Gabel zusammen mit etwas Mehl vom Rand zu einem flüssigen (etwa wie Pfannkuchenteig) Vorteig anrühren. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 25 Minuten gehen lassen.

Nach dem Gehen 5 g Salz, 100 weiche Margarine, 80 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Ei sowie den Rest der Wasser-Milch-Mischung zugeben und alles gut zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig nochmals abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 40 Minuten gehen lassen.

Den Hefeteig nun nochmal kurz kneten und dann für die Schäfchen Kugeln in verschiedenen Größen formen: Jeweils eine Kugel für Körper, Kopf, Ohr und Schwanz sowie zwei Kugeln für die Beine. Die Kugel für den Körper etwas flach drücken, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und die anderen Kugeln an der entsprechenden Position ansetzen. Nun nochmals abgedeckt etwas gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Streusel herstellen: Dafür 250 g Mehl, 200 g weiche Butter, 100 g Zucker, etwas Zimt und etwas abgeriebene Zitronenschale gut vermengen. Die Hälfte des Teiges mit Kakaopulver vermischen.

Nun die Schäfchen mit Eiweiß bestreichen, von der Streuselmasse Teig zu Streuseln zupfen und auf den Körpern der Schafe verteilen. Jeweils eine Rosine als Auge in den Kopf eindrücken. Achtung: Bitte die Rosine richtig tief eindrücken. Bei den Schafen auf dem Bild hatte ich die Rosinen leider zu wenig in den Teig gedrückt und sie wurden dann beim Backen vom Teig "angehoben", was etwas seltsam aussah :D


Die Schafe im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft für ca. 30 Minuten backen.

Da man die 30 Schäfchen nicht auf einmal in den Backofen bekommt, habe ich in Etappen gearbeitet: Zwei Bleche Schafe geformt, gehen lassen, während dessen die Streuselmasse gemacht, die Schäfchen damit belegt und während die ersten Bleche im Ofen waren habe ich denn die nächste Ladung Schafe geformt.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Hefeteig:
280 ml Wasser
140 ml Milch
1 Würfel Hefe
100 g Zucker
1 kg Weizenmehl
5 g Salz
100 g weiche Margarine
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei

Für die Streusel:
250 g Weizenmehl
200 g weiche Butter
100 g Zucker
Zimt
abgeriebene Zitronenschale
Kakaopulver

Außerdem:
1 Eiweiß zum Bestreichen
ca. 30 Rosinen

Montag, 18. April 2011

100 Leser! Ein großes Dankeschön und ein kleines Geschenk aus meiner Küche :)


Wow! Freudenstrahlend habe ich gesehen, dass mein Blog nun schon 100 angemeldete regelmäßige Leser hat! Dafür erstmal ein ganz ganz dickes

DANKESCHÖN!!!

Ich freue mich riesig, dass mittlerweile so viele Leute Interesse an meinem Blog haben :)

Und natürlich möchte auch ich diesen tollen Anlass nutzen, um ein kleines Geschenk loszuwerden. Kein riesiges Päckchen, sondern nur eine selbstgemachte leckere Kleinigkeit :)

Wer Post von mir bekommen möchte, gibt einfach einen Kommentar unter diesem Beitrag ab. Nächste Woche Montag lose ich dann den/die Gewinner/in aus.

Sonntag, 17. April 2011

Bärlauch-Faltenbrot


Eigentlich wollte ich für unseren letzten Grillabend dieses Knoblauch-Faltenbrot backen. Dann hat mich der Bio-Bärlauch im Supermarkt meines Vertrauens aber geradezu angesprungen, so dass ich eine Bärlauchfüllung gemacht habe.

Zuerst wird der Brotteig zubereitet: Dafür 1 Würfel Hefe und 1/2 TL Zucker in 300 ml warmem Wasser unter Rühren auflösen. 600 g Weizenmehl in eine Schüssel geben, 2 TL Salz, 50 g Speiseöl sowie die Hefemischung dazu und alles kräftig zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Während der Gehzeit die Bärlauchbutter für die Füllung zubereiten: Dafür 20 g Bärlauch sehr fein hacken oder im Mixer zerkleinern und mit 120 g weicher Butter und 1 TL Salz verrühren.

Nach Ende der Gehzeit wird der Hefeteig etwa in der Größe eines Backblechs rechteckig ausgerollt und mit der vorbereiteten Bärlauchbutter bestrichen.


Den Teig nun in ca. 5 cm breite Streifen schneiden.


Die Streifen werden jetzt wie eine Ziehharmonika gefaltet und aufrecht - also mit der Butterseite nach Innen - in eine gefettete Backform gestellt. Laut Originalrezept sollte der Teig reichen, um eine Springform auszufüllen, also einmal außenherum und weitere gefaltete Teigstreifen in der Mitte. Da ich aber eine recht große Springform habe, hat es bei mir nur für einen Kranz gereicht.


Den Teig nun in der Backform nochmals abgedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen.


Das Faltenbrot nun im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Umluft für ca. 25 bis 30 Minuten backen. Dabei die Springform bitte auf ein Backblech stellen, da ein kleiner Teil des Fettes aus der Bärlauchbutter aus der Form herauslaufen kann.


Am Liebsten hätte ich das Brot noch warm gegessen, es hat sooo gut gerochen. Aber ich habe mich dann doch zusammen gerissen und bis zum Grillen gewartet ;) Wirklich sehr lecker! Das Faltenbrot wird es bei uns bestimmt wieder geben. Es lässt sich ja auch gut variieren. Man kann es mit Kräuterbutter, Knoblauchbutter, Tomatenbutter usw. backen.



Und da ich mehr Bärlauch gekauft hatte als für dieses Rezept benötigt wird, habe ich einfach etwas mehr von der Füllung gemacht - die Bärlauchbutter schmeckt nämlich auch einfach so auf Brot oder auf Fleisch sehr lecker.


Die weiche Bärlauchbutter kann man entweder zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank fest werden lassen und dann in Scheiben schneiden oder - so wie hier - in Silikon-Eiswürfel-Formen füllen und nach dem Festwerden im Kühlschrank einfach herausdrücken.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Brotteig:
600 g Mehl
300 ml warmes Wasser
1 Würfel frische Hefe
1/2 TL Zucker
2 TL Salz
50 g Öl

Für die Bärlauch-Füllung:
20 g frischer Bärlauch
120 g Butter
1 TL Salz

Freitag, 15. April 2011

Linguine mit Petersilien-Zitronenmelissen-Pesto



Für das Petersilien-Zitronenmelissen-Pesto werden zuerst 30 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett angeröstet. Die Pinienkerne von der Pfanne auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

75 g glatte Petersilie waschen und trockenschütteln. 10 g Zitronenmelissenblätter ebenfalls waschen und trockenschütteln. Eigentlich hatte ich einen höheren Anteil an Zitronenmelisse geplant, aber ich habe nur noch ein Töpfchen Melisse bekommen und das hat leider nicht mehr hergegeben ;) 1 Knoblauchzehe schälen und in grobe Stücke schneiden. 40 g Parmesan reiben.

Die Pinienkerne, die Petersilie, die Zitronenmelisse, den Knoblauch und den Parmesan zusammen mit 80 ml Olivenöl in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer Paste verarbeiten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Das Rezept ergibt ca. 1 1/2 Gläser á 200 ml.


Dazu gab es bei uns Linguine.


Wer das Pesto nicht gleich ganz verbraucht, kann es im Kühlschrank einige Wochen aufbewahren. Dabei darauf achten, dass die Oberfläche immer von einer dünnen Schicht Olivenöl bedeckt ist.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

30 g Pinienkerne
75 g glatte Petersilie
10 g Zitronenmelissenblätter
1 Knoblauchzehe
40 g Parmesan
80 ml Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zitronensaft

Mittwoch, 13. April 2011

Red Velvet Cupcakes mit Frischkäse-Frosting


So, nun kommt das Rezept zu den Rosen-Cupcakes.

Es sind klassische Red-Velvet-Cupcakes mit Frischkäse-Frosting. Das Rezept stammt aus dem Cupcake-Buch von Martha Stewart*.

Daraus kann ich jetzt endlich ohne große Umrechnerei backen, denn ich bin nun stolze Besitzerin je eines Satzes Spoon- und Cup-Messbecher :) Mein Schwager ist beruflich alle paar Wochen in den USA unterwegs und ich hatte ihn gebeten, mir die Messbecher mitzubringen. Er wiederum hat das an seine Kollegin vor Ort weitergegeben, die mir die Messbecher nicht nur besorgt, sondern sogar geschenkt hat, nachdem ihr mein Blog so gut gefallen hat *stolzbin*

Sheila, thank you very much for giving this measuring cups to me! I appreciate it! They are very helpful, now I don´t have to read all the long conversion tables - more time for cupcake decorating ;)

Dir natürlich auch Danke, lieber Markus :)


Ich habe die Zutaten für Euch trotzdem nochmal abgewogen, damit man das Rezept auch ohne Cup-Messbecher einfach nachbacken kann.

Das Rezept reicht laut Buch für 24 Cupcakes, bei mir sind es allerdings 30 geworden.

In einer Schüssel werden zunächst 300 g Mehl, 15 g Kakaopulver und 1 TL Salz vermischt.

In einer zweiten Schüssel 300 g Zucker mit 360 ml geschmacksneutralem Speiseöl gut verrühren. Zwei Eier einzeln unterrühren. Nun 1/2 TL rote Lebensmittelfarbpaste sowie das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote zugeben und alles gut verrühren. Die Mehlmischung abwechselnd mit 240 ml Buttermilch unterrühren.

1 1/2 TL Natron in einer kleinen Tasse oder Schüssel mit 2 TL Essig mischen (das schäumt erst ein bisschen). Diese Mischung zum Teig geben und mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe für 10 Sekunden unterrühren.

Ein Muffinsbackblech mit Papierförmchen bestücken oder fetten und mehlen und den Teig bis zur Höhe von ca. 3/4 einfüllen.


Die Cupcakes nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Danach vollständig auskühlen lassen.


Für das Frischkäse-Frosting 225 g weiche Butter mit 300 g Puderzucker und dem ausgekratzten Mark von 2 Vanilleschoten schaumig rühren. 450 g Frischkäse (ich benutze immer Philadelphia) zugeben und alles zu einer geschmeidigen Masse verrühren.


Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Wie das Spritzen der Rosen funktioniert, habe ich ja bereits im letzten Beitrag beschrieben ;)

 

Und so sieht der Cupcake von innen aus:


Man kann natürlich auch eine andere Farbe benutzen und Green-Velvet, Blue-Velvet, Purple-Velvet oder sonstige samtigen Cupcakes backen :)

Der Name kommt im Übrigen nicht von Ungefähr: Die Cupcakes sind super weich, locker und einfach lecker!



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
300 g Mehl
15 g Kakaopulver
1 TL Salz
300 g Zucker
360 ml geschmacksneutrales Speiseöl
2 Eier
1/2 TL rote Lebensmittelfarbpaste
1 Vanilleschote
240 ml Buttermilch
1 1/2 TL Natron
2 TL Essig

Für das Frosting:
225 g weiche Butter
300 g Puderzucker
450 g Frischkäse (Philadelphia)
2 Vanilleschoten
ggf. rote Lebensmittelfarbpaste

Sonntag, 10. April 2011

Rosen aus Frosting spritzen - drei Varianten


Ich möchte Euch heute drei verschiedene Spritztüllen und entsprechende Techniken zeigen, mit denen sich Rosen auf Cupcakes spritzen lassen.

Die ersten Variante ist die aufwendigste und - meiner Meinung nach - auch schönste. Hierfür wird eine spezielle Rosentülle verwendet. Ich benutze die Wilton 121, eine große gebogene Rosentülle, aber solche Tüllen gibt es natürlich auch von anderen Herstellern.


Um den zweifarbigen Effekt zu erzielen, wird zuerst mit einem Pinsel eine gerade Linie Lebensmittelfarbpaste im Spritzbeutel von unten nach oben gezogen. Dabei darauf achten, dass sich die Linie an der Stelle befindet, wo das Blütenblatt später oben ist - also an der schmalen Seite der Tülle. Dann das Frosting in den Spritzbeutel einfüllen.


Nun wird der Cupcake zuerst mit einem Messer oder Spachtel mit einer ganz dünnen Schicht Frosting bestrichen. Dadurch hält das Frosting aus der Tülle dann später besser auf dem Cupcake und rutsch nicht während des Spritzens weg.

Beim Spritzen der Rose wird der Spritzbeutel nun so gehalten, dass die breite Seite unten, die schmale Seite der Tülle oben ist . Mit der einen Hand wird der Cupcake festgehalten und gedreht, mit der anderen Hand der Spritzbeutel gehalten und das Frosting aufgespritzt. Es gibt auch spezielle "Nägel", auf denen man den Cupcake zum Drehen abstellen kann, ich finde das aber nicht nötig.

Für den Mittelpunkt der Rose wird nun als Erstes ein kleiner Kreis in die Mitte des Cupcakes gespritzt. Von diesem Kreis ausgehend werden nun die einzelnen Blütenblätter angesetzt und aufgespritzt. Also ansetzen, Frosting ein Stück am Mittelpunkt (bzw. nachdem man einmal um den Mittelpunkt herum ist am darunterliegenden Blütenblatt) entlangziehen und wieder absetzen. Dabei immer etwas versetzt arbeiten, also nicht am Ende des gerade gespritzten Blütenblatts wieder neu ansetzen, sondern etwa mittig davon. Das geht nun kreisförmig außenrum immer so weiter bis der ganze Cupcake mit Rosenblättern ausgefüllt ist.

Dieses Video hier zeigt die Technik ganz gut - auch wenn Qualität des Videos sehr zu wünschen übrig lässt ;)




Die nächsten beiden Varianten unterscheiden sich eigentlich nur durch die Spritztülle und sind sehr simpel.

Für die Cupcakes oben rechts im Bild habe die eine offene Sterntülle - hier die 1M von Wilton - benutzt.


Das Frosting bzw. die Farbe wurde genauso eingefüllt wie oben beschrieben.


Eigentlich ist diese Rose ein einfacher Swirl, nur eben anders herum. Das heißt, man hält den Spritzbeutel gerade nach oben, beginnt in der Mitte des Cupcakes zu spritzen und und spritzt dann kreisförmig um die Mitte herum, bis man den Rand des Cupcakes erreicht hat. Am Ende den Druck vom Spritzbeutel nehmen und das noch an der Tülle hängende Frosting zum Cupcake hinziehen, so dass sich ein schöner Abschluss ergibt.




Genau das Gleiche kann man auch mit einer geschlossenen Sterntülle - ich benutze hier die 1G von Wilton - machen.


Hier habe ich das Frosting nochmal etwas anders eingefüllt. Das Frosting wird zur Hälfte eingefärbt und dann halb / halb in den Spritzbeutel eingefüllt. Damit das einigermaßen gleichmäßig gelingt, immer nur kleine Mengen Frosting einfüllen. Also eine kleine Menge weißes Frostings links in den Spritzbeutel streichen, dann eine kleine Menge rotes Frosting rechts in den Spritzbeutel, dann wieder weißes Frosting links, dann rotes Frosting rechts usw. Der erste Cupcake wird aber meist noch ziemlich einfarbig sein, außer es gelingt wirklich, das Frosting so auf den Punkt einzufüllen, dass die zwei Farben genau auf gleicher Höhe beginnen ;)


Aufgespritzt wird dann eben wie oben mit der offenen Sterntülle beschrieben: In der Mitte beginnen und kreisförmig bis nach außen Spritzen. Dann den Druck vom Spritzbeutel nehmen und den Abschluss des Frostings an den Cupcake heranziehen.



Das Rezept der Cupcakes hier auf den Bildern gibt es dann beim nächsten Mal :)
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