Sonntag, 29. Mai 2011

Kirsch-Zitronen-Minz-Bowle


Ich weiß nicht, ob man das überhaupt als Bowle bezeichnen "darf", nachdem außer den Zitronen - die ja ohnehin kaum jemand mitisst - keine Obststückchen darin sind. Lecker war es aber in jedem Fall :)

Für die Bowle benötigt man einen Bund Minze - gewaschen und die Blättchen abgezupft.

Nun wird zuerst eine Zitrone ausgepresst und der Saft zusammen mit 100 ml Wasser aufgekocht. Vom Herd nehmen und ca. 2/3 der Minzblättchen hineingeben. Mit geschlossenem Deckel vollständig abkühlen lassen, dann durch ein Sieb schütten und die Minzblätter ausdrücken.

Den Zitronen-Minz-Sud zusammen mit einer Flasche Weißwein (0,75 Liter) und einem Liter Kirschsaft in eine große Schüssel oder ein Bowle-Gefäß füllen. 1/2 Zitrone in Schnitze schneiden und hinzugeben, ebenso die restlichen Minzblättchen. Ein paar Stunden durchziehen lassen.

Vor dem Servieren eine Flasche Sekt (rosé - 0,75 Liter) dazugießen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

1 Bund Minze
1 1/2 Zitronen
1 Flasche Weißwein (0,75 Liter)
1 Liter Kirschsaft
1 Flasche Sekt (rosé - 0,75 Liter)

Samstag, 28. Mai 2011

Awards

Schon im Februar habe ich von Maria und Ina den


Award bekommen - vielen lieben Dank nochmal dafür, ich habe mich sehr darüber gefreut!

Und nun kamen von Katie noch zwei Awards hinzu:



Auch Dir vielen vielen Dank, liebe Katie *hüpf*

Nachrag September 2011: Und auch von Jenny mit ihrem relativ neuen, aber sehr sehenswerten Blog "Zuckerstube" habe ich den "Kreativ Blogger Award" bekommen. Ein großes Dankeschön dafür, Jenny, ich habe mich natürlich sehr gefreut :)


Bei allen drei Awards soll Dinge über sich erzählen, bevor man sie weitergibt. Das ist auch der Grund, warum ich sie nicht gleich im Februar gebloggt habe: Nennt mich paranoid, aber ich möchte ungerne noch mehr Dinge aus meinem Privatleben hier ausplaudern als ich es ohnehin in meinen Blogeinträgen tue. Nachdem nun aber noch die zwei schönen Awards von Katie dazu gekommen sind, will ich sie doch weitergeben, allerdings beschränke ich meine Infos über mich auf das Thema meines Blogs: Essen ;)

1. Ich mag keinen Spargel, esse aber gerne Spargelcremesuppe.

2. Ebenso bei Tomaten: Pur kann man mich damit jagen, aber als Sauce oder Suppe finde ich Tomaten lecker.

3. Ananas mag ich eigentlich nur in Verbindung mit herzhaften Speisen, also z. B. im Salat oder auf Pizza. Überhaupt liebe ich Obst in Verbindung mit Herzhaftem :)

4. Vorlieben ändern sich mit der Zeit, so habe ich früher weder Eier noch Milch, Spinat oder Minze gemocht - heute esse/trinke ich all das sogar gerne.

5. Gar nicht gehen: Pilze, Rehfleisch, Innereien, Markknochen, Blutwurst, Presskopf oder andere hausmacher Wurstsorten und Lakritze *würg*


Und nun möchte ich die drei Awards natürlich auch weitergeben - sozusagen als Sammelpaket ;) Und zwar an:



Nachtrag:
Von Bettina habe ich auch einen "One lovely Blog Avard" bekommen *freu* Da ich oben schon meine persönlichen Punkte geschrieben habe, packe ich den Avard mal noch hier mit rein. Danke Dir, liebe Bettina!


Freitag, 27. Mai 2011

Zimtschnecken-Käsekuchen


Endlich bin ich dazu gekommen, diesen Kuchen von meiner "Nachback-Liste" zu machen. Das Rezept stammt von Sandi - bei mir wurden nur die gemahlenen Mandeln durch Macadamias ersetzt.

Ich mag Käsekuchen ja ohnehin sehr gerne. Und eigentlich ist schon seit Ewigkeiten mein Lieblings-Käsekuchen der mit den Goldtröpfchen. Aber ich muss sagen, dieser hier hat den Goldtröpfchen-Kuchen eindeutig verdrängt :)

Der Kuchen besteht aus drei verschiedenen Teigmassen, die - ähnlich eines Marmorkuchens - mit einer Gabel verstrudelt werden. Daher der Name ;)

Für den ersten Teig werden 55 g weiche Butter mit 150 g Zucker und einem Päckchen Vanillezucker schaumig geschlagen. Ein Ei unterrühren. In einer Schüssel 240 g Mehl mit 2 TL Backpulver vermischen. Die Mehlmischung abwechselnd mit 125 ml Milch unter den Teig rühren.

Für den zweiten Teig 3 Eier mit 100 g Zucker schaumig schlagen. 1 Päckchen Vanillepuddingpulver einrühren. 500 g Mascarpone portionsweise unterrühren.

Für den dritten Teig 115 g gemahlene Macadamia mit 80 g Zucker und 2 TL Zimt vermengen. 75 g Butter schmelzen, über die Nussmischung geben und alles zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Wer keine gemahlenen oder ungesalzenen Macadamia bekommt, kann auch die gerösteten und gesalzenen kaufen, das Salz unter fließendem Wasser abwaschen, die Nüsse gut abtrocknen und selbst mahlen.

Nun den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder der Form einfetten. Die Hälfte des ersten Teiges gleichmäßig auf dem Boden der Springform verteilen. Nun zuerst die Mascarponecreme daraufgeben und glattstreichen. Die Nussmasse mit Hilfe eines kleinen Löffels auf der Mascarponecreme verteilen. Zuletzt die zweite Hälfte des ersten Teiges - auch wieder mit einem Löffel - in die Form geben. Die Teigschichten nun mit einer Gabel - wie bei einem Marmorkuchen - verstrudeln.

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und sofort den Rand der Springform lösen. Den Kuchen etwas auskühlen lassen und dann auch das Backpapier am Boden entfernen.

Den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Von Außen war der Kuchen bei mir nicht der Knaller - sah eher aus wie eine Vulkanlandschaft ;)


Dafür war er angeschnitten sehr hübsch - und geschmacklich wirklich sehr lecker!



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den 1. Teig:
55 g Butter
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
240 g Mehl
2 TL Backpulver
125 ml Milch

Für den 2. Teig:
3 Eier
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
500 g Mascarpone

Für den 3. Teig:
115 g gemahlene Macadamia
80 g Zucker
2 TL Zimtpulver
75 g Butter

Mittwoch, 25. Mai 2011

Mini-Brötchen mit Röstzwiebeln und Schinken


Vor ein paar Wochen habe ich Mini-Käse-Kräuter-Brötchen gebloggt. Hier nun zwei weitere Varianten der kleinen Brötchen:

Für die Mini-Brötchen mit Röstzwiebeln 85 ml Milch mit 60 ml heißem Wasser (aus der Leitung ist ausreichend) mischen und 1 TL Honig sowie 1/2 Würfel zerbröselte Hefe unter Rühren darin auflösen.

In einer Schüssel 125 g Weizenmehl mit 125 g Dinkelvollkornmehl mischen, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefemischung hineingeben. Mit einer Gabel etwas Mehl vom Rand hinzunehmen und zu einem flüssigen (etwa wie Pfannkuchenteig) Vorteig verrühren. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 25 Minuten gehen lassen.

Nun 1 1/2 EL Olivenöl, 1 TL Kräutersalz, 1 1/2 EL getrocknete Kräuter der Provence sowie 50 g Röstzwiebeln hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig abgedeckt für 40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Nach dem Gehen den Teig nochmal kurz kneten und in 25 etwa gleich große Portionen teilen. Daraus kleine Brötchen formen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nochmals abgedeckt für 15 Minuten gehen lassen.

Die Brötchen mit etwas Naturjoghurt (insgesamt ca. 1 EL) bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen.




Bei der zweiten Variante werden einfach die Röstzwiebeln durch 70 g Schinkenwürfel sowie die Kräuter der Provence durch getrocknete italienische Kräuter ersetzt. Ansonsten bleibt es bei der gleichen Zubereitung.





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Mini-Zwiebel-Brötchen:
85 ml Milch
60 ml Wasser
1 TL Honig
1/2 Würfel Hefe
125 g Weizenmehl
125 g Dinkelvollkornmehl
1 1/2 EL Olivenöl
1 TL Kräutersalz
1 1/2 EL getrocknete Kräuter der Provence
50 g Röstzwiebeln
ca. 1 EL Naturjoghurt

Für die Mini-Schinken-Brötchen:
85 ml Milch
60 ml Wasser
1 TL Honig
1/2 Würfel Hefe
125 g Weizenmehl
125 g Dinkelvollkornmehl
1 1/2 EL Olivenöl
1 TL Kräutersalz
1 1/2 EL getrocknete italienische Kräuter
70 g Schinkenwürfel
ca. 1 EL Naturjoghurt

Sonntag, 22. Mai 2011

Joghurette-Cupcakes


Diese Cupcakes gab es zum Geburtstag meines Mannes. Die Cupcakes selbst - also der Teig untendrunter - waren zugegebenermaßen nur so mittelprächtig: Geschmacklich zwar wirklich lecker, aber von der Konsistenz her zu kompakt. Vielleicht hätte einfach etwas mehr Backpulver geholfen. Auf jeden Fall besser wäre es gewesen, die Cupcakes erst am Geburtstag selbst zu backen. Ich habe sie aber schon am Tag zuvor gebacken und am Geburtstag dann nur noch das Frosting gemacht und dekoriert. Dadurch, dass in die Cupcakes frische Erdbeeren kamen, haben diese den Teig dann wohl bis zum nächsten Tag "aufgeweicht".

Das Frosting allerdings war super super lecker und genau das Richtige für alle, die der Meinung sind, dass Cupcakes viel zu süß schmecken ;) Durch den Joghurt und den relativ geringen Zuckeranteil hat das Frosting sehr frisch geschmeckt und würde sich auch ohne Kuchen darunter einfach als Dessert gut machen :)

Das Rezept hat bei mir 15 Cupcakes ergeben, allerdings waren meine Backförmchen größer als die üblichen Papierformen. Ich denke, dass es in regulärer Größe ca. 20 Cupcakes ergeben würde.


Zur Vorbereitung erstmal 250 g frische Erdbeeren waschen, das Grün entfernen und in kleine Würfel schneiden.

Für die Cupcakes werden nun 150 g weiche Butter mit 150 g Zucker verrührt. 3 Eier nach und nach unterrühren, ebenso das ausgekratzte Mark von einer Vanilleschote sowie eine Prise Salz.

375 g Mehl mit 3 gestrichenen TL Backpulver (beim nächsten Mal würde ich aber mehr nehmen, siehe oben) mischen und abwechselnd mit 300 g Erdbeerjoghurt unterrühren.

Die gewürfelten Erdbeeren sowie 100 g Schokoladenblättchen unterheben.

Den Teig in Papierförmchen füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 35 Minuten backen (bei Papierförmchen in regulärer Größe ggf. etwas kürzer).


Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting 16 Yogurette-Riegel in kleine Würfel schneiden. 5 Blatt weiße Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. In der Zwischenzeit 375 ml Sahne steif schlagen. Die Gelatine ausdrücken und zusammen mit 3 EL Zitronensaft in eine Rührschüssel geben. Im warmen Wasserbad unter Rühren die Gelatine schmelzen. 200 g Naturjoghurt löffelweise zur Gelatine geben und mit dem Handrührgerät unterrühren. 70 g Puderzucker zugeben und ebenfalls unterrühren. Die Sahne sowie die Yogurette-Würfel unterheben.

Wenn das Frosting noch zu flüssig ist, nochmal in den Kühlschrank geben und etwas fest werden lassen. Ich konnte meines allerdings direkt auf die Cupcakes auftragen.

Ich habe das Frosting nur mit einem Messer auf die Cupcakes aufgestrichen. Wenn man das Frosting aufspritzen will, sollte man die Yogurette in wirklich sehr kleine Stückchen schneiden, da sonst evtl. die Spritztülle verstopft wird.

Dekoriert habe ich die Cupcakes mit geviertelten Yogurette-Stückchen und in Scheiben geschnittenen Erdbeeren.




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
250 g Erdbeeren
150 g weiche Butter
150 g Zucker
3 Eier
1 Vanilleschote
1 Prise Salz
375 g Mehl
3 gestr. TL Backpulver (oder mehr, siehe oben)
300 g Erdbeerjoghurt
100 g Schokoladenblättchen

Für das Frosting:
16 Riegel Yogurette
3 EL Zitronensaft
5 Blatt weiße Gelatine
200 g Naturjoghurt
375 ml Sahne
70 g Puderzucker

Für die Dekoration:
Yogurette-Riegel
Erdbeeren

Freitag, 20. Mai 2011

Holunderblütensaft



Das Rezept für diesen Holunderblütensaft - bei uns wird er "Hollersaft" genant - stammt von meiner Oma und schon der Geruch beim Ansetzen hat mich in meine Kindheit zurückversetzt :)


Für den Hollersaft werden 3 Liter Wasser, ca. 125 ml Weißweinessig (je nach Geschmack auch weniger - ich mag den Essiggeschmack recht gerne, wer es lieber etwas milder mag, nimmt nur 80 bis 100 ml), 170 g Zucker und 3 Scheiben Zitrone in einen großen Topf gegeben. 6 Holunderblütendolden gründlich waschen, trocken schütteln und hinzugeben. Alles zusammen einmal aufkochen - anfangs bitte rühren, bis der Zucker sich gelöst hat - vom Herd nehmen und mit geschlossenem Deckel abkühlen und insgesamt 24 Stunden ziehen lassen.


Den Holunderblütensaft durch ein Sieb schütten, die Dolden ausdrücken und den Saft am Besten kalt trinken.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

6 Holunderblütendolden
3 Liter Wasser
ca. 125 ml Weißweinessig (oder weniger, je nach Geschmack)
170 g Zucker
3 Scheiben Zitrone

Mittwoch, 18. Mai 2011

Schokoladen-Kuchen mit Erdbeer-Sauce


Das ist das ultimative Rezept für alle Schokoladen-Liebhaber :)

Das Rezept stammt von Steph, und ist sehr sehr lecker! Ich habe allerdings eine alkoholfreie Variante gebacken. Wie man auf dem Bild schon erkennen kann, ist es kein fluffiger Kuchen, sondern "im Prinzip eine riesengroße Praline" (treffendes Zitat von Steph). Also genau das richtige für Schoko-Junkies, aber nichts für die schlanke Linie ;) Als kleinen Ausgleich gab es eine Erdbeersauce dazu.

Zunächst werden 100 g brauner Zucker im Mixer zu feinem Staub zerkleinert. So löst sich der Zucker später besser in der Eiermasse.

340 g Schokolade (70 %) hacken. 230 ml Sahne in einem Topf erhitzen und die gehackte Schokolade unter Rühren auf niedriger Stufe darin schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Für den Schokokuchen werden eigentlich 6 Eier der Größe L benötigt. Da ich allerdings nur Eier Größe M zu Hause hatte, habe ich 7 davon genommen. Die Eier zusammen mit dem braunen Zucker und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und auf größtmöglichstes Volumen aufschlagen - meine Rührschüssel war tatsächlich fast randvoll mit der Eimasse. Das hat mit dem Handrührgerät bei mir nicht ganz zehn Minuten gedauert.


Nun vorsichtig die geschmolzene Schokolade unterheben. Dabei wirklich nur solange vorsichtig rühren wie unbedingt nötig um eine einigermaßen gleichmäßige Masse zu erhalten, sonst fällt die Eimasse wieder zusammen.

Den Teig in eine gefettete und bemehlte Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 45 Minuten backen. Den Kuchen herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

Vor dem Servieren wird der Schokoladen-Kuchen mit Kakaopulver bestäubt. Der Kuchen lässt sich toll vorbereiten, da er - laut Erfahrungsbericht von Steph - am nächsten Tag, wenn er durchgezogen hat, noch besser schmeckt als frisch gebacken.


Dazu gab es bei uns eine Erdbeersauce. Dafür habe ich einfach 500 g Erdbeeren gewaschen, geputzt, püriert und mit Puderzucker und Zitronensaft abgeschmeckt (Mengenangaben kann ich hier leider nicht machen, aber das ist natürlich ohnehin geschmacksabhängig).



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Schokoladen-Kuchen:
100 g brauner Zucker
340 g Schokolade (70 %)
230 ml Sahne
6 Eier Größe L oder 7 Eier Größe M
1 Prise Salz
Kakaopulver zum Bestäuben

Für die Erdbeer-Sauce
500 g Erdbeeren
Puderzucker
Zitronensaft

Sonntag, 15. Mai 2011

Salat mit Pistazien-Dressing


Bei diesem Rezept konnte ich feststellen wie schwierig es ist, Salat appetitlich zu fotografieren ;) Das Dressingrezept stammt aus Oriental Basics* und hat sich geradezu aufgedrängt, nachdem ich noch eine angefangene Packung Pistazien zu verwerten hatte.

Für das Dressing werden 50 g Pistazien (ich habe gesalzene Pistazien mit Schale genommen, leider habe ich nicht abgewogen, wieviel Pistazien mit Schale man benötigt, um auf 50 g geschälte Pistazien zu kommen) im Mixer zerkleinert und in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer hitzt leicht angeröstet, aber nicht gebräunt.

Von einer Bio-Orange die Schale fein abreiben und eine Hälfte auspressen.

In einer kleinen Schüssel die Pistazien mit der Orangenschale, dem Orangensaft, 2 EL Zitronensaft und 5 EL Olivenöl verrühren. 3 EL gehackte frische Minze unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und etwas Garam Masala abschmecken.


Ich habe das Dressing über einen Eisbergsalat, zwei Mini-Salatgurken und vier Frühlingszwiebeln gemacht.




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

50 g Pistazienkerne
1 Bio-Orange
2 EL Zitronensaft
5 EL Olivenöl
3 EL gehackte frische Minze
Salz
Pfeffer
Zucker
Garam Masala

Freitag, 13. Mai 2011

Weiße Bruchschokolade mit Erdbeeren und Pistazien


Für eine liebe Freundin habe ich diese Bruchschokolade als kleines Mitbringsel zum Geburtstag gemacht.

Dafür habe ich 200 g weiße Schokolade im Wasserbad geschmolzen, dünn auf ein Backpapier aufgestrichen und mit getrockneten Erdbeeren und Pistazien belegt. Nachdem die Schokolade komplett getrocknet und gehärtet ist, wird sie - wie der Name schon sagt - in Stücke gebrochen und nett verpackt :)

Mittwoch, 11. Mai 2011

Pesto-Brot


Von dem Bärlauch-Macadamia-Pesto, das ich für Charlotte gemacht habe, habe ich natürlich auch eine Portion für mich selbst mitgemacht. Neben klassischen Nudeln mit Pesto habe ich davon ein Pesto-Brot gebacken. Das Rezept dazu stammt von Chefkoch und lässt sich natürlich auch mit jeder anderen Sorte Pesto zubereiten.

Für ein Pesto-Brot wird ein Würfel Hefe in einer Schüssel mit 1 TL Honig verrührt, wodurch sich die Hefe auflöst. Dazu kommen nun 400 g Mehl, 2 gestrichene TL Salz und 200 ml lauwarme Milch. Alles zu einem glatten Teig verkneten und bei Bedarf schlückchenweise weitere Milch zugeben. Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis er das doppelte Volumen erreicht hat.

In der Zwischenzeit eine Zehe Knoblauch schälen und so fein wie möglich würfeln. Zusammen mit 2 EL getrockneten italienischen Kräutern mit 50 ml Olivenöl verrühren.

Den Teig nun in zwei Teile zu 1/3 sowie 2/3 teilen. In den kleineren Teil 3 EL Pesto einkneten und soviel Mehl zugeben, dass der Teig ausrollfähig wird.

Beide Teigteile nun rechtechig auf etwa die gleiche Größe ausrollen.


Den Pesto-Teig nun auf den hellen Teig legen und etwas andrücken. Den Teig von der langen Seite her aufrollen und mit der Naht nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.


Die Rolle mit einem scharfen Messen schräg einschneiden und die Öl-Kräuter-Knoblauch-Mischung mit einem Pinsel darauf verteilen.


Das Brot im vorgeheizten Backofen bei 250 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Dabei nicht vergessen, das Brot gegen Ende der Backzeit im Auge zu behalten, sonst ergeht es Euch wie mir und es wird oben zu dunkel ;)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

1 Würfel Hefe
1 TL Honig
400 g Weizenmehl (+ weiteres Mehl für den Pesto-Teig)
2 gestr. TL Salz
ca. 200 ml lauwarme Milch
1 Zehe Knoblauch
2 EL getrocknete italienische Kräuter
1 Knoblauchzehe
50 ml Olivenöl
3 EL Pesto

Sonntag, 8. Mai 2011

Schoko-Karamell-Schnitten


Ich habe mich von Vanessa und Sarah zum Backen dieser Bomben verleiten lassen :) Ein Mürbteig mit Karamell und Schokolade - ähnlich wie Twix-Riegel.

Für den Mürbteig 340 g Mehl, 110 g Zucker und 220 g weiche Butter in Flöckchen in eine Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Einen eckigen Backrahmen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen, die Ränder einfetten und den Teig auf dem Backblech verteilen. Es geht natürlich auch ohne Backrahmen aber mit ist es einfacher, da so später die Karamell- und Schokoladenschicht nicht davonlaufen kann.

Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft goldbraun backen (ca. 15 Minuten).


Für die Karamellschicht 330 g Butter in einem Topf schmelzen. 330 g Zucker, 255 g gezuckerte Kondensmilch (z. B. Milchmädchen) und 6 TL Honig dazugeben. Unter Rühren erhitzen bis die Masse leicht köchelt und ca. 15 Minuten lang unter weiterem ständigem Rühren köcheln lassen. Die entstandene Karamellmasse auf den Mürbteigboden gießen, verteilen und vollständig fest werden lassen.


Für die Schokoladenschicht 300 g Kuvertüre (Sorte nach Geschmack, ich habe halb Vollmilch, halb Zartbitter genommen) zusammen mit 2 1/2 EL geschmacksneutralem Öl schmelzen und über der Karamellschicht verteilen. Wie man beim Schmelzen von Schokolade diesen weißen Schleier vermeiden kann, habe ich schon einmal hier beschrieben.

Auch die Schokoladenschicht vollständig fest werden lassen, ggf. mit Hilfe eines Messers den Backrahmen entfernen und alles mit einem scharfen Messer in kleine Quadrate schneiden.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Mürbteig:
340 g Mehl
110 g Zucker
220 g Butter

Für die Karamell-Schicht:
330 g Butter
330 g Zucker
255 g gezuckerte Kondensmilch (z. B. Milchmädchen)
6 TL Honig

Für die Schokoladen-Schicht:
300 g Kuvertüre
2 1/2 EL geschmacksneutrales Öl

Freitag, 6. Mai 2011

Blätterteig-Schinken-Röllchen


Hier kommt mein zweiter Beitrag zum Archivkochen des Kochtopfs anlässlich des 6jährigen Jubiläums. Das Originalrezept stammt von Petra von Chilli und Ciabatta und passte perfekt zu unserem Picknick am 1. Mai :) Da ich keinen runden Blätterteig bekommen habe und es mir trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen ist, aus dem eckigen Blätterteig ansehnliche Hörnchen zu formen, gab es bei mir eben Röllchen ;) Wie man aus rundem Teig Hörnchen formen kann, sieht man im Blogeintrag zum Originalrezept.

Das Rezept ergibt 16 Blätterteig-Schinken-Röllchen.

Für die Füllung werden 200 g gekochter Schinken gewürfelt und 1/2 Bund Frühlingszwiebeln in Ringe geschnitten. Beides in einer Schüssel mit 100 g Schmand und 4 EL frisch geriebenem Parmesan vermischen. Sollte die Masse zu fest sein, einfach noch ein Schlückchen Sahne unterrühren.

Nun zwei Rollen frischen Blätterteig (á 275 g) jeweils in acht Rechtecke schneiden.


Ein Ei trennen und die Ränder der Rechtecke mit Eiweiß bestreichen. Auf jedes Rechteck etwas von der Füllmasse geben...


... und aufrollen.


Die offenen Enden mit einer Gabel festdrücken.


Die Röllchen auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen. Das Eigelb mit etwas Sahne vermischen und die Röllchen damit bestreichen.

Wenn man möchte, kann man die Röllchen nun noch mit etwas Parmesan bestreuen.

Die Blätterteig-Schinken-Röllchen im vorgeheizten Backofen bei 190 °C Umluft für ca. 20 Minuten backen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

2 Rollen frischer Blätterteig (á 275 g)
200 g gekochter Schinken
1/2 Bund Frühlingszwiebeln
100 g Schmand
4 EL frisch geriebener Parmesan
1 Ei
Sahne

Mittwoch, 4. Mai 2011

Erdbeer-Mascarpone-Torte (mit kleinem Schönheitsfehler)


Hier die Torte für alle Polka-dot-Fans :D


Für den Biskuit 6 Eier trennen und die Eiweiß steif schlagen. 200 g Zucker nach und nach einrieseln lassen. Die Eigelb zugeben und unterrühren. 100 g Mehl, 100 g Speisestärke, 25 g Vanillepuddingpulver und 1 TL Backpulver in einer Schüssel mischen, auf die Eimasse sieben und unterheben.

Eine Springform oder einen Tortenring mit 26 cm Durchmesser sowie einen eckigen Backrahmen auf jeweils ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen. Den eckigen Backrahmen auf eine Länge von 40 cm einstellen. Für die Breite würden eigentlich 16 cm reichen, mein Backrahmen lässt sich aber nur auf 23 cm einstellen, also habe ich das so gemacht und den nicht benötigten Biskuit später eben weggeschnitten. Die Formen mit Butter bepinseln.

Damit kein Teig unten ausläuft, die untere Kante des Backrahmens und ggf. des Tortenrings mit einem Pinsel mit etwas Teig bestreichen und im vorgeheizten Backofen (200 °C Ober-/Unterhitze) kurz anbacken lassen.

Nun eine kleine Menge des Biskuitteiges mit roter Lebensmittelfarbpaste einfärben. In einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und in den eckigen Backrahmen kleine Punkte spritzen.
  

Und jetzt komme ich zu meinem Schönheitsfehler: Eigentlich sollte das Backblech nun kurz in den Backofen geschoben werden, damit die Punkte etwas fest werden. Wirklich nur solange, bis die Oberfläche nicht mehr verlaufen kann - das Backblech also im Auge behalten. Diesen Schritt habe ich aber leider vergessen (ich liebe Backen unter Zeitnot *grummel*) und den hellen Teig direkt eingefüllt. Deshalb sind einige der Punkte "verrutscht" und nicht mehr ganz rund.

Also wie gesagt, das Blech kurz in den Ofen schieben, bis die Punkte leicht angebacken sind, dann wieder herausnehmen und den hellen Biskuitteig in den eckigen Backrahmen und der runden Form verteilen.

Noch eine Alternative: Tanja hat mir noch von einer anderen Möglichkeit geschrieben, wie die Punkte nicht verrutschen: Dafür die Punkte aufspritzen, einfrieren und den hellen Teig dann über den gefrorenen Punkten verteilen und dann backen.

Den eckigen Biskuitteig im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten, danach den runden für ca. 15 bis 18 Minuten backen.

Auf den eckigen Backrahmen nach dem Backen ein großes Blech oder Holzbrett legen, damit die Feuchtigkeit nicht entweicht und der Biskuit weich und biegsam bleibt. So vollständig auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit die Erdbeer-Mascarpone-Füllung vorbereiten: Dafür aus ca. 200 bis 300 g frischen Erdbeeren mit dem Pürierstab 150 ml Erdbeerpüree herstellen und mit 1 TL Zitronensaft verrühren. 3 Blatt rote Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken, in eine Rührschüssel geben und im heißen Wasserbad unter Rühren schmelzen lassen. Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen, etwas Erdbeerpüree zur Gelatine geben und gut verrühren. Das Erdbeerpüree nun nach und nach komplett in die Gelatine einrühren. 200 g Mascarpone sowie 30 g Puderzucker hinzugeben und unterrühren. 100 g Sahne steifschlagen und unter die Erdbeer-Mascarponecreme heben.

Eine kleine Schüssel mit etwa 550 bis 600 ml Fassungsvermögen mit Frischhaltefolie auslegen und die Creme hineinfüllen. Im Kühlschrank mindestens eine Stunde fest werden lassen.

Nun die Biskuitböden aus den Formen lösen. Den eckigen Biskuit auf 2 x 8 cm Höhe schneiden, so dass sich also zwei Streifen von je 40 x 8 cm ergeben. Den runden Biskuit auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umstellen. Die beiden Biskuitstreifen außen herumlegen und den Tortenring festziehen.

Die Erdbeer-Mascarpone-Creme auf die Mitte des Biskuits stürzen und die Frischhaltefolie abziehen.


Frische Erdbeeren waschen, den Ansatz abschneiden und mit der Schnittfläche nach unten um die Erdbeer-Mascarpone-Creme herumsetzen.


Nun die helle Creme zubereiten: Dafür 4 1/2 Blatt weiße Gelatine 5 Minuten in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken, in eine Rührschüssel geben und im heißen Wasserbad unter Rühren schmelzen. Aus dem Wasserbad nehmen, ein Esslöffel von 450 g Mascarpone dazugeben und sofort mit dem Handrührgerät gründlich verrühren. Die weitere Mascarpone esslöffelweise sowie 50 g Puderzucker zugeben und unterrühren. 600 g Sahne steif schlagen und unterheben.

Da die helle Creme nicht besonders flüssig ist, am Besten zuerst mit einem Teelöffel etwas Creme in den Zwischenräumen der Erdbeeren verteilen, dann komplett daraufgeben und glattstreichen.

Die Torte im Kühlschrank fest werden lassen, am Besten über Nacht. Vor dem Servieren mit frischen Erdbeeren verzieren.





Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Biskuit:
6 Eier
200 g Zucker
100 g Mehl
100 g Speisestärke
25 g Vanillepuddingpulver
1 TL Backpulver

Für die Erdbeer-Creme sowie die Deko:
ca. 750 g frische Erdbeeren
3 Blatt rote Gelatine
1 TL Zitronensaft
200 g Mascarpone
30 g Puderzucker
100 g Sahne

Für die Mascarpone-Creme:
4 1/2 Blatt weiße Gelatine
450 g Mascarpone
70 g Puderzucker
600 g Sahne
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