Donnerstag, 30. Juni 2011

Pfannkuchen-Schnecken


...und mal wieder ein Rezept, das meiner Kleinen - und damit auch mir - ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert hat :)

Das Rezept ergibt 16 Schnecken.

Zuerst werden die benötigten Pfannkuchen gebacken. Dafür aus 200 g Mehl, 3 Eiern, 400 ml Milch, einer Prise Salz und einer Prise Zucker einen Pfannkuchenteig anrühren. Hieraus in einer Pfanne mit etwas Öl vier dünne Pfannkuchen backen.

Aus der Mitte der Pfannkuchen jeweils vier Streifen von je 2 cm Breite schneiden. Die übrigen - für eine Schnecke zu kurzen - Enden auf jeder Seite können anderweitig verwendet werden (z. B. gleich naschen ;) oder kleingeschnitten als Suppeneinlage - man kann die Pfannkuchen dafür auch bereits kleinschneiden und einfrieren).

Die Pfannkuchenstreifen nun dünn mit Kräuterfrischkäse bestreichen, wobei ein Ende des Streifens von ca. 3 cm jeweils für den Kopf frei bleibt. Darauf kommt nun in passende Form geschnittener gekochter Schinken - insgesamt ca. 3 bis 4 Scheiben - und darauf nochmal eine dünne Schicht Kräuterfrischkäse. Insgesamt werden ca. 75 g Frischkäse benötigt.

Dann werden die Pfannkuchen von der bis zum Ende hin belegten Seite her aufgerollt, das nicht belegte Ende bleibt offen.

Für die Augen ca. 1 TL Frischkäse in einen kleinen Gefrierbeutel füllen, eine Ecke abschneiden und jeweils zwei Punkte als Augen auf die Köpfe der Schnecken spritzen. Jeweils ein schwarzes Pfefferkorn als Pupille darauf setzen. Achtung: Wenn kleine Kinder mitessen sollten die Pfefferkörner rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden ;)


Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

200 g Mehl
3 Eier
400 ml Milch
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
75 g Kräuterfrischkäse
3 - 4 Scheiben gekochter Schinken
32 schwarze Pfefferkörner



Und zum Schluss möchte ich Euch noch schnell erzählen, wie niedlich es sein kann, wenn man von Kindern den Spiegel vorgehalten bekommt:

Meine Tochter (sie wird im Herbst 3 Jahre alt) hilft mir ab und an beim Kochen. Vor drei oder vier Wochen schon haben wir zusammen Salatdressing angerührt. Ich habe eigentlich immer einen Stift und Papier auf meiner Arbeitsfläche in der Küche liegen. Nachdem wir also alle Zutaten zusammengemixt hatten, greift sie nach Zettel und Kulli, kritzelt schreibt wild drauf los und murmelt dazu vor sich hin, was sie da gerade so schreibt: "Da kommt Zucker rein." Hat sie bei der Mama also gut aufgepasst ;)

Letzte Woche kam es noch besser: Sie holt sich ein Küchenhandtuch aus der Küche und deckt es als Tischdecke auf ihre Lego-Kiste. Dann fängt sie an, Teller, Löffel, Tasse, Milchflasche und Kuchenstückchen darauf herzurichten, holt ihre imaginäre Kamera und fotografiert den Kuchen *lol* Ich bin fast vom Stuhl gefallen :D


Sonntag, 26. Juni 2011

Bunte Pasta aus selbstgemachtem Gemüsepulver mit Möhren-Sahne-Sauce


Hier kommt mein Beitrag zum aktuellen Blog-Event des Kochtopfs "Farbenfrohe Gerichte". Gastgeberin ist diesmal Sylvia, die sich wirklich ein sehr sehr tolles Thema ausgesucht hat.

Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)


Das Rezept reicht für etwa fünf Personen.

Zuerst wird das Gemüsepulver zum Färben der Pasta hergestellt: Für die orangefarbenen Nudeln habe ich Möhren-Pulver gemacht. Dafür habe ich zwei große Möhren geschält und mit dem Sparschäler in dünne Streifen geschnitten. Die Streifen zwischen Küchenpapier trocken drücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Möhren nun im Backofen bei 40 °C Umluft für vier Stunden trocknen. Dabei einen Kochlöffel o. ä. in die Ofentür klemmen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Je nach Ofen kann die Trockenzeit auch variieren.


Die Möhren nun in einem Mixer zu Pulver zerkleinern.

Für den grünen Teig habe ich ca. 10 bis 15 g gefriergetrocknete Kräuter im Mixer zu Pulver zerkleinert. Eigentlich hatte ich noch anderes Gemüse zum trocknen im Ofen, aus dem ich dann Pulver machen wollte, leider ist das aber in die Hose gegangen, so dass ich kurzfristig improvisieren musste. Und außer gefriergetrockneten Kräutern hatte ich nichts mehr im Haus, ich bin mit dem Ergebnis nun aber doch recht zufrieden :)


Nun geht es an den Nudelteig: 500 g Hartweizengrieß auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde in die Mitte drücken. 1/2 TL Salz, 9 TL mildes Olivenöl und 200 ml Wasser in die Mulde geben und mit einer Gabel nach und nach den Grieß vom Rand her einarbeiten, bis sich der Teig mit den Händen kneten lässt.

Den Teig nun mit den Händen kräftig ca. 15 Minuten lang kneten. Ggf. kann teelöffelweise weiteres Wasser eingearbeitet werden (ich habe noch ca. 5 TL nachgegeben). Der Teig sollte trocken, aber nicht brüchig, sondern elastisch sein.

Den Teig nun in 1/3 und 2/3 teilen. In den kleinen Teil des Teiges das Möhrenpulver (dürften ca. 5 TL sein) sowie 1 TL mildes Olivenöl und 1 1/2 TL Wasser einkneten, in den größeren Teil das Kräuterpulver (müssten ca. 10 bis 11 TL sein) sowie 2 TL Öl und 3 TL Wasser einarbeiten. Der Teig sollte nach wie vor nicht klebrig sein.  


Den Teig jeweils zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Nun portionsweise die Pasta fertig machen, den jeweils nicht benötigten Teigteil wieder in Frischhaltefolie wickeln. Zuerst ein Teil des grünen Teiges mit der Nudelmaschine nach und nach ausrollen (ich habe bis Stufe 4 ausgerollte. Stufe 5 wäre wohl schöner gewesen - aber ich bin ja noch am üben). 


Einen kleinen Teil des orangefarbenen Teigs ebenfalls ausrollen und zu Spaghetti schneiden. Diese nun in gleichmäßigem Abstand auf den grünen Teig auflegen und etwas andrücken.


Die Teigplatte erneut durch die Nudelmaschine drehen, damit sich die orangefarbenen Streifen fest mit dem grünen Teig verbinden.

Nun mit einem Messer oder einem Teigrädchen Rechtecke ausschneiden.


Die Rechtecke in der Mitte zusammendrücken, so dass kleine Schleifchen entstehen.

Eigentlich hatte ich vor, nur grüne Pasta mit orangefarbenen Streifen zu machen, das Verhältnis 1/3 zu 2/3 kommt damit aber gar nicht hin, deshalb habe ich einen kleinen Teil auch orangefarben mit grünen Streifen gemacht. Mit zwei verschiedenen Nudeln sah es hinterher sogar schöner aus :)


Die Pasta nun entweder direkt kochen (ich habe leider nicht auf die Uhr geschaut, wie lange sie brauchen) oder zum Trocknen bei Zimmertemperatur auf ein Küchenhandtuch legen. Bis die Nudeln komplett durchgetrocknet sind, ab und zu wenden. Getrocknet und schön verpackt lassen sich die Nudeln auch toll verschenken.


Für die Sauce 500 g Möhren schälen und in Scheiben schneiden. 2 - 3 Frühlingszwiebeln mit dem Grün in Ringe schneiden. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Frühlingszwiebeln sowie die Möhren darin andünsten. Mit 400 ml Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und die Möhren in etwa zehn Minuten weich garen, dann zusammen mit der Gemüsebrühe fein pürieren. Den Saft von 1 Limette, 200 g Sahne sowie 30 g frisch geriebenen Parmesan unterrühren und den Käse schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss 1/2 Bund grob gehackte glatte Petersilie unterrühren.




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Gemüsepulver:
2 große Möhren (+ 1 TL Öl + 1 1/2 TL Wasser später zur Pasta dazu)
10 - 15 g gefriergetrocknete Kräuter (+ 2 TL Öl + 3 TL Wasser später zur Pasta dazu)

Für die Pasta:
500 g Hartweizengrieß
1/2 TL Salz
9 TL Öl
200 ml Wasser (ggf. etwas mehr)

Für die Möhren-Sahne-Sauce:
500 g Möhren
2 - 3 Frühlingszwiebeln
400 ml Gemüsebrühe
1 Limette
200 g Sahne
30 g frisch geriebener Parmesan
Salz
Pfeffer
1/2 Bund glatte Petersilie


Donnerstag, 23. Juni 2011

Schokoladen-Zimt-Sahne-Torte


Ich weiß, eigentlich ist im Moment nicht die richtige Zeit für eine Zimt-Torte. Aber ich habe die Torte für meinen Mann zum Hochzeitstag gebacken, und der mag Zimt nunmal - egal, zu welcher Jahreszeit ;)

Das Rezept reicht für eine Springform mit 18 cm Durchmesser oder eine Motivform in vergleichbarer Größe. Ich habe - natürlich - eine Herzform gewählt. Die Idee mit den gespritzten Rosen stammt von I am baker, nur dass meine Rosen kleiner sind.

Für den Schokoladen-Biskuit werden 2 Eier mit 2 EL warmem Wasser, 75 g Zucker und einer Prise Salz für ca. 8 Minuten geschlagen, so dass sich eine helle cremige Masse ergibt.

In einer kleinen Schüssel 50 g Mehl, 35 g Speisestärke, 15 g Kakaopulver und 1 leicht gehäufter TL Backpulver gut vermischen, über die Eimasse sieben und mit einem Löffel vorsichtig unterheben, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.

Nun entweder den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und den Rand einfetten oder einen Backrahmen einfetten und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech stellen.

Wenn man einen Backrahmen benutzt kann man erstmal ein kleines bisschen Teig mit einem Pinsel am unteren Rand des Rahmens entlangstreichen, so dass die Lücke zwischen Rahmen und Backblech geschlossen wird und diesen Teig kurz (nur ein bis zwei Minuten) anbacken. Dadurch kann später kein Teig aus dem Rahmen herauslaufen.

Dann den restlichen Teig einfüllen und glattstreichen. Den Biskuit im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen.

Den Biskuit herausnehmen, kurz auskühlen lassen, den Rand der Springform oder den Backrahmen entfernen, den Biskuit vollständig erkalten lassen, auf eine Tortenplatte stürzen und das Backpapier abziehen.


Den Biskuit nun waagrecht einmal in der Mitte durchschneiden.

3 EL Gelee (ich habe Quitten-Zimt-Gelee benutzt, das ich letztes Jahr eingekocht hatte, es geht aber natürlich auch eine andere Sorte) in einem kleinen Topf erwärmen, so dass es flüssiger wird und auf den unteren Teil des Biskuits streichen. Das Gelee vollständig erkalten lassen.


600 g Sahne kurz anschlagen, 3 Päckchen Sahnesteif, 2 Päckchen Vanillezucker und 2 TL Zimt unter rühren zugeben und die Sahne komplett steif schlagen.

Einen Teil der Sahne auf das Gelee streichen (leider habe ich nicht darauf geachtet, wieviel Sahne ich hier genommen habe, aber man kann es vielleicht anhand der Bilder abschätzen) und den oberen Teil des Biskuits wieder daraufsetzen. Die Torte einmal komplett dünn mit der Zimtsahne bestreichen.

Für die Rosen habe ich einen Teil der restlichen Sahne mit gesiebtem Kakaopulver eingefärbt und zusammen mit der hellen Sahne in einen Spritzbeutel gefüllt (so wie hier zu sehen, nur dass ich diesmal weniger Kakao-Sahne im Verhältnis zur hellen Sahne hatte).


Ich habe eine kleine Tülle verwendet, die bei irgendeinem Set dabei war. Ich habe keine Ahnung, wie man die Tülle bezeichnet, ich würde sagen irgendetwas zwischen Blümchen und geschlossenem Stern ;) Aber es funktioniert auch mit einer normalen Sterntülle. Natürlich gilt: Je kleiner die Tülle, desto kleiner die Rosen.


Nun werden rund um die Torte einzelne Rosen aneinander gespritzt. Dafür den Spritzbeutel senkrecht halten und eine Spirale von innen nach außen spritzen. Je nach gewünschter Größe der Rosen so ein bis zwei "Ringe" um den Mittelpunkt spritzen. Ggf. entstehende Lücken später mit Sahne auffüllen, indem man quasi ein Stück weiteren Bogen neben die Rose spritzt. Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich. Im Link oben zu I am baker sind auch nochmal Bilder gebloggt, die das Spritzen der Rosen verdeutlichen.


Man sollte darauf achten, dass die Sahne durch die Handwärme am Spritzbeutel nicht flüssig wird. Man kann dafür z. B. mehrmals zwischendurch die Hände mit kaltem Wasser abspülen oder den Spritzbeutel zwischendurch in den Kühlschrank legen. Ich habe mir - ja, Ihr dürft mich für bekloppt halten ;) - während des Spritzens meine Wollhandschuhe angezogen, so dass nicht zu viel Wärme an den Spritzbeutel kommt. Funktioniert bestens :D




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Schokoladen-Biskuit:
2 Eier
2 EL warmes Wasser
75 g Zucker
1 Prise Salz
50 g Mehl
35 g Speisestärke
15 g Kakaopulver
1 leicht gehäufter TL Backpulver

Für die Zimt-Sahne:
600 g Sahne
3 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
2 TL Zimtpulver
etwas Kakaopulver

Außerdem:
3 EL Gelee (z. B. Quittengelee)

Sonntag, 19. Juni 2011

Blätterteig-Pastetchen mit zweierlei Füllungen


Ich liebe Fingerfood und diese kleinen Häppchen waren besonders lecker: Blätterteigpastetchen mit Ingwer-Kresse-Möhrchen- sowie mit Brie-Preiselbeer-Füllung.

Das Rezept ergibt ca. 25 Stück pro Füllung, insgesamt also 50 Pastetchen.

Zuerst werden die kleinen Pastetchen gebacken. Dafür braucht man 2 Rollen frischen Blätterteig. Von den Rollen etwas Blätterteig für die Deko abschneiden. Den Rest doppelt legen und etwas andrücken. Mit einem scharfen Messer aus dem Blätterteig insgesamt 50 Quadrate schneiden. Aus dem vorher abgeschnittenen Blätterteig nun für die Deko mit Keksausstechern kleine Herzen, Sterne etc. ausstechen.

Die Blätterteigquadrate mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, 1 Eigelb mit 2 EL Milch verrühren und die Oberseite der Quadrate damit bestreichen. Dabei bitte vorsichtig arbeiten, damit kein Ei an der Seite herunterläuft und beim Backen die einzelnen Blätterteigschichten verklebt. Die Deko-Teile ebenfalls mit Ei bestreichen, auf die Quadrate setzen und leicht andrücken. Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 200 °C ca. 20 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist. Die Pastetchen aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Während der Back- und Abkühlzeit können die Füllungen zubereitet werden.

Für die Ingwer-Kresse-Möhrchen-Füllung ein ca. 2 1/2 cm langes Stück frischen Ingwer sowie eine Möhre (ca. 75 g) auf der Rohkostreibe fein reiben. 1 1/2 Kästchen Gartenkresse "ernten" und hinzugeben. 125 g Doppelrahmfrischkäse und 175 g körnigen Frischkäse dazu und alles gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.


Für die Brie-Preiselbeer-Füllung 150 g reifen Brie-Käse in feine Stücke schneiden und mit einer Gabel grob zerdrücken. Mit 2 EL Frischkäse, 3 EL Quark (20 % Fett) und 3 EL Preiselbeeren aus dem Glas verrühren. Mit Salz, Pfeffer und je nach Geschmack frischen gehackten Kräutern abschmecken.

Ich habe die Brie-Preiselbeer-Füllung mit dem Tupper-Quick-Chef gemacht. Dadurch ist die komplette Masse durchgefärbt. Wenn man es einfach in einer Schüssel anrührt bleiben die Preiselbeeren ganz und die Füllung sieht dann natürlich anders aus.


Nach dem Auskühlen werden die Blätterteigpastetchen mit einem scharfen Messer quer halbiert. Die Füllungen jeweils auf 25 Unterteile verteilen, die Oberteile wieder daraufsetzen. Ich habe die Füllungen der Optik wegen mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle aufgespritzt, man kann sie aber natürlich auf mit einem Messer oder Teelöffel aufstreichen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Blätterteig-Pastetchen:
2 Rollen frische Blätterteig
1 Eigelb
2 EL Milch

Für die Ingwer-Kresse-Möhrchen-Füllung:
ca. 2 1/2 cm frischer Ingwer
1 Möhrchen (ca. 75 g)
1 1/2 Kästchen Gartenkresse
125 g Doppelrahmfrischkäse
175 g körniger Frischkäse
Salz
Pfeffer
Zucker

Für die Brie-Preiselbeer-Füllung:
150 g reifer Brie-Käse
2 EL Frischkäse
3 EL Quark (20 % Fett)
3 EL Preiselbeeren aus dem Glas
Salz
Pfeffer
ggf. frische Kräuter

Freitag, 17. Juni 2011

Möhrchen-Brot


Endlich habe ich es geschafft, mir ein Buch übers Brot backen zuzulegen: "Brot backen" von Eric Treuille und Ursula Ferrigno*. Das erste Rezept, das ich ausprobiert habe, war ein Möhrchen-Brot. Fazit: Sehr lecker! Ich habe das Brot in der selben Woche gleich zwei Mal gebacken, weil ich es so toll fand :)

Für einen Laib Brot werden 250 g fein geraspelte Möhren benötigt. Das waren in meinem Fall etwa 400 g ungeschälte Möhren, was aber natürlich von der Größe der Möhren abhängig ist. Die Möhren also raspeln und erstmal Beiseite stellen.

Nun 15 g frische Hefe in 100 ml lauwarmes Wasser bröseln und unter Rühren auflösen.

500 g Weizenmehl sowie 2 TL Salz in eine Schüssel geben, vermischen, eine Mulde in der Mitte formen und die Hefelösung, die geraspelten Möhren sowie 15 g flüssige Butter hineingeben. Mit einem Kochlöffel nach und nach das Mehl vom Rand her zu den feuchten Zutaten hinzurühren, bis ein etwas krümeliger Teig entsteht. Dann mit den Händen weiterkneten. Bei Bedarf schlückchenweise lauwarmes Wasser zugeben (ich habe insgesamt noch etwas mehr als 50 ml zugegeben) und etwa 10 Minuten lang kneten. Es sollte ein glatter Teig entstehen, der aber noch etwas klebig ist.

Den Teig in der Schüssel mit einem Geschirrhandtuch abdeckt an einem warmen Ort ca. 1 bis 1 1/2 Stunden gehen lassen, bis das doppelte Volumen erreicht ist.

Den Teig nochmals kurz kneten, auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem runden Brot formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Nochmals abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen lassen, bis sich der Laib etwa verdoppelt hat.


Das Brot im vorgeheizten Backofen bei 200 °C goldbraun backen.

Wenn man möchte, kann man das Brot unter Dampf backen, was sich laut Buch vorteilhaft auf die Kruste auswirkt. Dafür kurz vor Ende der Vorheizzeit des Backofens eine flache Auflaufform mit Eiswürfeln auf den Boden des Backofens stellen. Das Brot sollte in den Ofen geschoben werden, bevor das Eis vollständig geschmolzen ist. Etwa 15 bis 20 Minuten nachdem das Brot in den Ofen gegeben wurde, kann die Auflaufform wieder herausgenommen werden.

Das Brot ist fertig gebacken, wenn es sich hohl anhört, wenn man mit den Fingerknöcheln gegen die Unterseite des Brotes klopft. Das Brot auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

250 g geraspelte Möhren
15 g frische Hefe
etwa 150 ml lauwarmes Wasser
500 g Weizenmehl
2 TL Salz
15 g flüssige Butter

Mittwoch, 15. Juni 2011

Kritharaki-Salat mit Mozzarella, Erdbeeren und Mandeln


Kritharaki sind kleine griechische Hartweizennudeln, deren Namen kein Mensch aussprechen, geschweige denn sich merken kann ;)

Für eine Party-Portion werden 500 g Kritharaki nach Packungsanweisung in Gemüsebrühe gekocht, abgeschüttet und mit kaltem Wasser abgeschreckt.

500 g Mozzarella (Abtropfgewicht) in kleine Würfel schneiden und zu den Nudeln geben. 150 g gehobelte Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, auf einen Teller geben und vollständig auskühlen lassen, dann ebenfalls unter die Nudeln mischen.


Für das Dressing 12 EL Öl, 12 EL Balsamico, 5 EL Zitronensaft, 2 1/2 TL Dijon-Senf und 3 TL Erdbeerkonfitüre gründlich verrühren. 1/2 Bund Schnittlauch in Röllchen schneiden und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Dressing über die Kritharaki geben und gründlich durchmischen. Einige Stunden durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren 500 g frische Erdbeeren waschen, den Stiel entfernen, klein schneiden (in Scheiben oder - je nach größe der Erdbeeren - in halbe Scheiben, die Erdbeere also erst hochkant halbieren, dann in Scheiben schneiden) und unterheben. Den Salat ggf. nochmals nachwürzen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Salat:
500 g Kritharaki
500 g Mozzarella
150 g gehobelte Mandeln
500 g Erdbeeren

Für das Dressing:
12 EL Öl
12 EL Balsamico
5 EL Zitronensaft
2 1/2 TL Dijon-Senf
3 TL Erdbeerkonfitüre
1/2 Bund Schnittlauch
Salz
Pfeffer

Sonntag, 12. Juni 2011

Mojito-Cupcakes (alkoholfrei)


Wenn ich Cocktails trinke, muss es etwas frisches sein, sahnige Cocktails mag ich nicht. Derzeit trinke ich am liebsten Mojito. Und der ist nicht nur im Glas, sondern auch als Cupcake lecker. Meine Version ist allerdings alkoholfrei.

Das Rezept ergibt ca. 22 Stück.

20 große Minzblätter (ich habe mangels Alternativen Pfefferminze genommen, in einen Mojito gehört aber eigentlich Hemingway-Minze) fein hacken. 190 g weiche Butter, eine Prise Salz, 200 g braunen Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker und die abgeriebene Schale von 3 Limetten schaumig schlagen. 3 Eier einzeln unterrühren. 375 g Mehl mit 3 1/2 gestr. TL Backpuver mischen und abwechselnd mit 190 g Naturjoghurt unterrühren. Bitte bei jedem Schritt gut rühren, damit sich bis zum Ende der braune Zucker aufgelöst hat. Zuletzt den Saft von einer Limette sowie die gehackte Minze unterheben.

Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen auslegen und den Teig bis zur Höhe von ca. 2/3 einfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Die Cupcakes vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting die Schale von einer Limette abreiben, diese Limette und die beiden von den Cupcakes verbliebenen Limetten auspressen. Den Saft zusammen mit 4 gehäuften EL braunem Zucker in einen kleinen Topf geben, aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten einköcheln lassen. Vom Herd nehmen, durch ein Sieb schütten und abkühlen lassen (geht im Kühlschrank natürlich schneller).

Nun 40 Blätter frische Minze in eine Tasse geben und mit 50 bis 60 ml kochendem Wasser übergießen. Ca. 10 Minuten ziehen lassen, die Minzblätter gut ausdrücken und den Tee abkühlen lassen.

Von 350 g Mascarpone die Molke abschütten. 30 g braunen Zucker im Mixer zu Puderzucker zerkleinern. Die Mascarpone, den braunen Puderzucker und den Limetten-Sirup in eine Schüssel geben und nur so lange wie nötig verrühren, damit alle Zutaten vermischt sind. 7 EL des Pfefferminztees (müsste in etwa mit den 50 bis 60 ml Wasser hinkommen) zugeben und mit einem Löffel glattrühren. 400 g Sahne mit 2 Päckchen Sahnefest steif schlagen und unter die Mascarponemasse heben. Eigentlich hätte in das Frosting noch die abgeriebene Schale von ein bis zwei Limetten gesollt, leider hatte ich aber nicht genug Limetten zur Verfügung.

Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.


Dekoriert habe ich die Cupcakes mit Minzblättern, Limettenstückchen und grünen Strohhalmen.

Wer die Cupcakes mit Alkohol backen möchte, der kann in den Teig einfach einen Schuss Havanna Club geben. In das Frosting könnte man ebenfalls 1 bis 2 EL Havanna Club einrühren, dafür würde ich allerdings die Tee-Menge auf 6 EL reduzieren.



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
190 g weiche Butter
1 Prise Salz
200 g brauner Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Schale von 3 Limetten
Saft von 1 Limette
3 Eier
275 g Mehl
3 1/2 gestr. TL Backpulver
190 g Joghurt
20 große Blätter Minze

Für das Frosting:
Schale von 1 Limette
Saft von 3 Limetten
4 EL brauner Zucker
40 Blätter Minze
350 g Mascarpone
30 g brauner Zucker
400 g Sahne
2 Päckchen Sahnefest
Schale von 1 bis 2 Limetten

Für die Deko:
Frische Minzblätter
ca. 2 Limetten
Strohhalme

Und wer jetzt den Überblick verloren hat: Man benötigt für das Rezept insgesamt 7 bis 8 Limetten ;)

Freitag, 10. Juni 2011

Filoteig-Körbchen mit Ziegenfrischkäse und Preiselbeer-Confit


Manchmal lacht mich beim Einkaufen einfach irgendetwas an, das ich dann kaufen muss, ohne zu wissen, was ich damit überhaupt machen soll ;) So war es auch bei der Packung Filo-Teig. Herausgekommen ist letztlich dann dieses Rezept, das ich so ähnlich irgendwo in den Tiefen von de.rec.mampf gelesen hatte:

Für das Preiselbeer-Confit 2 kleine rote Zwiebeln schälen und fein würfeln. In 1 EL Butter glasig dünsten. 1 EL braunen Zucker zugeben und die Zwiebeln karamellisieren lassen. Mit 1 1/2 TL Essig ablöschen. 3 EL Preiselbeeren aus dem Glas dazugeben und schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Vier Scheiben Filo-Teig längs und quer dritteln, so dass jeweils neun Rechtecke entstehen. Ca. 1 EL Butter schmelzen.

Mit jeweils drei Filo-Teig wird nun jeweils eine Vertiefung eines Muffinbackblechs ausgelegt. Dafür die Form zuerst mit flüssiger Butter einstreichen. Dann eines der Rechtecke so in die Vertiefung legen, dass der Boden bedeckt ist und der Teig oben übersteht. Den Filo-Teig bis zur Höhe der Vertiefung des Blechs mit flüssiger Butter bestreichen und das zweite Teig-Rechteck versetzt darauflegen - also so, dass wieder der Boden der Vertiefung bedeckt ist und der überstehende Teil nun versetzt zum ersten Rechteck aus der Vertiefung herausschaut. Wieder mit flüssiger Butter bestreichen und das dritte Teig-Rechteck in die Vertiefung drücken, so dass nun am Boden drei Teigschichten liegen und der Teig rundherum aus den Vertiefungen heraussteht. Nochmals mit flüssiger Butter bestreichen.


250 g Ziegenfrischkäse in den Teigmulden verteilen. Das Preiselbeer-Confit daraufgeben.


Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 8 Minuten backen.

Das Rezept ergibt 12 gefüllte Körbchen. Am Besten schmecken die Teig-Körbchen noch warm, aber man kann sie natürlich auch kalt essen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

4 Scheiben Filo-Teig
2 kleine rote Zwiebeln
2 EL Butter
1 EL brauner Zucker
1 1/2 TL Essig
3 EL Preiselbeeren aus dem Glas
Salz
Pfeffer
250 g Ziegenfrischkäse

Mittwoch, 8. Juni 2011

Tanga-Kekse


Im Internet sieht man immer wieder mal Bilder von diesen Keksen und nun kam auch bei mir die Gelegenheit, sie zu verschenken.

Die Kekse habe ich nach einem Rezept von Meaghan gebacken:

Dafür 230 g weiche Butter mit 125 g Puderzucker schaumig schlagen. Ein Ei sowie das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote unterrühren. 400 g Mehl mit 1 TL Salz mischen, zum Teig geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts alles gut verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank zwei Stunden ruhen lassen.

Kurz vor Ende der Ruhezeit des Teiges das Royal Icing für die Tangas anrühren: 250 g Puderzucker sieben. Ein Eiweiß in eine Schüssel geben und den Faden herausfischen. Einen Spritzer Zitronensaft zugeben und kurz verrühren. Nun unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät nach und nach den Puderzucker zugeben. Je nach größe des Eis wird nicht die komplette Menge Puderzucker benötigt. Das Icing hat die richtige Konsistenz, wenn es fest genug ist um sich aufspritzen zu lassen ohne zu verlaufen. Das Royal Icing mit Frischhaltefolie bedecken und eine Stunde ruhen lassen.

Nun den Keksteig portionsweise verarbeiten - den gerade nicht benötigten Teig wieder in die Folie wickeln und in den Kühlschrank legen. Den Teig auf der bemehlen Arbeitsfläche ausrollen (ich lege dazu eine Lage Frischhaltefolie auf den Teig, so klebt das Nudelholz nicht an, die Frischhaltefolie aber immer mal wieder anheben und neu auflegen, damit sich keine Falten auf dem Teig abdrücken) und mit einem Ausstecher Herzen ausstechen. Die Spitze der Herzen mit einem Messer wegschneiden und die so entstandenen Popos (also das auf den Kopf gestellte Herz ohne Spitze) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Die Kekse nach und nach im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten backen, dann vollständig auskühlen lassen.

Nun das Royal Icing nochmal kurz mit dem Handrührgerät aufschlagen. Eine kleine Menge abnehmen und in eine kleine Schüssel umfüllen. Den Rest wieder mit Frischhaltefolie abdecken. Die abgenommene Menge nun mit schwarzer Lebensmittelfarbpaste einfärben. Das Icing in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle oder in eine Schreibflasche füllen und die Konturen der Tangas aufzeichnen. Am Rand der Konturen entlang kleine Punkte aufspritzen. Die Konturen trocknen lassen (geht relativ schnell, bis ich alle Konturen gemalt hatte, waren die ersten schon wieder fest).

Erneut eine kleine Menge Royal Icing abnehmen und in eine kleine Schüssel geben. Den Rest des Icings wieder mit der Folie gut abdecken. Tröpfchenweise etwas Wasser zum abgenommenen Teil zufügen und unterrühren, bis das Icing zähflüssig ist. Wiederum in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle oder eine Schreibflasche füllen und die Spitze erstmal mit einem Zahnstocher verschließen, damit das Icing nicht vorne antrocknet, bis es gebraucht wird.

Eine weitere kleine Menge Royal Icing abnehmen (und natürlich den Rest wieder gut mit Folie abdecken), in eine kleine Schüssel geben und mit Lebensmittelfarbpaste z. B. rot einfärben. Tröpfchenweise Wasser zugeben, bis auch diese Portion zähflüssig ist und in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle oder eine Schreibflasche füllen.  

Nun die Konturen der Tangas zuerst mit dem gefärbten Icing ausfüllen. Das funktioniert im Prinzip wie Window Colour ;) Die Farbe also in die Konturen spritzen und etwas verteilen, insbesondere in den Ecken. Das Icing sollte dann so verlaufen, dass sich eine glatte Oberläche bildet. Mit dem weißen Icing nun kleine Punkte in die noch feuchte Farbe malen. Die Punkte entweder so lassen oder einen Zahnstocher einmal durch den Punkt ziehen, so dass sich kleine Herzen ergeben.

Ich habe Tangas in rot, lila und gelb mit weißen Punkten und Herzen gemacht.


Die Kekse nun einige Stunden trocknen lassen und dann bis zum Verschenken in eine luftdichte Dose geben. Die Kekse bitte nicht im Kühlschrank lagern, das Royal Icing verträgt die hohe Luftfeuchtigkeit dort nicht und zerfließt.

Ich habe nicht den kompletten Keksteig verbraucht - es wären sonst einfach zu viele Hinterteile geworden ;) Laut Meaghan lässt sich der Teig aber in einem Gefrierbeutel einfrieren und später über Nacht im Kühlschrank wieder auftauen. Eingefroren ist der restliche Teig nun schonmal. Ich bin gespannt, ob er sich nach dem Auftauen noch genauso gut verarbeiten lässt.


Natürlich gab es auch eine passende Verpackung dazu.


Bei Bee-Inspired habe ich eine tolle Anleitung für kleine "Milch-Kartons" gefunden. Ich habe die Vorlage dazu auf Din-A-4 vergrößert und auf die Rückseite eines Fotopapiers gedruckt. Auf die Vorderseite habe ich dann Spitze in verschiedenen Farben aufgedruckt und die Schachteln nach der Anleitung zusammengebaut.

Bevor ich die Kekse eingefüllt habe, habe ich die Schachteln mit Folie ausgelegt, damit es keine unschönen Fettflecken von den Keksen gibt ;) Verschlossen habe ich die Schachteln mit doppelseitigem Klebeband. Vorne habe ich mit kleinen Abstandshaltern noch einen jeweils farblich passenden "Happy-Birthday"-Schriftzug aufgeklebt und oben eine kleine Schleife angebracht.





Wie eingangs ja schon erwähnt, habe ich die Kekse verschenkt, da liegt es nahe, den Beitrag bei Zorras aktuellem Blogevent einzureichen. Gastgeberin ist diesmal das Gourmet-Büdchen und hat sich das wundervolle Thema Geschenke aus der Küche ausgesucht.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Kekse:
230 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei
Mark von 1 Vanilleschote
400 g Mehl
1 TL Salz

Für das Royal Icing:
1 Eiweiß
1 Spritzer Zitronensaft
250 g Puderzucker
Lebensmittelfarbpaste

Sonntag, 5. Juni 2011

Minzlimonade


Lange Zeit dachte ich, ich mag keine Minze - wahrscheinlich, weil mir bei dem Gedanken zuerst After Eight oder andere Minz-Schokolade einfällt *bääh* - aber irgendwie werde ich immer öfter vom Gegenteil überzeugt und mittlerweile finde ich (wie man vielleicht an den Rezepten der letzten Wochen erkennen kann) Minze sogar ziemlich toll - wenn sie nicht gerade mit Schokolade kombiniert wird ;) In einem Lokal hier in der Nähe wird in den Sommermonaten immer "Minzschorle" angeboten, ein Minzsirup, der frisch mit Mineralwasser aufgegossen wird. Und da ich das sooo lecker finde, wollte ich es auch selbst mal probieren.

Für den Minzsirup wird die Schale von zwei Bio-Zitronen abgerieben und der Saft ausgepresst. Die Zitronenschale, den Zitronensaft, 100 g Zucker und 300 ml Wasser in einen Topf geben und aufkochen. Vom Herd nehmen und 30 g frische Minze dazugeben. Mit geschlossenem Deckel abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen den Sirup durch ein Sieb gießen, um die Minze und die Zitrone herauszufiltern und kühlstellen.


Zum Servieren wird der Sirup nun im Verhältnis 1:3 mit Mineralwasser aufgegossen (also 1/3 Minzsirup, 2/3 Mineralwasser).

Genau das richtige für den Sommer - lecker und frisch!

 

Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

2 Bio-Zitronen
100 g Zucker
300 ml Wasser
30 g frische Minze
Mineralwasser zum Auffüllen

Freitag, 3. Juni 2011

Rotkohl-Möhren-Salat mit Pfirsichen


Meine Schwägerin hatte mich letzte Woche gebeten, zu einer Feier einen Salat mitzubringen. Da Kartoffel- und Nudelsalat schon geplant waren, sollte es etwas Frisches sein. Gar nicht so einfach momentan, nachdem sämtliche Blattsalate, Gurken und Tomaten ausfallen. Ich habe mich dann für eine Kombination aus Rotkohl und Möhren entschieden, wobei ich natürlich auch dabei darauf geachtet habe, woher das Gemüse kommt. Und um zumindest ein wenig Sommer in den eigentlich eher winterlichen Salat zu bringen habe ich noch Pfirsiche dazu gemacht.

Für eine Party-Portion wird ein kleiner Kopf Rotkohl - der Strunk wird vorher entfernt - fein gehobelt. Ein Kilo Möhren schälen und in Streifen oder Scheiben schneiden. Ich habe mit dem Sparschäler Streifen abgeschält. Dazu kommen vier in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln sowie sechs geschälte und in dünne Scheiben geschnittene Pfirsiche.

Für das Dressing 12 EL Öl, 8 EL Essig (ich habe einen Kräuter-Essig genommen), 7 EL Zitronensaft, 2 TL Dijon-Senf und 2 EL Honig gut vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

100 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl rösten, auf einen Teller geben und auskühlen lassen.

Das Dressing sowie die Pinienkerne über den Salat geben, alles gut vermischen und einige Stunden durchziehen lassen.



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Salat:
1 kleiner Kopf Rotkohl
1 kg Möhren
4 Frühlingszwiebeln
6 Pfirsiche
100 g Pinienkerne

Für das Dressing:
12 EL Öl
8 EL Essig
7 EL Zitronensaft
2 TL Dijon-Senf
2 EL Honig
Salz
Pfeffer
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