Sonntag, 31. Juli 2011

Mini-Pizza-Blümchen mit Quark-Öl-Teig


Dieses Jahr am 1. Mai waren wir mit Freunden ein bisschen laufen und haben dann auf einem Spielplatz ein Picknick gemacht. Zwar ist der 1. Mai nun schon eine Weile her, ich möchte Euch aber trotzdem noch meine kleinen Pizza-Blümchen zeigen, die ich für das Picknick gebacken hatte.

Das Rezept ergibt 30 bis 35 Blümchen mit einem Durchmesser von je ca. 8 cm.

Der Pizzateig ist hier mal kein Hefe-, sondern ein Quark-Öl-Teig. Dafür werden 300 g Quark (20 %) mit 90 ml Öl und 100 ml Milch verrührt. 600 g Mehl mit 2 Päckchen Backpulver und 1 TL Salz mischen, hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten ruhen lassen.

Den Teig nun ausrollen, mit einem Keksausstecher die Blümchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.


Eine Dose feinstückige Tomaten (400 g) mit Salz, Pfeffer und Pizzagewürz abschmecken und auf den Blümchen verteilen. 


Nun können die kleinen Pizzen nach Lust und Laune belegt werden. Ich habe meine mit 50 g Putenbrust, 50 g Kräutersalami, 3 Scheiben ungezuckerter Ananas aus der Dose und 125 g Mozzarella (alle klein geschnitten) belegt. Darauf habe ich nochmal etwas Pizzagewürz gestreut.


Die kleinen Pizzen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für ca. 20 Minuten backen.

Natürlich kann man auch andere Formen ausstechen, z. B. Sterne oder Herzen :)




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Quark-Öl-Teig:
300 g Quark (20 %)
90 ml Öl
100 ml Milch
600 g Mehl
2 Päckchen Backpulver
1 TL Salz

Für den Belag (beispielsweise):
1 Dose feinstückige Tomaten (400 g)
50 g Putenbrust
50 g Kräutersalami
3 Scheiben ungezuckerte Ananas aus der Dose
125 g Mozzarella
Salz
Pfeffer
Pizzagewürz

Donnerstag, 28. Juli 2011

Kräuter-Bandnudeln


Da Freunde von uns in ihr neues Haus gezogen sind, war ich auf der Suche nach einer netten Kleinigkeit als Geschenk. Fündig geworden bin ich bei Steph und ihren wunderschönen Nudeln mit ganzen Kräutern.

Mein Nudelteig ist allerdings ohne Ei: 500 g Hartweizengrieß auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde in der Mitte formen. 7 TL mildes Olivenöl, 1/2 TL Salz und 200 ml Wasser in die Mulde geben.


Nach und nach mit einer Gabel Grieß vom Rand her in die Flüssigkeit einarbeiten bis sich der Teig mit den Händen kneten lässt. Nun ca. 15 Minuten kräftig mit den Händen kneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist. Der Teig sollte trocken sein, aber nicht rissig oder krümeln. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und bei Zimmertemperatur eine Stunde ruhen lassen.

Den Nudelteig nun portionsweise weiter verarbeiten, den nicht benötigten Teil wieder in Frischhaltefolie wickeln.

Ich habe glatte Petersilie für die Pasta genommen, wie man auf den Fotos im Kuriositätenladen sieht, sehen aber auch verschiedene andere Kräuter sehr schön aus.

Den Nudelteig mit der Nudelmaschine bis zur Stufe 6 ausrollen. Die Teigbahn doppelt legen, um die Mitte zu markieren und wieder auseinanderlegen. Auf der einen Hälfte der Teigbahn nun die Petersilie (dicke Stiele vorher entfernen!) mit dem Stiel von der Mitte weg verteilen.


Die andere Hälfte wieder darüberklappen und mit einem Nudelholz etwas andrücken. Die Teigplatte mit der geschlossenen Seite voraus erneut durch die Nudelmaschine drehen - erst Stufe 4, dann 5 und schließlich auf Stufe 6. Der Teig kann zwischendurch immer mal wieder mit etwas Mehl bestäubt werden.

Mit einem Teigrädchen oder einem scharfen Messer nun breite Bandnudeln schneiden.

Zum Verschenken müssen die Nudeln natürlich getrocknet werden: Dafür die Nudeln bei Zimmertemperatur aufhängen und etwas antrocknen lassen, dann auf Küchenhandtücher legen und vollständig trocknen lassen.


Bitte entschuldigt die zum Teil so schlechten Bilder. Solche größeren Projekte entstehen bei mir meist abends/nachts und da ist die Beleuchtung nicht mehr so besonders ;)




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

500 g Hartweizengrieß
7 TL mildes Olivenöl
1/2 TL Salz
200 ml Wasser
frische Kräuter nach Wahl
Mehl zum Bestäuben

Sonntag, 24. Juli 2011

Vanille-Cupcakes mit Heidelbeer-Joghurt-Frosting


Bei Katie ist wieder Feierstimmung! Glückwunsch zu mittlerweile 466 regelmäßigen Lesern! Aus diesem Anlass veranstaltet Katie wieder einen kleinen Wettbewerb, diesmal zum Thema "Summer Breeze". Sommerzeit ist Beerenzeit, deshalb gibt es von mir natürlich beerige Cupcakes. Für die Frische noch etwas Joghurt mit ins Frosting - perfekt :)

Das Rezept ergibt 24 - 27 Cupcakes.

Die Deko-Idee habe ich bei flickr entdeckt - die Fondant-Ornamente sind ganz leicht herzustellen, machen aber ganz schön was her. Die Deko sollte schon einige Zeit vorher gemacht werden, damit der Fondant trocknen und härten kann.

Für die Ornamente wird einfach weißer Fondant ausgerollt, in schmale Streifen geschnitten und diese Streifen werden dann hochkannt gestellt und nach belieben in Form gedreht und gebogen. Bei einem Teil der Ornamente habe ich aus den Fondantstreifen kleine Herzen ausgestochen (die ich dann ebenfalls auf die Cupcakes gestreut habe) oder Muster eingeprägt. Nach dem Trocknen habe ich die Ornamente mit etwas Glitzer abgepudert.


Für die Vanille-Cupcakes 120 g weiche Butter mit 250 g Zucker schaumig schlagen. 3 Eier nach und nach unterrühren. Das Mark von 2 Vanilleschoten herauskratzen und ebenfalls unterrühren. In einer Schüssel 360 g Mehl mit 1 1/2 Päckchen Backpulver mischen und abwechselnd mit 300 ml Milch unter den Teig rühren. Bitte darauf achten, dass alle Zutaten die gleiche Temperatur haben, sonst wird der Teig grieselig. Also Butter, Eier und Milch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.

Papierbackförmchen in ein Muffinbackblech stellen und den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 einfüllen. Die Cupcakes im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen.


Für das Frostig 260 g Heidelbeeren (frisch oder TK - dann vorher auftauen lassen) fein pürieren. Mit 260 g Naturjoghurt (3,5 % Fett), 100 g Puderzucker und einem Spritzer Zitronensaft verrühren.


7 Blätter weiße Gelatine nach Packungsanweise einweichen, ausdrücken und in eine Rührschüssel geben. Im warmen Wasserbad unter Rühren schmelzen. Aus dem Wasserbad nehmen und nach und nach unter Rühren mit dem Handrührgerät einige Esslöffel der Heidelbeer-Joghurt-Mischung hineingeben. Die restliche Heidelbeer-Joghurt-Mischung langsam zugeben und währenddessen immer weiter rühren.

500 g Sahne - ggf. mit 2 - 3 Päckchen Sahnefest - steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.


Das Frosting im Kühlschrank fest werden lassen, bis es sich spritzen lässt (ca. 3 Stunden), dann in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.

Die Cupcakes mit den Fondant-Ornamenten sowie den kleinen ausgestochenen Herzen dekorieren.



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
120 g weiche Butter
250 g Zucker
3 Eier
2 Vanilleschoten
360 g Mehl
1 1/2 Päckchen Backpulver
300 ml Milch

Für das Frosting:
260 g Heidelbeeren (frisch oder TK)
260 g Natur-Joghurt (3,5 % Fett)
100 g Puderzucker
1 Spritzer Zitronensaft
7 Blatt weiße Gelatine
500 g Sahne


Donnerstag, 21. Juli 2011

Focaccia mit Ziegenkäse und karamellisierten Mandeln


Diese kleinen Fladenbrote waren sooo lecker, schon wenn ich die Bilder sehe, würde ich sie am Liebsten sofort wieder backen ;)

Zuerst wird für die Focaccia ein Hefeteig hergestellt: Dafür 1 Würfel Hefe und 1 EL Honig unter Rühren in 350 ml warmem Wasser auflösen. 750 g Weizenmehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die Hefemischung in diese Mulde geben. Mit einer Gabel etwas Mehl vom Rand dazunehmen und zu einem dünnflüssigen (etwa wie Pfannkuchenteig) Vorteig anrühren. Diesen abgedeckt an einem warmen Ort für 15 Minuten gehen lassen.

Nun 1 EL abgeriebene Zitronenschale, 1 EL Salz und 5 EL Olivenöl zugeben und alles zusammen zu einem glatten Teig verkneten (mindestens fünf Minuten kneten, bis der Teig elastisch und glänzend ist). Diesen nochmals abgedeckt an einem warmen Ort für 45 Minuten gehen lassen.

Nach der Gehzeit den Teig nochmal kurz durchkneten und in acht gleich große Stücke teilen. Aus jedem Stück einen kleinen Fladen formen, diese auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche setzen und nochmals mit einem Küchenhandtuch abgedeckt für 30 Minuten gehen lassen.

Währenddessen 45 g Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Pfanne vom Herd ziehen und 100 g Mandelstifte unterrühren. Die Masse auf ein Backpapier verteilen und vollständig auskühlen lassen. Dann grob hacken oder zerbröseln.


Weiterhin 1/2 Bund Thymian waschen, trocknen und die Blätter abzupfen. 250 g Ziegenkäse in Stücke brechen oder reiben.

Nun zuerst den Ziegenkäse auf den Focaccia verteilen und etwas andrücken. Darauf kommen die karamellisierten Mandeln und der Thymian. Die Fladen zum Schluss noch mit etwas Olivenöl (etwa 3 EL für alle zusammen) beträufeln.


Die Focaccia im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze für ca. 30 Minuten backen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

1 Würfel Hefe
1 EL Honig
750 g Weizenmehl
1 EL Salz
1 EL abgeriebene Zitronenschale
8 EL Olivenöl
45 g Zucker
100 g Mandelstifte
1/2 Bund Thymian
250 g Ziegenkäse

Sonntag, 17. Juli 2011

Gefüllte Himbeer-Cupcakes mit Himbeer-Frischkäse-Frosting


Mein Patenkind hatte sich zum Geburtstag Himbeer-Cupcakes gewünscht. Der Wunsch ist mir natürlich Befehl ;) Nur eine passende Deko musste noch her. Beim Durchblättern des Buchs What's New, Cupcake?* bin ich dann auf die Flamingos gestoßen.

Ich habe allerdings die Materialien etwas geändert: Im Original sind Flügel und Hälse aus Candy Melts, die Köpfe aus Jelly Beans und die Schnäbel auch aus irgendwelchen Süßigkeiten. Da ich weder Candy Melts noch Jelly Beans zur Verfügung hatte, habe ich Royal Icing und Fondant benutzt. Leider ist das Royal Icing für die Hälse aber nicht besonders gut geeignet (oder mein Icing war nicht flüssig genug), denn es haben sich beim Trocknen leider Risse gebildet :(

Für das Royal Icing 250 g Puderzucker sieben. 1 Eiweiß (ohne Faden) mit einem Spritzer Zitronensaft verrühren. Unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät löffelweise den Puderzucker zugeben. Je nach Größe des Eis ist vielleicht nicht die ganze Menge Puderzucker nötig. Das Royal Icing sollte so fest sein, dass es sich spritzen lässt ohne zu verlaufen. Das Icing mit einer Lage Frischhaltefolie abdecken und eine Stunde ruhen lassen.

Das Icing nun mit Lebensmittelfarbpaste rosa einfärben. Einen Teil des Icings in eine Schreibflasche oder einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen (restliches Icing wieder gut mit Frischhaltefolie abdecken), auf Folie oder Backpapier die Konturen der Flügel aufspritzen und etwas antrocknen lassen. Wenn man die Motive auf Folie spritzt hat das den Vorteil, dass man sich eine Vorlage ausdrucken und darunter legen kann. Bitte darauf achten, dass man rechte und linke Flügel benötigt, also die gleiche Anzahl auch spiegelverkehrt spritzen. Ich habe einige Flügel mehr gemacht als ich eigentlich gebraucht habe - als Ersatz, falls einer zerbricht o. ä.

Währenddessen das übrige Icing mit etwas Wasser verdünnen und in ein hohes schmales Gefäß (z. B. ein Sektglas) füllen. Salzstangen (auch hier habe ich einige mehr als benötigt gemacht, was auch gut war, da mir ein paar abgebrochen sind) vom Salz befreien und in das Icing tauchen. Die Salzstangen z. B. in eine Schale mit Mehl stecken und vollständig trocknen lassen. Ich habe sie bis zur Weiterverarbeitung einen kompletten Tag trocknen lassen. Wie oben schon geschrieben ist das Icing leider während des Trocknens gerissen. Wer Candy Melts zur Verfügung hat, sollte lieber diese nehmen. Vielleicht hätte ich das Icing auch stärker verdünnen müssen?


Nun wieder zu den Flügeln: Das Icing ggf. noch weiter verdünnen und in eine Schreibflasche oder einen Spritzbeutel geben und die Flügel ausmalen. Das Icing sollte so verdünnt sein, dass es zerläuft und eine glatte Oberfläche bildet. Auch die Flügel vollständig austrocknen lassen.


Am nächsten Tag werden die Köpfe auf die Hälse gesetzt: Dafür Fondant rosa einfärben, kleine Eier formen und mit den Salzstangen die benötigte Einkerbung hineindrücken. Sehr wenig Wasser mit einem Pinsel in diese Einkerbung streichen und die Salzstange festdrücken. Die Hälse wieder in die Mehlschale stecken und etwas antrocknen lassen.

Bis man alle Köpfe angebracht hat, ist der erste wieder bereit, um den Schnabel anzubringen: Dafür Fondant in zartrosa einfärben, einen kleinen Kegel formen, mit sehr wenig Wasser am Kopf ankleben und die Spitze nach unten biegen. Wiederum in die Mehlschale stecken und trocknen lassen.


Am nächsten Tag können dann mit schwarzer Lebensmittelfarbpaste die Augen aufgemalt und die Spitzen der Schnäbel mit einem Pinsel angemalt werden.

Die fertigen Köpfe sollten nun mindestens ein, zwei Tage - länger ist überhaupt kein Problem - trocknen, bevor sie auf die Cupcakes kommen.


Und nun das Rezept für die Cupcakes (ergibt ca. 23 Stück): Am Donnerstag hatte ich schon das Rezept für den Himbeer-Curd gebloggt. Dieser wurde nun in die Cupcakes verarbeitet. Da sich der Curd ja nur ca. zwei Wochen hält, hätten wir es ohnehin nicht geschaft alles aufzuessen.

Für die Cupcakes werden 300 g Mehl, 1 1/2 TL Backpulver, 1/2 TL Natron und 1 Prise Salz in einer Schüssel vermischt.

In einer weiteren Schüssel 115 g weiche Butter mit 175 g Zucker schaumig schlagen. 4 Eiweiß nach und nach unterrühren. 190 g Himbeer-Curd einrühren. Nun die Mehlmischung abwechselnd mit 200 ml Buttermilch unterrühren. Wichtig ist, dass alle Zutaten die gleiche Temperatur haben, sonst wird der Teig grieselig. Deshalb bitte Butter, Eier, Himbeer-Curd und Buttermilch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.

Den Teig bis zur Höhe von ca. 3/4 in Papierförmchen (am Besten in ein Muffinbackblech gestellt) verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 30 Minuten backen, dann vollständig auskühlen lassen.

Die Cupcakes werden nun mit einem Klecks Himbeer-Curd gefüllt: Dafür mit einem runden Ausstecher oder einem scharfen Messer den Cupcake etwas aushöhlen, das Himbeer-Curd hineingeben und den oberen Teil des Ausschnitts als Deckel wieder darauf setzen. Hier hatte ich davon schonmal Fotos gemacht. Für alle Cupcakes zusammen habe ich etwa 110 g Himbeer-Curd benötigt.

Für das Frosting 400 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) mit 280 g Himbeer-Curd verrühren. 200 g Sahne mit 2 Päckchen Sahnefest steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Das Frosting in einen Spritzbeutel mit feingezackter Sterntülle füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Die Hälse der Flamingos aus der Mehlschale nehmen, das Mehl etwas abklopfen, die Salzstangen unten auf benötigte Länge kürzen (die Salzstangen sollten aber noch bis in den Teig reichen) und in den Cupcake stecken. Links und rechts jeweils einen Flügel in das Frosting stecken.
Das Frosting verträgt sich leider nicht allzugut mit dem Royal Icing, deshalb die Deko bitte erst kurz vorm Servieren in den Cupcake stecken, damit die Flügel nicht zerlaufen. Wer für Flügel und Hälse Candy Melts nimmt kann natürlich auch gleich fertig dekorieren.


Und hier wieder ein Foto vom Anschnitt:



Und alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
300 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
115 g weiche Butter
175 g Zucker
4 Eiweiß
200 ml Buttermilch

Für die Füllung:
ca. 110 g Himbeer-Curd

Für das Frosting:
400 g Frischkäse
200 g Sahne
2 Sahnefest

Für die Deko:
250 g Puderzucker
1 Eiweiß
1 Spritzer Zitronensaft
(mindestens) 23 Salzstangen
Fondant
Lebensmittelfarbpaste in rosa und schwarz

Donnerstag, 14. Juli 2011

Himbeer-Curd


Dieses Rezept stammt aus dem Buch "Geschenke aus meiner Küche" von Annik Wecker* und wird dort mit "hoher Suchtfaktor" beschrieben. Das trifft es ziemlich gut :)

Für ca. 4 Gläser Himbeer-Curd á 250 ml lässt man 1 kg Tiefkühl-Himbeeren auftauen, gibt sie zusammen mit 2 EL Wasser in einen Topf und bringt sie zum kochen. Unter Rühren etwas köcheln lassen, so dass die Himbeeren zerfallen. Den Topf vom Herd ziehen und die Himbeeren durch ein Sieb streichen oder durch ein Tuch pressen (für solche Zwecke eignen sich z. B. Molton-Tücher, also diese Spucktücher für Babys).

Den Himbeersaft zusammen mit 450 g Zucker, 1/2 TL Salz, 120 g in Stücke geschnittener kalter Butter und 4 Eiern Größe L (oder 5 Eiern Größe M) in eine Metallschüssel geben. Die Schüssel auf einem Topf mit Wasser auf den Herd stellen und die Masse bei mäßiger Hitze mit einem Schneebesen schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Das Wasser des Wasserbads nun zum kochen bringen. Die Himbeermasse dabei mit einem Holzkochlöffel dauernd rühren. So lange rühren, bis der Curd "dick vom Löffel tropft" (während des Abkühlens wird das Curd aber nochmals etwas dicker). Vorsicht: Die Masse darf nicht kochen! Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen und den Curd sofort heiß in sterile Schraubgläser abfüllen. Die Gläser umdrehen und fünf Minuten auf dem Kopf stehen lassen.

Mein Curd ist wahrscheinlich etwas flüssiger als gedacht, da er nicht wie im Buch beschrieben "dick vom Löffel" getropft, sondern eher zähflüssig vom Löffel geflossen ist. Nachdem bis zu diesem Stadium aber schon eine ganze Weile vergangen und die Masse schon recht heiß war, hatte ich bedenken, dass sie doch anfängt zu kochen, wenn ich sie noch länger über dem Wasserbad stehen lasse (leider habe ich kein Thermometer, um das genau zu prüfen). Ich habe deshalb auf einem kleinen Teller eine Gelierprobe gemacht (einige Topfen auf einen Teller und eine Minute in den Kühlschrank) und war mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn es vielleicht von der Autorin etwas fester gedacht war.

Das Himbeer-Curd bitte im Kühlschrank aufbewahren. Es ist etwa 2 Wochen lang haltbar.



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

1 kg Tiefkühl-Himbeeren (frische gehen natürlich auch)
450 g Zucker
1/2 TL Salz
120 g kalte Butter, in Stückchen
4 Eier, Größe L


Sonntag, 10. Juli 2011

Spundekäse, Bananen-Curry-Dip & Blätterteigstangen


Ich finde es einfach schön, etwas zum Knabbern auf dem Tisch zu haben, wenn Besuch kommt. Und ein oder zwei Dips dazu sind schnell gemacht. Diesmal habe ich Spundekäse und einen Bananen-Curry-Dip gemacht. Dazu ein paar schnelle Blätterteigstangen, fertig.

Für den Spundekäse 1/2 Zwiebel und 1/2 Knoblauchzehe fein reiben. Zusammen mit 75 g Frischkäse, 75 g Magerquark und 75 g Schmand in eine Schüssel geben und gut verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken und einige Stunden oder über Nacht durchziehen lassen.


Für den Bananen-Curry-Dip eine Banane mit der Gabel gründlich zerdrücken. Zusammen mit 100 g Frischkäse, 50 g Mayonnaise und 100 g Schmand verrühren. Mit Salz und Curry abschmecken.


Zum dippen habe ich aus einer Rolle frischem Blätterteig kleine Stangen gebacken. Dafür den Blätterteig in Streifen schneiden, die Streifen mit verquirltem Ei bestreichen und nach Wunsch mit Salz, Kräutersalz oder Kümmel bestreuen. Ich habe neben Kümmel wieder das schwarze Hawaii-Salz genommen. Die Blätterteigstreifen nun einmal verdrehen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die nun nach oben gekehrte Unterseite nochmals mit etwas verquirltem Ei bestreichen.


Die Stangen bei 175 °C Umluft im Backofen backen, bis sie gebräunt sind (ich habe leider nicht auf die Uhr geschaut, wie lange das dauert).



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Spundekäse:
1/2 Zwiebel
1/2 Knoblauchzehe
75 g Frischkäse
75 g Magerquark
75 g Schmand
Salz
Pfeffer
Paprikapulver

Für den Bananen-Curry-Dip:
1 Banane
100 g Frischkäse
50 g Mayonnaise
100 g Schmand
Salz
Curry

Für die Blätterteigstangen:
1 Rolle frischer Blätterteig
1 Ei
Salz
Kümmel

Donnerstag, 7. Juli 2011

Kräuter-Fougasse mit gesalzener Butter


Fougasse ist ein typisches Brot aus der Provence und wird wie ein Blatt geformt. Fougasse gibt es in allen möglichen Varianten, z. B. mit getrockneten Tomaten, mit Schinken oder als süße Variante mit Orangenblütenwasser. In "meinem" Fougasse stecken aber nur Kräuter der Provence. Das Rezept stammt aus dem Buch "Brot backen"*.

Für ein Fougasse werden zuerst 8 g frische Hefe in 100 ml lauwarmem Wasser unter Rühren aufgelöst. In einer Schüssel 250 g Mehl, 1 gestr. TL Salz, 1 EL Zucker und 1 TL getrocknete Kräuter der Provence vermischen. In die Mitte einer Mulde drücken und das Hefewasser hineingeben. Das Hefewasser mit etwas Mehl vom Rand mit einem Holzkochlöffel zu einem zähflüssigen Teig verrühren, mit einem Küchenhandtuch abdecken und 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Nun 35 ml Olivenöl hinzugeben und alles mit dem restlichen Mehl zusammen mit dem Holzkochlöffel verrühren. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und für ca. 10 Minuten kneten, bis ein elastischer Teig entstanden ist. Dabei bei Bedarf löffelweise weiteres Wasser zugeben.

Den Teig zu einer Kugel formen und in die Schüssel zurückgeben.


Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt erneut 1 1/2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig das doppelte Volumen erreicht hat.


Den Teig mit den Fingerknöcheln abschlagen (also mit den Fingerknöcheln herunterdrücken, so dass die Luft entweicht) und für 10 Minuten offen stehen lassen.

Den Teig auf ein mit Olivenöl bestrichenes Backblech geben und per Hand ein ca. 35 cm langes oval ziehen. Das Oval mit einem scharfen Messer so einschneiden, dass sich die gewünschte Blattform ergibt. Die einzelnen Einschnitte mit den Fingern noch etwas vergrößern. Das Fougasse nochmals mit einem Küchenhandtuch bedeckt für 45 Minuten gehen lassen.


Das Brot im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es sich hohl anhört, wenn man mit den Fingerknöcheln gegen die Unterseite klopft.



Wir haben dazu einfach gesalzene Butter gegessen, die ja schnell selbst gemacht ist. Ich habe allerdings kein normales Salz dafür benutzt, sondern schwarzes Hawaii-Salz.


Die schwarze Farbe erhält das Salz durch Aktivkohle. Wenn man das Salz pur probiert schmeckt man schon einen Unterschied zu anderen Salzsorten, allerdings gehört es meiner Meinung nach trotzdem eher in die Kategorie "kann man auch drauf verzichten" ;) ABER: Es sieht eben einfach wunderschön aus :)


Ich habe das schwarze Salz also gemahlen und mit weicher Butter vermischt, zu einer Rolle geformt, in Frischhaltefolie gewickelt und in den Kühlschrank gegeben. Nach dem Festwerden lässt sich die Butter dann mit einem Zackenmesser in Scheiben schneiden.


Und wieder alle Zutaten auf einen Blick:

Für das Fougasse:
8 g frische Hefe
100 ml lauwarmes Wasser (ggf. auch etwas mehr)
250 g Mehl
1 gestr. TL Salz
1 EL Zucker
1 TL getrocknete Kräuter der Provence
35 ml Olivenöl

Sonntag, 3. Juli 2011

Gefüllte Schokoladen-Cupcakes mit Schokoladen-Schmand-Frosting


Diese Schokoladen-Cupcakes haben ihren Namen wirklich verdient: Ein super-schokoladiger Teig, gefüllt mit einem Klecks Ganache, darauf ein Schokoladen-Schmand-Frosting. Und obwohl es sich vielleicht so anhört: Diese Cupcakes sind keineswegs megasüß, denn außer 150 g Zucker im Teig kommen sie alleine mit der Süße der Schokolade aus.

Das Rezept ergibt ca. 25 bis 28 Cupcakes (und enthält insgesamt 7 Tafeln Schokolade!). 

Für die Deko habe ich Dekorfolie benutzt - geht ganz einfach, macht aber viel her. Ich habe etwa 2/3 der Folie benötigt, den Rest habe ich vorher einfach mit einer Schere abgeschnitten und wieder weggepackt.


Die Dekorfolie wird auf ein Stück Backpapier gelegt. Zartbitterkuvertüre (ich habe 100 g benötigt) hacken und im Wasserbad schmelzen, dann dünn auf die Folie streichen. Sobald die Kuvertüre etwas angetrocknet ist - also noch cremig ist, aber nicht mehr zerläuft - mit einem scharfen Messer in die gewünschte Form schneiden, z. B. Dreiecke.


Die Kuvertüre nun vollständig erhärten lassen, mit Hilfe von zwei Holzbrettern umdrehen und die Folie abziehen - fertig. Die Deko kann auch schon einige Tage vor dem Backen gemacht werden.

Für die Cupcakes wird 200 g Schokolade (45 % Kakaoanteil) gehackt und im Wasserbad geschmolzen. Die Schokolade aus dem Wasserbad nehmen und nach und nach mit einem Schneebesen 250 g weiche Butter einrühren. Erstmal Beiseite stellen.

Nun mit dem Handrührgerät 4 Eier in einer Schüssel verrühren, dabei langsam 150 g Zucker zugeben und ca. 5 Minuten aufschlagen, bis sich eine helle cremige Masse ergibt. Die Schokoladen-Butter-Mischung unterrühren. In einer Schüssel 250 g Mehl, 100 g Kakaopulver, 2 TL Backpulver, 1 TL Natron und 1 Prise Salz mischen. Die Mehlmischung abwechseln mit 350 g saurer Sahne unter den Teig rühren.


Den Teig bis zur Höhe von ca. 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen füllen (diese ggf. vorher in ein Muffinbackblech stellen).


Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Ich habe einen Teil in den auf den Fotos zu sehenden Papierförmchen und einen Teil in normalen Papierförmchen gebacken. Bei den normalen Papierförmchen, die ich in einem Muffinbackblech stehen hatte, betrug die Backzeit etwas weniger als 20 Minuten, bei den festen Papierförmchen auf den Fotos hat es allerdings über 10 Minuten länger gedauert. Deshalb bitte eine Stäbchenprobe machen.

Die Cupcakes dann aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen.


Für die Ganache 150 g Schokolade (45 % Kakaoanteil) hacken und in eine Schüssel geben. 80 g Sahne in einem kleinen Topf aufkochen, über die Schokolade gießen und rühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. Die Ganache in den Kühlschrank stellen, bis sie fest genug ist, um sich spritzen zu lassen. Dabei ab und an umrühren.

In der Zwischenzeit aus den Cupcakes mit einem runden Ausstecher oder einem scharfen Messer kleine Zylinder ausstechen bzw. -schneiden, ggf. mit einem kleinen Löffel noch etwas weiter aushöhlen. Die oberen "Deckel" mit einem scharfen Messer abtrennen - sie werden später wieder auf die Füllung gesetzt - und erstmal Beiseite legen. Hier habe ich davon auch ein paar Bilder gemacht.

Wenn die Ganache fest genug ist, einen Spritzbeutel mit Lochtülle damit befüllen und in jeden Cupcake einen Klecks Ganache spritzen. Die Cupcakes dann mit den Deckeln wieder verschließen.


Für das Frosting 250 g Schokolade (45 % Kakaoanteil) hacken und zusammen mit 130 g Butter im Wasserbad schmelzen. Abkühlen lassen, bis die Masse wieder zähflüssig ist. Ich habe die Schokolade bei Raumtemperatur stehen lassen und etwa 45 bis 60 Minuten gewartet, man kann sie aber natürlich auch in den Kühlschrank stellen (dabei ab und zu umrühren). Nun 400 g Schmand, 1/2 TL Salz sowie das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote zur Schokolade geben und zu einer gleichmäßigen Masse verrühren.

Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Zur Deko jeweils ein Schokoladen-Dreieck auf das Frosting legen. Zusätzlich habe ich noch ein bisschen Gold-Glitzer auf das Frosting gestäubt.


Und so sehen die Cupcakes von Innen aus:




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
200 g Schokolade (45 % Kakaoanteil)
250 g weiche Butter
4 Eier
150 g Zucker
250 g Mehl
100 g Kakaopulver
2 TL Backpulver
1 TL Natron
1 Prise Salz
350 g saure Sahne

Für die Füllung:
150 g Schokolade (45 % Kakaoanteil)
80 g Sahne

Für das Frosting:
250 g Schokolade (45 % Kakaoanteil)
130 g Butter
400 g Schmand
1/2 TL Salz
1 Vanilleschote

Für die Deko:
100 g Zartbitterkuvertüre
2/3 einer Schokoladen-Dekorfolie

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