Sonntag, 28. August 2011

Mandel-Cupcakes mit Zwetschgen-Buttercreme


Und hier nun das Rezept für die Cupcakes, die ich zur Hochzeit und Taufe gebacken und mit den Keksen dekoriert habe. Es sind Mandel-Cupcakes mit Zwetschgen-Buttercreme.


Das Rezept ergibt ca. 23 Stück. Allerdings waren die Förmchen etwas höher als üblich. Das Buttercreme-Rezept hat ganz genau gereicht. Wenn man kleinere Förmchen hat, sollte man also entweder sparsamer mit der Creme umgehen oder etwas mehr davon machen.


Für die Mandel-Cupcakes 250 g weiche Butter mit 180 g Zucker schaumig schlagen. 4 Eier einzeln unterrühren. 200 g Mehl mit 300 g gemahlenen Mandeln, 1 Päckchen Backpulver und 1 Prise Salz mischen und abwechselnd mit 125 ml Milch unterrühren.

Papierförmchen in ein Muffinbackblech stellen und den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 einfüllen. Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.


Für das Frosting wird ein Zwetschgen-Pudding gekocht. Das macht man am Besten schon am Abend vorher, da der Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen muss. Auch die benötigte Butter (250 g) schon am Abend vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Pudding und Butter sollten die gleiche Temperatur haben, damit die Buttercreme nicht gerinnt.

Für den Zwetschgen-Pudding ca. 550 g Zwetschgen waschen, entsteinen und mit einem Spritzer Zitronensaft fein pürieren. Man benötigt insgesamt 500 ml Püree. Vom Zwetschgenpüree 6 bis 8 EL in eine kleine Schüssel geben und mit 1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver und 5 EL Zucker gut verrühren. Das restliche Püree in einen Topf geben, aufkochen, unter rühren etwas köcheln lassen (damit die Schale ihr Farbe abgibt), vom Herd ziehen, mit einem Schneebesen das Puddingpulver unterrühren und den Pudding nochmals aufkochen lassen. Eine Schicht Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit sich keine Haut bildet und den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.


Zur Fertigstellung der Buttercreme 250 g weiche Butter mit 50 g Puderzucker schaumig schlagen. Den Zwetschgen-Pudding esslöffelweise unterrühren. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.

Nun können die Kekse auf die Cupcakes gelegt werden.


Zwar ist auf den Cupcakes keine Fondant-Deko, ich habe mir aber vorgenommen, alle meine Frostings zukünftig auf Fondanttauglichkeit zu testen :) Ich habe also eine kleine Menge Frosting auf einen Teller gespritzt und einige Fondant-Teile (Blumen und einen Schmetterling) darauf gesetzt, den Teller beiseite gestellt und 24 Stunden gewartet. Fazit: Auf dieses Frosting kann man ohne Bedenken Frondant-Deko aufbringen. Blumen und Schmetterling haben den Test gut überstanden :) Allerdings habe ich nur mit kleinen Fondant-Teilen getestet. Ich weiß nicht, ob die Buttercreme dann automatisch auch zum Eindecken ganzer Torten geeignet wäre.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
250 g weich Butter
180 g Zucker
4 Eier
200 g Mehl
300 g gemahlene Mandeln
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
125 ml Milch

Für die Buttercreme:
ca. 550 g Zwetschgen
1 Spritzer Zitronensaft
1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver
5 EL Zucker
250 g weiche Butter
50 g Puderzucker


Donnerstag, 25. August 2011

Hochzeits- und Taufkekse


Ich wurde gebeten, für eine Hochzeit und gleichzeitiger Taufe Cupcakes zu backen. Für die Dekoration sollte es natürlich etwas sein, dass sowohl zur Trauung als auch zur Taufe passt. Nach einiger Sucherei im www habe ich mich für Herz-Kekse entschieden und diese dann entsprechend gestaltet.

Herz-Kekse als Braut und Bräutigam sieht man immer mal wieder im Netz. Ich habe mir als Vorlage diese Kekse ausgesucht. Die Idee zu den Kinder-Keksen stammt von Amanda und ihrem wundervollen Blog "I am baker". Die Kekse habe ich wieder nach diesem Rezept gebacken.

Ich habe Euch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Kekse erstellt. Das Rezept der Cupcakes gibt es dann beim nächsten Mal :)

Für alle Kekse wird Royal Icing benötigt. Sonst habe ich das Icing immer nach dem hier beschriebenen Rezept aus frischem Eiweiß gemacht. Diesmal habe ich das Eiweißpulver von Wilton ausgetestet. So wirklich begeistert bin ich davon allerdings noch nicht. Das Icing hat sich leider während des Trocknens an manchen Stellen leicht gelblich verfärbt. Vielleicht liegt es daran, dass in dieses Icing kein Zitronensaft hineinkommt. Ich werde beim nächsten Mal einen Spritzer mit unterrühren und sehen, ob es dadurch besser wird.

Wenn das Royal Icing - egal ob aus frischem Eiweiß oder aus Eiweißpulver - fertig ist, kann das Dekorieren der Kekse beginnen. Das gerade nicht benötigte Royal Icing bitte immer gut mit Frischhaltefolie abdecken, da es sonst austrocknet.


Die Braut

Zuerst werden die Konturen des "Kleids" mit Royal Icing aufgemalt. Ich habe dafür eine Dekor- oder Schreibflasche benutzt, in die ich das Icing gefüllt habe (wenn das Icing in der Flasche gerade nicht gebraucht wird, kann man oben einen Zahnstocher in die Öffnung stecken, damit es nicht austrocknet). Die Konturen etwas antrocknen lassen.


Nun wird etwas weißes Icing mit Wasser verdünnt. Bitte das Wasser immer nur tröpfchenweise zugeben, damit es nicht zu flüssig wird. Das Icing sollte wieder zurücklaufen und eine glatte Oberfläche bilden, wenn man mit einem Löffel eine Kerbe hineinzieht. Das verdünnte Royal Icing wieder in eine Dekorflasche füllen und das Kleid damit ausfüllen.


Bevor die Ornamente auf dem Kleid angebracht werden, sollte das Royal Icing zumindest auf der Oberfläche trocken sein. Mit unverdünntem Icing werden nun kleine Ornamente und Punkte auf das Kleid gespritzt. Ich habe auch noch eine Kette aufgespritzt und die mit einer kleinen Perlmutt-Zuckerkugel verziert.

Nach vollständigem Trocknen kann das Kleid noch mit Glitzerpulver abgepudert werden.



Der Bräutigam

Für den Bräutigam wird zuerst die Kontur des herausschauenden Hemdes mit weißem, unverdünnten Icing aufgespritzt, etwas antrocknen lassen...


... und dann mit verdünntem weißen Royal Icing ausgefüllt.


Für das Sakko wird etwas Royal Icing schwarz eingefärbt und wiederum zuerst die Kontur aufgezeichnet und etwas getrocknet.  


Für die Füllung muss - wie auch bei der Braut - schwarzes Icing tröpfchenweise mit Wasser verdünnt werden. Dann wird der Sakko damit ausgefüllt.


Wenn die schwarze Fläche etwas getrocknet ist, können mit weißem und schwarzem unverdünnten Icing die Details aufgemalt werden. Ich habe am Sakko noch eine kleine Fondant-Blume angebracht.



Die Tauf-Kekse

Getauft wurden zwei Kinder - Tom, ein Baby,  und Ben, ein 6jähriger. Die Kekse unterscheiden sich allerdings lediglich in der Frisur ;)

Für beide Sorten Kinder-Kekse wird zuerst die Kontur des Kopfes sowie die Finger aus unverdünntem, hautfarben eingefärbten Icing aufgemalt und etwas trocknen lassen.


Wie schon bei den Keksen oben wird das hautfarbene Icing nun tröpfchenweise mit Wasser verdünnt und der Kopf wird damit ausgemalt.


Tom habe ich eine kleine Locke auf den Kopf gesetzt...


und Ben eine kleine Igel-Frisur verpasst.


Wenn das hautfarbene Icing etwas getrocknet ist, werden die Gesichter mit schwarzem, unverdünnten Icing aufgemalt.



Zum Schluss habe ich noch die Namen der beiden Jungs mit auf die Kekse geschrieben.




Ich habe die Kekse in Etappen gemacht, um die Trocknungszeiten auszunutzen. Ich habe also erst die weißen Konturen bei Braut und Bräutigam aufgemalt. Bis ich damit fertig war, waren die ersten Kekse schon genügend getrocknet, so dass ich mit Ausfüllen anfangen konnte. Genauso habe ich dann bei den Kinder-Keksen erst alle Konturen, die Finger und die Haare aufgemalt und dann alles ausgefüllt. Danach waren die Braut- und Bräutigam-Kekse trocken genug, um die Ornamente und Details und danach auch die Gesichter bei den Kindern aufzumalen.

Wenn alle Kekse fertig sind, sollte das Icing komplett durchtrocknen, bevor die Kekse auf die Cupcakes kommen. Ich würde sie mindestens einen vollen Tag trocknen lassen, man kann die Kekse aber auch schon einige Tage vorher machen und sie nach etwa einem vollen Tag trocknen vorsichtig in eine Dose legen und aufbewahren, bis sie gebraucht werden.

Sonntag, 21. August 2011

Heidelbeer-Mohn-Nuss-Kuchen


Hasst Ihr es auch so, wenn Ihr voller Vorfreude an einem Rezept rumtüftelt und es dann nicht so klappt wie geplant? Manchmal ist es aber auch gar nicht so schlimm - wie bei diesem Heidelbeer-Kuchen. Leider sind die Heidelbeeren alle zum Boden der Form abgesunken, was mich wirklich geärgert hat als ich den Kuchen aus dem Ofen geholt habe. Aber geschmeckt hat er trotzdem - nur eben nicht mit Heidelbeeren im Teig, sondern mit einer leckeren Heidelbeerschicht über dem Mohn-Nuss-Teig :)

Wer trotzdem einen Tipp für mich hat, wie man Beeren dazu bringt, dort zu bleiben, wo man sie haben möchte, dem bin ich sehr dankbar :)

Für den Kuchen benötigt man 300 g Heidelbeeren - wer noch einen Guss und Deko darauf machen möchte braucht entsprechend mehr. Ich habe das Glück, dass ich einfach im Garten meiner Eltern Heidelbeeren pflücken kann :)


Zuerst wird folgende Mohnmasse hergestellt: 125 g gemahlenen Mohn mit 60 ml heißer Milch übergießen, gut vermengen und ca. 15 Minuten quellen lassen. 25 g weiche Butter, 30 g Puderzucker und 1 EL Stärke gut untermischen.

Für den Kuchen 250 g weiche Butter mit 200 g Zucker schaumig schlagen. 4 Eier einzeln unterrühren. Nun die Mohnmasse sowie 250 g Schmand unterrühren. 170 g Mehl mit 100 g gemahlenen Haselnüssen, 3 leicht gehäuften TL Backpulver und 1 gehäuften TL Natron mischen und dazurühren. Die 300 g Heidelbeeren unterheben.


Den Teig in eine gefettete und bemehlte Kranzform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten backen. Den Kuchen etwas abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen. Dadurch, dass sich die Heidelbeeren unten abgesetzt haben bildet sich dort recht viel Feuchtigkeit. Da ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, ob der Kuchen überhaupt gelungen ist oder ob die Feuchtigkeit wieder in den Kuchen einzieht, habe ich die Oberfläche mit einem Küchentuch etwas abgetupft.


Für den Guß habe ich einige Heidelbeeren zusammen mit etwas Zitronensaft und jeder Menge Puderzucker mit dem Pürierstab zerkleinert, auf den Kuchen gestrichen und noch einige Heidelbeeren darauf gesetzt. Leider verliert der Guß aber recht schnell seine Farbe.



Und alle Zutaten auf einen Blick:

125 g gemahlener Mohn
60 ml Milch
25 g weiche Butter
30 g Puderzucker
1 EL Stärke

250 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
250 g Schmand
170 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
3 leicht gehäufte TL Backpulver
1 leicht gehäufter TL Natron
300 g frische Heidelbeeren

Donnerstag, 18. August 2011

Hähnchenschnitzel mit Aprikosen-Zucchini-Risotto



... und schon wieder ein Rezept mit Fleisch in Verbindung mit leckerem frischem Obst. Lesen Sie diesmal: Aprikosen :)

Das Rezept reicht für 3 bis 4 Personen:

Erstmal zur Vorbereitung ein bisschen Schnibbelarbeit: 250 g Zucchini (gelb oder grün) waschen und in kleine Stücke schneiden. Eine rote Zwiebel schälen und hacken. Fünf Aprikosen schälen und in Würfel schneiden. 20 g Parmesan reiben. Drei bis vier Hähnchenschnitzel mit Salz und Pfeffer würzen.

Für das Risotto 450 ml Gemüsebrühe mit 200 ml Wasser mischen, in einen Topf geben, aufkochen und auf niedriger Stufe heiß halten.

Die Zwiebel und die Zucchini in etwas Öl in einem Topf andünsten. 180 g Risotto-Reis dazugeben und diesen ebenfalls andünsten, bis er glasig ist. Nun einen Schöpflöffel Brühe hinzugeben und rühren, bis die Flüssigkeit quasi vollständig aufgesogen ist. Dann den nächsten Schöpflöffel hinzugeben und so weiter, bis die Brühe vollständig verbraucht und der Reis bissfest ist. Das dauert etwa 20 Minuten. Dabei ständig rühren. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit die Aprikosen hinzufügen. Sobald der Reis fertig ist, den Parmesan unterrühren und mit Pfeffer, Curry und Zimt (nicht zu sparsam) abschmecken.

Währenddessen die Hähnchenschnitzel in einer Pfanne in etwas Öl durchbraten.

Noch ein kleiner Tipp: Wer Risotto-Rest hat, kann am nächsten Tag daraus Risotto-Küchlein backen. Dafür das kalte Risotto zu kleinen Küchlein (wie Fikadellen) formen, panieren und in der Pfanne backen.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

3 - 4 Hähnchenschnitzel
180 g Risotto-Reis
1 rote Zwiebel
250 g Zucchini
5 Aprikosen
450 ml Gemüsebrühe
200 ml Wasser
20 g Parmesan
Salz
Pfeffer
Curry
Zimt

Dienstag, 16. August 2011

Gaaaanz großes Danke!

Ich möchte mich ganz ganz riesig bei Euch bedanken für die vielen Kommentare unter meinem Geburtstags-Eintrag. Ich bin sehr gerührt über die lieben Worte und freue mich unglaublich über die vielen lobenden Kommentare :)

Natürlich habe ich mich aber auch über Eure kritischen Worte gefreut, wie sonst soll ich wissen, was ich verbessern müsste? Also natürlich auch Danke dafür :) Viele von Euch haben ja meinen gestreiften Hintergrund angesprochen - mit Recht. Es stimmt schon, dass der Hintergrund von den Fotos ablenkt. Ich mache mir schon seit einiger Zeit Gedanken über ein neues Outfit für meinen Blog, aber leider habe ich im Moment nicht die Zeit, mich näher damit zu befassen. Aber früher oder später wird sich mein Blog neu einkleiden :)

Und jetzt endlich zu meinem kleinen Gewinnspiel.


Die Gewinnerin ist ....

*trommelwirbel*





Herzlichen Glückwünsch :) Bitte schicke mir eine Email mit Deiner Adresse an ninas-kleiner-food-blog(at)web(punkt)de, damit ich das Päckchen zu Dir schicken kann :)

Sonntag, 14. August 2011

Weiße Bruchschokolade mit Vanille und Blüten


Ich habe mich mal wieder an Bruchschokolade gemacht - als kleines Geschenk für eine liebe Freundin.

Am liebsten nehme ich für Bruchschokoladen eigentlich weiße Schokolade, ich finde da wirken die Zutaten am Besten. Dieses Mal habe ich die weiße Schokolade mit Vanille aromatisiert und mit essbaren Blüten belegt.

Einfach Schokolade im Wasserbad schmelzen, gemahlen Vanille oder ausgekratztes Vanillemark unterrühren, dünn auf ein Backpapier streichen und mit den Blüten belegen. In meinem Fall war das eine Mischung aus Sonnenblumen-, Ringelblumen-, Kornblumen- und Rosenblüten. Die Blüten etwas andrücken - z. B. mit der Rückseite eines kleinen Löffels - damit sie beim Verpacken nicht gleich wieder abfallen. Wenn die Schokolade vollständig getrocknet und ausgehärtet ist, in Stücke brechen und nett verpacken.

Donnerstag, 11. August 2011

Brombeer-Cupcakes


Und weiter geht die Beeren-Saison :) Nach Erdbeer-, Himbeer- und Heidelbeer-Cupcakes sind nun Brombeeren an der Reihe.

Unter der Brombeer-Buttercreme befindet sich ein Teig mit weißen Schokostückchen. Das Rezept stammt aus 125 Best Cupcake Recipes*, ist aber nicht wirklich der geschmackliche Höhepunkt. Deshalb erspare ich Euch das Rezept und es gibt heute nur ein Frosting-Rezept.

Ich liebe die Farbe des Frostings. Schon allein den Brombeer-Pudding zu kochen hat mich in gute Stimmung versetzt. Wenn ich das nächste Mal schlechte Laune habe koche ich einfach eine Runde Brombeer-Pudding, dann ist der Tag gerettet :)

Die Menge des Rezepts reicht für ca. 25 Cupcakes.

Dafür 1 kg TK-Brombeeren in einen Topf geben und auftauen lassen, dann zum kochen bringen und unter Rühren etwas köcheln lassen, so dass die Brombeeren zerfallen (man kann natürlich auch frische Brombeeren nehmen, dann ggf. anfangs ein paar Löffel Wasser hinzugeben). Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.


Die Brombeeren nun durch ein feines Tuch drücken und den Saft auffangen. Es müssten sich etwa 500 ml Saft ergeben. Etwas mehr dürfte kein Problem sein, bei weniger Ausbeute wird mit Wasser auf 500 ml aufgefüllt.

Vom Brombeersaft 8 EL abnehmen und mit 1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver und 5 EL Zucker glattrühren. Den restlichen Saft in einen Topf geben, aufkochen, vom Herd ziehen, das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen unterrühren, nochmals kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Den Pudding noch heiß mit einem Stück Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bilden kann.


Den Pudding nun - am Besten über Nacht - auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Die benötigte Butter - 250 g - ebenfalls frühzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie Zimmertemperatur annehmen kann. Wichtig ist, dass der Pudding und die Butter die gleiche Temperatur haben, sonst gerinnt die Buttercreme später.

Die weiche Butter wird nun mit 50 g Puderzucker schaumig geschlagen. Den Pudding esslöffelweise unterrühren - fertig, lecker :)


Die Buttercreme nun in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.


Für die Deko habe ich frische Brombeeren auf die Cupcakes gesetzt und die Cupcakes noch mit etwas weißer Ganache besprenkelt. Dafür 50 g weiße Schokolade hacken, 25 g Sahne aufkochen, über die Schokolade gießen, kurz warten, dann vorsichtig rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Ganache in den Kühlschrank stellen, bis sie etwas fester ist und dann - ggf. mit Hilfe einer Dekorierflasche - auf die Cupcakes spritzen.



Und wie immer - wenn auch diesmal nur vom Frosting und der Deko - alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Buttercreme:
1 kg Brombeeren (TK oder frisch)
1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver
5 EL Zucker
250 g weiche Butter
50 g Puderzucker

Für die Deko:
frische Brombeeren
50 g weiße Schokolade
25 g Sahne

Sonntag, 7. August 2011

Bandnudeln mit Pute und Pfirsichen


Wer regelmäßig meinen Blog liest hat wohl schon bemerkt, wie gerne ich Früchte in herzhaften Gerichten esse. Und gerade jetzt im Sommer, wenn das Obst so appetitlich überall zu haben ist, könnte ich überall ein bisschen davon reinschnibbeln :) Diesmal hatten es mir Pfirsiche angetan.

Das Rezept reicht für drei bis vier Personen.

Zuerst drei Putenschnitzel in mundgerechte Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer und Garam Masala würzen und in einer großen Pfanne in einem TL Butter gut anbraten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen und warmhalten.

Nun erneut etwas Butter in die Pfanne geben und zwei in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln darin andünsten. Ein EL Honig dazugeben und karamellisieren lassen. Mit vier EL Honig-Essig (gibt es z. B. bei "vom Fass") ablöschen. Wer keinen Honig-Essig zur Verfügung hat, kann natürlich auch einen anderen Essig nehmen. Dann würde ich zuvor etwas mehr Honig zu den Frühlingszwiebeln geben. Nun 400 ml Gemüsebrühe und 200 g Sahne hinzugeben und etwa zehn Minuten einköcheln lassen. Zwei Pfirsiche schälen, in Spalen schneiden, in die Pfanne geben und noch weitere drei Minuten köcheln lassen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Garam Masala abschmecken, nach Geschmack noch etwas binden und das Fleisch wieder hinzugeben.

Während die Sauce köchelt 400 g Bandnudeln nach Packungsanweisung kochen und zusammen mit der Sauce anrichten.

Ich habe das Rezept jetzt so notiert, wie ich es gekocht hatte, würde beim nächsten Mal allerdings weniger Sahne verwenden. Ich wollte keine angebrochene Packung herumstehen haben und habe sie deshalb komplett in die Sauce gegeben, aber etwas weniger wäre in diesem Fall wohl mehr gewesen ;)




Und wie immer nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

3 Putenschnitzel
ca. 2 TL Butter
2 Frühlingszwiebeln
1 EL Honig
4 EL Honig-Essig
400 ml Gemüsebrühe
200 g Sahne (oder weniger)
2 Pfirsiche
Salz
Pfeffer
Garam Masala
2 Pfirsiche

Freitag, 5. August 2011

Der kleine Food-Blog hat Geburtstag! ...und die Geschenke gibt es für Euch :)

Heute vor genau einem Jahr habe ich meinen ersten Eintrag hier im Blog verfasst! Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht... Aber erst einmal

Happy Birthday, kleiner Food-Blog!



What-a-wonderful-world-CupcakesMojito-CupcakesReif-für-die-Insel-Cupcakes

     

Es ist ja soo viel passiert in diesem Jahr - anfangs dachte ich gar nicht, dass ich so rege bloggen werde. Aber wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören, einige von Euch werden das ja kennen ;) Ich habe in diesem Jahr viele tolle und leckere Rezepte ausprobiert, aufgeschrieben und fotografiert. Einige davon habe ich hier im Post nochmal verlinkt.



Bunte Pasta aus selbstgemachtem Gemüsepulver mit Möhren-Sahne-SauceGegrillter Ziegenfrischkäse mit BirnenchutneyRinderbraten mit Schokoladen-Balsamico-Sauce


Im Blog selbst gab es natürlich im letzten Jahr einiges an Änderungen: Von zuerst grün wechselte das Design auf rosa, nach und nach kamen die Rezeptauflistungen (nach Alphabet sowie nach Kategorien), das Impressum, die Linkliste sowie schließlich eine "Über mich"-Seite hinzu. Der Blog wurde mit einer kleinen Dia-Show, der ad-free-Blog-Eule und einer Übersicht über die meistgelesenen Beiträge aufgehübscht und es wurde eine Übersetzungsfunktion sowie eine Email-Abo-Funktion hinzugefügt.




Zur Feier des Tages möchte ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern und Euch was über meine Blogger-Statistik erzählen :)



Salatgurken-KrokodilZucchini-DampferBlätterteig-Schnecke



Mein erster Blogeintrag erschien also am 5. August 2010. Seither habe ich 136 Rezepte, 130 Einträge und 617 Fotos veröffentlich. Mit 6.733 Mal wurde mein Eintrag über Fingerfood zum Kindergeburtstag am häufigsten angeklickt, gefolgt vom Rezept für die Schokoladen-Cupcakes mit Vanille-Buttercreme mit 2.146 Klicks und dem Rezept für die Erdbeer-Mascarpone-Torte mit 2.088 Klicks.



Gefüllte Schokoladen-Cupcakes mit Schokoladen-Schmand-FrostingRed Velvet Cupcakes mit Frischkäse-FrostingSchokoladen-Cupcakes mit Vanille-Buttercreme



Insgesamt wurde mein Blog 125.356 Mal angeklickt (wobei Blogger hier die Seitenaufrufe zählt). Es ist schön zu sehen, wie sich die Besucherzahl entwickelt. Von anfänglichen Seitenaufrufen im August 2010 von 446 Mal hat sich die Zahl bis Juli 2011 auf 21.398 Seitenaufrufe gesteigert. Am meisten wurde mein Blog im Juni 2011 angeklickt - nämlich 22.085 Mal.



Ofencamembert mit Honig und Rosmarin, dazu Batavia-Trauben-SalatTaglierini mit OrangensauceBalsamico-Erdbeer-Vanille-Reduktion auf Camembert und Erdbeeren



Die meisten meiner Leser kamen natürlich aus Deutschland (101.647 Klicks), gefolgt von Österreich (9.129 Klicks) und der Schweiz (6.146 Klicks). Aber auch aus den USA, aus Großbritanien, aus Spanien, aus den Niederlanden, aus Italien, aus Kanada und aus Bulgarien finden immer wieder Leser auf meinen Blog :)



MarzipankugelnErdbeerlimes-PralinenLebkuchenhaus



Über Google Friend-Connect haben sich in den letzten zwei Jahren insgesamt 243 regelmäßige Leser eingetragen. Hinzu kommen 23 Leser über Bloglovin. 10 Leser bekommen meine neuen Blogeinträge jeweils  per Email geschickt.


Kräuter-Fougasse mit gesalzener ButterPesto-BrotBärlauch-Faltenbrot



Die häufigsten Suchbegriffe, mit denen mein Blog gefunden wurde waren

"Fingerfood Kindergeburtstag"
"Ninas kleiner Food Blog"
"Ninas Food Blog"
"Cupcake Wrapper basteln" und
"Kindergeburtstag Fingerfood"

Zusammen genommen betreffen die meisten Suchanfragen meine Cupcakerezepte :)



Kokos-Cupcakes mit Kokos-Frischkäse-FrostingGefüllte Trauben-Cupcakes mit Frischkäse-FrostingMozart-Cupcakes



Im letzten Jahr habe ich nicht nur ganz viele wundervolle Foodblogs kennengelernt, sondern auch überhaupt von der Existenz von Koch-Blog-Events erfahren. Ich finde diese Events und was aus einem Thema heraus an verschiedenen Gerichten entstehen kann einfach toll! Selbst mitgemacht habe ich mit viel Spaß im letzten Jahr an 15 Koch-Blog-Events.



Mumien und GeisterPumpernickel-WindmühlenPfannkuchen-Schnecken






Zu meinen Einträgen wurden insgesamt - inklusive meiner eigenen - 795 Kommentare abgegeben. Über jeden einzelnen habe ich mich tierisch gefreut!

Immer wieder freue ich mich auch, wenn ich über die Kommentare Tipps und Verbesserungsvorschläge bekomme. Da ich viele Sachen zum ersten Mal ausprobiere, ist das wirklich sehr hilfreich!


Weiße Bruchschokolade mit Erdbeeren und PistazienWeiße Bruchschokolade mit Vanille, Kaffee - und LiebeTanga-Kekse






Ich hoffe, dass mir das bloggen auch im nächsten Jahr so viel Spaß macht und natürlich, dass Euch meine Rezepte auch weiterhin gefallen. Ich hätte nie gedacht, dass innerhalb eines Jahres sooo viele Leute meine Rezepte lesen. Ich bin wirklich überrascht, aber natürlich auch ziemlich stolz :)



Möhren-Schafskäse-Gnocchi mit Minz-Sahne-SauceLauch-Zwiebel-QuichKritharaki-Salat mit Mozzarella, Erdbeeren und Mandeln






Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Euch ein gaaaanz dickes Danke zu sagen, Euch fest zu umarmen und Euch einen fetten Knutsch aufzudrücken :) Ohne Euch würde ich vielleicht schon gar nicht mehr bloggen, aber zu sehen, dass es Leute gibt, die sich für meine Koch- und Backwut interessieren und die mir sooo liebe Kommentare hinterlassen, das spornt wirklich an!



Vanille-Cupcakes mit Heidelbeer-Joghurt-FrostingWhite Cupcakes mit weißer Schokoladen-ButtercremeVanille-Holunderblüten-Frosting mit Holunderblüten-Frischkäse-Frosting



So, und nun an die wirklich wichtigen Dinge eines jeden Geburtstags: Geschenke! :)

Wer es geschafft hat, sich bis hierhin durch das lange Post zu wühlen, kann etwas gewinnen. Ich habe ein kleines Päckchen mit Cupcake-Zubehör für Euch gepackt (an Euch gehen natürlich nur originalverpackte Sachen):


Darin befinden sich vier verschiedene Sorten Papierförmchen (60 Stück in schwarz/weiß, 60 Stück mit braunen Ornamenten, 50 Stück mit Cupcake-Motiv und 20 gerade weiße Förmchen) sowie zwei Sorten Streudekor (kleine bunte Blümchen und schwarze Kugeln mit Schoko-Kern).

Was Ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Schreibt mir bis zum 15. August 2011 einen Kommentar unter diesem Post, was Euch an meinem Blog gefällt oder nicht gefällt, was sich ggf. in Zukunft verändern oder verbessern sollte. Auch welches der Rezepte des vergangenen Jahres Euch besonders gefallen hat würde mich interessieren.


Jetzt bleibt nur noch Anstoßen - auf ein weiteres gutes Bloggerjahr :)
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