Donnerstag, 29. September 2011

Mandarinchen-Schoko-Cupcakes mit Schaumkuss-Quark-Creme


Mein "Baby" wird langsam groß *hach* Meine Kleine ist diesen Monat in den Kindergarten gekommen. Zur kleinen Abschiedsfeier in der Krabbelgruppe habe ich natürlich Cupcakes gebacken. Als Kind (und ehrlicherweise auch noch heute) habe ich diesen Kuchen mit der Schaumkuss-Quark-Masse auf dem Biskuitboden geliebt - wie wahrscheinlich alle Kinder. Deswegen habe ich für Kinder (und natürlich auch die Mamas) der Krabbelgruppe diese Schaumkuss-Quark-Creme auf Cupcakes gepackt. Genauer gesagt: Auf Mandarinchen-Schoko-Cupcakes.

Das Rezept ergibt 32 Cupcakes.


Für die Mandarinchen-Schoko-Cupcakes werden 2 Dosen Mandarinchen á 175 g Abtropfgewicht in ein Sieb gegeben und gut abtropfen lassen.

250 g weiche Butter mit 200 g Zucker schaumig schlagen. Das Mark einer Vanilleschote auskratzen und unterrühren. 4 Eier, Größe L, einzeln unterrühren. 480 g Mehl mit einer Prise Salz und 1 Päckchen Backpulver mischen und abwechselnd mit 100 ml Milch unterrühren. 75 g Schokoladenblättchen ebenfalls unterrühren. Die abgetropften Mandarinchen in 20 bis 25 g Mehl wenden und vorsichtig unterheben.

Papierförmchen in ein Muffinbackblech stellen und den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 einfüllen. Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen, herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.


Für das Frosting ca. 280 g Schaumküsse (je nach Hersteller variiert die Anzahl, in meiner Packung waren 15 Stück) von der Waffel trennen und mit 1 EL Zitronensaft und 250 g Magerquark verrühren. 400 g Sahne mit 3 Päckchen Sahnefest steif schlagen und vorsichtig unterheben. Das Frosting mit einem Spachtel oder Messer auf die Cupcakes streichen.

Für die Deko 16 Mini-Schaumküsse halbieren und jeweils eine Hälfte auf einen Cupcake setzen. Ich habe zusätzlich kleine Fähnchen mit Photoshop gebastelt, auf Fotopapier ausgedruckt und auf Schaschlickspieße (auf die gewünschte Länge gekürzt) aufgeklebt.



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
2 Dosen Mandarinchen (á 175 g Abtropfgewicht)
250 g weiche Butter
200 g Zucker
1 Vanilleschote
4 Eier, Größe L
500 g Mehl
1 Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
100 ml Milch
75 g Schokoladenblättchen

Für das Frosting:
ca. 280 g Schaumküsse
1 EL Zitronensaft
250 g Magerquark
400 g Sahne
3 Sahnefest

Für die Deko:
16 Mini-Schaumküsse

Sonntag, 25. September 2011

Somen-Salat


Somen sind japanische Weizennudeln. Aber erstmal vorneweg: Ich habe von japanischer Küche nicht die geringste Ahnung ;) Bei meiner letzten Tour durch den Asia-Shop fand ich die Somen allerdings so toll, dass ich sie einfach kaufen musste.


Und nun hatte ich diese Nudeln also daheim rumliegen - nur, was damit anfangen? Also habe ich Tante Google befragt und sie sagte mir, dass man Somen in Japan oft kalt, gerne auch als Salat isst. Die Idee gefiel mir - also Nudelsalat. Da kam allerdings schon die nächste Frage auf: Was macht man da noch mit rein? Wieder ging meine Frage an die liebe Tante: Welche Gemüsesorten werden in Japan gegessen? Und siehe da: Viele der Gemüsesorten sind auch in der deutschen Küche heimisch oder zumindest bekannt. Ich habe mich dann entschieden für Salatgurke, Chinakohl, Frühlingszwiebeln und Mungobohnenkeimlinge.


Zuerst werden die Somen nach Packungsanleitung gekocht. Danach die Somen in ein Sieb schütten und sofort mit kaltem Wasser abspülen. Die Nudeln dabei zwischen den Fingern reiben, um möglichst sämtliche Stärke abzuwaschen, damit die Nudeln nicht verkleben.

Dann 180 g Mungobohnenkeimlinge aus dem Glas gut abtropfen lassen. 1/2 Chinakohl in Streifen schneiden und waschen, 2 Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und ebenfalls waschen. Die Salatgurke habe ich geschält und mit einem Zestenschneider in dünne Streifen geschnitten. Das Kerngehäuse fällt in dem Fall weg. Man kann die Gurke aber natürlich auch komplett verwenden und in Würfel oder Scheiben schneiden.

Anfangs wollte ich für die Farbe noch Radieschen oder Möhrchen dazugeben, habe mich dann aber dagegen entschieden.


Alles zusammen in eine Schüssel geben und folgendes Dressing darübergeben: 1 Knoblauchzehe fein würfeln. Mit 12 EL Sojasauce, 6 EL Essig, 6 EL Öl und 8 TL Honig mischen. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Zur Menge kann ich nur schlecht Angaben machen. Wir haben den Salat zum Abendessen mit Brot gegessen - reicht so für schätzungsweise 5 Personen.



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Salat:
280 g Somen
180 g Mungobohnenkeimlinge aus dem Glas
1/2 Chinakohl
2 Frühlingszwiebeln
1 Salatgurke

Für das Dressing:
1 Knoblauchzehe
12 EL Sojasauce
6 EL Essig
6 EL Öl
8 TL Honig
Salz
Pfeffer
Paprikapulver

Donnerstag, 22. September 2011

Bananen-Cupcakes mit Bananen-Quark-Frosting


Im Moment bin ich ganz schön beschäftigt mit Cupcakes backen :D Fast jede Woche steht irgendeine Feier o. ä. an, für die ich die kleinen Törtchen backe. Diesmal mit Bananen. Und weil der Kochtopf schon unglaublichen 7. Geburtstag feiert (reife Leistung!), schicke ich einen Schwung der kleinen Törtchen auch an Zorra :)

7 Jahre kochtopf - Blitz-Blog-Event - Gib ihm Süsses! (Einsendeschluss 30. September 2011)


Das Rezept ergibt 33 Cupcakes.

Für die Bananen-Cupcaks 200 g weiche Butter mit 200 g Zucker schaumig schlagen. 4 Bananen mit einer Gabel zerdrücken und unterrühren. 4 Eier einzeln unterrühren. 300 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und 1 Prise Salz mischen und ebenfalls unterrühren. Zuletzt 75 g Schokoladenblättchen unterheben.

Papierförmchen in ein Muffinbackblech stellen, den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 einfüllen und die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen.


Für das Frosting schon am Abend vorher folgenden Pudding kochen: Von 500 ml Bananensaft 8 EL abnehmen und in einer Tasse mit 1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver und 5 EL Zucker glattrühren. Den restlichen Bananensaft in einem Topf aufkochen, vom Herd nehmen, mit einem Schneebesen das Puddingpulver einrühren und den Pudding nochmals kurz aufkochen lassen. Eine Schicht Frischhaltefolie direkt auf den Pudding legen, damit er keine Haut bildet und den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Zur Fertigstellung des Frostings 250 g Magerquark mit 50 g Puderzucker glattrühren. Den Bananenpudding esslöffelweise unterrühren. 200 g Sahne mit Hilfe von 1 - 2 Päckchen Sahnefest steif schlagen und unterheben.


Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Ich habe das Frosting zweifarbig aufgespritzt. Wie das funktioniert hab ich hier beschrieben, nur diesmal habe ich anstatt einer dicken zwei dünnere farbige Linien gegenüber in den Spritzbeutel gemalt. Zuletzt habe ich noch ein paar Fondant-Schmetterlinge auf die Cupcakes gesetzt.


Ich muss leider sagen, dass dieses Frosting nicht für Fondant geeignet ist. Es war nicht so schlimm, da ich die Schmetterlinge erst direkt vorm Servieren aufgebracht habe. Aber nach einigen Stunden verläuft der Fondant hier doch ziemlich.



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cucpakes:
200 g weiche Butter
200 g Zucker
4 reife Bananen
4 Eier
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
75 g Schokoladenblättchen

Für das Frosting:
500 ml Bananensaft
1 1/2 Päckchen Sahnepuddingpulver
5 EL Zucker
250 g Magerquark
50 g Puderzucker
200 g Sahne
1 - 2 Sahnefest

Sonntag, 18. September 2011

Birnentarte mit Mandeln und Schokolade


Die Hüttenhilfe hat nach längerer Zeit - die fleißig zur Umgestaltung der Seite genutzt wurde - wieder zum Fremdkochen aufgerufen. Diesmal werden Tartes gebacken.

Fremdkochen Tartes

Ein passendes Rezept in den vielen schönen Food-Blogs zu finden ist nicht das Problem - eher, sich zu entscheiden, welches Rezept man nachbacken möchte ;) Mir hat es besonders die rustikale Birnentarte mit Mandeln und Schokolade von Paule angetan. Also ran an den Ofen :)


Im Gegensatz zu Paule bin ich leider nicht im Besitz einer Küchenmaschine und musste den Mürbteig von Hand zubereiten. Dafür 150 g eiskalte Butter in Würfel schneiden und zusammen mit 300 g Weizenmehl (Typ 550), 30 g Rohrohrzucker, 1/2 TL Salz und 1 1/2 EL kalter Sahne in eine Schüssel geben. Nun die Zutaten mit einer Gabel oder einem Messer solange bearbeiten, bis eine krümelige Masse entsteht. Esslöffelweise eiskaltes Wasser hinzugeben und mit der Gabel oder dem Messer einarbeiten. Solange weiteres Wasser zugeben, bis der Teig beginnt, sich zu einem Klumpen zusammenzukleben. Damit der Mürbteig nach dem Backen noch schön blättert, sollten noch kleine Butterstückchen vorhanden sein. Den Teig also bitte nicht ganz glattkneten.  Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten, besser mehrere Stunden, im Kühlschrank ruhen lassen.

Ich habe die Tarte noch mit kleinen Sternen aus Mürbteig verziert. Dafür habe ich nach der Ruhezeit ein kleines Stück des Mürbteigs abgenommen, auf gut bemehlter Arbeitsfläche ausgerollt und Sterne ausgestochen. Die Sterne habe ich bis zu ihrem Einsatz auf einem Teller wieder in den Kühlschrank gestellt.


Nun wird die Füllung vorbereitet: In einer Schüssel werden 25 g gemahlene Mandeln, 25 g Rohrohrzucker, 15 g Kakaopulver und 10 g Mehl vermischt. Das ergibt später die Schokomasse unter den Birnen. Durch den austretenden Saft der Birnen wird die Masse dann cremig :) Die Mandel-Kakao-Mischung erst einmal Beiseite stellen.

700 bis 800 g Birnen (das sind 3 - 4 Stück, am Besten eine feste, säuerliche Sorte) schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dicke Scheiben schneiden. Die Birnenscheiben in eine Schüssel geben und mit dem Saft 1/2 Zitrone sowie dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote vermischen.


Nun den Mürbteig aus dem Kühlschrank holen und auf einem gut bemehlten Stück Backpapier zu einem Kreis von etwa 34 cm Durchmesser ausrollen (ich habe die Tarte etwas kleiner gemacht als Paule, da ich ja vom Mürbteig ein Teil für die Sterne abgenommen habe, wer keine Sterne auf die Tarte macht rollt den Kreis auf eine Größe von 36 cm Durchmesser aus). Den Teig mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Die Mandel-Kakao-Mischung auf dem Mürbteig verteilen und hierauf die Birnen geben. Dabei einen Rand von ca. 4 - 5 cm freilassen. Nun den freien Rand mit Hilfe eines Teigspatels oder -schabers nach oben über die Birnen klappen. Den Teig mit ca. 1 EL Sahne bestreichen. Nun die ausgestochenen Sterne rundherum auf der Tarte verteilen. Die Sterne nochmals mit etwas Sahne bestreichen. Die komplette Tarte mit 1 EL grobkörnigem braunen Zucker bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 210 °C Ober-/Unterhitze für ca. 35 - 45 Minuten backen. Meine Tarte war schon nach 35 Minuten fertig, aber sie war ja auch etwas kleiner.

Die Tarte war sooo lecker. Und sie sieht toll aus, auch ohne Backform. Vielen Dank für das tolle Rezept, Paule :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Mürbteig:
150 g eiskalte Butter
300 g Weizenmehl, Typ 550
30 g Rohrohrzucker
1/2 TL Salz
1 1/2 EL Sahne
einige EL eiskaltes Wasser

Für die Füllung:
25 g gemahlene Mandeln
25 g Rohrohrzucker
15 g Kakaopulver
10 g Mehl
700 - 800 g feste, säuerliche Birnen (ca. 3 - 4 Stück)
Saft einer 1/2 Zitrone
1 Vanillestange
ca. 1 1/2 EL Sahne
1 EL grober brauner Zucker

Donnerstag, 15. September 2011

Zweierlei Käsespießchen mit Essigreduktion


Die kleinen Spießchen sind wirklich schnell gemacht, aber mit der Essigreduktion sehr lecker. Mengenangaben habe ich diesmal aber leider keine ;)


Variante 1: Brie in Würfel schneiden und zusammen mit dunklen Trauben auf Zahnstocher spießen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer und Salz (ich habe schwarzes Hawaii-Salz genommen) bestreuen. Darüber kommt eine Reduktion aus Traubenessig (gibt es z. B. bei "Vom Fass"). Dafür einfach eine kleine Menge Essig in einen kleinen Topf geben und etwas einköcheln lassen, vom Herd ziehen und auskühlen lassen. Während des Auskühlens dickt der Essig dann ein. Bei so kleinen Mengen dauert das Einköcheln nur wenige Minuten - bitte nicht zulange auf der Herdplatte lassen, sonst wird die Reduktion zu fest.




Variante 2: Hierfür habe ich Mini-Mozzarella-Kugeln zwischen halbierten Cocktail-Tomaten aufgespießt. Auch hier habe ich die Spießchen mit frisch gemahlenem Pfeffer und schwarzem Salz gewürzt. Darüber habe ich Balsamico-Reduktion gegeben. Diese wird genauso hergestellt wie oben beschrieben, nur eben mit Balsamico-Essig.

Sonntag, 11. September 2011

Bobby Car Cupcakes


Diese Cupcakes habe ich für einen Kindergeburtstag gemacht. Wie man unschwer erkennen kann, wurde das Geburtstagskind 2 Jahre alt und ist großer Bobby-Car-Fan :)

Es sind Red Velvet Cupcakes mit Frischkäse-Frosting. Das Rezept ist das gleiche, weshalb ich es jetzt nicht nochmal aufschreibe. Nur Frosting habe ich diesmal etwas mehr benötigt.


Das Bobby-Car habe ich schon ein bis zwei Wochen vorher aus Fondant gemacht, da es gut aushärten sollte, bis es auf die Cupcakes kommt. Leider habe ich verpasst, Fotos von den einzelnen Arbeitsschritten zu machen, aber ich versuche mal, es in Worten wiederzugeben und hoffe, es ist verständlich ;)

Aus rotem Fondant wird zuerst ein Quader geformt, den ich dann mit Hilfe verschiedener Modellierwerkzeuge in Form gedrückt, also die entsprechenden Einkerbungen etc. des Bobby Cars hineingedrückt habe. Bitte nicht vergessen, auch für die Räder entsprechende Einkerbungen zu machen. Mit einem Zahnstocher habe ich die Löcher vorne und hinten durchgestochen, an die sich beim großen Bobby-Car ein Anhänger o. ä. ankuppeln lässt.

Für die Räder habe ich zuerst eine kleine rote "Wurst" geformt, dann eine dünne Schicht weißen Fondant ausgerollt und um den roten Fondant herum gelegt. Ebenso habe ich dann eine etwas dickere schwarze Schicht Fondant ausgerollt und um den weißen Fondant gelegt. Alles gut festdrücken und dann vorsichtig vier kleine Scheiben abschneiden und nochmals etwas in Form drücken. In der Mitte habe ich jeweils eine kleine silberne Zuckerperle angebracht und um die Perle herum kleine runde Einkerbungen gedrückt, so wie es auch beim großen Bobby-Car ist :) Die Räder nun beiseite legen und trocknen lassen. Allerdings sollte man - solange der Fondant noch weich ist - prüfen, ob die Räder auch gut in die entsprechenden Einkerbungen am Bobby-Car passen.

Für das Lenkrad habe ich weißen Fondant ausgerollt und oben und unten mit einem Messer die Zwischenräume ausgeschnitten. Für die Hupe habe ich eine kleine Kugel aus rotem Fondant gemacht, diese flach gedrückt und mit etwas Wasser auf das Lenkrad aufgeklebt. Das Lenkrad sollte vollständig ausgehärtet sein (mind. 24 Stunden), wenn man es auf dem Bobby-Car befestigt. Also auch erst einmal Beiseite legen. Außerdem benötigt man einen kleinen weißen Fondant-Zylinder, der als "Lenkradstange" zwischen das Lenkrad und das Bobby-Car kommt.

Für die Lichter habe ich kleine weiße Fondant-Kugeln geformt, flach gedrückt und diese hinten und vorne mit etwas Wasser auf das Bobby-Car geklebt. Ebenfalls aus einer kleinen, flach gedrückten weißen Fondant-Kugel habe ich die Tacho-Anzeige gemacht.

Nach mind. 24 Stunden, wenn Räder und Lenkrad soweit getrocknet sind, kann das Bobby-Car fertig gestellt werden. Zuerst habe ich mit einem schwarzen Lebensmittelfarbstift die Tachoanzeige und die Lichter aufgemalt, dann mit etwas Wasser zuerst den kleinen weißen Zylinder und dann das Lenkrad aufgeklebt und schließlich die Räder angebracht. Das alles sollte man dann nochmal gut trocknen lassen.


Das Frischkäsefrosting ist nur mehr oder minder für Fondant geeignet. Damit das Bobby-Car keinen Schaden nimmt, habe ich daher eine Schokoladen-Platte darunter angebracht. Dafür eine kleine Menge Schokolade schmelzen, dünn auf Backpapier streichen und etwas antrocknen lassen. Wenn die Schokolade noch cremig, aber nicht mehr flüssig ist, mit einem Ausstecher, den ich vorher mit etwas Öl eingerieben habe, die Schokoladenplatte ausstechen. Wenn die Schokolade vollständig ausgehärtet ist, kann die Platte vom Backpapier gelöst werden.

Mit dem gleichen Ausstecher habe ich aus braunem Fondant einen identischen Aufleger ausgestochen. Nachdem der Fondant ausgehärtet war, habe ich ihn mit etwas Wasser auf die Schokolade aufgeklebt.

Mit etwas grün gefärbtem Royal Icing habe ich dann noch Gras auf den braunen Fondant gespritzt. Das Bobby-Car sowie einige kleine rote Fondant-Blümchen habe ich direkt auf das noch feuchte Royal Icing gesetzt, und damit alles gleich gut angeklebt.


Die Verkehrsschilder sind nicht essbar. Ich habe die Schilder mit Photoshop gebastelt, auf Fotopapier ausgedruckt und dann jeweils zwei gleiche Schilder mit Bastelkleber auf ein Schaschlick-Spießchen (vorher auf die gewünschte Länge gekürzt) aufgeklebt.

Das Frosting habe ich zweifarbig in rot und weiß aufgespritzt (wie das funktioniert, habe ich hier beschrieben), auf einen Cupcake das Bobby-Car gelegt und etwas angedrückt und in die restlichen Cupcakes die Verkehrsschilder gesteckt.


Auch hier habe ich wieder getestet, wie fondanttauglich das Frosting ist und habe auf einem Klecks Frosting ein Blümchen und einen Schmetterling auf Fondant angebracht und geschaut, wie es 24 Stunden später aussieht. Fazit: Der Fondant verläuft zwar nicht, wird aber weich. Die Flügel des Schmetterlings haben sich also auf den Fondant abgesenkt, die Farbe des Fondants hat sich aber gehalten und ist nicht ins Frosting gelaufen. Ein paar kleine Blümchen kann man also durchaus aufbringen, ganze Figuren würde ich aber nicht auf das Frosting legen.

Donnerstag, 8. September 2011

Marzipankuchen mit Vanille-Zwetschgen und Crème fraîche


Endlich gibt es in unserem Garten wieder Zwetschgen zu ernten und mein Mann hat sich einen Zwetschgenkuchen gewünscht. Ich mag diesen typischen Zwetschgenkuchen mit Hefeteig drunter nur leider gar nicht :( Da kam mir dieses Rezept von Maja sehr gelegen. Und sie verspricht nicht zu viel, der Kuchen ist wirklich sehr lecker!

Ich habe den Kuchen mit Zwetschgen - eine Unterart der Pflaume - gebacken und auch ansonsten nur leicht abgeändert: Statt gehackter habe ich gehobelte Mandeln verwendet, da ich davon noch ein angebrochenes Päckchen zu verwerten hatte. Außerdem habe ich mangels Vanillesirup das Mark einer Vanilleschote in die Crème fraîche gegeben.


Zuerst die Kuchenform vorbereiten: Dafür eine Tortenbodenform gründlich fetten und mehlen. 50 g gehobelte (oder wie im Originalrezept von Maja gehackte) Mandeln auf dem Boden der Form verteilen.

Für den Teig werde 400 g Marzipanrohmasse mit einer Küchenreibe geraspelt. Das geht leichter, wenn das Marzipan vorher in den Tiefkühler gegeben wurde. Das geraspelte Marzipan in eine Schüssel geben, 6 Eier (Größe L) hinzufügen und beides zu einer schaumigen Masse aufschlagen. Das kann mit dem Handrührgerät schon einige Minuten dauern.

Den Teig in die vorbereitete Tortenbodenform geben und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze auf der 2. Schiene von unten ca. 45 Minuten backen (bei mir war der Boden nach ca. 40 Minuten schon fertig). Den Kuchenboden aus dem Ofen nehmen, noch etwa 15 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form auf eine Tortenplatte stürzen und vollständig erkalten lassen.

Während der Kuchenboden im Ofen ist, können die Zwetschgen vorbereitet werden: Dafür 1/2 Zitrone auspressen und den Saft mit 5 EL Ahornsirup und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote gut verrühren. 750 g Zwetschgen waschen, halbieren und den Kern entfernen. Die Zwetschgen in einer Schüssel gründlich mit der Ahornsirup-Zitronensaft-Mischung vermengen und bis zur weiteren Verarbeitung ziehen lassen.


Wenn der Tortenboden genügend abgekühlt ist, kann die Crème fraîche zubereitet werden: Dafür 200 g Crème fraîche mit dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschoten und Ahornsirup - die Menge hängt von der gewünschten Süße ab - verrühren. Die Crème fraîche auf den Tortenboden streichen und die Zwetschgen darauf verteilen. Die überschüssige Flüssigkeit habe ich nicht mit auf den Kuchen gegeben, damit er nicht so durchweicht. Zuletzt etwas Puderzucker auf den Rand des Kuchens sieben - lecker!

Danke, liebe Maja, für das tolle Rezept!



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick

Für den Kuchenboden:
50 g gehobelte oder gehackte Mandeln
400 g Marzipanrohmasse
6 Eier, Größe L

Für den Belag:
750 g Zwetschgen
5 EL Ahornsirup + weiterer Sirup zum Süßen der Créme fraîche
1/2 Zitrone
2 Vanilleschoten
200 g Crème fraîche
Puderzucker

Sonntag, 4. September 2011

Nudeln - mit Liebe gemacht


Beim aktuellen Blog-Event vom Kochtopf sucht Astrid von Arthurs Tochter kocht nach Rezepten mit "N" um die Lücke in ihrem Rezeptregister zu schließen. Tatsächlich geht das "N" bei den meisten Gerichten ziemlich unter, in meinem Register steht dort bisher auch nur ein einsamer Nuss-Mohn-Heidelbeer-Kuchen. Hier nun Nudeln zu präsentieren ist zwar nicht sehr originell, dafür habe ich mir bei der Umsetzung aber größte Mühe gegeben :)

Blog-Event LXXI - Rezepte mit N (Einsendeschluss 15. September 2011)


Die Herzen sind mit Rote-Bete-Pulver eingefärbt, das ich ebenfalls selbst gemacht habe. Dafür habe ich frische Rote Bete mit der Brotschneidemaschine in ganz dünne Scheiben geschnitten, sie auf mit Molton-Tüchern belegten Backblechen verteilt und bei 40 °C Umluft im Backofen getrocknet. Dabei wird ein Kochlöffel o. ä. in die Backofentür geklemmt, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Für drei Bleche habe ich etwa 1 1/2 Rote-Bete benötigt. Es hat aber mindestens 6 Stunden (ich habe leider nicht auf die Uhr geschaut) gedauert, bis die Rote Bete trocken genug war. Beim nächsten Mal würde ich versuchen, die Scheiben noch dünner zu schneiden, um die Trocknungszeit zu verkürzen.


Nach dem Trocknen habe ich die Rote-Bete-Chips im Mixer zerkleinert. Wenn es meiner Tochter nach gegangen wäre, hätte sie allerdings alle Chips direkt weggefuttert ;)


Das Pulver sollte bis zum Gebrauch luftdicht verschlossen aufbewahrt werden. Vor Gebrauch dann nochmal gut schütteln, damit sich evtl. entstandene Klümpchen wieder lösen.


Für den Nudelteig habe ich 400 g Hartweizengrieß auf die Arbeitsplatte gegeben, eine große Mulde in die Mitte gedrückt und 5 TL mildes Olivenöl, nicht ganz 1/2 TL Salz und 160 ml Wasser hineingegeben. Mit einer Gabel wird nun immer mehr Grieß vom Rand eingearbeitet, bis sich der Teig mit den Händen kneten lässt. Den Teig nun mit den Händen kräftig etwa 15 Minuten kneten.

Einen Teil des Teiges (leider habe ich nicht abgewogen wieviel) abnehmen und mit dem Rote-Bete-Pulver einfärben (man benötigt aber bei weitem nicht alles davon, das Pulver färbt wirklich super). Da mein Mixer noch ein paar Stückchen im Pulver gelassen hat, habe ich es nochmal gesiebt, bevor ich es zum Nudelteig gegeben habe. Bei Bedarf können noch ganz kleine Mengen Olivenöl zugegeben werden. Man sollte aber wirklich sparsam sein, damit der Teig nicht klebrig wird.

Den hellen und den roten Teig nun in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde ruhen lassen.

Nun erst ein Teil des hellen Teiges mit der Nudelmaschine zu einer langen Bahn ausrollen (ich habe bis zu Stufe 5 von 7 ausgerollt). Die Bahn bei Bedarf zwischendurch immer mal wieder mit etwas Mehl bestäuben. Die helle Nudelbahn Beiseite legen und abdecken, damit sie nicht so schnell austrocknet.

Nun einen Teil des roten Nudelteigs ebenfalls mit der Nudelmaschine ausrollen. Ich habe den Teig vorher mehrmals auf Stufe 1 durchgedreht (also durchdrehen-falten-durchdrehen-falten etc.), dadurch wird die Farbe nochmals besser verteilt, da sich vorher noch vorhandene kleine Rote-Bete-Stückchen während der Ruhezeit noch aufgelöst haben und jetzt nochmal Farbe abgeben. Den roten Teig habe ich bis zur Stufe 6 von 7 ausgerollt. Auch hier bei Bedarf zwischendurch mehlen.

Mit einem kleinen Herz-Ausstecher habe ich nun Herzen aus dem roten Nudelteig ausgestochen und auf die helle Nudelbahn gelegt.


Mit einem Nudelholz werden die Herzen nun schonmal etwas festgedrückt. Dabei sollte mit den Nudelholz entgegen der Richtung ausgerollt werden, in die die Nudelmaschine dann wieder ausrollt. Durch das festdrücken mit dem Nudelholz werden die Herzen also etwas in die Länge gezogen, durch das spätere Durchdrehen durch die Nudelmaschine dann aber wieder in die Breite.


Nun die Nudelbahn nochmals durch die Nudelmaschine drehen, damit die Herzen fest mit dem hellen Teig verbunden werden. Ich habe zuerst auf Stufe 4, dann nochmal auf Stufe 5 von 7 durchgedreht.

Die Nudeln nun mit einem scharfen Messer zu breiten Bandudeln schneiden. Den restlichen Nudelteig genauso verarbeiten.


Die Nudeln können direkt gekocht oder auch getrocknet werden. Sie sind bestimmt auch ein schönes Geschenk zum Valentinstag o. ä. :)


Bei uns gab es dazu eine einfache Carbonara-Sauce. Zwar könnte man zu solchen doch besonderen Nudeln auch eine besondere Sauce machen, aber Carbonara mag mein Mann einfach gerne. Und die Nudeln habe ich schließlich für ihn gemacht, daher gibt es natürlich auch eine Sauce, die er gerne mag ;) Wie Ihr seht, verlieren die Herzen leider etwas an Farbe. Das war hier aber kein Problem, da die Farbe ja vorher kräftig genug war.


Donnerstag, 1. September 2011

Bunte Vielfalt :)


Ich habe mich von Katrin anstecken lassen und mal meine bunte Sammlung an Papierförmchen fotografiert :)

Katrin hat auch gleich vermerkt, wo sie die Förmchen gekauft hat. Das möchte ich auch mal versuchen, kann mich aber leider nicht mehr bei allen Förmchen genau daran erinnern, wo ich sie herhabe.


Erstmal meine weißen Förmchen. Die vorne sind ganz normale Förmchen, die man in jedem Supermarkt bekommt. Die festen Förmchen hinten in zwei verschiedenen Größen habe ich bei "Andreas" in Dietzenbach gekauft, einem Deko-Großhandel. Wer in der Nähe wohnt, sollte dringend mal dorthin fahren - Deko, Bastelzubehör, Feinkost, Geschirr, Bänder... Aber nehmt den dicken Geldbeutel mit :D Allerdings benötigt man einen Gewerbeschein, um sich eine Kundenkarte anfertigen lassen zu können.


Diese Förmchen wurden alle über ebay ersteigert.


Das sind Mini-Förmchen. Ich habe auch noch welche in weiß, die ich aber vergessen habe mit aufs Foto zu legen. Die gelben Förmchen links habe ich bei ebay ersteigert, die Rosen-Förmchen rechts habe ich mal bei "Tedi" gekauft.


Von links nach rechts: Die Förmchen mit den bunten Mustern habe ich bei Taart en Decoratie bestellt. Die grün/gelb gemusterten sowie die orangefarbenen habe ich (soweit ich mich erinnern kann) bei "Andreas" in Dietzenbach gekauft. Die gelben und türkisfarbenen waren mal bei Aldi Süd im Angebot.


Die Frösche stammen wieder vom Deko-Großhandel "Andreas", die Prinzessinen-Förmchen und die Cupcake-Förmchen habe ich bei Taart bestellt und die Pilz-Förmchen über ebay gekauft.


Wo ich die blauen Polka-dots gekauft habe weiß ich leider nicht mehr. Die beiden Karo-Förmchen in lila und blau stammen von Edeka, die Polka dots in grün und rot habe ich von Taart.


Diese beiden hätte ich fast vergessen, weshalb sie auf dem großen Foto oben auch nicht mit drauf sind. Beide Förmchen habe ich bei Taart bestellt.


Ich glaube, die roten ganz links stammen auch von Taart, bin mir aber nicht mehr sicher. Die Förmchen mit den goldenen Sternen habe ich bei "Andreas" gekauft, ebenso die Förmchen mit den braunen Mustern ganz rechts. Die mittleren Förmchen habe ich bei Taart bestellt, die weißen mit den schwarzen Mustern bei Müller gekauft.


Ich liebe einfach bunte Papierförmchen <3 Ich könnte sie alle kaufen, aber schon jetzt habe ich eigentlich mehr als das ich verbacken kann ;)
Trotzdem sind in einer Taart-Bestellung schon wieder neue Förmchen auf dem Weg zu mir *hüstel*
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