Mittwoch, 30. November 2011

Zimtkipferl


Weihnachtsbäckerei, Teil 2: Diesmal hat alles optimal geklappt :)

Das Rezept ergibt ca. 70 Stück. 

100 g Cashew-Nüsse fein mahlen. Zusammen mit 300 g Mehl, 125 g Zucker, 200 g weicher Butter, 3 Eigelb, 2 gehäuften TL Zimt, 1 Prise Salz und 2 TL Vanillezucker mit echter Vanille in eine Schüssel geben und gründlich verkneten. 

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Ich hatte den Teig schon einen Tag vorher gemacht, er hat also über Nacht im Kühlschrank gelegen. Er war dann recht hart, aber ich habe ihn einfach vor der Weiterverarbeitung noch etwas bei Zimmertemperatur liegen lassen, damit er wieder etwas weicher wird. 


Aus dem Teig nun ca. 5 bis 6 cm lange Stränge formen und diese dann zu Kipferl biegen. 

Die Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und nach und nach im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten backen. 

Die noch warmen Kipferl mit einer Mischung aus Puderzucker und Zimt bestäuben. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

100 g Cashew-Nüsse
300 g Mehl
125 g Zucker
200 g weiche Butter
3 Eigelb
2 gehäufte TL Zimt
1 Prise Salz
2 TL Vanillezucker mit echter Vanille
Puderzucker und Zimt zum Bestäuben

Sonntag, 27. November 2011

Macadamia-Spitzbuben


Ich hatte dieses Jahr einen wirklich schlechten Start in die Plätzchenbacksaison. Das Ergebnis ist zwar wirklich lecker, aber der Weg dorthin war steinig ;) 

Der Teig war sehr weich und ich hatte Probleme, ihn nach dem Ausrollen wieder vom Backpapier zu bekommen (bei der zweiten Ausrollrunde, als dann noch etwas mehr Mehl von der bemehlten Arbeitsfläche mit im Teig war, ging es aber besser). Dann habe ich die erste Ladung auf dem Backblech zu dicht aneinander gesetzt - die Kekse gehen noch ein bisschen auseinander - so dass die Kekse zusammen gebacken sind. Und nachdem die Spitzbuben endlich fertig waren und ich sie am nächsten morgen in die Keksdose packen wollte, waren sie durch die Konfitüre so weich geworden, dass sie beim Hochnehmen zerbrochen sind. Aber ich habe sie dann einfach noch bis abends liegen lassen, dann waren sie wieder fest genug zum einpacken ;)


Ich schreibe Euch das Rezept trotzdem auf - das Ergebnis ist schließlich lecker :) Ich übernehme aber keine Verantwortung für kaputte Nerven ;)

Das Rezept ergibt ca. 35 bis 40 Stück. 

Zuerst 150 g Macadamia-Nüsse fein mahlen. Für den  Teig nun 350 g Mehl (das ist dann schon mehr als ich genommen habe, der Teig dürfte also fester werden), 250 g weiche Butter, 140 g Puderzucker, die gemahlenen Macadamia-Nüsse und 2 EL Milch in eine Schüssel geben und mit den Knethaken gründlich verkneten. Den Teig in Folie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

Den Teig portionsweise auf gut bemehlter Arbeitsfläche ausrollen und Kekse mit ca. 5 cm Durchmesser ausstechen. Aus der Hälfte der Kekse zusätzlich in der Mitte ein Loch (oder einen Stern, ein Herz...) ausstechen. Ich rolle den Teig direkt auf Backpapier und unter einer Lage Frischhaltefolie aus. So muss ich die Plätzchen nicht erst umsetzen und erspare mir evtl. kaputte oder verformte Kekse. 

Die Plätzchen nach und nach im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten backen, herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Die oberen Hälften der Plätzchen mit Puderzucker bestäuben. Ca. 250 bis 300 g Konfitüre (ich habe selbst gemachte Kirsch-Vanille-Konfitüre genommen) durch ein Sieb streichen. Übrig bleiben sollten ca. 200 bis 250 g Konfitüre. Diese nun auf den unteren Hälften der Plätzen verteilen und jeweils ein Oberteil daraufsetzen und leicht andrücken. 

Die Spitzbuben etwas trocknen lassen (ich habe sie etwa einen Tag trocknen lassen), dann können sie in einer Keksdose verstaut werden. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

350 g Mehl
250 g Butter
140 g Puderzucker
150 g Macadamia-Nüsse
2 EL Milch
ca. 250 bis 300 g Konfitüre
Puderzucker

Freitag, 25. November 2011

Lebkuchenhaus 2011


Wie auch schon im letzten Jahr habe ich auch dieses Jahr wieder für meine Tochter ein Lebkuchenhaus gebacken :)

Allerdings ist es dieses Jahr kleiner ausgefallen - letztes Jahr war am Ende der Weihnachtszeit einfach noch zu viel Lebkuchenhaus übrig ;)

Das Rezept und die Vorlage waren die gleiche wie letztes Jahr, aber ich habe nur die Hälfte an Teig gemacht und auch die Maße der Hausteile einfach halbiert. Die "Bauanleitung" ist gleich geblieben. 

Dieses Jahr habe ich es mir erspart, die Bonbons für die Fenster im Mixer zu zerkleinern und habe sie nur in einem Gefrierbeutel mit dem Fleischklopfer grob zertrümmert. 


Hier also die Bilder meines diesjährigen Lebkuchenhauses :)


Das Prinzip war das gleiche wie im letzten Jahr: Ich habe das Haus auf einer Platte zusammengebaut, die komplette Platte dann mit Royal Icing eingestrichen und einen "Garten" außen herum gebaut. 


Das Häuschen ist dieses Jahr ein richtiges "Mädchen-Haus" geworden - alles in rosa, grün und gelb :)


Wie schon im letzten Jahr habe ich außen herum einen Zaun aus Curly Wurly aufgeklebt und diesen dann mit Eiszapfen verziert. Leider hatte ich ein Curly Wurly zu wenig, so dass hinten ein Stück Zaun fehlt. Ich hatte allerdings keine Lust, nur wegen des einen Zaunstücks am nächsten Tag nochmal extra Royal Icing anzurühren, deshalb ist hinten eben eine Lücke geblieben. 


Den Weg habe ich mit halbierten sauren Ringen gesäumt und mit selbstgemachtem rosa Glitzerpulver bestäubt. Dafür wird 15 g gemahlene Gelatine in 30 ml heißem Wasser aufgelöst und mit Pastenfarbe rosa eingefärbt. Die Masse wird auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech gestrichen und im Backofen bei 150 °C für 15 bis 30 Minuten vollständig aushärten lassen (es darf nichts mehr feucht und klebrig sein!). Nach dem Abkühlen wird das Ganze in Stücke gebrochen und im Mixer zu feinem Pulver zerkleinert. Ich habe zusätzlich noch etwas gekauftes Glitzerpulver in silber untergemischt. 


Die kleinen "Bäumchen" habe ich mit einer Sterntülle aus Royal Icing aufgespritzt. Die meisten davon sind allerdings etwas windschief geraten ;)


Als alles fertig war habe ich noch etwas "Schnee" über das Häuschen und den Garten gepudert. Das kann man  mit Puderzucker machen, ich habe allerdings Dekorpuderzucker genommen (den gibt es z. B. hier). Dieser Dekorpuderzucker hat den Vorteil, dass er nicht vergeht, also sichtbar bleibt. Eigentlich sind ja alle Zutaten trocken, ich war mir nur nicht sicher, ob normaler Puderzucker die lange Zeit bis Weihnachten wirklich sichtbar bleibt und habe deshalb zur Sicherheit den Dekorpuderzucker genommen. 


Mittwoch, 23. November 2011

Rinderbraten mit Pflaumen-Zimt-Sauce, Zimt-Spätzle und Rotkohl


Mein Mann musste beruflich für mehrere Wochen in Ausland und hat sich vorher nochmal einen "anständigen Braten" gewünscht ;) Und da es ja langsam auf Weihnachten zugeht und ich gerne Zimt esse, habe ich einen weihnachtlich angehauchten Rinderbraten gemacht. Dazu gab es sehr leckere Zimt-Spätzle und Rotkohl.

Das Rezept reicht für 4 bis 5 Personen, wobei von den Spätzle noch übrig waren, da hätte also auch etwas weniger gereicht. Die Spätzle lassen sich aber auch am nächsten Tag nochmal aufwärmen.

Insgesamt hatten wir 1.400 g Fleisch, wobei ich kein großes Stück hatte, sondern zwei Braten, einmal 600 g und einmal 800 g.

Das Fleisch wird erst einmal für drei Tage eingelegt. Dafür folgende Beize zubereiten:

3 rote Zwiebeln, 4 Möhren, 2 Stücke Sellerie mit Grün, 2 Stangen Lauch und 3 Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. 3 Lorbeerblätter, 3 Nelken, 1 TL Wacholderbeeren (vorher mit der flachen Seite eines Messers etwas angedrückt) und 10 schware Pfefferkörner in ein Teeei geben. Das Gemüse und die Gewürze zusammen mit 900 ml Wasser, 400 ml Rotweinessig, 500 ml Pflaumensaft und 3 Stangen Zimt in einen großen Topf geben, einmal aufkochen und vollständig abkühlen lassen.

Das Fleisch in eine große Schüssel geben und mit der abgekühlten Beize übergießen. Im Kühlschrank für drei Tage marinieren, dabei das Fleisch täglich wenden.

Nun zur Zubereitung nach den drei Tagen: Das Fleisch aus der Beize nehmen und trocken tupfen. Das Gemüse abseihen, die Beize dabei auffangen.

Das Fleisch mit Salz, Pfeffer und Zimtpulver einreiben und in einem Bräter in heißem Öl von allen Seiten scharf anbraten. Dabei bildet sich am Boden des Bräters eine dunkle Kruste. Keine Sorge: Das ist nicht angebrannt, das muss so sein und gibt der Sauce hinterher einen guten Geschmack ;)

Das Fleisch rausnehmen und nun das Gemüse in den Bräter geben und zusammen mit 1 EL Tomatenmark anbraten, dabei die Kruste am Boden des Bräters mit dem Kochlöffel lösen. 250 g Pflaumenmus zugeben und unterrühren. Das Fleisch wieder in den Bräter geben und mit der Beize aufgießen. Das Teeei ebenfalls wieder hinzufügen.

Das Fleisch bei niedriger Hitze für 2 bis 2 1/2 Stunden köcheln lassen, dabei ab und zu wenden. Wenn man anstatt zwei kleinerer Fleischstücke einen großen Braten hat, verlängert sich die Kochzeit entsprechend.


Während der Kochzeit können schon einmal die Spätzle zubereitet werden. Wenn sie zwischendurch wieder kalt werden ist das nicht schlimm - die Spätzle dann einfach kurz vorm Servieren nochmal in einer großen Pfanne in etwas geschmolzener Butter aufwärmen.

Für den Spätzleteig 300 g Weizenmehl (Typ 405) sieben und mit 100 g Hartweizengrieß, 16 g Salz, 6 Eiern, 40 ml Mineralwasser, 40 ml Milch und 1/2 TL Zimtpulver in eine Schüssel geben. Den Teig mit einem Holzkochlöffel so lange rühren, bis er glatt ist und  Blasen wirft, dann 15 Minuten ruhen lassen. Sodann mit einer Spätzlereibe den Spätzleteig portionsweise in kochendes Salzwasser reiben. Wenn die Spätzle fertig sind schwimmen sie oben. Die Spätzle dann mit einer Schaumkelle herausnehmen, in ein Sieb geben und kurz mit kaltem Wasser abschrecken. Das wiederholen, bis der Spätzleteig ganz aufgebraucht ist.

Und nun wieder zum Braten: Nach Ende der Garzeit das Fleisch aus dem Bräter nehmen und warmstellen. Das Teeei und die Zimtstangen herausfischen und die Sauce fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Zimt und evtl. weiteren 2 bis 3 EL Pflaumenmus abschmecken. Das Fleisch kann bis zum Servieren dann nochmal in die fertigen Sauce gelegt werden.

Die Spätzle nun - wie oben schon geschrieben - in einer großen Pfanne nochmals aufwärmen. Wer möchte, kann in der Pfanne vorher etwas Semmelbrösel in Butter anschwitzen und dann die Spätzle zugeben.

Dazu gab es bei uns außerdem Rotkohl, in den ich ebenfalls etwas Pflaumenmus gerührt hatte.

Und noch ein Tipp: Wenn von der Sauce etwas übrig bleibt, kann man das wunderbar portionsweise einfrieren :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Rinderbraten:
ca. 1.400 g Rinderbraten
3 rote Zwiebeln
4 Möhren
2 Stück Sellerie mit Grün
2 Stangen Lauch
3 Knoblauchzehen
3 Zimtstangen
3 Lorbeerblätter
3 Nelken
1 TL Wacholderbeeren
10 schwarze Pfefferkörner
900 ml Wasser
400 ml Rotweinessig
500 ml Pflaumensaft
1 EL Tomatenmark
250 - 300 g Pflaumenmus
Salz, Pfeffer, Zimtpulver

Für die Zimt-Spätzle:
300 g Mehl
100 g Hartweizengrieß
16 g Salz
6 Eier
40 ml Mineralwasser
40 ml Milch
1/2 TL Zimtpulver

Sonntag, 20. November 2011

vegane Schoko-Bananen-Muffins


Und nun das Finale unserer diesjährigen Geburtstagsfeierlichkeiten *g* Hier kommt das Rezept zu den veganen Schoko-Bananen-Muffins. 

Das Rezept stammt von Veganpassion und ergibt 16 super schokoladige Muffins. Ich habe das Rezept prinzipiell genau so übernommen, Euch aber die Mengenangaben in Gramm abgewogen. 

Zur Vorbereitung 1 große Banane in kleine Stücke schneiden und 80 g vegane "Vollmilch"-Schokolade grob hacken (man kann allerdings auch fertige vegane Schoko-Chips verwenden). 

Die vegane Schokolade aufzutreiben war gar nicht so einfach. Prinzipiell bekomme ich vegane Schokolade sogar bei Edeka hier in der Nähe - allerdings können auch da Spuren von Milch enthalten sein. Da wir zum Geburtstag aber ein Kind eingeladen hatten, das sehr allergisch auf Milchbestandteile reagiert, wollte ich kein Risiko eingehen und eine Schokolade kaufen, die Milch eben auch nicht in Spuren enthalten kann. Ich habe dann etwas recherchiert und mir wurde versichert, dass die Schokoladen von Sweet William zu 100 % milchfrei sind. Mit dieser "Vollmilch"-Schokolade und der weißen Schokolade von Sweet William habe ich übrigens auch die Obstspießchen überzogen :)

Für die Muffins nun 200 g Mehl mit 160 g Zucker, 1 TL Natron, 55 g Kakao, 1 Prise Salz und 1/4 TL gemahlener Vanille in einer Schüssel mischen. Langsam 120 ml geschmacksneutrales Öl, 100 g Apfelmus, 120 ml Mineralwasser und 1 TL Apfelessig unterrühren. Zuletzt die Bananenstückchen und die Schokolade unterheben. 

Den Teig auf 16 Muffinförmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Umluft für ca. 25 bis 30 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

200 g Mehl
160 g Zucker
1 TL Natron
55 g Kakao
1 Prise Salz
1/4 TL gemahlene Vanille
120 ml geschmacksneutrales Öl
100 g Apfelmus
120 ml Mineralwasser 
1 TL Apfelessig
1 große Banane
80 g vegane "Vollmilch"-Schokolade

Freitag, 18. November 2011

Cupcake-Adventskalender



Wie auch schon im letzten Jahr wird es auch 2011 wieder einen Cupcake-Adventskalender mit vielen tollen Rezepten, Deko-Ideen, Bastelanleitungen usw. geben. Organisiert wird der Adventskalender von F_A von Seelensturm.

Der Adventskalender ist ein Gemeinschaftsprojekt und jeder kann einen Teil dazu beisteuern! Ich werde sicherlich auch wieder mit zwei oder drei Rezepten vertreten sein. Ich hoffe, es kommen wieder mindestens so viele tolle Beiträge zusammen wie im letzten Jahr :) 

Also reicht Eure Beiträge bei F_A ein! 
Wie es genau funktioniert könnt Ihr hier nachlesen!

Und hier könnt Ihr Euch nochmal den Adventskalender vom letzten Jahr ansehen.

Vanille-Cupcakes mit Erdbeer-Swiss-Meringue-Buttercreme


Heute kommt nun das Rezept zu den Cupcakes, die ich für den Prinzessinnen-Geburtstag meiner Tochter gebacken habe. Es sind Vanille-Cupcakes mit Erdbeer-Swiss-Meringue-Buttercreme. 

Aber erst einmal zur Deko: Passend zum Motto des Geburtstags habe ich aus Fondant kleine Krönchen gemacht. Dafür Fondant gelb einfärben und ein kleines Stückchen abnehmen (den restlichen Fondant gut in Frischhaltefolie einpacken, wenn er gerade nicht gebraucht wird). Den Fondant nun zuerst zu einer kleinen Kugel formen. 


Die Kugel nun oben mit einem scharfen Messer drei Mal einschneiden, so dass sich sechs "Tortenstückchen" ergeben. 


Die Schnitte nun etwas verbreitern (z. B. mit einem Modellierwerkzeug oder einem Eisstiel). 


Die einzelnen Teile mit den Fingern zu Spitzen formen. 


Die Spitzen zuerst nach oben biegen und die Mitte mit einem Ball-Modellierwerkzeug nochmal eindrücken...


...dann die Spitzen etwas nach außen ziehen. 


Zuletzt mit etwas Wasser kleine Zuckerperlen auf die Spitzen kleben. 


Da ich dieses Frosting zum ersten Mal gemacht hatte, wusste ich nicht, ob es sich mit Fondant verträgt. Damit den Krönchen nichts passiert habe ich sie deshalb - nachdem sie komplett ausgehärtet waren - zur Hälfte in rosa gefärbte Candy Melts getaucht. 

Aus der restlichen Candy Melts Masse habe ich dann noch "3"en und "A"s aufgespritzt und noch im feuchten Zustand mit goldenen und silbernen Zuckerperlen bestreut. 

Die Fondant-Deko sollte man schon rechtzeitig vorher machen, damit die Krönchen vollständig aushärten können. Getrockneter Fondant hält sich quasi ewig, deshalb können die Krönchen auch schon ein paar Wochen vorher gemacht und dann staubfrei aufbewahrt werden. 


Und nun zum Cupcake-Rezept: Das Rezept hat bei mir 26 Cupcakes ergeben. 

Für die Vanille-Cupcakes 120 g weiche Butter mit 250 g Zucker verrühren. 3 Eier einzeln unterrühren. Das Mark aus 2 Vanilleschoten auskratzen und ebenfalls unterrühren. 360 g Mehl mit 1 1/2 Päckchen Backpulver mischen und abwechselnd mit 300 ml Milch unter den Teig rühren. 

Muffinbackbleche mit Papierförmchen bestücken und den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 einfüllen. Die Cupcakes nach und nach im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. 


Das Frosting ist eine Erdbeer-Swiss-Meringue-Buttercreme. Ein Meringue-Frosting stand schon lange auf meiner To-Do-Liste. Bei der Suche im www fand ich das Rezept mit Erdbeeren von Coyolxa toll und habe mich dafür entschieden, ich habe allerdings keine fertige Erdbeersauce genommen. 

Für das Frosting wird zuerst die Erdbeersauce zubereitet: Dafür 450 g Tiefkühl-Erdbeeren (aufgetaut) pürieren und durch ein Sieb streichen. Das Püree zusammen mit 2 bis 3 Eigelb (je nach Größe der Eier) in einer Schüssel verrühren. Die Schüssel aufs kochende Wasserbad stellen und so lange mit dem Schneebesen rühren, bis die Masse eindickt. Das kann eine gefühlte Ewigkeit dauern *g* Die Masse dann vom Wasserbad nehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Nun 5 Eiweiß und 225 g Zucker in eine Schüssel geben und über dem heißen Wasserbad unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät schlagen, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat (wenn man etwas Eischnee zwischen den Fingern reibt merkt man gut, ob noch Zuckerkristalle da sind oder nicht). Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und weiter rühren, bis die Masse wieder komplett abgekühlt ist. Wem das zu lange dauert, kann ein Wasserbad mit kaltem Wasser unterstellen ;) Nun löffelweise insgesamt 180 g weiches Kokosfett (Palmin) sowie 180 g weiche Butter unterrühren. Nach jeder Zugabe gründlich verrühren. Die Masse fängt irgendwann an zu grieseln - lasst Euch davon nicht irritieren, immer weiter rühren, die Masse verbindet sich dann wieder. Zuletzt noch die abgekühlte Erdbeersauce unterrühren, das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. 

Das Frosting hat mich ziemlich viele Nerven gekostet *g* Neben der ewigen Rührerei schwankten meine Gedanken ständig zwischen "Das Frosting wird super!" und "Das Frosting geht voll in die Hose!" Das Frosting ändert während der Zubereitung quasi andauernd die Konsistenz ;) Ich dachte lange Zeit überhaupt nicht, dass man die Erdbeermasse noch unterrühren könnte, ohne dass das Frosting zu flüssig wird. Hinzu kam, dass das Frosting bei mir nicht während der Zugabe der Butter, sondern erst während der Zugabe der Erdbeersauce grieselte, was mich doch etwas verunsichert hat. Aber zum Schluss hat doch noch alles geklappt :) Ich muss allerdings sagen, dass das Frosting schon sehr sehr süß ist. Entgegen meiner sonstigen Angewohnheit habe ich daher mit meinen Swirls nicht ganz außen auf den Cupcakes begonnen, sondern einen Rand frei gelassen, damit nicht zu viel Frosting auf die Cupcakes kommt. Dadurch hatte ich dann auch noch Frosting übrig. Wer es also gerne süß mag, der macht die volle oben beschriebene Menge. Wer lieber eine kleinere Menge Frosting auf die Cupcakes machen möchte, sollte das Rezept vielleicht auf 4 Eiweiß runterrechnen. In Verbindung mit den Vanille-Cupcakes, die eine für mich angenehme Süße haben, und durch die geringere Frosting-Menge waren die Cupcakes aber trotzdem sehr lecker :)

Und eines muss man dem Frosting lassen: Die Konsistenz ist super! Ich hätte während der Zubereitung nie gedacht, dass das Frosting so fest wird, aber trotzdem noch so cremig schmeckt. Es lässt sich wirklich super aufspritzen. Nur in den Kühlschrank sollte man die Cupcakes mit Frosting nicht stellen bzw. schon rechtzeitig vorher wieder auf Zimmertemperatur kommen lassen, denn das Frosting wird sonst wirklich sehr sehr fest ;)

Und ich habe auch den Fondant-Test gemacht: Ich habe auf einen übrigen Cupcake am Abend nach der Feier ein paar Fondant-Blümchen und Schmetterlinge gelegt. Fazit nach über 24 Stunden: Der Fondant ist nicht mal weich geworden und hat auch nicht abgefärbt - er scheint sich also sehr gut mit dem Frosting zu vertragen :)



Und nun wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
120 g weiche Butter
250 g Zucker
3 Eier
2 Vanilleschoten
360 g Mehl
1 1/2 Päckchen Backpulver
300 ml Milch

Für das Frosting:
450 g Tiefkühl-Erdbeeren
2 - 3 Eigelb 
5 Eiweiß
225 g Zucker
180 g weiches Kokosfett (Palmin)
180 g weiche Butter

Mittwoch, 16. November 2011

Prinzessinnen-Geburtstag - jetzt auch mit Text ;)


Waaaaahhhh - eigentlich sollte dieser Beitrag erst morgen online gehen, weil ich noch nicht zum Schreiben  gekommen bin und bisher nur die Fotos hochgeladen hatte. Jetzt komme ich gerade vom Arbeiten und was sehe ich - ich habe mich wohl bei meiner Post-Planung im Datum vertippt und der Beitrag wurde schon veröffentlicht *grummel* Also dann eben schon heute und der Text wird jetzt nachgeliefert:

Meine Tochter hatte vor zwei Wochen ihren dritten Geburtstag. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal "richtigen" Kindergeburtstag gefeiert, also an einem extra Tag ihre Freundinnen und Freunde eingeladen. Wir hatten fünf Kinder eingeladen, aber auch alle dazugehörigen Mamas und teilweise auch die Papas waren dabei. Insgesamt waren wir 16 Leute :) Da ich Probleme habe, so viele Leute in meinem Wohnzimmer unterzubringen und dabei noch Platz zum Spielen für die Kinder zu schaffen, haben wir einen Raum angemietet, der sonst von einer Krabbelgruppe genutzt wird. Neben reichlich Platz waren also auch schon Spielsachen vorhanden :)

Meine Tochter hatte sich einen Prinzessinen-Geburtstag gewünscht. Eine sehr gute Wahl - zu dem Thema gibt es tausende Möglichkeiten! Heute will ich Euch schonmal ein paar Fotos zeigen und ein bisschen was rund um Einladungen, Deko etc. erzählen. Um den Rahmen nicht zu sprengen, gibt es die Rezepte dann erst in den nächsten Blogeinträgen ;)

Aber nun von Vorne:

Die Einladungen: Passend zum Motto habe ich kleine Prinzessinen-Spiegel gebastelt. Dafür habe ich aus farbigem Präge-Karton Ovale ausgeschnitten und diese mit - ebenfalls oval ausgeschnittener - Spiegelfolie beklebt. Aus goldenem Präge-Karton habe ich kleine Kronen ausgeschnitten und sie oben am Spiegel festgeklebt. Mit Bastelkleber habe ich dann eine "3" auf die Krone gezeichnet und mit silberfarbenem Glitzerpulver bestreut. Wenn der Kleber etwas getrocken ist wird das überschüssige Glitzerpulver einfach abgeklopft und mit einem kleinen Pinsel die Reste "abgekehrt". Auf jede Spitze der Krone kam noch ein Glitzerstein. Die gibt es in allen möglichen Formen und Farben günstig bei Tedi. Für die Mädchen habe ich die Spiegel natürlich in rosa und pink gebastelt, für unseren einzigen Prinzen in grün.


Auf der Rückseite habe ich den eigentlichen Einladungstext aufgeklebt - vorher auf schönes Papier gedruckt und mit einer Wellenschere ausgeschnitten. Beim Text habe ich versucht, mich dichterisch zu betätigen *räusper*

Spieglein Spieglein an der Wand,
ich lade ein die Schönsten im ganzen Land!

Am 12.11.2011 ab 15.00 Uhr
zu Feiern, Lachen und Spielspaß pur.

Im Miniclub in ... findet die Feier statt,
sobald jeder den Weg dorthin gefunden hat.

Ich freue mich auf Dich und hoffe, Du hast Zeit,
sag meiner Mama doch vorher bitte kurz Bescheid.

Deine Prinzessin ...


Natürlich war auch die Tischdeko passend um Motto und sehr rosalastig. Aus rosafarbenem Krepp-Papier habe ich kleine Schleifen gebunden und auf dem Tisch verteilt. Außerdem habe ich aus goldenem Karton kleine Krönchen gebastelt und mit bunten Glitzersteinen beklebt. Dazu kam noch künstlicher Efeu, rosa und weiße Glassteinchen und kleine goldene Krönchen zum Streuen, die ich mit einem Motivstanzer aus goldenem Karton ausgestanzt hatte.


Natürlich gab es auch die passenden Teller und Servietten :)



Außerdem hatte ich für den Buffettisch (Foto vom ganzen Tisch ist oben als erstes in diesem Beitrag) eine passende Wimpelkette gebastelt. Die einzelnen Teile habe ich mit Photoshop gestaltet, auf Fotopapier ausgedruckt, mit Glitzersteinen beklebt und mit passendem Band zusammengebunden.




Und das gab es zum Kuchenbuffet:

Vanille-Cupcakes mit Erdbeer-Meringue-Buttercreme (das Rezept dazu findet Ihr hier)...


... vegane Bananen-Schoko-Muffins (das Rezept gibt es hier)...


... und kleine Spießchen aus Bananen, Trauben und Erdbeeren - mit Schokolade überzogen und teilweise in Zucker-Streudeko gerollt. Eigentlich kaufe ich im November ja keine Erdbeeren mehr, aber zu diesem Anlass habe ich mal eine Ausnahme gemacht ;)


Die kleinen Piekser in den Muffins und den Obst-Spießchen habe ich auch selbst gemacht. Die Motive habe ich wieder mit Photoshop gestaltet, auf Fotopapier ausgedruckt und immer zwei Stück mit einem Schaschlick-Spieß in der Mitte zusammen geklebt. Die Spieße müssen dann noch auf die gewüschte Länge gekürzt werden. Zum Schluss habe ich an jedes Spießchen noch eine kleine Schleife gebunden.

Außerdem gab es noch kleine Krönchen-Kuchen, die meine Schwester gebacken hatte - man sieht sie auf dem Eingangsbild, auf dem das ganze Buffet zu sehen ist. Das war ein Zitronenkuchen, den sie in kleine Krönchen geschnitten und dann mit heller und dunkler Schokolade sowie einem rosafarbenen Guß überzogen hat :)

Und da Kuchen essen durstig macht, gab es selbstverständlich auch königliche Getränke für die kleinen Gäste :) Ich habe von den Originalflaschen einfach die Etiketten entfernt und meine eigenen - die ich wiederum mit Photoshop gestaltet habe - mit doppelseitigem Klebeband darauf geklebt. Auf jeder Flasche stand der Name des jeweiligen Kindes, so dass es nicht zu Verwechslungen kommen kann. Ein paar Glitzersteine habe ich auch hier wieder aufgeklebt. Und auch hier wieder: Für die Prinzessinnen in rosa, für den Prinzen in grün :)


Nachdem die Cupcakes, die Muffins und die Obst-Schoko-Spießchen ja keinesfalls genug Kalorien für einen ordentlichen Kindergeburtstag liefern ;) habe ich auf das Buffet zusätzlich noch ein paar farblich passende Süßigkeiten gestellt. Das war zum einen Mäusespeck in zwei Varianten...


... und zum anderen kleine Kaubonbon-Stangen.


Und damit sich auch alle kleinen Gäste königlich fühlen, habe ich für jedes Kind eine Krone gebastelt. Dafür habe ich Kronen aus goldenem Karton ausgeschnitten, gelocht, zusammengeklebt und mit Glitzersteinen verziert. Durch die Löcher habe ich goldenes Band gezogen und die Kronen jeweils an einem Haarreif (auch die gibt es günstig bei Tedi, Kik o. ä.) befestigt. Für unseren Prinzen war der weiße Haarreif vorgesehen, die Mädels haben welche in rosa und pink bekommen.



Als einziges Spiel hatte ich eine kleine Schatzsuche vorbereitet. Ansonsten waren die Kinder super auch ohne zusätzliches "Programm" beschäftigt. Leider habe ich vergessen die Schatzkiste zu fotografieren *grummel* Ich habe eine Holz-Schatzkiste mit rosa Krepp-Papier ausgelegt und darin essbare Ketten, Armbänder, Goldtaler und Ring-Lutscher deponiert.

Die Schatzsuche lief so ab: Ich habe den Kindern erzählt, dass ich mittags (ich war ja schon vor allen Kindern dort und habe aufgebaut) "zufällig" auf dem Flur einen alten Brief gefunden hätte. Natürlich wollten alle den Brief auch sehen und sind mit mir zusammen auf den Flur gegangen. Eine der anderen Mamas hat in dieser Zeit die Schatzkiste und die Hinweise im Zimmer versteckt.

Draußen auf dem Flur habe ich den Kindern dann den Brief vorgelesen:

Hier lebt mal vor langer Zeit
die schönste Prinzessin weit und breit.

Sie hatte einen großen Schatz,
der fand in einer Truhe Platz.

Die Hexe aber wollte die Schatztruhe klauen,
die Prinzessin konnte niemandem mehr trauen.

Deshalb hat sie ihren Schatz versteckt
und einen Plan ausgeheckt:

Die Prinzessin verzauberte den ganzen Schatz
und verriet dabei nur diesen Satz:

Den Schatz können nur brave Kinder entdecken,
die auf die Suche gehen ohne Schrecken!

Drum folgt der Spur nun Stück für Stück,
dann findet ihr den Weg und bekommt den Schatz zurück.

Sowohl den Brief als auch die anderen Hinweise hatte ich etwas auf "alt" getrimmt, also das Papier zerknittert, den Rand mit einem Feuerzeug angebrannt und ein paar Rußflecken aufs Papier gemacht.


Zusammen mit dem Brief hatte ich den ersten Hinweis "gefunden" und ihn nun den Kindern übergeben. Da die Kinder ja noch nicht lesen können, habe ich alles mit Bildern gemacht. Auf dem ersten Bild (also der erste Hinweis) war beispielsweise ein Kühlschrank abgebildet. Die Kinder mussten also im Raum den Kühlschrank finden, dort lag das nächste Bild (in unserem Fall ein Spielhaus), der nächste Hinweis lag dann im Spielhaus usw. bis schließlich die Schatzkiste gefunden wurde.


Ich denke, der Geburtstag hat allen Kindern gefallen - ich habe jedenfalls keine Beschwerden gehört :) Auch meine Kleine war sehr begeistert :)


Zum Abschied gab es für jedes Kind noch eine kleine Dankeschön-Tüte.




Das kenne ich noch von meiner Kindheit. Allerdings gab es bei uns früher ausschließlich Süßigkeiten in die Tütchen. Ich habe sie gefüllt mit


- einem Päckchen Motiv-Taschentüchen
- ein Pixi-Buch von der kleinen Prinzessin
- eine Halskette mit passendem Armband
- Prinzessinnen-Seifenblasen
- ein Hello-Kitty-Ei
- ein kleines Päckchen Prinzen-Taler
- drei rosa Kaubonbon-Streifen

Für unseren Prinzen gab es natürlich ein Tütchen in grün und mit abgewandeltem Inhalt ;)


Die Tütchen waren auch selbst gemacht. Ich hatte kleine naturfarbene Papiertüten gekauft und habe sie in rosa (bzw. eine in grün) angemalt. Dann habe ich mit Bastelkleber das "Danke" darauf geschrieben (allerdings nicht auf einmal, sondern jeden Buchstaben einzeln) und mit Glitzerpulver bedeckt. Wenn der Kleber etwas getrocknet ist, das überschüssige Glitzerpulver einfach abschütteln und ggf. noch verbleibende Reste mit einem Pinsel entfernen. Dann kann der nächste Buchstabe aufgemalt werden. Auf der Rückseite der Tütchen habe ich auf die gleiche Weise jeweils eine Krone mit einer "3" in der Mitte aufgemalt und beglitzert. Zum Schluss noch ein paar Glitzersteine auf die Tüten kleben und an den Henkel jeweils eine Schleife binden - dann können die Tütchen befüllt werden.


Mir persönlich hat der Geburtstag mindestens genauso viel Spaß gemacht wie den Kindern. Und ich konnte endlich meine volle Bastel- und Deko-Wut auslassen. Und wie man sieht, hatte sich da so einiges aufgestaut *g*


In meinem kleinen Amazon-Shop* habe ich eine eigene Kategorie "Prinzessinnen-Party" eingerichtet mit Produkten, die ich entweder selbst für die Geburtstagsfeier verwendet habe, oder die zusätzlich toll dazu passen. Klickt in meinem Amazon-Shop* in der rechten Sidebar einfach die Kategorie "Prinzessinnen-Party" an. 

Sonntag, 13. November 2011

süße Bienchen


Und hier kommt das nächste Rezept zum Geburtstag meiner Tochter. Diese Bienchen hat sie mit in den Kindergarten genommen.

Die Bienen sind aus allen Richtungen "zusammengeklaut" :D Das Rezept für den Teig stammt von Maja aus dem kleinen Backbuch Cupcakes & Muffins*. Für die Deko habe ich eine Mischung aus diesen und diesen Bienchen gebastelt.

Das Rezept ist eigentlich für 30 Stück ausgelegt, ich habe aber "nur" 29 Bienchen herausbekommen.


250 g weiche Butter mit 275 g Zucker und 3 TL Vanillezucker (mit echter Vanille) schaumig schlagen. 7 Eier einzeln unterrühren. 375 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver mischen und abwechselnd mit 250 ml Milch unterrühren. Den Teig halbieren und unter eine Hälfte 2 1/2 EL Kakaopulver rühren.

Bitte darauf achten, dass alle Zutaten Zimmertemperatur haben. Die Butter, die Eier und die Milch also rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.

Papierförmchen in ein Muffinbackblech stellen und den Teig abwechselnd einfüllen (also ein Klecks heller Teig, darauf ein Klecks dunkler Teig, wieder ein Klecks heller Teig etc.), bis die Förmchen zu ca. 3/4 mit Teig gefüllt sind.


Die Cupcakes nach und nach im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen, herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Bienchen-Deko werden nun benötigt: eine Packung dunkler Schokoguß (125 g), ca. 200 g Marzipanrohmasse, gelbe Lebensmittelfarbpaste, 29 oder 30 (je nachdem, wieviele Cupcakes man aus dem Teig herausbekommt) Oblaten (Durchmesser 5 cm), 2 Päckchen Zartbitter-Micado-Stäbchen und 58 oder 60 kleine dunkle Schoko-Crisp-Kügelchen.

Zuerst werden die Cupcakes mit dem dunklen Schokoguß überzogen. Den Schokoguß vollständig hart werden lassen.

Für die Augen aus der Marzipanrohmasse 58 (oder 60) kleine Kugeln formen und jeweils ein Schoko-Crisp-Kügelchen als Pupille hineindrücken. Die Augen dann erst einmal Beiseite legen.

Die restliche Marzipanrohmasse mit der Lebensmittelfarbpaste gelb einfärben, zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie dünn ausrollen und mit einem scharfen Messer in schmale Streifen schneiden. Nun auf jeden Cupcake drei Streifen Marzipan legen.

Jeweils zwei Augen an der Vorderseite der Bienchen anbringen. Wenn das Marzipan auf dem getrockneten Schokoguß nicht gut hält, kann man den Guß erst mit den Fingern oder mit der Rückseite eines warmen Teelöffels etwas angewärmt werden, dann lassen sich die Augen besser befestigen.

Die Oblaten mit einem scharfen Messer in der Mitte halbieren und als Flügel auf die Bienchen auflegen.

Von insgesamt 58 (oder 60) Zartbitter-Micado-Stäbchen mit einem scharfen Messer die vorderen, also hellen, Enden abschneiden, so dass noch ein kleines Stück der Schokolade mit dran ist. Von den hinteren, also mit Schokolade überzogenen, Enden 29 oder 30 Stück abschneiden.

Die vorderen Enden werden als Fühler in die Cupcakes gesteckt, die hinteren Enden als Stachel.

Hier nochmal alle Stufen der Bienchen-Deko:




Und so sehen die Bienchen von Innen aus (wobei ich fürs Foto leider ein Exemplar erwischt habe, bei dem die zwei Teigsorten leider nicht ganz gleichmäßig verteilt waren, sondern ich etwas mehr dunklen Teig eingefüllt hatte):



Ich finde, diese Bienchen sind ein wahrlich süßes Sonntagssüß :) Zusammengetragen wird die heutige Kaffeetafel von Katrin.



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:
Für die Cupcakes:
250 g weiche Butter
275 g Zucker
3 TL Vanillezucker mit echter Vanille
7 Eier
375 g Mehl
 Päckchen Backpulver
250 ml Milch
2 1/2 EL Kakaopulver

Für die Deko:
ca. 125 g dunkler Schokoguß
ca. 200 g Marzipanrohmasse
gelbe Lebensmittelfarbpaste
29 - 30 Oblaten, Durchmesser 5 cm
2 Päckchen Zartbitter-Micado-Stäbchen
58 - 50 dunkle Schoko-Crisp-Kügelchen
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