Sonntag, 29. Januar 2012

Schoko-Karamell-Bananen-Cupcakes


Heute schicke ich Euch Seelenfutter - kleine Endorphinbömbchen :) Schoko, Banane, Karamell, Sahne - das sind die perfekten Zutaten für einen rundum-glücklich-Cupcake :)

Das Rezept ergibt ca. 22 x Hochgefühl. 

Ursprünglich stammt das Rezept aus dem Buch The Big Book of Cupcakes*, allerdings habe ich so einiges abgeändert. Hier also meine Version:

Für die Füllung und das Topping wird eine Karamellcreme benötigt. Ich habe allerdings nicht das Rezept aus dem Buch gemacht, sondern das Karamell von Dani. Die Karamellcreme lässt sich auch gut vorbereiten, da man sie im Kühlschrank ca. zwei bis drei Monate, bei Zimmertemperatur etwa zwei Wochen aufbewahren kann. Wer das Karamell im Kühlschrank lagert, sollte es aber rechtzeitig herausnehmen, damit es nicht zu fest ist, um es auf die Cupcakes zu spritzen.  

Für das Karamell werden 230 g Zucker mit 80 ml Wasser in einem Topf unter ständigem Rühren erhitzt. Sobald der Zucker sich komplett aufgelöst hat, kommen 110 g Butter sowie eine Prise Salz hinzu. Unter weiterem Rühren aufkochen. Alles bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis es "karamellig-bernsteinfarbig" ist. Das dauert eine ganze Weile, da der größte Teil der Flüssigkeit dabei verdampft. Die Konsistenz ist am Schluss recht fest und trocken. Bitte regelmäßig Rühren, damit das Karamell nicht anbrennt. Nun den Topf vom Herd ziehen und 150 ml Sahne einrühren. Dabei entstehen Klümpchen, die sich später aber wieder lösen. Den Topf wieder auf den Herd stellen und bei geringer Hitze nochmal für 10 bis 15 Minuten köcheln lassen. Das Karamell vom Herd nehmen, in Schraubgläser füllen und vollständig abkühlen lassen (dabei wird die Creme auch noch etwas fester). 

Man benötigt für die Cupcakes nur etwa 2/3 oder etwas mehr des Karamells. Allerdings kann man auch den Rest leicht loswerden ;) Entweder man isst die Karamellcreme auf Weißbrot, macht daraus ein Dessert, füllt Macarons damit, verteilt sie auf kleinen Tartelettes, rührt sie in den Kaffee, verpackt ein kleines Gläschen als nettes Geschenk oder, oder, oder... 



Für die Schoko-Cupcakes 260 g Mehl, 1 1/4 TL Natron, 1 TL Salz und 1/4 TL Backpulver in einer Schüssel mischen. 

In einer weiteren Schüssel 70 g Kakaopulver mit 240 ml heißem Wasser übergießen, gründlich rühren, bis sich der Kakao komplett gelöst hat und Beiseite stellen. 

In einer großen Schüssel 170 g weiche Butter für 30 Sekunden auf mittlerer Stufe geschmeidig rühren. 200 g Zucker portionsweise hinzugeben, jeweils gründlich unterrühren und zum Schluss nochmal für zwei Minuten rühren. 2 Eier einzeln unterrühren, ebenso das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote. Zuletzt die Mehlmischung abwechselnd mit dem Kakao unterrühren. 

Den Teig bis zur Höhe von 2/3 in Papierförmchen (am Besten in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für 20 bis 25 Minuten backen. Die Cupcake herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Für die Füllung 450 g Sahne steif schlagen. Dabei langsam drei Päckchen Sahnefest sowie etwas Vanillezucker mit echter Vanille (leider kann ich nicht sagen wieviel, da ich den Vanillezucker nicht abgemessen habe) einrieseln lassen. Die Sahne erst einmal im Kühlschrank zwischenlagern 

Nun drei Bananen schälen und in dünne Scheiben schneiden. 

Die Sahne in einen Spritzbeutel mit Sterntülle, die Karamellcreme in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen. 

Von den Cupcakes jeweils das obere Drittel mit einem scharfen Messer abschneiden. Auf das Unterteil nun erst die Sahne aufspritzen (damit die Sahne nicht zu hoch wird habe ich keinen Swirl, sondern spiralförmig von innen nach außen gespritzt), dann einige Bananenscheiben darauflegen und mit Karamell bespritzen. Dann das Oberteil wieder auflegen und vorsichtig andrücken. Auf das Oberteil habe ich nochmal einen kleinen Klecks Sahne gespritzt und noch etwas Karamell darauf gegeben. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für das Karamell: 
230 g Zucker
80 ml Wasser
110 g Butter
1 Prise Salz
150 ml Sahne

Für die Schoko-Cupcakes:
260 g Mehl
1 1/4 TL Natron
1 TL Salz
1/4 TL Backpulver
70 g Kakaopulver
240 ml heißes Wasser
170 g weiche Butter
200 g Zucker
2 Eier
1 Vanilleschote

Für die Füllung:
ca. 450 g Sahne
3 Päckchen Sahnefest
Vanillezucker mit echter Vanille
3 Bananen 

Donnerstag, 26. Januar 2012

Pastinaken-Gnocchi mit Apfel-Lauch-Sauce


Im Januar startet eine neue Koch-Event-Reihe, von der ich ganz hin und weg bin :)

Uwe von Highfoodality ruft 2012 jeden Monat dazu auf, farbige Gerichte zu kochen, um daraus am Ende des Projekts ein Cookbook of Colors entstehen zu lassen. Im Januar startet das Event mit der Farbe weiß. 

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Und hier kommt mein Beitrag dazu: Pastinaken-Gnocchi mit Apfel-Lauch-Sauce. 

Gnocchi hatte ich bisher aus Kartoffeln, Kürbis und Möhren gemacht. Aber diese Pastinaken-Gnocchi sind einfach der Knaller! Sie waren sowas von lecker! Sie schmecken süßlich und die säuerliche Sauce ist ein toller Kontrast dazu. Die Gnocchi gibt es ab jetzt sicherlich öfter bei uns. Nachmachen lohnt sich also :)

Das Rezept ergibt sechs Portionen.

Für die Gnocchi zwei Kilo Pastinaken putzen, in Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Pastinaken im Backofen bei 180 °C Umluft für ca. 30 Minuten garen, bis sie weich sind. 

Die Pastinaken in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab fein pürieren. 200 g Mehl mit einer Gabel unterkneten. Mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. Mit zwei Teelöffeln aus der Masse Gnocchi formen (dafür die Löffel anfeuchten, mit einem Teelöffel etwas Teig abstechen und den Teig so lange seitlich von einem Löffel auf den anderen streifen, bis die Nocken die gewünschte Form haben) und erst einmal auf einem bemehlten Stück Backpapier ablegen. 

Für die Sauce ein bis zwei Stangen Lauch putzen und klein schneiden. Fertig geputzt sollte man etwa 130 g Lauch haben. Damit die Sauce hell bleibt habe ich nur den weißen Teil des Lauchs genommen, normalerweise kann man natürlich auch den grünen Teil mitverwenden (den ich dieses Mal dann in Ringe geschnitten und eingefroren habe). Außerdem eine kleine Zwiebel schälen und würfeln, ein kleines Stück Ingwer schälen und fein reiben sowie einen Apfel (ca. 150 bis 200 g) schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden. Alles in einem Topf in etwas Öl andünsten, dann mit 300 ml Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen, bis das Gemüse und der Apfel weich sind. Der Farbe wegen habe ich die Gemüsebrühe übrigens vorher durch ein Sieb geschüttet, um die kleinen Gemüse- und Kräuterstückchen rauszufischen. Das kann man sich normalerweise aber natürlich auch sparen ;)

In der Zwischenzeit die Gnocchi in kochendes Wasser geben und garen, bis sie oben schwimmen. Das dauert nur einige Minuten. 

Die Sauce nun fein pürieren. 100 g Sahne einrühren und die Sauce mit Salz, weißem Pfeffer und dem Saft 1/2 Zitrone abschmecken. Vom Herd ziehen und 100 g Dickmilch einrühren. 

Die Gnocchi mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und zusammen mit der Sauce anrichten. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Gnocchi:
2 kg Pastinaken
200 g Mehl
Salz
weißer Pfeffer

Für die Sauce:
130 g (fertig geputzt) Lauch 
1 kleine Zwiebel
1 Apfel (ca. 150 bis 200 g)
1 kleines Stück Ingwer
300 ml Gemüsebrühe
100 g Sahne
Saft von 1/2 Zitrone
Salz
weißer Pfeffer
100 g Dickmilch 



Sonntag, 22. Januar 2012

Orangen-Mohn-Cupcakes


Ich hoffe, ich habe keine Mohn-Verächter unter meinen Lesern, denn im Moment gibt es hier im Blog ja so einige Mohnrezepte ;) Das liegt hauptsächlich an der "Resteverwertung". Wenn ich gemahlenen Mohn kaufe habe ich meistens einen Rest über. Da der ja verwertet werden muss, gibt es wiederum etwas mit Mohn. Und da dafür der Rest meist nicht reicht muss neuer Mohn nachgekauft werden. Und so geht das immer weiter.. ;) Diesmal habe ich den Mohn mit Orange kombiniert. 

Das Rezept ergibt ca. 24 Cupcakes

Für die Cupcakes 4 Eier mit 250 g Zucker dick cremig aufschlagen (das dauert einige Minuten). 175 ml geschmacksneutrales Öl sowie 200 ml Orangensaft unterrühren. 200 gemahlenen Mohn, das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote und den Abrieb von ein bis zwei Bio-Orangen (je nachdem, wie intensiv der Orangengeschmack sein soll) hinzufügen und unterrühren. 300 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und einer Prise Salz mischen und kurz unterrühren. 

Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen (am Besten in ein Muffinbackblech stellen) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten backen. Herausnahmen und vollständig erkalten lassen. 


Für das Frosting 225 g weiche Butter mit 250 g Puderzucker schaumig schlagen. Das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote unterrühren. 450 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) hinzufügen und nur so lange unterrühren, wie nötig, damit sich eine glatte Masse ergibt. Wenn man zu lange rührt gerinnt das Frosting und  verflüssigt sich. 175 bis 200 g Marmelade durch ein Sieb streichen und unterheben. Ich habe Orangen-Pflaumen-Marmelade genommen. Reine Orangen-Marmelade wäre passender, aber ich hatte noch selbstgemachte Orangen-Pflaumen-Marmelade zu Hause, warum also industrielle Orangenmarmelade kaufen ;)

Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Dekoriert habe ich die Cupcakes mit kleinen braunen Zuckersternen und Orangenabrieb. 

Und so sehen die Cupcakes aufgeschnitten aus: 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
4 Eier
250 g Zucker
175 ml Öl
200 ml Orangensaft
200 g gemahlener Mohn
1 Vanilleschote
Abrieb von ein bis zwei Bio-Orangen
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz

Für das Frosting:
225 g weiche Butter
250 g Puderzucker
1 Vanilleschote
450 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia)
175 - 200 g Marmelade (Orangenmarmelade o. ä.)

Donnerstag, 19. Januar 2012

Rotkohl-Risotto-Rouladen mit Pflaumensauce


Nach dem tollen Event im Herbst suchen Franzi und Anna vom Gemüseregal nun nach vegetarischen Winterrezepten. 



Zu winterlicher Küche fällt mir (und da bin ich sicher nicht die Einzige) zuerst Kohl ein. Von der schönen Optik mal abgesehen, esse ich Rotkohl sehr gerne. Also war klar, dass es Rotkohl geben sollte. Und schließlich wurden daraus vegetarische Rouladen, gefüllt mit Risotto und dazu eine Plaumensauce :)

Das Rezept ergibt sechs Rouladen. 

Zuerst wird das Risotto für die Füllung gekocht. Dafür 575 ml Gemüsebrühe mit 275 ml Pflaumenwein in einen Topf geben, aufkochen und auf niedriger Stufe heiß halten. Eine kleine rote Zwiebel schälen, würfeln und zusammen mit 250 g Risotto-Reis in einem Topf in etwas Öl andünsten, bis beides glasig ist. Nun einen Schöpflöffel der Brühe-Wein-Mischung zugeben und rühren, bis die Flüssigkeit vollständig aufgesogen ist. Dann den nächsten Schöpflöffel hinzugeben und so weiter, bis die Flüssigkeit vollständig verbraucht und der Reis bissfest ist. Das dauert etwa 20 Minuten. Dabei ständig rühren. Das Risotto mit Garam Masala abschmecken, Beiseite stellen und abkühlen lassen. 

Nun vorsichtig von einem Kopf Rotkohl die äußeren Blätter entfernen, so dass man entweder sechs große Blätter hat oder mehrere kleinere, die man dann aneinander legen kann. Den Strunk der Blätter jeweils verdünnen, indem man mit einem Messer die Verdickungen flach schneidet. Die Rotkohlblätter in einem großen Topf Wasser etwa sieben bis acht Minuten kochen, in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abschrecken. 

Nun das Risotto auf den Rotkohlblättern verteilen, das Ende sowie die Seiten der Blätter frei lassen. Anstatt eines großen Rotkohlblattes kann man auch mehrere kleinere Blätter überlappend aneinanderlegen. Die Seiten des Rotkohls nun über das Risotto klappen, die Rouladen fest aufwickeln und mit Küchengarn zusammenbinden.



Die Rouladen in einem großen Topf oder einer Pfanne mit Deckel in etwas Öl rundherum anbraten. 350 ml Gemüsebrühe und 150 ml Pflaumenwein angießen, einmal aufkochen lassen, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und die Rouladen ca. 20 bis 25 Minuten garen. Die Rouladen dabei ab und zu wenden. 

Die Rouladen dann aus der Sauce nehmen und warmhalten. 2 EL Pflaumenmus in die Sauce einrühren, mit Salz, Pfeffer und Garam Masala abschmecken und nach Wunsch binden. 

Das Küchengarn von den Rouladen entfernen, die Rouladen aufschneiden und zusammen mit der Sauce servieren. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Rouladen:
1 Kopf Rotkohl
575 ml Gemüsebrühe
275 ml Pflaumenwein
1 kleine rote Zwiebel
250 g Risotto-Reis
Garam Masala

Für die Sauce:
350 ml Gemüsebrühe
150 ml Pflaumenwein
2 EL Pflaumenmus
Salz
Pfeffer
Garam Masala 

Sonntag, 15. Januar 2012

Mini-Granatsplitter (Plätzchen-Resteverwertung)


Die letzten paar Jahre habe ich nach Weihnachten aus meinen übrigen Plätzchen immer Tiramisu gemacht. Dieses Jahr aber stand für mich aber Dank Karin und ihren kleinen Granatsplittern schon im August fest, dass ich dieses Jahr eben Granatsplitter machen werde. Und ich habe es nicht bereut - die kleinen Resteberge schmecken sooo lecker! Ich habe das Rezept von Karin etwas abgeändert. Hier meine Version:

Für ca. 35 bis 40 Mini-Granatsplitter:

600 g übrige Plätzchen nach und nach in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zu Krümeln zerkleinern. Ich hatte zum Teil Plätzchen mit Geleefüllung dabei. Die Geleefüllung lässt sich mit dem Nudelholz nicht zerkleinern, sondern bleibt als "Platte" zurück und kann hinterher einfach aus den Krümeln gefischt werden. 


Die Plätzchenkrümel in eine Schüssel geben und mit 75 ml Baileys Coffee und 150 ml Sahne gründlich vermischen. Wenn die Flüssigkeit von den Krümeln aufgenommen wurde, 350 g Philadelphia Milka untermengen. Die Masse kühl stellen. 

In der Zwischenzeit den Teig für die Mürbteigplätzchen (als Unterlage für die Granatsplitter) machen: 200 g Mehl, 100 g Puderzucker und etwas gemahlene Zitronenschale in eine Schüssel geben. 100 g eiskalte Butter in Stückchen daraufgeben und mit den Fingerspitzen grob in die Mehl-Zucker-Mischung einarbeiten, indem man die Butterstückchen in der Mehl-Zucker-Mischung zwischen den Fingerspitzen zerreibt. 1 Ei dazugeben und nur so lange unterkneten, damit der Teig gerade so einen Klumpen ergibt. Beim Mürbteig ist es wichtig, dass er nicht zu sehr verknetet wird, sonst wird der Teig nicht mürbe, sondern einfach zu fest. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Hände beim Kneten nicht zu warm sind. Die Hände also notfalls vorm Kneten unter kaltes Wasser halten und so abkühlen. 

Den Mürbteig in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. 

Den Teig dann auf gut bemehlter Arbeitsfläche (am Besten unter einem Stück Frischhaltefolie) ausrollen und daraus ca. 40 Kreise á ca. 4,5 cm Durchmesser ausstechen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech im vorgeheizten Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. 


Nun die Plätzchenmasse zu kleinen Bergen formen und auf die Mürbteigplätzchen setzen. Die Masse dabei zu den Plätzchen hinstreichen, so dass sie rundherum mit den Plätzchen abschließt. Nochmals einige Zeit kühl stellen. 

Nun ca. 400 bis 500 g Schokolade schmelzen, in ein kleines, hohes Gefäß füllen und die Granatsplitter darin eintauchen. Die überschüssige Schokolade abklopfen und die Granatsplitter auf einem Kuchen- oder Pralinengitter trocknen lassen. 


Ich glaube, künftig muss ich zu Weihnachten mehr Plätzchen backen, damit ich hinterher genug Reste habe, um Tiramisu und Granatsplitter daraus zu machen ;)

Danke, liebe Karin, für die tolle Idee!


Die Granatsplitter wandern direkt zur Sonntagssüß-Sammlung, die diese Woche bei Fräulein Text zusammen getragen wird :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Füllung:
600 g Plätzchenreste
75 ml Baileys Coffee
150 ml Sahne
350 g Philadelphia Milka

Für die Mürbteigplätzchen:
200 g Mehl
100 g Puderzucker
etwas gemahlene Zitronenschale
100 g eiskalte Butter
1 Ei

Außerdem:
400 - 500 g Schokolade

Donnerstag, 12. Januar 2012

Bandnudeln mit Zitronen-Thunfisch-Sauce


Ein schnelles und einfaches, aber sehr leckeres Pastarezept:

Für drei bis vier Personen brauch man ca. 400 g Bandnudeln, die nach Packungsanweisung gekocht werden.

Für die Sauce in einer großen Pfanne 250 ml Gemüsebrühe, 320 ml Sahne, 450 g Thunfisch im eigenen Saft (Abtropfgewicht, den Saft vorher abschütten) und 3 EL Zitronensaft aufkochen und etwa 10 Minuten köcheln lassen. Den Thunfisch dabei mit einer Gabel etwas zerpflücken. Die Sauce nach Wunsch binden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln abschütten, zur Sauce in die Pfanne geben und alles gut vermengen.



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

400 g Bandnudeln
250 ml Gemüsebrühe
320 ml Sahne
450 g Thunfisch im eigenen Saft (Abtropfgewicht)
3 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Sonntag, 8. Januar 2012

Kleine Tüllenkunde


Ich werde immer mal wieder in den Kommentaren oder per Mail nach den Tüllen gefragt, die ich für Cupcakes verwende. Deshalb dachte ich, eine kleine Übersicht der von mir benutzten Tüllen wäre vielleicht hilfreich :)

Oben im Bild seht Ihr schonmal (fast) alle meine cupcake-tauglichen Tüllen im Überblick. Nicht dabei ist eigentlich nur die Rosentülle und die Grastülle, aber dazu unten später mehr. 

Hier also meine Tüllen im Detail. Ich habe jeweils die Maße der Tüllen mit aufgenommen, da es die jeweiligen Tüllen natürlich auch von anderen Herstellern gibt und die Bezeichnungen hier sehr unterschiedlich sind (z. B. bezeichnet die mm-Angabe bei manchen Herstellern die schmalsten Stellen der Tüllenöffnung, bei anderen Herstellern die breitesten Stellen). 


Geschlossene Sterntüle, Wilton #1G

Die #1G von Wilton ist eine große geschlossene Sterntülle. Der Durchmesser der Austrittsöffnung beträgt an der schmalsten Stelle etwa 5 mm, an der breitesten Stelle etwa 19 mm. 

Mit ihr lassen sich - wie auf den folgenden Fotos - Swirls spritzen, aber auch eine Art Rose lässt sich damit aufspritzen. Davon habe ich hier schonmal Bilder gebloggt. 




Offene Sterntülle, 15 mm

Das hier ist meine größte offene Sterntülle. Neben der #1M von Wilton (siehe unten) habe ich eine ganze Reihe offener Sterntüllen in verschiedenen Größen. Diese hier habe ich in einem Set mit insgesamt 7 Sterntüllen zwischen 3 und 15 mm gekauft. Leider weiß ich den Hersteller nicht mehr. Die 15 mm bezeichnen hier den Durchmesser an der schmalsten Stelle der Austrittsöffnung. An der breitesten Stelle beträgt der Durchmesser etwa 25 mm. 

Mit dieser Tülle lassen sich sowohl Swirls, als auch Tupfen spritzen, die besonders zweifarbig hübsch aussehen (ein Beispiel seht Ihr hier)




Offene Sterntülle, Wilton #1M

Die #1M von Wilton ist eigentlich "die" Cupcakestülle und jeder, der regelmäßig Cupcakes backt wird sie wohl kennen. 

Der Durchmesser der #1M beträgt an der schmalsten Stelle der Austrittsöffnung etwa 7 mm, an der breitesten Stelle etwa 12 mm. 

Mit der #1M lassen sich ebenfalls Swirls oder Rosen aufspritzen. 




Geschlossene Sterntülle, Wilton #2D

Das ist eine meiner Lieblingstüllen, da die Swirls hiermit besonders hübsch werden. Man kann mit dieser Tülle auch Rosen aufspritzen. 

Die #2D hat an der schmalsten Stelle der Austrittsöffnung einen Durchmesser von nur 2 mm, an der breitesten Stelle sind es etwa 13 mm. 




Rosettentülle, Kaiser, 17 mm

Die Rosettentülle habe ich recht neu, finde die daraus entstehenden Swirls aber wirklich hübsch. Auch hier lässt sich wiederum eine Art Rose spritzen - allerdings bedarf es da bei mir noch etwas Übung ;) 

Die 17 mm bezeichnen hier den Durchmesser der Austrittsöffnung an der breitesten Stelle, an der schmalsten Stelle beträgt der Durchmesser ca. 9 mm. 




Blütentülle, Städter, 18 mm

Mit dieser Blütentülle (eine ähnliche Tülle gibt es auch von Wilton, ob diese auch so groß ist weiß ich allerdings nicht) lassen sich sowohl Swirls als auch Tupfen aufspritzen. 

Die 18 mm beziehen sich auf den Durchmesser der Austrittsöffnung an der breitesten Stelle. An der schmalsten Stelle beträgt der Durchmesser etwa 6 mm. 




Lochtülle, Tupperware

Böse Zungen behaupten ja, Swirls mit der Lochtülle würden wie Hundehäufchen aussehen ;) Ich persönlich mag die Lochtüllen-Swirls aber eigentlich ganz gerne. 

Meine Lochtülle ist von Tupperware (allerdings ist das eigentlich auch die einzige Tülle, die ich von dem Set nutze, weil ich den Spritzbeutel nicht besonders mag, aber die Größe der Lochtülle perfekt finde) und hat einen Durchmesser von 11 mm. 

Damit lassen sich auch einfache oder doppelte Tupfen aufspritzen, wie z. B. hier

Die kleine Delle im Swirl stammt übrigens von einer Luftblase im Spritzbeutel ;)




Französische Tülle (feingezackte Sterntülle), Kaiser, 15 mm

Die französische Tülle wird auch feingezackte Sterntülle genannt. 

Hier beziehen sich die 15 mm auf den Durchmesser an der breitesten Stelle der Austrittsöffnung. An der schmalsten Stelle beträgt der Durchmesser etwa 13 mm.




Rosentülle, Wilton #121

In der Aufzählung oben fehlt noch die Rosentülle. Ich habe allerdings hier schonmal beschrieben, wie man damit Rosen aufspritzt, deshalb verlinke ich nun nur :) 

Die #121 von Wilton hat eine Länge (Austrittsöffnung) von ca. 15 mm. 



Grastülle, Städter 1mm

Und schließlich habe ich noch eine Grastülle, die auch Spaghettitülle genannt wird. 

Meine Tülle hat 7 Löcher mit jeweils einem Durchmesser von 1 mm. 

Wie der Name schon sagt, lässt sich damit "Gras" aufspritzen, wie z. B. hier. Ich muss allerdings sagen, dass mir der Umgang mit der Grastülle nicht besonders liegt und ich es bisher nicht fertig gebracht habe, richtig schönes Gras aufzuspritzen - bei mir sind es dann doch eher die Spaghetti ;)




Und zum Schluss noch: Wer sich bei obiger Auflistung fragt, wie man eine Rose (ohne Rosentülle) aufspritzt: Das funktioniert genau umgekehrt wie bei einem Swirl. Bei einem Swirl wird außen begonnen und spiralförmig zum Mittelpunkt hin gespritzt. Bei einer Rose ist das anders: Man hält den Spritzbeutel senkrecht zum Cupcake, beginnt in der Mitte und spritzt spiralförmig nach Außen. Genauer habe ich das schon einmal hier beschrieben. 


Ich hoffe, die kleine Tüllenkunde ist nützlich. Ich persönlich finde es auch ganz praktisch, jetzt mal von allen Tüllen und den jeweiligen Ergebnissen Bildern auf einen Blick zu haben - falls ich mich mal wieder nicht entscheiden kann, welche Tülle ich benutzen soll :)


Donnerstag, 5. Januar 2012

Raclette

An Silvester gab es bei uns - wie bei vielen - mal wieder Raclette, nachdem wir die letzten drei Jahre Fondue in verschiedenen Variationen hatten. Natürlich habe ich das Raclette nicht neu erfunden ;) Aber ich möchte Euch trotzdem gerne zeigen, was bei mir in die Pfännchen gekommen ist :)


Kernlose Trauben, Feta-Würfel, Pinienkerne und ein Schuss Balsamico

Die Trauben habe ich vorher halbiert und mit der Schnittseite nach unten in die Pfännchen gelegt. Der austretende Saft vermischt sich dann mit dem Balsamico und lässt sich hinterher wunderbar mit ein bisschen Brot aus dem Pfännchen "ditschen" :) 



Kartoffeln, Birnenspalten, rote Zwiebeln, Brie und Preiselbeeren

Ich liebe die Kombination Birne und Brie - ist auch auf Pizza lecker. 



Hähnchenbrustfilet, violette Möhren, Frühlingszwiebeln, ein Schuss Sojasauce und Erdnussbutter-Dip

Den Dip habe ich allerdings erst hinterher ins Pfännchen gegeben, also nicht mit erwärmt. Das Rezept stammt von Martha Stewart und außer der Zuckermenge habe ich auch nichts daran geändert:

Ca. 130 g cremige Erdnussbutter in einer Schüssel mit 120 ml heißem Wasser glattrühren. Den Saft von drei Limetten, 1 EL Sojasauce sowie 2 TL Zucker unterrühren - fertig. 



Was packt Ihr am liebsten in Euer Raclette-Pfännchen?

Montag, 2. Januar 2012

Mandarinchen-Parfait mit Mandarinchen-Karamell-Kompott


Und nun das Finale unseres Weihnachtsmenüs - das Dessert. 

Das Rezept dazu habe ich bei Nathalie von Cucina Casalinga entdeckt. Allerdings habe ich das Parfait nicht wie Nathalie in ausgehöhlten Mandarinen, sondern in einer Kastenkuchenform gefroren (und daher auch die Menge erhöht, damit die Form voll wird). 

Für das Parfait 260 ml frisch gepressten Mandarinchensaft (ich habe dafür 10 Mandarinen benötigt und das Fruchtfleisch abgesiebt) mit 140 g Zucker in einen kleinen Topf geben und aufkochen lassen. Von der Herdplatte nehmen und zwei Stunden ziehen lassen. 

Das Mark einer Vanilleschote auskratzen und zusammen mit 8 Eigelb und dem Mandarinchen-Sirup in eine Metallschüssel geben. Über dem kochenden Wasserbad unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät erhitzen, bis die Masse dick und cremig ist. Die Schüssel vom heißen Wasserbad nehmen und in Eiswasser stellen. Weiterhin ständig rühren, bis die Masse wieder vollständig abgekühlt ist. Die Masse nun erst einmal in den Kühlschrank stellen. 

400 g Sahne mit 3 Päckchen Sahnefest steif schlagen und unter die Mandarinchenmasse heben. 

Eine Kastenkuchenform mit Frischhaltefolie auslegen und die Parfaitmasse hineinfüllen. Die Form in den Tiefkühler stellen und mindestens fünf Stunden gefrieren lassen. 


Für das Mandarinchen-Karamell-Kompott 20 Mandarinchen schälen und filetieren. Den austretenden Saft dabei auffangen. 

110 g Zucker in einem Topf karamellisieren lassen. Sobald der Zucker goldgelb ist den aufgefangenen Mandarinchensaft zugeben (Vorsicht, das spritzt!). Das Karamell verklumpt daraufhin erst einmal. Weiter unter rühren köcheln lassen, bis sich die Karamellklümpchen wieder komplett aufgelöst haben. Nun die Mandarinchen-Filet zugeben und noch etwa eine Minute erhitzen. Das Kompott vom Herd nehmen und vollständig auskühlen lassen. 


Das Parfait sollte etwa fünf bis zehn Minuten vor dem Anrichten aus dem Tiefkühler genommen werden. Das Parfait wird auf eine Platte gestürzt, die Frischhaltefolie abgezogen, das Parfait mit einem Messer in Scheiben geschnitten und zusammen mit dem Mandarinchen-Karamell-Kompott angerichtet. 


Das Filetieren der Mandarinchen ist wirklich Strafarbeit *g* Am Schluss hat bei mir alles nur noch geklebt ;)  Aber das Kompott ist lecker und passt gut zum Parfait. Allerdings ist es doch sehr flüssig. Ich habe daher beim Anrichten versucht, recht wenig Flüssigkeit mit auf den Teller zu bringen. Das Parfait selbst ist einfach toll und wird bestimmt mal wieder gemacht! Ich kann es mir auch mit Zimt anstatt Vanille gut vorstellen. 





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für das Mandarinchen-Parfait: 
260 ml frisch gepresster Mandarinchen-Saft (ca. 10 Mandarinchen)
140 g Zucker
1 Vanilleschote
8 Eigelb
400 g Sahne
3 Sahnefest

Für das Mandarinchen-Karamell-Kompott:
20 Mandarinchen
110 g Zucker


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