Sonntag, 26. Februar 2012

veganes Joghurt-Mohn-Beeren-Schichtdessert


Dieses Dessert habe ich zu einer Essenseinladung bei Freunden mitgebracht, deren Tochter u. a. gegen Milcheiweiß allergisch ist. Ursprünglich wollte ich dieses Dessert machen, aber nachdem ich leider weder vegane Schlagsahne noch vegane Schokolade bekommen habe, habe ich es abgewandelt. Außerdem habe ich die Mohnmenge erhöht und die Beeren durch ein Sieb gestrichen und etwas angedickt.

Das Rezept reicht für 6 bis 8 Portionen.  


400 ml Reis-Milch abmessen und davon 8 EL abnehmen und in einer Tasse mit 1 Päckchen Vanillepuddingpulver glattrühren. Die restliche Reis-Milch mit 1 Prise Salz, 85 g Zucker und 5 EL gemahlenem Mohn aufkochen, vom Herd nehmen, das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen einrühren, nochmals kurz aufkochen lassen und vom Herd ziehen. Den Pudding kurz abkühlen lassen und 6 TL Margarine unterrühren, dann vollständig auskühlen lassen. Unter den kalten Pudding 500 g Soja-Joghurt rühren.

Während der Pudding auskühlt ca. 400 g aufgetaute Tiefkühl-Beeren (bei mir war es quasi Resteverwertung, ich hatte noch einige Heidelbeeren, Himbeeren und Brombeeren eingefroren, die ich gemischt habe. Man kann natürlich auch nur eine Beerensorte nehmen) pürieren, durch ein Sieb streichen und mit 1/2 TL Vanillezucker (mit echter Vanille) und 1 EL Zucker verrühren. 1 1/2 TL Maisstärke in die Beerenmasse sieben und gut unterrühren. Das Ganze aufkochen bis es eindickt, vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Die Joghurt-Mohn-Creme nun im Wechsel mit dem Beerenpüree in Dessertgläser schichten.



Es wird mal wieder Zeit für ein Sonntagssüß! Also schnell ein Gläschen vom Dessert zu Nina rüberschieben :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Joghurt-Mohn-Creme:
400 ml Reis-Milch
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 Prise Salz
85 g Zucker
5 EL gemahlener Mohn
6 TL Margarine
500 g Soja-Joghurt

Für das Beeren-Püree:
ca. 400 g Tiefkühl-Beeren
1/2 TL Vanillezucker mit echter Vanille
1 EL Zucker
1 1/2 TL Maisstärke

Donnerstag, 23. Februar 2012

Happy-Hippo-Cupcakes


Diese Cupcakes habe ich schon vor einiger Zeit gebacken und irgendwie sind sie - eigentlich völlig unberechtigt - in der Warteschleife immer wieder nach hinten gerutscht. Bis heute :)

Nach den Wunderbar-Cupcakes, den Amicelli-Cupcakes, den Joghurette-Cupcakes und den Oreo-Cupcakes war es mal wieder Zeit, Süßkram in Cupcakes zu verpacken. Ich mache das recht gerne, da einem bei dem riesigen Angebot an Schokoriegeln etc. nie die Ideen ausgehen und man die Cupcakes, wenn man keine Zeit oder Lust auf großartige selbstgemachte Deko hat, einfach mit dem entsprechenden Süßkram belegen kann und es sieht trotzdem hübsch aus. Diesmal habe ich also Happy Hippos (in der Kakao-Variante) ausgesucht und ein Frosting daraus gemacht. Drunter sind Vanille-Cupcakes, gefüllt mit Nuss-Nougat-Creme.

Das Rezept hat bei mir 7 Cupcakes ergeben, allerdings waren meine Papierförmchen - wie man unten auf dem Bild sieht - recht hoch. Bei normalen Papierförmchen würden sich wahrscheinlich 8 oder 9 Cupcakes ergeben.

Für die Cupcakes 65 g weiche Butter mit 50 g Zucker schaumig schlagen. Das Mark einer Vanilleschote auskratzen und unterrühren. Ein Ei (Größe L) trennen und das Eigelb in den Teig rühren. 65 g Mehl mit 1 1/2 gestr. TL Backpulver mischen und abwechselnd mit 50 ml Milch unterrühren. Zuletzt das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken und den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 einfüllen.


Die Cupcakes im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15 bis 20 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen.

Wenn die Cupcakes vollständig abgekühlt sind, werden sie mit Nuss-Nougat-Creme gefüllt. Ich würde eine Sorte mit einem hohen Haselnussanteil empfehlen. Meine Nuss-Nougat-Creme stammt aus dem Bio-Regal und hat einen Haselnussanteil von 33 %. Zum füllen wird aus den Cupcakes von oben mit einem runden Ausstecher oder einem scharfen Messer ein Zylinder ausgeschnitten (ggf. mit einem Espressolöffel noch etwas aushöhlen). Einen schmalen Deckel zum wieder verschließen aufheben, der restliche ausgehöhlte Teig darf genascht werden ;) Hier hatte ich davon schon einmal Fotos davon gemacht. Die Cupcakes nun mit insgesamt ca. 80 g Nuss-Nougat-Creme füllen und den Deckel wieder aufsetzen.


Für das Frosting 7 Happy-Hippo-Riegel mit einer Gabel zerdrücken. In eine Rührschüssel geben und nochmal kurz durchrühren, damit die Waffelstückchen noch weiter zerkleinert werden. 125 g Frischkäse (ich nehme immer Philadelphia) sowie 2 EL Milch unterrühren. Bitte nur so lange rühren, wie unbedingt nötig, da das Frosting bei zu langem Rühren gerinnt.

Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Jeweils einen Happy-Hippo-Riegel auf jeden Cupcake setzen.

Die Cupcakes schmecken ganz frisch ab Besten, da dann die Waffelstückchen im Frosting noch schön knuspern :)

Wer die Cupcakes in Förmchen mit normaler Größe backt, also mehr als 7 Cupcakes herausbekommt, wird wahrscheinlich auch etwas mehr Frosting benötigen - und natürlich mehr Happy-Hippos für die Deko ;)



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
65 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Ei (Größe L)
65 g Mehl
 1 1/2 gestr. TL Backpulver
50 ml Milch

Für die Füllung:
80 g Nuss-Nougat-Creme

Für das Frosting (für 7 Cupcakes):
7 Happy-Hippos
125 g Frischkäse
2 EL Milch

Für die Deko (für 7 Cupcakes)
7 Happy Hippos

Montag, 20. Februar 2012

Schokocupcakes mit Quitten-Buttercreme (auch als vegane Variante möglich) + Karamell-Popcorn


Meine Schwester und ich veranstalten jedes Jahr am Rosenmontag für unsere Kinder eine kleine private Faschingsparty. Dieses Jahr wurde bei uns zu Hause gefeiert. Außer meiner Kleinen und den beiden Mädels meiner Schwester waren noch zwei befreundete Kinder mit ihren Eltern da. Zwar ist das Essen für die Kinder eher zweitrangig, trotzdem habe ich natürlich etwas gebacken: Mit Quittengelee gefüllte Schokocupcakes mit Quitten-Buttercreme. Außerdem gab es noch selbstgemachtes Karamell-Popcorn und ein bisschen was an gekauftem Süßkram. 

Die Idee mit der Quitten-Buttercreme kam mir sofort, als ich bei meinem letzten Online-Einkauf auf Quittensaft gestoßen bin. Den hatte ich vorher noch nie gesehen und musste ihn natürlich gleich in den Einkaufswagen packen. Und es hat sich gelohnt: Die Cupcakes waren unheimlich lecker!

Für 24 Stück: 

Das Rezept für die Schokocupcakes stammt aus dem Buch Vegan Cupcakes Take Over the World*.

Für die Cupcakes 500 ml Sojamilch mit 3 TL Apfelessig verrühren und einige Minuten stehen lassen, so dass die Sojamilch gerinnen kann. 

340 g Mehl, 100 g Kakaopulver, 1 TL Backpulver, 1 1/2 TL Natron und 1 Prise Salz in einer Schüssel mischen. Erst einmal Beiseite stellen. 

In einer weiteren Schüssel 250 g Zucker mit 140 g geschmacksneutralem Öl und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote verrühren. Die Sojamilch unterrühren. Bei beiden Schritten gründlich rühren, so dass sich der Zucker auflösen kann. 

Nun die Mehlmischung zugeben und nur so lange rühren, wie nötig, damit sich die Zutaten verbinden. 

Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen füllen (diese am Besten in ein Muffinbackblech stellen) und nach und nach im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. 

Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Ich habe die Cupcakes dann mit selbstgemachtem Quittengelee gefüllt. Dafür aus den Cupcakes mit einem runden Ausstecher oder einem Messer kleine Zylinder ausstechen/-schneiden. Das obere Ende der Zylinder abschneiden (das kommt später als "Deckel" wieder auf die Cupcakes). Nun die Cupcakes mit dem Quittengelee füllen. Für alle Cupcakes habe ich etwa 200 g Gelee benötigt. Die abgeschnittenen "Deckel" dann wieder auf die Cupcakes setzen. Fotos davon habe ich hier (einfach etwas nach unten scrollen) schon einmal gezeigt. 

Für die Buttercreme am besten schon am Vorabend folgenden Pudding kochen: Von 500 ml Quittensaft 8 EL abnehmen und in eine Tasse geben. Mit 2 EL Zucker und 50 g Maisstärke glattrühren. Den restlichen Quittensaft aufkochen, von der Platte ziehen, die angerührte Stärke mit einem Schneebesen einrühren, den Pudding unter Rühren nochmals aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Den Pudding sofort mit einer Schicht Frischhaltefolie belegen, damit sich keine Haut bilden kann und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 

Ebenfalls schon am Abend vorher sollte die benötigte Butter (250 g) aus dem Kühlschrank genommen werden, so dass sie Zimmertemperatur annehmen kann. Wichtig ist, dass die Butter und der Pudding die gleiche Temperatur haben. 

Für die Fertigstellung der Buttercreme die weiche Butter mit 25 g Puderzucker schaumig rühren. Den Quittenpudding esslöffelweise unterrühren. 

Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. 

Der Cupcaketeig ist ohnehin vegan. Wer einen komplett veganen Cupcake backen möchte, kann beim Frosting die Butter einfach durch Alsan ersetzen. 

Dekoriert habe ich die Cupcakes mit "Luftschlangen" aus essbaren Schnüren. Dafür die Schnüre dritteln und jeweils ein Teil um einen Strohhalm, ein rundes Essstäbchen o. ä. wickeln. Das Stäbchen vorsichtig herausziehen und die Schnur dabei so festhalten, dass die Windungen nicht wieder aufgehen. Die gedrehte Schnur nun auf den Cucpake legen und etwas ins Frosting drücken, so dass sie sich nicht wieder aufwickeln kann. 


Außer den Cupcakes gab es Karamell-Popcorn. Dafür in einem großen Topf 10 EL Öl erhitzen, bis sich an einem hineingehaltenen Holzlöffel oder -stäbchen Bläschen bilden. Nun 7 EL Zucker und 100 g Popcorn-Mais zugeben und rühren, bis das Popcorn anfängt zu ploppen. Den Deckel schließen und auf mittlere Hitze reduzieren. Während die Körner jetzt ploppen immer wieder den Topf kräftig schwenken, so dass sich das entstehende Karamell gut verteilen kann. Wenn der Mais fertig geploppt hat, das Popcorn nochmals gut rühren, damit sich auch das restliche Karamell, das noch unten im Topf ist, verteilt. 

Das Popcorn in eine Schüssel umfüllen und offen stehen lassen, bis das Karamell hart ist. Das Popcorn mit den Händen durchmengen, damit sie die einzelnen Teile voneinander lösen. 

Den Topf sollte man sofort mit heißem Wasser einweichen, dann lässt er sich leichter sauber machen ;)


Und hier noch ein paar Bilder unseres Faschings-Buffets: 




Zwar sind die Cupcakes kein typisches Faschings-Gebäck und ohne oder mit anderer Deko schmecken sie natürlich das ganze Jahr über, ich möchte sie aber dennoch gerne zu Barbaras Event "Rezepte für die tollen Tage" einreichen :)

Rezepte für die tollen Tage



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Schokocupcakes mit Quitten-Buttercreme:
Für die Cupcakes:
500 ml Sojamilch
3 TL Apfelessig
340 g Mehl
100 g Kakao
1 TL Backpulver
1 1/2 TL Natron
1 Prise Salz
250 g Zucker
140 g geschmacksneutrales Öl
1 Vanilleschote

Für die Füllung:
200 g Quittengelee

Für die Buttercreme:
500 ml Quittensaft
2 EL Zucker
50 g Maisstärke
250 g weiche Butter (alternativ Alsan)
25 g Puderzucker


Karamell-Popcorn:
10 EL Öl
7 EL Zucker
100 g Popcorn-Mais


Sonntag, 19. Februar 2012

Süßkartoffel-Gnocchi in Mango-Kokos-Sauce


Nach zwei Mal Süßkram gibt es heute wieder ein Hauptgericht. Und zwar 

... *trommelwirbel* ... *überraschung* ... 

GNOCCHI :) 

Dieses Mal habe ich Gnocchi aus Süßkartoffeln gemacht. Dazu eine Sauce aus Kokoscreme, Mango und Zitronengras.

Das Rezept reicht für fünf bis sechs Personen. 

Für die Gnocchi 1,4 kg Süßkartoffeln schälen, in Stücke schneiden, auf ein Backblech legen und im Ofen bei 180 °C Umluft garen, bis sie weich sind. Das kann je nach Größe der Stücke 30 bis 60 Minuten dauern. 

Die Süßkartoffeln in eine Schüssel füllen und mit einem Kartoffelstampfer gründlich zerdrücken oder durch eine Kartoffelpresse drücken. 350 g Mehl und 1 verquirltes Ei zugeben und mit einer Gabel vermengen. Mit Salz und Currypulver abschmecken. 

Aus dem Teig mit zwei feuchten Teelöffeln Gnocchi formen. Dafür einen Löffel Teig abnehmen und seitlich immer wieder von einem Löffel auf den anderen streichen, bis die Gnocchi die gewünschte Form haben. Die Gnocchi vorerst auf einem gut bemehlten Backpapier zwischenlagern. 


Für die Sauce 2 Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, 1 Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern lösen und in Würfel schneiden und ein kleines Stück Ingwer schälen und fein reiben. Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Frühlingszwiebeln, die Mango und den Ingwer darin andünsten. Mit 250 ml Gemüsebrühe ablöschen. 400 ml Kokoscreme (aus 90 % Fruchtfleisch, findet man im Regal neben der "normalen" Kokosmilch) und 2 Stangen Zitronengras (vorher den Strunk sowie die grünen Enden entfernen) dazugeben, alles einmal aufkochen, die Hitze reduzieren und auf mittlerer Hitze köcheln, bis die Mango weich ist (je nach Reifegrad der Mango ca. 10 bis 20 Minuten). 

Währenddessen die Gnocchi in portionsweise in kochendes Salzwasser geben und garen, bis sie oben schwimmen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen. 

Das Zitronengras aus der Sauce fischen, die Sauce pürieren und mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Zusammen mit den Gnocchi servieren. 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Gnocchi:
1,4 kg Süßkartoffeln
350 g Mehl
1 Ei
Salz
Curry

Für die Sauce:
2 Frühlingszwiebeln
1 Mango
1 kleines Stück Ingwer
etwas Öl
250 ml Gemüsebrühe
400 ml Kokoscreme (aus 90 % Fruchtfleisch)
2 Stangen Zitronengras
Salz
Pfeffer
Curry

Donnerstag, 16. Februar 2012

Abgelichtet: Nikon D5100


WAAAAHHHH!!! Ich habe sie endlich - meine digitale Spiegelreflexkamera! Ab sofort gibt es hier im Blog Bilder meiner neuen Nikon D5100 *freudentanz*

Ab und an werden Euch allerdings vorerst noch ein paar "alte" Fotos begegnen, da ich noch ein paar Rezepte in der Warteschleife habe ;)

Und nun muss ich erst einmal anfangen aufzurüsten ;) Ich habe eigentlich kaum verschiedenes Geschirr, Besteck, Schüsselchen etc., die sich gut auf den Fotos machen würden. Aber wenn es endlich wieder wärmer wird, will ich mal auf ein paar Flohmärkten stöbern gehen :)

Außerdem möchte ich noch einen Fotokurs besuchen. Die Kurse sind allerdings im Moment restlos ausgebucht und neue Termine wird es frühestens im Mai wieder geben. Also muss ich hier noch etwas Geduld haben. 

Zusammen mit der Kamera habe ich mir ein Tamron 90 mm Macro-Objektiv angeschafft, das ich nun für meine Food-Bilder benutze.


Zur Kamera dazu gab es außerdem ein Nikon 18-105 mm Objektiv. Das habe ich allerdings noch nicht, da Nikon derzeit Lieferschwierigkeiten hat. Vorerst habe ich als Ersatz ein 18-55 mm Leih-Objektiv. 

Nun stehen noch zwei große Wünsche auf meiner Liste, die ich mir erfüllen werde, sobald das Budget wieder ausreicht ;) Zum einen ein anständiges Stativ (ich benutze jetzt erst einmal ein Stativ älteren Baujahrs meiner Eltern, das sich aber leider nicht kippen lässt, so dass man damit nur im Querformat fotografieren kann) und zum anderen eine Tageslichtlampe. Aber die Kamera war natürlich erst einmal das Wichtigste :)

Zusammen mit der Kamera möchte ich gerne eine neue Rubrik hier im Blog einführen: "Abgelichtet". Ich möchte Euch in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen einfach ein paar Fotos zeigen, die ich mit der Kamera geschossen habe. Natürlich möchte ich dabei hauptsächlich Lebensmittel fotografieren, nur eben ohne konkretes Rezept dazu. Das gibt mir die Möglichkeit, einfach nach Lust und Laune mit der Kamera loszuknipsen und ein bisschen an den Rädchen und Knöpfen rumzuspielen ;)



Am Sonntag gibt es dann die ersten mit der Nikon geknipsten Food-Bilder :)

Sonntag, 12. Februar 2012

Schnecken-Cupcakes


Ich durfte mal wieder einen Cupcake-Wunsch erfüllen :) Als meine Cousine die Schnecke auf Feen-Cupcakes gesehen hat, wollte sie auch gerne Schnecken-Cupcakes. Und es wäre ja langweilig, die gleichen Schnecken nochmal zu machen ;) Deshalb habe ich diesmal nur den Körper aus Fondant geformt, das Schneckenhaus wurde mit Frosting aufgespritzt :)

Hier die Anleitung für die Schnecken, die bei mir auf Mini-Cupcakes sitzen. Man kann aber natürlich auch große Schnecken machen. 

Zuerst wird der Fondant hautfarben eingefärbt. Eine kleine Portion Fondant nun erst zu einer Kugel formen. Aus der unteren Hälfte der Kugel einen langen Hals formen, die obere Hälfte sollte kugelförmig bleiben bzw. wieder kugelförmig werden. 


Den unteren Teil des Halses nach Hinten klappen und flach drücken. Bis auf die Feinheiten ist der Vorderteil der Schnecke somit schon fertig :)


Nun bekommt die Schnecke noch einen Mund, indem man einfach einen Bogen mit Hilfe der hinteren Öffnung einer Spritztülle in den Fondant drückt,...


...sowie zwei Vertiefungen für die Augen, die ich mit einem Ball-Werkzeug eingedrückt habe. 


In die Vertiefungen werden nun zwei kleine weiße Fondant-Kügelchen gedrückt. 


Wenn die Schnecken komplett getrocknet sind, können mit einem schwarzen Lebensmittelfarbstift die Pupillen aufgezeichnet werden. 


Der Hinterteil der Schnecke wird so geformt: 


Die Fondantteile müssen vollständig, also am Besten ein paar Tage, durchgetrocknet und ausgehärtet sein, bevor man sie auf die Cupcakes setzen kann. 

Nun wird das Vorder- und das Hinterteil der Schnecke mit einem kleinen Klecks Frosting auf dem Cupcake angebracht. 


Mit einer Lochtülle kann nun das Schneckenaus aufgespritzt werden. 


Ich habe dafür die veganen Kirsch-Zimt-Cupcakes genommen, aber man kann die Schnecken natürlich mit allen Sorten Cupcakes basteln - sofern das Frosting fondantgeeignet ist. Ob sich das Frosting der Kirsch-Zimt-Cupcakes dauerhaft mit Fondant verträgt kann ich leider nicht sagen, die drei Stunden, die die Schnecken überlebt haben, waren jedenfalls kein Problem ;)


Donnerstag, 9. Februar 2012

Microwellen-Tassenkuchen - Kaffee & Spekulatius

Die Microwellen-Tassenkuchen gehen in die zweite Runde :) Nachdem ich die kleinen Fünf-Minuten-Kuchen hier zum ersten Mal gemacht hatte, habe ich jetzt noch zwei andere Varianten getestet. Da die Rezepte immer zwei Tassenkuchen ergeben, kann man doch leichter mal mit verschiedenen Zutaten rumprobieren als bei einem normalen Kuchen. Außerdem lassen sich kleine Reste (hier z. B. ein paar einsame Moccabohnen und ein Rest Spekulatius von Weihnachten) verarbeiten :)

Die Rezepte ergeben immer 2 Tassenkuchen. 


Kaffee-Schoko-Tassenkuchen


Ein Ei in eine Tasse geben und mit einer Gabel gründlich verquirlen. Erstmal Beiseite stellen. Für zwei Tassenkuchen in jede Tasse folgende Zutaten füllen:
  • 3 1/2 EL Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 3 EL Zucker
  • 1/2 EL Kakaopulver
  • 4 EL Milch
  • 2 EL Espresso
  • 2 EL geschmacksneutrales Öl
  • 5 gehackte Moccabohnen
  • jeweils die Hälfte des verquirlten Eis

Alle Zutaten mit einer Gabel gründlich verrühren und die Kuchen in der Microwelle bei 600 Watt 2 bis 3 Minuten backen. 




Spekulatius-Schoko-Tassenkuchen


Auch hier wieder ein Ei in einer Tasse gründlich verquirlen und erst einmal Beiseite stellen. Pro Tasse kommen hier folgende Zutaten zum Einsatz:
  • 2 EL Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL fein zerbröselte Spekulatius
  • 3 EL Milch 
  • 2 EL geschmacksneutrales Öl
  • 2 EL Schokoblättchen 
  • die Hälfte des verquirlten Eis

Und auch hier werden die Tassenkuchen in der Microwelle bei 600 Watt für 2 bis 3 Minuten gebacken. 


Mittwoch, 8. Februar 2012

Abstimmung bei Marias Suche nach dem besten Pastarezept

Maria von Ich bin dann mal kurz in der Küche begibt sich regelmäßig auf die Suche nach diversen Lieblingsrezepten. Dieses Mal waren Pastarezepte gefragt. Ich habe meinen unheimlich leckeren Kritharaki-Salat mit Mozzarella, Erdbeeren und Mandeln eingereicht. 



Alle Teilnehmer im Überblick findet Ihr hier. Die Abstimmung ist oben rechts auf Marias Seite eingebaut. Mein Beitrag ist gleich der erste oben :)

Ich würde mich sehr über Eure Stimme freuen :)

Sonntag, 5. Februar 2012

Lila Gnocchi mit Kräuter-Parmesan-Sauce


Ich bin im Moment im Gnocchi-Fieber *g* Deshalb gibt es diese Woche schon wieder Gnocchi - diesmal aus lilafarbenen Kartoffeln gemacht. Das Rezept funktioniert aber natürlich auch genauso mit "normalen" Kartoffeln - sieht vielleicht nur nicht ganz so hübsch aus ;)

Das Rezept reicht für ca. 4 Personen. 

Für die Gnocchi 1 kg mehlige, alte Kartoffeln mit einer Gemüsebürste säubern, mit einer Gabel rundherum gleichmäßig einstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Kartoffeln im Backofen bei 200 °C Umluft weich garen. Das dauert je nach Größe der Kartoffeln 30 bis 60 Minuten. Die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und schälen. 

Die geschälten Kartoffeln in eine Schüssel geben und mit einen Kartoffelstampfer zerdrücken. 200 g Mehl mit den Händen unterkneten. Beim nächsten Mal würde ich zusätzlich noch etwas geriebenen Parmesan unterkneten, habe ich dieses Mal allerdings nicht gemacht.

Den Gnocchiteig portionsweise auf bemehlter Arbeitsfläche zu fingerdicken Rollen formen. Mit einem Messer kleine Stücke abschneiden, in diese mit dem Rücken einer Gabel Rillen drücken und vorerst auf bemehlter Arbeitsfläche (oder einem bemehlten Brett, Backblech o. ä.) zwischenlagern. 


Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten (die Schnippelarbeiten am Besten schon machen, während die Kartoffeln im Backofen garen):

2 in Röllchen geschnittene Frühlingszwiebeln in wenig Öl in einem Topf andünsten. 325 ml Sahne, 100 ml Gemüsebrühe und 150 g frisch geriebenen Parmesan hinzugeben. Die Sauce aufkochen und etwas einreduzieren lassen, ggf. zusätzlich etwas andicken. 

Sobald das Wasser kocht, die Gnocchi hineingeben und garen. Sobald die Gnocchi fertig sind, steigen sie nach oben und können mit einer Schaumkelle abgefischt werden. 

Die Sauce von der Herdplatte ziehen und frische, gehackte Kräuter (ich hatte 40 g glatte Petersilie, 15 g Kerbel und 10 g Thymian - diesen allerdings nicht hacken, sondern die Blätter vom Stiel abstreifen) unterrühren. Mit Pfeffer abschmecken. 

Die Gnocchi zusammen mit der Sauce servieren. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Gnocchi:
1 kg mehlige, alte Kartoffeln
200 g Mehl
ggf. etwas frisch geriebener Parmesan 

Für die Sauce:
2 Frühlingszwiebeln
325 ml Sahne
100 ml Gemüsebrühe
150 g frisch geriebener Parmesan
frische Kräuter (z. B. 40 g glatte Petersilie, 15 g Kerbel, 10 g Thymian)

Donnerstag, 2. Februar 2012

Schneller Schoko-Tassenkuchen aus der Microwelle


Im Moment stolpere ich in englischsprachigen Food-Blogs immer wieder über Rezepte für kleine Ein-Portionen-Kuchen aus der Microwelle, die direkt in der Tasse gebacken werden. Das hat natürlich meine Neugier geweckt und musste ausprobiert werden. 

Normalerweise ziehe ich einen "richtigen" Kuchen aus dem Backofen vor, aber für den Schokohunger zwischendurch oder wenn unerwartet Besuch vor der Tür steht ist der Kuchen wirklich lecker und vor allem witzig, schnell und man hat eigentlich alle Zutaten immer im Haus. Bis zum fertigen Kuchen dauert es tatsächlich nur fünf Minuten :)

Eigentlich sind die Rezepte der Tassenkuchen immer für eine große Tasse gedacht. Das ist dann aber schon eine wirklich große Tasse und für eine Person eigentlich auch zuviel. Ich habe daher zwei Tassen mit einem Fassungsvermögen von jeweils ca. 250 ml genommen. 


Hier also meine Version für 2 Tassenkuchen:

Ein Ei in eine kleine Schüssel oder Tasse geben und mit einer Gabel verquirlen. 

Jeweils 
  • 2 EL Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Kakaopulver
  • 1 EL Haselnuss-Schoko-Aufstrich (Nutella o. ä. geht natürlich auch, ich nehme allerdings immer eine Bio-Variante mit hohen Nussanteil)
  • 3 EL Milch
  • 2 EL geschmacksneutrales Öl und 
  • die Hälfte des verquirlten Eis
in eine microwellengeeignete Tasse mit einem Fassungsvermögen von ca. 250 ml geben. 

Alle Zutaten mit einer Gabel direkt in der Tasse zu einem glatten Teig verrühren. 

Den Kuchen in der Microwelle bei 600 Watt für 2 bis 3 Minuten backen, herausnehmen und etwas abkühlen lassen. 

Ich habe den Kuchen noch mit etwas Puderzucker aufgehübscht und einen Klecks Schlagsahne darauf gegeben. Der Kuchen wird dann direkt aus der Tasse gelöffelt :)




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

4 EL Mehl
1/2 TL Backpulver
4 EL Zucker
1 Ei
2 EL Kakaopulver
2 EL Haselnuss-Schoko-Aufstrich
6 EL Milch
4 EL geschmacksneutrales Öl


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