Donnerstag, 31. Mai 2012

Holunderblüten-Minz-Sirup


Wer im Moment in den Food-Blogs auf der Suche nach einem Rezept für Holunderblütensirup unterwegs ist, hat die Qual der Wahl: Überall werden fleißig Holunderblüten gesammelt und mit den verschiedensten Zusätzen und Zusammensetzungen zu Sirup verarbeitet. 

Meine Wahl fiel dabei auf das Rezept von Dani, die zusätzlich zu den Holunderblüten noch Minze in den Sirup gibt - mmmhhhh, lecker :) Danke Dani, für das tolle Rezept! 

Das Rezept ergibt etwa 1 Liter Sirup. 

Dafür 750 ml Wasser in einem Topf aufkochen. Währenddessen von 2 bis 3 Bio-Zitronen die Schalen mit einem scharfen Messer oder Sparschäler sehr dünn herunterschälen. Es soll so wenig wie möglich Weißes dabei sein, da das den Sirup bitter machen würde. Sobald das Wasser kocht, den Topf vom Herd ziehen, kurz abkühlen lassen, dann die Zitronenschalen dazugeben und auf Zimmertemperatur herunterkühlen lassen. 10 Holunderblütendolden ausschütteln (nicht waschen, sonst verlieren sie ihr Aroma!) und die Blüten von den dicken Stielen schneiden. Die Holunderblüten und zwei bis drei Minzstängel ins Zitronenwasser geben. Außerdem die Zitronen ausdrücken und den Saft ebenfalls hinzugeben. Den Ansatz mit einem Küchenhandtuch abdecken und drei Tage kühl (in einem kühlen Raum oder im Kühlschrank) ziehen lassen. Dabei täglich umrühren. 


Nach diesen drei Tagen den Ansatz durch ein Tuch abseihen. Die aufgefangene Flüssigkeit in einen Topf geben und aufkochen. Dann 600 g Zucker hinzugeben und unter Rühren nochmals kräftig aufkochen lassen. Den Sirup vom Herd ziehen und sofort heiß in sterilisierte Flaschen füllen. 

Und was macht man nun mit einem Liter Holunderblütensirup? Ich werde ihn hauptsächlich zum Getränke mixen verwenden. Er schmeckt lecker einfach mit Mineralwasser oder Sekt aufgegossen...


... oder im Hugo: Dafür 2 EL Holunderblütensirup, 100 ml Prosecco, 100 ml Mineralwasser, einige Minzblätter und Limetten- oder Zitronenschnitze in ein Rotweinglas füllen. Schmeckt kalt natürlich am Besten :)




Man kann den Sirup aber auch zum Cupcakes backen verwenden :)



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Holunderblüten-Minz-Sirup:
2 - 3 Bio-Zitronen
750 ml Wasser
10 Holunderblütendolden
2 - 3 Minzstängel 
600 g Zucker

Für den Hugo:
2 EL Holunderblüten-Minz-Sirup
100 ml Prosecco
100 ml Mineralwasser
einige Minzblätter und Zitronen- oder Limettenschnitze

Sonntag, 27. Mai 2012

Rhabarber-Ketchup


Im Alles Hausgemacht Forum geht ein richtiges Fieber um, seit Christina das Rezept zu ihrem Rhabarber-Ketchup gebloggt hat. In den höchsten Tönen wird da geschwärmt. Für Euch einige Zitate: 

"genial"

"Mjaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaammi"

"soo lecker"

"sehr lecker"

und

"sowas von oberlecker"

Aber ich muss sagen, ich kann dem nicht ganz zustimmen *neinnein* Das ist nämlich noch ziemlich untertrieben ;) Der Ketchup ist wirklich der Knaller! Ich habe jetzt schon zwei Mal jeweils die doppelte Portion gekocht. 


Das Rezept habe ich eigentlich unverändert von Christina übernommen, nur das Zitronensalz habe ich durch normales Salz und gemahlene Zitronenschale ersetzt. 

750 g Rhabarber waschen, die Schale abziehen und klein schneiden. Zusammen mit 150 g geschälten und gewürfelten Zwiebeln, 250 g passierten Tomaten und 200 ml Rotweinessig in einen Topf geben und mit geschlossenem Deckel fünf Minuten köcheln lassen. 

250 g Zucker, etwas Salz, etwas gemahlene Zitronenschale und 1 gestrichener TL Pfeffer unterrühren (wer es scharf mag auch etwas mehr). 3 Nelken, 2 kleine Lorbeerblätter und 1 TL Senfkörner in ein Teeei oder einen Einmal-Teefilter (nach dem Füllen gut zubinden!) füllen und mit in den Ketchup geben. 


Alles für 40 Minuten bei offenem Deckel einkochen lassen, das Teeei herausfischen und den Ketchup pürieren. Bei Bedarf kann der Ketchup noch etwas angedickt werden. Ich habe dafür Speisestärke genommen (vorher in etwas kaltem Wasser auflösen, dann in den Ketchup einrühren und nochmal gut aufkochen lassen). 

Den Ketchup heiß in sterile Gläser füllen, gut verschließen und fünf Minuten auf den Deckel stellen. 

Danke für das fantastische Rezept, liebe Christina! 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

750 g Rhabarber
150 g Zwiebeln
250 g passierte Tomaten
200 ml Rotweinessig
250 g Zucker
Salz
gemahlene Zitronenschale
1 gestrichener TL Pfeffer
3 Nelken
2 kleine Lorbeerblätter
1 TL Senfkörner 
ggf. etwas Speisestärke 

Donnerstag, 24. Mai 2012

Erdbeer-Vanille-Cupcakes


Warum soll das Frosting eigentlich immer AUF den Cupcake kommen? DAZWISCHEN funktioniert nämlich genauso - und sieht sehr hübsch aus, wie ich finde :)

Die Cupcakes sind mit frischen Erdbeeren und Creme pâtissière gefüllt, unter die ich zusätzlich noch steif geschlagene Sahne gehoben habe. Das Zusammenbauen ist etwas knifflig, aber das Ergebnis lohnt sich :)

Das Rezept hat bei mir 21 Cupcakes ergeben. 

Für die Vanille-Cupcakes 120 g weiche Butter mit 250 g Zucker sehr gut verrühren. 3 Eier einzeln unterrühren. Das Mark von 2 Vanilleschoten auskratzen und ebenfalls untermischen. 360 g Mehl mit 1 1/2 Päckchen Backpulver vermengen und abwechselnd mit 300 ml Milch unterrühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. Bitte darauf achten, dass alle Zutaten die gleiche Temperatur haben. Butter, Eier und Milch also schon rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen. 

Den Teig in Papierförmchen (am Besten in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Für die Creme pâtissière 6 Eigelb mit 100 g Zucker zu einer sehr hellen, schaumigen Masse aufschlagen. Das kann mit dem Handrührgerät schon ein paar Minuten dauern. 20 g Maisstärke und 20 g Mehl auf die Eimasse sieben und die Masse glattrühren. 2 Vanilleschoten aufschlitzen und das Mark herauskratzen. 500 ml Milch in einem Topf zusammen mit dem ausgekratzten Vanillemark und den Schoten aufkochen, vom Herd nehmen, die Vanilleschoten wieder herausfischen und die Milch langsam unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät zur Eimasse geben. Die Masse dann komplett wieder in den Topf zurückschütten und alles unter ständigem Rühren nochmals aufkochen lassen, so dass die Creme eindickt. Die Creme sofort mit einer Lage Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bildet und abkühlen lassen. Die Creme kann auch schon am Abend vorher gekocht werden. 

Wenn die Creme abgekühlt ist, 200 g Sahne mit einem Päckchen Sahnefest steif schlagen. Die Creme pâtissière nochmals mit dem Handrührgerät glattrühren, dann die Sahne unterheben. Die Creme bis zur Verwendung im Kühlschrank zwischenlagern. 

Leider hatte ich mit obiger Menge viel zu viel Frosting gemacht. Die Creme pâtissière schmeckt allerdings auch pur sehr lecker - wie Vanillepudding :) Eigentlich könnte man das Rezept aber auf 4 Eier runterrechnen (das wären dann bei gleicher Zubereitungsweise also in etwa 4 Eigelb, 65 g Zucker, 13 g Maisstärke, 13 g Mehl, 330 ml Milch, 1 1/2 Vanilleschoten und 130 ml Sahne, bei einem Päckchen Sahnefest kann es bleiben). Unten in der Zutatenliste habe ich beide Mengenangaben aufgeführt.

Nun werden die Cupcakes gefüllt: Dafür die Cupcakes aus den Papierförmchen lösen und einmal quer durchschneiden. 


Die Vanillecreme in einen Spritzbeutel füllen und etwas davon auf den unteren Teil des Cupcakes aufspritzen. Bitte nicht zuviel Creme, sonst rutschen später die Erdbeeren und das "Hütchen" herunter. 


Etwa 400 bis 500 g Erdbeeren (vorher einige für auf den Cupcake Beiseite legen!) waschen, den Stiel entfernen und in Scheiben schneiden. Die Creme nun mit Erdbeeren belegen...


... und den "Deckel" wieder aufsetzen. 


Zum Schluss noch einen Klecks Vanillecreme auf den Deckel des Cupcakes spritzen und jeweils mit einer halben Erdbeere verzieren. 
 


Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes: 
120 g weiche Butter
250 g Zucker
3 Eier
2 Vanilleschoten
360 g Mehl
1 1/2 Päckchen Backpulver
300 ml Milch

Für die Vanillecreme (Zahlen in Klammern = reduzierte Mengenangaben):
6 (4) Eigelb
100 (65) g Zucker
20 (13) g Maisstärke
20 (13) g Mehl
500 (330) ml Milch
2 (1 1/2) Vanilleschoten
200 (130) ml Sahne
1 Päckchen Sahnefest

Außerdem: 
400 bis 500 g frische Erdbeeren 

Sonntag, 20. Mai 2012

Himbeer-Salz


Habe ich Euch schon mal von meinem liebsten Brot-Belag berichtet? Wenn wir ganz frisches Brot oder Brötchen bekommen, dann gibt es für mich im Moment nur eines drauf: Butter und Salz :) Und damit es nicht ganz so langweilig wird - und weil ich eine riesige Packung gefriergetrockneter Himbeeren zu verarbeiten habe ;) - wird mein Brot seit kurzem auch mit Stephs Himbeersalz bestreut :)

Das ist sooo einfach und schnell gemacht, aber so lecker!



Da mein Mixer es leider nicht schafft, auch die Kerne der Himbeeren klein zu bekommen, habe ich etwas mehr gefriergetrocknete Himbeeren genommen und sie nach dem mixen nochmal durchgesiebt, um die Kerne herauszufischen. 

Ich habe also 20 g gefriergetrocknete Himbeeren im Mixer zu feinem Pulver zerkleinert, dann die übrig gebliebenen Kerne herausgesiebt. Die verbliebenen ca. 13 g Himbeerpulver werden mit 100 g Fleur de Sel vermischt - fertig, lecker :)



Das Salz lässt sich am Besten in einem verschließbaren Gefäß aufbewahren. Wenn es eine Weile steht, kann das Salz sich verklumpen, es löst sich aber durch schütteln einfach wieder. 

Danke Steph für das leckere Rezept :)


Donnerstag, 17. Mai 2012

Erdbeer-Mohn-Torte


Diese Torte habe ich für einen ganz besonderen Menschen gebacken, den ich schon seit meinem ersten Atemzug - oder wahrscheinlich auch schon - bedingungslos liebe, der immer für mich da ist und immer hinter mir steht: Meine Mama :)

Es ist eine kleine 18-cm-Torte aus einem Mohn-Biskuit gefüllt mit Erdbeeren und einer Joghurt-Quark-Mohn-Masse. 

Das Rezept für die Füllung stammt ursprünglich aus dem Buch Tortenglück*, allerdings wurde dort die Füllung auf einen Streuselboden gegeben und mit Brombeergelee kombiniert. 


Für den Mohn-Biskuit 3 Eier trennen. Das Eiweiß steif schlagen, währenddessen insgesamt 100 g Zucker einrieseln lassen. Die Eigelbe unterrühren. 60 g Mehl mit 60 g Maisstärke und 1/2 TL Backpulver mischen und auf die Eimasse sieben. 15 g gemahlenen Mohn hinzugeben und auf niedriger Stufe Mehlmischung und Mohn kurz unterrühren. 

Einen Tortenring auf 18 cm Durchmesser einstellen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech stellen. Die unteren Ränder des Tortenrings (dort, wo der Ring auf dem Backblech steht) mit einem Pinsel mit etwas Teig einstreichen und diesen kurz (nur ein oder zwei Minuten) im heißen Ofen (vorgeheizt auf 180 °C Ober-/Unterhitze) etwas anbacken lassen. Dadurch läuft später kein Teig aus der Ritze zwischen Tortenring und Backblech heraus. Nun den restlichen Teig in den Tortenring füllen, glattstreichen und den Biskuit im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 bis 25 Minuten backen (Stäbchenprobe!)

Den Biskuit herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Mit einem scharfen Messer den Biskuit vorsichtig vom Tortenring lösen und den Ring entfernen. Den Biskuit vollständig auskühlen lassen, dann auf eine Kuchenplatte stürzten und das Backpapier abziehen. 

Für die Mohnfüllung 75 g Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden. 200 ml Milch mit 60 g Zucker und 30 g gemahlenem Mohn in einen Topf geben, unter Rühren aufkochen lassen und bei niedriger Hitze zwei Minuten köcheln lassen. Vom Herd ziehen, das Marzipan einrühren und etwas abkühlen lassen. 

6 Blatt weiße Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. 150 g Joghurt (3,5 %), 190 g Magerquark und die abgekühlte Mohnmasse (lauwarm kann sie noch sein) verrühren. 

Die Gelatine ausdrücken und zusammen mit 75 ml Erdbeersaft im heißen Wasserbad unter rühren auflösen. 

Nun zuerst mehrere Esslöffel Mohnmasse unter Rühren mit dem Handrührgerät in die Gelatine geben, dann die Gelatine unter rühren mit dem Handrührgerät in die Mohnmasse fließen lassen. Die Creme in den Kühlschrank stellen, bis sie anfängt zu gelieren (20 bis 30 Minuten). 

Währenddessen den Mohn-Biskuit längs einmal durchschneiden. Um die untere Hälfte wieder einen Tortenring stellen. Achtung: Ihr braucht dafür einen wirklich hohen Tortenring, sonst passt die Füllung nicht mit rein! Den Biskuit nun mit ein bis zwei EL Erdbeerkonfitüre bestreichen. Ca. 300 bis 350 g frische Erdbeeren waschen und den Stiel entfernen, dann auf dem Biskuit verteilen. 

Nun geht es mit der Mohncreme weiter: Wenn diese anfängt zu gelieren, 200 g Sahne mit einem Päckchen Sahnefest und 1 TL Vanillezucker mit echter Vanille streif schlagen und unter die Mohnmasse heben. 

Die Mohncreme auf den Erdbeeren verteilen und glattstreichen, dann die obere Hälfte des Biskuits daraufsetzen. 

Die Torte mindestens vier Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Füllung fest werden kann. 


Für die Dekoration der Torte habe ich den Schriftzug "Für Mama" und einige Herzen aus rosa gefärbten Candy Melts auf eine Folie aufgespritzt (das hat den Vorteil, dass man sich eine Vorlage unter die Folie legen und dann einfach nachzeichnen kann) und trocknen lassen. Das funktioniert natürlich auch mit Schokolade. Die Torte habe ich komplett mit steif geschlagener Sahne eingestrichen (dafür habe ich ca. 300 bis 350 g Sahne benötigt) und die Buchstaben dann einfach auf die Sahne gesetzt. 

Leider habe ich für das Foto einen schlechten Anschnitt erwischt - auf beiden Seiten des Tortenstücks habe ich gerade die Ränder der Erdbeeren getroffen :( Aber ich wollte meiner Mama nicht die ganze Torte zerschneiden, nachdem ich ihr ohnehin schon vor der eigentlichen Kaffeezeit ein Stückchen fürs fotografieren abgeschwatzt hatte ;)



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Biskuit:
3 Eier
100 g Zucker
60 g Mehl
60 g Maisstärke
1/2 TL Backpulver
15 g gemahlener Mohn

Für die Füllung:
1-2 EL Erdbeerkonfitüre
ca. 300 bis 350 g frische Erdbeeren
75 g Marzipanrohmasse
200 ml Milch
60 g Zucker
30 g gemahlener Mohn
6 Blatt weiße Gelatine
150 g Joghurt (3,5 %)
190 g Magerquark
75 ml Erdbeersaft
200 g Sahne
1 Päckchen Sahnefest
1 TL Vanillezucker mit echter Vanille

Für die Deko:
ca. 300 bis 350 g Sahne
evtl. Sahnefest
rosafarbene Candy Melts


Dienstag, 15. Mai 2012

Die besten Food-Blogs auf Wunderweib.de



Kennt Ihr Wunderweib? Ich kannte es bis vor etwa zwei Wochen noch nicht. Bis Anna, die in der Online-Redaktion für den Bereich Kochen & Genuss zuständig ist mir gemailt hat. Geplant sei eine Galerie mit den besten Food-Blogs und meiner solle mit dabei sein. MEINER!!! Ist das nicht verrückt? 

Ich bin sofort mindestens fünf Zentimeter gewachsen und muss gestehen dass ich schon ein bisschen stolz auf meinen kleinen Food-Blog bin - da habe ich natürlich gerne zugesagt :)

Seit heute ist nun die Galerie der besten Food-Blogs auf Wunderweib.de online. Ihr könnt Euch 

hier 
durch die Galerie klicken :)

Mit veröffentlicht wurde jeweils das Lieblingsrezept der Blogger. Meines ist natürlich ein Cupcake-Rezept ;) Genau gesagt - wie auch hier im Blog schon ein paar Mal erwähnt - das Rezept für die Kaffee-Schokoladen-Cupcakes :)



Sonntag, 13. Mai 2012

Spaghetti mit Bärlauch-Carbonara


Bevor die diesjährige Bärlauchsaison endgültig zu Ende geht, möchte ich Euch unbedingt noch dieses Rezept zeigen, das ich bei Christina entdeckt habe. 

Ich habe nur aus Resteverwertungszwecken Kleinigkeiten abgewandelt: Die Zwiebel habe ich durch Frühlingszwiebeln ersetzt, die noch verbraucht werden mussten und da ich gerade keine Verwendung für Eiweiß hatte und es auch weder einfrieren noch wegwerfen wollte, habe ich ganze Eier verwendet anstatt nur das Eigelb. 

Die Carbonara ist wirklich seeeehr lecker! Allerdings war es für uns als Saucen-Liebhaber ein bisschen zu wenig Sauce, so dass ich beim nächsten Mal (wahrscheinlich erst nächstes Jahr *schnief*) etwas mehr machen werde. 


Nun also zum Rezept: 

40 g Bärlauch waschen, grob hacken und zusammen mit 100 g Sahne in einem hohen Gefäß pürieren. 2 Eier dazugeben und nochmal durchmixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

3 Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, waschen und trocken schütteln oder schleudern. 

100 g Serano-Schinken in Streifen schneiden. 

500 g Spaghetti nach Packungsanweisung kochen, dann abschütten. Im Nudeltopf etwas Öl erhitzen und darin die Frühlingszwiebeln und den Schinken andünsten bzw. -braten. Die Spaghetti und das Bärlauch-Ei-Gemisch in den Topf geben und gut durchmengen. Nochmal kurz erhitzen, damit das Ei etwas stockt. 

Die Spaghetti auf einem Teller anrichten und mit geriebenem Parmesan bestreuen. 


Danke Christina für das Rezept - es war sehr lecker, sogar meine Kleine - die im Moment bei allem, was grün ist erstmal skeptisch ist ;) -  hat in Rekordzeit einen ganzen Teller weggeputzt :)




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

500 g Spaghetti
40 g Bärlauch 
100 g Sahne
2 Eier
3 Frühlingszwiebeln 
100 g Serano-Schinken
Salz
Peffer
Öl
Parmesan 

Donnerstag, 10. Mai 2012

Dickmilchmousse mit Erdbeeren


Das Rezept für diese Dickmilchmousse war mal auf einem Flyer eines Restaurants abgedruckt, in dem eben dieses Dessert auf der Karte stand. Die Mousse ist wirklich ruck-zuck zusammengerührt und einfach lecker und erfrischend. Dazu passen eigentlich alle Arten von Beeren, ich habe mich für Erdbeeren entschieden. 

Das Rezept reicht für ca. 8 bis 12 Personen - je nachdem, wieviele Nocken man pro Portion absticht und wie hungrig die Gäste sind ;)


4 Blatt weiße Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. In der Zwischenzeit 500 g Dickmilch mit 70 g Puderzucker verrühren. Die Gelatine ausdrücken und zusammen mit 1 EL Zitronensaft im warmen Wasserbad auflösen. Unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät (niedrigste Stufe) nun esslöffelweise Dickmilch zur flüssigen Gelatine geben, insgesamt etwa 8 bis 10 EL. Dann die Gelatinemasse - ebenfalls unter ständigem rühren - zur restlichen Dickmilch geben. 

375 ml Sahne mit 2 Päckchen Sahnefest steif schlagen und unterheben. 

Einen Teil der Dickmilchmousse habe ich in kleine Schokoladenbecher gefüllt, den Rest in eine flache Schale gegeben und beides über Nacht in den Kühlschrank gestellt (ich denke, etwa vier Stunden dürften aber auch reichen). 

Für die Erdbeersauce 500 g frische Erdbeeren mit einem Spritzer Zitronensaft pürieren, durch ein Sieb streichen und nach Geschmack mit Puderzucker süßen. 

Zum Anrichten etwas Erdbeersauce auf einen Teller geben. Mit einem heißen Löffel Nocken von der Dickmilchmousse abstechen und auf die Sauce geben. Wer mag, serviert noch ein paar frische Erdbeeren dazu. 

Die Mousse passt nicht nur perfekt zu Erdbeeren, sondern auch zu Zorras aktuellem Blogevent "schaumig und luftig". Die Blogevents im Kochtopf gibt es nun schon 7 Jahre - einfach Wahnsinn! Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum, liebe Zorra - und Dir und Deinen Gastgebern vielen Dank für die ganze Arbeit und Mühe, die Ihr Euch jeden Monat mit den Events macht. Es macht immer sehr viel Spaß dabei zu sein oder auch nur in den Zusammenfassungen zu stöbern :)

7 Jahre Blog-Event - schaumig & luftig! (Einsendeschluss 15. Mai 2012)





Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Dickmilchmousse:
4 Blatt weiße Gelatine
500 g Dickmilch
70 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft
375 ml Sahne
2 Päckchen Sahnefest

Für die Erdbeersauce:
500 g Erdbeeren 
1 Spritzer Zitronensaft
Puderzucker nach Geschmack

Sonntag, 6. Mai 2012

Apfel-Schoko-Streusel-Cupcakes


Ich habe mich mal wieder an Cupcakes ohne Cremehaube versucht. Dafür gibt es hier Streusel satt :)

Das Rezept ergibt etwa 24 Stück. 

Mit den Streuseln geht es auch los: Dafür 260 g Mehl, 40 g Kakaopulver, 225 g Zucker und das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote in einer Schüssel mischen. 225 g Butter in Flöckchen dazugeben und mit den Händen verkneten. Beiseite stellen. 

Für die Füllung habe ich zwei Äpfel genommen. Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ein Apfel mehr den Cupcakes ganz gut getan hätte. Beim nächsten Mal würde ich also drei Äpfel nehmen. Diese schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Viertel in Scheiben schneiden. Ebenfalls erst einmal Beiseite stellen. 


Für den Schokoteig 100 g weiche Butter mit 150 g Zucker und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote schaumig rühren. Vier Eier einzeln unterrühren. 200 g Mehl mit 50 g Kakaopulver, 1 Prise Salz und 1 gehäuften TL Backpulver mischen und portionsweise unter den Teig rühren. Zuletzt 3 EL Milch unterrühren. 

Den Teig etwa bis zur Hälfte in Muffinförmchen füllen. Ich habe stabile Papierförmchen genommen, die ich nur auf den Rost gestellt habe. Wer normale Papierförmchen verwendet, sollte sie in ein Muffinbackblech stellen. Nun die Apfelscheiben gleichmäßig auf dem Schokoteig verteilen. Zuletzt die Streuselmasse mit den Fingern verzupfen und auf den Äpfeln verteilen. 

Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 bis 25 Minuten backen. Wie gesagt hatte ich meine Papierförmchen direkt auf dem Rost stehen. Wenn man sie in einem Muffinbackblech stehen hat - und die Hitze somit einen Moment länger braucht, bis sie am Teig ist - kann die Backzeit sich ein kleines bisschen verlängern. Also: Stäbchenprobe nicht vergessen ;)

Die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Aus 3 EL Milch und 10 gehäuften EL Puderzucker einen Zuckerguss anrühren, in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle (oder einen Gefrierbeutel, bei dem man eine kleine Ecke abschneidet) füllen und die Cupcakes damit besprenkeln. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Streuselmasse:
260 g Mehl
40 g Kakaopulver 
225 g Zucker
1 Vanilleschote
225 g Butter

Für die Cupcakes: 
100 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Vanilleschote
4 Eier 
200 g Mehl
50 g Kakaopulver
1 Prise Salz
1 TL Backpulver
3 EL Milch
2 - 3 Äpfel

Für den Zuckerguss:
3 EL Milch
10 gehäufte EL Puderzucker

Donnerstag, 3. Mai 2012

Bärlauch-Schuedi


Ich weiß gar nicht, ob ich das Rezept Schuedi nennen "darf", denn schließlich ist ein Schuedi eigentlich süß - ein Butter-Zucker-Kuchen eben. Dieser Schuedi ist eher eine Art Brot, das perfekt zum grillen passt :) Aber da das Rezept eine Abwandlung von Paules Schuedi ist, bin ich einfach mal so frei, es auch so zu nennen ;)

Der herzhafte Schuedi ist mein Beitrag zu Uwes Cookbook of Colors, für das er im Mai Rezepte in hellgrün sucht.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors




160 ml Milch abmessen. Davon 3 EL abnehmen 20 g frische Hefe darin auflösen. Beiseite stellen. 

Von der Milch weitere 5 EL abnehmen und mit 60 g Bärlauch (natürlich vorher gewaschen) pürieren. 

Die restliche Milch zusammen mit 1 EL Honig und 50 g Butter in einem Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen, bis die Milch maximal noch 38 °C warm ist (ist sie wärmer, stirbt die Hefe ab und der Kuchen kann nicht mehr aufgehen). 

350 g Mehl (Type 550) in eine Schüssel geben. Eine Mulde in die Mitte drücken und dorthinein die Milchmischung, die angerührte Hefe, den pürierten Bärlauch sowie 1 Ei geben. Den Teig für vier Minuten auf Stufe 2 von 5 (Handrührgerät) kneten. 1 gehäuften TL Salz hinzugeben und weitere fünf Minuten auf Stufe 3 von 5 kneten. Eigentlich sollte man 8 Minuten kneten, aber da mein vorheriges Handrührgerät meinen letzten Schuedi nicht überlebt hat, war ich etwas vorsichtig ;) Die Schüssel mit einem Geschrirhandtuch abdecken und an einem warmen Ort für 40 Minuten gehen lassen. 

Den Teig dann entgasen, zu einer Kugel formen und in eine gefettete und gemehlte Springform drücken. Den Teig erneut mit einem Geschirrhandtuch bedeckt an einem warmen Ort für 30 bis 40 Minuten gehen lassen.



Währenddessen weitere 20 g Bärlauch mehr oder weniger fein hacken und mit 80 g weicher Butter und einer Prise Salz verrühren.

Nun mit dem Daumen in den Schuedi-Teig Löcher drücken. Die Bärlauchbutter in den Löchern verteilen und dabei etwas Butter auch über die ganze Oberfläche des Schuedi streichen. Den Schuedi mit 2 EL Pinienkernen bestreuen.

Den Schuedi im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen.




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

160 ml Milch
20 g frische Hefe
80 g Bärlauch
130 g Butter
1 TL Honig
350 g Mehl (Type 550)
1 Ei
1 geh. TL Salz
2 EL Pinienkerne



Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...