Donnerstag, 28. Juni 2012

Post aus meiner Küche: Heidelbeer-Chutney und Himbeer-Pasta


Diese Woche ist es endlich so weit: Die Päckchen für die zweite Runde von Post aus meiner Küche gehen auf Reisen! Nachdem die Post beim letzten Mal kiloweise Schokoladiges durch die Republik geschleppt hat, lautete das Thema dieses Mal Very Berry! Mir wurde die liebe Julia als Tausch-Partnerin zugelost und ich hoffe, mein Päckchen hat ihren Geschmack getroffen :)

Eigentlich bin ich ja eher der Süßkram-Fan, aber dieses Mal habe ich zwei - mehr oder weniger - herzhafte Geschenke ins Päckchen gelegt: Himbeer-Pasta und Heidelbeer-Chutney. 

Die Himbeer-Pasta habe ich schon zum zweite Mal gemacht. Das Rezept dafür findet Ihr hier. Dort gibt es auch ein passendes Saucen-Rezept dazu. Die Nudeln dürften sich aber auch in einem Nudelsalat ganz gut machen - oder natürlich süß zubereitet, z. B. mit frischen Himbeeren und Vanillesauce. 


Nur die Nudelform war diesmal anders. 



Dazu kam ins Päckchen ein Glas Heidelbeer-Chutney. Das Rezept ergibt etwas mehr als zwei kleine Gläser - und ich war so frei, eines davon zu behalten ;) Ich mag das Chutney wirklich gerne, die Kombination aus süßen Heidelbeeren und Balsamico finde ich toll! Ich hoffe, es wird Julia auch schmecken :)


Für das Chutney werden zur Vorbereitung 500 g frische Heidelbeeren gewaschen, 150 g rote Zwiebeln geschält und fein gewürfelt, eine Limette halbiert und ausgepresst und ca. 20 Stiele Zitronen-Thymian (normaler Thymian geht natürlich auch) gewaschen und die Blätter von den Stielen gezupft bzw. gestreift. 

Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Die Heidelbeeren dazugeben und etwas mitdünsten. Mit 150 ml Balsamico ablöschen. 100 g Zucker, 1 Zimtstange, den Limettensaft und die Thymian-Blätter hinzugeben. Das Chutney auf mittlerer Hitze ohne Deckel ca. 30 bis 40 Minuten köcheln lassen (ich hatte leider unterschätzt, wie das Chutney beim Abkühlen noch andickt und hatte es länger auf dem Herd, so dass es leider etwas zu fest geworden ist, aber mit 30 bis 40 Minuten sollte die Konsistenz denke ich gut passen). Danach die Zimtstange herausnehmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Chutney noch heiß in sterilisierte Schraubgläser füllen, diese gut verschließen, fünf  Minuten auf dem Deckel stehen lassen, dann wieder umdrehen und auskühlen lassen. 

Das Chutney kann man einfach pur als Brotaufstrich essen, es passt aber auch gut zu Käse oder Gegrilltem. 



Natürlich sollten die Küchen-Geschenke auch nett verpackt werden. Für das Chutney habe ich ein Etikett auf Fotopapier ausgedruckt und auf das Glas geklebt. Den Deckel habe ich mit lila Fotokarton beklebt und bestempelt. 


Für die Pasta habe ich eine Lichter-Tüte zweckentfremdet ;) Die Nudeln habe ich in Folie gepackt und dann in der vorher bestempelten Lichter-Tüte verstaut. 


Außerdem habe ich ein passendes Besteck mit ins Päckchen gelegt :)


Damit auch alles sicher bei Julia ankommt, habe ich wieder die schon bei der Schokoladen-Post bewährte Mäusespeck-Verpackungs-Methode benutzt ;) Ich habe das Päckchen also einfach mit Mäusespeck ausgestopft. Um etwas beim Thema zu bleiben habe ich unter den Mäusespeck noch ein paar Beeren-Gummis gemischt. 

Die Rezepte und eine Karte waren natürlich auch noch im Päckchen.


Zum Schluss wurde das Päckchen noch in Geschenkpapier verpackt und ein kleiner Hinweis an den Postboten angebracht - ich wollte mich ja nicht nur auf den Mäusespeck verlassen ;)


Die Aktion hat mir wie auch schon beim letzten Mal sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, Julia hat sich über das Päckchen gefreut :)

Ich darf noch gespannt sein. Wie Julia mir gemailt hat, geht mein Päckchen morgen auf die Reise *hüpf*



Und hier nochmal alle Zutaten für das Heidelbeer-Chutney auf einen Blick:

500 g frische Heidelbeeren
150 g rote Zwiebeln 
Öl
150 ml Balsamio
100 g Zucker
1 Zimtstange
1 Limette
ca. 20 Stiele Zitronen-Thymian
Salz
Pfeffer 

Sonntag, 24. Juni 2012

Schachbrett-Torte


Ich hatte das große Glück, bei Katie vor einiger Zeit eine Schachbrett-Backform von Wilton zu gewinnen :) Die musste natürlich nun ausprobiert werden. 

Schachbrett-Torte hatte ich schon öfter gebacken, aber nach anderem Rezept und nach anderer Methode. Bei dem Backformenset von Wilton sind drei Backformen für die Böden enthalten und ein Einsatz zum Abgrenzen der verschiedenfarbigen Teige (man kann es auf der oben verlinkten Wiltonseite sehen). Das ganze funktioniert so: Der Einsatz wird in die erste Backform gesetzt, dann wird der dunkle Teig in den äußeren Ring und in die Mitte gefüllt, der helle Teig in den mittleren Ring. Nach dem Einfüllen wird der Einsatz vorsichtig nach oben hin herausgezogen, gesäubert und in die nächste Form gesetzt. Man backt zwei Böden, die außen und innen dunkel und in der Mitte hell sind sowie einen Boden, der außen und in der Mitte hell und innen dunkel ist. 

Ich war schon vorher sehr gespannt auf das Ergebnis. Auf der Verpackung sind die Schachfelder natürlich wie mit dem Geodreieck ausgemessen ganz gerade ;) Ich war da skeptisch, da ich mir dachte, dass die Teige beim Backen doch sicherlich ineinander laufen. Und so war es dann auch, so dass der Kuchen nun eher an Kuhflecken als an ein Schachbrett erinnert ;) Meine nächste Schachbrett-Torte werde ich also wieder nach meiner alten Methode backen. Das Rezept - das auf die Packung der Backformen aufgedruckt ist - ist allerdings lecker, deshalb schreibe ich es Euch trotzdem auf. Unten beschreibe ich Euch dann auch noch, wie man ohne eine spezielle Form, dafür aber mit geraden Schachfeldern ;) die Torte zusammen setzen kann. 

Das Backformset gefällt mir aber trotzdem gut. Man muss ja nicht unbedingt den Einsatz verwenden und um normale Böden für eine Torte zu backen finde ich sie toll :) Und den Durchmesser von 23 cm finde ich für eine Torte auch schön, so ist sie nicht ganz so riesig ;)


Los geht´s: 

110 g dunkle Schokolade (45 % Kakaoanteil) hacken und im Wasserbad schmelzen. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. 

Für den Teig 225 g weiche Butter mit 400 g Zucker schaumig schlagen. 3 Eier (Zimmertemperatur) einzeln unterrühren. Das Mark einer Vanilleschote auskratzen und ebenfalls unterrühren. In einer Schüssel 500 g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, und 1 TL Salz vermischen. Die Mehlmischung abwechselnd mit 480 ml Milch (Zimmertemperatur) unter den Teig rühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. Den Teig noch eine Minute rühren. 

Den Teig teilen und unter die eine Hälfte die geschmolzene, abgekühlte Schokolade rühren. 

Wenn man die Wilton-Form benutzt, füllt man den Teig nun folgendermaßen ein: Alle Backformen fetten und mehlen. Den Plastikeinsatz in die erste Form stellen. In den äußeren Ring und in die Mitte nun dunklen Teig einfüllen, in den mittleren Ring hellen Teig. Das funktioniert am Besten, wenn man die Teige in einen Spritzbeutel füllt. Nun den Einsatz vorsichtig nach oben herausziehen. Den Einsatz säubern und in die nächste Backform stellen. Wieder den äußeren Ring und die Mitte mit dunklem Teig füllen, den mittleren Ring mit hellem Teig. Und wieder den Einsatz vorsichtig herausziehen und säubern. In der dritten Form wird in den äußeren Ring und in die Mitte der helle Teig gefüllt, in den mittleren Ring der dunkle Teig. Und auch hier muss der Einsatz nach Befüllen der Form vorsichtig nach oben hin herausgezogen werden. 

Alle drei Böden nun im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft für ca. 25 bis 30 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. 


Für die Füllung 600 g Sahne mit 3 Päckchen Sahnefest steif schlagen. Dabei etwas Vanillezucker einrieseln lassen. Die steif geschlagene Sahne mit gesiebtem Kakaopulver dunkel färben (leider habe ich mir nicht notiert, wie viel Kakaopulver ich genommen habe). Bitte vorsichtig sein beim Unterrühren des Kakaopulvers, damit die Sahne nicht zuviel geschlagen wird und gerinnt. 

Nun den ersten Boden (außen dunkler Teig) auf eine Kuchenplatte legen und einen Tortenring herumstellen. Mit etwas Schokosahne bestreichen. Den zweiten Boden (außen heller Teig) darauflegen, leicht andrücken und wieder mit etwas Schokosahne bestreichen. Zuletzt den dritten Boden (außen dunkler Teig) darauflegen und leicht andrücken.

Den Tortenring entfernen und die Torte rundherum mit der restlichen Schokosahne bestreichen. 

Zur Deko habe ich aus Marzipan, das ich zur Hälfte mit Kakao dunkel gefärbt habe, Schachfelder und Schachfiguren geformt. 


Nun möchte ich Euch noch beschreiben, wie man ohne die Wilton-Form eine Schachbrett-Torte zusammenbaut. Bei dieser Methode braucht man allerdings vier Lagen. Wenn man also dieses Teig-Rezept nehmen möchte, sollte man 1/3 der Menge mehr machen. Man kann aber auch einfach ein Rezept für hellen und Schoko-Biskuit nehmen. 

Der Teig wird also entweder nach obigem Rezept (allerdings 1/3 der Menge mehr) angerührt oder nach einem anderen Biskuit-Rezept. Nun wird sowohl der helle Teig als auch der dunkle Teig in jeweils eine Springform oder einen Tortenring (die Menge des Rezepts hier ist auf eine Größe von 23 cm Durchmesser ausgelegt) gefüllt und gebacken. Nach dem Auskühlen werden beide Böden jeweils einmach quer halbiert, so dass man zwei dunkle und zwei helle Böden hat. 

Nun werden aus allen Böden gleich große Ringe ausgeschnitten. Ich nehme hierfür immer verschieden große Gläser und Schüsseln, drücke sie leicht in den oberen Boden, so dass man den Abdruck sieht und schneide dann mit einem scharfen Messer an diesem Abdruck entlang. 

Nun werden die Böden zusammen gesetzt: 

Auf eine Kuchenplatte wird der äußerste Ring des dunklen Bodens gelegt und mit einem Tortenring umstellt. In diesen Ring wird als nächstes der mittlere Ring des hellen Bodens gelegt, dann das Mittelstück des dunklen Bodens. Nun ist der Boden wieder komplett und wird mit Schokosahne bestrichen. Hierauf kommt nun der äußerste Ring des hellen Bodens, der mittlere Ring des dunklen Bodens und das Mittelstück des hellen Bodens. Wiederum mit Schokosahne bestreichen. Das ganze wird nun mit den anderen beiden Böden wiederholt. Dann wird der Tortenring entfernt und die Torte rundherum mit Schokosahne bestrichen. Da die Torte ein Stockwerk höher ist, wird man wohl auch etwas mehr Schokosahne dafür benötigen. Man kann natürlich auch mehr als drei Ringe machen, je nachdem, welchen Durchmesser die Torte hat. Ich habe bei einer normalen 26-cm-Springform immer vier Ringe gemacht. 

Ich hoffe, das ist einigermaßen verständlich. Wenn ich das nächste Mal Schachbrett-Torte nach dieser Methode backen, mache ich Fotos davon ;)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Teig: 
225 g weiche Butter
400 g Zucker
3 Eier
1 Vanilleschote
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 TL Salz
480 ml Milch 
110 g dunkle Schokolade (45 % Kakaoanteil)

Für die Füllung:
600 g Sahne
3 Päckchen Sahnefest
etwas Vanillezucker
Kakaopulver


Donnerstag, 21. Juni 2012

Hefeteigschnecken mit Himbeer-Frischkäse- und Marzipan-Schoko-Karamell-Füllung


Hier ist das Ergebnis einer meiner letzten Spontan-Backaktionen. Wobei sich "spontan" nicht auf die Dauer der Zubereitung bezieht, denn der Hefeteig braucht schon seine Zeit ;) Aber ich hatte kurzentschlossen  Lust zu backen, aber nichts vernünftiges im Haus und bin zum Supermarkt gefahren um - eigentlich - Zutaten für ein paar Muffins zu kaufen. Unterwegs kamen mir allerdings leckere Hefeteigschnecken in den Sinn, so dass ich mit ganz anderen Zutaten als ursprünglich geplant wieder zu Hause ankam ;)

Ich habe zwei Varianten gemacht: Einmal mit einer Himbeer-Frischkäse-Creme und einmal mit Marzipan, Rollo und Malteser (das sind diese Schoko-Crisp-Kugeln) gefüllt :) Die Teigmenge ergibt etwa 12 Schnecken, die Zutatenmengen für die Füllungen sind ebenfalls für 12 Schnecken ausgelegt. Wer also beide Varianten gleichzeitig machen will verdoppelt entweder die Menge des Teiges oder halbiert jeweils die Menge der Füllungen.


Für den Hefeteig 1/2 Würfel frische Hefe zusammen mit 1 TL Honig in 200 ml handwarmer Milch (nicht zu heiß, sonst stirbt die Hefe ab!) auflösen. 500 g Weizenmehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und die angerührte Hefe hineinschütten. Mit einer Gabel etwas Mehl vom Rand mit einrühren (bis etwa die Konsistenz von Pfannkuchenteig erreicht ist). Die Schüssel abdecken und den Vorteig an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen.

50 g Butter schmelzen und zusammen mit 2 Eiern, 75 g Zucker und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote zum Teig geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts vermengen. Den Teig noch weitere fünf Minuten kräftig kneten, dann abgedeckt an einem warmen Ort 50 Minuten gehen lassen.

Währenddessen die Füllung(en) vorbereiten:

Für die Himbeerfüllung 350 g Frischkäse, 2 Eier, 30 g Maisstärke, 20 g Mehl, 70 g Puderzucker, 1/2 TL gemahlene Vanille (oder ausgekratztes Vanillemark) und 20 g gefriergetrocknete Himbeeren gründlich verrühren.

Für die Marzipanfüllung 200 g Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden und mit 2 Eiweiß mit dem Handrührgerät zu einer glatten Masse verrühren. 2 Rollen Rollo (á 52 g) kleinschneiden. ca. 60 bis 70 g Malteser bereitstellen.


Wenn der Teig fertig gegangen ist, diesen entgasen und auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Entweder mit der Himbeerfüllung bestreichen oder mit der Marzipanmasse bestreichen und die Rollos bzw. Malteser darauf verteilen. 




Den Teig von der langen Seite her aufrollen. Wer beide Füllungen gleichzeitig zubereitet, teilt den Teig einfach vorher und macht zwei Rollen.

Die Teigrolle in 12 Stücke schneiden und die Schnecken mit der Schnittseite nach oben in eine gefettete Auflaufform setzen. Dabei den Schnecken noch etwas Platz zum Entfalten lassen ;)


Die Form abdecken und an einem warmen Ort erneut ca. 45 Minuten gehen lasen.




Die Hefeteigschnecken mit etwas zerlassener Butter bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 150 °C Umluft für 30 bis 35 Minuten backen.






Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Hefeteig (für ca. 12 Stück):
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Honig
200 ml Milch
500 g Weizenmehl
50 g Butter
2 Eier
75 g Zucker
1 Vanilleschote

Für die Himbeer-Füllung (für ca. 12 Stück):
350 g Frischkäse
2 Eier
30 g Maisstärke
20 g Mehl
70 g Puderzucker
1/2 TL gemahlene Vanille (alternativ ausgekratztes Vanillemark)
20 g gefriergetrocknete Himbeeren

Für die Marzipan-Karamell-Schoko-Füllung (für ca. 12 Stück):
200 g Marzipanrohmasse
2 Eiweiß
2 Rollen Rollo (á 52 g)
60 - 70 g Malteser

Außerdem:
Etwas zerlassene Butter zum Bestreichen

Sonntag, 17. Juni 2012

Russischer Streuselkuchen


Gibt es für Euch auch Kuchen, die diesen besonderen Geschmack nach Kindheit haben? Die von Euren Müttern (oder Omas oder...) immer gebacken wurden? Bei uns in der Familie wurde schon immer viel gebacken - meine Mama ist eine richtige Back-Fee :) Und aus meiner Kindheit sind mir drei Kuchen besonders in Erinnerung geblieben, die ich bis heute sehr liebe und mir immer wieder von meiner Mama wünsche :) Ab und zu backe ich sie aber auch selbst ;) Zwei davon habe ich bereits in einer Cupcake-Version verbloggt: Rotweinkuchen und Mohrenkopfkuchen - ich weiß, das ist nicht korrekt ausgedrückt, aber so hieß das nunmal früher bei uns ;)

Diesen Kindheits-Kuchen gibt es nun genau so, wie meine Mama ihn macht - naja zumindest fast ;) Denn im Originalrezept komm Vanillepuddingpulver in die Quarkmasse, das ich hier durch Maisstärke und Vanillemark ersetzt habe. Ich hoffe, meine Mama wird es mir verzeihen ;) 

Die meisten von Euch werden den Kuchen als Russichen Zupfkuchen kennen. Bei uns heißt er allerdings schon immer Russischer Streuselkuchen, denn der Teig für auf die Quarkmasse wird mit zusätzlichem Mehl vermischt, so dass es richtige Streusel ergibt. 


Und nun zum Rezept: 

Für den Teig 180 g weiche Butter, 185 g Zucker, 1 Ei, 300 g Mehl, 35 g Kakaopulver und 1/2 Päckchen Backpulver mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten. Etwa 2/3 des Teiges auf den Boden und am Rand entlang einer Springform drücken. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. 

Für die Quarkmasse 500 g Magerquark, 125 g Zucker und 125 g weiche Butter glattrühren. 45 g Maisstärke sowie das ausgekratzte Mark von ein bis zwei Vanilleschoten unterrühren. 3 Eier trennen. Erst die Eigelbe gründlich untermischen, dann das Eiweiß steif schlagen und zusammen mit einem Spritzer Zitronensaft unterheben. Die Quarkmasse auf den vorbereiteten Teig in die Springform geben und glattstreichen. 

Die restliche Teigmasse mit weiteren 50 g Mehl sowie 1 1/2 gehäuften TL Zimtpulver verkneten und als Streusel auf die Quarkmasse geben. 

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft für ca. 60 Minuten backen. Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, nach ca. 45 Minuten ein Stück Alufolie locker auf die Form legen. Den Kuchen nach Ende der Backzeit noch etwas im ausgeschalteten und offenen Ofen ruhen lassen, dann herausnehmen, noch etwas abkühlen lassen, die Springform entfernen und den Kuchen vollständig erkalten lassen. 

Vor dem Servieren kann man den Kuchen mit etwas Puderzucker bestäuben. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Teig: 
180 g weiche Butter
185 g Zucker
1 Ei
300 g Mehl
35 g Kakaopulver
1/2 Päckchen Backpulver

Für die Streusel zusätzlich:
50 g Mehl
1 1/2 gehäufte TL Zimtpulver

Für die Füllung:
500 g Magerquark
125 g Zucker
125 g weiche Butter
45 g Maisstärke
1 - 2 Vanilleschoten 
3 Eier
ein Spritzer Zitronensaft

Sonntag, 10. Juni 2012

Nudelsalat mit Himbeeren und Minze


Ich habe mir vor ein paar Wochen eine riesige Packung gefriergetrockneter Himbeeren zugelegt. Also eigentlich sind es "nur" 250 g. Das hört sich wenig an, ist aber schon eine recht große Tüte voll. Und die gilt es nun zu verarbeiten. Nach Himbeer-Farfalle und dem Himbeer-Salz habe ich nun einen Nudelsalat mit Himbeeren gemacht. 

Und nachdem Minze und Himbeeren ein perfektes Paar abgeben, kam auch noch die Minze mit in den Nudelsalat. Die wächst seit letztem Jahr in unserem Garten. Ich hatte ein kleines Minztöpfchen gekauft, das wir nach dem Abernten in den Garten gepflanzt haben. Dass das Zeug wächst wie Unkraut wusste ich ja, aber das interessante ist, dass kein einziges Blatt Minze dort wächst, wo wir letztes Jahr das Pflänzchen eingegraben hatten, dafür sprießt die Minze aber in sämtlichen benachbarten Beeten, zwischen den Wegplatten usw. *g* 


Nun aber zum Nudelsalat. Das Rezept ergibt eine große Schüssel voll, ideal für Geburtstage, oder zum grillen mit Freunden :) 

500 g Pasta nach Wahl nach Packungsanweisung kochen, abschütten und abschrecken. 

40 g Pinienkerne (etwas mehr würde den Nudelsalat auch gut stehen, aber mehr hatte ich nicht mehr im Haus) in einer Pfanne ohne Fett rösten, sofort auf einen Teller geben und abkühlen lassen. 250 g Mozzarella (Abtropfgewicht) in kleine Würfel schneiden. 3 bis 4 Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und waschen. 

Die Nudeln, die Pinienkerne, den Mozzarella, die Frühlingszwiebeln und 4 EL gefriergetrocknete Himbeeren in eine große Schüssel geben. 

Für das Dressing 20 g frische Minzblätter hacken, mit 300 g Creme fraîche, 10 EL Öl, 8 EL Balsamico bianco, 1 TL Dijon-Senf und 2 großzügigen EL Himbeergelee (oder Himbeerkonfitüre ohne Kerne) gründlich verrühren. Mit Salz (ich habe natürlich das Himbeersalz genommen, normales Salz tut es aber auch) und Pfeffer abschmecken. 

Das Dressing über die Nudeln geben und alles gründlich vermengen. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

500 g Nudeln
40 g Pinienkerne (oder mehr)
250 g Mozzarella (Abtropfgewicht)
3 - 4 Frühlingszwiebeln 
4 EL gefriergetrocknete Himbeeren 
20 g frische Minzblätter
300 g Creme fraîche
10 EL Öl
8 EL Balsamico bianco
1 TL Dijon-Senf
2 großzügige EL Himbeergelee (oder -konfitüre ohne Kerne)
(Himbeer-)Salz 
Pfeffer


Donnerstag, 7. Juni 2012

Erdbeer-Gurkensalat


Die Hüttenhilfe ruft wieder zum Fremdkochen auf - und passend zum Sommer dreht sich alles um Grillrezepte

Fremdkochen Grillen


Ich bin beim Grillen ja eher der Beilagen-Esser. Klar esse ich auch ein Stück gegrilltes Fleisch, gegrillten Käse oder auch mal ein Würstchen. Aber das ist für mich eher Nebensache ;) Die eigentlichen Stars des Grillens sind für mich Salate, Brote, Dips usw. Also war klar, dass ich mich auch beim Fremdkochen eher an die Beilagen halten werde. 

Ich habe also meine Blogliste nach einem fruchtigen Salat durchforstet - denn ich liebe Obst im Salat - und bin bei Steph bzw. Dani fündig geworden. Nachdem es bei uns letztes Jahr bereits Nudelsalat mit Erdbeeren als Beilage zum Grillen gab, fand ich die Kombination Salatgurke-Erdbeere sehr interessant. Und es schmeckt wirklich toll! Frisch und fruchtig, einfach perfekt für den Sommer!


Und so wird´s gemacht: 

1 Salatgurke schälen und in Scheiben schneiden. Ca. 400 g Erdbeeren waschen, die Stiele entfernen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Eine handvoll Basilikum waschen und in Streifen schneiden. 

Alles zusammen in eine Schüssel geben und mit 2 EL Öl, 1 TL Honig, 1 EL Erdbeer-Essig sowie 1 EL Limettensaft vermengen. Mit frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. 


Ich habe - wie Dani vorschlägt - noch etwas gewürfelten Ziegenweichkäse in den Salat gegeben. Man kann den Käse aber natürlich auch weglassen. 

Danke Steph und Dani für das leckere Rezept. Den Erdbeer-Gurkensalat wird es bestimmt noch öfter bei uns geben :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

1 Salatgurke
ca. 400 g Erdbeeren
1 handvoll Basilikum
2 EL Öl
1 TL Honig
1 EL Erdbeer-Essig
1 EL Limettensaft
Pfeffer
evtl. Ziegenweichkäse

Sonntag, 3. Juni 2012

Herz-Torte


Vor etwa drei Wochen habe ich Euch schon die Muttertags-Torte für meine Mama gezeigt. 

Ich habe allerdings das Glück, nicht nur eine liebe Mama, sondern auch eine tolle Schwiegermutter zu haben :) Und natürlich hat sie auch eine kleine Torte von mir bekommen. 


Darunter steckt ebenfalls eine Erdbeer-Mohn-Torte

Ich habe die Torte dünn mit steif geschlagener Sahne eingestrichen und dann mit einer Herz-Tülle komplett mit kleinen Herzen - ebenfalls aus Sahne - bespritzt. So sieht diese Tülle aus: 


Einen kleinen Teil der Sahne habe ich rosa eingefärbt und einzelne Herzen farbig aufgespritzt. 


Ich gebe zu, die Herzen sind noch relativ ungleichmäßig, aber für meinen ersten Einsatz der Herz-Tülle war ich trotzdem ganz zufrieden :)


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