Sonntag, 29. Juli 2012

Zucchini-Parmesan-Tarte


Macht das schlechte Wetter Eurem Garten auch so zu schaffen? Bei uns gibt es dieses Jahr nur ganz wenig Obst - Kirschen hatten wir überhaupt keine, Äpfel wird es nur ganz wenige geben und auch mit Pfirsichen und Zwetschgen sieht es hier schlecht aus :( Einzig die Heidelbeeren hängen recht voll. Aber auch die Kräuter und das Gemüse im Garten leiden. Unsere Zucchini fangen zum Teil schon an zu faulen, bevor sie überhaupt groß genug für die Ernte wären *schluchz* Für die paar Zucchini, die heil durchkommen, muss es deshalb natürlich etwas Besonderes sein :) Bei Katharina habe ich dieses leckere Rezept entdeckt :) Ich habe noch ein paar Kräuter hinzugefügt aber ansonsten das Rezept unverändert nachgemacht - lecker! 


Für den Teig 250 g Mehl, 125 g kalte Butter, 1 Prise Salz und 1 Eigelb schnell zu einem Teig verkneten (das funktioniert am Besten mit den Händen). Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. 


In der Zwischenzeit 3 Zucchini á ca. 400 g waschen und in dünne Scheiben schneiden. Ich habe gelbe und grüne Zucchini genommen, man kann natürlich auch bei einer Farbe bleiben. 

50 g Parmesan reiben und mit 200 ml Sahne und 2 Eiern mixen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Ich habe zusätzlich noch etwas Thymian, Rosmarin und Schnittlauch kleingeschnitten und zugegeben. 


Der Teig soll nun eigentlich ausgerollt und in eine Form von 30 x 30 cm gedrückt werden (dabei einen kleinen Rand formen). Ich weiß nicht, ob es so gedacht ist, aber mein Teig war ziemlich krümelig. Ich habe ihn also zerbröselt, in der Form verteilt und dann einfach festgedrückt - hat auch wunderbar funktioniert :) 

Die Zucchinischeiben nun überlappend auf dem Teig verteilen und mit der Sahne-Ei-Parmesan-Mischung übergießen. 

Die Tarte im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 45 Minuten backen. 

Bei uns gab es dazu Kräuterquark. 

Vielen Dank für das leckere Rezept, liebe Katharina :)



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick: 

Für den Teig: 
250 g Mehl
125 g kalte Butter
1 Prise Salz
1 Eigelb

Für den Belag: 
3 Zucchini á ca. 400 g 
50 g Parmesan
200 ml Sahne
2 Eier
Salz
Pfeffer
Muskat
ggf. frische Kräuter 


Donnerstag, 26. Juli 2012

Pfirsich-Cupcakes mit weißen Schokostückchen und Pfirsich-Buttercreme


Nachdem ich bisher bei Uwes Cookbook of Colors in den Monaten, in denen ich bisher teilgenommen habe, immer herzhafte Gerichte eingereicht habe, gibt es diesen Monat endlich mal Cupcakes! Und zwar in gelb! 

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors


Es sind Cupcakes mit Pfirsichen und weißen Schokostückchen im Teig und darauf einer fruchtigen Pfirsich-Buttercreme. 


Das Rezept ergibt ca. 30 Stück - ich weiß, ziemlich viel ;) Aber ich habe mal wieder für eine Geburtstagsfeier gebacken, so dass die Menge in Ordnung war. Man kann die Zutaten natürlich auch reduzieren. 


Vorab ca. 300 g Pfirsiche (das waren bei mir 2 Stück) häuten, vom Kern trennen und in kleine Stücke schneiden. Zum häuten etwas Wasser aufkochen, vom Herd nehmen, die Pfirsiche kurz hineinlegen, wieder herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken. Dann lässt sich die Schale leicht abziehen. 

Außerdem 150 g weiße Schokolade in kleine Stückchen schneiden. Schokolade und Pfirsiche erst einmal Beiseite stellen. 

Für die Cupcakes 250 g weiche Butter mit 150 g Zucker, dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote und einer Prise Salz sehr schaumig schlagen. 4 Eier (Zimmertemperatur) einzeln unterrühren, danach 200 g Schmand (ebenfalls Zimmertemperatur) unterrühren. 250 g Mehl mit 50 g Maisstärke und 1 Päckchen Backpulver mischen und portionsweise unterrühren. Unter die vorbereiteten Pfirsichstückchen 2 bis 3 EL Mehl mischen, dann die Pfirsiche und die Schokolade unter den Teig heben. 

Die Cupcakes nach und nach im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für 20 bis 25 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Für die Pfirsich-Buttercreme am Besten schon am Abend vorher folgenden Pudding kochen: 

700 bis 750 g frische Pfirsiche (das waren bei mir 5 Stück) häuten, vom Kern trennen, in grobe Stücke schneiden und fein pürieren. Mit einem kräftigen Spritzer Zitronensaft verführen. 

In einer kleinen Schüssel 75 g Zucker, 80 g Maisstärke und 100 ml Milch glattrühren. 

Das Pfirsichpüree in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Von der Platte ziehen und mit einem Schneebesen die angerührte Stärke einrühren. Den Pudding nochmals unter Rühren aufkochen lassen, vom Herd nehmen und sofort mit einer Schicht Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bildet. 

Den Pudding nun auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Wichtig ist, dass der Pudding die gleiche Temperatur hat wie die Butter, da die Buttercreme sonst gerinnt. 

Wenn der Pudding abgekühlt ist, 250 g weiche Butter mit 30 g Puderzucker glattrühren. Den Pudding esslöffelweise unterrühren. 


Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und das Forsting auf die abgekühlten Cupcakes aufspritzen. 

Dekoriert habe ich nur mit Pfirsichscheiben, insgesamt habe ich dafür 2 Pfirsiche gebraucht. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes: 
300 g frische Pfirsiche 
150 g weiße Schokolade
250 g Butter 
150 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Prise Salz
4 Eier
200 g Schmand
250 g + 2-3 EL Mehl
50 g Maisstärke
1 Päckchen Backpulver

Für die Buttercreme: 
750 g frische Pfirsiche 
1 Spritzer Zitronensaft
75 g Zucker
80 g Maisstärke
100 ml Milch
250 g weiche Butter
30 g Puderzucker

Für die Deko:
2 frische Pfirsiche 


Sonntag, 22. Juli 2012

Gefüllter Gugelhupf mit Mandeln, Mohn und Cranberries


Bisher habe ich alle Angebote für Produkttests, die so per Email bei mir eingetrudelt sind, abgelehnt. Als vor einigen Wochen aber eine Mail von Silikomart ankam und mir eine Silikon-Backform angeboten wurde, konnte ich einfach nicht widerstehen. 


Ich hoffe, Ihr könnt mir meine Inkonsequenz verzeihen ;) Ich möchte Euch aber kurz erzählen, warum mich genau diese Backform so interessiert hat:

Ich hatte mir vor ein paar Jahren mal eine Silikon-Gugelhupf-Form von Tupper gekauft, die auch nicht gerade günstig war. Versprochen wurde - wie bei allen Silikonformen - dass man darin backen kann, ohne die Form vorher einfetten zu müssen. Gesagt, getan ... Ergebnis: Sämtliche Kuchen sind mir beim Stürzen zerbrocken, weil die obere Hälfte des Gugelhupfs in der Form hängengeblieben ist. Das lag eindeutig nicht an mir oder meinem falschen Umgang mit der Form, denn ich habe die Form bei einer Tupper-Beraterin reklamiert und sie hat es selbst getestet: Auch bei ihr ist der Kuchen zerbrochen. Ein Umtausch durch Tupper ist aber nicht möglich, nachdem die Form mittlerweile aus dem Programm genommen wurde...

Nach dieser schlechten Erfahrung - und nachdem ich nun schon seit einer ganzen Weile keine Gugelhupfform mehr habe - hat es mich interessiert, ob das Problem mit der Form von Silikomart auch auftritt. 

Ich bekam also eine hübsche Gugelhupfform (die Form heißt "Meteor") geschickt und noch eine Form für Cake-Pops, die ich aber noch nicht ausprobiert habe. Außerdem bekam ich folgende Hinweise für die Nutzung der Form: 

- Beim ersten Gebrauch sollte die Form eingefettet werden, danach sei das nicht mehr nötig.
- Die in der Silikonform gebackenen Kuchen sollten bei ca. 10 °C weniger Temperatur und dafür 10 bis 15 Minuten länger gebacken werden. 
- Der Kuchen soll erst aus der Form gestürzt werden, wenn er komplett abgekühlt ist. 

Dass der erste Kuchen, den ich damit gebacken habe, aus der Form geht, ist ja klar - schließlich war die Form gefettet. Seitdem habe ich noch drei Kuchen ohne Einfetten gebacken und alle drei haben sich ganz wunderbar aus der Form gelöst :) Zwischendurch war die Form übrigens in der Spülmaschine. 

Die Formen von Silikomart könnt Ihr z. B. über den dortigen Online-Shop bestellen, den ich allerdings ganz furchtbar unübersichtlich finde. Soweit ich weiß, bekommt man die Formen aber auch im Einzelhandel und auch Amazon hat einige Formen im Programm. 


Nun aber endlich zum Kuchen, der in der Form steckt ;)

Das ursprüngliche Rezept stammt aus dem "Dr. Oetker Backbuch - Grundrezepte für die gute Küche". Das Buch habe ich als Kind von meiner Oma geschenkt bekommen und es war glaube ich eines meiner ersten Backbücher. Damals dürfte ich zwölf gewesen sein und mittlerweile gibt es das Buch nicht mehr ;) Ich habe allerdings vom Originalrezept die Füllung abgewandelt und im Rührteig den Rum weggelassen (waren ohnehin nur 2 EL, was auch immer die im Teig bewirken sollten). Hier nun also meine Version: 


Für die Füllung bereits vorher folgendes vorbereiten: 90 g getrocknete Cranberries in möglichst kleine Stückchen schneiden und mit 90 g gemahlenem Mohn und 90 g gemahlenen Mandeln vermischen. Beiseite stellen. 

Für den Rührteig 250 g weiche Butter mit 175 g Zucker und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote sehr schaumig rühren. 1 komplettes Ei, 3 Eigelb (das Eiweiß für die Füllung aufheben!) und eine Prise Salz einzeln unterrühren. Die Eier sollten Zimmertemperatur haben. 375 g Mehl mit 3 gestrichenen TL Backpulver vermischen und abwechselnd mit 125 ml Milch (Zimmertemperatur) in den Teig rühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. Den Teig erst einmal Beiseite schieben. 


Für die Füllung die 3 Eiweiß sehr steif schlagen. 150 g Zucker und 1/2 gestrichener TL Zimt mischen und esslöffelweise unter das Eiweiß rühren. Die Mohn-Mandel-Cranberry-Mischung vorsichtig unter die Eiweißmasse heben. Dabei nicht rühren, nur unterheben. 

Etwa die Hälfte bis 2/3 des Rührteiges in eine Gugelhupfform füllen (eine Metallform vorher fetten und mehlen, bei einer Silikonform ist das nicht nötig). Mit einem Teelöffel nun eine Mulde in den Teig ziehen bzw. den Teig an den Rändern außen und zur Mitte hin nach oben ziehen. In diese Vertiefung die Mohn-Mandel-Cranbarry-Füllung geben. Dabei darauf achten, dass die Füllung nicht die Form berührt, sondern nur innerhalb des Rührteiges bleibt. Den Restlichen Rührteig auf die Füllung geben und glattstreichen. 

Ich habe den Kuchen in der Silikonform bei 170 °C Ober-/Unterhitze für 75 Minuten gebacken, wobei ich für die letzten 15 Minuten ein Stück Alufolie oben auf die Form gelegt hatte, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. 

Laut Rezept wird der Kuchen in einer Metallform bei 175 bis 200 °C - ist ja nur eine klitzekleine Spanne ;) - für 65 Minuten gebacken. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

250 g weiche Butter
325 g Zucker
1 Vanilleschote
4 Eier
1 Prise Salz
375 g Mehl
3 gestr. TL Backpulver
125 ml Milch
1 gestr. TL Zimtpulver
90 g gemahlener Mohn
90 g gemahlene Mandeln 
90 g getrocknete Cranberries 


Donnerstag, 19. Juli 2012

Hähnchenbrust mit Heidelbeeren und Crème fraiche


Eigentlich halte ich mich ja - meistens - bei Kochzeitschriften zurück. Aber als ich neulich das Sonderheft "Sommerküche" von "Land Idee" im Regal entdeckt habe, musste es doch in den Einkaufswagen wandern. Alle Rezepte darin drehen sich um Obst. Es gibt viele süße, aber auch einige herzhafte Rezepte - und wie Ihr wisst, liiiiieeeebe ich Frucht im Essen! 

Das erste Rezept, das ich aus dem Heft nachgekocht habe war dieses hier - perfektes Timing, wo doch gerade die Heidelbeeren im Garten blau werden :)

Ich konnte mich nicht ganz an das Originalrezept halten, da meine Hähnchenbrüste größer waren, ich keine schönen Bio-Zitronen bekommen habe - ich habe sie dann durch Limetten ersetzt - und ich den Alkohol weggelassen habe (eigentlich sollte in die Crème fraîche noch 2 cl Gin). Ansonsten habe ich das Rezept schon eingehalten. Beim nächsten Mal würde ich allerdings mehr Gewürz verwenden. Vor allem die Crème fraîche könnte etwas mehr Pep vertragen. 


Das Rezept reicht für drei bis vier Personen. 

1 TL bunte Pfefferkörner im Mörser zerstoßen. 4 Wacholderbeeren mit der flachen Seite eines Messers zerdrücken. Von 2 bis 3 Zitronenthymianzweigen die Blättchen abzupfen. Pfeffer, Wacholder und Thymian mit 4 EL Olivenöl verrühren. 3 Hähnchenbrüste á ca. 250 g waschen, trocknen und in eine gebutterte Auflaufform legen. Die Hähnchenbrüste salzen und mit der Ölmischung einstreichen. 


Die Hähnchenbrüste für 20 Minuten in den auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen schieben. 

In der Zwischenzeit von 1 1/2 Bio-Limetten die Schale abreiben und die Limetten auspressen. 200 g Crème fraîche mit der Limettenschale und dem Limettensaft glattrühren und mit Salz abschmecken. 

150 bis 175 g frische Heidelbeeren waschen und gut abtropfen lassen. 

Die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und die Crème fraîche um das Fleisch herum einfüllen. Die Heidelbeeren auf den Hähnchenbrüsten verteilen. 

Die Form wieder in den Ofen schieben und weitere 10 Minuten garen. Nachdem mein Fleisch nach diesen (im Rezept vorgesehenen) 10 Minuten zwar durch, aber noch recht blass und die Heidelbeeren noch nicht alle geplatzt waren, habe ich zusätzlich noch 5 Minuten den Grill zugeschaltet. 


Bei uns gab es dazu Bandnudeln. 

Die Idee mit den Heidelbeeren und der Crème fraîche hat mir wirklich gut gefallen, nur hat das Gericht wie gesagt etwas fad geschmeckt. Beim nächsten Mal werde ich die Crème fraîche noch weiter würzen und vielleicht auch darunter noch ein paar Thymianblättchen rühren. 

Im Originalrezept werden übrigens 4 Hähnchenbrüste á ca. 140 g verarbeitet und diese dann erst 10 Minuten und nach Zugabe der Crème fraîche und der Heidelbeeren weitere 10 Minuten in den Ofen gegeben. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

3 Hähnchenbrüste á ca. 250 g
1 TL bunte Pfefferkörner
4 Wacholderbeeren
2-3 Zweige Zitronenthymian
4 EL Olivenöl
1 1/2 Bio-Limetten
200 g Créme fraîche
150 - 175 g frische Heidelbeeren
Salz

Sonntag, 15. Juli 2012

Toffifee-Muffins


Dieses Rezept habe ich bei Evi entdeckt und musste es einfach nachbacken - ich liebe Toffifee! 

Leider sind die Toffifee unten auf den Boden der Förmchen abgesunken und klebten am Papier an. So war es nicht ganz einfach, die Muffins zu essen, aber das Nachbacken hat ich trotzdem gelohnt, lecker waren sie nämlich! 

Ich habe die Mengenangaben erhöht und 22 Stück herausbekommen. 

Für den Teig 150 g weiche Butter mit 150 g Zucker und 2 gehäuften TL Vanillezucker mit echter Vanille schaumig schlagen. 2 Eier (Größe L, Zimmertemperatur) einzeln unterrühren. 

300 g Mehl mit 2 1/2 EL Kakaopulver und 1 Päckchen Backpulver in einer Schüssel mischen und abwechselnd mit 250 ml Milch (Zimmertemperatur) unter den Teig rühren (mit Mehl beginnen und mit Mehl auch wieder aufhören). 

Nun jeweils 1 EL Teig in ein Papierförmchen geben (diese am Besten in ein Muffinbackblech stellen), 1 TL Karamellcreme darauf geben, jeweils ein Toffifee hineinsetzen und das ganze mit 1 EL Teig verschließen. 

Ich habe die Karamellcreme von Bonne Maman benutzt. Man kann natürlich auch selbstgemachte Karamellcreme oder ein Milchmädchen-Karamell verwenden. 


Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze für ca. 20 bis 25 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.  

Nach dem Abkühlen 1 TL Karamellcreme auf jeden Muffin geben, mit etwas Kakaopulver bestäuben und jeweils ein Toffifee darauf setzen. 


Und hier nochmal im Anschnitt. 


Danke, liebe Evi, für das leckere Rezept :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

150 g weiche Butter
150 g Zucker
2 gehäufte TL Vanillezucker mit echter Vanille
2 Eier (Größe L)
300 g Mehl
2 1/2 EL Kakaopulver
1 Päckchen Backpulver
250 ml Milch
44 Toffifee
ca. 300 g Karamellcreme
etwas Kakaopulver zum Bestäuben

Donnerstag, 12. Juli 2012

Süßkartoffel-Schoko-Cupcakes mit Schoko-Frischkäse-Frosting


Bevor ich Euch das Rezept für diese schokoladig-saftigen Cupcakes verrate, möchte ich Euch erzählen, wie es dazu kam: 

Wie ja jeder von Euch auf den ersten Blick erkennen kann *hüstel* sehen die Cupcakes wie kleine Kartoffelfelder aus :) Natürlich nicht nur von oben, sondern es wachsen auch Kartoffeln darin ;)


Die Cupcakes habe ich zum Geburtstag für meinen Papa gebacken. Mein Papa baut nämlich Kartoffeln an. Das hat er wiederum von meinem Opa übernommen und mittlerweile steigt auch mein Mann langsam ins Kartoffel-Geschäft ein ;) Zwar verkauft mein Vater auch einen Teil der Kartoffeln, aber der Hauptteil ist einfach nur zum eigenen Verbrauch für die ganze Familie gedacht. Und mein Vater kümmert sich sehr aufopferungsvoll um seine Kartoffeln ;) Er überwacht mit Adleraugen, ob beim Anpflanzen alles korrekt läuft, dass bei der Ernte jede Kartoffel in dem für sie bestimmten Korb landet und verbringt schließlich Stunden im Kartoffelkeller, um sie zu sortieren :) Kartoffeln gehören bei uns einfach zur Familie - ich war schon als kleines Mädchen jedes Jahr auf dem Feld dabei, wenn die Kartoffeln geerntet wurden und es hinterher Kartoffelfeuer gab :) 

Jedenfalls dachte ich mir, dass es wohl keine besseren Cupcakes für meinen Papa - der auch absoluter Schokoladen-Fan ist - gibt, als diese :) 

Und wer zum Rezept noch musikalische Umrahmung sucht, dem kann ich das Kartoffelmann-Lied nahe legen :)


Das Rezept ergibt ca. 25 bis 30 Cupcakes und sind ist angelehnt an ein Rezept von Martha Stewart*. Ich habe etwas kleinere Förmchen benutzt und 30 Cupcakes herausbekommen. Da ich einen Teil der Cupcakes zerkrümelt habe für die "Erde" auf dem Frosting, hatte ich zum Schluss 23 fertige Cupcakes, aber man kann natürlich auch alle Cupcakes heil lassen und einfach das Frosting aufspritzen. 

Wer auch kleine Kartoffeln in die Cupcakes pflanzen möchte - kann man natürlich auch weglassen - sollte diese vorher vorbereiten: Dafür aus 80 bis 90 g Marzipanrohmasse kleine Kartoffeln formen. Ich habe vorher in eine kleine Schüssel etwa 1 EL Mehl gegeben und die Marzipankügelchen direkt dort hineingelegt und geschwenkt, so dass alle rundherum mit Mehl bedeckt waren und nicht mehr geklebt haben. 

Für das Süßkartoffelpüree 900 g Süßkartoffeln mit der Bürste reinigen, mit einer Gabel rundherum mehrfach einstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze garen, bis die Süßkartoffeln weich sind (das merkt man, wenn man mal mit einem Messer hineinsticht) und die Flüssigkeit austritt und karamellisiert. Das dauert je nach Größe der Kartoffeln etwa 45 bis 60 Minuten. Die Kartoffeln kurz abkühlen lassen, schälen und durch die Kartoffelpresse drücken. Das Püree komplett abkühlen lassen. 

In einer Schüssel 220 g Mehl, 2 gestrichene TL Backpulver, 1 TL Salz, 2 gehäufte TL Zimt und 60 g Kakaopulver mischen. Erst einmal Beiseite stellen. 

In einer weiteren Schüssel 250 g weiche Butte mit 175 g braunem Zucker sehr schaumig rühren. 5 Eier (Größe M) einzeln unterrühren. Bitte nach jedem Ei sehr gründlich rühren, so dass sich nach und nach der braune Zucker lösen kann. Das Süßkartoffelpüree und das ausgekratze Mark einer Vanilleschote unterrühren. Zuletzt die Mehlmischung nach und nach unterrühren. 

Jeweils einen Klecks des Teiges in ein Muffinförmchen (meine Förmchen waren sehr stabil, wenn man normale Papierförmchen nimmt, sollte man sie vorher in ein Muffinbackblech stellen) füllen, je drei Marzipankartoffeln darauf legen und die Förmchen bis zur Höhe von 3/4 mit Teig auffüllen. 


Die Cupcakes im vorgeheizten Backofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze für ca. 35 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und komplett auskühlen lassen. 


Für das Frosting 250 g dunkle Schokolade (mindestens 45 % Kakaoanteil) hacken und im Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. 330 g Frischkäse (Philadelphia) mit 80 g weicher Butter und 1 1/2 EL Puderzucker glatt rühren. Die heruntergekühlte, aber noch flüssige Schokolade dazugeben und unterrühren. Bitte das Frosting nur so lange rühren wie nötig, da der Frischkäse bei zu langem Rühren gerinnt. 

Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. 

Wer ebenfalls kleine Kartoffelfelder machen möchte, nimmt vor dem Aufspritzen des Frostings ca. 7 bis 8 Cupcakes weg und zerkrümelt sie. Das Frosting nun mit einer Lochtülle zu einem großen Tupfen auf die übrigen Cupcakes aufspritzen. Die Teigkrümel auf das Frosting geben und etwas andrücken. 


Für die Deko hatte ich aus Royal Icing (Rezept findet Ihr hier, nur dass ich dieses Mal kein Aroma zugegeben habe) kleine Pflänzchen (die Stiele mit einer Deko-Flasche, die Blätter mit einer kleinen Blatt-Tülle) und weiße Blüten (einfach mit einer Blümchen-Tülle und die gelben Punkte in der Mitte wiederum mit einer Deko-Flasche) auf Klarsicht-Folie aufgespritzt. Nach dem Trocknen lassen sich die Teile vorsichtig von der Folie lösen. Die Deko kann man schon Tage vorher aufspritzen, sie sollte ohnehin mindestens 24 Stunden trocknen, damit das Royal Icing komplett ausgehärtet ist. 

Allerdings hatte ich die Pflänzchen später zum Servieren nicht wie auf den Fotos in die Cupcakes gesteckt, sondern nur aufgelegt. Die Stiele waren einfach zu dünn und sind bei der kleinsten Erschütterung abgebrochen ;) 

Das Royal Icing verträgt sich eigentlich nicht besonders gut mit dem Frosting. Wenn man es direkt auf das Frosting legen würde, würde die Deko irgendwann anfangen aufzuweichen und zu verlaufen. Da hier das Royal Icing aber nicht direkt auf dem Frosting, sondern auf den Teigkrümeln liegt, hatte ich damit keine Probleme und die Deko hat die Geburtstagsfeier sehr gut überstanden :)



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
900 g Süßkartoffeln
220 g Mehl
2 gestr. TL Backpulver
1 TL Salz
2 geh. TL Zimtpulver
60 g Kakaopulver
250 g weiche Butter
175 g brauner Zucker
5 Eier (Größe M)
1 Vanilleschote

Für das Frosting:
250 g dunkle Schokolade (mind. 45 % Kakaoanteil)
330 g Frischkäse (Philadelphia)
80 g weiche Butter
1 1/2 EL Puderzucker

Außerdem: 
80 - 90 g Marzipanrohmasse
Lebensmittelfarbpaste in grün und gelb

Sonntag, 8. Juli 2012

Nudelsalat mit Hähnchen, Birne und Thymian


Heute gibt es - nach Erdbeeren und Himbeeren wieder eine fruchtige Nudelsalatvariante. Auf die Kombination mit Birne und Hähnchen bin ich in einem Pasta-Kochbuch gestoßen. Ich habe allerdings meine eigene Salatvariante gemacht ;)

Für eine große Portion (für Geburtstage etc., für eine kleine Runde kann man die Zutaten natürlich auch runterrechnen) werden 750 g Pasta nach Packungsanleitung gekocht, abgeschüttet und gründlich mit kaltem Wasser abgeschreckt. 

2 Hähnchenbrustfilets mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit etwas Öl von beiden Seiten goldbraun braten. Die Filets aus der Pfanne nehmen, abkühlen lassen und in kleine Stücke schneiden. 

3 Birnen schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden. Die Würfel mit 2 EL Zitronensaft vermengen. 

1 Bund Thymian waschen und die Blätter von den Stielen zupfen.


Für das Dressing 14 EL Kräuteressig, 10 EL Öl, 1 1/2 TL Dijon-Senf, 1 1/2 EL Birnen-Gelee, 4 EL Schmand und 8 EL Wasser in einen Mixbecher geben und gründlich durchschütteln. Mit Salz, Pfeffer und evtl. etwas gekörnter Gemüsebrühe abschmecken. 

Nudeln, Hähnchen, Birnen und Thymian in eine große Schüssel füllen, das Dressing hinzugeben und alles gründlich vermengen. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Salat:
750 g Pasta
2 Hähnchenbrustfilets
3 Birnen
1 Bund Thymian

Für das Dressing:
14 EL Kräuteressig
10 EL Öl
1 1/2 TL Dijon-Senf
1 1/2 EL Birnen-Gelee
4 EL Schmand
8 EL Wasser
Salz
Pfeffer
gekörnte Gemüsebrühe

Donnerstag, 5. Juli 2012

Post aus Julias Küche


Nachdem ich Euch letzte Woche schon hier gezeigt habe, was ich für meine Tausch-Partnerin Julia in das Päckchen für die Post-aus-meiner-Küche-Aktion gepackt hatte, möchte ich Euch natürlich auch nicht verheimlichen, was für ein tolles Päckchen bei mir angekommen ist :)

Darin waren: 

Linzertorte mit Himbeer-Rosmarin-Füllung
Himbeeressig 
Erdbeer-Basilikum-Sirup

Leider hatte sich das Gläschen mit dem Erdbeer-Basilikum-Sirup während des Transports geöffnet *schluchz* Dadurch hatte auch die Verpackung des tollen Päckchens etwas gelitten. Aber der Kuchen und der Essig haben das locker wieder wettgemacht. 

Kuchen und Essig also ... ich glaube, man könnte mir zum Thema Beeren keine besseren Leckereien in ein Päckchen packen. Dass ich Kuchen liebe, dürfte dem ein oder anderen von Euch schon aufgefallen sein *hüstel* Und ich bin absoluter Essig-Junkie. Außerdem habe ich gerade letztes Wochenende meinen letzten Rest Kirsch-Essig zu einem leckeren Dressing verarbeitet, von meinem Erdbeer-Essig ist nur nur noch ein kleiner Rest vorhanden und die Obst-Ausbeute lässt hier im Garten dieses Jahr leider sehr zu wünschen übrig. So kam der Nachschub sehr passend :)

Vielen, vielen Dank Julia. Ich habe mich riesig über Dein Päckchen gefreut, Du hast genau das Passende für mich ausgesucht und alles schmeckt fantastisch! 

Da Julia selbst nicht bloggt, hat sie mir erlaubt, ihre Rezepte für Euch zu veröffentlichen - auch dafür vielen Dank, Julia :)

Linzertorte mit Himbeer-Rosmarin-Füllung
(Rezept nach Johann Lafer)


Das Rezept ergibt 2 kleine Linzertörtchen á ca. 18-20 cm Durchmesser

Zutaten: 
300 g zimmerwarme Butter
150 g Puderzucker
1-2 Msp. Zimt, je nach Geschmack
1-2 Msp. gemahlene Nelken, je nach Geschmack
2 Eier
150 g gemahlene Haselnüsse
300 g Mehl
2-3 EL Biskuitbrösel (Löffelbiskuit zermahlen)
250 g Marmelade (hier: Himbeer-Rosmarin-Marmelade)

Zubereitung:
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Butter, den Puderzucker und die Gewürze schaumig schlagen. Zuerst die Eier, danach die Haselnüsse und das Mehl unterrühren. Den Teig teilen und jeweils 2/3 des halben Teiges in eine gefettete Springform geben, glatt streichen, mit den Biskuitbröseln bestreuen und die Marmelade daraufstreichen. 

Den restlichen Teig in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle geben und jeweils als Gitter auf den Kuchen spritzen oder - wie Julia es gemacht hat - Kreise oder andere Formen ausstechen und auf die Füllung legen. 

Sollte der Teig zu dick sein, kann er mit Wasser oder Milch geschmeidiger gemacht werden. 

Die beiden Kuchen im vorgeheizten Ofen für 45 Minuten auf mittlerer Schiene backen. 



Himbeer-Rosmarin-Marmelade:

Zutaten: 
600 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
300 g Gelierzucker 2:1
Rosmarinzweige nach Belieben

Zubereitung:
Die Himbeeren (TK-Himbeeren vorher auftauen lassen) und den Zucker in einen Topf geben und unter Rühren köcheln lassen, bis die Himbeeren zerfallen sind. Die Rosmarinzweige dazu geben und das Ganze fünf Minuten stark sprudelnd kochen lassen. Der Rosmarin kann auch gehackt oder in einem Teefilter mit in den Topf gegeben werden, am Besten schmeckt die Marmelade aber, wenn die Zweige ganz hinein gegeben werden, auch wenn dann abfallende Nadeln in der Marmelade bleiben (mich hat das übrigens überhaupt nicht gestört). 

Nun die Gelierprobe durchführen, falls nötig noch weiter kochen lassen, die Marmelade zur Seite stellen und abkühlen lassen (für die Torte) oder noch heiß in sterilisierte Gläser füllen (zum Naschen oder aufs Brot ;)




Himbeeressig

Zutaten:
500 g reife Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
500 ml Essig (Weißweinessig oder weißer Balsamico)

Zubereitung:
Die Himbeeren sorgfältig verlesen - nur einwandfreie Beeren dürfen verwendet werden. Die Himbeeren in ein sauberes Gefäß füllen, den Essig darüber gießen und gut verschließen. Für sieben bis zehn Tage auf die Fensterbank stellen und den Essig ziehen lassen. Das Glas währenddessen zwei Mal täglich leicht kreisend schwenken. 

Danach den Essig durch ein sauberes Mulltuch filtern und in eine passende Glasflasche füllen. Wer mag, kann auch ein paar ungespritzte Rosenblätter mit ansetzen oder ein paar Holunderblüten. 




Und auch wenn der Sirup leider dem Transportweg zum Opfer gefallen ist, will ich Euch das Rezept natürlich trotzdem weitergeben: 

Erdbeer-Basilikum-Sirup

Zutaten:
300 g Erdbeeren 
200 ml Wasser
200 g Zucker
2-3 Zweige frische Basilikum 

Zubereitung:
Die Erdbeeren pürieren und absieben. Das Wasser zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und den Zucker darin auflösen. Das Basilikum grob hacken und im Sirup zehn Minuten ziehen lassen. Das Basilikum weider absieben und das Erdbeerpüree in den Sirup rühren. Falls der Sirup nun zu dünn ist, kann er nochmal aufgekocht werden. 

Der Sirup schmeckt in Sekt, Joghurt, Eistee, zu Eis oder Obstsalat etc. 


Nochmal Danke, liebe Julia, für die leckeren Sachen und die Rezepte!
Es hat mir viel Spaß gemacht, Leckereien mit Dir auszutauschen :)

Sonntag, 1. Juli 2012

Kokos-Cupcakes mit Erdbeer-Buttercreme


Mein Patenkind hatte gestern Geburtstag und hat sich Cupcakes von mir gewünscht. Vorgaben: Irgendwas mit Erdbeeren und eine Prinzessinnen-Deko. Hier also nun die Prizessinnen-Cupcakes Teil 2, nachdem ich für den letzten Geburtstag meiner Tochter schon einmal Prinzessinnen-Cupcakes gebacken hatte :)

Es sind Kokos-Cupcakes mit einer einheimlich leckeren Erdbeer-Buttercreme. Von der Buttercreme bin ich wirklich schwer begeistert, ich hätte sie auch pur essen können ;)

Aber erst einmal zur Deko:

Ich habe kleine Prinzessinnen-Gesichter als Fondant-Aufleger gemacht. Allerdings aus Zeitnot nur zehn Stück, die weiteren Cupcakes habe ich dann mit kleinen Crisp-Kügelchen sowie Prinzessinnen-Fähnchen dekoriert.

Für die Fondant-Aufleger braucht man mit Pastenfarbe eingefärbten Fondant in pfirsich (hautfarbe), gelb, pink und eine Haarfarbe nach Wunsch. Mein Patenkind ist blond und ich habe den Fondant dafür mit einer Mischung aus gelb, orange und braun eingefärbt.

Den pfirsichfarbenen Fondant ausrollen und mit einem runden Ausstecher oder einem Glas Kreise ausstechen. 


Aus dem "blonden" Fondant dünne Stänge formen und als Haare mit sehr wenig Wasser auf dem Kreis ankleben.




Aus pinkfarbenem Fondant und je einer Zuckerperle habe ich zwei Haarspangen gemacht und ebenfalls mit wenig Wasser angeklebt.

Für die Krone gelben Fondant ausrollten, mit einer Strukturmatte ein Muster hineinprägen und mit einem scharfen Messer eine Krone herausschneiden. Diese wiederum mit wenig Wasser auf die Haare der Prinzessin kleben. 


Für die Nase eine kleine Kugel aus pfirsichfarbenem Fondant rollen, mit wenig Wasser der Prinzessin ins Gesicht kleben und etwas flach drücken. Für die Augen habe ich zwei Schoko-Crisp-Kügelchen genommen, die ich ebenfalls mit etwas Wasser aufgeklebt und angedrückt habe. Die Krone ganz leicht befeuchten und einige goldene und silberne Zuckerkügelchen daraufgeben und leicht andrücken (ist auf dem Foto noch nicht drauf). Nun sollten die Aufleger gründlich - mindestens 24 Stunden - trocknen.


Zum Schluss die Feinheiten: Nach dem Trocknen habe ich mit einem roten Lebensmittelfarbstift den Mund aufgemalt. Außerdem habe ich etwas orangefarbenes Glitzerpulver mit einem Pinsel auf den Wangen verteilt und silbernes Glitzerpulver auf der Krone und den Haaren.




Da sich das Frosting - wie die meisten Frostings, die ich mache ;) - nicht mit dem Fondant verträgt, habe ich unter dem Prinzessinnen-Aufleger eine Schicht Schokolade angebracht. Dafür weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen, dünn auf ein Backpapier streichen und antrocknen lassen. Wenn die Schokolade so fest ist, dass sie nicht mehr zerfließt, aber immer noch cremig: Mit dem gleichen Ausstecher oder Glas (vorher den Rand ggf. etwas ölen) wie die Prinzessinnen-Köpfe Kreise ausstechen. Die Schokolade komplett aushärten lassen und die Kreise heraustrennen. Die Fondant-Aufleger von unten mit wenig Wasser befeuchten und auf die glatte Seite der Schokoladen-Kreise kleben.




Und nun zu den Cupcakes:

Das Rezept hat bei mir 27 Stück ergeben.

Für die Kokos-Cupcakes 250 g weiche Butter mit 200 g Zucker und 1/2 TL gemahlener Vanille (man kann auch das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote nehmen) schaumig schlagen. 4 Eier einzeln unterrühren. Bitte nach jedem Schritt sehr gründlich rühren.

400 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver und 200 g Kokosraspeln mischen. Die Mehlmischung abwechselnd mit 300 ml Kokosmilch (allerdings nicht die in der Dose, sondern im Tetrapack mit der Aufschrift "aus 90 % Kokosnuss-Fruchtfleisch") unterrühren.

Den Teig bis zur Höhe von 3/4 in Papierförmchen (am Besten vorher in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und nach und nach im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 bis 30 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.



Für das Frosting am Besten schon am Vorabend folgenden Pudding kochen: 600 g Erdbeeren waschen, trocknen und die Stiele entfernen. Zusammen mit dem Saft einer halben Limette fein pürieren. 10 EL des Pürees in eine kleine Schüssel geben und mit 75 g Zucker und 70 g Maisstärke glattrühren. Das restliche Püree in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Topf von der Platte ziehen, die angerührte Stärke mit einem Schneebesen einrühren, den Pudding unter Rühren nochmal kurz aufkochen lassen und vom Herd nehmen. Den Pudding sofort mit einer Schicht Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bilden kann. Den Erdbeer-Pudding nun auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Für die Buttercreme dann 250 g weiche Butter mit 40 g Puderzucker glattrühren. Den Erdbeer-Pudding löffelweise unterrühren.

Wichtig ist, dass die Butter und der Pudding die gleiche Temperatur haben, sonst gerinnt die Buttercreme.

Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Für die Cupcakes mit den Prinzessinnen-Auflegern habe ich das Frosting flach spiralförmig von innen nach außen aufgespritzt (wie eine "Rose"), für die Cupcakes mit den Fähnchen habe ich einen normalen Swirl - spiralförmig von außen nach innen - aufgespritzt.

Ich muss sagen, diese Cupcakes und vor allem das Frosting kommen auf jeden Fall ganz weit nach oben in meiner Lieblings-Liste. Die Erdbeer-Buttercreme ist sowas von lecker und die Kokos-Cupcakes passen sehr gut dazu.



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes
250 g weiche Butter
200 g Zucker
1/2 TL gemahlene Vanille (alternativ ausgekratzes Mark einer Vanilleschote)
4 Eier
400 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200 g Kokosraspeln
300 ml Kokosmilch (aus 90 % Kokosnuss-Fruchtfleisch)

Für die Buttercreme:
600 g Erdbeeren
1/2 Limette
75 g Zucker
70 g Maisstärke
250 g weiche Butter
40 g Puderzucker
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...