Sonntag, 30. September 2012

Kokos-Chili-Cupcakes mit Mango-Schmand-Frosting


Heute gibt es etwas zu feiern! Naja, eigentlich nicht heute, sondern schon am 17. September, aber besser spät als nie ;) Gefeiert wird der 8. Geburtstag von Zorras Kochtopf! Seit 8 - ACHT - Jahren bloggt Zorra nun schon - Wahnsinn! Vor acht Jahren wusste ich noch nicht einmal, dass es so etwas wie Blogs überhaupt gibt ;) Und noch immer ist sie mit Leidenschaft dabei und präsentiert uns regelmäßig leckere Rezept, die ihr hoffentlich auch in Zukunft nicht ausgehen - Danke dafür, liebe Zorra :)

Anlässlich ihres Bloggeburtstags sucht Zorra in Zusammenarbeit mit Braun "Rezepte für Sieger"

8 Jahre kochtopf Geburtstags-Blog-Event - Rezepte für Sieger und mehr! (Einsendeschluss 6. Oktober 2012)

Einzige Bedingung, die das Rezept erfüllen muss: Bei der Zubereitung sollte irgendwo ein Pürierstab oder eine Küchenmaschine Verwendung finden. 

Ich schicke natürlich ein paar Cupcakes ins Rennen :) Der Pürierstab kommt hier bei der Zubereitung des Frostings zum Einsatz. 


Das Rezept ergibt 12 bis 13 Cupcakes normaler Größe oder ca. 50 Mini-Cupcakes - oder irgendetwas dazwischen ;) Ich habe z. B. 8 normale Cupcakes und 16 Minis gebacken. 


Für die Cupcakes vorab ein bis zwei getrockneter Chilischoten aufschneiden, die Kerne entfernen und die Schote fein hacken. Wie viele Schoten man benötigt, hängt von der Größe und natürlich auch vom persönlichen Geschmack ab. Ich habe eine Chilischote verwendet, was gehackt etwa 1 gestrichenen TL entsprochen hat und meine Cupcakes hatten nur eine leichte Schärfe. 

Nun an den Teig: 125 g weiche Butter mit 100 Zucker sehr schaumig schlagen. 2 Eier (Zimmertemperatur) einzeln gründlich unterrühren. In einer Schüssel 200 g Mehl, 1/2 Päckchen Backpulver, 100 g Kokosraspeln und die gehackte Chilischote vermischen. 

Die Mehlmischung im Wechsel mit 150 ml Kokosmilch (die aus dem Tetrapack "mit 90 % Kokosnuss-Fruchtfleisch" - ebenfalls Zimmertemperatur) unter den Teig rühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. 


Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen (diese am Besten vorher in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und im vorgeheizten Ofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze backen. Die Cupcakes normaler Größe benötigen 25 bis 30 Minuten, die Minis etwa 17 bis 18 Minuten. 

Die Cupcakes herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Für das Frosting schon einige Stunden vorher - oder bereits am Vorabend - folgenden Pudding kochen: 

Von einer frischen, reifen Mango 200 g Fruchtfleisch lösen (das war bei mir etwa 3/4 der Mango) und mit dem Pürierstab sehr fein pürieren. In einer Tasse 25 g Maisstärke mit 2 EL Zucker vermischen. 2 - 3 EL des Mangopürees hinzugeben und glattrühren. Das restliche Mangopüree in einen kleinen Topf geben und unter Rühren aufkochen lassen. Sobald das Püree kocht den Topf von der Platte ziehen und die angerührte Stärke mit einem Schneebesen unterrühren. Den Pudding nochmal aufkochen lassen, vom Herd nehmen und sofort mit einer Schicht Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bilden kann. Bitte nicht wundern: Der Pudding wird sehr fest. 

Der Pudding muss nun auf Zimmertemperatur abkühlen. Wichtig ist, dass er etwa die gleiche Temperatur hat wie die Butter, die beim Frosting ebenfalls Verwendung findet. Ist der Pudding zu warm, wird das Frosting zu weich, da die Butter schmilzt - ist er zu kalt, kann das Frosting gerinnen. 

Um das Frosting fertig zu stellen werden nun 80 g weiche Butter und 35 g Puderzucker schaumig geschlagen. Den Pudding esslöffelweise gründlich unter die Butter rühren. Zum Schluss 190 g Schmand (diesen am Besten auch schon etwa 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen) zugeben und nur so lange wie nötig unterrühren. 


Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Verziert habe ich nur mit Kokosflocken. Wobei so eine kleine frische Chilischote auf dem Cupcake sicherlich auch nett aussehen würde :)

Die frischen Chilis auf den Fotos sind übrigens aus unserem Garten. Ich wollte sie schon seit Tagen ernten und zum Trocknen aufhängen, habe es aber immer vor mir hergeschoben. Da ich sie jetzt als Deko für das Foto verwenden wollte, mussten sie eben doch runter - somit auch Danke für diesen kleinen Tritt in den Hintern, Zorra ;)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

Für die Cupcakes: 
1-2 getrocknete Chilischoten
125 g weiche Butter
100 g Zucker
2 Eier
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
100 g Kokosraspeln 
150 ml Kokosmilch ("mit 90 % Kokosnuss-Fruchtfleisch")

Für das Frosting: 
1 Mango 
25 g Maisstärke
2 EL Zucker
80 g weiche Butter
35 g Puderzucker
190 g Schmand 


Donnerstag, 27. September 2012

Aromatisierte Essige

Ich habe dieses Jahr ganz viele verschiedene Sorten Essig zum Aromatisieren angesetzt - ich liebe Essig ja ohnehin und diese Fruchtessige könnte ich direkt pur trinken, so lecker schmecken sie ;) 

Da die Zubereitung im Prinzip ja immer die gleiche bleibt, habe ich alle Sorten in einem Beitrag zusammen gefasst. 

Und diese Sorten habe ich gemacht: 

Von vorne nach hinten: Brombeeressig, Heidelbeeressig, Himbeeressig, Mirabellenessig


Kräuteressig mit Zitronenthymian und Rosmarin


Von vorne nach hinten: Kirschessig, weißer Johannisbeeressig, roter Johannisbeeressig


Holunderblütenessig

Außerdem habe ich noch Stachelbeeressig gemacht, davon gibt es aber leider kein Foto ;)


Ich habe als Grundlage für alle Sorten einen Condimento bianco ("Balsamico bianco") verwendet, man kann aber natürlich auch einen anderen Essig nehmen, z. B. Weißweinessig. Wie bei allem gilt: Das Endprodukt kann nur so gut sein wie seine Zutaten - man kann schließlich nicht aus einem schlechten Essig einen guten machen ;) 

Die Mischungsverhältnisse richten sich eigentlich ganz nach dem Geschmack und welches Ergebnis gewünscht wird. Natürlich wird der Essig fruchtiger und milder, je höher der Fruchtanteil ist. Ich habe auf einen Liter Essig immer zwischen 600 und 800 g frische Früchte verwendet. 

Die Früchte werden gewaschen, verlesen und ggf. entsteint und klein geschnitten (Mirabellen, Kirschen). Die so vorbereiteten Früchte kommen in ein großes Einmachglas o. ä. und werden mit dem Essig übergossen. Beeren habe ich vorher noch gründlich zerdrückt. Den Essig nun an einem hellen Platz (aber keine direkte Sonne - das war bei mir die Fensterbank im Wohnzimmer) ca. drei Wochen ziehen lassen. Währenddessen das Glas täglich schütteln. 

Wenn der Essig fertig ist, wird er abgefiltert. Am Besten lässt man den Essig erst einmal durch ein normales Sieb laufen, um die größten Fruchtstücke abzuseihen, die dann noch ausgedrückt werden. Danach kann der Essig gefiltert werden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, die auch nach Geschmack eingesetzt werden können: Man kann den Essig durch ein feines Sieb gießen, durch ein Mulltuch seihen oder durch einen Kaffeefilter laufen lassen. Letzterer filtert natürlich die meisten kleinen Schwebteile heraus, nimmt dem Essig allerdings auch etwas vom Fruchtaroma. 

Wer möchte, kann den Essig der Haltbarkeit wegen dann heiß abfüllen (wie bei Marmelade o. ä.), also kurz aufkochen, in eine Flasche füllen und einige Minuten auf dem Deckel stehen lassen. 


Für den Holunderblütenessig habe ich auf 1 Liter Essig die Blüten von 12 Dolden verwendet, wobei ich die Blüten mit einer Schere von den großen grünen Stielen geschnitten, in ein Glas gegeben und mit dem Essig übergossen habe. Das Aroma der Holunderblüten sitzt im Blütenstaub. Daher sollten die Dolden nicht direkt nach Regen gepflückt werden und man sollte sie auch nicht waschen, sondern nur sehr gründlich ausschütteln. 

Kräuteressig kann man natürlich mit allen möglichen Kräutern und Gewürzen ansetzen. Ich habe auf einen Liter Essig verwendet: 3 Zweige Rosmarin, 7 Zweige Zitronenthymian, 1 TL Wacholderbeeren und 1 TL bunte Pfefferkörner. Der Kräuteressig ist bei mir nur zwei Wochen gezogen. Danach habe ich die Kräuter und Gewürze abgeseiht und vor dem Abfüllen jeweils einen frischen Zweig Zitronenthymian mit in die Flasche gegeben. 



Die Essige sind wirklich alle unheimlich lecker geworden! Meine Favoriten sind allerdings Mirabelle, Brombeer, Holunderblüte und Kräuter.

Sonntag, 23. September 2012

Abgelichtet: Nürnberg

Wir waren schon Anfang August für ein paar Tage in Nürnberg - und anstatt Rezepte habe ich Euch ein paar Bilder mitgebracht :) Die wollte ich Euch eigentlich schon längst zeigen, aber es hat sich immer wieder etwas anderes dazwischen geschoben ;) Nun aber: 















Handwerkermarkt











Vielleicht sollte ich Euch vorher erklären, was s´Baggers genau ist: Ein Lokal, in dem Essen und Getränke auf einer Art Achterbahn an den Tisch kommen :) 

Das funktioniert so: Bestellt wird per Touchscreen - an jedem Tisch befinden sich ein oder mehrere Bildschirme, an denen man seine Auswahl treffen kann. Die Bestellung wird dann direkt an die Küche gesandt. Die Küche befindet sich unterm Dach und an jeden Tisch führen Schienen, über die das Essen (alles wird in kleinen Töpfen serviert) und Getränke (in Flaschen) angefahren kommen. Es gibt sogar einen Looping *g* 

Das Essen selbst war jetzt nicht sterneverdächtig, aber völlig in Ordnung. Das größte Problem ist das Anrichten in den Töpfen: Zwar befindet sich auch ein bisschen Deko (Salatblatt, Melonenstückchen, Zitronenscheibe etc.) in den Töpfen, aber bis man das Essen erst einmal vom Topf auf dem Teller hat, sieht es nicht mehr sonderlich hübsch aus - besonders, wenn man wie ich etwas Überbackenes bestellt hat ;) Und für die Beilagen gibt es natürlich auch besseres, als erst einmal im Topf unter dem Fleisch gelagert zu werden ;) Wobei wir ohnehin nur in zweiter Linie des Essens wegen, sondern vor allem zur Unterhaltung unserer Kleinen dort hin gegangen sind ;) 






Und wie reist eine kleine Dame von Welt in den Urlaub? Natürlich auf dem Koffertaxi ;)


Donnerstag, 20. September 2012

Blätterteig-Tartelettes mit Tomaten, Preiselbeeren und Zedernüssen


Das Rezept für diese kleinen herzhaften Blätterteig-Tartelettes war der Beitrag von Luna zu meinem Blogevent "Ungleiche Duette" und hat mir sofort sehr gut gefallen. Außerdem kam das Rezept unserer Tomaten-Schwemme sehr entgegen ;) 


Wie Luna  habe auch ich Preiselbeeren statt Pflaumenmus unter die Tomaten gegeben und fand das sehr passend. Allerdings habe ich den Ziegenfrischkäse durch Schafskäse ersetzt, mehr Tomaten benötigt (was wohl daran liegt, dass meine Tartelettes einfach größer waren als die von Luna) und zusätzlich etwas Thymian und geröstete Zedernüsse auf die Tartelettes gegeben. Die Zedernüsse habe ich im Hofladen vom Hofgut Oberfeld entdeckt und musste sie natürlich gleich einpacken - hatte ich vorher noch nie gesehen oder gegessen. Die Zedernüsse sehen Pinienkernen sehr ähnlich und können auch genauso verwendet (und auch durch sie ersetzt) werden - sie schmecken allerdings etwas nussiger. 



Das Rezept ergibt acht Tartelettes. 

Zuerst zur Vorarbeit: 20 g Zedernüsse (oder Pinienkerne) in einer Pfanne ohne Fett rösten, auf einen Teller geben und abkühlen lassen. 200 bis 250 g Kirschtomaten waschen, den Strunk entfernen und in je vier Scheiben schneiden. 100 g Schafskäse zerbröseln. Einige Stiele Thymian waschen und die Blätter abzupfen. 


Eine Rolle Blätterteig in acht etwa gleich große Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech verteilen. Mit einem spitzen Messer einen Rand von ca. 1 cm Breite rundherum in jedes Stück einritzen. Insgesamt ca. 140 g Preiselbeeren im Glas auf den Tartelettes verteilen. Den eingeritzten Rand dabei freilassen. Auf die Preiselbeeren nun die Tomatenscheiben legen (natürlich auch hier und auch bei allen weiteren Zutaten den Rand freilassen). Darauf kommt nun der zerbröselte Schafskäse. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt die Thymianblättchen und die Zedernüsse auf den Tartelettes verteilen und jedes Stück mit ca. 1/2 TL Olivenöl beträufeln. 


Die Tartelettes im vorgeheizten Ofen bei 220 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten backen. 

Sehr lecker! Danke liebe Luna für das tolle Rezept :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

1 Rolle Blätterteig
140 g Preiselbeeren
200 - 250 g Cocktail-Tomaten
100 g Ziegenkäse
15 g Zedernüsse
Salz
Pfeffer
Thymian
4 TL Olivenöl


Montag, 17. September 2012

Aufgewärmt: Pfannkuchen-Schnecken


Mich hat neulich eine liebe Mail der drei Mädels Else, Michelle und Tine vom Blog Hunger Pipi Langeweile - ein Blog mit Themen rund ums Kind - erreicht. In ihrem Blog werden zu jedem 17. eines Monats Lieblings-Dinge vorgestellt. Im September sind nun Lieblings-Rezepte an der Reihe und die drei Mädels haben mich eingeladen, doch auch ein Rezept einzureichen - Danke erst einmal dafür :)


Eines der Lieblingsgerichte meiner Tochter sind Pfannkuchen. Und das ist eigentlich bei uns zu Hause Papa-Sache, denn Papa macht die weltbesten Pfannkuchen überhaupt. Meistens gibt es dazu (oder hinterher oder vorher, ganz wie man möchte) Gemüsesuppe - auch dafür ist bei uns der Papa zuständig :)

Wenn es allerdings ans Kreative geht, darf auch die Mama (ausnahmsweise, versteht sich) Pfannkuchen backen ;) Und so sind im letzten Jahr diese Pfannkuchen-Schnecken entstanden, die mit Schinken und Frischkäse gefüllt sind.

Das Rezept findet Ihr hier - und ab sofort auch verlinkt bei den Lieblings-Gerichten von Hunger Pipi Langeweile :)


Sonntag, 16. September 2012

Mohnwaffeln mit karamellisierten Zwetschgen


Es ist ja jetzt schon eine gefühlte Ewigkeit her, seit ich das letzte Rezept aus dem alten Kochbuch meiner Oma verbloggt habe. 


Ebenfalls eine gefühlte Ewigkeit war es her, seit ich die letzten Waffeln gebacken hatte. Höchste Zeit also, mal wieder das Waffeleisen aus dem Schrank zu kramen. Ein passendes Waffelrezept fand ich dann im Kochbuch meiner Oma. 


Ich habe es allerdings noch etwas abgeändert, da ich gerne Waffeln mit Mohn backen wollte. Dazu gab es karamellisierte Zwetschgen.

Herbst in der Küche

Die Waffeln sind mit dem Mohn und den karamellisierten Zwetschgen richtiges Soul-Food - also genau richtig, wenn es jetzt draußen wieder kälter und abends früher dunkel wird, wenn wir uns gerne mit einer Decke auf das Sofa kuscheln und uns die Seele mit etwas Süßem wärmen lassen :) Und genau richtig, für das aktuelle Blog-Event von Sarah, die anlässlich ihres 100. Blog-Beitrages - Glückwünsche dazu :) - nach herbstlichen Gerichten sucht.


Das Rezept ergibt ca. 8 Waffeln.

Für den Waffelteig 50 g Mohn mahlen (oder bereits gemahlenen Mohn verwenden). 2 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Beiseite stellen. In einer Schüssel 60 g weiche Butter geschmeidig rühren. 50 g Zucker, die beiden Eigelb und eine Prise Salz zugeben und hellschaumig aufschlagen. Etwas abgeriebene Zitronenschale (oder alternativ einen Spritzer Zitronensaft), 250 g Mehl, den gemahlenen Mohn und 280 ml Milch unterrühren. 1/2 TL Backpulver ebenfalls einrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben.

Den Teig portionsweise im Waffeleisen backen.


Dazu gab es karamellisierte Zwetschgen. Das geht super-einfach, ist aber seeeehr lecker! 600 bis 700 g Zwetschgen waschen, trocknen, entkernen und vierteln. In eine leicht gebutterte ofenfeste Form legen und mit braunem Zucker bestreuen. Wieviel Zucker man nimmt, ist Geschmacksache. Ich habe etwa sechs oder sieben TL darüber gestreut. Wenn man die Zwetschgen in mehreren Schichten in die Form gibt, sollte man jede Schicht zuckern, nicht nur die oberste. Die Zwetschgen nun bei 200 °C und zugeschaltetem Grill für ca. 25 Minuten in den Backofen geben.



Wer sowohl die Waffeln als auch das Obst gerne warm servieren möchte, sollte die Zwetschgen natürlich rechtzeitig in den Ofen schieben. Die Waffeln sind aber auch kalt noch lecker :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Mohnwaffeln:
50 g Mohn
2 Eier
60 g weiche Butter
50 g Zucker
1 Prise Salz
etwas abgeriebene Zitronenschale (oder ein Spritzer Zitronensaft)
250 g Mehl
280 ml Milch
1/2 TL Backpulver

Für die karamellisierten Zwetschgen:
600 bis 700 g Zwetschgen
ca. 6 bis 7 TL brauner Zucker

Donnerstag, 13. September 2012

Pikante Apfelsuppe mit Speck und Majoran


Dieses Rezept stammt aus dem "Land Idee"-Heft "Kräuterküche" und ist mir beim ersten Durchblättern sofort ins Auge gestochen! Suppe geht sowieso immer - und dann noch mit Äpfeln und knusprigem Speck! Und da der Majoran in unserem Garten wächst und wächst und wächst, war sofort klar, dass dieses Rezept probiert werden muss! Und es hat sich wirklich gelohnt, die Suppe ist unglaublich lecker - ihr solltet sie unbedingt nachkochen! 

Sie ist so lecker, dass sie auf jeden Fall das Potential hat, mein liebstes Rezept für diesen Herbst zu werden :) Und damit ist die Suppe der perfekte Beitrag zur Blogaktion der delighted Fotoschule, mit der Susan und Jana auf der Suche nach Lieblings-Herbstgerichten sind :)


Das Rezept reicht für vier Personen. Ich habe es genau wie im Heft gemacht und nur eine einzige Änderung vorgenommen: Ich habe die Menge an Speckstreifen auf 100 g verdoppelt ;)

1 Zwiebel sowie 250 g Knollensellerie schälen und in Würfel schneiden. 4 säuerliche Äpfel (z. B. Elstar) schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in Würfel schneiden. 

1 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel sowie die Selleriewürfel darin andünsten. Die Äpfel hinzugeben und mitdünsten. Mit 200 ml Apfelwein und 800 ml Gemüsebrühe ablöschen. Die Suppe mit geschlossenem Deckel ca. 25 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. 


Währenddessen 4 weitere Äpfel waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Spalten schneiden. Erst einmal Beiseite stellen. 

In einer Pfanne 1 EL Butter schmelzen und darin nach und nach 100 g Speckscheiben knusprig anbraten. Den Speck aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. 

In der gleichen Pfanne (im übrigen Speckfett) nun die Apfelspalten für ca. fünf Minuten anbräunen. Auf einen Teller geben und ebenfalls kurz Beiseite stellen. 

In die Suppe nun 150 ml Sahne geben und alles gründlich pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Suppe zusammen mit den Speckstreifen, den Äpfeln und frischen Majoranblättchen (insgesamt benötigt man etwa 2 EL davon) anrichten. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

1 Zwiebel
250 g Knollensellerie
8 säuerliche Äpfel (z. B. Elstar)
2 EL Butter
200 ml Apfelwein
800 ml Gemüsebrühe
100 g Speckscheiben 
150 ml Sahne
Salz
Pfeffer
ca. 2 EL frische Majoranblättchen 

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...