Donnerstag, 29. November 2012

Snickerdoodles mit Rolo-Füllung


Herzlich Willkommen bei meiner diesjährigen Plätzchensaison :) Endlich geht es auch bei mir los mit weihnachtlichem Keksebacken!

Dieses Jahr war ich in Nullkommanichts mit der Auswahl meiner Plätzchenrezepte fertig! Denn ich habe mir das Zeitschriften kaufen, Backbuch blättern etc. erspart und einfach einen Blick in mein Pinterest-Board geworden. Das ist ja schließlich nicht nur zum ansehen da - irgendwann sollen die Rezepte dort auch mal zum Einsatz kommen und ich hatte mir im letzten Jahr so viele leckere Plätzchen-Rezepte dort gespeichert, dass die einzige Herausforderung dieses Jahr darin bestand, die Anzahl der Rezepte einzugrenzen :)

Eröffnet habe ich - mit tatkräftiger Unterstützung meiner Tochter, mit der ich gemeinsam diese Kekse gebacken habe :) - die Plätzchen-Saison mit Snickerdoodles mit Rolo-Füllung. Die Idee dazu stammt von hier.



Das Rezept ergibt ca. 28 Stück und man kann die Snickerdoodles natürlich auch ohne Füllung backen :)

Für den Snickerdoodles-Teig in einer Schüssel 240 g Mehl, 3/4 gestr. TL Backpulver und 1/2 gestr. TL Salz gründlich vermischen.

In einer weiteren Schüssel 115 g weiche Butter mit 80 g Zucker schaumig schlagen. 1 Ei (Größe L) sowie das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote gründlich unterrühren. Die Mehlmischung hinzugeben und nur so lange rühren, wie unbedingt nötig, dass sich die Zutaten zu einem Teig verbinden.

In einer kleinen Schüssel 2 EL Zucker mit 1 EL Zimtpulver vermischen.



Vom Teig nun wallnussgroße Mengen abnehmen, zu einer Kugel formen, die Kugel flach drücken, ein Rolo hineingeben, den Teig über dem Rolo wieder verschließen und erneut zu einer Kugel formen. Die Kugel in der Zucker-Zimt-Mischung wälzen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.

Die Snickerdoodles im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minute backen.




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

240 g Mehl
3/4 gestr. TL Backpulver
1/2 gestr. TL Salz
115 g weiche Butter
80 g + 2 EL Zucker
1 Ei (Größe L)
1 Vanilleschote
1 EL Zimtpulver
28 Rolos

Dienstag, 27. November 2012

Abgelichtet: Historischer Markt in Großostheim

Das Marktplatzfest in Großostheim fand bereits Mitte September statt. Ich wollte Euch allerdings nicht mit zu vielen Fotos auf einmal von solchen Veranstaltungen überhäufen ;) Dennoch bin ich der Meinung, die Bilder sind sehenswert, denn es war wirklich eine gelungenes Fest! 

Es gab wieder jede Menge alter Handwerke zu entdecken - auch Berufe, die man eher selten zu sehen bekommt. 

Mein Highlight waren ganz klar die Damen vom Spitze klöppeln: Ich war dermaßen beeindruckt, was für eine wahnsinnige Arbeit das ist. Wenn man sich das anschaut, wundert es einen eher, warum handgemachte Spitze nicht noch teurer ist, denn diese Arbeit ist eigentlich unbezahlbar. 

Sehenswert waren auch die Lehmbauer: Man konnte sich in einem alten Fachwerkhaus in der Altstadt direkt ansehen, wie das Haus entkernt und neu aufgebaut wird und einen Rundgang durch das alte Häuschen machen. 

Außerdem konnte man selbst Münzen prägen, Papier schöpfen, es wurden Märchen für Kinder vorgelesen und noch einiges mehr. 

Hier also ein paar Bilder des Marktes :)

Holzfiguren mit der Kettensäge


Schmied

Korbflechter 

Steinmetz 

Spinnerei

Spitze klöppeln 

Drechsler

Bildhauer

Lokomobile 

Dreschmaschine, angetrieben durch die Lokomobile 

Glasbläser

Bier brauen 

Historische Waschmaschine, angetrieben von einer Dampfmaschine

Sonntag, 25. November 2012

Hefeschnecken mit Quitte, Marzipan und Schokolade


Bevor die Quitten-Saison endgültig zu Ende geht, hier noch schnell das Rezept, mit dem ich meine restlichen Quitten verarbeitet habe: Als leckere Füllung in Hefeteig-Schnecken in Kombination mit Marzipan und Schokolade :)


Das Rezept ergibt 24 bis 28 Stück. 

Zuerst wird der Hefeteig zubereitet: 

Dafür 2 EL handwarmes Wasser in ein kleines Schälchen geben, 1/2 Würfel frische Hefe hineinkrümeln und unter Rühren auflösen. 

120 ml Milch, 75 g Zucker, 1/4 TL Salz und 80 g Butter in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist und sich der Zucker gelöst hat. Beiseite stellen. 

430 g Mehl in eine Schüssel geben und in die Mitte eine Mulde drücken. Hier hinein die angerührte Hefe geben und mit einer Gabel ein kleines bisschen Mehl mit einrühren. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch bedecken und den Vorteig an einem warmen Ort für 20 Minuten gehen lassen. 

2 Eier verquirlen und das Mark einer Vanilleschote herauskratzen. 

Nun die Milchmischung, das Vanillemark und 3/4 der Eier (oder anders gesagt: 1 1/2 verquirlte Eier - das restliche Ei vorerst in den Kühlschrank stellen) zum Vorteig geben und mit einem Holzlöffel alles vermengen, bis das komplette Mehl eingearbeitet ist. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und mit bemehlten Händen etwa zehn Minuten kneten, bis ein weicher und elastischer Teig entstanden ist. Bei Bedarf die Arbeitsfläche und die Hände sparsam nachmehlen. 

Den Teig wieder in die Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort ca. 70 Minuten gehen lassen, bis er das doppelte Volumen erreicht hat. 


In der Zwischenzeit die Füllung vorbereiten: 

Dafür 100 g Marzipanrohmasse in kleine Würfel schneiden. 

Eine Schüssel mit kaltem Wasser und einem kräftigen Schuss Zitronensaft bereitstellen. 500 g Quitten mit einem trockenen Tuch vom Flaum befreien, nach und nach schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Quitten sofort in das Zitronenwasser legen. 

Wenn alle Quitten vorbereitet sind, diese in einen Topf geben und soviel Zitronenwasser hinzugeben, dass die Quitten gerade so bedeckt sind. Die Quitten nun weich kochen, abschütten und sofort pürieren. Die Marzipanwürfel in das heiße Püree geben und unter rühren darin schmelzen. 1/2 gehäufter TL Zimtpulver unterrühren. 

Weiterhin 75 g Zartbitterschokolade (70 %) grob hacken und Beiseite stellen. 

Wenn der Hefeteig fertig gegangen ist, diesen abschlagen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 50 x 30 cm ausrollen. Zuerst die Quitten-Marzipan-Füllung gleichmäßig darauf streichen, dann die gehackte Schokolade darüber streuen. 

Den Teig von der langen Seite her aufrollen, in ca. 1 1/2 bis 2 cm dicke Scheiben schneiden und je eine Scheibe in eine Vertiefung eines zuvor gründlich gefetteten Muffinbackblechs setzen. Die Bleche abdecken und nochmals an einem warmen Ort für 35 Minuten gehen lassen. 

Die Schnecken mit dem restlichen verquirlten Ei bestreichen und nach und nach (immer nur auf einer Ebene, also in einem Standard-Backofen ein Blech) im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-Unterhitze für ca. 18 Minuten backen. 






Und noch schnell etwas in eigener Sache: 

Wer Lust hat, kann noch bis einschließlich Freitag (30.11.2012) am Blog-Event teilnehmen :)

Blog-Event: Im Glas gemixt – Fix für… lecker!





Und jetzt noch alle Zutaten für die Hefeschnecken auf einen Blick: 

Für den Hefeteig: 
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Wasser
430 g Mehl 
120 ml Milch
75 g Zucker
1/4 TL Salz
80 g Butter
1 Vanilleschote
2 Eier 

Für die Füllung: 
500 g Quitten 
100 g Marzipanrohmasse
1/2 geh. TL Zimtpulver
75 g Zartbitterschokolade (70 %)

Donnerstag, 22. November 2012

Quitten-Spekulatius-Torte


Heute kommt das letzte Rezept der diesjährigen Geburtstags-Bäckerei für meine Tochter :) Da es hier kurz vor ihrem Geburtstag schon zum ersten Mal geschneit hatte, konnte ich ohne weiteres auch schon eine weihnachtliche Torte präsentieren. Gebacken wurde natürlich mit passender Hintergrundmusik - "Last Christmas" in der Dauerschleife ;)

Die Füllung für diese Torte stammt aus dem Herbst-Heft der Sweet-Dreams. Ich habe sie nur leicht abgewandelt und keinen Nuss-Biskuit dazu gebacken, sondern einen weihnachtlichen Spekulatius-Biskuit - die Kombination hat meiner Meinung nach sehr gut gepasst :)

Die Torte ist mit zwei verschiedenen Füllungen gefüllt: Einer Quitten-Sahne und einem Quitten-Kompott. Die Schokoladenglasur, wie sie im Heft vorgesehen ist, habe ich ebenfalls weggelassen und die Torte dafür mit Schokoladen-Spekulatius umstellt und oben mit kleinen Sahnetupfen und einer Kakao-Spekulatiusgewürz-Mischung verziert. 

Gebacken habe ich die Torte in einer 25-cm-Springform, sie ist aber wirklich ziemlich hoch geworden, so dass man die Menge auch problemlos in einer 26er- oder vielleicht sogar einer 28er-Form backen könnte. Ich persönlich mag solche hohen Torten aber gerne :)


Zuerst wird der Biskuit gebacken: 

Dafür 6 Eier trennen. Die Eiweiß steif schlagen und währenddessen 200 g Zucker langsam einrieseln lassen. Die Eigelbe auf niedriger Stufe unterrühren. 120 g Mehl mit 120 g Maisstärke und 1 TL Backpulver mitschen und auf die Eimasse sieben. 2 leicht gehäufte TL Spekulatiusgewürz zugeben. Alles auf niedriger Stufe nur so lange wie unbedingt nötig unterrühren. 

Den Teig in eine gefettete und bemehlte Springform füllen. Damit der Biskuit gleichmäßiger aufgeht, kann man die Form mit in Alufolie gewickelten feuchten Küchentüchern umstellen, so wie ich es auch hier gemacht habe. Den Biskuit im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-Unterhitze für ca. 40 Minuten backen, herausnehmen, kurz abkühlen lassen, den Rand der Springform öffnen und den Biskuit vollständig auskühlen lassen. 

Für das Quitten-Kompott benötigt man 400 g geschälte, entkernte und klein gewürfelte Quitten. Bei mir entsprach das etwa 600 g Quitten im Ganzen, aber das kommt natürlich auf die Größe der Quitten an. Die Quitten jedenfalls mit einem trockenen Tuch vom Flaum befreien, nach und nach schälen, vierteln, in kleine Würfel schneiden und diese sofort in eine Schüssel mit Zitronenwasser geben, da Quitten sehr schnell braun anlaufen. 

5 Blatt weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 100 g Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Mit 500 ml Quittensaft (alternativ kann man auch Apfelsaft verwenden) ablöschen. Das Karamell wird daraufhin erst einmal hart, löst sich dann aber unter Rühren wieder auf. Nun 50 g Zucker mit 8 g Pektin (bekommt man in der Apotheke) vermischen und in den Quittensaft rühren. Einmal aufkochen lassen. Die Quitten in ein Sieb abschütten, kurz abtropfen lassen, ebenfalls in die Pfanne geben und weich dünsten. Die abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone sowie den ausgepressten Saft 1/2 Zitrone zugeben und nochmals aufkochen lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen. Die Gelatine ausdrücken und mit einem Schneebesen nach und nach in die warme Masse rühren. Das Quittenkompott im Kühlschrank komplett erkalten lassen. 

Leider ist das Kompott bei mir nicht fest genug geworden, was mir ehrlich gesagt bei der Menge an Gelatine und Pektin ein Rätsel ist ;) Falls es bei Euch auch so sein sollte: Ich habe einfach noch eine kleine Menge Gelatine-Fix (zum kalt anrühren) untergerührt. 

Für die Quittensahne 350 g Quitten mit einem trockenen Tuch vom Flaum befreien, schälen, vierteln, entkernen und in etwas Zitronenwasser weich köcheln. Die Quitten durch ein Sieb gießen und dabei 150 ml Saft auffangen. Die Quittenstücke pürieren und nochmals durch ein feines Sieb streichen. Übrig bleiben sollte etwa 150 g Quittenmus. 

10 1/2 Blatt weiße Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den aufgefangenen Quittensaft zusammen mit 150 g Zucker in einem Topf erwärmen (nicht kochen!), bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Gelatine ausdrücken und darin nach und nach unter Rühren auflösen. Das Quittenpüree unterrühren. Die Masse in den Kühlschrank stellen. 1 kg Schlagsahne mit Hilfe von 5 Tütchen Sahnefest steif schlagen. Sobald die Quittenmasse anfängt zu gelieren, die Sahne unterheben. 


Nun wird die Torte zusammengebaut: Dafür den Biskuitboden zwei Mal waagrecht durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem hohen Tortenring umstellen. Etwa 1/3 der Quittensahne daraufgeben und glattstreichen. Den zweiten Biskuitboden darauf legen. Hierauf kommt nun wiederum das Quittenkompott. Den dritten Biskuitboden auflegen und ein weiteres Drittel der Quittensahne darauf glattstreichen. 

Die Torte für mehrere Stunden in den Kühlschrank stellen, bis die Füllungen komplett fest sind. Die restliche Quittensahne ebenfalls in den Kühlschrank stellen. 

Wenn die Torte fest ist, den Tortenring entfernen und die Ränder der Torte mit der restlichen Quittensahne bestreichen (diese dafür vorher ggf. nochmals kurz mit einem Löffel aufrühren). 

Da die Torte etwas höher ausgefallen ist als meine Schoko-Spekulatius musste ich etwas tricksen: Ich habe ein Päckchen Sahne steif geschlagen und unten um die Torte herum einen Kranz mit Tupfen aufgespritzt. Die Spekulatius habe ich dann oberhalb dieser Tupfen angesetzt und einmal rund um die Torte herum auf den Rand "geklebt". Dafür habe ich etwas mehr als ein Päckchen Schoko-Spekulatius (200 g) benötigt. Die Oberseite der Torte habe ich ebenfalls mit Sahne-Tupfen verziert und mit einer Mischung aus Kakaopulver und Spekulatiusgewürz bestäubt. 

Das Band ist übrigens nur zur Dekoration da - die Spekulatius halten auch ohne Band an der Torte ;)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Biskuit:
6 Eier 
200 g Zucker
120 g Mehl
120 g Maisstärke
1 TL Backpulver
2 leicht gehäufte TL Spekulatiusgewürz

Für das Quittenkompott: 
ca. 600 g Quitten 
5 Blatt weiße Gelatine
150 g Zucker
500 ml Quittensaft (ersatzweise Apfelsaft)
8 g Pektin 
1 Bio-Zitrone 

Für die Quittensahne: 
350 g Quitten 
10 1/2 Blatt weiße Gelatine
150 g Zucker
1 kg Schlagsahne 

Für die Deko: 
200 g Schlagsahne 
Schoko-Spekulatius
Kakaopulver
Spekulatiusgewürz 

Sonntag, 18. November 2012

Schokoladen-Eulen-Cupcakes


Und weiter geht es mit den Geburtstags-Rezepten :) Diese Eulen-Cupcakes habe ich meiner Tochter mit in den Kindergarten gegeben :) Entsprechend viele Cupcakes bekommt man aus dem Rezept - man kann die Zutaten aber natürlich auch herunterrechnen ;)

Diese Cupcakes haben mich mehr Nerven gekostet als die gesamte Kindergeburtstagsfeier mit sieben Mädels... 

Letztes Jahr hatte ich meiner Kleinen Bienen-Cupcakes mit in den Kindergarten gegeben. Die Dekoration der Bienen dauert bei so vielen Cupcakes natürlich einen Moment und ich wollte dieses Jahr etwas weniger Aufwendiges machen. Bei der Ideensuche im Netz bin ich auf diese Oreo-Eulen gestoßen (man sieht die Eulen aber nicht nur dort, sondern auf allen möglichen Back-Blogs) und dachte: Super! Keks trennen, drauf damit - fertig! 

Jaaaaaahaaaa, denkste! Ich weiß ja nicht, ob ich die einzige bin, die mit den Oreos so ihre Probleme hatte, aber diese verfluchten Kekse haben mich fast in den Wahnsinn getrieben! 

Zum einen ist es gar nicht so leicht, die richtige Temperatur der Kekse zu finden, um sie möglichst gut trennen zu können (also so, dass die Creme komplett an einem der Kekse hängen bleibt), denn sind die Kekse zu kalt, "bricht" die Füllung, sind sie zu warm, bleibt auch gerne ein Teil der Füllung am "falschen" Keks kleben. 

Zum anderen kleben an der Creme dann natürlich überall kleine schwarze Keks-Krümel. 

Und zu guter Letzt habe ich wohl einen schlechten Oreo-Griff gemacht. Denn eigentlich sollte die Creme ja in der Mitte der Kekse aufgetragen sein. Bei meinen Oreos (und das waren immerhin vier Packungen) quoll die Creme aber bei 80 % der Kekse an den Seiten heraus... So einen hübschen schwarzen Rand haben meine Augen also nicht *grummel* Genau genommen, war auf keinem einzigen meiner Kekse die Creme so schön mittig platziert wie auf dem Bild des US-Blogs. Das weckt bei mir die Frage, ob die nur die "hübschen" Oreos in den USA behalten und alle unförmigen zu uns nach Deutschland schicken, oder ob die amerikanischen Kekse-mit-Creme-Verkleber einfach viel eulenfreundlicher arbeiten als die spanischen, die die Oreo-Kekse für Deutschland produzieren?

Wie auch immer: Ein Gutes hat es - zumindest für alle, die auf die Cremefüllung stehen: Bis man die  herausgequollenen Ränder freigelegt und die Krümel von der Cremeschicht gekratzt hat und wenn man dabei das Messer immer wieder am Rand einer Schüssel abstreicht, kann man sich hinterher ein tolles Oreo-Creme-Brot schmieren *sarkasmusstehmirbei* Leider, leider hatte ich nach vier Packungen Oreo-Keks-Creme-Gekratze nicht mehr wirklich großen Appetit auf die Creme ;) 

Zur Verteidigung der kleinen Käuzchen muss ich aber zugeben, dass ich später schwer entschädigt wurde: Bei jeder Eule, die ich fertig zusammen gesetzt hatte, wurde mein Grinsen etwas breiter. Als mich dann meine ganze Arbeitsfläche mit großen Augen angestarrt hat, konnte ich den kleinen Eulen einfach nicht mehr böse sein. Und spätestens seit ich die Fotos gemacht habe und immer wieder lachen musste, wie witzig die Eule aus dem Vogelkäfig rausguckt, muss ich sagen: Ich würde die Cupcakes trotzdem wieder machen, das Ergebnis ist einfach zu genial :) 


Nun aber genug Gejammert, ran an die Rezepte! 

Unter den Eulen verstecken sich Schokoladen-Cupcakes nach diesem Rezept. Allerdings habe ich das Chili natürlich weggelassen, ebenso die Füllung und das Frosting. Stattdessen habe ich die Cupcakes mit dunkler Schokoglasur bestrichen - Frosting finde ich für den Kindergarten einfach unpraktisch. 

Das Rezept ergibt ca. 35 Cupcakes. 

250 g Mehl mit 190 g Kakaopulver, 1 1/4 TL Backpulver, 1/2 TL Natron und 1/2 TL Salz in einer Schüssel mischen. 

In einer weiteren Schüssel 250 g weiche Butter mit 350 g Zucker und dem ausgekratzten Mark von 2 Vanilleschoten sehr schaumig schlagen. 5 Eier (Zimmertemperatur!) einzeln unterrühren - jedes Ei etwa eine Minute lang. Zuletzt die Mehlmischung abwechselnd mit 450 ml zimmerwarmer Milch unterrühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. 

Den Teig in Papierförmchen (am Besten in ein Muffinbackblech gestellt) bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 einfüllen und nach und nach im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. 

Wenn ich so viele Cupcakes backe und sie nicht alle auf einmal in den Ofen bekomme, fülle ich übrigens trotzdem den kompletten Teig schon in Förmchen - ich habe allerdings auch mehrere Muffinbackbleche ;) - und stelle sie kühl. Dadurch verliert das Backtriebmittel nicht ganz so stark wie bei Zimmertemperatur schon vor dem Backen seine Kraft. Je nachdem, wie lange der Teig so kühl stand kann es sein, dass die Cupcakes dann im Ofen einen Moment länger brauchen, bis sie fertig sind - einfach mit einer Stäbchenprobe kontrollieren :)


Für die Dekoration 70 Oreo-Kekse so halbieren, dass die weiße Creme nur an einem der Kekse haften bleibt. Das funktioniert am Besten mit einem scharfen Messer und wenn die Kekse weder zu kalt noch zu warm sind ;) Ich würde ein paar Kekse mehr kaufen, um Reserve zu haben, falls das unbeschadete Trennen nicht bei allen Oreos klappt. Die Kekshälften ohne Creme Beiseite legen. 

Mit einem Messer nun vorsichtig die oberste Schicht der Creme abkratzen, so dass die schwarzen Kekskrümel entfernt werden und, falls bei Euren Oreos auch die Creme an den Seiten herausgedrückt ist, diese mit dem Messer entfernen. 

Auf jedem Keks ein braunes M&M als Pupille andrücken. Wenn die Creme etwas weich ist, hält das gut. 

Die übrigen Kekshälften mit einem scharfen Messer vorsichtig dritteln, also quasi das Oreo-Logo herausschneiden (jaaaa, das haben sie nun davon *mitdemfussaufstampf*). Außerdem 18 orangefarbene M&Ms mit einem scharfen Messer halbieren. 

Eine Packung dunkle Schokoglasur (125 g - je nachdem, wieviel Ihr auf die Cupcakes streicht braucht Ihr vielleicht etwas mehr) nach Packungsanleitung schmelzen. 

Ich habe dann jeden Cupcake für sich fertig gemacht, damit die Schokoglasur nicht schon fest ist, bevor die Augen etc. darauf gesetzt werden. Die Cupcakes also nach und nach mit der Schokoladenglasur bestreichen, jeweils zwei Oreo-Augen, ein halbes orangfarbenes M&M als Schnabel und zwei Stücke der gedrittelten Kekse als Ohren anbringen. 

Und zum Schluss: Sich darüber freuen, dass man den Cupcakes nicht ansieht, wieviel Nerven sie gekostet haben :) 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
250 g Mehl
190 g Kakaopulver
1 1/4 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/2 TL Salz
250 g weiche Butter
350 g Zucker
5 Eier
2 Vanilleschoten
450 ml Milch

Für die Deko:
70 Oreo-Kekse
70 braune M&Ms
18 orangefarbene M&Ms
ca. 125 g dunkle Schokoglasur 

Donnerstag, 15. November 2012

Marmorkuchen


Hexen-Rezept Nr. 2 war glaube ich der erste Bestandteil des Kindergeburtstags überhaupt, der feststand - nachdem ich dieses Video gesehen hatte :)

Ich habe allerdings natürlich keine fertige Backmischung genommen, sondern ein Marmorkuchenrezept aus dem alten Kochbuch meiner Oma


7 Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Beiseite stellen. Die Schale von 1 Bio-Zitrone fein abreiben und ebenfalls vorerst Beiseite stellen. 250 g weiche Butter schaumig rühren. 250 g Zucker sowie die Eigelbe und das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote gründlich und lange unterrühren. Die Zitronenschale einrühren. 500 g Mehl mit 1 Päckchen Backpulver mischen und abwechselnd mit 125 ml Milch (ich habe Sojamilch genommen) unterrühren. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben. 

Den Teig dritteln. In das erste Drittel 3 EL Kakaopulver und einen Schuss Milch einrühren. Das zweite Drittel mit lilafarbener, das dritte Drittel mit orangefarbener Lebensmittelfarbpaste einfärben. 

Zuerst die Hälfte des braunen Teiges in eine (ggf. gefettete und bemehlte - das entfiel bei mir, da ich eine Silikonform verwendet habe) Gugelhupfform füllen. Darauf erst den orangfarbenen, dann den lilafarbenen Teig verteilen. Zum Schluss den Rest des Schokoladenteigs einfüllen. Die Teigschichten mit einer Gabel spiralförmig durchziehen. 

Bitte wundert Euch nicht: Die Verfasserin des Videos sagt mehrfach ausdrücklich, man solle die Schichten nicht vermischen. Allerdings hat sie auch einen sehr flüssigen Kuchenteig. Da der Teig dieses Marmorkuchens aber fester ist, hatte ich bedenken, dass die Schichten während des Backens nicht so schön ineinander laufen und habe sie daher - wie bei einem normalen Marmorkuchen - vor dem Backen mit einer Gabel durchzogen. 

Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 70 bis 75 Minuten backen. Damit der Kuchen nicht zu dunkel wird, habe ich nach etwa 60 Minuten auf Stück Alufolie auf die Kuchenform gelegt. 

Achtung: Ich habe den Kuchen in einer Silikonform gebacken. Die Backzeit unterscheidet sich hier etwas von einer Metallform, da das Silikon längert braucht, um sich aufzuheizen. Wer das Rezept in einer Metallform backt, sollte den Kuchen also ggf. etwas kürzer im Ofen lassen - einfach mit einer Stäbchenprobe testen :) 


Nach dem Abkühlen und Stürzen habe ich den Kuchen mit geschmolzener Zartbitterschokolade (insgesamt ca. 175 g, nach dem Schmelzen vermischt mit einem Schuss geschmacksneutralem Pflanzenöl), grünen Zuckersternen und essbarem grünen Glitzer verziert :)



Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick: 

Für den Marmorkuchen: 
7 Eier
250 g weiche Butter
250 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Bio-Zitrone
125 ml + 1 Schuss (Soja-) Milch
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
3 EL Kakao 
Lebensmittelfarbpaste in lila und orange

Für den Guss: 
175 g Bitterschokolade
1 Schuss geschmacksneutrales Pflanzenöl



Sonntag, 11. November 2012

Möhren-Cupcakes mit ACE-Saft-Buttercreme


Heute nun also wie versprochen das erste Geburtstags-Rezept :)

Es sind Möhren-Cupcakes nach einem Rezept von Martha Stewart * mit einer ACE-Saft-Buttercreme. Das Rezept aus dem Buch von Martha Stewart habe ich prinzipiell so übernommen, aber natürlich für Euch die Cup-Angaben in Gramm abgewogen, außerdem die Buttermilch durch Sojamilch ersetzt und die Gewürze (eigentlich kommen Zimt, Ingwer und Nelken mit in den Teig) weggelassen.  

Vorab einige Worte zur Dekoration: 

Passend zu unserem Hexen-Motto habe ich Hexen-Gesichter aus Fondant gemacht. Das funktioniert genauso, wie bei den Prinzessinnen-Gesichtern, für die ich hier schon einmal eine Anleitung verbloggt habe, nur dass hier eben statt der Krönchen Hexenhüte auf den Kopf kommen :) Den Mund und die Sommersprossen habe ich jeweils nach vollständigem Trocknen des Fondants mit einem Lebensmittelfarbstift aufgemalt. 


Außerdem gab es auf einigen Cupcakes Hexenhüte aus Marzipan. Eine Anleitung dafür habe ich schon letztes Jahr hier verbloggt. Die restlichen Cupcakes habe ich einfach mit gründen Zuckersternen und essbarem grünen Glitzerpulver bestreut. 


Nun also zum Rezept, das für 12 bis 14 Cupcakes reicht:

Für die Cupcakes ca. 350 g Möhren schälen und fein raspeln. Übrig bleiben sollten 225 g geraspelter Möhren. 

40 ml Sojamilch mit 1 TL Zitronensaft verrühren und einige Minuten stehen lassen. 

Die geraspelten Möhren, 2 Eier (Größe M), die Sojamilch 175 g Zucker, 180 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl sowie das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote verrühren. 

In einer weiteren Schüssel 220 g Mehl, 1/2 gestr. TL Natron, 1 gestr. TL Backpulver und 1/2 gestr. TL Salz vermischen. 

Die Mehlmischung zur Karottenmischung geben und alles gründlich verrühren. 

Ein Muffinbackblech mit Papierförmchen bestücken und den Teig bis zur Höhe von 3/4 in die Förmchen füllen. Die Cupcakes im vorgeheizten Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 - 30 Minuten backen, herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Für die Buttercreme - ggf. schon am Abend, zumindest aber einige Stunden vorher - folgenden Pudding kochen: 

250 ml ACE-Saft abmessen. In einer Tasse 2 EL Zucker mit 25 g Maisstärke mischen. 4 EL des Safts zugeben und glattrühren. Den restlichen Saft in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Den Topf vom Herd ziehen, die angerührte Stärke mit einem Schneebesen unterrühren, den Pudding nochmals kurz unter Rühren aufkochen lassen, dann von der Platte ziehen und sofort mit einer Schicht Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bilden kann. 

Der Pudding muss nun auf Zimmertemperatur abkühlen. Wichtig ist, dass Pudding und Butter die gleiche Temperatur haben, sonst gerinnt die Buttercreme. 

Zur Fertigstellung des Frostings 125 g weiche Butter schaumig rühren. Den Pudding esslöffelweise unterrühren. 

Die Buttercreme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen. Für die Cupcakes mit den Hexenhüten und den Zuckersternen habe ich normale Swirls aufgespritzt, für die Cupcakes mit den Hexen-Gesichtern habe ich flache Spiralen ("Rosen") gespritzt. 

Eigentlich wollte ich unter den Hexen-Gesichtern noch eine runde Schokoladenplatte anbringen, um ein Aufweichen des Fondants zu vermeiden. Leider hat mir dazu die Zeit nicht mehr gereicht. Ich hatte daher das Frosting schon morgens auf die Cupcakes aufgespritzt und die Deko dann erst kurz vor dem Servieren aufgelegt. Es hat sich dann aber herausgestellt, dass sich die Buttercreme erstaunlich gut mit dem Fondant vertragen hat: Ich hatte einen Cupcake mit Hexen-Aufleger übrig, den ich sogar noch im Kühlschrank aufbewahrt habe. Ergebnis nach über 24 Stunden: Die Hexen-Aufleger haben super gehalten und sind nicht einmal aufgeweicht :)



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
225 g geschälte und geraspelte Möhren (ca. 350 g im "Rohzustand")
40 ml Sojamilch
1 TL Zitronensaft
2 Eier (Größe M)
175 g Zucker
180 ml geschmacksneutrales Pflanzenöl
1 Vanilleschote
220 g Mehl
1/2 gestr. TL Natron
1 gestr. TL Backpulver
1/2 gestr. TL Salz

Für die Buttercreme:
250 ml ACE-Saft
2 EL Zucker
25 g Maisstärke
125 g weiche Butter


Donnerstag, 8. November 2012

Hexen-Geburtstag


Letzte Woche war es wieder soweit: Meine Tochter hatte Geburtstag. Genau genommen war es der 4. Geburtstag. Der VIERTE!!!!! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!

Für Euch bedeutet das: Die nächsten Blogbeiträge werden sich komplett um den Geburtstag drehen, denn ich habe so einiges gebacken: Für die Feier mit der Familie, für den Kindergarten und natürlich für den Kindergeburtstag, der ganz unter dem Motto "Hexen" stand :) 

Für Halloween waren wir mit unserem Kindergeburtstag schon ein paar Tage zu spät dran. Aber das war auch nicht der Anlass für das Hexen-Motto. Meine Kleine hatte sich dieses Jahr zu Fasching als Hexe verkleidet und war so begeistert von ihrem Kostüm, dass die Idee für das Kindergeburtstags-Motto recht schnell gefunden war :)

Heute gibt es also erst einmal jede Menge Fotos vom Kindergeburtstag, der Deko, den Einladungen und so weiter. Zum Vergrößern einfach auf die Bilder klicken! Um den Rahmen nicht zu sprengen, werde ich die Rezepte dann nach und nach extra bloggen ;) 

Also - lasst die Hexe starten, los geht´s :)

Neben dem eigentlichen Motto "Hexen" drehte sich der komplette Geburtstag um die Farben lila, orange und grün - aber das wäre Euch sicherlich bei den Fotos ohnehin aufgefallen ;) 


Das waren unsere Einladungskarten. Ich hatte mir einfach eine Anleitung für eine St.-Martins-Laterne in Hexenform herausgesucht (genau genommen diese hier), die Arme etwas verändert und so aufgeklebt, dass unter einem Arm eine "Schriftrolle" Platz findet. Auch den Einladungstext habe ich versucht, etwas passend zu formulieren ;)


Wie Ihr seht, hatten wir die Kinder schon für 12.00 Uhr eingeladen, denn es gab Mittagessen und später Kuchen. Um 17.00 Uhr wurden die Kinder dann wieder abgeholt. Meine Tochter war Anfang des Jahres selbst auf einem Kindergeburtstag eingeladen, der diese im ersten Moment vielleicht "merkwürdigen" Zeiten eingeplant hatte. Ich fand es so aber viel praktischer und entspannter als Kuchen und Abendessen anzubieten. So sind die Kinder beim Essen noch nicht so müde und quengelig, haben nach dem Geburtstag noch etwas Zeit, wieder "herunter zu kommen" und die Eltern können noch die Wohnung renovieren aufräumen.


Jeder kleine Gast bekam bei seiner Ankunft einen Hexenhut und einen Zauberstab. An den Hexenhüten hatte ich passende Bänder in lila und orange befestigt. Die Schleifen um die Zauberstäbe waren eigentlich nicht geplant. Allerdings war auf den Stäben ein riesiges Preisetikett angebracht und der Klebefilm, den das Etikett nach dem Ablösen hinterlassen hatte, ließ sich einfach nicht entfernen. Mit Aceton o. ä. wollte ich jetzt aber auch nicht da rangehen... Also habe ich eben ein breites Schleifenband herumgewickelt - den Kindern haben die Zauberstäbe trotzdem gefallen ;)


Ich hatte in der Küche unseren Couchtisch zum "Buffet-Tisch" umfunktioniert. Anfangs lagen dort die Hüte und Zauberstäbe aus, später habe ich das Kuchenbuffet dort aufgebaut. Das hatte zwei Vorteile: Die Kinder konnten sich wegen der niedrigen Höhe des Tischs bequem selbst bedienen und wir hatten im Wohnzimmer mehr Platz zum Spielen ;)

Auf dem Tisch lag natürlich allerlei Hexen-Gedöns herum: Ein Hexenbesen, zwei Hexenkessel mit lila und grünen Glassteinchen, ein Vogelkäfig (mit LED-Teelicht), eine kleine Hexenfigur, Zierkürbisse, etwas Streumaterial (kleine Kürbisse, Monde und Fledermäuse), lila Glassteinchen und kleine Hexenbesen, die ich aus Schaschlik-Spießen und naturfarbenem Bast gebastelt hatte. Die Idee dazu habe ich von hier. Ich habe die Schaschlik-Spieße halbiert. Die Besen, die ich aus der "stumpfen" Seite der Spieße gebastelt hatte waren zur Deko gedacht, was ich mit den Besen aus den "spitzen" Hälften der Schaschlik-Spieße gemacht habe, zeige ich Euch weiter unten ;) 


Wie auch schon im letzten Jahr kam natürlich eine Wimpelkette mit dem Namen meiner Tochter an den "Buffet-Tisch", die ich mit Photoshop gebastelt, auf Fotopapier ausgedruckt, ausgeschnitten und zusammen geknotet hatte. 


Zum Mittagessen gab es den Kindergeburtstags-Klassiker: Würstchen und Pommes ;) Bzw. habe ich keine "richtigen" Pommes gemacht, sondern diese "Gesichter-Kroketten", die aussehen wie kleine Smilies. 

Um wenigstens ein paar Vitamine an die Hexe zu bringen, habe ich einige Hexenkessel mit grünem bzw. lilafarbenem Papier und Frischhaltefolie ausgelegt und mit Gemüsesticks bestückt auf den Tisch gestellt - und tatsächlich haben die Kinder hier auch zugegriffen :) Um dem Farb-Motto treu zu bleiben gab es Salatgurke, lila Möhren und Paprika in orange. 


Dazu kam noch eine Portion Joghurt-Kräuterdip, den die Kinder entweder zusammen mit den Gemüsesticks oder natürlich auch zusammen mit den Würstchen essen konnten. 


Auch bei den Getränken habe ich mich an das Farb-Muster gehalten ;) Es gab ACE-Saft-Schorle, mit Mineralwasser aufgegossener Waldmeistersirup und - ebenfalls mit Mineralwasser aufgegossen - Heidelbeersirup. Den Waldmeistersirup hatte ich gekauft, der Heidelbeersirup war selbst gekocht. Dafür hatte ich im Sommer extra eine Portion Heidelbeeren aus dem Garten eingefroren :) Natürlich haben wir den Kindern auch einfach nur Wasser angeboten, aber der Hexentrank war - Überraschung ;) - natürlich spannender.


Um den Hexentrank auch "standesgemäß" zu sich nehmen zu können, hatte ich für jedes Kind einen Hexenhut aus schwarzem Tonpapier gebastelt und auf eine kleine Milchflasche gesetzt. 


Durch den Hut konnte man den Strohhalm stecken und daran habe ich wiederum das jeweilige Namensschild befestigt. 


Außerdem bekam jede Flasche ein Paar Wackelaugen verpasst:)


Als Essplatz für die Kinder hatten wir im Wohnzimmer zwei Kinder-Festzelt-Garnituren zusammen gestellt, so dass wir einen etwa quadratischen Tisch und an jeder Seite eine Bank stehen hatten. Diesen Tisch habe ich erst mit grünem Glitzerpapier belegt, dann mit lilafarbenem Organza-Stoff überzogen. Auch hier habe ich mit Zierkürbissen, den kleinen Hexenbesen und etwas Streumaterial dekoriert. Die passenden Papp-Teller hatte ich bei Amazon* entdeckt. 


Nach dem Mittagessen haben die Kinder relativ frei gespielt. Ich denke, das macht in diesem Alter ohnehin noch am Meisten Spaß. Als einziges "richtiges" Spiel haben wir Topfschlagen gemacht :) und später nach dem Kuchen noch zusammen gebastelt: Die Kinder haben Zierkürbisse mit Glitzersteinen, Federn, Wackelaugen etc. beklebt. 

Nun also zum Kuchenbuffet - meiner "Lieblingsdisziplin" sozusagen ;)


Natürlich mussten Cupcakes her ;) Ich habe mich für Möhren-Cupcakes mit ACE-Saft-Buttercreme entschieden. Ich fand es irgendwie passend, schließlich ist im ACE-Saft auch Möhrensaft drin ;)


Verziert wurde mit kleinen Hexengesichtern aus Fondant, Hexenhüten aus Marzipan und kleinen grünen Zuckersternen. 


Das Rezept für die Cupcakes könnt Ihr hier nachlesen ;)


Außerdem habe ich nach diesem Vorbild einen Marmorkuchen gebacken, allerdings natürlich ohne Backmischung, sondern mit selbst gebackenem Kuchen ;) Das Rezept dafür habe ich hier verbloggt. 


Verziert habe ich den Marmorkuchen einfach mit Zartbitterschokolade, grünen Zuckersternen und essbarem grünen Glitzerpulver. 


Und hier nun die Auflösung, für was ich die kleinen Hexenbesen aus den "spitzen" Hälften der Schaschlik-Spieße verwendet habe: Für Obst-Schokoladen-Spieße. Unter der Hülle aus Zartbitterschokolade stecken jeweils ein Stück Banane, ein Stück Apfel und eine Traube. In genau dieser Reihenfolge sehen die Spieße aus wie kleine Schoko-Geister, findet Ihr nicht? Vielleicht habe ich auch zuviel Phantasie ;)


Und last but not least gab es auf dem Buffet-Tisch noch drei verschiedene Sorten Jelly Beans in kleinen Bonbon-Gläsern - natürlich in grün, in orange und in lila :)


Als "Dankespäckchen", die den kleinen Gästen mit nach Hause gegeben wurden, habe ich dieses Jahr nach der Vorlage von Martha Stewart kleine Kürbisse aus orangefarbenem Krepppapier, grünen Pfeifenputzern und grünem Klebeband (solches "Krepp-Klebeband", wie Floristen es benutzen) gebastelt. 


Darin waren Hexen-Tatoos, Bonbons in orange und grün, die ich Bonscheladen in Hamburg gekauft hatte und eine kleine Spitztüte gefüllt mit ...


... Jelly Beans in grün, lila und orange :)



Ich glaube, das war erst einmal genug "Input" für den Moment ;) Die Rezepte der Cupcakes und des Kuchens blogge ich dann am Sonntag bzw. nächste Woche Donnerstag :)


In meinem kleinen Amazon-Shop* habe ich eine eigene Kategorie "Hexen-Party" eingerichtet mit Produkten, die ich entweder selbst für die Geburtstagsfeier verwendet habe, oder die zusätzlich toll dazu passen. Klickt in meinem Amazon-Shop* in der rechten Sidebar einfach die Kategorie "Hexen-Party" an. 
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