Dienstag, 21. Mai 2013

Foodblogger-Charts: Grain de Sel - Salzkorn mit "Milk and toast and honey"



Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!


Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.




Auf grain de sel - Salzkorn berichtet uns Micha seit Juni 2011 von ihrer „Gartenküche“. Aber was sich so bescheiden anhört, ist mehr als ein schlichter Food-Blog. „grain de sel“ ist viel mehr: Hier gibt es nicht nur wundervolle Rezepte – selbstgebackenes Brot aus alten Getreidesorten, wärmende Suppen, frisches Gemüse, hausgemachte Pasta, deftige Fleischgerichte, knackige Salate, französische Tartes in süß und herzhaft… – sondern einfach Wohlfühlgarantie. Michas Blog liest sich wie ein Buch, in das man sich stundenlang vertiefen kann, sie erzählt über die Sitten der Jäger in Frankreichs Dörfern, von Märchen über Granatäpfel, bringt uns das Flechten von Hefezöpfen bei, teilt Kindheitserinnerungen mit uns, zitiert ab und an mal Gedichte, versorgt uns mit Reisebildern aus fremden Welten und spricht über Aromen wie eine Poetin („...die sich zusammenfügen, als wären sie – und nur sie – so von Anbeginn der Zeit füreinander bestimmt.“). Dazwischen gibt es immer wieder Fotos aus ihrer „neuen“ Heimat Frankreich, die dazu führen, dass selbst jemand wie ich, der noch nie in Frankreich war, sich ein bisschen verliebt ... in romantische Häuserfassaden, in kleine Gässchen, in frisch gewaschene Wäsche, die im Wind trocknet, in Früchte tragende Granatapfelbäume, in kleine Marktstände mit frischem Obst und Gemüse, in weinüberrankte alte Gemäuer und in endlose Lavendelfelder.



Kostprobe gefällig?







Micha hat ihren Titel wörtlich genommen. Das Naheligenste ist schließlich oft das Beste! 





Ninas Idee die Pop-Geschichte nach *kulinarischen Songs* durchzuzstreifen, fand ich sofort super. Da gabs auch gar kein weiteres Nachdenken, als sie mich als Mitstreiter mit in ihre Blogger-Charts berufen hat; ich habe mich sehr gefreut, dass sie an mich gedacht hat. Eine kulinarische Musikbox - das ist einfach ein toller Einfall, Nina!

Außerdem war die einzige Vorgabe ihr ausgewählter Song - gegen den man sogar hätte Veto einlegen können - und ab da durfte man, wie man wollte. SO mag ich das.

Roxette höre ich nur im Radio, aber mit Butter, Toast und Honig ist die Brücke sofort für mich geschlagen. Ich habe meine Freiheit genutzt, die Steilvorlage wahrzunehmen, endlichendlich das Hokkaido-Brot zu backen, von dem mir vor Jahren Miriam bereits vorgeschwärmt hat - und das seinerzeits wiederum seine Kreise gezogen hat. Wie solls anders sein: ausgehend von Petra. Fast kann man von einem alten Blogbuster reden…

Eigentlich muß ich mich nämlich sehr aufraffen, so Dinge wie Brioche oder Croissants zu backen - die können die Fränzis einfach zu gut. Aber mit Nina habe ich die Gelegenheit am Schopf gepackt, in die langaufgeschobene Richtung zu backen: ein Toast. Oder zumindest fast. Ein Milchbrot. Aber nicht irgendein Milchbrot, sondern eine Milchbrot das wuschige Hefehaare hat.

Und ich habe den Test gemacht. Schmeckt absolut supi mit Butter und Honig! 


Zutaten für eine 750g Form (18 x 8 x 8):

270g Mehl 550 (m: T65)
30g Mehl 405 (m: T45)
12g frische Hefe
15g Milchpulver
40g Zucker
5g Salz
1 kleines Ei
125g Milch
80g Sahne


Zubereitung:

Alle Zutaten außer dem Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und 4 Minuten auf Stufe kneten, dann das Salz einrieseln lassen und 8-12 Minuten auf Stufe 3 kneten, bis ein glatter elastischer Teig entsteht, der sich zuerst von den Wänden löst und dann auch beginnt, sich vom Boden der Schüssel zu lösen (länger kneten als üblich). Den Teig in eine sauberen, leicht geölten Schüssel auf das doppelte Volumen aufgehen lassen (Original etwa 1 Stunde, bei mir mit weniger Hefe gut 1 1/2 Stunden).

Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und entgasen. In vier Stücke teilen (m: 3), diese grob rund formen und abgedeckt 20 Minuten ruhen lassen.

Jedes Teigstück zu einem länglichen Band auswellen (Breite etwa Kastenformbreite) und aufrollen. Die 4 Rollen (m: 3) hintereinander in die gebutterte Kastenform setzen und abgedeckt gehen lassen, bis die Form etwa 2/3 gefüllt ist (m: bei mir sehr gut über die Form - etwa 1 1/2 Stunden).

Den Backofen auf 175°C vorheizen.

Die Oberfläche mit Eiwasch oder Milch bepinseln und das Brot im Backofen auf zweitunterstem Rost etwa 40 Minuten backen.







Danke, liebe Micha!










Kommentare:

  1. Und ich danke dir für diese zauberhafte Einleitung sowie überhaupt eine Taste deiner kulinarischen Musikbox sein zu dürfen. Mit dir jederzeit und immer wieder gerne - nahezu egal für und zu was ;)

    liebe Grüße

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    1. Hallo liebe Micha!

      Sehr gerne :) Ich habe mich sehr gefreut, dass Du mitmachst!

      Vorsicht mit Deinen Angeboten, vielleicht kochen wir sonst demnächst zu Volksmusik oder zu Heavy Metal ;)

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

      Nina

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  2. Irgendwie habe ich ein Kürbisbrot erwartet, aber das hier gefällt mir noch besser *lach* Was für eine tolle, glänzende Kruste das Brot hat.

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  3. HaHa ich habe auch gedacht: "komisch so ein helles Brot trotz Kürbis"...;-) Sieht aber sehr lecker aus!

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