Dienstag, 7. Mai 2013

Foodblogger-Charts: Widmatt mit "No Milk Today"




Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!


Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.



Mein heutiger Gast kommt extra aus der Schweiz zu mir angereist! Irene bloggt seit März 2010 auf Widmatt – und hat dabei großartige Unterstützung durch ihre drei Kinder. Es gibt unzählige Gründe, warum ich Irenes Blog so gerne lese: Neben dem Offensichtlichen – Irene kocht leckere Alltagsküche ebenso wie exotische Gerichte, alles mit viel Gemüse, manchmal Fleisch, manchmal Fisch und manchmal vegetarisch, außerdem backt sie sowohl süße Sünden als auch viel Herzhaftes – komme ich immer wieder ins Staunen, wenn sie ihre fantastischen Motivtorten verbloggt. Ganz heimlich schaue ich aber auch immer wieder wegen Irenes Schwiizerdütsch bei ihr vorbei. Ich liebe diese –li Endungen, die alles so niedlich machen (Gugelhöpfli, Pouletbrüstli, Radisli...) und lerne immer wieder etwas Neues dazu, z. B. was sich hinter Randen (Rote Bete), Chrömli (Plätzchen), Wirz (Wirsing), Grittibänze (Weckmänner), Krautstiel (Mangold) oder Baumnüssen (Walnüsse) verbirgt. 




Auch wenn Irene den Titel, den ich für sie ausgesucht habe, vorher überhaupt nicht kannte, bin ich von ihrem Beitrag sehr begeistert! Der Titel hat keine bestimmte Zutat für Irene ausgesucht, sondern vielmehr ausgeschlossen: Milch.





No Milk to Day, ist mein Lied, welches mir Nina von Ninas kleiner Food-Blog zugeteilt hat. Ich habe mich sehr gefreut als im Februar die Anfrage von Nina kam, ob ich Lust habe, bei ihrem Blog-Event mitzumachen. Sie hat jedem teilnehmenden Blogger ein Lied zugeteilt das zum persönlichen Thema wurde. Ich habe es mir gar nicht einfach gemacht, den keine Milch, da gibt es haufenweise Einträge. Für mich sollte es aber etwas sein das üblicherweise mit Milch hergestellt wird oder wo auf keine Fall welche rein kommt. Schlussendlich hatte ich ein Indisches Currygericht mit Naanbrot, Paneertätschli oder Cookies, doch alles war in meinen Augen etwas *zu* weit hergeholt, zum Thema *keine Milch*. Jetzt ist es doch etwas Süßes geworden und passt, da ich hier die Milch durch Quark, Mascarpone, Crème fraîche oder Joghurt ersetzte. Ich verfolge den Event bei Nina sehr gerne und finde es spannend was für Beiträge zusammenkommen und was sich Nina für tolle Lieder ausgesucht hat. Zudem entdecke ich so auch Foodblogs die ich bisher noch nicht gekannt habe.

Vielen Dank für deine Einladung liebe Nina und für diese tolle Idee.


Üblicherweise wird zur Cake -Pop Masse Milch gegeben, ich habe damit aber schlechte Erfahrung gemacht, weil die Kugeln schneller auseinanderfallen. Was vor allem beim Überziehen nervig und mühsam ist. Deshalb ist dieser Cakepop Beitrag mein Blogparade Beiträge.


Kuchen am Stiel, am Lolystiel, oder eben Cakepops heissten die farbigen, dekorierten Kugeln. Im innen ein Rührkuchen mit Frischkäse zu Kugeln gedreht und mit einer bunten oder schokoladene Glasur überzogen. So einfach geht das.... zumindest die Zusammenfassung. In Wahrheit fängt es beim Kuchen an..... oft wird in den Rezepten einen gekauften Cake oder ein Biskuitboden verwendet. Für mich macht das den Eindruck, spielt ja keine Rolle was darunter/im Innern ist, aufs Äussere kommt es an.... Nein! Der Kuchen ist für mich genauso wichtig. Ich lege nicht nur viel Wert bei den Motivtorten auf ein gelungenes Innenleben sondern auch bei den Cakepops...... So backe ich den Kuchen für die Cakepops auch selber. Der ist schnell gemacht. Eine Nacht ruhen lassen ist durchaus sinnvoll, er lässt sich danach besser verkrümeln. Das ist das erste Mal das ich die Kuchenkugeln mit Candy Melts überzogen habe. Weisse Schokolade rot zu färben geht nicht, ihr könnt es mir Glauben. Nach drei Versuchen weiss ich das. Die Melts werden geschmolzen und die Lolys reingetaucht, ich habe den Überzug mit einem Silikonpinsel abgestrichen was das hübsche Muster ergab und sofort mit diversen Streudeko überzogen. Denn die Cake Pops waren das Buffetmitbringsel an einen Kindergeburtstag



Zutaten:


  • 150 Gramm Mehl
  • 125 Gramm Butter
  • 125 Gramm Zucker
  • 1/2 EL Backpulver
  • 1 Zitrone
  • 2 Eier
  • 200 Gramm Philadelphia Natur
  • 3 EL Crème fraîche
  • Loly Stängel
  • 2-3 EL weisse Schokolade
  • 220 Gramm Candy Melts, rot
  • Zuckerdekostreusel





Zubereitung:

Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker gut schaumig schlagen, bis die Masse hell ist. Die Eier nacheinander dazugeben und jeweils gut aufschlagen. Nun den Abrieb der Zitrone, Mehl und Backpulver unter die Masse heben. In einer grösseren Form von ca. 28 cm Durchmesser geben und im vorgeheizten Ofen, Heissluft 180 grad, während ca. 25 Minuten backen.


Auskühlen und am besten über Nacht stehen lassen.


Nun den Kuchen in einer Schüssel fein zerbröseln (ergab ca. 440 Gramm Kuchenbrösel).


Den Philadelphia und die Creme fraîche daruntermischen und alles gut durchkneten. Was am besten von Hand geht.




Jetzt mit einem Miniglaceportionierer Kugeln formen und mit den Händen zu schön, kompakten Kugeln drehen. Für gut 30 Minuten kühl stellen.




Die weisse Schokolade schmelzen und damit die Lolystängel in die Cakepopkugeln kleben. Wiederum gut durchkühlen.




Nun die Candy Melts schmelzen und am besten nur ein paar Cake Pops aufs Mal aus der kühle nehmen und mit dem roten Überzug überziehen und sofort Dekostreusel drauf kleben.




Am besten die Cake Pops in Blumensteckschaum reinstecken und trocknen lassen.
Meinen Blumensteckschaum habe ich doppelt mit Alufolie überzogen und mit dem rote Band umgewickelt.



E Guete
Irene





Danke, liebe Irene!

Kommentare:

  1. uuuuuh - danke für den Tipp mit dem Silikonpinsel. Das Muster sieht wirklich total schön aus.

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  2. Hallo,

    ich finde deine Foodbloggercharts einfach toll ... und auch den Blog von Irene.
    Vielleicht sollte ich mich ja doch mal an Cakepops versuchen?

    Liebe Grüße,
    Barbara

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  3. Mensch, Deine Cake Pops sind ja huebsch! Den Trick mit dem Silikonpinsel nehme ich gerne mit nach Hause.

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  4. Ui, was für ein toller Tipp mit dem Silikonpinsel! Sieht super aus! :)
    LG
    Kitty

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  5. Die sind ja bezaubernd! und das Muster ist so toll!

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  6. Schade, ich hatte jetzt für einen kurzen Moment die Hoffnung, dass jemand wirklich komplett milchfreie Cakepops erfunden hätte. Aber zumindest den Pinseltipp werd ich sicherlich trotzdem umsetzen :)

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