Dienstag, 4. Juni 2013

Foodblogger-Charts: One more, please! mit "Sweet like chocolate"




Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!


Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.







Auf Hannahs Blog One more, please! glüht seit Oktober 2012 der Ofen, denn bei Hannah wird gebacken, was das Zeug hält. Was da alles aus ihrem Ofen kommt, lässt die Herzen aller Süßmäuler höher schlagen: Torten, Kekse, Kuchen, Cakepops, hausgemachte Backmischungen und mehr. Hannahs Back-Schwerpunkt liegt aber – und nun versteht Ihr wahrscheinlich meine Begeisterung für Ihren Blog ;) – auf Cupcakes! Egal ob fruchtig oder schokoladig, schlicht oder aufwendig dekoriert – wer Hannahs Cupcakes sieht, weiß genau, woher der Name des Blogs kommt.



Kostprobe gefällig?






Den Titel, den ich für Hannah ausgesucht habe, passt sogar in mehrfacher Hinsicht: Hannahs Blog ist süß, oftmals schokoladig und ich mag ihn ebenso gerne wie dieses Lied aus den 90ern: 








Macarons – eine Hassliebe

Hallo, mein Name ist Hannah und eigentlich blogge ich auf one-more-please.blogspot.de. Vielleicht kennen die einen oder anderen mich schon. Wenn nicht, dann schaut doch mal vorbei.

Heute habe ich die Ehre bei Ninas Blogger-Charts dabei sein zu dürfen. Als vor einiger Zeit auf einmal eine Mail von der lieben Nina in meinem Posteingang eintraf mit der Frage, ob ich nicht Lust hätte bei ihren Blogger-Charts mitzumachen, da musste ich keine Sekunde lang darüber nachdenken. Ich lese Ninas Blog schon lange und bin echt immer wieder begeistert von ihren tollen Kreationen und Ideen.



Als Lied hat mir Nina "Sweet like chocolate" von Shanks & Bigfoot zugewiesen. Ich habe mich sehr über diese Wahl gefreut, da ich Gebackenes aus und mit Schokolade einfach liebe. Ich wusste auch direkt was ich backen wollte. Seitdem ich im Winter die Schokoladenausgabe der Sweet Dreams gekauft hatte, wollte ich unbedingt mal die Schokoladenmacarons ausprobieren. Ich hatte vorher noch nie Macarons gebacken, aber schon viel über sie auf diversen Blogs gelesen. Und wie ihr vielleicht selbst auch schon bemerkt habt, liest man nicht nur Gutes über diese süßen kleinen Franzosen. Sie sollen „zickig“ und „divenhaft“ sein. Ich habe das alles aber nicht ganz so ernst genommen und mir eingeredet, dass es ja wohl nicht so schwer sein kann. Immerhin hatte ich schon ganz andere Sachen gebacken. Tja, was soll ich sagen… Die kleinen Scheißerchen haben ihren Ruf nicht zu Unrecht.



Mit der Sweet Dreams bewaffnet, begab ich mich also in die Küche und schmiss den Mixer an. Ich hatte mal gelesen, dass man sich bei der Zubereitung von Macarons unbedingt ganz genau an die Grammangaben halten sollte. Also schnell noch die zwei Gramm zu viel Zucker wieder zurück in die Zuckerdose und alles gut verrühren. Dann wurde auch schon der Spritzbeutel mit Lochtülle befüllt und voller Elan viele kleine runde Kreise auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gespritzt. Den Ofen hatte ich schon auf 150°C Umluft vorgeheizt und so konnte ich das Blech auch direkt für 20 Minuten in den heißen Ofen schieben. Gespannt wie ein kleines Kind an Weihnachten saß ich nun vor dem Ofen und wartete auf den Moment in dem die kleinen Baiserkreise ihre charakteristischen Füße bekommen würden. Aber irgendwie wollten sie nicht ganz so wie ich. Nach 20 Minuten holte ich pfurztrockene und nicht mal annähernd aufgegangene ovale Kekse aus dem Ofen.

So viel zu meinem ersten Versuch.



Doch so schnell ließ ich mich nicht entmutigen. Nochmal schnell das Rezept durchlesen -  vielleicht hab ich ja irgendwas falsch gemacht. Und tatsächlich! Da steht ja, dass man die Ofentür beim Backen einen Spalt offen stehen lassen soll. Also das ganze Spiel nochmal von vorne, nur diesmal mit offener Ofentür. Jetzt musste es einfach klappen… Oder eben auch nicht. Die Macarons, oder eher die harten Scheiben, die mal welche werden wollten, landeten in einer Tupperschüssel (man weiß ja nie, wofür man die noch gebrauchen kann) und wurden mit Nichtbeachtung gestraft.




Frustriert fragte ich nun eine Freundin, die sich bereits erfolgreich an den kleinen Franzosen versucht hatte, was ich denn wohl falsch gemacht hatte. Ihr Tipp: Back mal bei Ober-Unterhitze und das auch nur für 14-15 Minuten. 
Das hörte sich auf jeden Fall nach einem guten Tipp an. Außerdem hatte ich noch auf einigen Seiten im Internet gelesen, dass man die Macarons nach dem Spritzen, aber vor dem Backen noch ca. eine halbe Stunde stehen lassen sollte. Und da ich im Kühlschrank noch genug Eier hatte, wurde auch direkt der dritte Baiser angerührt. Um das Ganze zu verkürzen: Die Macarons bekamen zwar diesmal ihre kleinen Füßchen doch platzten alle beim Backen an der Oberfläche auf. Von der Form mal ganz zu schweigen. Rund nenn ich was anderes.



Jetzt reichte es mir. Das konnte doch nicht sein, dass man überall im Internet diese kleinen bunten Dinger sah und nur ich an ihnen scheiterte.
Ich recherchierte also frustriert und vom Kampfgeist motiviert zugleich noch ein bisschen im Internet und stieß schlussendlich bei Dagi von "Home is where the Törtchen is" auf ein angeblich idiotensicheres Rezept für Schoko-Macarons. Und was soll ich sagen? Nachdem ich mir auch noch schnell eine Macaronbackmatte gekauft hatte, lief auf einmal alles wie von selbst. Nach 14 Minuten Backen bei Umluft holte ich wunderschöne Macarons aus dem Ofen.
Ich kann nun also sagen, dass es stimmt, was alle sagen. Macarons muss man sich verdienen.



Und nun kann ich euch endlich mein (bzw. Danis) Erfolgsrezept für Schoko-Macarons präsentieren.

Zuerst streicht ihr 100g gemahlene Mandeln mit 190g Puderzucker und 20g Backkakao durch ein feines Sieb, sodass sich keine groben Stücke mehr in den Mandeln befinden. Schlagt 90g Eiweiß (ungefähr drei Eier) mit einer Prise Salz steif und lasst 30g Zucker dazurieseln. Gebt nun nacheinander jeweils ein Drittel der Mandel-Puderzucker-Mischung zu dem Eischnee und verrührt alles mit einem Teigschaber. Der Baiser hat die richtige Konsistenz, wenn er glänzt und „lavaartig“ vom Teigschaber fließt. Er darf nicht zu fest und nicht zu flüssig sein. Mit ein bisschen Übung, bekommt ihr schnell die richtige Konsistenz raus. Füllt nun den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle und spritzt ca. 1,5 cm große Tupfen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder eine Macaronbackmatte. Die Macaronbackmatte hat praktische Vertiefungen, sodass die Macarons schön gleichmäßig rund werden und nicht verlaufen. Stellt das Backblech nun für ca. 30 Minuten zur Seite und lasst die Macarons etwas antrocknen. In der Zwischenzeit kann der Ofen schon mal auf 140°C Umluft vorgeheizt werden.

Wenn der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht hat und die Macarons etwas angetrocknet sind, schiebt ihr das Blech für 14 Minuten in den Ofen. Jeder Ofen ist etwas anders und es könnte sein, dass die Macarons bei euch nur 13 oder aber auch 15 Minuten brauchen. Bei mir sind 14 Minuten perfekt. Nach 14 Minuten holt ihr die Macarons wieder aus dem Ofen und lasst sie ersteinmal etwas auf dem Backblech abkühlen. Löst sie nach einigen Minuten vom Backpapier und füllt sie nun mit einer Ganache.

Für die Ganache bringt ihr 100g Sahne zum Kochen und löst 100g Zartbitterkuvertüre und 20g Butter darin auf. Wenn die Ganach abgekühlt und wieder etwas fester geworden ist, könnt ihr sie mit einer Spritztülle oder einem Teelöffel auf die Macarons geben.

Die gefüllten Macarons sollten noch am gleichen Tag gegessen werden, da sie durch die Füllung ohne Kühlung aufweichen.



Alle Zutaten nochmal auf einen Blick:

Macarons (ca. 60 Hälften)

90g Eiweiß (ungefähr 3 Eier)
1 Prise Salz
30g Zucker
100g gemahlene Mandeln
190g Puderzucker
20g Backkakao

Ganache
100g Zartbitterkuvertüre
100g Sahne
20g Butter

Ich hoffe, euch gefällt mein Beitrag zu Ninas Foodblogger-Charts.

Alles Liebe, Hannah



Danke, liebe Hannah! 
 

Kommentare:

  1. Hey Nina, danke für deine lieben Einführungsworte :)
    Und danke, dass ich dabei sein durfte!
    Liebe Grüße, Hannah

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  2. Hey!

    Es freut mich, dass euch mein Macarons-Rezept gefällt. :)

    Mein Name ist allerdings Dagi und nicht Dani. ;)

    Liebe Grüße aus München
    Dagi

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    Antworten
    1. Oh das war keine böse Absicht. Ich weiß eigentlich, dass du Dagi heißt, aber anscheinend wollte ich dich spontan umtaufen :D
      Ich änder das morgen direkt auf meinem Blog.
      Liebe Grüße, Hannah

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  3. Kein Problem, kann ja mal passieren. ;)

    Liebe Grüße
    Dagi

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