Dienstag, 16. Juli 2013

Foodblogger-Charts: Kleiner Kuriositätenladen mit "Nordisch by nature"



Herzlich Willkommen zur vorerst letzten Ausgabe der Foodblogger-Charts!

Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.



Nun ist es also so weit: 
Meine Gastbeitragsreihe endet hier. Zumindest fast - aber das erkläre ich Euch ein anderes Mal ;) 




Ich muss sagen, ich bin ein bisschen wehmütig, denn es hat mir unheimlich Spaß gemacht zu sehen, was Ihr aus den verschiedenen Musiktiteln gemacht habt, die tollen Rezepte zu lesen, die schönen Bilder zu sehen... Jeder meiner Gäste hat seinen Titel einfach super umgesetzt! 



Tausend Dank dafür - ich habe mich riesig gefreut, Euch bei mir zu Gast zu haben :) 






Meinen heutigen Gast werde ich den meisten von Euch eigentlich gar nicht vorstellen brauchen, denn wer kennt nicht den kleinen Laden um die Ecke, in dem es hausgemachte Pasta, leckeren Kuchen, kulinarische Geschenke und mehr in der Auslage zu bestaunen gibt? Der "Kleine Kuriositätenladen" wird seit November 2008 von Steph liebevoll geführt. Er ist nicht nur Top-Anlaufstelle für Schokoladen-Rezepte aller Art (der aufmerksame Leser konnte ein paar davon auch schon auf meinem Blog wiederfinden), sondern auch für Geschenke aus der Küche wie aromatisierte Salze oder verschiedene Sirupe, jedes Jahr in der Adventszeit für leckere Plätzchenrezepte, für Hausmannskost genauso wie internationale Rezepte rund um den Gobus, für Fleischiges und Gemüsiges und natürlich Fischgerichte. Oder einfach nur, um sich die wundervollen Fotos anzusehen. Außerdem erfährt man bei Steph, was man alles in der heimischen Küche selbst herstellen kann: Angefangen vom Hühnerfond und der gekörnten Gemüsebrühe über Gemüsechips bis hin zu Mascarpone und Vanille-Extrakt deluxe. Im Kuriositätenladen ist das Angebot dabei immer frisch, lecker, saisonal und zum in-den-Bildschirm-kriechen. Aber nicht nur wegen der Rezepte ist ein Besuch bei Steph immer lohnenswert – regelmäßig versorgt sie uns auch mit Infos rund um Neuzugänge in ihrem Kochbuchregal, Küchengeräte oder neue Anwendungen zur Rezept-Verwaltung.






Bei Steph war mir sofort klar, dass nur ein Lied in Frage kommt, denn der Titel beschreibt nicht nur viele ihrer Rezepte im Kuriositätenladen und ihren heutigen Gastbeitrag, sondern auch sie selbst: 







Als Nina mich vor einiger Zeit fragte, ob ich bei ihren Foodbloggercharts mitmachen möchte, hab ich sofort und ohne lange zu Überlegen zugesagt - versteht sich schließlich von selbst bei einer so tollen Veranstaltung mitzumachen. 

Gespannt war ich allerdings schon ein wenig, welches Lied sich Nina für mich überlegt hat, hab aber einmal kräftig ausgeatmet, als sie mir Nordisch by Nature zuwies. "Ein anderes hätte auch gar nicht gepasst" - Recht hat sie ;o)

Also, welches Rezept passt am besten zu diesem Lied? Welches ist Nordisch by Nature? Der erste Gedanke war: "Fischbrötchen!", aber das war dann doch zu wenig und dem Anlass nicht angemessen. Ein Brötchen aufschneiden und ein Blatt Salat, in paar Zwiebelringe und nen Matjes rauflegen ist soooo spektakulär ja nun auch nicht, da musste schon n büschen mehr her. 


... Nordisch, uh uh uhhh! Nordisch by nature! ...

Also auf jeden Fall Fisch und weil ich in Hamburg wohne, eine Hamburger Spezialität, Hamburger Aalsuppe vielleicht? Spässchen, ich will ja nicht, dass Ihr wegen mir fluchtartig Ninas Blog verlasst ;o)

Ich darf und möchte Euch heute also eine meiner absoluten Leibspeisen, die Luxusausgabe der Finkenwerder Scholle präsentieren, oder anders ausgedrückt, eine Finkenwerder/Büsumer Co-Produktion.  


Die klassische Finkenwerder Scholle besteht aus der kross gebratenen Scholle und einer Speckstippe, dazu gibt's meist Bratkartoffeln oder einen Speck-Kartoffelsalat. In der Büsumer Variante wird der Speck durch Krabben ersetzt - bietet sich ja auch an, wenn die Krabbenkutter direkt vor der Haustür liegen...
Da ich die Kombination von Speck und Krabben so gerne mag und dieser Gastbeitrag schließlich auch etwas besonderes werden sollte, hab ich die Finkenwerder Variante also kurzerhand mit ein paar frisch gepulten Krabben gepimpt - für mich ein absolutes Festessen, das es nur ganz selten bei uns gibt.




Zutaten für 4 Personen

4 Schollen, küchenfertig zubereitet

Salz und Pfeffer

Mehl 

Butterschmalz
Krabben-Speckstippe
1 Zwiebel, fein gewürfelt
200 g durchwachsener Speck im Stück (mit Schwarte) 
100 g frisches Nordseekrabbenfleisch (Granat)
2 EL glatte Petersilie, fein gehackt 

Außerdem
kleine, neue Kartoffeln 
Butterschmalz
Salz und Pfeffer



Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und Salzwasser gar kochen. Das Wasser abgießen und die Kartoffeln auf der ausgeschalteten Herdplatte gründlich ausdampfen lassen. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln bei mittlerer Hitze von allen Seiten goldbraun braten. 

In der Zwischenzeit die Schollen unter fließendem Wasser gründlich abspülen und mit Küchenpapier trockentupfen. Für die Speckstippe die Schwarte des Specks abschneiden und beiseite legen. Die Zwiebeln in feine Würfel und den Speck in feine Streifen schneiden und beides bei mittlerer Hitze in einer Pfanne goldbraun braten. Beiseite stellen. 


In einer zweiten Pfanne die Speckschwarte bei mittlerer Hitze langsam auslassen. Die Schollen mit Salz und Pfeffer würzen und beidseitig in Mehl wenden. Überschüssiges Mehl abklopfen und die Schollen im heißen Speckfett mit der hellen Seite nach unten bei mittlerer Hitze goldbraun braten, evtl. noch etwas Butteschmalz dazugeben. 


Je nach Größe der Scholle, nach 4-5 Minuten wenden und nochmals auf der dunklen Seite ca. 3-4 Minuten braten.


Die Pfanne mit dem Speck wieder erwärmen und direkt vor dem Servieren die Krabben und die Petersilie dazugeben. Die Krabben sollen nur erwärmt werden, aber nicht durchgaren, da sie sonst trocken werden.  


Die goldbraun gebratenen Schollen mit der weißen Seite nach oben auf Tellern anrichten, etwas von der Speckstippe darauf geben und die gebratenen Kartoffeln dazu reichen.





Danke, liebe Steph!

1 Kommentar:

  1. Deine Einleitungen zu den Blogs sind immer so allerfreundlichst. Schade, dass nun die Jukebox nicht weiter gefüllt wird... Hmmm, muß man halt immer wieder die alten drücken. Es war eine super Event-Idee von dir, liebe Nina!

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