Sonntag, 8. Dezember 2013

Vanille-Milchreis mit Glühwein-Äpfelchen + die Foodist-Hellofresh-Weihnachtsbox


Nach der Fremdbloggerei und dem Adventskalender gibt es heute endlich wieder ein Rezept hier im Blog - eines fürs Herz und die Seele :) 

Das Rezept reicht für vier Portionen. 

Eine Vanilleschote längs aufschlitzen und mit der Rückseite der Messerschneide das Mark herauskratzen. Das Vanillemark, die ausgekratzte Schote, 100 g Milchreis, 30 g Zucker, eine Prise Salz und 500 ml Milch in einen Topf geben. Aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und den Reis leicht köchelnd in ca. 25 Minuten weich garen. Dabei immer wieder umrühren - zum Schluss hin, wenn der Milchreis fester wird, muss auch häufiger gerührt werden. 


Währenddessen zwei Äpfel (insgesamt 350 g) schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel in Würfelchen schneiden. Zusammen mit 100 ml Glühwein und dem Saft einer Orange in einen Topf geben. Aufkochen, die Hitze reduzieren und die Äpfel auf mittlerer Stufe in zehn Minuten weich garen. 15 g Maisstärke mit 3 EL kaltem Glühwein in einer Tasse glattrühren. Die Äpfel vom Herd nehmen, die Stärke mit dem Schneebesen einrühren, unter Rühren alles nochmals aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit andickt und dann von der Platte ziehen. 

Nun sollte auch der Milchreis fertig sind. Die Vanilleschote herausfischen und den Milchreis auf vier Dessertgläser verteilen. Die Glühwein-Äpfel darauf geben und den Milchreis möglichst noch warm servieren. 


Wer den Milchreis kalt essen möchte, sollte die Milchmenge auf 550 oder 600 ml erhöhen - für einen warmen Milchreis finde ich die 500 ml super und der Milchreis ist schön cremig. Während des Abkühlens zieht der Milchreis aber noch an und wird mit dieser Milchmenge relativ fest. 


Wie im Post-Titel schon angekündigt, möchte ich Euch heute aber nicht nur den leckeren Milchreis präsentieren, sondern auch die aktuelle Foodist-Hellofresh-Weihnachtsbox, die mir zum Testen kostenlos von Foodist zur Verfügung gestellt wurde - Danke dafür :)


Die Box enthält

- ein Gläschen Preiselbeer-Confit (106 ml)
- eine Packung Popcorn mit Caramell, Brandy, Trockenfrüchten und Mandeln (80 g)
- eine gestoßene Pfeffermischung (70 g)
- Schokoriegel mit weiße Nougat und ganzen Haselnüssen (zwei Stück)
- eine Dose mit verschiedenen Keksen (150 g)
- eine Flasche Glühwein (0,75 l)
- ein Döschen Cashewkerne mit Mangostücken und Gewürzen (50 g)
- eine Küchenschürze von Hellofresh
- ein Holpfannenwender von Hellofresh
- eine Gutscheinkarte und drei Rezeptkärtchen von Hellofresh

und kostet regulär 59,00 EUR.

Mir sind zwei Dinge sofort aufgefallen, als ich die Box geöffnet habe: 

Zum einen stammt die Mehrzahl der Produkte dieser Box aus deutschen Landen :) Ich hatte ja bereits im Oktober eine Box von Foodist getestet und damals bemängelt dass nur eines der Produkte nicht durch ganz Europa reisen musste, um in der Foodist-Box zu landen ;) Dieses Mal stammen von sieben essbaren Produkten fünf aus Deutschland - super! Man sieht: Auch hierzulande gibt es kleine Manufakturen, die tolle Produkte herstellen :)

Der andere Punkt ist leider nicht so erfreulich: Als mir die Box zum Testen angeboten wurde und ich das Bild des Inhalts sah, fiel mein Blick als allererstes auf den Holz-Pfannenwender mit dem eingesägten Herz, der auf dem Werbebild der Box abgebildet ist. Noch ohne eines der anderen Produkte gesehen zu haben, wusste ich, dass ich diese Box natürlich gerne testen möchte, denn ich habe mich gleich in diesen Herz-Pfannenwender verliebt. Dann kam die große Enttäuschung: In meiner Box lag ein anderer Pfannenwender. Grundsätzlich sieht er genauso aus, nur mit geschlossener Fläche, also ohne herausgesägtem Herz. Nennt mich kleinlich, aber ich hatte mich auf dieses "Loch im Löffel" so gefreut :/ Wirklich schlimm ist es natürlich nicht, denn ich habe die Box kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Hätte ich sie regulär gekauft, hätte ich mich aber schon geärgert... 



Nun aber zu den wirklich wichtigen  Dingen der Box: Der essbare Inhalt: 

Das Preiselbeer-Confit habe ich noch nicht probiert, werde es aber spätestens zum nächsten Ofen-Camembert testen. Die Zutatenliste liest sich jedenfalls gut: Keine Aromen, Zusatzstoffe etc. Ich bin gespannt. Das Confit wird von der Firma "ANNIs - Made by Mums" in Ahrensburg und in Handarbeit hergestellt. 

Das Popcorn ist ebenfalls noch zu - ich kann ja nicht alles auf Einmal aufreißen ;) - aber für spannende Popcornsorten (diese hier soll nach Karamell, in Brandy eingelegte Früchte und Mandeln schmecken) bin ich eigentlich immer zu haben und freue mich daher schon aufs Testen. Das Popcorn stammt aus England. 

Die Pfeffermischung besteht aus neun verschiedenen Pfeffersorten, ist bereits grob gestoßen und mit 70 g auch eine "anständige" Menge ;) Probiert habe ich ihn bisher nicht, muss aber sagen, dass ich auch nicht so der Pfeffer-Kenner bin. Ich werde ihn testen, sobald meine aktuelle Pfeffermischung in der Mühle zu Ende geht. Die Pfeffermischung stammt aus dem Hause "Ankerkraut" - wie der Name schon vermuten lässt aus Hamburg - und der Pfeffer wurde in Handarbeit geschält sortiert und gestoßen. 

Von den restlichen Produkten kann ich Euch nun auch geschmacklich berichten: 

Die Schokoriegel bestehen aus weißem Nougat, Karamell, Haselnüssen und Schokolade. Weißes Nougat mag ich eigentlich nicht. Dachte ich zumindest, denn diese Schokoriegel finde ich wirklich lecker :) Es handelt sich um das zweite Produkt in dieser Box aus England und wird laut Beschreibung ebenfalls in Handarbeit hergestellt. 

Die Kekse finde ich super! Es ist eine gemischte Dose aus dem Haus "knusperreich". Dort werden Kekse nur "auf Abruf" gebacken und daher nicht gelagert, sondern immer ofenfrisch verschickt. In der Dose sind sechs verschiedene Cookies in Bio-Qualität. Zwei davon (Espresso und Schoko) habe ich bisher probiert und für gut befunden. 

Den Glühwein habe ich für obiges Rezept verwendet. Die meisten typischen "Weihnachtsmarkt-Glühweine" mag ich überhaupt nicht. Erst diese Woche habe ich Glühwein selbst gemacht und festgestellt, wie lecker er eigentlich schmecken kann :) Und nun kam diese Flasche hier an - und dieser Glühwein schmeckt mir! Sowohl der Wein als auch die verwendeten Gewürze sind Bio, der Glühwein stammt von zwei jungen Winzern aus Heilbronn. 

Die Cashew-Kerne haben "den Schlag nicht gehört" ;) Heißt also: Sie waren unheimlich lecker! Die Mischung trägt den Namen "Mango Jango" und schmeckt nach Cashew, Vanille, Honig und Mandeln. Ich weiß nicht, ob es sich dabei um eine neue oder Sonderedition handelt, aber im Onlineshop des Herstellers "Bite Box" aus Hamburg kann man sie leider nicht bestellen. Jedenfalls waren sie für mich das Highlight der Box :) 



Neben diesem essbaren Inhalt waren einige Produkte der Firma Hellofresh in der Box: 

Zum Pfannenwender habe ich mich ja oben schon geäußert. 

Die Schürze gefällt mir sehr gut - ich mag den robusten Stoff gerne. Und da ich ansonsten nur eine handgenähte DaWanda-Schürze habe, die ich aber nur zu besonderen Anlässen trage, und eine ganz günstige aus sehr dünnem Stoff, kann ich die Hellofresh-Schürze gut gebrauchen :) 

Bei der Hellofresh-Geschenkkarte handelt es sich meiner Meinung nach um den eigentlichen "Knackpunkt" bei der Box. Die Box kostet regulär 59,00 EUR und ich denke, diese Ausgabe lohnt sich nur, wenn man auch den Hellofresh-Gutschein über 20,00 EUR einlösen möchte. Darüber sollte man sich also vorher Gedanken machen. Das Prinzip von Hellofresh ist Folgendes: Man erhält in einer Box mehrere Rezeptkarten und alle Zutaten, die man zur Zubereitung dieser Rezepte benötigt (ausgenommen Grundzutaten wie Salz, Pfeffer, Öl...). Man hat hierbei die Wahl zwischen drei oder fünf Gerichten für zwei oder vier Personen. Es gibt Boxen mit und ohne Fleisch. Das Grundprinzip gefällt mir eigentlich, allerdings muss man mindestens zwei Boxen abnehmen, wobei eine Box mit drei Rezepten und für zwei Personen (also die "Mindestbox" 24,00 EUR kostet. Die Sache hat also zwei Haken: Man muss mindestens noch 28,00 EUR auf den Gutschein drauflegen. Vor allem aber: Die Karte ist laut Angaben auf der Rückseite nur für Neukunden gültig. Wer also bereits Kunde bei Hellofresh ist, kann den Gutschein überhaupt nicht nutzen. 




Mein Fazit zur Box also: Die Produkte finde ich ausnahmslos toll! Rummäkeln möchte ich allerdings an meinem fehlenden Herz-Loch im Pfannenwender ;) und an der Gutscheinkarte von Hellofresh. Ich denke, die Box dürfte aber für jeden interessant sein, der gerne Leckeres und Handgemachtes genießt, die Hellofresh-Gutscheinkarte einlösen möchte und noch kein Kunde bei Hellofresh ist. 


Wie ich nun schon erwähnt habe, kostet die Box regulär 59,00 EUR. Wer bei der Bestellung folgenden Gutschein-Code eingibt, bekommt aber einen Nachlass von 15,00 EUR: nina2013

Und wo lässt sich die Box bestellen? Hier bei foodist

Es handelt sich dabei um einen so genannten Partnerlink, ich bekomme also für jede über diesen Link bestellte Box eine Provision gutgeschrieben. Wer dies nicht möchte, aber die Box dennoch bestellen will, geht über den normalen Link: foodist.de.






Kommentare:

  1. Der Milchreis in den Gläsern sieht wirklich super aus! Schöne Weihnachtszeit und liebe Grüße aus Frankfurt. Nico von Lofthouse

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    1. Hallo Nico,

      Dankeschön :)

      Dir auch eine schöne Adventszeit.

      Liebe Grüße

      Nina

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  2. Wow zum einem zum Milchreis und zum anderen zu der Box, die würde mir auch supi gefallen, aber der Preis schreckt mich doch schon ziemlich ab^^

    Ich liebe Milchreis mit Apfelmus, aber deiner sieht 1000 Mal besser aus

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    1. Danke - der Milchreis war auch echt lecker *mjammjam* Normalerweise gibt es hier auch nur Apfelmus, Zimt und Zucker dazu - ohne Rücksicht auf Optik, aber normalerweise fotografiere ich ja meinen Milchreis auch nicht ;)

      Ich finde den Preis angemessen, wenn man die Hellofresh-Karte einlösen wird. Irgendwo habe ich gelesen - allerdings nicht nachgerechnet - dass die Produkte wohl einen Wert von über 70,00 EUR haben - das würde meine Einschätzung ja bestätigen. Die Produkte sind jedenfalls toll :)

      Liebe Grüße

      Nina

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  3. Für Milchreis gehe ich meilenweit.....yummy.

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