Donnerstag, 31. Januar 2013

Mandel-Cupcakes mit Schoko-Knusper-Frosting


Knusper knusper Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen? 

Am Häuschen wird heute nicht geknuspert, dafür aber an diesen Cupcakes :) Das Geknusper im Frosting kommt von Mandelstückchen und zerkleinerten Choco Crossies. 

Die hübschen Förmchen der kleineren Cupcakes habe ich - zusammen mit dem tollen Buch Wünsch dir was: Geschenke aus der Weihnachtsküche* - bei Charlotte gewonnen. Liebe Charlotte, vielen Dank nochmal dafür - die Förmchen sind toll und behalten auch nach dem Backen noch super ihre Farbe :) 

Da die Förmchen relativ klein sind, habe ich sie mit größeren Förmchen gemischt. Das Rezept ergibt ca. 18 Cupcakes in den kleinen Förmchen (die aber dennoch größer sind als Mini-Cupcakes) oder ca. 13 Cupcakes in den größeren Förmchen.


Für die Mandel-Cupcakes 65 g weiche Butter mit 125 g Zucker sehr schaumig rühren. 2 Eier (Zimmertemperatur) trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren - jeweils etwa eine Minute rühren. Die Eiweiße steif schlagen und Beiseite stellen. 

In einer Schüssel 190 g Mehl mit 125 g gemahlenen Mandeln und 1/2 Päckchen Backpulver mischen. Die Mehlmischung abwechselnd mit 120 ml Milch (Zimmertemperatur) unter den Teig rühren. Zuletzt den Eischnee unterheben. 

Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen (am Besten vorher in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze nacheinander (immer nur ein Blech) backen. Die Cupcakes in den kleinen Förmchen habe ich ca. 20 Minuten gebacken, die in den großen Förmchen etwa fünf Minuten länger. 

Die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. 


Für das Frosting wird eine Doppelpackung (2 x 90 g) Choco Crossies gebraucht. Pro Cupcake ein Choco Crossie Beiseite legen für die Dekoration. Die restlichen Choco Crossies entweder mit einem scharfen Messer hacken oder in einem Gefrierbeutel mit dem Fleischklopfer ordentlich bearbeiten ;) 

Außerdem kommen in das Frosting 50 g gehackte Mandeln und man benötigt weitere gehackte Mandeln für die Dekoration (wieviel genau, habe ich leider nicht abgewogen). Die Mandeln kann man entweder fertig gehackt kaufen oder selbst hacken. Für letzteres: Die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, kurz einweichen lassen, in ein Sieb abschütten und mit kaltem Wasser abschrecken. Dann die Mandeln aus dem Häutchen drücken und gründlich abtrocknen. Die Mandeln nun in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie leicht Farbe bekommen, auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Mit einem scharfen Messer hacken. 

Nun wird das Frosting angerührt: Dafür 110 g weiche Butter mit 100 g Puderzucker, 25 g Kakao und 4 EL Milch (Zimmertemperatur) cremig aufschlagen. 225 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) zugeben und nur solange unterrühren, wie unbedingt nötig. Bei zu langem Rühren gerinnt der Frischkäse und übrig bleibt eine flüssige Masse, die sich nicht mehr aufstreichen/-spritzen lässt ;)

Zuletzt mit einem Löffel oder Teigschaber die gehackten Choco Crossies und die gehackten Mandeln unterheben. 

Durch die Stückchen lässt sich das Frosting nicht aufspritzen, da diese die Tülle verstopfen würden. Das Frosting wird daher mit einem Messer oder einer kleinen Spachtel auf die Cupcakes aufgestrichen. 

Dekoriert habe ich mit jeweils einem Choco Crossie und einigen gehackten Mandeln. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
65 g weiche Butter
125 g Zucker
2 Eier
190 g Mehl
125 g gemahlene Mandeln 
1/2 Päckchen Backpulver
120 ml Milch

Für das Frosting und die Deko:
180 g Choco Crossies
50 g gehackte Mandeln (+ x für die Deko)
110 g weiche Butter
100 g Puderzucker
25 g Kakao
4 EL Milch
225 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) 

Sonntag, 27. Januar 2013

Pasta mit Möhren, Erdnüssen und Preiselbeeren


Diese Pastasauce verdanke ich einem gähnend leeren Kühlschrank - und war hinterher selbst ein klein wenig überrascht, wie lecker sie geschmeckt hat :) Das ist natürlich Grund genug, das Rezept mit Euch zu teilen. 


Die Sauce reicht für 6 bis 8 Portionen. Eine Pastamenge habe ich bewusst nicht mit angegeben, da ich mich dabei grundsätzlich verschätze ;) Laut Infos im Netz rechnet man wohl etwa 125 g Nudeln (im Rohzustand) pro Person. Wieviel man nun tatsächlich braucht hängt aber natürlich auch davon ab, ob Ihr gute oder schlechter Esser am Tisch sitzen habt ;) 


Für die Sauce werden 200 g (geschält gewogen) Möhren in Scheiben geschnitten und in kochendem Wasser weich gegart. Die Möhren abschütten, das Kochwasser dabei auffangen. Die Möhren zusammen mit 400 ml des Kochwassers zurück in den Topf geben und fein pürieren. Die pürieren Möhrchen nochmals aufkochen und 4 großzügige EL Erdnussbutter mit Stückchen darin unter Rühren schmelzen. Den Saft einer Limette sowie 5 TL Preiselbeeren aus dem Glas unterrühren. Die Sauce mit Salz, Cayennepfeffer und Garam Masala abschmecken. 



Währenddessen die Pasta nach Packungsanleitung kochen, abschütten und mit der Sauce servieren. Für die Optik habe ich jeweils ein paar gehackte Erdnüsse, einen klecks Preiselbeeren und einen kleinen Schnitz Limette auf die Sauce gegeben. 




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:


200 g Möhren (geschält gewogen)
400 ml des Kochwassers
1 Limette
4 großzügige EL Erdnussbutter mit Stückchen
5 TL Preiselbeeren aus dem Glas
Salz
Cayennepfeffer
Garam Masala


Sonntag, 20. Januar 2013

Apfel-Zimt-Muffins


Heute mal wieder ein Rezept, das schon seit Wochen seine Runden in meiner Warteschleife dreht ;) Mein Mann hatte mir im Herbst ein Körbchen mit Äpfeln mitgebracht, die er von dem Baum eines Freundes abmachen durfte - da unsere eigenen Apfelbäume letztes Jahr nur sehr dürftig getragen haben, hatte ich mich darüber natürlich sehr gefreut :) Aus den meisten Äpfeln hatte ich Marmelade und Gelee gekocht, vier Stück davon sind aber in diese Muffins gewandert.

Das Rezept stammt aus dem kleinen Büchlein Cupcakes & Muffins* und sollte eigentlich 12 Stück ergeben (bei mir sind es allerdings 16 geworden).


2 kleine Äpfel (bei mir ca. 220 g zusammen) schälen, vierteln, das Kerngehäuse herausschneiden und in kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben und gründlich mit 2 EL Zucker und 1 TL Zimt vermischen.

Dann geht alles ganz fix: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren :) Das wären: 280 g Mehl, 150 g Zucker, 1 1/2 TL Natron, 1 Prise Salz, 100 g weiche Butter, 1 Ei, 250 ml Buttermilch und 1 1/2 TL Vanillezucker mit echter Vanille. Zuletzt nur noch die Äpfel hinzufügen und unterheben.


Den Teig bis zur Höhe von 3/4 in Papierförmchen füllen (diese am Besten in ein Muffinbackblech stellen). 25 g Zucker mit 1 TL Zimt vermischen und auf den ungebackenen Muffins verteilen.  Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen, herausnehmen, noch ca. fünf Minuten im Muffinbackblech ruhen lassen, herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
2 kleine Äpfel (zusammen ca. 220 g)
175 g + 2 EL Zucker
2 TL Zimt
280 g Mehl
1 1/2 TL Natron
1 Prise Salz
100 g weiche Butter
1 Ei
250 ml Buttermilch
1 1/2 TL Vanillezucker mit echter Vanille

Donnerstag, 17. Januar 2013

Zimt-Cupcakes mit Marzipan-Mascarpone-Forsting (die Birne ist irgendwo unterwegs verloren gegangen...)


Vor einigen Wochen gab es innerhalb kurzer Zeit zum zweiten Mal Nachwuchs in unserem Freundeskreis :) Und auch dieses Mal wollte ich den stolzen Eltern - und der großen Schwester - etwas Süßes mitbringen. Aber selbst wenn ich reinen Zucker verpackt hätte, wäre das Geschenk nicht im geringsten so süß gewesen wie dieses Baby :) An dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch! 


Eigentlich sollte auf die Zimt-Cupcakes ein Birnen-Marzipan-Frosting. Der Geschmack der Birne ist allerdings ziemlich untergegangen. Dadurch, dass das Birnen-Püree ziemlich flüssig war, konnte ich nicht so viel davon in die Mascarpone rühren wie ich gerne gewollt hätte :( Aber die Kombination aus Zimt, Marzipan und Mascarpone war trotzdem sehr lecker. Und es wäre wahrscheinlich niemandem aufgefallen, dass der Birnengeschmack fehlt, wenn ich es nicht gesagt hätte ;) 

Auf die Idee, Marzipan im Birnenpürre zu schmelzen, bin ich gekommen, als ich die Füllung für die Hefe-Quitten-Schnecken gemacht habe. Das Quitten-Marzipan-Püree ist wirklich schön fest geworden und ich hatte gleich ein Frosting in Kombination mit Mascarpone daraus im Kopf. Mir war zwar klar, dass das Birnen-Püree flüssiger sein würde als das Quitten-Püree und ich habe deshalb extra den Marzipananteil etwas erhöht, aber dass es so viel flüssiger wird, damit habe ich nicht gerechnet. Wie gesagt, konnte ich daher nicht so viel Püree in die Mascarpone geben. Nächstes Jahr, wenn wir wieder frische Quitten haben, werde ich das Frosting sicherlich nochmal damit probieren. Für ein reines Marzipan-Mascarpone-Frosting - nachdem man die Birne ohnehin nicht rausgeschmeckt hat - könnte man die Marzipanwürfel auch zusammen mit etwas Sahne im Wasserbad schmelzen und zur Mascarpone geben. Ich möchte Euch trotzdem das Rezept mit Birne aufschreiben. 


Vorher noch ein paar Worte zur Deko:

Die Idee für die Deko habe ich hier entdeckt. Ich habe aus eingefärbtem Fondant Herzen ausgestochen und darauf mit Lebensmittelfarbpaste gestempelt. Natürlich sollten die Stempel hierfür neu (also noch nicht mit normaler Stempelfarbe benutzt) und gründlich gereinigt sein. 


Das Frosting, das ich auf diese Cupcakes gemacht habe, ist allerdings NICHT fondanttauglich! Leider hatte ich keine Zeit mehr, um noch kleine Schokoladenplatten unter die Herzen zu machen und habe den Fondant direkt auf das Frosting gelegt. Bei meinen bisherigen Cupcakes war das kein großes Problem: Auch wenn das Frosting eigentlich nicht für Fondant geeignet war, haben die Deko-Teile doch zumindest die zwei, drei Stunden Kuchenbuffet gut überlebt. Bei diesem Frosting war das leider anders... Der Fondant hat schon nach etwa einer halben Stunde begonnen zu zerlaufen :( Das war natürlich gerade bei diesen Cupcakes, die ich ja verschenkt habe, sehr ungünstig. Aber die Mama des Neuankömmlings hat es nicht so eng gesehen - die Herzen waren ja nicht komplett zerlaufen und geschmeckt haben die Cupcakes trotzdem ;) 


Und nun endlich zum Rezept, das 12 bis 14 Cupcakes ergibt:

Für die Zimt-Cupcakes 80 g weiche Butter mit 80 g Zucker sehr schaumig schlagen. 1 1/2 gehäufte TL Zimtpulver unterrühren. 2 Eier einzeln zugeben für jeweils ca. 60 Sekunden unterrühren. 240 g Mehl mit einem Päckchen Backpulver mischen und abwechselnd mit 200 ml Milch unterrühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. 

Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen (am besten vorher in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Für das Frosting 260 g feste Birnen (das sind etwa 1 1/2 kleinere Birnen) schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und sofort in einen mit Zitronenwasser gefüllten Topf legen, damit die Birnen nicht braun werden. 

Den Topf auf den Herd stellen und aufkochen. Die Birnen weich kochen, abschütten und sofort pürieren. In dem noch heißen Püree unter Rühren 60 g fein gewürfelte Marzipanrohmasse schmelzen. 15 g Puderzucker unterrühren. Die Birnen-Marzipan-Masse im Kühlschrank richtig ab- und durchkühlen lassen. 

Sobald die Masse kalt ist, 325 g Mascarpone in eine Schüssel geben, das Birnen-Marzipan-Püree dazu und beides nur so lange verrühren, wie unbedingt nötig, da bei zu langem Rühren der Mascarpone gerinnt. 

Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes aufspritzen.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
80 g weiche Butter
80 g Zucker
1 1/2 gehäufte TL Zimtpulver
2 Eier (Zimmertemperatur)
240 g Mehl
1 Päckckchen Backpulver
200 ml Milch (Zimmertemperatur)

Für das Frosting:
260 g feste Birnen
60 g Marzipanrohmasse
15 g Puderzucker
325 g Mascarpone

Sonntag, 13. Januar 2013

Schoko-Käsekuchen-Muffins


Ich hatte es ja an anderer Stelle schon einmal erwähnt: Wer nach Schokoladen-Rezepten sucht, sollte sich im Kuriositätenladen umsehen. Ich hatte eigentlich allgemein in meinem Google Reader nach einem Rezept für Muffins gesucht, bin aber trotzdem wieder bei Steph gelandet, dieses Mal bei ihrem Rezept für diese Schoko-Käsekuchen-Muffins :)

Das Rezept ergibt 12 Stück. 


100 g Zartbitterschokolade (70 % Kakaoanteil) grob hacken und mit 30 g Butter unter Rühren im Wasserbad schmelzen. Zur Seite stellen. 

In einer Schüssel 200 g Mehl, 100 g Zucker, 2 EL Kakao, das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote, 1 TL Backpulver und 1/4 TL Natron gründlich vermischen. Die flüssige Schokolade sowie 50 g Schokotropfen untermengen. 

2 Eier und 200 ml Milch verquirlen.  

Für die Frischkäse-Creme 250 g Frischkäse mit 1 Ei, 30 g Zucker, 20 g Maisstärke, der abgeriebenen Schale von 1/2 Bio-Zitrone und dem ausgekratzten Mark von einer Vanilleschote glattrühren. 

Nun den Teig fertig stellen: Die Mehl-Kakao-Mischung zur Eier-Milch-Mischung geben und nur so lange verrühren, wie unbedingt nötig. 

Den Schokoladenteig auf 12 Muffinförmchen (am Besten vorher in ein Muffinbackblech gestellt) verteilen. Die Frischkäse-Creme gleichmäßig darauf geben und die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. 



Vielen Dank, liebe Steph, für das leckere Rezept :)


Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Schoko-Muffins:
100 g Zartbitterschokolade (70 % Kakaoanteil)
30 g Butter
200 g Mehl
100 g Zucker
2 EL Kakaopulver
1 Vanilleschote
1 TL Backpulver
1/4 TL Natron
2 Eier
200 ml Milch

Für die Frischkäse-Creme:
250 g Frischkäse
1 Ei
30 g Zucker
20 g Maisstärke
Schale von 1/2 Bio-Zitrone
1 Vanilleschote

Donnerstag, 10. Januar 2013

Schokoladen-Cupcakes mit Erdnussbutter-Frischkäse-Frosting und Storck-Riesen-Ganache


Diese Cupcakes sind für alle, die während der Weihnachtsfeiertage noch nicht genug Kalorien zu sich genommen haben und/oder sich vehement gegen die guten Vorsätze zum neuen Jahr zur Wehr setzen ;) Bei uns gab es diese Cupcakes eigentlich schon Mitte Dezember zum Geburtstag meines Patenkindes, Ihr musstet wegen der Weihnachtsfeiertage nun aber etwas länger auf das Rezept warten. Das Warten lohnt sich allerdings - die Cupcakes sind sehr lecker!


Nachdem die Eulen-Cupcakes so lecker waren, habe ich hier das gleiche Rezept verwendet - allerdings umgerechnet auf ca. 26 Cupcakes. 

Auf die Schokoladen-Cupcakes habe ich zwei verschiedene Frostings aufgespritzt - ein Erdnussbutter-Frischkäsefrosting und eine Storck-Riesen-Ganache, also eine Schoko-Karamell-Sahne. 


Die Storck-Riesen-Ganache muss schon am Vorabend vorbereitet werden, da sie über Nacht im Kühlschrank komplett durchkühlen muss. Wenn die Sahne-Mischung nicht genug gekühlt wurde, lässt sie sich später nicht steif schlagen. 

Für die Ganache werden 17 Storck Riesen - das sind ca. 150 g - klein geschnitten und in einem Topf in 250 ml Sahne bei mittlerer Hitze geschmolzen. Dabei bitte ständig Rühren, insbesondere das Karamell ständig mit dem Rührlöffel vom Topfboden lösen, wenn es anfängt zu schmelzen. Die Sahne-Riesen-Mischung über Nacht in den Kühlschrank stellen. 


Für die Schokoladen-Cupcakes 200 g Mehl, 150 g Kakaopulver, 1 TL Backpulver, nicht ganz 1/2 TL Natron und nicht ganz 1/2 TL Salz in einer Schüssel mischen. 

In einer weiteren Schüssel 200 g weiche Butter mit 280 g Zucker und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote sehr schaumig schlagen. 4 Eier (Zimmertemperatur) einzeln für jeweils ca. eine Minute unterrühren. 

Die Mehlmischung im Wechsel mit 360 ml Milch (Zimmertemperatur) unterrühren. 

Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen (am Besten vorher in Muffinbackbleche gestellt) füllen und im vorgeheizten Backofen (immer nur ein Blech!) bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Damit das Backtriebmittel sich noch etwas zurückhält, sollten die Cupcakes, die nicht bei der ersten Fuhre in den Ofen passen, im Kühlschrank oder einem kühlen Raum zwischengelagert werden. Möglicherweise verlängert sich dann hierdurch die Backzeit ein klein wenig. 

Die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. 


Für das Erdnussbutter-Forsting 250 g cremige Erdnussbutter mit 40 g Puderzucker, 1/2 TL Salz, dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote und 3 EL Milch mit dem Handrührgerät glattrühren. 175 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) hinzugeben und nur so lange wie nötig unterrühren. Die Erdnussbutter sollte weich sein, also Zimmertemperatur haben. Auch den Frischkäse sollte man schon ca. 1/2 bis eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen, damit das Frosting geschmeidiger wird und sich besser aufspritzen lässt. 

Für die Storck-Riesen-Ganache die Sahne-Riesen-Mischung zusammen mit zwei Päckchen Sahnesteif mit dem Handrührgerät steif schlagen. 

Die Frostings jeweils auf ein Stück Frischhaltefolie geben und zu einer Rolle einwickeln. Die beiden Rollen in einen Spritzbeutel geben. Wie es genau funktioniert habe ich - auch mit Fotos - hier erklärt. Je nachdem, welche Größe an Spritzbeutel Ihr verwendet, solltet Ihr pro Frosting zwei Rollen machen - damit sie nicht zu lang für den Spritzbeutel sind - und diese nacheinander aufspritzen. 

Die Frostings zusammen auf die Cupcakes aufspritzen. 

Dekoriert habe ich die Cupcakes mit "Rolo Sticks". 

Wer möchte kann natürlich auch nur eine Sorte Frosting auf die Cupcakes machen. Dann einfach die doppelte Menge zubereiten. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes: 
200 g Mehl
150 g Kakaopulver
1 TL Backpulver
nicht ganz 1/2 TL Natron 
nicht ganz 1/2 TL Salz
200 g weiche Butter
280 g Zucker
1 Vanilleschote
4 Eier 
360 ml Milch

Für die Storck-Riesen-Ganache:
ca. 150 g Storck Riesen (17 Stück)
250 ml Sahne
2 Päckchen Sahnefest

Für das Erdnussbutter-Frosting:
250 g cremige Erdnussbutter
40 g Puderzucker
1/2 TL Salz
1 Vanilleschote
3 EL Milch
175 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia)



Sonntag, 6. Januar 2013

Vanilleparfait mit Brombeeressig-Reduktion


Nach der Hauptspeise kommt nun das Dessert unseres Weihnachtsessens - das ebenfalls nicht so war wie geplant ;) Wer es nicht wusste, hätte es aber wahrscheinlich nicht bemerkt ;) 

Jedenfalls weiß ich jetzt: Bevor ich das nächste Mal mit Essig und Eis experimentiere, sollte ich mich über den Gefrierpunkt von Essig informieren - das Gefrierfach im Kühlschrank reicht jedenfalls nicht aus, um den Essig gefrieren zu lassen ;) 

Zum Dessert gab es Vanille-Créme-fraîche-Parfait, das eigentlich mit einer gezuckerten Brombeeressig-Reduktion gestrudelt werden sollte. Dabei gab es gleich zwei Probleme: Zum einen habe ich das Parfait wohl nicht lange genug vorfrieren lassen, so dass die Essigreduktion an den Boden der Form abgesunken ist. In Kombination mit dem zweiten Problem - dass die Reduktion nicht gefroren ist, sondern flüssig blieb - war das jedoch insoweit wieder in Ordnung, als die Reduktion dann einfach wie eine Sauce über die Parfait-Scheiben geflossen ist ;) Eigentlich hätte ich mir das Strudeln also sparen und die Reduktion einfach über das fertige Parfait geben können ;) Naja - man lernt ja nie aus ;)

Wer ein Parfait in dieser Art auch ausprobieren möchte, kann sich ja zumindest meine Fehler sparen - oder beides eben getrennt zubereiten und servieren ;) Daher trotz Pannen hier das Rezept: 


Das Rezept reicht für eine Kastenform á ca. 14 Scheiben Parfait. 

Für die Essigreduktion 300 ml Brombeeressig zusammen mit 60 g braunem Zucker in einen kleinen Topf geben, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze auf etwa die Hälfte einreduzieren lassen. Vollständig abkühlen lassen. 

Für das Parfait 6 Eigelb mit 100 g Zucker und dem ausgekratzten Mark von 2 Vanilleschoten in einer Metallschüssel zu einer sehr hellen Schaummasse aufschlagen. 

In einem kleinen Topf 200 ml Milch zum kochen bringen. 

Die Metallschüssel auf ein kochendes Wasserbad setzen und unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät die Milch langsam einfließen lassen. 

Die Masse weiterhin ständig mit dem Handrührgerät rühren, bis sie spürbar eindickt. Das kann eine gefühlte Ewigkeit dauern ;) Wichtig ist, dass die Masse heiß genug wird, dass sie eindickt, aber nicht zu heiß, so dass das Ei nicht stockt. 

Die Schüssel nun direkt vom kochenden Wasserbad in ein Wasserbad mit Eiswasser setzen und weiterhin mit dem Handrührgerät rühren, bis die Masse kalt ist. 

200 g Créme fraîche unterrühren. 

200 g Sahne mit 1 Päckchen Sahnefest steif schlagen und unter die Masse heben. 

Eine Kastenkuchenform mit Frischhaltefolie auslegen und die Parfaitmasse hineinfüllen. Mehrere Stunden oder über Nacht im Gefrierfach frieren lassen. 

Das Parfait ca. fünf bis zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Eisfach nehmen, auf eine Platte stürzen, die Frischhaltefolie abziehen und etwas antauen lassen. Dann in Scheiben schneiden und zusammen mit der Essigreduktion servieren. 

Wer es dennoch mit Strudeln versuchen will: Ich hatte die Parfaitmasse vor dem Einfüllen in die Kastenkuchenform 45 Minuten in der Metallschüssel vorfrieren lassen (dabei alle 15 Minuten rühren) und dachte, sie wäre fest genug, um die Essigreduktion "zu tragen". Das war aber nicht der Fall - zum Strudeln müsste man die Parfaitmasse also länger vorfrieren lassen. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

Für die Essigreduktion:
300 ml Brombeeressig
60 g brauner Zucker

Für das Parfait:
6 Eigelb
100 g Zucker
2 Vanilleschoten
200 ml Milch
200 g Créme fraîche
200 g Sahne
1 Päckchen Sahnefest

Donnerstag, 3. Januar 2013

Hähnchenbrust mit Brombeer-Rosmarin-Sauce


Ist es nicht schön, wenn man zu Weihnachten Gäste hat, ihnen etwas leckeres zaubern möchte, alles haarklein plant und vorbereitet, nur um festzustellen, dass es doch nicht so hinhaut? So war jedenfalls unser  Weihnachtsessen ;) Allerdings hielten sich die Pannen insoweit in Grenzen, dass unsere Gäste dennoch nicht hungrig nach Hause gehen mussten ;) 

Nachdem letztes Jahr alle völlig übersättigt waren, habe ich dieses Jahr auf die Vorspeise verzichtet und es gab "nur" ein Hauptgericht und ein Dessert. 

Zum Hauptgericht habe ich Hähnchenbrust mit Brombeer-Rosmarin-Sauce, Herzoginkartoffeln (die allerdings nicht selbst gemacht) und Feldsalat mit Brombeer-Dressing und Rosmarin-Croutons gemacht. 

Leider hatte ich für das Fleisch das völlig falsche Timing :( Ich habe die Hähnchenbrüste in der Pfanne zusammen mit einer Zwiebel und zwei Rosmarinzweigen in etwas Öl angebraten und sie dann im Ofen fertig gegart. Allerdings haben sie im Ofen länger gebraucht als ich mir das gedacht hatte und ich habe leicht panisch an den Herdeinstellungen rumgespielt. Ein brauchbares Rezept für die Hähnchenbrüste selbst kann ich Euch daher nicht geben ;)

Dafür gibt es aber das Rezept für die sehr leckere Sauce, die für ca. 6 bis 8 Portionen reicht :)


Für die Sauce 300 g Tiefkühl-Brombeeren in einen Topf geben und auftauen lassen. Dann die Brombeeren aufkochen und etwas rühren, so dass sie zerfallen. Den Topf vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Brombeeren gründlich durch ein Sieb streichen. Übrig bleiben sollten 200 bis 250 ml passierte Brombeeren. 

1 Zwiebel hacken und in einem Topf in etwas Öl glasig dünsten. Mit den passierten Brombeeren und 400 ml Geflügelfond ablöschen. Einmal aufkochen lassen, 1 Sternanis, 1 Zimtstange, 1 Lorbeerblatt, 3 Nelken und 2 Rosmarinzweige hinzugeben und alles abgedeckt bei niedriger bis mittlerer Hitze ca. 30 Minuten köcheln lassen. 

Die Sauce durch ein Sieb gießen, wieder zurück in den Topf geben und nochmals aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und 2 EL Brombeerkonfitüre (ohne Kerne) abschmecken. Speisestärke in kaltem Wasser anrühren und mit dem Schneebesen in die Sauce einrühren, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. 


Dazu gab es Feldsalat mit Brombeer-Dressing und Rosmarin-Croutons. 

Ein genaues Rezept für das Dressing habe ich leider nicht, da ich das immer Pi-mal-Daumen mache. Drin ist jedenfalls Brombeeressig, Öl, Dijon-Senf, ein Löffelchen Brombeer-Konfitüre (ohne Kerne), Salz und Pfeffer. 

Für die Croutons habe ich Weizen-Toast entrindet, in Würfel geschnitten, in Butter knusprig gebraten und währenddessen eine Mischung aus gehackten Rosmarinnadeln, Salz und etwas Zimt darübergestreut. 


Trotz der Zeitverzögerung durch die nicht pünktlich fertigen Hähnchenbrüste hat es allen geschmeckt und jeder wurde satt :) 

Beim nächsten Mal hoffe ich trotzdem auf besseres Zeit-Management meinerseits ;)



Und nochmal die Zutaten für die Sauce auf einen Blick:

300 g Tiefkühl-Brombeeren
1 Zwiebel
Öl
400 ml Geflügelfond
1 Sternanis
1 Zimtstange
1 Lorbeerblatt
3 Nelken
2 Rosmarinzweige
Salz
Pfeffer
2 EL Brombeer-Konfitüre (ohne Kerne)
Speisestärke


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