Sonntag, 31. März 2013

Limometschnun (wohl besser bekannt als Lynchburg Lemonade)


Heute gibt es eine Premiere hier im Blog: Das erste Cocktail-Rezept :)

Ich bin eigentlich nicht der Typ, der sich zu Hause selbst Cocktails mischt. Zwar trinke ich sie ganz gerne, aber die vielen Zutaten, die meistens benötigt werden, schrecken mich ab, da sie dann irgendwie immer im Schrank vor sich hin vegetieren und in Vergessenheit geraten. 

Das Einzige, was ich ab und zu auch zu Hause mische, ist Hugo (zählt das überhaupt zu Cocktails?) oder eben Lynchburg Lemonade. Bei uns nennt den Cocktail allerdings niemand Lynchburg Lemonade, sondern Limometschnun. Wie man sich anhand des Namens schon denken kann, ist das Zeugs ziemlich süffig und "lässt sich trinken wie Limo" ;)


Euch zu erklären, warum der Cocktail bei uns "Limometschnun" heißt, würde hier wohl den Rahmen sprengen und einige von Euch würden wahrscheinlich ernsthaft an meinem Geisteszustand zweifeln ;) Nur soviel: 

Diesen Beitrag widme ich dem Meister und allen Jüngern des Entemetschnun! 
Oooaahhhrrr!


Viele Worte braucht es bei der Zubereitung auch gar nicht. Gemischt werden: 

1,5 cl Zitronensaft
1,5 cl Limettensaft
4 cl Jack Daniels 
2 cl Triple Sec
mit Zitronenlimonade auffüllen
mit einer Zitronenscheibe garnieren. 

Eigentlich kommt noch eine Cocktailkirsche als Garnitur mit dazu, da ich die Dinger aber nicht sonderlich mag, habe ich sie einfach weggelassen ;) 

Wenn man gleich mehrere Cocktails mischen möchte, kann man natürlich frisch gepressten Zitronen- und Limettensaft verwenden. Eine Zitrone reicht für etwa drei Gläser, eine Limette für etwa zwei Gläser Limometschnun. 




Ich wünsche Euch allen ein schönes Osterfest :)




Freitag, 29. März 2013

Foodblogger-Charts: Ich bin dann mal kurz in der Küche mit "Hot n Cold"




Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!

Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.





Wenn Maria "Ich bin dann mal kurz in der Kücheruft, bedeutet das seit Oktober 2010, dass es Nachschub an leckeren Rezepten für uns gibt! Oftmals sind das süße Sünden, wie Torten, Kuchen, Cupcakes, Desserts oder Cakepops, aber auch Herzhaftes wird in Marias Küche zubereitet. Oder sucht Ihr nach Verpackungsideen für Geschenke aus der Küche (entsprechende Rezepte werden bei Maria gleich mitgeliefert)? Oder Anregungen für ein süßes Buffet? Dann seid Ihr bei ihr ebenso goldrichtig wie bei Fragen rund um Motivtorten – hierzu gibt es bei Maria eine eigene Motivtorten-FAQ. Übrigens ist Maria nicht immer alleine in ihrer Küche – bereits mehrfach hat ihr die Presse dabei über die Schulter geschaut und jede Woche teilt sie als „Küchenflüsterin“ ihre Rezepte mit den Lesern der Facebook-Seite der Zeitschrift „Lisa“ – und mit uns natürlich.


Kostprobe gefällig?





Für Maria habe ich eines meiner Lieblings-Küchenthemen in musikalischer Form ausgesucht! Es geht um Gegensätze. Wie Ihr ja mittlerweile – spätestens nach dem Blogevent „Ungleiche Duette“ – wisst, mag ich alles, was auf den ersten Blick vielleicht nicht zusammenpasst, aber genau genommen doch perfekt miteinander harmoniert. Bei Maria war dieser Titel super aufgehoben und was sie dazu gezaubert hat, lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen. 



 


Vor ein paar Wochen hat mich Nina von Ninas kleiner Foodblog gefragt, ob ich einen Gastbeitrag für Sie schreiben würde. Nina hat mehrere Blogger gefragt und veranstaltet somit die Gastbeitragsreihe "Foodbloggercharts". Jeder erhält ein Lied und soll dazu ein Rezept entwickeln. Ich fand diese Idee wahnsinnig gut und war sofort dabei. Von Nina bekam ich dann mein Lied mit dem ich sofort super zufrieden war: "Hot'n'cold" von Katy Perry.


Schon lange schwebte mir ein Dessert aus einem warmen Schokokuchen mit flüssigen Kern (Hot) und einer Kugel Vanilleeis, die in einer Mischung aus geriebenen Kaffeebohnen und Schokolade gewälzt wird (Cold). Dazu noch ein paar säuerliche Himbeeren und der Genuss ist perfekt, oder? Und zum Thema passt es auch!


Gesagt, getan, habe ich dieses leckere Dessert zubereitet. Das Schokoküchlein ist schnell im Ofen. Währendessen kann man die Eiskugeln in der duftenden "Panade" wenden (die Idee stammt von Jamie Oliver) und dazu die Himbeeren vorbereiten. 

Ich habe erst überlegt Kirschen zu kombinieren, dann habe ich mich aber für Himbeeren entschieden. Himbeeren haben eine leichte Säure, die Kirschen meiner Meinung nach nicht haben und so harmonieren sie perfekt mit dem süßen Eis und den schokoladigen Törtchen.



 Warmer Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern,
Vanilleeis im Schoko-Kaffee-Mantel
und Himbeermark
(für 2 Personen)


100g Zartbitterschokolade
100g Butter
50g Zucker
2 Eier
20g Mehl
4 kleine Kugeln Vanille 
2El ganze Kaffeebohnen
100g Zartbitterschokolade
50g gemahlene Haselnüsse
etwa 200g TK Himbeeren
1Tl Puderzucker



Für das Schokotörtchen Schokolade, Butter, Zucker im Wasserbad schmelzen. Mehl dazu geben und alles gut verrühren. Am Ende die 2 Eier unterrühren.

Nun kann der Teig in Förmchen abgefüllt und eingefroren! werden. Kurz vor dem Servieren, die Törtchen aus dem Gefrierschrank holen und bei 200°C etwa 15 Minuten backen.


Schokolade fein reiben. Die Kaffeebohnen in einer Kaffeemühle fein reiben. Schokolade, Kaffee und Haselnüsse mischen. 4 Kugeln Vanilleeis formen und in der Mischung wälzen. Entweder sofort servieren oder die Kugeln auf einen Teller legen und bis zum Servieren wieder einfrieren. 

Einige Himbeeren zur Deko zur Seite legen. Die restlichen Himbeeren mit Puderzucker zerdrücken.

Nun die noch warmen Schokotörtchen mit dem Vanilleeis und dem Himbeermark anrichten. Die restlichen Himbeeren zur Deko benutzen.


Mit diesem leckeren Rezept wünsche ich der lieben Nina weiterhin viel Erfolg und Freude beim Bloggen. Leider kann ich ihr keine Kostprobe senden, aber viele Grüße und vielen Dank für ihren tollen Blog! Liebe Nina, mach weiter so!

Euch wünsche ich ein tolles Wochenende.

Wir sehen uns, wenn es wieder heißt:

 Ich bin dann mal kurz bei Nina ;-)





Danke, liebe Maria!


Mittwoch, 27. März 2013

Bananen-Karamell-Cupcakes


Wenn der Frühling nicht freiwillig zu uns kommen will, muss man sich seinen Frühling eben selbst backen *so* Und was sind neben Vogelgezwitscher und ersten zarten Blümchen schönere Frühlingsboten als Schmetterlinge? 

Da ich beim letzten Besuch im Schmetterlingshaus gut aufgepasst habe, wusste ich noch, dass die Tierchen dort unter anderem mit Bananenstückchen gefüttert werden. Und es funktioniert tatsächlich: Kaum standen die leckeren Bananen-Karamell-Cupcakes in der Küche, nahmen auch schon die ersten Flattermänner darauf platz ;) 


Das Rezept für die Bananen-Karamell-Cupcakes stammt aus dem Buch The Big Book of Cupcakes *. Wie üblich bei amerikanischen Rezepten, habe ich aber die Zuckermenge reduziert. Und da Karamell-Bits bei uns so schlecht zu bekommen sind, habe ich sie durch gewürfelte Karamell-Bonbons ersetzt. 

Das Rezept ergibt ca. 20 Cupcakes. 


Für die Cupcakes 350 g Mehl, 2 1/2 gestrichene TL Backpulver und 1/2 TL Salz in einer Schüssel mischen. Beiseite stellen. 

200 g weiche Karamell-Bonbons (z. B. Muh-Muhs) in kleine Würfel schneiden. Damit die Karamellwürfel nicht gleich wieder zusammen kleben, habe ich in eine kleine Schüssel 1 EL Mehl gegeben und die Karamellwürfel Bonbon für Bonbon dort hineingegeben und geschwenkt. 

2 reife Bananen schälen und mit einer Gabel gründlich zerdrücken. 

In einer weiteren Schüssel 170 g weiche Butter 30 Sekunden lang schaumig schlagen. 200 g Zucker portionsweise unterrühren und die Masse noch weitere 2 Minuten lang rühren. 3 Eier (Zimmertemperatur) einzeln unterrühren - jedes ca. 60 Sekunden lang. 

Das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote sowie die Bananen zugeben und ebenfalls unterrühren. 

Die Mehlmischung abwechselnd mit 60 ml Milch (Zimmertemperatur) unterrühren - dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. 

Den Teig bis zur Höhe von 2/3 in Papierförmchen füllen (diese am Besten vorher in ein Muffinbackblech stellen) und im vorgeheizten Ofen bei 175 °C nacheinander (immer nur ein Blech) für 20 bis 25 Minuten backen. 

Das Blech, das noch nicht in den Ofen darf, im Kühlschrank oder einem kalten Raum zwischenlagern, damit das Backpulver noch etwas gehemmt wird und seine volle Kraft erst im Ofen entfaltet. Dadurch kann sich die Backzeit bei dem zweiten Blech ein kleines bisschen verlängern. 

Die Cupcakes aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen. 


Nun an die Dekoration: 

Die "Wiese" besteht aus grün gefärbten Kokosflocken. Dafür 50 g Kokosflocken in eine Schüssel füllen, etwas grüne Lebensmittelfarbpaste hinzugeben und mit den Händen (am Besten Einweghandschuhe tragen!) gründlich durchkneten, bis die Kokosflocken gleichmäßig gefärbt sind. die Kokosflocken in eine flache Schüssel füllen. 

Aus 175 g Puderzucker und 2 EL Wasser einen dicken Zuckerguss anrühren. Die Cupcakes nach und nach zuerst mit dem Zuckerguss einstreichen, dann gründlich in den Kokosflocken wenden. Beiseite stellen und etwas trocknen lassen. 

Die Schmetterlinge sind aus verschiedenen Sorten Fruchtgummi zusammengebaut: Aus Cola-Schnüren, aus sauren Würmchen und aus Herzen. 

Für die Fühler benötigt man insgesamt - je nachdem, wie lange man die Stücke macht - etwa vier bis sechs "Cola-Schnüre". Diese also in kleine Stücke schneiden (meine dürften ca. 3 cm lang gewesen sein). 

Jeweils zwei Cola-Schnur-Stücke mit etwas geschmolzener weißer Schokolade oder Vanille-Kuchenglasur auf die "Wiese" kleben. Dafür am Besten die Schokolade oder Kuchenglasur in eine flache Schüssel füllen und die Enden der Schnüre direkt durch die Schokolade/Glasur ziehen, dann auf die Cupcakes legen und etwas andrücken. 


Wenn alle Cupcakes mit den Fühlern versehen sind, sind die ersten schon so weit getrocknet, dass man nun der Körper der Schmetterlinge anbringen kann. Dieser besteht aus "sauren Glühwürmchen" (von Trolli). Jeweils ein Würmchen mit der Unterseite in die Schokolade / Kuchenglasur tauchen und auf den Fühlern ankleben. Wiederum etwas antrocknen lassen. 


Zuletzt werden die Flügel aufgeklebt. Sie bestehen aus "sauren Pfirsich-Herzen" (ebenfalls von Trolli). Die Unterseiten der Herzen in die Schokolade / Kuchenglasur tauchen, auf den Cupcake legen und etwas andrücken. Die Herzen sollte man noch kurz festhalten, bis sie leicht angetrocknet sind, damit sie durch die Rundung des Cupcakes nicht herunterrutschen. 


Natürlich kann man die Schmetterlinge auch aus anderen Sorten Fruchtgummi zusammenbasteln, einfach mal im Süßigkeitenregal umsehen :)

Und so sehen die Cupcakes von Innen aus: 




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
200 g weiche Karamell-Bonbons (z. B. Muh-Muhs)
2 reife Bananen
350 g Mehl
2 1/2 gestrichene TL Backpulver
1/2 TL Salz
170 g weiche Butter
200 g Zucker
3 Eier
1 Vanilleschote
60 ml Milch

Für die Dekoration:
50 g Kokosflocken
grüne Lebensmittelfarbpaste
175 g Puderzucker
2 EL Wasser
4 - 6 Cola-Schnüre
40 "Saure Pfirsichherzen" von Trolli (das ist nicht ganz eine 200 g-Packung)
20 "Saure Glühwürmchen" von Trolly
etwas weiße Schokolade oder Vanille-Kuchenglasur

Montag, 25. März 2013

Foodblogger-Charts: Like a piece of New York Cheesecake mit "So schmeckt der Sommer"





Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!

Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.






Seit Februar 2012 hat es sich Carina von ...like a piece of New York Cheesecake zur Aufgabe gemacht, Ihre zweite große Liebe (nach ihrem Mann), die amerikanische Version des Käsekuchens, in verschiedensten Varianten auf den Tisch zu bringen. Aber das ist längst nicht alles, was es in ihrem Blog zu sehen gibt: Carina backt und kocht was das Herz begehrt: Ob italienisch oder asiatisch, ob Suppe oder Salat, ob Cupcake oder Muffin, ob vegetarisch oder mit Fleisch, ob Kuchen oder Torte, ob Fisch oder Geflügel – bei Carina gibt es die volle Palette! Dazu kommen regelmäßige Reiseberichte mit tollen Fotos (z. B. aus Jamaika, Vietnam und natürlich New York) und um das Rundum-Wohlfühl-Programm komplett zu machen, versorgt sie uns noch regelmäßig mit Koch- und Backbuch-Tipps. 



Kostprobe gefällig?
 
Chocolate Espresso Cheesecake 
Salat aus Kürbis, Maronen, Rucola und Mandarinen 
Erdbeer-Basilikum-Tiramisu





Von Carina habe ich mir ein bisschen Sonne gewünscht, einen kleinen Lichtblick Urlaub. Bekommen habe ich allerdings grooooßes Sommerfeeling! Und wer kann das um diese Jahreszeit nicht gebrauchen? Schon das Lied alleine zaubert mir irgendwie immer ein Lächeln aufs Gesicht – zusammen mit Carinas Rezept wird daraus dann ein sehr breites Grinsen, denn genau 





Als die liebe Nina mich gefragt hat, ob ich bei ihren Foodblogger-Charts mitmachen möchte, hab ich mich gefreut wie verrückt! Ninas Blog ist nämlich eine echte Inspirationsquelle für mich - unglaublich, was sie aus Gebäck außergewöhnliches machen kann, oder??

Aber zurück zu den Charts: mit dem Lied hat Nina mir eine echte Freude gemacht, denn – mal ehrlich -  wem läuft nicht schon automatisch das Wasser im Mund zusammen, wenn er „So schmeckt der Sommer“ hört? Meine erste Assoziation war natürlich Eiscreme und zwar das unglaublich leckere Buttermilch-Zitrone von Cornetto – davon bin ich seit frühester Kindheit abhängig.

Zu „Buttermilch-Zitrone“ und zu „Sommer“ ist mir dann aber prompt noch was anderes eingefallen: mein Urlaub in Key West, Florida. Dort sitzt man nämlich am karibisch weißen Sandstrand, schaut auf das türkisblaue Meer (ja, genau, so ein Postkartenklischee…) und isst dabei ein Stück des unglaublichen Key Lime Pie – ein weltberühmter Kuchen aus Limetten und Kondensmilch mit einer leichten Baiser-Haube. So schmeckt der Sommer. Ganz ohne Zweifel.



Wollt ihr euch auch den Sommer nach Hause holen? So geht’s:

Zutaten (24 cm Durchmesser)


200 g Kekse 

(ich nehme am liebsten Hobbits von Brandt, aber auch Vollkornbutterkekse eignen sich gut)

120 g Butter
6 frische Eier
1 Dose gesüßte Kondensmilch (400 g)
3-5 Bio-Limetten, je nach Größe
Salz
180 g Zucker
1/4 TL Weinstein-Backpulver


Zubereitung 


Die Kekse in der Küchenmaschine zu feinen Bröseln verarbeiten. Wer keine Küchenmaschine hat, schnappt sich einfach einen Gefrierbeutel, packt die Kekse rein und haut mit dem Nudelholz drauf – das klappt auch prima. Die Butter zerlassen und mit den Krümeln vermischen. In eine Springform geben, auf dem Boden andrücken und etwa 15 Minuten kalt stellen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen (am besten Unterhitze oder Ober-/Unterhitze – Umluft ist nicht so gut geeignet).

Die Eier trennen. Eigelb mit der Kondensmilch schaumig schlagen (das darf ruhig einige Minuten dauern). Von gut der Hälfte der Limetten die Schale abreiben und dann etwa 1/8 L Limettensaft auspressen. Beides in die Creme geben und kurz verrühren.


Die Creme auf den Keks-Boden geben und ca. 25 Minuten backen. Der Kuchen darf in der Mitte noch wackelig sein. Inzwischen die Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen. Zucker nach und nach einrieseln lassen und ein paar Minuten weiterschlagen, bis der Eischnee fest ist. Backpulver unterheben.


Baisermasse auf den Kuchen geben und verstreichen. Den Ofen jetzt auf 250°C stellen und den Kuchen nochmals ein paar Minuten backen, bis die Baisermasse Farbe annimmt. Vorsicht – das brennt leicht an! Am besten vor dem Backofen stehen bleiben und zuschauen.


Den Kuchen abkühlen lassen mit nach Gusto mit Limettenscheiben oder geriebener Limettenschale garniert servieren.


Lasst es euch schmecken!

Liebe Nina, vielen Dank für die tolle Aktion!






Danke, liebe Carina!


Samstag, 23. März 2013

Schweinemedaillons mit hausgemachten Gnocchi und Apfel-Senf-Sauce


Es wird mal wieder Zeit für ein "anständiges" Fleischgericht - nicht nur hier im Blog, sondern nach Ansicht meines Mannes auch zu Hause auf dem Teller ;) Ein Blick in die Tiefkühltruhe zeigte, dass dort ein Schweinefilet (bei uns sagt man "Schweinelende") auf seinen Einsatz wartete. Schweinefilet hatte ich bisher noch nie zubereitet, daher wollte ich keine Experimente eingehen und bin in meinem Google Reader (falls jemand eine Alternative mit Suchfunktion für mich weiß: Bitte her damit!)  in den "Blogs meines Vertrauens" auf die Suche gegangen. Fündig wurde ich bei Juliane. Und das Rezept war ein Volltreffer! Die Medaillons sind super geworden und die Sauce war so lecker! Sogar meine Kleine wollte Nachschlag, obwohl sie Senf nach eigenen Aussagen überhaupt nicht mag ;) 

Skeptisch war ich vorher bei den Gnocchi, denn jeder Versuch, Gnocchi aus gekochten Kartoffeln zu machen, ist bei mir bisher schief gelaufen, weshalb ich zwischenzeitlich meine Kartoffeln (oder anderes Gemüse) im Ofen gare, wenn ich daraus Gnocchi machen möchte. Nach Julianes Rezept sind die Gnocchi allerdings wirklich spitze geworden! Das Rezept wird ab sofort in mein Standard-Programm aufgenommen :)

Ich habe das Rezept von Juliane verdoppelt, so dass es für vier Personen reicht. Außer einem zusätzlichen gewürfelten Apfel in der Sauce habe ich eigentlich keine Veränderungen am Rezept vorgenommen. 

Vielen Dank für das tolle Rezept, liebe Juliane! 


Für die Gocchi 800 g mehlig kochende oder überwiegend festkochende Kartoffeln mit Schale in wenig Wasser garen, bis sie weich sind. Die Kartoffeln abschütten, noch heiß die Schale entfernen und die Kartoffeln durch die Kartoffelpresse drücken. Das Püree abkühlen lassen, bis es noch lauwarm ist. 

Nun 140 g Mehl, 140 g Hartweizengrieß, 1 Ei (Größe L) sowie 1 TL Salz zur Kartoffelmasse geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. 

Aus dem Teig portionsweise auf bemehlter Arbeitsfläche daumendicke Stränge rollen, diese mit einem Messer in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Die Gnocchi können nun einfach in dieser Form belassen werden, man kann sie mit einer bemehlten Gabel einkerben oder - wie ich - über ein Gnocchibrett rollen. 

Die Gnocchi auf zwei bemehlte Küchenhandtücher legen und mindestens eine Stunde antrocknen lassen. Ich habe die Küchenhandtücher dafür auf zwei Backbleche gelegt und dann mit Mehl bestäubt. So konnte ich sie gut aus dem Weg räumen und hatte die Arbeitsfläche wieder frei ;)









1 Bund Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. 1 Apfel schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und klein würfeln. Beides Beiseite stellen. 

500 g Schweinefilet waschen, trocken tupfen und in ca. 2 cm breite Scheiben schneiden. 

Den Backofen auf 80 °C Ober-/Unterhitze vorheizen, einen großen Topf mit Salzwasser aufkochen und eine Auflaufform bereitstellen. 


In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen und die Schweinemedaillons bei starker Hitze von jeder Seite 3 Minuten braten. Das Fleisch aus der Pfanne nehmen, in die Auflaufform legen und im Ofen warmhalten. 

Die Gnocchi ins kochende Salzwasser geben, die Hitze reduzieren und die Gnocchi gar ziehen lassen, bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen. Die Gnocchi mit einer Schaumkelle herausnehmen und in einem Sieb kurz abtropfen lassen. 


Die "Fleisch-Pfanne" wieder auf den Herd stellen und im Bratenfett die Frühlingszwiebeln und die Apfelwürfel andünsten. Mit 1 EL Mehl bestäuben und unter Rühren anschwitzen. Mit 200 ml Apfelsaft und 150 ml Wasser ablöschen. Aufkochen lassen, 200 g Sahne und 4 TL körnigen Dijon-Senf unterrühren. Die Sauce nochmals aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren und die Sauce für vier Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Währenddessen in einer großen Pfanne 2 EL Butter schmelzen, die Gnocchi hineingeben und anbraten. 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Gnocchi:
800 g mehlig kochende oder überwiegend festkochende Kartoffeln
140 g Mehl
140 g Hartweizengrieß
1 Ei (Größe L)
1 TL Salz
2 EL Butter

Für das Schweinefilet und die Sauce:
500 g Schweinefilet
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Apfel
2 EL Öl
1 EL Mehl
200 ml Apfelsaft
150 ml Wasser
200 g Sahne
4 TL grobkörniger Dijon-Senf
Salz
Pfeffer




Dienstag, 19. März 2013

Regenbogen-Törtchen


So fröhlich diese kleine Torte aussieht, so traurig war der Anlass, zu dem ich sie gebacken hatte. Die Erzieherin in der Kindergartengruppe meiner Tochter - der Regenbogengruppe - hat leider die Stelle gewechselt. Zum Abschied haben meine Kleine und ich ihr dieses Törtchen geschenkt - zusammen gebacken, von mir dann verziert. Unter der Dekoration aus Sahne versteckt sich eine Schokoladentorte mit Schokoladen-Frischkäse-Creme. Da die Torte ein Geschenk war, habe ich leider kein Foto vom Anschnitt und von außen auch nur Fotos mit Kunstlicht, weshalb die Farben nicht so schön herauskommen.  


Für den Schokoladen-Biskuit 2 Eier mit 2 EL lauwarmem Wasser, 75 g Zucker und einer Prise Salz acht Minuten lang mit dem Handrührgerät aufschlagen, so dass eine sehr helle Schaummasse entsteht. 

In einer Schüssel 50 g Mehl mit 35 g Maisstärke, 15 g Kakaopulver und 1 leicht gehäuften TL Backpulver mischen. Auf die Eimasse sieben und mit einem Löffel vorsichtig und nur so lange wie nötig unterheben. 

Eine 18cm-Springform fetten und mehlen. Den Teig einfüllen, glattstreichen und den Biskuit im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 Minuten backen. 

Damit der Kuchen gleichmäßig aufgeht und keine "Kuppel" bildet, habe ich die Springform mit in Alufolie gewickelten feuchten Küchentüchern umstellt. Wie das genau funktioniert habe ich hier schon einmal beschrieben. 

Den Biskuit nach dem Backen aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, den Ring der Springform entfernen und den Biskuit komplett erkalten lassen. 


Für die Füllung 150 g dunkle Milchschokolade hacken, im heißen Wasserbad schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen (die Schokolade sollte aber noch flüssig sein)

In einer Rührschüssel 160 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) mit 40 g weicher Butter und 1 EL Puderzucker glattrühren. Die Schokolade unterrühren. 

200 g Sahne mit 1 Päckchen Sahnefest steif schlagen. Dabei etwas Vanillezucker mit echter Vanille einrieseln lassen. Die Sahne mit einem Teigschaber unter die Schoko-Frischkäsemasse heben. 



Den erkalteten Biskuit zwei Mal waagrecht durchschneiden. Den untersten Boden auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umstellen. Die Hälfte der Schokoladen-Frischkäse-Creme daraufgeben und glattstreichen. Den zweiten Boden auflegen und leicht andrücken. Die restliche Creme auf den Biskuit streichen und mit dem obersten Boden abschließen. Auch diesen leicht andrücken. 
Die Torte mehrere Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. 


Den Tortenring entfernen und die Torte nun verzieren. 

Dafür 300 bis 400 g Sahne mit 2 Päckchen Sahnefest steif schlagen. Dabei etwas Vanillezucker mit echter Vanille einrieseln lassen. 

3 bis 4 TL der Sahne für den Regenbogen beiseite Stellen (in den Kühlschrank). Die restliche Sahne mit Lebensmittelfarbpaste hellblau einfärben. 

Die Torte einmal komplett rundherum und oben mit der hellblauen Sahne einstreichen. Die restliche hellblaue Sahne in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen. Nun am Rand jeweils vier Tupfen untereinander aufspritzen. Mit der Rückseite eines Teelöffels (also die Rückseite der Wölbung, nicht der Stiel) die Tupfen zur Seite hin wegziehen. Die nächste Reihe Tupfen daneben aufspritzen und wiederum mit dem Teelöffel zur Seite hin verwischen. Das ganze wiederholen, bis die Torte außen herum komplett "betupft" ist. 

Die übrige Sahne in sechs gleiche Portionen teilen und jeweils einen Teil mit Lebensmittelfarbpasten in rot, orange, gelb, grün, blau und lila einfärben. Nacheinander in einen Spritzbeutel mit kleiner Blümchentülle füllen und jeweils einen Bogen auf die Oberseite der Torte aufspritzen. 

Um einen gleichmäßigen Bogen zu bekommen, habe ich als Hilfestellung ein Glas zur Hälfte vorsichtig oben in die Sahne gedrückt und bin dieser Linie mit der ersten Farbe gefolgt. 

Zum Schluss habe ich etwas essbaren Glitzer in silber über die Torte gestäubt. 

Die "Tortenplatte" habe ich übrigens schnell selbst gebastelt, da das Törtchen ja ein Geschenk war und ich mich so nicht darum kümmern muss, meine Tortenplatte wieder zu bekommen ;) Dafür habe ich mit einem Zirkel einen Kreis in passender Größe (also etwas Größer als der Durchmesser der Torte) auf starke Pappe aufgezeichnet und ausgeschnitten. Diesen Kreis habe ich dann erst mit buntem Papier beklebt (einfach über die Pappe geschlagen und unten mit Klebeband befestigt) und dann mit Folie überzogen, die ich ebenfalls wieder auf der Unterseite mit Klebeband befestigt habe. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Biskuit:
2 Eier
2 EL lauwarmes Wasser
75 g Zucker
1 Prise Salz
50 g Mehl
35 g Maisstärke
15 g Kakaopulver
1 leicht gehäufter TL Backpulver

Für die Creme: 
150 g dunkle Milchschokolade
160 g Frischkäse (z. B. Philadelphia)
40 g weiche Butter
1 EL Puderzucker
200 g Sahne
1 Päckchen Sahnefest
etwas Vanillezucker mit echter Vanille

Für die Deko:
300 - 400 g Sahne
2 Päckchen Sahnefest
etwas Vanillezucker mit echter Vanille
Lebensmittelfarbpasten in hellblau, rot, orange, gelb, grün, blau und lila
silberfarbener essbarer Glitzer

Sonntag, 17. März 2013

Baiser mit gesalzenen Pistazien


Nach meinem Erdnussbutter-Tiramisu will ich Euch natürlich auch noch zeigen, was ich mit dem übrigen Eiweiß gemacht habe. Schließlich ist das das Thema von Lunas aktuellem Blog-Event "Getrennte Wege - Eihälften suchen eine neue Bestimmung". Hier also mein zweiter Beitrag zum Event. 


Nachdem ich das Eigelb schon ganz "klassisch" zu Tiramisu verarbeitet hatte, ging es mit dem Eiweiß ebenso klassisch weiter: Mit Baiser. 


Ich hatte erst überlegt, ob ich das Baiser überhaupt bloggen soll, denn es war eigentlich etwas anders geplant. Denn in die Baisermasse kommt Essig mit hinein und eigentlich sollte sie natürlich auch danach schmecken ;) Das Rezept stammt ursprünglich von der Homepage von "Vom Fass". Allerdings habe ich natürlich meinen eigenen Fruchtessig - genauer gesagt Heidelbeeressig - dafür verwendet. Aus der rohen Masse konnte man diesen auch noch herausschmecken, nach dem Trocknen aber leider nicht mehr. Da die Kombination aus dem süßen Baiser und den salzigen Pistazien (ins Original-Rezept kamen übrigens Walnüsse) aber so toll ist, möchte ich Euch das Rezept auch ohne Essiggeschmack nicht verheimlichen ;) Den Essig würde ich trotzdem hinzufügen, denn auch wenn man ihn nicht herausschmeckt, trägt der Essig dazu bei, dass die Baisermasse stabiler wird. Vielleicht würden dann aber auch 2 EL ausreichen.  


Das Rezept ergibt ca. 40 Stück. 

400 g geröstete und gesalzene Pistazien schälen und hacken. 

2 Eiweiß in eine ausreichen große Schüssel geben (es ist unglaublich, wie viel Volumen das Eiweiß am Schluss einnimmt!) und mit dem Handrührgerät auf hoher Stufe für 6 Minuten steif schlagen. Dabei löffelweise insgesamt 170 g Zucker zugeben. 

2 - 3 EL Essig (wer möchte, kann natürlich trotzdem Fruchtessig nehmen, ansonsten würde ich einen weißen Balsamico verwenden) zufügen und die Masse weitere 7 Minuten auf hoher Stufe rühren. 

Die Pistazien vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. 


Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Von der Baisermasse mit Hilfe von zwei Löffeln Häufchen auf die Backbleche setzen und im vorgeheizten Ofen bei 90 °C Umluft für ca. 105 Minuten trocknen. Das Baiser soll nicht bräunen, sondern ganz weiß bleiben. 

Das Baiser kurz abkühlen lassen, dann luftdicht verpackt aufbewahren. 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
400 g Pistazien (mit Schale, geröstet und gesalzen)
2 Eiweiß
170 g Zucker
2 - 3 EL Essig (z. B. Fruchtessig oder weißen Balsamico)

Freitag, 15. März 2013

Steckrübensuppe


Nachdem wir letzte Woche ein bisschen Frühlingsluft schnuppern durften, kam diese Woche der Winter zurück und ich muss ehrlich sagen: Ich kann keinen Schnee mehr sehen, ich will endlich Sonne und Wärme! Um wenigstens etwas Wärme in den Bauch zu bekommen, gibt es heute Suppe aus Steckrüben (bei uns hier werden sie "Untererd-Kohlrabi" genannt) und Kartoffeln - lecker!


Die Suppe reicht für 4 bis 6 Personen. 

Dafür 800 g Steckrüben sowie 2 Kartoffeln schälen und würfeln. 2 Äpfel (insgesamt ca. 350 g) schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls würfeln. Und auch 1 rote Zwiebel und 1 Knoblauchzehe werden nach dem schälen in Würfel geschnitten. 

150 g Speckwürfel in einem Topf ohne Fett abraten. Auf Küchenkrepp geben und Beiseite stellen. Wenn nötig nochmal etwas Öl in den Topf geben und erhitzen, ggf. reicht aber auch das ausgebackene Fett der Speckwürfel aus. Hierin die Zwiebel und den Knoblauch andünsten. Das Gemüse und die Äpfel hinzugeben und kurz mit anbraten. Mit 1100 ml Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist. Das dauert etwa 15 bis 20 Minuten. 

Die Suppe nun fein pürieren, 100 g Sahne einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


Zum Servieren die Suppe in einen Teller oder eine Schale füllen, einen Klecks halb steif geschlagene Sahne (insgesamt habe ich 100 g benötigt) darauf geben und mit Speckwürfeln und etwas Kresse (ich habe Rukola-Kresse verwendet) garnieren. 

Dazu gab es bei uns kleine Quark-Kresse-Klößchen. Da die Klößchen aber leider zu fest geworden sind, erspare ich Euch das Rezept ;) Ich habe insgesamt 1 Kästen Rukola-Kresse verwendet - 3/4 davon ist in die Klößchen gewandert, 1/4 wurde als Garnitur über die Suppe gestreut. 





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

800 g Steckrübe
2 Kartoffeln
2 Äpfel (insgesamt ca. 350 g)
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 g Speckwürfel
ggf. etwas Öl
1100 ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
200 g Sahne
etwas (Rukola-)Kresse


Mittwoch, 13. März 2013

Foodblogger-Charts: Ein Keks für unterwegs mit "Hätt ich Dich heut erwartet, hätt ich Kuchen da"




Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!

Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen. 



Ein Keks für unterwegs ...und einer als Guten-Morgen-Gruß, einer für die Mittagspause, einer für aufs Sofa, einer als Betthupferl... Denn glaubt mir, für nur EINEN Keks könnt Ihr Euch bei Persis nicht entscheiden! Seit Mai 2012 macht sie uns den Mund mit jeder Menge Keksen, Kuchen, Törtchen und allerlei Süßkram wässrig. Das allein würde ihren Blog schon lesenswert machen - zumal Persis eine der sympathischsten Bloggerinnen ist, die ich kenne - aber spätestens mit ihren wundervollen Fotos und den witzigen Texten gehört „Ein Keks für unterwegs“ einfach auf jede Leseliste! 


Kostprobe gefällig?







Ich musste nicht eine Sekunde nachdenken, welches Lied ich für Persis aussuche, denn es gibt eindeutig nur ein Lied, das würdig ist, von Persis kulinarisch umgesetzt zu werden! Ich sage nur ... KEKSEEEEEEEEEEEE :)





Als Nina mich fragt, ob ich in ihren Foodblogger-Charts mittraellern moechte, bin ich tatsaechlich etwas aufgeregt.  Dat Nina will mich fuer ihr Blog? Da muss ich nun wirklich nicht lange ueberlegen. Flugs oeffne ich den Link zum Lied, welches mir Nina hat angedeihen lassen und spitze die Lauscher. Schnell wird mir klar, dass ich gegenueber der Charts-Konkurrenz einen enormen Vorteil habe: Ernie, ein backbegeisterter Vlogger mit eigenem Youtube Channel, hat im Clip zum Song  passenderweise schon ein Kuchenrezept hinterlegt. Das wird ein Spaziergang fuer mich! Mit einem schadenfrohen Grinsen im Gesicht greife ich zu Stift und Zettel, um dem Typen im Streifenpulli die Backanleitung zu mopsen.
Eine undefinierte Menge Milch schmeisst Ernie in seine Ruehrschuessel; ausserdem gesiebtes Mehl, ein ganzes Ei mit Schale und sehr viel weisses Zeugs aus verschiedenen Behaeltnisssen, das entweder Zucker, Backpulver oder aber Kokain sein koennte. Aha! Dann wird der Teig samt Schuessel und Loeffel in den Ofen befoerdert und ca. 30 Sekunden auf „sehr heiss“ gebacken. Soso! Anschliessend serviert Ernie den Kuchen, der sich in der Roehre auf wundersame Weise in eine ausgewachsene Torte mit Glasur und brennenden Kerzen verwandelt hat, seinem blaubepelzten Kaffeegast. Mhm! Der wiederum teilt das Backwerk mit einem unfachmaennischen Handkantenschlag in unterschiedlich grosse Portionen auf. Na sowas!
Das alles wird mir eine Spur zu unglaubwuerdig. Deshalb lasse ich den Kuchen von Kicherkopp Ernie links liegen und klaue mir stattdessen meinen Charterfolg aus Down Under. Dem Rezept, das den verheissungsvollen Namen „Melting Moments“ traegt,  fuege ich eine Vanilleschote hinzu und tausche das Innenleben aus Vanille und Himbeere gegen Nutella und Karamell ein. Fertig ist ein zarter Keks mit cremiger Fuellung, dem sogar das Kruemelmonster, seines Zeichens grosser Geist des Kleingebaecks, seine volle Zustimmung geben wuerde.

·         Melting Moments:
·         Kekse:
·         180g Butter, zimmerwarm
·         1 Vanilleschote
·         60g Puderzucker, gesiebt
·         1 Paeckchen (40g) Puddingpulver Vanille
·         20g Speisestaerke
·         1Tl Backpulver
·         180g Mehl
·         Fuellung:
·         100g Butter, zimmerwarm
·         60g Nutella, zimmerwarm
·         100g weiche Karamellbonbons (z.B. Lonka Weichbeisser)
·         1-2 El Milch



Kekse: Backofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen. Die weiche Butter und das Mark einer ausgekratzten Vanilleschote mit den Schlagbesen eines Handmixers hell und schaumig ruehren. Den Puderzucker, das Puddingpulver und die Speisestaerke zur Butter geben und unterruehren. Das Mehl und Backpulver ueber den Teig sieben und ebenfalls unterruehren, bis sich alle Zutaten miteinander verbunden haben. Aus dem Teig etwa murmelgrosse Kugeln formen und diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech legen. Jede Kugel mit dem Ruecken einer Gabel leicht plattdruecken. Kekse ca. 10-12 Minuten backen, fuenf Minuten auf dem Blech ruhen lassen; erst dann vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollkommen auskuehlen lassen.




Fuellung: Die weiche Butter mit dem Handmixer hell und fluffig ruehren; anschliessend das Nutella unterruehren. Die Buttercreme in einen Spritzbeutel mit Sterntuelle fuellen und auf eine Haelfte der Kekse auftragen. Die Karamellbonbons und 1El Milch in ein mikrowellengeeignetes Gefaess geben und in 20 Sekunden-Intervallen bei 600 Watt zum Schmelzen bringen. Zaehfluessiges Karamell gut umruehren und Teeloeffelweise auf die andere Haelfte der Kekse auftragen. Komplett auskuehlen lassen und dann jeweils einen Keks mit Buttercreme und einen mit Karamell zusammensetzen. Die Kekse kuehl und luftdicht lagern (Anmerkung: der Keksteig ergibt 16 Doppelkekse, nicht fuenf wie in der Quelle angegeben). 



Danke, liebe Persis!
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...