Dienstag, 30. April 2013

Foodblogger-Charts: feed my up... before you go-go mit "Hungry Eyes"






Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!


Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.




Steffen und Kitty Wu sind mit ihrem Blogfeed me up... before you go-go schon deshalb perfekte Teilnehmer der Foodblogger-Charts, weil ich immer einen Ohrwurm habe, nachdem ich in ihren Blog geblätter habe. Und Hunger ;) Aber natürlich haben sie noch viel mehr zu bieten: Seit November 2011 kochen, backen und bloggen die Beiden und setzen die Ergebnisse für uns wunderschön in Szene. Auf den Teller kommt sowohl Süßes – Kuchen, Cupcakes, Kekse, Desserts – als auch Herzhaftes – Gemüsegerichte, Salate, Pasta, Suppen und noch einiges mehr. Außerdem gibt es regelmäßig Kochbuchempfehlungen und Ausgehtipps – nicht nur für ihre Heimatstadt München.

Kostprobe gefällig?






Leider gibt es meines Wissens bisher keinen Musiktitel, der von hungrigen Mäulern erzählt – denn die gibt es automatisch, wenn man sich durch den Blog blättert. Ich musste daher auf andere Körperteile ausweichen und habe mir von Steffen und Kitty Wu ein Rezept zum Titel 


gewünscht. Hungrig sind jetzt allerdings nicht mehr nur die Augen...





Als uns die liebe Nina fragte, ob wir Lust hätten, für ihre Foodblogger-Charts einen Song zu kochen oder zu backen, waren wir als völlige Musikjunkies natürlich sofort dabei! Da konnten wir jedoch noch nicht ahnen, dass Nina tief in die 80er-Schnulzenkiste greifen und uns mit einem Lied vom „Dirty-Dancing“-Soundtrack konfrontieren würde. Oha! Mit Schrecken erinnern wir uns an Klassenkameradinnen, die sich damals den Film in Dauerschleife anschauten, ihre Kinderzimmer mit Poster von Patrick Swayze tapezierten und sogar sämtliche Tanzschritte aus dem Film in den Schulhofpausen vorführten. Mit „Hungry Eyes“ von Eric Carmen (der Name des Sängers begegnete uns zugegebenermaßen zum ersten Mal, das Lied kannten wir aber natürlich) hat Nina also genau das richtige Lied für uns ausgewählt, um uns in Erinnerungen an unsere frühe Schulzeit schwelgen zu lassen.

Die Schwierigkeit war bloß, den Bogen irgendwie zum Essen zu schlagen. Wir haben uns sagen lassen (denn den Film haben wir bisher nie in voller Länge ertragen), dass Wassermelonen in „Dirty Dancing“ eine Rolle spielen, aber  dafür sind wir wohl gerade in der falschen Jahreszeit. Also haben wir den Titel des Songs wörtlich genommen und überlegt, bei welchem Essen wir eigentlich „hungry eyes“ bekommen. Es hat natürlich keine Sekunde gedauert, bis unsere Synapsen die Verbindung zu Donuts hergestellt haben. Regelmäßige LeserInnen unseres Blogs sollten Steffens Affinität zu den fettigen Teigkringeln ja schon bemerkt haben, allen anderen sei gesagt, dass er für gute Donuts auch mal lange Umwege in Kauf nimmt und in Münchens bestem Donutladen schon mit Handschlag begrüßt wird. 


Bei unserem ersten eigenen Donutversuch bestand Steffen darauf, „richtige“ Donuts zu backen, sprich sie in Öl statt im Ofen zuzubereiten. Die Wahl fiel schließlich auf frittierte Apfel-Zimt-Donuts mit Cidre-Glasur und Apfelzucker. Die Herstellung ist nicht ganz unaufwendig, der Teig sehr klebrig, das Fett sehr stinkig, aber das Ergebnis mehr als zufriedenstellend. Da die Donuts schnell an Fluffigkeit verlieren, sollten sie noch am gleichen Tag gegessen werden. Also am besten frisch zum Kaffeetrinken zubereiten und gleich mit einem großen Milchshake servieren. Dann verwandeln sich die „hungry eyes“ ganz schnell in „happy eyes“, versprochen!

Apfel-Zimt-Donuts mit Cidre-Glasur (ergibt etwa 30 Donuts ∅ 8 cm)

15 g frische Hefe
60 ml warmes Wasser
350 ml Milch
115 g Zucker
1 TL Salz
2 TL Zimt
2 Eier
75 g Butter oder Kokosfett
1100 g Mehl
Pflanzenöl zum Frittieren

Für die Cidre-Glasur:

180 g Puderzucker
1 TL Zimt
90 ml Cidre



1. Die Hefe in einer großen Schüssel im warmen Wasser auflösen. Milch, Zucker, Salz, Zimt, Eier, Butter und die Hälfte des Mehls zugeben und für 2 ½ Minuten, zuerst auf niedriger, dann auf mittlerer Stufe mit dem Handrührgerät verrühren. Das restliche Mehl unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. (Nicht wundern, der Teig ist sehr feucht und klebrig.)

2. Die Schüssel mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort auf die doppelte Größe aufgehen lassen (das sollte 50-60 Minuten dauern).

3. Während der Teig geht, den Puderzucker mit Zimt und Cidre glatt rühren.

4. Den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, von oben mit Mehl bestäuben und dann vorsichtig mit einem bemehlten Nudelholz ca. 1,5 cm dick ausrollen. Mit Gläsern oder Dessertringen Kreise aus dem Teig ausstechen (ca. ∅ 8 cm). In der Mitte ebenfalls ein kleines Loch ausstechen. Die Teiglinge vorsichtig mit einem flachen Hilfsmittel von der Arbeitsfläche lösen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes und bemehltes Backblech legen und ggf. noch einmal in Form bringen.

5. Die Teigreste noch einmal vorsichtig verkneten und wie in Schritt 4 verfahren. Die ausgestochenen kleinen Kreise nennt man übrigens „Donut holes“ und sie werden natürlich aufgehoben und ebenfalls frittiert.

6. Die Teiglinge mit Mehl bestäuben, mit Küchentüchern abdecken und noch einmal 30-40 Minuten gehen lassen. Nach 25 Minuten das Öl (mind. 1 Liter) in einem großen Topf auf 170°C erhitzen.

7. Wenn das Öl die richtige Temperatur hat, die Donuts portionsweise in das heiße Öl geben und von jeder Seite 40-50 Sekunden frittieren. Mit einer Schaumkelle aus dem Topf holen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Zum Schluss die Donut Holes ebenfalls kurz frittieren. Die brauchen weniger Zeit, also ein Auge darauf haben, dass sie euch nicht verbrennen.

8. Zum Schluss die Donuts in der Cidre-Glasur wenden, mit Zucker und Zimt (oder noch besser mit Sweet Pauls Apple-Pie-Zucker) bestreuen und sofort servieren.




Danke, liebe Kitty Wu, 

Danke, lieber Steffen!

Sonntag, 28. April 2013

Süßkartoffel-Papaya-Suppe mit Zitronenmelissen-Quark-Klößchen


Ich weiß, die kalte Suppenjahreszeit ist endlich vorbei. Doch Suppe geht bei uns eigentlich immer - meine komplette Familie besteht aus Suppenfans :) Und mit Papaya in der Suppe bekommt sie schließlich auch eine anständige Prise Sommergefühle ab :)


Nach meinem vermurksten Versuch vor ein paar Wochen, Quarkklößchen zu machen, war ich dieses Mal sehr viel erfolgreicher :) Zwar muss ich zugeben, dass mir die Kombination der Melissen-Klößchen zur der Süßkartoffel-Papaya-Suppe nicht ganz so gut gefallen hat, einzeln war beides allerdings super lecker! Vor allem die Zitronenmelisse in den Quarkklößchen fand ich fantastisch! 



Die Suppe reicht als Hauptspeise für ca. vier Personen. 

1 rote Zwiebel und 800 g Süßkartoffeln schälen und würfeln. Das Fruchtfleisch von 1 1/2 Papaya (je Papaya ca. 350 g im "Rohzustand") ebenfalls würfeln. 

Etwas Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Die Kartoffelwürfel und die Papaya zugeben und ebenfalls andünsten. Mit 1 Liter Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen und köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind. Wie lange das dauert hängt damit zusammen, wie groß man die Würfel schneidet ;)

Die Suppe nun fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und gemahlenem Zitronengras abschmecken. 




Während die Suppe kocht, können die Klößchen zubereitet werden. 

Dafür 250 g Quark (20 % Fett) mit 2 Eigelb, 30 g Mehl und 30 g Hartweizengries verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Einige Blätter Zitronenmelisse (natürlich gehen auch andere Kräuter) hacken und unterrühren. 

Einen Topf mit Wasser zum kochen bringen, dann die Hitze reduzieren. Mit zwei feuchten Teelöffeln kleine Klößchen aus der Masse abstechen, formen (die Masse über die Querseite ein paar Mal von einem Löffel auf den anderen streichen) und ins Wasser geben. Sobald die Klößchen oben schwimmen sind sie gar und können mit einer Schaumkelle herausgenommen werden. 







Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Suppe:
1 rote Zwiebel
800 g Süßkartoffeln
1 1/2 Papaya (á ca. 350 g)
Öl
1 Liter Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
gemahlenes Zitronengras

Für die Klößchen: 
250 g Quark (20 % Fett)
2 Eigelb
30 g Mehl
30 g Hartweizengrieß
Salz
Pfeffer
einige Blätter Zitronenmelisse (oder andere frisch Kräuter)




Donnerstag, 25. April 2013

Bärlauch-Nudelsalat mit Tomaten, Pinienkernen und Frühlingszwiebeln


Endlich ist es so weit: Frühling! Die Bäume treiben aus, überall fängt es an zu blühen und natürlich wird angegrillt! Ich mag grillen ja hauptsächlich wegen der Beilagen, nicht wegen des Fleischs. Zwar esse ich natürlich auch ein Stückchen Gegrilltes, aber hauptsächlich füllen Salate, Dips und Brot meinen Teller. Zum diesjährigen Angrillen gab es hier diesen Nudelsalat mit Bärlauch-Dressing. 


Das Rezept reicht für eine große Portion fürs Grillen mit Freunden oder der ganzen Familie :) 

500 g Pasta nach Packungsanleitung zubereiten, abschütten und abschrecken. 

100 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, auf einen Teller geben und auskühlen lassen. 

250 g Cocktail-Tomaten in kleine Stücke schneiden, dabei die Kerne entfernen. Natürlich kann man auch große Tomaten verwenden, ganz nach Belieben und Verfügbarkeit. 

5 kleine Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. 


Für das Dressing 50 g frischen Bärlauch waschen, trocken und grob hacken. Zusammen mit 4 EL Öl und 3 EL der gerösteten Pinienkerne mit dem Mixer oder Pürierstab fein pürieren. Mit 150 g Creme fraîche, 4 EL Essig (z. B. Kräuteressig) und 2 EL Mayonnaise verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Die Pinienkerne, die Tomaten, die Frühlingszwiebeln und das Dressing zu den Nudeln geben und alles gründlich vermengen. 


Endlich komme ich mit diesem Rezept mal wieder dazu, beim Garten-Koch-Event mitzumachen, nachdem ich es die letzten Monate entweder einfach nicht geschafft hatte oder mir die Zutaten nicht so lagen - ich muss zugeben, ich bin etwas mäklig ;)

Garten-Koch-Event April: Bärlauch [30.04.2013]





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

500 g Pasta
100 g Pinienkerne
250 g Cocktail-Tomaten
5 kleine Frühlingszwiebeln

Für das Dressing:
50 g Bärlauch
4 EL Öl
150 g Creme fraîche
4 EL Essig (z. B. Kräuteressig)
2 EL Mayonnaise
Salz
Pfeffer



Sonntag, 21. April 2013

Kunterbunte Überraschungs-Kekse mit Smarties-Füllung



Heute wird es bunt hier im Blog - kunterbunt :)

Diese Kekse habe ich zusammen mit meiner Kleinen zum Verschenken gebacken. Es sind "Überraschungskekse", denn sie sind mit Mini-Smarties gefüllt. Passend dazu haben wir die Kekse mit kunterbunten Streuseln verziert. 



Das Rezept hat bei mir 23 Stück ergeben, wobei das natürlich davon abhängt, wie groß die Ausstecher sind und wie dick der Teig ausgerollt wird. 

Wie immer, wenn ich Ausstechkekse backe, habe ich das Rezept von Meaghan verwendet. Ich mag dieses Rezept unheimlich gerne - es schmeckt lecker (man schmeckt noch leicht das Salz aus dem süßen Teig heraus, was ich wirklich toll finde!), die Kekse bleiben recht hell und verformen sich kaum. Ideal also für Kekse, die hinterher verziert werden sollen. 



Für den Teig 230 g weiche Butter mit 125 g Puderzucker schaumig schlagen. 1 Ei und das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote unterrühren. 400 g Mehl mit 1 TL Salz mischen, zur Buttermasse geben und mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. 

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. 

Wer den Teig nicht komplett verbraucht, kann ihn auch einfrieren und erst später Kekse daraus backen. 


Nach der Kühlzeit den Teig portionsweise auf bemehlter Arbeitsfläche ausrollen. Ich decke dazu eine Lage Frischhaltefolie über den Teig und rollte ihn dann aus, so klebt der Teig nicht am Nudelholz und man spart sich zusätzliches Mehlen. Während des Ausrollens dabei die Folie immer mal wieder vom Teig abziehen und neu auflegen, dann klappt es besser. 

Nun werden die Kekse ausgestochen: Man benötigt für jedes fertige Türmchen zwei komplette Kekse und für die Mitte ein Keks mit Loch, in das später die Mini-Smarties gefüllt werden. Mein Ausstecher hatte einen  Durchmesser von ca. 5,5 cm, mein Kreisausstecher für die Mitte etwas mehr als 2,5 cm. 

Die ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und nach und nach (immer nur ein Blech) im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 10 Minuten backen. Die Kekse herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. 


Die abgekühlten Kekse werden nun gefüllt und zusammen geklebt. Ich habe dafür zum Teil Limettengelee und zum Teil Erdnussbutter ohne Stückchen verwendet. Man kann aber natürlich auch jede andere Sorte Gelee oder Marmelade, Nutella, geschmolzene Schokolade, Ganache etc. verwenden. 

Das Gelee habe ich vorher durch ein Sieb gestrichen. 

Zum Zusammenbauen den Rand eines kompletten Kekses mit Gelee/Erdnussbutter bestreichen oder - wie ich es gemacht habe, um größere Schweinereien zu verhindern ;) - das Gelee oder die Erdnussbutter in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und auf den Rand des Keks aufspritzen. Nun einen Keks mit Loch darauf setzen. Der so entstandene Leerraum wird mit Mini-Smarties gefüllt. Auf den Rand des Loch-Kekse wird wiederum Gelee/Erdnussbutter aufgestrichen oder -gespritzt und das Ganze mit einem kompletten Keks verschlossen. 

Ich habe 11 Kekse mit Limettengele gemacht und 12 Kekse mit Erdnussbutter, wobei ich jeweils 60 g Gelee und Erdnussbutter benötigt habe. Das Gelee hätte ich allerdings noch etwas großzügiger verwenden können. 

In alle meine Kekse haben insgesamt 5 kleine Päckchen Mini-Smarties (á 14,4 g) gepasst, aber das hängt natürlich wiederum davon ab, wie groß die Lücke zwischen den Keksen ist. 

Die Kekse nach dem Zusammenbau etwas trocknen lassen. 



Für die Deko habe ich eine Packung Schokoladenglasur (125 g) geschmolzen, über die Kekse gesprenkelt und meine Kleine hat wie wild bunte Streusel auf die noch feuchte Glasur geworfen :)





Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Teig:
230 g weiche Butter
125 g Puderzucker
1 Ei
1 Vanilleschote
400 g Mehl
1 TL Salz

Für die Füllung:
60 g Limettengelee (oder etwas mehr)
60 g cremige Erdnussbutter
5 kleine Päckchen Mini-Smarties (á 14,4 g)

Für die Deko: 
125 g Schokoladenglasur
bunte Zuckerstreusel

Donnerstag, 18. April 2013

Pancakes aus dem Ofen


Zu Ostern - jaja ich weiß, ist nun auch schon wieder ein paar Tage her ;) - hatte ich meine Eltern zum Frühstück eingeladen. Nichts besonderes oder großartiges, einfach nett zusammen frühstücken :) 

Ein kleines "Highlight" wollte ich natürlich trotzdem auf den Tisch bringen und habe mich für amerikanische Pancakes entschieden - allerdings nicht in der Pfanne, sondern in einem Muffinbackblech gebacken. Das hatte den Vorteil, dass ich - während mein Backofen sich um die Pancakes kümmerte - das weitere Frühstück vorbereiten konnte und so nicht ganz so viel früher als der Rest der Familie aufstehen musste ;) 


Das Rezept für den Pancake-Teig stammt von Maja und ergibt in der Muffinform gebacken ca. 16 Stück. 

Für den Teig 250 g Mehl mit 1/2 TL Backpulver, 1 Prise Salz und 50 g Zucker in einer Schüssel mischen. In der Mitte eine Mulde formen und dort hinein 1 Ei sowie 50 g geschmolzene Butter geben. Mit einem Schneebesen das Ei und die Butter mit wenig Mehl vom Rand leicht verrühren. Nun nach und nach insgesamt 300 ml Milch zugeben und langsam mit dem Schneebesen immer mehr Mehl vom Rand einarbeiten. Durch das langsame einrühren des Mehls verhindert man Klümpchen im Teig. 


Ein Muffinbackblech sehr gut einfetten und jede Mulde bis zur Höhe von ca. 1/3 - nach meinem Augenmaß ;) - mit Teig füllen. Die Pancakes im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für 10 bis 15 Minuten backen. Die Pancakes am Rand vorsichtig lösen und herausnehmen. Die Form erneut fetten und die restlichen Pancakes backen. 



Die Pancakes können ganz nach Geschmack pur, mit Marmelade, Honig, Ahornsirup, Schokoaufstrich oder einfach mit Puderzucker bestäubt gegessen werden. 





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
50 g Zucker
1 Ei
50 g geschmolzene Butter
300 ml Milch

Sonntag, 14. April 2013

Kartoffelpizza mit Bärlauch, Speck und Ei



Bei der lieben Luna geht es nach ihrem Event "Getrennte Wege" direkt weiter mit der Feierstimmung. Nachdem sie sich mit allerlei Rezepten rund ums Ei eingedeckt hat, ist sie nun bei Zorra Gastgeberin des aktuellen Kochtopf-Events. 

Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)

Zwar sucht sie im nun bei Zorra nach Pizza-Rezepten, das Ei habe ich aber schon wieder mitgebracht  - dieses Mal allerdings vereint in weiß und gelb. Meine Pizza habe ich mit Bärlauch-Schmand bestrichen und mit Kartoffeln, Speck und Ei belegt - lecker! 


Das Rezept reicht für drei Pizzen á ca. 30 cm Durchmesser. 

Für den Teig 1 Würfel frische Hefe in 280 ml handwarmes Wasser krümeln. 1 EL Honig hinzugeben und alles unter Rühren mit einer Gabel auflösen. 

In einer Schüssel 500 g Mehl mit einer großzügigen Prise Salz mischen. Eine Mulde in die Mitte drücken. 

Die Hefemischung in die Mulde gießen und mit einer Gabel mit etwas Mehl vom Rand anrühren, bis ein dünnflüssiger Teig entsteht (etwa wie Pfannkuchenteig). Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 20 Minuten gehen lassen. 

Nun mit den Knethaken das restliche Mehl einarbeiten. Den Teig auf die bemehlte Arbeitfläche geben und mit den Händen für ca. zehn Minuten kneten. 

Den Teig zurück in die Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat - etwa 60 bis 90 Minuten. 



Währenddessen den Belag vorbereiten: 

Von 50 g frischem Bärlauch die überstehenden Stiele entfernen, den Bärlauch waschen, trocknen und hacken. Mit 300 g Schmand verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 



Drei bis vier Kartoffeln (insgesamt 250 bis 300 g) schälen und mit dem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln. 

100 g Speckscheiben in einer Pfanne ohne Fett ganz kurz anbraten. Der Speck soll dabei nicht kross werden! Aus der Pfanne nehmen und auf ein Küchenkrepp legen. 



Nun den Teig in drei gleiche Stücke teilen. Jedes Stück auf einem mit Backpapier belegten Backblech zu einem Kreis von ca. 30 cm Durchmesser ausrollen. 

Jeweils 1/3 des Bärlauchschmands auf jede Pizza streichen. Hierauf die Kartoffeln verteilen - die Scheiben allerdings nur nebeneinander, nicht übereinander legen, da sie sonst nicht durch werden. Die Speckstreifen ebenfalls gleichmäßig auf die drei Pizzen verteilen. Die Pizzen mit Salz und Pfeffer würzen. 

Insgesamt 50 g Parmesan auf den Pizzen verteilen. Den Parmesan kann man einfach reiben oder mit einem Sparschäler Späne vom Stück abschälen. 



Die Pizzen nacheinander im vorgeheizten Ofen bei 200 °C auf der Pizzaeinstellung für 15 bis 20 Minuten backen. 

Etwa 10 Minuten vor Ende der Backzeit jeweils ein Ei auf die Pizzen geben. 





Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Teig: 
1 Würfel frische Hefe
280 ml handwarmes Wasser
1 TL Honig
500 g Mehl
1 großzügige Prise Salz

Für den Belag: 
50 g frischer Bärlauch
300 g Schmand
250 - 300 g Kartoffeln (3 - 4 Stück)
100 g Speck in Scheiben
50 g Parmesan
3 Eier
Salz
Pfeffer






Dienstag, 9. April 2013

Blätterteig-Quiche mit Gruyére und Trauben


Eigentlich passt dieses Rezept ja eher in den Herbst. Aber mal ehrlich: Wer weiß im Moment schon so genau, nach welcher Jahreszeitenküche man kochen oder backen soll? Winterlich, weil es sich noch vor ein paar Tagen genau so angefühlt hat? Oder frühlingshaft als leisen Hoffnungsschimmer - jetzt, wo sich die Sonne endlich mal blicken lässt? Oder sommerlich aus Trotz und Protest, weil mir dennoch viel zu kalt ist? Oder eben herbstlich, weil es ohnehin egal ist? ;) 

Ich habe jedenfalls dieses Rezept aus meinem Rezepteordner herausgekramt, backen bringt mir schließlich immer Sonne ins Herz, ganz egal aus welchen Zutaten oder zu welcher Jahreszeit :)

Das Rezept für die Quiche hatte ich mir mal irgendwo für meinen Rezepte-Ordner abgeschrieben. Leider habe ich nur vermerkt, dass es ein GU-Rezept ist, den konkreten Buchtitel hatte ich leider nicht notiert. 


Zuerst geht es an die Vorarbeiten: 

200 g Gruyére reiben. Je 100 g grüne und blaue kernlose Trauben waschen und halbieren. Eine handvoll Thymianzweige waschen, trockenschütteln und die Blättchen abstreifen oder -zupfen. 


Für die Füllung drei Eier (Größe M) trennen. Die Eigelbe mit 150 g Ricotta verrühren. Das Eiweiß mit einer Prise Zucker steif schlagen und zusammen mit dem Käse unter die Ricottamasse heben. 1 Knoblauchzehe schälen und fein reiben, zusammen mit den Thymianblättchen vorsichtig mit einem Löffel unter die Masse rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 



Eine Rolle frischen Blätterteig mit dem Nudelholz noch etwas breiter rollen. Eine gefettete Tarteform mit dem Blätterteig auslegen. Den Teig in der Form etwas andrücken, mit dem Nudelholz über den Rand der Tarteform rollen und den überschüssigen Blätterteig entfernen. Wer möchte, kann aus diesem später Deko-Elemente (z. B. kleine Sterne etc.) ausstechen oder -schneiden und vor dem Backen auf die Füllung legen. 



Nun die Käsecreme auf den Blätterteig geben, glattstreichen und mit den halbierten Trauben belegen. 

Die Tarte mit 2 EL Mandelsplittern bestreuen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 225 °C Ober-/Unterhitze für 10 Minuten backen, dann die Temperatur auf 200 °C Ober-/Unterhitze reduzieren und die Tarte weitere 20 Minuten backen. 

Die Tarte aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit 1 TL Balsamico beträufeln. 





Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick:

200 g Gruyére
100 g grüne kernlose Trauben
100 g blaue kernlose Trauben
1 handvoll Thymianzweige
3 Eier (Größe M)
150 g Ricotta
1 Prise Zucker
1 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
1 Rolle frischer Blätterteig
2 EL Mandelsplitter
1 TL Balsamico



Samstag, 6. April 2013

Foodblogger-Charts: Dies und das und süße Sachen mit "My boy lollipop"





Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!

Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.



Heute habe ich Besuch von einem echten „Urgestein“ unter den Foodbloggern: Karin bloggt bereits seit September 2007dies und das und süße Sachen. Wie der Name schon sagt, gibt es bei Karin viel Süßes zu entdecken – allerdings nicht nur in essbarer Form, sondern (neben Fotos ihrer kleinen Tochter) auch Bastelideen, z. B. hübsche Verpackungen, um all den leckeren Sachen, die Karin so zaubert, ein angemessenes Zuhause zu geben :) Was da so in den selbstgebastelten Kästchen verschwindet, solltet Ihr nicht verpassen: Karin legt zwar jedes Jahr vor Weihnachten einen rekordverdächtigen Pralinen-Marathon hin, aber auch zu jeder anderen Jahreszeit gibt es bei ihr Kuchen, Torten, Cakepops, Desserts und einiges mehr.  Nicht zu kurz kommen allerdings auch die herzhaften Rezepte, denn Karin bringt gerne Gemüse auf den Tisch.

Kostprobe gefällig?







Heute hat sich Karin allerdings wieder den süßen Sachen angenommen – passend zu „ihrem“ Lied. Ich muss gestehen, ich hatte natürlich auf Cakepops gehofft – was sonst, bei diesem Titel? ;)






Die liebe Nina von "Ninas kleiner Food-Blog" hat mir seit Wochen einen herrlich Ohrwurm beschert...



... der immer und immer wieder in meinem Kopf herumschwirrt.

Warum nur tut sie so etwas werdet ihr euch fragen?
Die liebe Nina hatte eine geniale Idee und ruft die Bloggemeinde zu den Foodblogger-Charts auf.

Jeder der mitmachen will bekommt ein Lied das in irgendeiner Form mit Essen zu tun hat und schwup-die-wupp hatte ich diesen Ohrwurm.


Für mich klingt das Lied nach Sommer,
 Sonnenschein und einem heißen Urlaubsflirt .

Wenn man den Songtext so liest hat der Titel wenig mit "Essen" zu tun außer man denkt bei Lollipop an einen  "Lutscher" - "Schlotzer" - "Zuckerstangerl" und somit würde sich der Kreis wieder schließen.

Und was fällt mir natürlich bei Lollipop sofort ein?
Richtig ------ > Cake-Pops und da heute der erste Tag mit frühlingshaften *hüstel*  Temperaturen und etwas Sonnenschein war gibt es passend zum Sommerfeeling ein paar sommerlich, farbenfrohe Cake-Pops.




Für ca. 40 Cake-Pops werden 400 g Kekse (Löffelbiskuit, Eierkekse usw.)  zerkrümelt , mit 150 g Frischkäse, einem großen Schluck Eierlikör und etwas geschmolzener Schokolade vermengt.

Daraus werden Kugeln geformt die dann ca. 30 Min im Kühlschrank ruhen.

Ich habe die Cake-Pops in eine Zuckerglasur getaucht und mit Zuckerperlen verziert.


und um nochmal auf das Lied zurück zu kommen:
ich wünsche euch allen einen Platz im Zug zum Glück, haltet euch die Sonne im Herzen fest wenn es draußen nicht Frühling werden will und genießt den Moment... wie ich diesen während ich hier schreibe und meine kleine Dame beim Papa zufrieden schläft.



Liebe Nina,
vielen lieben Dank für den Ohrwurm und die Idee, ich werde mit Spannung die Charts weiter verfolgen und freue mich über neue, alte "Mitsing-Lieder".






Danke, liebe Karin! 

Donnerstag, 4. April 2013

Torten-Schweinereien




Heute gibt es hier leider kein Rezept, sondern nur Fotos der Torte, die ich zu Ostern gebacken hatte. Denn leider war das Ergebnis ... naja, sagen wir mal "suboptimal" ;)




Es war eine Torte mit zweierlei Füllungen: Eine Schokoladen- und eine Holunderbuttercreme. Die Holunderbuttercreme war zwar lecker (eine Puddingbuttercreme, für die der Pudding aus 100%igem Holundersaft gekocht wurde) und die Farbe war super, aber die Schokoladencreme ist leider daneben gegangen: Sie war viel zu fest und zu mächtig. 


Dadurch konnte ich leider die Schweinchen auch nicht wie geplant schön in der Creme "versenken", sondern musste sie einfach oben auflegen.



Die Bilder der Torte möchte ich Euch aber dennoch zeigen :)


Entdeckt habe ich die Idee mit den Schweinchen im Schokoladenmatsch - dank Pinterest - übrigens hier. 



Zusätzlich zu den Schweinen, die ich aus Fondant geformt habe, habe ich die Torte mit einigen Mini-Toppas dekoriert, komplett mit Amicelli umstellt...



...und zum Schluss mit Bändern in rosa und weiß geschmückt. 




Nachtrag:

Einige von Euch hatten um ein Bild des Torten-Anschnitts gebeten. Das liefere ich also noch nach. Man sieht auf dem Foto auch ganz gut, wie fest die Schokoladen-Masse war ;)





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