Sonntag, 30. Juni 2013

Erdbeer-Schokoladen-Scones


Ihr braucht auf die Schnelle etwas Süßes zum Kaffee, wenn sich kurzfristig Gäste angekündigt haben? Oder liebt die Kombination aus Erdbeeren und Schokolade auch so wie ich? Dann backt unbedingt diese Scones! Sie sind dermaßen lecker und schnell gemacht - einfach toll! Inklusive Backzeit - die man gut zum wieder aufräumen der Küche nutzen kann - sind die Scones in einer dreiviertel Stunde fertig, also genau das Richtige für spontane Backaktionen. 

Das Rezept stammt ursprünglich von Maria und Josh, ich habe es aber in Gramm umgerechnet und etwas abgeändert, da ich weder Ricotta, noch frische Zitronen im Haus hatte. 


150 g Erdbeeren (bereits geputzt abgewogen) in Stücke schneiden. Beiseite stellen. 

Ein Ei (Größe L), 120 ml Buttermilch, 2 EL Zitronensaft und 1 gestrichener TL gemahlene Vanille mit dem Schneebesen gründlich verrühren. 115 g Philadelphia Milka zugeben und glattrühren. 

In einer Schüssel 50 g Zucker mit 330 g Mehl, 2 1/4 gestrichenen TL Backpulver, 1/4 gestrichenen TL Natron und 1/4 gestrichenen TL Salz vermischen. 115 g kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zugeben. Die Butter mit den Fingerspitzen in die Mehlmischung einarbeiten. Dafür die Butterwürfel zwischen den Fingerspitzen im Mehl "zerreiben". Es können ruhig noch Butterstückchen verbleiben, das Mehl soll nicht richtig "eingeknetet" werden. 


Die flüssigen Zutaten zur Mehlmischung geben und mit einem Teigschaber nur so lange unterheben, bis die Zutaten vermengt sind und ein Teigklumpen entstanden ist. 

Die Erdbeeren sowie 70 g Schokotropfen mit dem Teigschaber unterziehen. 

Den Teig auf die sehr gut bemehlte Arbeitsfläche geben, die Oberfläche des Teiges ebenfalls etwas mehlen und den Teig zu einem Kreis mit der Dicke von ca. 1 1/2 cm flach drücken. Den Kreis in acht "Kuchenstücke"schneiden. Diese Stücke - am Besten mit Hilfe eines Tortenhebers, da der Teig relativ klebrig ist - mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben. 


Die Scones mit etwas Milch bepinseln und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für 20 bis 25 Minuten backen.

Sie schmecken warm und kalt sehr lecker :)




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

150 g Erdbeeren (geputzt abgewogen)
1 Ei (Größe L)
120 ml Buttermilch
2 EL Zitronensaft
1 gestr. TL gem. Vanille
115 g Philadelphia Milka
50 g Zucker
330 g Mehl
2 1/4 gestr. TL Backpulver
1/4 gestr. TL Natron
1/4 gestr. TL Salz
115 g kalte Butter
70 g Schokotropfen
etwas Milch

Donnerstag, 27. Juni 2013

Kirsch-Limetten-Cupcakes


Immer wieder sehe ich im Netz diese hübschen "Himmels-Cupcakes" mit den Fruchtgummi-Regenbögen. Und ich fand es an der Zeit, sie selbst mal auszuprobieren. So ganz nach meinen Vorstellungen hat das leider - sowohl was die Cupcakes als auch was die Deko angeht - nicht funktioniert, zeigen möchte ich Euch die Cupcakes aber dennoch. 

Bei mir sind es eher "Himmelsrutschen" statt Regenbögen geworden, denn die Fruchtgummis sind leider zusammengefallen. Meist sind es amerikanische Blogs, auf denen man diese Cupcakes entdecken kann. Vielleicht gibt es dort eine andere Sorte der Fruchtgummis zu kaufen, die hier erhältlichen Regenbögen von Haribo sind jedenfalls leider nicht stabil genug, um sie in Bögen auf die Cupcakes zu stellen. Am Schluss fand ich sie aber dennoch ganz hübsch :)

Unter dem Himmel befinden sich Kirsch-Cupcakes - oder zumindest sollten es Kirsch-Cupcakes werden ;) Ich habe die Cupcakes anstatt mit Milch mit Kirschsaft gebacken. Im rohen Teig hat man den Saft auch noch schön herausgeschmeckt, aber leider hat sich der Geschmack - obwohl ich keinen Nektar, sondern 100%igen Kirschsaft verwendet habe - durch das Backen ziemlich verflüchtigt und es war hinterher nur noch ein Hauch Kirschgeschmack zu erahnen ;) Vielleicht hätte es funktioniert, wenn ich eine größere Menge Saft vorher hätte einreduzieren lassen, um das Aroma zu verstärken. Das werde ich sicherlich irgendwann nochmals testen. Falls Ihr die Cupcakes nachbacken möchtet und auf die Experimente mit dem Kirschsaft verzichten wollt ;) könnt ihr die Menge an Saft einfach wieder durch Milch ersetzen. 

Um den Kirschgeschmack doch noch irgendwie in den Cupcakes unterzubringen, habe ich sie nach dem Backen mit Kirschkonfitüre gefüllt. 

Im Ergebnis waren die Cupcakes dann zwar nicht wie geplant, aber dennoch lecker und hübsch anzusehen. Dass sie eigentlich anders geplant waren, braucht ja niemand zu wissen. Ihr verratet mich ja nicht, oder? ;)


Das Rezept hat bei mir 29 Stück ergeben. 

Für die Cupcakes 160 g weiche Butter mit 160 g Zucker und 1 gestrichenen TL gemahlener Vanille sehr schaumig schlagen. 4 Eier einzeln - jeweils für 60 Sekunden - unterrühren. 

480 g Mehl mit 4 gehäuften TL Backpulver mischen und im Wechsel mit 400 ml Kischsaft (oder Milch) unterrühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. 

Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen füllen (diese vorher in ein Muffinbackblech stellen) und nach und nach (immer nur ein Blech) im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. 

Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. 



Gefüllt habe ich die Cupcakes mit insgesamt 180 g Kirschkonfitüre. Dafür von oben einen Zylinder aus dem Cupcake stechen oder schneiden, die obere Hälfte des Zylinders abschneiden, den Cupcake mit der Konfitüre füllen und das abgeschnittene Stück wieder daraufsetzen. Wie es genau funktioniert habe ich mit Schritt-für-Schritt-Fotos aus in meinen Cupcake: FAQ erklärt. 

Für das Frosting 200 g Limettengelee durch ein Sieb streichen. Das Gelee zusammen mit 225 g weicher Butter und 150 g Puderzucker schaumig schlagen. 450 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) hinzufügen und nur so lange wie unbedingt nötig unterrühren. 


Für die Dekoration 10 saure Regenbogen-Fruchtgummistreifen ("Pasta Basta" von Haribo) in jeweils drei Teile schneiden. 

Einen Teil des Frostings in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen. 

Den größeren Teil des Frostings blau einfärben und mit einem Spachtel oder Messer auf die Cupcakes aufstreichen. 

Mit dem weißen Frosting zwei "Wölchen" auf die Cupcakes aufspritzen, also viele kleine weiße Tupfen nebeneinander spritzen. Jeweils ein Fruchtgummistück wie eine Rutschbahn auf den Cupcake setzen - also eine Seite hochkant in eine der "Wolken" stecken, die andere Seite flach auf die zweite Wolke laufen lassen. Das flache Ende des Fruchtgummistreifens nochmals mit kleinen weißen Frosting-Punkten bedecken. 



Und so sieht sah der Cupcake angeschnitten aus. Leider hatte sich auch die schöne rosa Farbe des Teiges während des Backens aus dem Staub gemacht ;) 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
160 g weiche Butter
160 g Zucker
1 gestr. TL gemahlene Vanille
4 Eier 
480 g Mehl
4 geh. TL Backpulver
400 ml Kirschsaft oder Milch 

Für die Füllung:
180 g Kirschkonfitüre 

Für das Frosting:
200 g Limettengelee 
225 g weiche Butter
150 g Puderzucker
450 g Frischkäse (z. B. Philadelphia) 

Für die Deko: 
blaue Lebensmittelfarbpaste
10 Haribo "Pasta Basta" Regenbogenstreifen



Sonntag, 23. Juni 2013

Abgelichtet: Pizza und Kuchen aus dem Steinbackofen



Zum Geburtstag meines Mannes dieses Jahr haben wir für und mit unseren Gästen Pizza und Kuchen im Steinbackofen gebacken. Ein Freund von uns ist stolzer Besitzer eines solchen mobilen Steinbackofens und hat ihn - und seine tatkräftige Unterstützung - uns zur Verfügung gestellt (Danke dafür!). 

Ich hatte für die Feier den Hefeteig für die Pizzen bereits am Abend vorher vorbereitet und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Jeder konnte sich seine Pizza dann nach Lust und Laune selbst belegen. 

Den Kuchen hatte ich am Mittag bereits komplett vorbereitet. Es gab drei verschiedene Sorten Hefekuchen (welche, seht Ihr weiter unten), denn das zum Backofen passende Blech hat etwa die Größe von drei normalen Backblechen. 

Insgesamt habe ich für Pizzen und Kuchen Hefeteig aus 13 kg Mehl hergestellt *g* Wie gut, dass unser Freund uns auch seine Teigknetmaschine überlassen hatte (Danke auch dafür!), denn üblicherweise knete ich Hefeteig mit der Hand, was in diesen Mengen doch recht aufwendig gewesen wäre. 

Bevor es los gehen konnte, war - außer Teig kneten, Zutaten schneiden und bereitstellen - noch etwas Vorarbeit gefragt, denn der Ofen muss mehrere Stunden vorher eingeheizt werden. 


Nachdem der Ofen die richtige Temperatur hatte, konnte die Glut entfernt werden und das Pizzabacken konnte losgehen. Als der Ofen später etwas abgekühlt war und nicht mehr so viele Pizzen auf einmal zu backen waren, haben wir hinten im Ofen ein kleines Feuerchen gemacht, so dass immer ausreichend Hitze für die Pizzen vorhanden war. 


Meine Pizza war mit Salami, Schinken, Ananas, Spinat und roten Zwiebeln belegt. 


... und rein damit in den Ofen.


Soooo lecker!


Nachdem der größte Pizzahunger gestillt war, kam der Kuchen in den Ofen. Es gab Apfelkuchen mit Mohnstreuseln, Rhabarberkuchen mit Vanillepudding und Streuseln und Vanillepuddingschnecken mit Streuseln. Der Einfachheit wegen habe ich für alle drei Sorten den gleichen Hefeteig nach dem Rezept von Steph zubereitet - ein unheimlich leckerer, wolkiger Teig!


Vor allem die Vanillepuddingschnecken mit Streuseln sind sehr gut angekommen - Danke Steph für das tolle Rezept! 


Da es, als der Kuchen fertig war, bereits zu dunkel war, um anständige Bilder machen zu können (wie man an den beiden Fotos oben sieht), habe ich das am nächsten Tag nachgeholt, denn nach den Pizzen haben unsere Gäste den Kuchen nicht mehr ganz geschafft und wir hatten noch ein paar Stückchen übrig ;) 

Die Vanillepuddingschnecken mit Streuseln: 


Rhabarberkuchen mit Vanillepudding und Streuseln: 


Apfelkuchen mit Mohnstreuseln: 




Donnerstag, 20. Juni 2013

Gemüsetartelettes mit Mairübchen, Möhrchen und Süßkartoffeln


Ich habe mal wieder eine Premiere gefeiert: Mairübchen :) Alleine des Namens wegen war es dringend an der Zeit, dieses Gemüse endlich zu probieren. Lecker war´s! 

Ich habe die Mairübchen nach einem Rezept aus dem Landidee-Heft "Rübenküche" gemeinsam mit Süßkartoffeln, Möhrchen und roten Zwiebeln zu Tartelettes verarbeitet. Ich werde sicher aber auch noch anderes mit den Mairübchen ausprobieren - habt Ihr Rezepttipps für mich? 

Bitte wundert Euch nicht über die blasse Farbe der roten Zwiebeln. Als ich die Tartelettes aus dem Ofen geholt habe, war das Licht schon zu schlecht zum fotografieren. Die Fotos sind daher erst am nächsten Tag entstanden. Die Tartelettes waren dann immernoch lecker (aber auch warm schmecken sie toll!), die Farbe der Zwiebeln hat allerdings gelitten... 


Laut Heft soll das Rezept 8 Tartelettes ergeben. Leider ist dort die Größe nicht angegeben. Meine Förmchen haben einen Durchmesser von 10 cm und ich habe 11 Tartelettes herausbekommen - und das, obwohl ich sowohl bzgl. der Süßkartoffeln als auch bei den Zwiebeln die Menge etwas reduziert habe. 


Zuerst wird geschnippelt:

250 g Süßkartoffeln schälen und raspeln, 2 rote Zwiebeln pellen und in Spalten schneiden, 2 Möhrchen schälen und in Scheiben schneiden, 2 Mairübchen ebenfalls schälen und würfeln. 

100 g Gruyére reiben. 

100 ml Sahne mit 3 Eiern verquirlen. Den geriebenen Käse unterrühren und über das Gemüse geben. Alles gründlich vermengen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 


Die Tarteletteförmchen dünn mit weicher Butter einstreichen. 

2 Rollen frischen Blätterteig in jeweils 6 Rechtecke schneiden und die Tarteletteförmchen damit auskleiden. Den überstehenden Blätterteig lässt man entweder stehen oder kann ihn auch abtrennen (dafür mit einem Nudelholz über den Rand der Förmchen rollen). 

Die Gemüsefüllung gleichmäßig auf den Blätterteig verteilen. 


Die Tartelettes bei 180°C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Backofen für ca. 20 bis 25 Minuten backen. 

Herausnehmen und entweder direkt warm essen oder erkalten lassen. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

250 g Süßkartoffeln
2 rote Zwiebeln
2 Möhrchen 
2 Mairübchen 
100 g Gruyére
100 ml Sahne 
3 Eier 
Salz
Pfeffer
2 Rollen frischer Blätterteig
Butter zum Einfetten der Förmchen


Sonntag, 16. Juni 2013

Mispelparfait mit Kompott - Gastbeitrag bei Hannah von "One more, please!"


Tut mir Leid, ich bin heute leider nicht zu Hause.

Wer trotzdem das Rezept zum leckeren Mispelparfait entdecken möchte und wer sich fragt, wo eigentlich das Kompott geblieben ist, sollte schnell auf Hannahs Blog "One more, please" vorbeischauen. 

Dort mache ich heute nämlich Urlaubsvertretung. Eigentlich wird bei Hannah ja immer gebacken, aber ich hoffe, Ihre Leser haben auch gegen ein kleines Dessert nichts einzuwenden - und wenn die Chefin außer Haus ist, kann man´s ja machen ;)

Hier geht´s zum Rezept für das Mispelparfait mit Kompott: Klick!


Donnerstag, 13. Juni 2013

Feldsalat mit Erdbeer-Mohn-Dressing


Wer regelmäßig meinen Blog liest, dürfte meine Vorliebe für fruchtige Salate spätestens seit dem Erdbeer-Gurken-Salat, dem Rotkohl-Möhren-Salat mit Pfirsichen oder dem Nudelsalat mit Himbeeren und Minze kennen. Dieses mal gab es - passend zur Jahreszeit und zur Grillsaison - Salat mit Erdbeeren. Diese habe ich sowohl in den Feldsalat geschnippelt als auch im Dressing verarbeitet - dort kombiniert mit frisch gemahlenem Mohn.


Das Rezept ergibt eine große Schüssel - also Ideal für eine große Grillrunde mit der ganzen Familie oder Freunden. 

300 g Feldsalat verlesen, waschen und trocken schleudern. 
500 g Erdbeeren waschen, trocknen, den Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. 


Für das Dressing 200 g frische Erdbeeren pürieren. Mit 150 ml Öl, 100 ml Condimento bianco, 2 TL Dijon-Senf und 3 EL gemahlenem Mohn gründlich verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Das Dressing über den Salat geben und vermengen. 



Und da man Salat-Rezepte, gerade jetzt im Sommer, nie genug haben kann, hat Bettina dazu aufgerufen, ihr ebensolche zu schicken. Das mache ich doch gerne und reiche diesen Salat bei ihrem Event "Eure liebsten Salat-Rezepte" ein :)




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

300 g Feldsalat
500 g Erdbeeren

Für das Dressing:
200 g Erdbeeren
150 ml Öl
100 ml Condimento bianco
2 TL Dijon-Senf
3 EL gemahlener Mohn 
Salz
Pfeffer


Dienstag, 11. Juni 2013

Foodblogger-Charts: Miss Blueberymuffins kitchen mit "Sweet Dreams"





Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe der Foodblogger-Charts!


Um was es geht, könnt Ihr hier nochmal nachlesen.



Mein heutiger Gast ist eine echte „Miss“ – die Miss aller Cupcake-Verrückten, Zuckerschnuten und Backbesessenen! Seit Januar 2012 dürfen wir einen Blick in "Miss Blueberrymuffins kitchenwerfen. Und was sehen wir da? Süßes, Leckeres und Buntes in Form von besagten Cupcakes, Keksen, Kuchen, Torten aber auch herzhaftem Gebäck und Broten. Hauptsache, es kommt aus dem Backofen! Kein Wunder also, dass die Zeitschrift Cupcake Heaven sich Katharina im letzten Jahr als Jurorin für einen Backwettbewerb mit ins Boot geholt hatte.
Kostprobe gefällig?






Eigentlich könnte Katharina mit dem Titel, den ich für sie ausgesucht habe, (fast) ihren kompletten Blog überschreiben, denn die meisten ihrer Rezepte sind süß und sehen traumhaft lecker aus! Heute Nacht werde ich jedenfalls von den Köstlichkeiten träumen, die sie mir mitgebracht hat – und zum Einschlafen leise 
summen.






Turn the music on!

Hallo, ich bin Katharina und normalerweise blogge ich auf meiner Seite  „Miss Blueberrymuffins kitchen“. Kommt mich doch auch mal in meiner Küche besuchen. Heute habe ich aber die Ehre euch hier bei Nina ein Rezept vorzustellen. Als ich vor einiger Zeit Ninas Anfrage im meinem Postfach hatte, war ich ganz aus dem Häuschen, weil ich Ninas Blog so grandios finde. In Sachen Cupcakes ist sie ein echtes Vorbild für mich. Aus diesem Grund war für mich auch schnell  klar, dass es auch Cupcakes werden sollten, die ihr für die Foodblogger-Charts backe. Sweet Dreams von La Bouche entspricht (man kann es ahnen) vielleicht nicht unbedingt meinem Geschmack, aber das Lied lässt viel Freiraum. Aus diesem Grund habe ich süße Cupcakes für euch, drehe jetzt die Musik auf, träume mich ein bisschen zurück in die Neunziger und tanze mit bunten Klamotten auf eine coole Party!  

Rezept 
150 g Zucker
100 g Butter (weich)
1 Pck. Packungen Vanillezucker
3 Eier
150 g Mehl (gesiebt)
1 TL Backpulver
100 ml Sahne
4 EL Back-Kakao 
150 g Dosenpfirsiche (klein gewürfelt)

Zuerst die weiche Butter mit dem Zucker und einer Packung Vanillezucker cremig rühren. Dann die Eier einzeln unterrühren.  Mehl, Kakao und Backpulver mischen und abwechselnd mit der  Sahne unter die Butter-Eier-Masse mixen.

Für noch mehr retro-Charme werden nun noch die klein gewürfelten Dosenpfirsiche unter den Teig gehoben. Den Teig gleichmäßig auf die mit Papierförmchen ausgelegten Mulden der Muffinform verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 170° für ca. 20 Minuten backen.

Nach dem Backen müssen die Cupcakes gut auskühlen. In dieser Zeit kann das Topping vorbereitet werden. Ich habe mich dabei von einem Topping-Rezept von Nina inspirieren lassen, das ich in letzter Zeit öfter mache, weil es so herrlich frisch schmeckt. 

Rezept (Frosting)
120 g Butter
100 g Puderzucker
300 g Schmand
Ein paar Teelöffel Pfirsichmarmelade
+ Lebensmittelfarbe in pink

Für das Frosting die weiche Butter einige Minuten schlagen und dann den Puderzucker dazu sieben und zu einer cremigen Masse schlagen. Dann gebt ihr den Schmand dazu und mixt alles noch einmal kurz auf einer niedrigen Stufe, bis ihr eine schöne gleichmäßige Masse habt. Zuletzt schmeckt ihr euer Frosting noch mit Pfirsichmarmelade ab. Die Masse könnt ihr dann noch nach Belieben einfärben. Ich habe mich für ein kräftiges pink entschieden, weil das so ein schöner Kontrast zu den schwarzen Lakritzschnecken bildet. Wenn ihr das Frosting noch ein wenig in den Kühlschrank stellt, wird es fester und lässt sich leichter aufspritzen. Ich habe eine normale, mittelgroße Lochtülle verwendet.

Die Idee mit den Lakritzschnecken auf den Cupcakes habe ich mal so ähnlich auf Pinterest gesehen und für Ninas Event erschienen sie mir perfekt. Passend zum Song oder Anlass kann man das „Platten-Label“ in der Mitte immer anders gestalten. 

Um eine schnöde Lakritzschnecke in eine fetzige Schallplatte zu verwandeln müsst ihr einfach nur ein wenig Fondant in einer Farbe eurer Wahl ausrollen und kleine Kreise ausstechen. Diese Kreise drückt ihr dann auf die Lakritzschnecke. Wenn ihr die Lakritzschnecke vorher in der Mitte ein ganz klein wenig mit Wasser bepinselt, hält der Fondant-Kreis noch besser. Ich habe dann noch für meinen Song Sweet Dreams ein S und ein D hineingedrückt, aber wenn man sie zum Beispiel für einen Geburtstag macht, könnten die Initialen des Geburtstagskindes die Plattenmitte zieren. Zum Schluss werden die kleinen Schallplatten nur noch mittig auf dem Cupcake platziert und dann sind sie schon fertig. Es ist also eine wirklich schnelle und einfache Methode, um Musik-Fans ein Schmunzeln auf’s Gesicht zu zaubern.
Welche Musik würdet ihr auf euerm Cupcake auflegen? Bestimmt klingt dann alles süß! :D

Vielen Dank liebe Nina! Ich habe sehr gerne mitgemacht! 

Liebe Grüße, Miss Blueberrymuffin



Danke, liebe Katharina!




Sonntag, 9. Juni 2013

Erdbeer-Frischkäse-Kuchen


Heute gibt es das letzte Rezept aus meinem Wichtelpäckchen des Sommerwichtelns des Alles Hausgemacht-Forums - ein Erdbeer-Frischkäse-Kuchen. 

Eigentlich kennt Ihr das Rezept bereits, denn es ist der Teig der Rhabarber-Frischkäse-Muffins, nur eben mit Erdbeeren und - dank eines Tipps von Melanie - in kleinen Kastenkuchenformen gebacken. 


Der Kuchen - oder auch die Muffins - sind wirklich so unheimlich lecker, weich und saftig, Ihr solltet unbedingt eine Variante (egal ob mir Erdbeeren, Rhabarber oder anderem Obst) davon ausprobieren! Ich habe ihn sicherlich nicht zum letzten Mal gebacken. 


Das Rezept ergibt drei bis vier kleine Kastenkuchenformen á 15,8 x 5,5 cm. Ich habe vier kleine Kuchen gebacken, da ich nicht sicher war, wie der Teig aufgeht. Wie Ihr auf den Bildern seht, ist aber in den Formen nach oben hin noch etwas Platz und man hätte den Teig wohl auch auf drei Formen aufteilen können. 

Zuerst werden 225 g frische Erdbeeren gewaschen, der Stiel entfernt und in Stücke geschnitten. 

In einer Schüssel 300 g Mehl mit 1 1/2 TL Weinsteinbackpulver und 1/2 TL Natron mischen. 

In einer zweiten Schüssel 200 g Frischkäse mit 100 g weicher Butter, 100 g Rohrzucker und 1 TL gemahlener Vanille für zwei Minuten auf höchster Stufe mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. 2 Eier einzeln auf kleiner Stufe unterrühren. 125 ml Buttermilch ebenfalls unterrühren. 

Bitte nehmt den Frischkäse, die Eier und die Buttermilch rechtzeitig - etwa eine Stunde vor dem Backen bereits aus dem Kühlschrank. Die Eier kann man auch schon am Vorabend zusammen mit der Butter herauslegen. 

Nun die Mehlmischung zur Frischkäsemasse geben und mit einem Löffel nur so lange wie gerade nötig unterrühren. Zuletzt die Erdbeeren unterheben. 


Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in die kleinen Kastenkuchenformen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 40 Minuten backen. 

Herausnehmen und vollständig auskühlen lassen. 


Damit der Kuchen heil und frisch bei meinem Wichtelkind ankommt, habe ich ihn gründlich mit Folie verpackt und eine Gabel mit dazu gelegt, damit sie es sich gleich schmecken lassen kann :) Ich hoffe, das hat es auch getan ;)




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

225 g Erdbeeren 
300 g Mehl
1 1/2 TL Weinsteinbackpulver
1/2 TL Natron 
200 g Frischkäse
100 g weiche Butter
100 g Rohrzucker
1 TL gemahlene Vanille 
2 Eier 
125 ml Buttermilch 



Donnerstag, 6. Juni 2013

Himbeer-Kaubonbons


Heute gibt es das zweite Rezept, dessen Ergebnis ich in mein Wichtelpäckchen für das Sommerwichteln des Alles Hausgemacht-Forums gesteckt hatte: Himbeer-Kaubonbons. 

Die Herstellung der Bonbons braucht schon ein bisschen Zeit - besonders wenn es wie bei mir das erste Mal ist - und ist eine ziemlich klebrige Angelegenheit. Aber es lohnt sich - die Bonbons sind unheimlich lecker!


Zuerst werden 300 g Tiefkühl-Himbeeren in einem Topf auftauen lassen, dann aufgekocht und unter Rühren etwas köcheln lassen, bis die Himbeeren schön zerfallen sind. Die Himbeeren durch ein Sieb streichen. Herauskommen sollten 140 ml Himbeersaft. 

Den Himbeersaft zusammen mit dem Saft einer Limette (ca. 40 ml) in einen Topf geben und abkühlen lassen. 


Währenddessen kann alles für das Bonbonkochen vorbereitet werden. Wichtig ist, dass Ihr alle nötigen Zutaten und Küchengeräte bereits startklar auf der Arbeitsfläche stehen habt, denn später fehlen Euch Zeit und saubere Hände dazu ;) 

Ihr braucht: 

120 g Grafschafter Heller Sirup 

1 Silikonunterlage 
1 Teigschaber
Einweghandschuhe + Gummihandschuhe 
1 Tasse mit geschmacksneutralem Speiseöl
1 Pinsel 
1 saubere Schere
2 - 3 Blätter Backpapier, um die fertigen Bonbons darauf abzulegen 

Die Silikonunterlage wird - ebenso wie alle anderen Arbeitsgeräte (außer das Backpapier) gründlich eingeölt. Die Handschuhe braucht Ihr natürlich erst später einölen, wenn Ihr sie bereits anhabt ;) 

Die Tasse mit dem Öl und dem Pinsel sollte griffbereit stehen, um die Hände, den Teigschaber, die Schere etc. nachölen zu können. 

Die Handschuhe sind wichtig, da die Masse wirklich teuflisch heiß ist. Ich habe erst ein paar Einweghandschuhe (ungepudert) angezogen und darüber ein paar gereinigte Gummihandschuhe. 


Nun widmen wir uns wieder den Bonbons: 

In den abgekühlten Saft 450 g Zucker einrühren und einige Zeit rühren, so dass sich ein Teil des Zuckers bereits auflösen kann. 

Den Topf auf den Herd stellen und auf sehr kleiner Stufe rühren, bis der Zucker sich gelöst hat. 

Den Herd nun hochdrehen und den Saft aufkochen lassen. Dabei nicht weiter rühren! 

Bei etwa 120 °C den Grafschafter Heller Sirup zugeben - aber ebenfalls nicht rühren. 

Die Masse weiter erhitzen bis auf 160 °C*.


Sobald die Masse 160 °C* erreicht hat wird sie auf die geölte Silikonunterlage gegossen. Mit dem geölten Teigschaber nun die Masse immer wieder von Außen nach Innen streichen - so lange, bis sie fest genug ist, um nicht mehr wegzufließen und man sie mit den geölten Handschuhen anfassen kann. 

Die Masse nun mit den geölten Handschuhen noch etwas kneten, bis sie sich zu einem Klumpen formen lässt. Nun ist einigermaßen Schnelligkeit gefragt, damit die Masse nicht zu hart wird. 

Jeweils eine Portion der Masse abnehmen und mit den geölten Händen immer wieder in die Länge ziehen - falten - in die Länge ziehen - falten. Dadurch wird die Farbe der Masse auch heller. Die Masse nun zu einem Strang formen und mit der geölten Schere in Stücke schneiden. Die Schere dabei immer wieder nachölen bzw. bei Bedarf zwischendurch auch mit heißem Wasser kurz abwaschen, abtrocknen und wieder ölen. Die abgeschnittenen Bonbons zum Trocknen auf das Backpapier legen. 

Mit der weiteren Bonbonmasse genauso verfahren, bis alles aufgebraucht ist. 

Wichtig ist, dass die Bonbons nach dem Abkühlen (geht relativ schnell) einzeln verpackt und luftdicht verschlossen aufbewahrt werden, da sie sonst zu einem einzigen großen Kaubonbon zusammenkleben ;)

Ich habe dafür aus weißem Backpapier kleine Stücke geschnitten und die Bonbons dort hineingewickelt. 

Mein Wichtelkind bekam also ein Gläschen mit den Kaubonbons. Ein kleines Tütchen habe ich außerdem an eine Freundin geschenkt - und egoistisch wie ich bin habe ich natürlich auch welche behalten *g* 


* Und nun kommt die Beichte hinterher: Genau genommen handelt es sich bei den Kaubonbons um einen "Unfall", denn eigentlich wollte ich harte Himbeerbonbons zum Lutschen - angelehnt an ein Rezept vom Kuchenbäcker machen. Aber dafür habe ich wohl ein klein wenig zu viel improvisiert ;) Es ging schon damit los, dass ich kein Aroma verwenden wollte, sondern die Bonbons aus "echtem" Obst herstellen wollte und dafür die Himbeeren passiert habe. Außerdem hatte ich keinen Glukose-Sirup zur Hand und habe stattdessen den hellen Sirup von Grafschafter (der aus Invertzuckersirup und Glukosesirup besteht) verwendet. Und zu guter Letzt habe ich keinen Zuckerthermometer und habe die Temperatur daher mit meinem Fleischthermometer gemessen *g* An was genau es nun lag, dass die Bonbons nicht hart wurden, kann ich nicht sagen. Vielleicht war einfach nur das Thermometer zu ungenau und obwohl angezeigt die 160 °C noch nicht ganz erreicht (daher das Sternchen oben, da es natürlich sein kann, dass jemand mit einem genaueren Thermometer das Rezept ausprobiert und dann doch harte Bonbons erhält), vielleicht auch von allem ein bisschen ;)

Unterm Strich bin ich jedenfalls überhaupt nicht traurig über diesen "Unfall" - im Gegenteil, ich bin mit den Kaubonbons sehr zufrieden, den sind sind sooo lecker! Ich hoffe, meinem Wichtelkind schmecken sie auch :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

300 g TK-Himbeeren 
1 Limette
450 g Zucker
120 g Grafschafter Heller Sirup 
geschmacksneutrales Öl 

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