Freitag, 30. August 2013

Fruchtige Blätterteig-Käsekuchen-Päckchen


In dieses Rezept habe ich mich sofort verliebt! Und das nicht nur wegen des österreichischen Titels (ich liebe den Dialekt!): Das Rezept habe ich bei Renate entdeckt, die es liebevoll "Topfenstrudel-Sackerl mit Heidelbeeren" nennt. Da ich allerdings Blätterteig statt Strudelteig verwendet habe, sind bei mir daraus kleine Käsekuchen-Päckchen geworden ;) Aber egal, wie man sie nennen mag: Ihr müsst sie einfach nachbacken - sie sind dermaßen lecker! Danke liebe Renate für das tolle Rezept! 


Da der Sommer viel zu kurz ist, um sich auf eine Frucht zu beschränken, habe ich die Päckchen nicht nur mit Heidelbeeren, sondern auch mit Aprikosen und Zwetschgen gefüllt. Außerdem habe ich die Füllung jeweils hälftig mit Quark und Mascarpone zubereitet - natürlich kann man aber auch nur Quark verwenden. 


Ich habe gleich 24 Stück davon gebacken - teilen ist schließlich immer am Schönsten :) Man kann die Menge aber auch halbieren - das ergibt dann mit zwölf Stück genau ein Muffinbackblech. 

Los geht´s: 

Ein Muffinbackblech (wer hat, kann auch direkt zwei Bleche verwenden) fetten. Aus Backpapier 24 Streifen zuschneiden, die jeweils so in die Vertiefungen des Muffinbackblechs gelegt werden, dass sie nach dem Einfüllen der Päckchen an beiden Seiten ein Stück herausschauen. Diese Streifen helfen nach dem Backen, die Blätterteig-Päckchen aus den Vertiefungen zu heben. 


Für die Käsekuchen-Creme 250 g Quark (20 % Fett), 250 g Mascarpone, 2 Eier, 140 g Zucker, 60 g Maisstärke und das ausgekratze Mark von 2 Vanilleschoten miteinander verrühren. 

3 Zwetschgen und 3 Aprikosen waschen, trocknen, halbieren, entsteinen und in schmale Spalten schneiden. 100 g Heidelbeeren waschen und trocknen. 



Für 24 Päckchen werden 4 Rollen frischer Blätterteig benötigt. Ihr solltet die Rollen aber einzeln aus dem Kühlschrank nehmen, da sie sich so am Besten verarbeiten lassen. 

Also jeweils eine Rolle Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, aufrollen und in sechs Stücke teilen (einmal quer, zwei Mal hochkant schneiden). Jeweils ein Blätterteig-Rechteck in eine gefettete und mit einem Backpapierstreifen ausgelegte Vertiefung des Muffinbackblechs legen und andrücken. Hier bitte vorsichtig sein, damit der Teig nicht einreißt und später die Füllung herausläuft. Ca. 2 EL der Käsekuchen-Creme in das so entstandene "Blätterteig-Förmchen" geben. Darauf das Obst legen (es sollten sich insgesamt jeweils 8 Päckchen pro Obstsorte ergeben). Das Päckchen nun oben gründlich schließen, indem alle Seiten zugedrückt und dabei vorsichtig etwas eingedreht werden. Es ist wirklich wichtig, den Blätterteig gründlich zuzudrücken, da er sich sonst später beim backen wieder öffnet. 


Mit der zweiten Rolle Blätterteig ebenso verfahren, so dass vorerst zwölf Päckchen fertiggestellt werden. 

1 Ei mit etwas Milch verquirlen und die Päckchen damit einstreichen. Die Päckchen im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 30 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. 


Wer ein zweites Muffinbackblech besitzt, kann während der Backzeit schon die zweite Ladung á ebenfalls zwölf Päckchen vorbereiten und nun direkt in den Ofen schieben. Wer nur ein Muffinbackblech hat, hebt die Päckchen nach ca. zehn Minuten Abkühlzeit vorsichtig aus dem Muffinblech, stellt sie Beiseite, um sie vollständig abkühlen zu lassen, und bereitet nun die restlichen Päckchen zu.


Die fertigen Käsekuchen-Päckchen habe ich mit etwas Puderzucker bestäubt. Sie schmecken warm und kalt einfach toll!



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

4 Rollen frischer Blätterteig
250 g Quark (20 % Fett)
250 g Mascarpone
3 Eier
140 g Zucker
60 g Maisstärke
2 Vanilleschoten
3 Zwetschgen
3 Aprikosen
100 g Heidelbeeren 
etwas Milch 
Puderzucker zum Bestäuben 

Mittwoch, 28. August 2013

Aufgewärmt: Himbeer-Brombeer-Tomaten-Ketchup



Heute gibt es was Aufgewärmtes für Zwischendurch ;) 

Bei Uwe läuft mal wieder ein tolles Event! 


HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser




Letztes Jahr hat er uns mit seinem Cookbook of Colors ja schon so viel Freude bereitet (wer es herunterladen möchte, findet den Link dazu rechts in meiner Sidebar). Dieses Jahr bereitet Uwe zusammen Staatl. Fachingen und Viva con Agua nicht nur uns Freude, sondern tut gleich noch Gutes dabei :) Denn für jedes zum Event eingereichte Rezept spendet Staatl. Fachingen 10,00 Euro an Viva con Agua, um damit die Wasserversorgung notleidender Menschen z. B. in Afrika aufzubauen. 

Nun ist das Event schon wieder fast vorbei und obwohl ich es mir fest vorgenommen hatte, bin ich leider nicht dazu gekommen, ein neues Rezept dafür zu kochen - sorry :/

Zu den 10,00 Euro für Viva con Agua möchte ich aber dennoch gerne beitragen ;) Daher habe ich tief in meiner Archiv-Schublade gekramt und dieses fantastische, fruchtige Ketchup-Rezept hervorgeholt. Der Ketchup passt perfekt in den Sommer und zur Grillzeit und schmeckt wirklich fantastisch! 


Das Rezept dazu findet Ihr im Original-Beitrag hier: Himbeer-Brombeer-Tomaten-Ketchup

Sonntag, 25. August 2013

Aprikosen-Bienenstich


Es ist mal wieder Zeit für einen Küchenunfall *g* Glücklicherweise für diesen Block, sieht man dem Kuchen den Unfall nicht unbedingt an. Und glücklicherweise für die Gäste meiner Mama - zu deren Geburtstag ich den Kuchen gebacken hatte - war er trotz des Unfalls durchaus genießbar ;) Was war passiert? Dazu unten mehr, nun erstmal zum Rezept, das aus der - wenn auch nicht mehr brandneuen aber dennoch aktuellen Ausgabe - der Deli stammt. 


1,2 kg Aprikosen waschen, trocknen, halbieren und den Stein entfernen. 2/3 der Aprikosenhälften in jeweils vier Spalten schneiden. Beiseite stellen. 

Für den Teig 500 ml Sahne halb steif schlagen. 200 g Zucker mit einem Päckchen Vanillezucker (am Besten mit echter Vanille) mischen. Die Sahne nun komplett steif schlagen und dabei die Zuckermischung zurieseln lassen. 

5 Eier (Größe M) einzeln - jedes Ei für ca. 30 Sekunden - unterrühren. 

375 g Mehl mit einem Päckchen Weinsteinbackpulver mischen, auf den Teig sieben und zusammen mit 1 TL abgeriebener Schale einer Bio-Limette nur so lange unterrühren, wie unbedingt nötig, damit ein glatter Teig entsteht. 

Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes - und ggf. mit einem gefetteten Backrahmen umstelltes - Backblech streichen und gleichmäßig mit den Aprikosenspalten belegen. 

Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze im unteren Ofendrittel für 18 bis 20 Minuten backen. 


Währenddessen die restlichen Aprikosen in sehr dünne Scheibchen schneiden. 

Außerdem den Guß zubereiten: Dafür 150 g Butter zusammen mit 150 g Zucker, 4 EL Milch und 2 EL Limettensaft in einen Topf geben und aufkochen. 75 g Mandelblättchen und 75 g Kokosflocken zugeben und gründlich vermengen. 


Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die restlichen Aprikosenscheiben darauf verteilen. Den Guß mit einem Löffel auf den Kuchen geben und diesen auf mittlerer Schiene für 15 bis 18 Minuten fertig backen. 


Und nun nochmal zurück zum Unfall: Leider war mir erst viel zu spät aufgefallen, dass meine Waage falsch eingestellt war, so dass ein klitzekleines, etwa 80 g schweres, Stückchen Butter zuviel in den Guß gewandert ist. Dadurch war der Kuchen ziemlich butterlastig, aber immernoch genießbar und eigentlich ganz lecker. Ich würde Euch dennoch raten, die im Rezept vorgesehene Menge an Butter zu verwenden ;) 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

Für den Kuchen: 
1,2 kg Aprikosen 
500 ml Sahne
200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker (am Besten mit echter Vanille)
5 Eier (Größe M)
375 g Mehl
1 Päckchen Weinsteinbackpulver
1 Bio-Limette (davon 1 TL Abrieb der Schale sowie 2 EL Saft)

Für den Guß: 
150 g Butter
150 g Zucker
4 EL Milch 
75 g Mandelblättchen 
75 g Kokosflocken 



Donnerstag, 22. August 2013

Nudelsalat mit Heidelbeeren, Cashews und Käse


Mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass ich zwar schon Salate mit Erdbeeren, mit Himbeeren, mit Pfirsichen, mit Trauben und mit Birne verbloggt habe, aber noch nicht mit Heidelbeeren. Dabei mag ich Heidelbeeren unheimlich gerne. Und wie Ihr an der derzeitigen Häufigkeit der heidelbeerigen Rezepte feststellen könnt, tragen die Sträucher in unserem Garten dieses Jahr wieder sehr gut, so dass ich neben Marmelade und Essig ausreichend Gelegenheit habe, alle möglichen anderen Rezepte auszuprobieren. Weitere Heidelbeer-Rezepte werden also noch folgen :)

Heute aber erst einmal Nudelsalat mit Heidelbeeren - lecker! Das Rezept ergibt eine große Schüssel voll, also ideal zum Grillen mit Familie und Freunden. Natürlich kann man die Zutaten auch reduzieren ;)


500 g Pasta nach Packungsanleitung kochen, abschütten und mit kaltem Wasser abschrecken. Beiseite stellen und vollständig abtropfen und auskühlen lassen. 

250 bis 300 g Käse in kleine Würfel schneiden. Ich hatte nur Leerdammer im Haus - nehmt einfach Käse nach Eurem Geschmack. Ich würde einen eher kräftigen Käse verwenden. 

350 g frische Heidelbeeren waschen und trocknen. 

Außerdem werden 150 g Cashews benötigt. Wer sie "natura" bekommt, sollte sie in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten. Ich habe geröstete und gesalzene Cashewkerne verwendet und vorher einfach das Salz etwas abgewaschen. Wichtig ist, dass die Kerne hinterher gut mit einem Küchentuch getrocknet werden. Auch sollte man bei der Zubereitung des Dressings berücksichtigen, dass die Cashews - trotz Abwasch - bereits Salz mit in den Nudelsalat bringen. 


Für das Dressing werden 150 g Créme fraîche, 50 g Mayonnaise, 4 TL Heidelbeer-Konfitüre, 1 TL Dijon-Senf und 5 EL Heidelbeer-Essig (natürlich könnt Ihr auch einen anderen Essig verwenden) miteinander verrührt. Abgeschmeckt habe ich das Dressing mit Salz, Pfeffer, Thymianblättchen und gehackter frischer Zitronenmelisse. 

In einer großen Schüssel die Nudeln mit dem Käse, den Heidelbeeren, den Cashewkernen und dem Dressing gründlich vermengen. Falls Ihr den Nudelsalat für einen späteren Zeitpunkt vorbereitet, solltet Ihr ihn vor dem Servieren nochmals vermengen und abschmecken. 





Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick: 

500 g Nudeln 
250 - 300 g Käse am Stück 
350 g frische Heidelbeeren 
150 g Cashewkerne

150 g Créme fraîche
50 g Mayonnaise
4 TL Heidelbeer-Konfitüre
1 TL Dijon-Senf
5 EL Heidelbeer-Essig (ggf. etwas mehr zum Abschmecken)
Salz
Pfeffer
Thymian
Zitronenmelisse 



Dienstag, 20. August 2013

Sonntag, 18. August 2013

Eis am Stiel: Heidelbeer & Oreo-Kekse


Und gleich noch ein Eis am Stiel hinterher :) Dieses Mal mit Heidelbeeren und Oreo-Keksen.


400 g griechischer Joghurt in einer Schüssel mit 2 TL Honig glattrühren. 200 g frische Heidelbeeren mit einer Gabel zerdrücken und unter den Joghurt rühren. 6 Oreo-Kekse zerbröseln und ebenfalls unterrühren. 

Die Masse in Eis-am-Stiel-Förmchen füllen und mehrere Stunden gefrieren lassen. 

Bei mir war nach der Füllung meiner acht Eisformen noch etwas Joghurtmasse übrig. Das war aber kein Problem, denn auch im "Rohzustand" schmeckt die Creme ausgezeichnet ;)


Die Form für die Eis am Stiel habe ich übrigens hier* entdeckt.

Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

400 g griechischer Joghurt
2 TL Honig
200 g Heidelbeeren
6 Oreo-Kekse


* Affiliate-Link

Donnerstag, 15. August 2013

Eis am Stiel: Kische, Banane und Schokolade


Ich habe mich ja lange dagegen gewehrt, aber bei den Temperaturen, die hier - im Wechsel mit Winterjacken-Wetter ;) - dieses Jahr immer wieder herrschen, konnte ich einfach nicht anders und habe mir eine dieser hübschen Eis-am-Stiel-Formen zugelegt (ihr findet diese Formen z. B. hier*). 

Ich werde Euch also künftig wohl öfter mir Eis-Experimenten "beglücken" ;) 

Als erstes wanderte dieses Kirsch-Bananen-Schoko-Eis in die Förmchen. Und es sieht nicht nur hübsch aus, es schmeckt auch lecker! Besonders den Bananenteil fand ich toll - nicht nur, wegen der Schokostückchen ;) 


Das Rezept hat in meinen Förmchen 8 Eis am Stiel ergeben. 

Für die Bananen-Schoko-Schicht 2 kleine, reife Bananen mit einer Gabel sehr gründlich zerdrücken, mit 170 g griechischem Joghurt, 1 TL Honig und 40 g Schokotropfen verrühren. 

Ich hatte noch einige Schokotropfen vorab in die Förmchen gegeben, aber das Ergebnis hat mich optisch nicht wirklich überzeugt ;) 

Die Bananenmasse nun gleichmäßig auf die Förmchen aufteilen und einfrieren. 


Wenn die erste Schicht gefroren - oder zumindest angefroren - ist, wird die Kirschmasse zubereitet. 

Dafür 150 g frische Kirschen pürieren, mit 170 g griechischem Joghurt verrühren und ebenfalls gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. 

Die Eis am Stiel mehrere Stunden durchfrieren lassen. 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Bananen-Schoko-Schicht:
2 kleine, reife Bananen
170 g griechischer Joghurt
1 TL Honig
40 g Schokotropfen

Für die Kirsch-Schicht:
150 g frische Kirschen
170 g griechischer Joghurt



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Sonntag, 11. August 2013

Schwedenkirsch-Cupcakes


Kennt Ihr Schwedenkirsch-Torte? Für diese Cupcakes hatte ich als Vorlage nach einem Rezept im Netz gesucht und festgestellt, dass sie wohl relativ unbekannt ist. Glücklicherweise hatte meine Mama aber eines, so dass ich die Torte zu diesen - entschuldigt den Ausdruck - sauleckeren Cupcakes umbauen konnte. 

Die Torte besteht aus einem Schokoladenbiskuit, darauf kommen angedickte Kirschen, eine Schicht Sahne, eine Lage Marzipan und zuletzt eine Schokoladenglasur. 

Jedenfalls gehört Schwedenkirsch-Torte zu den Lieblingskuchen meines Schwagers. Zu seinem Geburtstag habe ich ihm diese Cupcakes gebacken. Anders als bei den üblichen Cupcakes, bin ich mit dem Schokoladenbiskuit dem Originalrezept treu geblieben. Ich habe ihn mit Kirschgrütze gefüllt, darauf kam eine Marzpipan-Buttercreme und Schlagsahne und zum Schluss wurden die Cupcakes mit Schokolade besprenkelt. Noch eine frische Kirsche darauf - perfekt!



Das Rezept ergibt 28 Stück. 

Zuerst wird die Füllung und die Buttercreme vorbereitet: 

Für die Marzipan-Buttercreme 100 g Marzipan-Rohmasse in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit 6 EL Sahne und einigen Tropfen Bittermandelöl in eine Schüssel geben und im heißen Wasserbad unter rühren schmelzen. 

Von 300 ml Milch einige EL abnehmen und mit 45 g Maisstärke und 2 EL Zucker in einer Tasse glattrühren. 

Die restliche Milch in einen Topf geben und aufkochen. Von der Platte ziehen, die angerührte Stärke mit einem Schneebesen einrühren, den Pudding unter Rühren nochmals aufkochen und vom Herd nehmen. 

Die Marzipanmasse gründlich in den noch heißen Pudding rühren und diesen mit einer Schicht Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bildet. 

Den Pudding auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. 


Für die Kirschgrütze 250 g Kirschen aus dem Glas (Abtropfgewicht - den Saft dabei auffangen!) in einen Topf geben. Vom Saft 130 ml abmessen (wenn nötig, mit Wasser oder gekauftem Kirschsaft bis 130 ml auffüllen) einige EL abnehmen und in einer Tasse mit 40 g Zucker und 17 g Maisstärke glattrühren. Den Saft sowie die angerührte Stärke zu den Kirschen geben, alles unter Rühren aufkochen lassen, bis die Kirschen andicken. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Dabei gelegentlich umrühren. 

Bitte wundert Euch auf dem Foto unten nicht: Ich hatte dieses Jahr gelbfleischige Kirschen eingekocht, daher ist auch die Grütze sehr hell. Wenn Ihr normale Kirschen im Glas kauft, werde Ihr natürlich eine rote Grütze erhalten. 


Nun kommt der Schokoladen-Biskuit an die Reihe. Da man in einem normalen Muffinblech jeweils nur 12 Cupcakes backen kann und ich den Teig nicht so lange "warten lassen" wollte, aus Bedenken, dass sich die Fluffigkeit sonst verabschiedet, habe ich den Teig auf zwei Mal angerührt - also jeweils die Hälfte der Zutaten und daraus jeweils 14 Cupcakes gebacken. Hier aber die Zutaten für alle 28 Cupcakes: 

4 Eier (Größe L) mit 4 EL lauwarmem Wasser, 150 g Zucker und einer Prise Salz acht Minuten lang mit dem Handrührgerät zu einer hellen, schaumigen Masse aufschlagen. 

100 g Mehl, 70 g Maisstärke, 30 g Kakaopulver und 2 leicht gehäufte TL Backpulver mischen, auf die Eimasse sieben und - nur so lange, wie unbedingt nötig, damit ein glatter Teig entsteht - mit einem Löffel unterrühren. 

Den Teig bis zur Höhe von 2/3 bis 3/4 in Papierförmchen (am Besten vorher in ein Muffinbackblech gestellt) füllen und im vorgeheizten Ofen nach und nach (immer nur ein Blech!) bei 175 °C Ober-/Unterhitze für je ca. 12 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Da ich mehrere Muffinbackbleche besitze, fülle ich - sobald das erste Blech im Ofen ist - auch bereits das zweite Blech und stelle es in den Kühlschrank, bis der Ofen wieder frei ist. Durch die Kühlung wird die Triebkraft des Backpulvers etwas gehemmt. Und das soll ja während des Backens seine volle Wirkung zeigen. 


Sobald die Cupcakes ausgekühlt sind, können sie mit der Kirschgrütze gefüllt werden. Zum Füllen von Cupcakes nehme ich ansonsten immer einen runden Ausstecher. Da der Biskuit aber so weich und fluffig ist, hätte ich ihn mit einem Ausstecher nur niedergewalzt ;) Ich habe daher mit einem scharfen Messer einen Keil von oben in den Cupcake geschnitten, dort hinein die abgekühlte Kirschgrütze gefüllt, von dem herausgeschnittenen Keil das dicke Ende abgetrennt und als "Deckel" wieder auf den Cupcake gesetzt. 


Auf den Cupcake kommen zwei Frostings: Die Marzipan-Buttercreme und Schlagsahne. 

Den Pudding für die Buttercreme haben wir ja schon gekocht und er ist zwischenzeitlich auch Zimmertemperatur abgekühlt. Nun benötigen wir noch 160 g weiche Butter. Wichtig ist, dass Butter und Pudding die gleiche Temperatur haben. Ist der Pudding noch zu warm, wird das Frosting nicht fest genug. Ist der Pudding zu kalt, gerinnt das Frosting. 

Die Butter jedenfalls mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, dann den Pudding esslöffelweise unterrühren. 

Außerdem 1 bis 1 1/2 Päckchen Schlagsahne mit Hilfe von 1 bis 2 Tütchen Sahnefest steif schlagen. 

Ich habe die beiden Frostings mit unterschiedlichen Tüllen aufgespritzt: Unten die Marzipan-Buttercreme mit einer Lochtülle, darauf die Schlagsahne mit der Wilton 2 D (geschlossene Sterntülle). Wichtig ist, dass man die unter Schicht - also die Marzipan-Buttercreme - flach aufspritz, also nicht zu einem hohen Swirl. Darauf kommt dann die Schlagsahne, die nun wir ein kleiner Swirl spiralförmig aufgespritzt wird. 

Zuletzt 100 g dunkle Schokolade (70 % Kakaoanteil) im Wasserbad schmelzen. Wie das am Besten funktioniert, ohne dass weiße Schlieren entstehen, habe ich hier schon beschrieben. Die etwas abgekühlte, aber noch flüssige Schokolade in einen Gefrierbeutel geben, eine kleine Ecke abschneiden und die Cupcakes damit besprenkeln. 

Sofort nach dem Auftragen der Schokolade (bevor diese fest wird) je eine Kirsche auf jeden Cupcake setzen. 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Biskuit:
4 Eier (Größe L)
4 EL lauwarmes Wasser
150 g Zucker
1 Prise Salz
100 g Mehl
70 g Maisstärke
30 g Kakaopulver
2 leicht geh. TL Backpulver


Für die Kirschgrütze:
250 g Kirschen aus dem Glas (Abtropfgewicht)
40 g Zucker
17 g Maisstärke

Für die Marzipan-Buttercreme: 
100 g Marzipan-Rohmasse
6 EL Sahne
einige Tropfen Bittermandelöl
300 ml Milch
45 g Maisstärke
2 EL Zucker
160 g weiche Butter

Außerdem: 
1 - 1 1/2 Becher Schlagsahne (á 200 g)
1 - 2 Päckchen Sahnefest
100 g dunkle Schokolade (70 % Kakaoanteil)
28 frische Kirschen

Freitag, 9. August 2013

Foodblogger-Charts: Das Event!




Herzlich Willkommen zum diesjährigen Geburtstags-Event :)

Vorab möchte ich mich für die Glückwünsche und Kommentare zu meinem Blog-Geburtstag bedanken - ich war wirklich überwältigt wegen der vielen lieben Worte *pipiausdenaugenwische* Danke Euch :) 

Ich hatte ja vor kurzem schon einen kleinen Hinweis gegeben: Nachdem ich so viel liebe Resonanz auf meine Gastbeitragsreihe, den Foodblogger-Charts, bekommen habe, möchte ich quasi als Finale der Charts dieses Event ausrufen. 

Nun seid also Ihr gefragt: Sucht Euch einen Titel aus und kocht, backt, rührt, schüttelt oder mixt was der Rhythmus hergibt! 

Wer die Gastbeitragsreihe bisher nicht verfolgt hat, kann hier nochmals nachlesen, um was es dabei ging und findet unten im dortigen Beitrag auch eine Zusammenfassung aller teilnehmenden Gastblogger. 

Für dieses Event gelten die gleichen Regeln wie auch für die Gastbeitragsreihe und sind somit relativ überschaubar: 

Es geht darum, einen Musiktitel kulinarisch umzusetzen. Ihr habt dabei - im Gegensatz zu meinen Gastbloggern - freie Titelwahl. Natürlich solltet Ihr irgendeine Verbindung zwischen dem von Euch ausgesuchten Titel und Eurem Gericht herstellen können. Das kann sich direkt auf den Liedtitel oder -text beziehen, wenn dort z. B. von bestimmten Zutaten oder Geschmacksrichtungen die Rede ist, es kann aber auch einfach ein Titel sein, der Euch an einen Restaurantbesuch, einen Urlaub oder an die Kindheit erinnert, was Ihr wiederum vielleicht mit einem bestimmten Gericht in Verbindung bringt. 

Es ist also völlig egal, ob sich Euer Rezept nur auf den Titel des Songs bezieht (und dieser vielleicht ganz anders gemeint ist und eigentlich überhaupt nichts mit Essen zu tun hat), ob an irgendeiner Textstelle von einer bestimmten Zutaten die Rede ist oder ob das Lied nur für Euch selbst einen Bezug zu Essen hat. Wenn es nicht durch den Titel ohnehin offensichtlich ist, wäre es schön, wenn Ihr uns in Eurem Beitrag erzählt, warum ihr genau diesen Titel und genau Euer Rezept für diesen Titel ausgewählt habt. 

Was Ihr zu Eurem gewählten Titel einreicht, steht Euch ebenfalls völlig frei - ganz egal, ob gebacken, gekocht, gemixt oder was auch immer: Hauptsache essbar und mit Liebe zubereitet :) 

Es hat mir bei den Foodblogger-Charts schon alleine viel Spaß gemacht, die einzelnen Lieder auszuwählen. Mir sind dabei noch einige mehr eingefallen - wer also noch etwas Inspiration benötigt, wird vielleicht unter diesen Titeln fündig: 

- "Summerwine" von Ville Valo feat. Natalia Avelon
- "A Banda (Zwei Apfelsinen im Haar)" von France Gall
- "Tu ma die Möhrchen" von Helge Schneider
- "Like ice in the sunshine" von Beagle Music ltd.
- "Himbeereis zum Frühstück" von Hofmann & Hofmann
- "Aber bitte mit Sahne" von Udo Jürgens
- "Bittersweet Symphonie" von The Verve
- "Carbonara" von Spliff
- "Ich will keine Schokolade" von Trude Herr
- "Breakfast at Tiffany´s" von Deep Blue Something
- "Sugar Sugar Baby" von Peter Kraus
- "Sieben Fässe Wein" von Roland Kaiser
- "Red Red Wine" von UB40
- "Sexy Eis" von Bürger Lars Dietrich
- "Der Kartoffelmann" vom Duo Ohrenschmaus
- "Tequila" von The Champs
- "Hier kommt der Eiermann" von Klaus & Klaus
- "Candyman" von Christina Aguilera
- "Es gibt Reis" von Helge Schneider
- "Du bist das Salz in meiner Suppe" von Hildegard Knef

oder für die ganz Mutigen unter Euch:
- "Saft" von den Fantastischen Vier ;)



Teilnehmen kann jeder, egal ob mit oder ohne eigenen Blog. Natürlich können auch alle teilnehmen, die schon an der Gastblogger-Reihe teilgenommen haben. Pro Person sind maximal zwei Beiträge erlaubt. Bitte reicht keine Archiv-Beiträge ein. 

Wer mit eigenem Blog teilnehmen möchte, sollte seinen Beitrag bis 15.9.2013 unter Hinweis und Verlinkung auf dieses Event in seinem Blog veröffentlichen und mir unter diesem Artikel einen Kommentar mit einem Link zum Teilnahmebeitrag hinterlassen. 

Wer ohne Blog teilnehmen möchte, sollte mir bis zum 15.9.2013 eine Email mit seinem Rezept und einem Foto senden an: ninas-kleiner-foog-blog (at) web (punkt) de. Bitte sendet mir keine riesigen Fotos, sondern verkleinert ggf. etwas - mein Email-Account hat mickrigen Speicherplatz von 12 MB ;) Die Rezepte der Teilnehmer ohne Blog werde ich hier im Blog veröffentlichen, damit jeder nicht nur das Foto in der späteren Zusammenfassung sieht, sondern natürlich auch das Gericht nachkochen/-backen kann. Wer sein Rezept nicht veröffentlicht haben möchte, weist bitte in seiner Email ausdrücklich darauf hin. 


Hier kommen die Banner zum Mitnehmen:

Querformat 500 x 112:

Foodblogger-Charts: Das Event!




Querformat 400 x 89:

Foodblogger-Charts: Das Event!




Hochformat 130 x 250:

Foodblogger-Charts: Das Event!





Natürlich gibt es im September dann eine Zusammenfassung aller eingereichter Rezepte mit Fotos. 



Und was wäre ein Geburtstag ohne Geschenke? Ich selbst habe ja schon herrliche Geschenke: Die besten Leser der Welt :) Daher soll für Euch natürlich auch noch etwas drin sein. Als Dankeschön an Euch verlose ich unter allen Teilnehmern drei tolle Preise. Es wird also nach dem Event keine Abstimmung o. ä. geben, sondern ich werde aus allen Teilnehmern (egal, ob mit einem oder zwei Beiträgen - jeder wandert nur einmal in den Lostopf) nach Veröffentlichung der Zusammenfassung die Gewinner zufällig auslosen. 

Und das könnt Ihr gewinnen: 


Der Löwenzahn-Verlag hat mir für Euch ein Exemplar der "Einkoch-Bibel" zur Verfügung gestellt (vielen Dank dafür!).


Ich muss sagen: Als ich das Buch bekam, war ich direkt ein bisschen neidisch auf den zukünftigen Besitzer ;) Denn ich finde das Buch klasse! Die Einkoch-Bibel von Ulrich Jakob Zeni ist erst vor kurzem erschienen und prall gefüllt mit 350 Rezepten für Marmeladen, Pestos, Chutneys, Liköre und allem, was sich zum Haltbarmachen eignet. Dabei wird nicht nur eingekocht, sondern auch eingelegt, angesetzt oder getrocknet. Das Buch ist alphabetisch sortiert, so dass man sofort zum vorhandenen Obst oder Gemüse ein passendes Rezept findet. Das Inhaltsverzeichnis vorne ist nach Zutaten sortiert, ein weiteres alphabetisches Register gibt es hinten im Buch. Die ersten 40 Seiten sind voll gepackt mit Infos und Tipps zu den verschiedenen Möglichkeiten des Haltbarmachens, zur Qualität der Zutaten, zur Auswahl der Behältnisse, zu Lagerung und Haltbarkeit etc. Danach folgt der Rezeptteil mit Anleitungen für Konfitüren, Chutneys, Likören, Pestos, Sirups, aromatisierten Essigen und Ölen, Gelees und einigem mehr. Zu vielen der Rezepten gibt es kleine Tipps, zu welchen Gerichten man beispielsweise dieses Chutney oder jenes Pesto am Besten serviert. Auch wenn es nicht zu allen Rezepten Fotos gibt, sind die vorhanden Bilder toll und das Buch ist hübsch gestaltet. Zu einigen Rezepten gibt es auch Schritt-für-Schritt-Fotos. Das Buch ist perfekt für alle, die gerne Ungewöhnliches servieren, denn neben den geläufigen Obst-, Gemüse- und Kräuterarten wie Beeren, Äpfeln, Kürbis, Gurken, Basilikum etc. hält das Buch jede Menge Rezepte mit Zutaten bereit, die man in anderen Einkoch-Büchern vergeblich sucht, z. B. mit Spitzwegerich, Topinambur, Königskerze, Banane, Lindenblüten, Mispel, Löwenzahn oder Mohn. Aber auch viele Klassiker, wie z. B. eingelegte Essiggurken, Apfelmus, Brombeerkonfitüre oder Pesto Rosso sind mit dabei.




Weiterhin - und davon bin ich ganz besonders angetan - könnt Ihr ein hübsches handgefertigtes Schild im Vintage-Look für Eure Küche von "homestyle-accessoires" gewinnen. Ich habe selbst zwei der Schilder zu Hause hängen (eines davon im "Kleinen Königreich" meiner Tochter) und liebe sie einfach :) Babsi hat mir für die Verlosung dieses Prachtstück zur Verfügung gestellt: 


Wer nicht zu den glücklichen Gewinnern zählt, aber trotzdem sein zu Hause etwas aufhübschen möchte, kann die Schilder von Babsi auch in Ihrem DaWanda-Shop "homestyle-accessoires" bestellen. Es gibt eine riesige Auswahl für alle Räume und Gelegenheiten. Außerdem stellt Babsi die Schilder auch mit Wunschtext her. 




Und zuletzt gibt es natürlich - wie schon bei meinen bisherigen Events - auch noch ein kleines Päckchen mit Selbstgemachtem aus meiner Küche zu gewinnen. Was ins Päckchen kommt ist aber noch eine Überraschung :)




Die Preise können nur im EU-Bereich der Deutschen Post (welche Länder dazu gehören, könnt Ihr hier nachlesen - einfach unten mit der Maus über "Zone EU" fahren) verschickt werden. Wer außerhalb dieser EU-Zone der Deutschen Post wohnt, kann natürlich am Event trotzdem teilnehmen, hat dann aber leider nicht die Chance auf einen der Gewinne. 



Ich wünsche Euch viel Spaß - dreht die Boxen auf, lasst die Hüften und Kochlöffel schwingen! 

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