Donnerstag, 31. Oktober 2013

Tortellini-Spießchen mit Kirschessigreduktion


Natürlich habe ich auch dieses Jahr wieder einige Sorten Fruchtessig angesetzt - unter anderem diesen Kirschessig, der unheimlich lecker geworden ist :) Zusammen mit den letzten Cocktail-Tomaten aus unserem Garten gab es bei uns vor einigen Wochen diese Spießchen, die es leider erst jetzt aus der Warteliste in den Blog geschafft haben ;) 

Konkrete Mengenangaben habe ich für die Spießchen nicht, aber das ist hier wohl auch nicht nötig. 


Den Kirschessig (man kann natürlich auch einen anderen aromatisierten Essig verwenden oder reinen Balsamico) in einen kleinen Topf geben, aufkochen, die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und ohne Deckel auf etwa 1/3 der Menge einreduzieren lassen. Die Reduktion vollständig abkühlen lassen (geht im Kühlschrank natürlich schneller). Dabei dickt sie noch weiter an. 


Währenddessen die Tortellini (Sorte ganz nach Geschmack - ich hatte eine fleischlose Variante mit Ricotta und Kräutern) nach Packungsanweisung zubereiten, abschütten, abschrecken und abkühlen lassen. Die Tomaten waschen und trocknen. Pro geplantem Spießchen ein Blatt Basilikum vom Stiel zupfen, waschen und trocknen. 


Für jedes Spießchen wird eine Tortellini, eine Tomate, ein Mini-Mozarella-Bällchen und ein Blatt frisches Basilikum benötigt. Alle Zutaten auf Zahnstocher spießen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Kirschessig-Reduktion beträufeln. 





Donnerstag, 24. Oktober 2013

Fremdgebloggt: Bananen-Cupcakes mit Salzkaramell-Frosting



Es ist höchste Zeit, die Leser von Bookatable mit neuen Leckereien zu versorgen :)

Daher findet ihr dort heute Bananen-Cupcakes mit Salzkaramell-Frosting in Wort und Bild. Wirklich eine tolle Kombination - unheimlich lecker!

Das Rezept findet Ihr hier: Klick

Sonntag, 20. Oktober 2013

Rindfleisch mit Granatapfel-Knoblauch-Rosmarin-Sauce


Wisst Ihr, warum ich ab und zu so gerne mal ein Schmorgericht mache? Ich gebe zu, das hat nur bedingt mit dem Fleisch selbst zu tun, sondern es liegt hauptsächlich an der Sauce ;) Da ich Saucenpulver schon lange aus meinem Küchenschrank verbannt habe, aber ab und zu gerne zu einem Schnitzel oder ein paar Bratwürstchen mit Kartoffelbrei richtig leckere Sauce esse, muss ich mir anders behelfen. Daher (und natürlich auch für meinen Mann, der gerne mal ein gutes Stück Fleisch auf dem Teller hat) koche ich mehr oder weniger regelmäßig Braten, Rouladen & Co., mache reichlich Sauce dazu und friere diese dann portionsweise ein. 

So war es auch bei diesem Rezept gedacht. Leider wurde aber nichts aus meiner Vorratshaltung - die Sauce war ratzeputz leer ;) Für meinen Vorrat muss ich nun also nochmals ran, aber dass die Sauce - wie das ganze Gericht - sehr lecker war, könnt Ihr Euch sicher denken. 

Das Rezept habe ich bei der lieben Melanie entdeckt (Danke dafür!). Da ich noch Gemüse zu verwerten hatte, habe ich zusätzlich Möhrchen und Lauch mit in den Topf gegeben. 

Durch die lange Garzeit wird das fleisch unheimlich mürbe und man kann zum Essen komplett auf das Messer verzichten.


Das Rezept reicht für sechs bis sieben Personen. 

1,9 kg Rindfleisch in Portionsgrößen schneiden. 15 Knoblauchzehen schälen, 2 Möhren schälen und in Scheiben schneiden, 3 Bundzwiebeln putzen und in Ringe schneiden. 

Das Fleisch im Wechsel mit den Knoblauchzehen und 4 frischen Rosmarinzweigen in einen Bräter schichten. Dabei jede Lage salzen und pfeffern. Nach dem Originalrezept kommen ca. 3 geh. EL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer an das Fleisch, mir war das aber zu viel und ich habe einfach nach Gusto gepfeffert. Die Möhren, die Bundzwiebeln und 1 Lorbeerblatt zum Fleisch geben. 


750 ml Granatapfelsaft (für die alkoholfreie Variante, eigentlich wird Chianti verwendet) angießen. Mit Wasser auffüllen, bis das Fleisch bedeckt ist. 


Den Deckel auf den Bräter setzen und die Ränder zusätzlich mit Alufolie abdichten. 

Den Bräter für acht Stunden bei 150 °C Ober-/Unterhitze in den Backofen schieben. 

Nach der Garzeit das Fleisch aus dem Sud nehmen. Den Sud durch ein Sieb gießen, wieder zurück in den Bräter schütten, aufkochen, mit 2 TL Honig, ggf. weiterem Salz und Pfeffer abschmecken und nach Bedarf andicken. 

Bei uns gab es dazu Bandnudeln und Salat. 


Durch die lange Garzeit im Ofen, während der der Bräter nicht geöffnet werden darf, ist das Gericht perfekt geeignet für Gäste, denn man kann es am Morgen in den Ofen schieben und hat genügend Zeit, alles weitere vorzubereiten. 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

1,9 kg Rindfleisch 
15 Knoblauchzehen
2 Möhren
3 Bundzwiebeln
4 frische Rosmarinzweige
1 Lorbeerblatt
750 ml Granatapfelsaft
Salz
Pfeffer
2 TL Honig 

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Feldsalat mit Honig-Aprikosen-Senf-Dressing


Heute möchte ich Euch etwas über die Foodist Box erzählen :) Ich hatte schon auf diversen anderen Blogs von dieser Box gelesen, fand sie spannend und hatte schon hin und wieder mit dem Gedanken gespielt, mir die Box zu bestellen. Als ich dann eine Anfrage von Foodist erhalten habe, ob ich die Box testen möchte, konnte ich nicht nein sagen :) Letzte Woche hat mir der Postbote also eine kostenlose Foodist Box gebracht. Vielen Dank dafür an das Team von Foodist. 

Natürlich geht es hier im Blog aber hauptsächlich um Rezepte, daher vorab diesen Salat, den ich mit Zutaten aus der Box zubereitet habe :)


250 g Feldsalat verlesen, waschen und trocken schleudern. 

Für das Dressing 

- 100 ml Öl (da in meinem Dressing der Honig und der Senf die Aromageber sein sollten, habe ich ein recht geschmacksneutrales, raffiniertes Rapsöl verwendet), 
- 75 ml Condimento bianco, 
- 2 EL Honig (ich habe Kastanien-Honig verwendet, man kann natürlich auch jede andere Sorte flüssigen Honig nehmen), 
- 3 TL Aprikosen-Senf (dieser befand sich in der Box) und 
- einen Schuss kaltes Wasser 

gründlich vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Das Dressing über den Salat geben und gründlich vermengen. 


Angerichtet habe ich den Feldsalat zusammen mit Cheddar-Käse und Fenchel-Honig-Kräckern aus der Box.

Außer der Aprikosen-Senf-Creme, dem Cheddar-Käse und den Fenchel-Honig-Kräckern waren eine Flasche Rotwein, Schokoriegel und Walnüsse in Schokolade in der Box. Ganz allgemein sind in den Foodist-Boxen keine "Supermarkt-Produkte" enthalten, sondern Lebensmittel aus mehr oder weniger kleinen Manufakturen teilweise noch in Handarbeit hergestellt werden. Man erhält also Produkte, die man so nicht an jeder Ecke kaufen kann, was den Reiz der Foodist-Box ausmacht. 


Nun zu den Produkten: 

Den Käse fand ich super! Ich kenne Cheddar-Käse zugegebenermaßen nur als labbrige Scheibe auf Fastfood und bin davon nicht sonderlich angetan. Der Cheddar-Käse aus der Box stammt aus Irland, ist bio, relativ fest und wirklich lecker! Ich habe kleine Stücke mit einem Sparschäler vom Stück abgehobelt und über den Salat gegeben. 


Die Kräcker sind auch sehr lecker - allerdings muss ich sagen, dass sie nur "suboptimal" zu dem Salat passen ;) Sie sind einfach zu süß für diesen Zweck (nur zu Käse kann ich sie mir allerdings wieder vorstellen), ansonsten schmecken sie mir aber wirklich gut - und das, obwohl ich eigentlich gar keinen Fenchel mag :) Die Kräcker stammen übrigens aus England. 

Die Aprikosen-Senf-Creme ist Bio, lecker und das einzige Produkt aus Deutschland in der Box, was ich ziemlich schade finde. 


Die Schokoriegel - aus England, bestehend aus Milchschokolade, Puffreis, Karamell und Knusper-Perlen mit weißer Schokolade - haben den Tag leider nicht überlebt - muss ich mehr sagen? ;) 

Den Rotwein habe ich bisher nicht probiert, allerdings habe ich auch recht wenig Ahnung von Wein und es gibt bei mir hier nur zwei mögliche Bewertungen: "Schmeckt" oder "schmeckt nicht" - als Qualitätsmerkmal würde sich meine Beurteilung aber ohnehin nicht eignen ;) Der Wein aus der Box stammt aus Portugal. 

Die Walnüsse in Schokolade werden in Griechenland hergestellt und sind wirklich hübsch anzusehen: Die Zuckerhülle um die Schokolade sieht aus wie Kieselsteine :) Geschmacklich gibt es nichts daran auszusetzen. Und keine Sorge: Die "Steinchen" sind keinesfalls so hart, wie sie aussehen ;) 


Der Inhalt der Box ist gut verpackt mit Pappe und Holzwolle - auf überflüssige Kunststoffverpackungen wird verzichtet. 

Neben den Produkten liegt in der Box eine Broschüre, in der alle Lebensmittel nochmals genau erläutert. 

Die Box hat mir wirklich gut gefallen und es waren tolle Produkte enthalten! 

Für mich einziges Manko: Ich finde es sehr schade, dass nur ein deutsches Produkt in der Box enthalten war. Zwar wird schon auf der Internetseite von Foodist klar, dass Lebensmittel von Manufakturen aus ganz Europa in die Boxen kommen und man hat natürlich so die Möglichkeit, Produkte zu probieren, die man hierzulande nicht kaufen kann, allerdings bin ich der Meinung, dass es auch in Deutschland viele spannende, handgemachte Lebensmittel zu entdecken gibt. Vielleicht nimmt Foodist ja demnächst auch eine "Made in Germany"-Box mit ins Programm auf? ;) 

Sonntag, 13. Oktober 2013

Zwetschgen-Senf


Außer Heidelbeersenf habe ich dieses Jahr auch noch Senf aus Zwetschgen gemacht. Während ich den Heidelbeersenf eher zu Käse servieren würde, kann ich mir den Zwetschgen-Senf auch sehr gut zu Weißwürsten vorstellen - dem wahren Bayer werden jetzt wahrscheinlich die Haare zu Berge stehen ;) Der Heidelbeersenf ist ja schon wirklich sehr lecker, aber dieser Zwetschgen-Senf schmeckt mir persönlich noch besser! 


500 g frische Zwetschgen halbieren, entkernen und zusammen mit 1 Spritzer Zitronensaft sehr fein pürieren. 3 EL Honig und 2 Zimtstangen hinzugeben und alles zusammen in einem Topf zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren und das Püree auf niedriger Stufe 15 bis 20 Minuten ohne Deckel einreduzieren lassen. Dabei ab und zu umrühren. 

Das Püree vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 

50 g gelbe Senfkörner zusammen mit 2 TL braunem Zucker im Mixer so fein wie möglich mahlen. Zusammen mit 60 ml Balsamico unter das Zwetschgenpüree rühren.



Den Senf über Nacht offen in einer Schüssel im Kühlschrank ziehen lassen, dann in Schraubgläser umfüllen und im Kühlschrank zwei bis drei Wochen reifen lassen. Dadurch wird der Senf auch noch milder - also bitte keine Bedenken haben, dass er anfangs noch so scharf ist ;) 

Wer möchte kann den Senf vor dem Abfüllen noch durch ein Sieb streichen. Dadurch werden die größeren noch vorhandenen Stückchen der Senfkörner entfernt - allerdings reduziert sich dadurch natürlich auch gleich die Menge an Senf ;) Wer sich nicht daran stört, lässt den Senf "grobkörnig" (wobei das eigentlich der falsche Ausdruck ist, denn wirklich grob oder groß sind die verbliebenen Stückchen nicht mehr). 

Ich habe den Senf durch ein Sieb gestrichen und heraus kam ein großes Glas mit ca. 450 ml Inhalt. 

Den Senf bitte im Kühlschrank aufbewahren. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

500 g Zwetschgen
1 Spritzer Zitronensaft
3 EL Honig
2 Zimtstangen
50 g gelbe Senfkörner
2 TL brauner Zucker
60 ml Balsamico

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Kürbis-Birnen-Suppe mit gebrannten Walnüssen


Eigentlich vermisse ich ja den Sommer und den Anblick von frischen Beeren im Supermarktregal - aber wenn ich nun die sich färbenden Blätter und die vielen Kürbisse sehe, ist der Herbst plötzlich mein Freund :) Auf die erste Kürbissuppe dieser Saison habe ich mich tierisch gefreut! Und bei dem Ergebnis darf der Herbst ruhig noch ein bisschen bleiben :)


Allerdings kann ich Euch nun auch Willkommen heißen in der Zeit der schlecht belichteten bzw. bei Kunstlicht aufgenommenen Fotos - zumindest wenn es dabei um unser Abendessen geht ;) Ich hoffe, das hält Euch nicht davon ab, diese unglaublich leckere Suppe zu probieren :)


Das Rezept reicht für vier bis sechs Personen als Hauptspeise. 

Für ein bisschen Geknusper habe ich die Suppe mit gehackten gebrannten Walnüssen serviert, die ich als erstes zubereitet habe: 

Dafür 100 g Walnüsse (ohne Schale abgewogen) zusammen mit 110 g Zucker, einer großzügigen Prise Meersalz und 60 ml Wasser in einen Topf geben. 

Alles zusammen bei mittlerer Hitze aufkochen. Dabei ab und zu umrühren. Den Sirup unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen, bis das Wasser komplett verdampft ist. Zum Ende hin solltet Ihr häufiger bis ständig rühren - auf jeden Fall aber, sobald kein Wasser mehr im Topf ist. Nun wird der Zucker zuerst krümelig, nach einer Weile aber wieder flüssig und karamellig. Immer weiter rühren, bis die Zuckerkrümel größtenteils geschmolzen sind und sich eine schöne Karamellkruste um die Nüsse gelegt hat. 

Die Walnüsse nun auf ein Backpapier geben und etwas verteilen, damit sie nicht zu sehr aneinander kleben. Sobald die Nüsse abgekühlt sind, werden sie mit einem scharfen Messer grob gehackt und erst einmal Beiseite gestellt. 


Für die Suppe ein bis zwei Hokkaido (insgesamt 1,2 kg in "rohem" zustand) halbieren, entkernen, die Schale dünn abschälen und in Stücke schneiden. 

800 g Birnen schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls in Stücke schneiden. 

2 Zwiebeln schälen und würfeln. 

Die Zwiebeln in etwas Öl in einem großen Topf glasig dünsten. Die Kürbis- und Birnenstücke hinzufügen und diese einige Minuten unter Rühren mit andünsten. Mit 1,5 Litern Gemüsebrühe ablöschen. 

Die Suppe aufkochen und köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Je nach Größe der Stücke geht das recht schnell - bei mir waren es ca. zehn Minuten. 

Die Suppe sehr fein pürieren, mit Salz, Pfeffer, Curry, Zimt und ggf. etwas gekörnter Brühe abschmecken. 


Die Suppe mit einem Klecks Schmand, Creme fraîche oder halbsteif geschlagener Sahne und den gebrannten Walnüssen servieren. 





Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Suppe: 
1,2 kg Hokkaido (im ungeschälten Zustand abgewogen)
800 g Birnen
2 Zwiebeln
1,5 l Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Curry, Zimt, ggf. gekörnte Brühe

Für die gebrannten Walnüsse: 
100 g Walnüsse (geschält abgewogen)
110 g Zucker
1 großzügige Prise Salz
60 ml Wasser

Außerdem:
Etwas Schmand, Creme fraîche oder Schlagsahne

Sonntag, 6. Oktober 2013

Oreo-Cupcakes mit weißem Schokoladen-Frischkäse-Frosting


Ich wollte schon immer mal Oreo-Cupcakes in dieser hübschen Schwarz-weiß-Optik backen - und nun habe ich es endlich geschafft :) Das Ergebnis war unheimlich lecker! So ganz in schwarz und weiß waren mir die Cupcakes dann aber irgendwie doch zu langweilig, weshalb ich dann zumindest bei der Deko einen kleinen Farbklecks untergebracht habe ;)


Das Rezept ergibt 10 Stück.

Zuerst 10 Oreo-Kekse halbieren und darauf achten, dass die Creme komplett an einem der Kekse hängen bleibt. Das funktioniert am Besten, wenn man mit einem Messer einen der Kekse "abhebt".

10 Papierförmchen in ein Muffinbackblech stellen. Jeweils einen der zerteilten Oreo-Kekse mit der Cremeseite nach Oben in ein Papierförmchen legen. 


Für den Teig 100 g Mehl mit 1 1/2 gestrichenen TL Backpulver und einer Prise Salz mischen. Beiseite stellen. 6 Oreo-Kekse mit weißem Schokoladenüberzug hacken. Ebenfalls beiseite stellen. 

90 g weiche Butter mit 70 g Zucker schaumig schlagen. 1 Eiweiß (Größe L, Zimmertemperatur) für ca. 60 Sekunden unterrühren. 1/4 TL gemahlene Vanille ebenfalls unterrühren. Nun die Mehlmischung im Wechsel mit 80 ml Buttermilch (Zimmertemperatur) unter den Teig rühren. Dabei mit Mehl beginnen und auch mit Mehl wieder aufhören. Zuletzt die gehackten weißen Oreo-Kekse unterheben. 


Den Teig auf die zehn Förmchen verteilen. Bitte wundert Euch nicht: Die Förmchen werden relativ voll, aber der Teig geht auch nicht sooo schrecklich viel auf. 

Die Cupcakes im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 20 bis 25 Minuten backen. Herausnehmen und komplett abkühlen lassen. 


Für das Frosting 100 g weiße Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen. Etwas abkühlen lassen. 

30 g weiche Butter mit 1/2 EL Puderzucker schaumig schlagen. 160 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) unterrühren - aber nur so lange, wie unbedingt nötig. Die abgekühlte, aber noch flüssige Schokolade zugeben und ebenfalls unterrühren. Auch hier wieder: Nur so lange rühren, wie unbedingt nötig, damit sich alle Zutaten verbinden. 

Sollte das Frosting noch zu weich sein, um es gut aufspritzen zu können, kann man es nochmal kurz in den Kühlschrank stellen. Bitte aber regelmäßig prüfen und mit einem Löffel durchrühren, um die richtige Konsistenz zum Aufspritzen nicht zu verpassen. 


Dekoriert habe ich die Cupcakes einfach mit Mini-Oreos sowie kleinen Schleifchen, die ich auf passend gekürzte Schaschlik-Spießchen gebunden habe. Auf diese Cupcakes habe ich zusätzlich noch ein paar fein zerkrümelte Oreos gestreut. 



Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Cupcakes:
10 Oreo-Kekse
100 g Mehl
1 1/2 gestr. TL Backpulver
1 Prise Salz
6 Oreo-Kekse mit weißem Schokoladenüberzug
90 g weiche Butter
70 g Zucker
1 Eiweiß (Größe L)
1/4 TL gem. Vanille
80 ml Buttermilch

Für das Frosting: 
100 g weiße Schokolade
30 g weiche Butter
1/2 EL Puderzucker
160 g Frischkäse (z. B. Philadelphia)

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Abgelichtet: Erntefest der Dieselschlucker 2013



Letztes Wochenende hat hier wieder das ganze Dorf Kopf gestanden - zum sechsten Mal fand bei traumhaftem Wetter das Historische Erntefest des Vereins "Die Dieselschlucker e. V." statt. Schon im letzten Jahr hatte ich Euch jede Menge Fotos des Festes gezeigt und auch dieses Mal gab es viel zu entdecken. Hier ein paar Eindrücke: 

Historische Traktoren 




Tante-Emma-Laden aus den 50ern






oben links: Schneidemaschine für Wurst, unten rechts: Eierwaage 


alte Schlafzimmer- und Wohnzimmereinrichtung


Apfelmost pressen


Dampfbetriebene Straßenwalze


Rapsöl pressen


Steinbrecher


Und natürlich waren wieder viele interessante Handwerke zu sehen: 

Schuster


Kranzbinderin


Korbmacher


Klöpplerinnen 


Figuren schnitzen mit der Motorsäge


Imker


Töpferin


Es waren auch noch ein Wagner, ein Schmied, ein Bäcker, Papiermacher und ein Hufschmied vor Ort, man konnte zusehen (und auch probieren), wie früher Butter gemacht und Kaffee geröstet wurde, es wurde Wäsche mit einer alten Waschmaschine gewaschen, Kartoffeln direkt vor Ort geerntet (und natürlich auch gekocht und gegessen), frisches Mehl gemahlen und es waren wieder viele alte Maschinen in Aktion zu sehen, wie z. B. eine Dreschmaschine und mehrere Dampfmaschinen, die u. a. den Schmiedehammer und die Waschmaschine angetrieben haben. 


Es war wirklich wieder ein fantastisches Fest :)

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