Donnerstag, 28. November 2013

Fremdgebloggt: Quitten-Vanille-Likör - der zweite Versuch ;)



Heute gibt es einen neuen Beitrag von mir im Blog von Bookatable: Quittenlikör mit Vanille.

Der Likör ist wahnsinnig lecker, wer noch Quitten auf Lager hat oder noch an welche rankommt, sollte schnell ein Fläschchen davon ansetzen :)

Zum Rezept geht es hier entlang: Klick


PS:
Wer sich nun wundert: Ich hatte den Beitrag heute Vormittag bereits online gestellt, war damit aber wohl etwas voreilig. Nun ist das Rezept aber auch im Blog von Bookatable veröffentlicht und Ihr gelangt über obigen Link dort hin :)

Sonntag, 24. November 2013

Eis am Stiel: Quitte und Spekulatius


Mit dem heutigen Rezept räume ich gleich mit zwei Vorurteilen auf:

1. Eis schmeckt nur im Sommer.

2. Eis am Stiel ist nur was für Kinder.

Beides völlig falsch - wie Ihr an diesem Quitten-Spekulatius-Eis sehen könnt. Denn es schmeckt herrlich lecker nach Herbst und Winter - getestet an drei Generationen :)


Das Rezept ergibt - zumindest in meinen Eisformen - sieben Eis am Stiel.

Einen Topf mit kaltem Wasser bereitstellen. Den Saft einer halben Zitrone hineingeben. Von 600 g Quitten mit einem trockenen Tuch den Flaum abreiben, die Quitten nach und nach achteln, das Kerngehäuse und die Schale entfernen und die Achtel sofort in das Zitronenwasser legen, da Quitten sehr schnell braun werden.

Den Topf auf den Herd stellen, aufkochen lassen und die Quitten weich garen. Dann das Wasser abschütten, die Quitten sehr fein pürieren und durch ein feines Sieb streichen.

100 g Mascarpone, 100 g griechischen Joghurt und 40 bis 50 g flüssigen Honig zu den Quitten geben und mit einem Schneebesen gründlich verrühren. Drei Gewürzspekulatius zerkrümeln (ich habe sie mit der Hand zerkrümelt, so entstehen sowohl größere als auch kleinere Krümel) und unterrühren.

Die Masse in die Vertiefungen der Eisförmchen füllen, einen Holzstiel einstecken und komplett durchfrieren lassen - am Besten über Nacht.


Einige Gewürzspekulatius in einen Gefrierbeutel geben und mit Hilfe eines Nudelholzes fein zerbröseln. In eine flache Schüssel umfüllen.

300 g Schokolade - ich habe eine dunkle Milchschokolade genommen - schmelzen (wie das funktioniert, ohne dass weiße Schlieren auf der Schokolade entstehen, habe ich zuletzt hier beschrieben), einen kleinen Schluck geschmacksneutrales Pflanzenöl sowie etwas Spekulatiusgewürz einrühren und in ein hohes Gefäß (z. B. ein Trinkglas) füllen. Die Eis nacheinander in die Schokolade tauschen, die Schokolade abtropfen lassen bzw. abschütteln, die Kanten des Eis in die Spekulatiuskrümel drücken und die Eis auf einem Backpapier ablegen, bis die Schokolade getrocknet ist (geht sehr schnell).

Bei diesem Schritt ist einerseits Geschwindigkeit gefragt - das Eis soll ja nicht schmelzen und die Schokolade nicht vorzeitig im Glas fest werden - andererseits sollte man darauf achten, die überschüssige Schokolade gründlich vom Eis zurück ins Glas zu schütteln, damit die Schokoladenschicht auf dem Eis nicht zu dick wird und die Quitte übertüncht.

Jeweils ein Stück Backpapier zwischen die Eis legen, stapeln und wieder ins Gefrierfach geben. Oder direkt aufessen :)

Wie gut, dass noch eines der Eis im Gefrierfach liegt - so kann ich es noch schnell zur lieben Birgit und ihrem aktuellen Eis-Event rüberschicken. Ich hoffe dafür auf eine Portion des Ziegenkäse-Eis zum Austausch :)



PS: Die Schokoladenmenge ist etwas mehr als tatsächlich benötigt wird, denn es muss ja genug sein, um die Eis tauchen zu können. Die restliche Schokolade könnt Ihr natürlich einfach bei nächster Gelegenheit wieder einschmelzen und nach belieben verwenden. Ich habe aus den Resten eine schnelle Bruchschokolade gemacht: Die geschmolzene Schokolade auf ein Backpapier gießen, flach streichen und mit den Spekulatiuskrümeln belegen. Fest werden lassen und in Stücke brechen.



Die Förmchen für das Eis am Stiel habe ich übrigens hier* entdeckt.


Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

600 g Quitten
1/2 Zitrone
100 g Mascarpone
100 g griechischer Joghurt
40 - 50 g flüssiger Honig
3 Gewürzspekulatius
300 g Schokolade (z. B. dunkle Milchschokolade)
etwas geschmacksneutrales Pflanzenöl
Spekulatiusgewürz
weitere Gewürzspekulatius zum Zerkrümeln



* Affiliate-Link

Freitag, 22. November 2013

Abgelichtet: Wochenende in Köln & eat and style

Letztes Wochenende fand die diesjährige "eat and style" in Köln statt. Nachdem ich letztes Jahr mit meiner Mama zusammen ein "kulinarisches Wochenende" in Hamburg verbracht hatte, sind wir dieses Jahr nach Köln aufgebrochen und haben uns drei Tage durch verschiedene Cafés, Restaurants, Läden und schließlich die Messe gegessen, getrunken und gekauft :) Hier meine Zusammenfassung für Euch:

Hier sind wir eingekehrt (mit einem Klick auf den Namen des Lokals kommt Ihr auf die entsprechende Homepage):


Chocolate


Das Chocolate hies früher "Trödelcafe" und der Name war meiner Meinung nach viel passender. Das ganze Cafe steht und hängt voll mit alten Dingen - angefangen von den Tischen und Stühlen über Geschirr, Uhren, Haushaltsgegenständen bis zu Wand- und Deckenleuchten. Wir haben dort zu Mittag gegessen - gebratenen Schafskäse mit Salat und Brot. 


Mir hat das Cafe wirklich gut gefallen - zwar war die Musik eigentlich zu modern, aber die Gäste am Nebentisch haben für das passende Ambiente gesorgt: Drei ältere Damen mit typisch kölschem Dialekt haben sich dort getroffen, Fotos der Urenkel ausgetauscht und über alte Zeiten und neue Weh-Wehchen geplaudert :) Außerdem gibt es jede Menge zu gucken und staunen. Das besondere am Cafe ist, dass all der Trödel käuflich ist. Allerdings gehe ich davon aus, dass man auf dem Flohmarkt bessere Schnäppchen machen kann ;)



TörtchenTörtchen 


Von TörtchenTörtchen - dem Cafe von Patissier des Jahres 2009 Matthias Ludwigs - gibt es in Köln gleich mehrere Filialen. Wir haben den kleinen Laden in der Alten Wallgasse besucht. Hier begann auch die Geschichte von TörtchenTörtchen. Das Cafe ist unheimlich klein: Es gibt natürlich eine Theke, an man neben den Törtchen auch Pralinen, Macarons und Getränke kaufen kann. Ansonsten gibt es zwei "Tische", bei denen es sich genauer gesagt um zwei hochkant stehende Quader handelt, und eine Bank mit vielen Kissen. Draußen ist ein weiteres Tischchen aufgebaut. Der Laden ist also klein, aber gemütlich :) Die Törtchen sind zwar nicht ganz günstig, aber schmecken fantastisch - zumindest die beiden Sorten, die wir probiert haben: Meines bestand aus Schokoladenmürbteig, Pflaumenmus, Zimtcreme, Streuseln und weißer Schokoladendeko. Das Törtchen meiner Mama war mit einer Maronencreme ausgestattet.



Pizzeria Peperino 

Zum Abendessen habe ich weder Freitag noch Samstag Bilder gemacht. Aber Ihr könnte Euch auf der Facebook-Seite des Peperino ein paar Bilder ansehen. Eigentlich wollten wir am Freitag Abend in die "Fette Kuh" zum Burger Essen. Leider werden dort aber keine Reservierungen angenommen und als wir dort ankamen, war der kleine Laden schon komplett überfüllt und die Leute haben bis auf die Straße angestanden. Auf der Suche nach einer Alternative sind wir durch Zufall im Peperino gelandet und haben dort furchtbar leckere Pizza gegessen. Davon abgesehen, dass die Pizza so groß ist, dass man sie alleine kaum schaffen kann (Reste können aber natürlich mitgenommen werden), finde ich es toll, dass man beim Backen direkt zuschauen kann: Der Holzsteinofen, in dem die Pizza gebacken wird, steht direkt im Gastraum :) Eigentlich wollte ich - wie meine Mama - die angebotenen Teigtaschen mit Kürbisfüllung und Honig-Walnuss-Sauce (ich habe bei meiner Mama probiert, war sehr lecker) essen oder die ebenfalls an der Tafel ausgeschriebene Pasta mit Salbei, Ziegenkäse und Birne, aber als ich den Holzsteinofen gesehen habe, musste ich dann doch Pizza bestellen - und habe es nicht bereut :)



Yummy Müslibar


Am Samstag haben wir in der Yummy Müslibar gefrühstückt. Auch hier kann man sich gar nicht an der Einrichtung sattsehen: Mit buntem Stoff neu bezogene alte Stühle, zusammengewürfelte Tische, Teller, Tassen und Müslischüsseln, gehäkelte Mützchen für die Honigflasche, Bilder von Surfern... Sattessen kann man sich dagegen an hausgemachtem Birchermüsli, an frisch belegten Broten, an hausgemachtem Kuchen, herzhaften Quiches oder eben selbst gemischtem Müsli. Die Müslibar ist gefüllt mit den verschiedensten Flocken, Nüssen, Kernen, getrockneten Früchten, Flakes, Schokoladigem... Nachdem man sich sein Schüsselchen zusammengemischt hat, kann man sein Müsli mit Milch, mit Joghurt und/oder mit frischem Obstsalat genießen. 


Dazu gab es für mich heiße Ovomaltine - mit einem kleinen Biskuitwürfel dazu :) Und wer doch noch andere Beschäftigung als essen und gucken braucht: Neben der Tür liegen GameBoys (ja, RICHTIGE Gameboys - Grüße aus den 80/90ern!) inkl. Spielen bereit :)



Miss Päpki


Miss Päpki ist ein weiteres zauberhaftes Cafe :) Die Einrichtung ist hell und freundlich - die verschiedenen Tische sind alle weiß gestrichen. Der selbstgebackene Kuchen wird auf bunt zusammen gewürfelten Tellern serviert. Die angebotenen Speisen und Getränke werden stilecht auf Tortenspitze aufgelistet. 


Gegessen haben wir ein Stück Brownie-Käsekuchen und ein Stück Käsekuchen mit Pinienkernen - beides lecker :) Dazu gab es hausgemachten Eistee mit frischer Minze. Und auch wenn dieser sehr lecker war: Als der Nachbartisch seine Bestellung erhalten hat, habe ich direkt bereut, keine heiße Schokolade bestellt zu haben: Neben einem Glas heißer Milch werden Schoko-Chips in einer Espressotasse serviert, die man dann selbst in die heiße Milch einrührt.



A la tarte


Und nachdem man ja nie genug Kuchen haben kann, nun ein letztes Stück für dieses Wochenende: Im A la Tarte gab es himmliche Schokoladentarte mit Mandeln und Karamell sowie Käsekuchentarte mit Himbeerspiegel - lecker! Das Cafe selbst ist zwar eher schlicht, aber dennoch hübsch eingerichtet. Neben den süßen, gibt es auch herzhafte Tartes zur Auswahl an der Kuchentheke.



Traubenzeit

Am Samstag Abend haben wir im Restaurant Traubenzeit gegessen - ein kleines Weinlokal mit sehr nettem und herzlichem Service :) Wir hatten Glück, einen Tisch reserviert zu haben, denn das Lokal war bis auf den letzten Platz besetzt. Bilder habe ich auch hier nicht gemacht, aber auf der Homepage könnt Ihr einen Blick in das Lokal werfen. Es gibt eine wöchentlich wechselnde kleine Karte mit Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Nachdem ich mich selbst nicht mit Wein auskenne, bin ich der Empfehlung gefolgt und habe einen wirklich leckeren Wein getrunken. Gegessen habe ich - ebenso wie meine Mama - Gänsebrust mit Orangen-Rotkohl und Kartoffel-Haselnuss-Strudel und zum Dessert Zimtparfait mit glasierten Apfelspalten. Es war unheimlich lecker und wir haben uns sehr wohl dort gefühlt :)



Cafe Jakubowski


Den Abschluss unseres Marathons bildete das Cafe Jakubowski. Dort waren wir am Sonntag zum Brunch-Buffet. Auch hier war es sehr gut, dass wir reserviert hatten, denn sämtliche Tische waren reserviert und spontane Gäste mussten leider weggeschickt werden. Das Cafe ist hübsch eingerichtet mit blauem Himmel und Kronleuchter (in der Toilette hängt übrigens ein weiterer Kronleuchter). Besonders begeistert war ich von den Getränken: Den Cappuccino meiner Mama hat ein hübsches Motiv geziert und ich habe einen Tee aus frischer Minze erhalten :) Auch der Ingwertee besteht aus heißem Wasser und frischem Ingwer in Scheiben - finde ich toll! Ebenfalls toll finde ich, dass man (leider aber natürlich nicht zum Frühstück) direkt beim Kochen zuschauen kann, denn der Herd steht direkt im Gastraum.


Das angebotene Brunchbuffet haben wir leider nicht ganz ausgenutzt - nach diesem Wochenende war nach dem Frühstück einfach Schluss. Daher kann ich Euch leider nicht sagen, was es zum Brunch an warmen Speisen gab. Aber auch der "kalte" Teil hat für jeden etwas geboten: Brötchen, Croissants, Konfitüre, Honig, Wurst, Schinken, Käse, Lachs mit Meerrettich, Müsli, Joghurt, frischer Obstsalat, Antipasti...



Nach all der Schlemmerei geht es weiter mit Einkaufsbummel :)



Wir haben zwar noch (viel) mehr Läden besucht, aber tatsächlich auch eingekauft haben wir hier:


Im English Shop habe ich ein sooo niedliche Keksdose entdeckt :) Sie besteht aus drei Teilen, so dass man nicht nur Weihnachtsmann, -elfe und Rentier anschauen kann, sondern die Teile auch so verdrehen kann, dass das Rentier im Elfenröckchen tanzt oder der Weihnachtsmann die Hufe schwingt :) Außerdem habe ich für die nächste Back-Session eine Dose Karamellcreme mitgenommen.




Eine eckige Tarteform mit hebbarem Boden habe ich im Kölner Kochhaus mitgenommen.



Mitbringsel für meine Kleine und Füllung für den diesjährigen Adventskalender gab es im Laden mit der Maus.





Bei Gertrude 20 habe ich leckeres und nostalgisches mitgenommen: Milchkaffee-Aufstrich (der seinem Namen "Süchtigmacher" alle Ehre macht), Mandarinen-Creme mit Orangen-Likör und kleine "Glücks-Würfel" aus Nougat :) Besonders süß an diesem Laden fand ich schon die Eingangstür: Der Griff wurde durch ein kleines Metallkännchen (wie es z. B. zum Aufschäumen von Milch verwendet wird) ersetzt :)




Einen TK Maxx haben wir hier zwar auch, aber die Küchenabteilung ist leider nicht ganz so gut sortiert wie in Köln. Hier habe ich Ausstecher für Tassenkekse und Mini-Kastenkuchen-Förmchen mitgenommen.




Zuletzt ging es zur Filiale von Creativ- bzw. Party-Discount. Dort habe ich (neben kleinen Ausstechern für mich) einiges für meine Kleine eingekauft: Ein Schneewittchen-Kostüm, ein Indianer-Stirnband und eine "Grundausstattung" für Kinderschminken: Farben, Pinsel, Schwämmchen und ein Buch mit Vorlagen. Mit meinen ersten Versuchen waren wir (also meine Kleine und ich) auch ziemlich zufrieden :)




Zwischen Cafebesuchen und Einkaufsbummel haben wir noch das Schokoladenmuseum besucht. 


Dort kann man neben allerlei Wissenswertem über den Anbau von Kakao auch einiges über die Verarbeitung, Produktion und Handel von Schokolade erfahren. Lindt hat dort eine Produktionsstraße aufgebaut - man kann zusehen, wie kleine Schoko-Täfelchen gegossen und verpackt werden. Außerdem kann man - wenn man nicht zufällig selbst Bruchschokolade herstellt ;) - sich seine eigene Tafel Schokolade mit Wunschbelag zusammenstellen. 


Euch ist ja klar, was ich in meiner nächsten Küche (oder meinetwegen auch im Bad) unbedingt haben muss, oder? 


Am Besten haben mir die unzähligen alten Schokoladenautomaten in allen Größen und Formen gefallen - unter ihnen zwei kleine Schokoladen-Grammophone. Auf diesen konnte man kleine Schokoladen-Platten abspielen lassen, die mit Musik bespielt waren. Nach zwei- bis dreimaligem Abspielen war allerdings Schluss, die Schokoladenplatte zu zerkratzt ;)



Last but not least natürlich noch ein paar Fotos von der eat and style:

Nachdem wir ja zuvor schon bei TörtchenTörtchen eingekehrt waren, habe ich mir auf der Messe das Törtchen-Buch von Matthias Ludwigs gekauft und auch signieren lassen :)


Außerdem habe ich eine Flasche Holunderbeeren-Sirup und eine Knoblauch-Erdnuss-Sauce gekauft, für meine Kleine einen rosafarbenen Smoothie, für meinen Mann zwei Salami und für mich ein neues Küchenspielzeug, mit dem man Spiralen aus Kartoffeln, Karotten, Gurken etc. schneiden kann. Wir haben Käse, Sekt und Schokolade probiert und leckere Cocktails getrunken :)


Alles in allem hat mir die eat and style gut gefallen. Es gab einiges an ungewöhnlichen und leckeren Produkten zu probieren und kaufen (Senf-Kaffee-Likör, Mohn-Honig-Senf, Marillen-Punsch, Cocktails mit Rukola oder Curryschaum...) und kostenlose Kochzeitschriften (z. B. Sweet Paul, eat smarter) abzustauben ;)

War jemand von Euch auch dort? Wie hat es Euch gefallen?

Mittwoch, 20. November 2013

Abgelichtet: Das neue Spielzimmer unserer Kleinen



Nach den Rezepten rund um den Bauerhof-Geburtstag möchte ich Euch heute Fotos unseres Geschenks für unsere Kleine zeigen :) Nachdem sie ein wirklich kleines Kinderzimmer hat, standen bisher fast alle ihre Spielsachen in unserem Wohnzimmer. Und auch wenn ich sie natürlich gerne um mich herum habe und keinesfalls aus unserem Wohnzimmer „verbannen“ möchte, ist in mir doch die Sehnsucht gewachsen, mein Wohnzimmer wieder als Wohnzimmer und nicht als Spielplatz mit Sitzecke zu nutzen ;) Daher haben wir unser Büro verlegt und in diesem Raum ein Spielzimmer für unsere Kleine eingerichtet. Um das Budget überschaubar zu halten, wollten wir nicht einfach ins Möbelhaus laufen, sondern Gebrauchtes wiederverwerten. Wir haben also fleißig gestrichen, gewerkelt, haben ebay unsicher gemacht und sind über Flohmärkte getingelt.

Willkommen zu unserem kleinen Rundgang :)

Als „Motto“ für den Raum haben wir uns für „Regenbogen“ entschieden – es sollte einfach alles toll bunt sein :) Entsprechend haben wir einen Regenbogen als Wandtattoo gekauft. Vor einigen Wochen durfte unsere Kleine im Erntedank-Gottesdienst, den die Kindergartenkinder mitgestaltet hatten, die Sonne spielen :) Dazu hatte sie eine Sonne aus Wellpappe und Fotokarton ausgeschnitten/geklebt, die sie hinterher mit nach Hause nehmen durfte. Die Sonne passte einfach perfekt in das neue Zimmer :) Und da ein Regenbogen das Ergebnis aus Sonne und Regen ist, hat unsere Kleine dann auch noch ein paar Wolken und Regentropfen ausgeschnitten, die ich im Zimmer aufgehängt habe.

Auf Pinterest bin ich über die Idee zu einem Kostümschrank gestolpert, also einem Schränkchen, in dem alles untergebracht ist, was man zum Verkleiden benötigt.


Wir haben dafür einen Hänge-Vitrinenschrank (wie er z. B. in Küchen hängt) auf ebay erstanden. Den Schrank haben wir weiß gestrichen und auf Füße gestellt. Die Glastür, die zuvor auf der rechten Seite befestigt war, haben wir entfernt. Auf der Holztür links haben wir einen Spiegel befestigt, einen neuen Knauf eingeschraubt und hinter der Tür eine Kleiderstange eingesetzt. Auf die rechte Seite des Schrankes haben wir eine kleine Hakenleiste geschraubt. Zuletzt habe ich den Schrank mit buntem Maskingtape noch etwas aufgehübscht.


Der größte Wunsch unserer Kleinen für ihr neues Spielzimmer war eine Kuschelecke. Wir haben also eine gebrauchte „Wohnwand“ statt nebeneinander übereinander gestellt als Raumteiler. Dahinter haben wir die ausrangierte Matratze aus ihrem Babybett – wie gut, dass man sich von manchen Dingen nicht trennen kann ;) - gelegt und mit jeder Menge Kissen und Stofftieren kuschelig gemacht.



Darüber kam ein Himmel, in dem bei Dunkelheit die Sterne leuchten :)



Die Wohnwand selbst haben wir auch komplett weiß gestrichen, den Türen neue Knäufe verpasst und sie von hinten mit buntem Stoff bespannt. Außerdem habe ich auch hier die Kanten mit buntem Masking-Tape beklebt.



Ebenfalls mit Masking-Tape verziert sind die vier Boxen unten in der Mitte. Die Kisten oben links habe ich mit Filzstiften bemalt.



Aus einem ausrangierten Badezimmer-Hängeschrank haben wir eine Bank gemacht, in der unten Spiele, Bücher und anderes verstaut werden kann. Dafür haben wir den Schrank wiederum weiß gestrichen, mein Mann hat ein zusätzliches Brett hochkant eingeschraubt, um das Regal stabil genug zu machen, um darauf zu sitzen. Die Sitzkissen hat meine Mutter genäht und wir haben sie mit Klettverschlüssen auf die Bank geklebt.



Über der Bank hängt eine Tafel nebst Kreiden und Schwämmchen. Die Tafel hatten wir vor einiger Zeit gebraucht geschenkt bekommen. Sie war ursprünglich auf einem Ständer befestigt, nun haben wir sie abgeschraubt und an die Wand gehängt.



Und schließlich findet ein Maltisch im Zimmer Platz, der bisher im Wohnzimmer stand. An der Wand darüber haben wir eine große Magnetwand befestigt, an der unsere Kleine ihre Kunstwerke aufhängen kann.



Die Magnete bestehen aus passenden Glascabochons, die ich auf DaWanda erstanden und von hinten mit Magnetfolie beklebt habe.




Neben den schon vorhandenen Spielsachen sind ein paar neue Nettigkeiten mit in das Spielzimmer gezogen. Auf dem Flohmarkt konnten wir einen beleuchteten Globus erstehen. Dank kleiner Magnete segeln nun zwei Schiffchen über die Weltmeere des Spielzimmers :)



Außerdem konnte ich an dem Kaugummiautomat einfach nicht vorbei gehen :) Er lässt sich – wie bei uns eingestellt – mit, aber auch ohne Geld betreiben und unsere Kleine ist nun fleißig am sparen ;)



Und zuletzt ist noch ein neuer Mitbewohner mit eingezogen: Die kleine Schnecke achtet als Türstopper darauf, dass sowohl die Zimmertür als auch der Kostümschrank möglichst heil bleiben :) Ich habe sie mit Power-Strips direkt an der Tür befestigt.



Die viele „Arbeit“ hat sich gelohnt: Davon abgesehen, dass es mir wahnsinnig viel Spaß gemacht hat, das Zimmer herzurichten, sind nicht nur wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Auch unsere Kleine ist hellauf begeistert, hat ihre Kuschelecke gleiche eingeweiht und darin übernachtet und wir wohnen seither immer öfter mit Prinzessin, Balerina, Hexe oder Fee zusammen :)  

Montag, 18. November 2013

Minz-Petersilien-Kürbiskern-Pesto


Es geht langsam dem Ende zu in unserem Kindergeburtstags-Marathon ;) Heute gibt es nichts Süßes, sondern das Rezept für das Pesto, das es – neben Tomatensauce mit Mini-Hackbällchen – zum Mittagessen gab. Das Rezept habe ich bei Alex entdeckt. Ich habe es verdoppelt und es ergibt ein Glas á 400 ml Inhalt. 


3 EL Mandelblättchen und 3 EL Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Auf einen Teller geben und auskühlen lassen. 

2 Bund Minze und einen Bund  Petersilie waschen und trocken schütteln. Von der Minze die Blätter abzupfen, von der Petersilie die dicken Stiele entfernen.

Eine Bio-Zitrone waschen, abtrocknen und die Schale fein abreiben. Eine Knoblauchzehe schälen und hacken. 


Die Kräuter zusammen mit den Mandeln, den Kürbiskernen, der Zitronenschale, der Knoblauchzehe und 4 EL frisch geriebenem Parmesan in den Mixer geben und alles fein mixen. Dabei nach und nach Olivenöl zugeben. Laut Originalrezept kommen insgesamt 300 ml Olivenöl in das Pesto. Ich habe weniger genommen, aber das sich ja Geschmacksache :) 

Das Pesto mit Salz und Pfeffer abschmecken und in ein Schraubglas füllen. Das Pesto mit einer Schicht Olivenöl bedecken. 


Das Pesto im Kühlschrank aufbewahren und darauf achten, dass die Oberfläche immer mit einer Schicht Olivenöl bedeckt ist – das ist wichtig für die Haltbarkeit des Pestos. Wenn man Pesto aus dem Glas entnommen hat, sollte man es wieder glattstreichen und erneut mit Olivenöl bedecken. 



Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick: 

3 EL Mandelblättchen 
3 EL Kürbiskerne 
2 Bund Minze
1 Bund Petersilie 
1 Bio-Zitrone 
1 Knoblauchzehe 
4 EL geriebener Parmesan 
200 bis 300 ml Olivenöl 
Salz 
Pfeffer 

Samstag, 16. November 2013

Schokoladiger Bauernhofkuchen


Heute das Rezept zu unserem Bauernhof-Kuchen, den es am Kindergeburtstag gab. Meine Kleine wünscht sich eigentlich immer Schokoladenkuchen, daher gibt es hier auch schon allerhand verschiedene Rezepte für schokoladige Kuchen oder Muffins ;) Natürlich wollte ich zum Kindergeburtstag keine Risiken eingehen und ein erprobtes Rezept backen – und das muss nicht unbedingt von mir selbst erprobt sein. Bei Rezepten, die die liebe Rebecca für gut befindet, brauche ich gar nicht mehr lange nachdenken – da habe ich blindes Vertrauen zu ihr :) Und so war es auch: Der Kuchen war schoko-schoko-schokoladig und lecker! Danke Rebecca für das tolle Rezept :)


Eigentlich ist das Rezept für einen Kastenkuchen gedacht. Ich habe es verdoppelt und auf dem Backblech gebacken (außerdem habe ich natürlich den Kaffee weggelassen). Der Kuchen ist dann relativ flach geworden. Das war für die Kinder optimal, wenn ich den Kuchen nochmal auf dem Blech backen würde, würde ich das Rezept aber verdreifachen. Hier habe ich Euch aber, wie ich es auch gebacken habe, die doppelte Menge angegeben. 


380 g weiche Butter mit 350 g braunem Zucker schaumig schlagen. 6 Eier einzeln zugeben und jedes für ca. 60 Sekunden unterrühren. 

260 g Mehl mit 2 TL Backpulver und 120 g Kakao mischen, auf die Eimasse sieben und unterrühren. Zuletzt 40 ml Milch zugeben und ebenfalls unterrühren. 

Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech (mit einem eckigen, gefetteten Backrahmen umstellt) geben und glattstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 170 °C Ober-/Unterhitze für ca. 35 bis 40 Minuten backen. 

Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 


Zur Dekoration hatte ich bereits im Blogbeitrag zum Kindergeburtstag einiges geschrieben. Wer sich nicht durch den ganzen Beitrag wühlen will, hier nochmal die Wiederholung ;)


Aus Marzipan (teils mit Lebensmittelfarbpaste eingefärbt) hatte ich schon einige Tage vorher Kohlköpfe, Möhrchen, Blumenkohl, Rote Bete, Kürbisse, Hühner und Schafe geformt, die ich nun auf den Kuchen gesetzt habe. 


Die Schafweide ist aus grün gefärbten Kokosflocken, die ich mit heller Kuchenglasur „angeklebt habe“, ebenso wie die Zäune (aus Curly Wurly) und das Stroh (zerkrümelte Toppas) im Hühnergehege. Auch die Tiere selbst habe ich jeweils mit einem Klecks Glasur befestigt. Der Misthaufen besteht aus einem halben Überraschungsei. 

Für den Feldweg habe ich zerkrümelte Karamellkekse verwendet (die hatte ich von diesem Rezept noch übrig, Ihr könnt natürlich auch andere helle Kekse verwenden) und diese ebenfalls auf helle Kuchenglasur „geklebt“. Der Traktor – das einzige nicht essbare an/auf dem Kuchen – war nicht befestigt, sondern nur auf den Feldweg gestellt. 


Die Gemüsefelder wollte ich eigentlich mit zerkrümelten Oreo-Keksen als Erde bestreuen. Da der Kuchen aber ohnehin zu breit war und nicht auf das Tablett gepasst hat, habe ich einen schmalen Streifen abgeschnitten – so passte der Kuchen auf das Tablett und ich konnte den Kuchenstreifen zerkrümeln und als „Erde“ verwenden ;) Die Krümel habe ich wieder auf Glasur – dieses Mal in dunkel – gestreut, um sie zu befestigen. Ebenfalls habe ich das Gemüse jeweils mit einem Klecks Glasur angeklebt.  


Da ich Kuchen mit „Special Effects“ so gerne habe, hatten die Hühner im Misthaufen noch ein paar Eier versteckt ;) 


Entschuldigt bitte das schlechte Foto - Kunstlicht lässt grüßen ;)



Und hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

380 g weiche Butter
350 g brauner Zucker 
6 Eier 
260 g Mehl 
2 TL Backpulver
120 g Kakaopulver
40 ml Milch 

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