Sonntag, 29. Dezember 2013

Jahresrückblick 2013

Wie, Jahresrückblick? Habe ich nicht erst letzte Woche den Jahresrückblick 2012 geschrieben? Wo ist nur die ganze Zeit hingekommen? Meine Güte, ging das Jahr schnell vorbei...

Vielleicht gerade, weil es ein wirklich schönes Jahr war, ich glücklich und zufrieden bin :)

Ich habe dieses Jahr einige Projekte umgesetzt, die mir wahnsinnig viel Spaß gemacht haben: Das Gartenhäuschen und das Spielzimmer für meine Tochter sowie der diesjährige Kindergeburtstag rund um das Motto "Bauernhof". Leider ist der Rest unserer Wohnung wenig renovierungsbedürftig, wo ich doch gerade so auf den Geschmack gekommen bin ;)

Außerdem habe ich mit meiner Mama zusammen ein tolles Wochenende in Köln verbracht, blogge seit diesem Jahr monatlich bei bookatable - an dieser Stelle ganz liebe Grüße an die liebe Maria und das Team von bookatable :) - und hatte im Rahmen meiner Foodblogger-Charts wahnsinnig tolle Gäste hier zu Besuch! Anlässlich meines 3. Bloggeburtstags gab es auch dieses Jahr ein Event mit vielen tollen Beiträgen :) Und zuletzt natürlich: Bei zorra habe ich dieses Jahr eine Reise nach Hamburg inkl. Anreise, Übernachtung und einem Kochkurs gewonnen! Alle Tickets sind gebucht - mein Mann und ich fahren im Februar nach Hamburg und ich freue mich schon riesig darauf!


Heute ist aber natürlich nicht nur ein Tag, um das Jahr Revue passieren zu lassen, sondern auch, um Euch mal ein ganz großes Danke zu sagen - schön, dass Ihr mich hier besucht, vielleicht das eine oder andere Rezept ausprobiert und mir liebe Worte hinterlasst! Ich schicke mal ein Bussi in die Runde :)

Wie schon in den Vorjahren, habe ich Euch heute meine persönlichen Highlights des Jahres nochmal zusammengefasst - getrennt in zwei Kategorien: Optik und Geschmack (hier gilt aber auch dieses Jahr: Das eine schließt das andere natürlich nicht aus). Ein Klick aufs Bild bringt Euch zum jeweiligen Rezept:

Meine Top 10 in der Kategorie Geschmack:

Zwetschgen-Senf

Zwetschgen-Senf



Fruchtige Blätterteig-Käsekuchen-Päckchen

Fruchtige Blätterteig-Käsekuchen-Päckchen


Marillenknödel

Marillen-Knödel



Kartoffelpizza mit Bärlauch, Speck und Ei

Kartoffelpizza mit Bärlauch, Speck und Ei


Rhabarber-Frischkäse-Muffins

Rhabarber-Frischkäse-Muffins


Schwedenkirsch-Cupcakes

Schwedenkirsch-Cupcakes


Rote-Bete-Quitten-Suppe und Grießklößchen mit Speck und Thymian

Rote-Bete-Quitten-Suppe und Grießklößchen mit Speck und Thymian


Himbeer-Kaubonbons

Himbeer-Kaubonbons


Schokoladen-Cupcakes mit Ernussbutter-Frischkäse-Frosting und Storck-Riesen-Ganache

Schokoladen-Cupcakes mit Erdnussbutter-Frischkäse-Frosting und Storck-Riesen-Cupcakes


Schweinemedaillons mit hausgemachten Gnocchi und Apfel-Senf-Sauce

Schweinemedaillons mit hausgemachten Gnocchi und Apfel-Senf-Sauce




Meine Top 10 in der Kategorie Optik:

Torten-Schweinereien

Torten-Schweinereien


Zucchini-Cupcakes mit weißem Schokoladen-Schmand-Frosting

Zucchini-Cupcakes mit weißem Schokoladen-Schmand-Frosting


Erdbeer-Schokoladen-Cupcakes mit Garten-Dekoration

Erdbeer-Schokoladen-Cupcakes mit Garten-Dekoration


Küken-Cupcakes

Küken-Cupcakes


Mohntorte mit Heidelbeer- und Limettencreme

Mohntorte mit Heidelbeer- und Limettencreme


Schokoladiger Bauernhofkuchen

Schokoladiger Bauernhofkuchen


Hefe-Streusel-Herzen mit Vanillecreme-Füllung

Hefe-Streusel-Herzen mit Vanillecreme-Füllung


Schokoladige Schweinchen- und Kuh-Muffins

Schokoladige Schweinchen- und Kuh-Muffins


Schoko-Malzbier-Cupcakes mit Ovomaltine-Frosting

Schoko-Malzbier-Cupcakes mit Ovomaltine-Frosting


Oreo-Kirch-Käsekuchen mit weißer Schokolade

Oreo-Kirsch-Käsekuchen mit weißer Schokolade




Ich hoffe, auch Ihr könnt positiv auf Euer Jahr 2013 zurückblicken und verbringt noch ein paar schöne letzte Tage :) Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir auch im nächsten Jahr treu bleibt und wir uns mit gewohntem Hunger wiedersehen!

Habt eine tolle Zeit und kommt gut ins neue Jahr!

Eure Nina

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Bruchschokolade mit Erdbeeren und Oreo-Keksen




Heute gibt es wieder eine schnelle Nummer: Kein Rezept, sondern die Anregung für eine weitere Sorte Bruchschokolade.

Ich habe die Vollmilchschokolade mit gefriergetrockneten Erdbeeren und zerbröselten Oreo-Keksen belegt. Außerdem habe ich einige der Erdbeeren zwischen den Fingern zerkrümelt und zusätzlich auf die Schokolade gestreut.


Für Bruchschokolade wird die gewünschte Menge an Schokolade geschmolzen (wie das funktioniert, ohne dass auf der Schokolade weiße Schlieren entstehen, habe ich zuletzt hier beschrieben), auf einem Bogen Backpapier mit einem Spatel o. ä. glatt gestrichen und dann mit den gewünschten Zutaten belegt. Größere Stücke (wie hier die Erdbeeren oder auch größere Keks-Stücke) sollten etwas angedrückt werden. Nachdem die Schokolade vollständig getrocknet und hat geworden ist, wird sie in Stücke gebrochen und hübsch verpackt :)


Sonntag, 22. Dezember 2013

Knusper-Kugeln mit Giotto-Füllung


Kurz vor Weihnachten hier noch mein letztes Plätzchenrezept für dieses Jahr:

Auch dieses Jahr habe ich wieder Süßigkeiten in Plätzchen verbacken. Zwar haben mir diese Giotto-Knusper-Kugeln nicht ganz so gut geschmeckt wie die Snickerdoodles mit Rolo-Füllung im letzten Jahr, lecker sind sie aber allemal :)


Das Rezept habe ich aus der Winterausgabe der Sweet Dreams und hat bei mir - wie im Heft vermerkt - genau 50 Stück ergeben.

180 g Mehl, 1 gestrichener TL Backpulver, 70 g Maisstärke, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 1 EL fein abgeriebene Orangenschale, 1 Ei und 130 g kalte, in kleine Würfel geschnittene Butter in eine Schüssel geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig zu Rollen mit einem Durchmesser von je ca. 3 cm rollen, in Frischhaltefolie wickeln und eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.


150 g gehackte Mandeln in einer kleinen Schüssel bereit stellen.

Die Rollen nach und nach aus dem Kühlschrank nehmen, in 50 gleich große Stückchen schneiden. Diese Stückchen flach drücken, jeweils ein Giotto in die Mitte legen und den Teig oben wieder schließen, so dass das Giotto komplett von Teig umhüllt ist. Die Kugel in den gehackten Mandeln rollen, etwas andrücken und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.


Die Kugeln nach und nach (immer nur ein Blech!) im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 12 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.


100 g dunkle Schokolade schmelzen (wie das funktioniert, ohne dass die Schokolade weiße Schlieren bekommt, habe ich hier zuletzt beschrieben), in einen Gefrierbeutel füllen, eine kleine Ecke abschneiden und die Kugeln mit der Schokolade besprenkeln.





Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick:
180 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
70 g Maisstärke
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 EL fein abgeriebene Orangenschale
1 Ei
130 g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten)
50 Giotto
150 g gehackte Mandeln
100 g dunkle Schokolade



Donnerstag, 19. Dezember 2013

Fremdgebloggt: Mandel-Glühwein-Torte



Noch rechtzeitig vor Weihnachten kommt heute noch das ideale Rezept für Euren Advents- oder Weihnachtskaffee :) Aber es lohnt sich auch, die Torte noch im Januar oder Februar zu backen, denn sie ist unheimlich lecker! Für Kinder kann natürlich auch eine alkoholfreie Variante mit Kinderpunsch oder rotem Traubensaft zubereitet werden. 

Das Rezept für die Torte findet Ihr auf dem Blog von bookatable. Dort könnt Ihr auch entdecken, wie die Torte von Innen aussieht :)

Bei dieser Gelegenheit möchte ich dem ganzen Team von bookatable frohe Weihnachten und einen tollen Start ins neue Jahr wünschen - es macht mir jeden Monat aufs neue Spaß, für Euch zu backen und zu kochen :)

Sonntag, 15. Dezember 2013

Apfel-Zimt-Wackelpudding mit Vanillesauce


Am Nikolausabend waren wir bei meiner Mama eingeladen und ich hatte zugesagt, mich um das Dessert zu kümmern. Nachdem ich für die Erwachsenen ein Dessert mit Alkohol geplant hatte, brauchte ich eine Alternative für die Kinder. Das Rezept von Elly kam da wie bestellt - gerade, da meine Kleine Wackelpudding liebt! 

Ich selbst hatte nie eine sonderliche Vorliebe für Wackelpudding. Aber diese weihnachtliche Version fand auch ich toll! Danke Elly für das leckere Rezept! 


Das Rezept hat hier fünf Portionen ergeben (das kommt natürlich auf die Größe der verwendeten Förmchen an). 

Für den Wackelpudding 500 ml Apfelsaft zusammen mit 2 Zimtstangen aufkochen. Mit geschlossenem Deckel zehn Minuten köcheln lassen, dann vom Herd ziehen und die Zimtstangen entfernen.

Nach fünf Minuten Kochzeit des Apfelsafts sechs Blatt weiße Gelatine nach Packungsanleitung in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken und mit dem Schneebesen direkt in den heißen (aber nicht mehr kochenden) Apfelsaft einrühren. 

Den Saft in Förmchen füllen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. 


Ihr könnt den Wackelpudding z. B. in kleine Weckgläser füllen und auch in diesen servieren, oder in Förmchen füllen und zum Servieren auf einen Teller stürzen. Dafür die Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen (nicht zu lange, sonst wird der Wackelpudding wieder flüssig!), dann stürzen. 


Dazu gab es - wie auch bei Elly - Vanillesauce. 

Dafür das Mark einer Vanilleschote auskratzen und sowohl das Mark als auch die Schote zusammen mit 250 ml Milch aufkochen. Vom Herd nehmen. 

25 ml Milch, 50 g Zucker, 3 Eigelb und 1 gestr. TL Maisstärke zusammen in ein hohes Gefäß geben und gründlich mit einem Pürierstab aufmixen. 

Die Vanilleschote aus der Milch fischen und die Eimischung mit einem Schneebesen einrühren. 

Die Sauce unter ständigem Rühren nochmals erhitzen, bis sie eindickt, dann wieder vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 



Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Wackelpudding:
500 ml Apfelsaft
2 Zimtstangen
6 Blatt weiße Gelatine

Für die Vanillesauce:
1 Vanilleschote
275 ml Milch
50 g Zucker
3 Eigelb
1 gestr. TL Maisstärke


Freitag, 13. Dezember 2013

Dreierlei Kullerchen


Dies Plätzchen rangieren auf meiner Lecker-Liste der diesjährigen Weihnachtsbäckerei direkt hinter den Nougatstangen! Eigentlich heißt das Rezept "Schokokern-Kullerchen" und stammt aus der diesjährigen Winterausgabe der Sweet Dreams. Als ich die Kullerchen gebacken hatte, habe ich mich jedoch kurzfristig gegen die Schokofüllung aus dem Heft entschieden und für eine Füllung aus Gelee und Nuss-Nougat-Creme  - was hauptsächlich daran lag, dass ich mal vor Mitternacht ins Bett kommen wollte ;) Bereut habe ich diese zeitsparende Methode allerdings kein bisschen - die Plätzchen schmecken hervorragend! 


Ich habe das Rezept aus dem Heft verdoppelt und genau 60 Stück daraus erhalten. 

Für den Teig 280 g weiche Butter mit 140 g Zucker, 1 gehäuften TL gemahlener Vanille, zwei Prisen Salz und vier Eigelb hell und schaumig aufschlagen. 400 g Mehl zugeben und unterkneten. 

Den Teig in Folie wickeln und mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. 


Die Hälfte des Teiges aus dem Kühlschrank nehmen, 30 etwa gleich große Kugeln daraus rollen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Den Stiel eines Holzkochlöffels in Mehl tauchen, abklopfen und in die Kugeln jeweils ein tiefes Loch drücken. 

Das ist etwas knifflig: Während die Kugeln sich am Besten rollen lassen, wenn der Teig kalt und fest ist, lassen sich die Löcher viel besser in den weichen Teig drücken. Falls Euch die Kugeln zu sehr reißen, während Ihr den Kochlöffelstiel hineindrückt, formt die Kugel einfach erneut und probiert es nochmals. Ihr werdet sehen: Nun funktioniert es viel besser :) 

Die Löcher solltet Ihr recht tief drücken, aber natürlich ohne die Plätzchen unten zu durchstechen. 


Die Kullerchen im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 18 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 

Währenddessen mit der zweiten Hälfte des Teiges ebenso verfahren. 


Die vollständig abgekühlten Plätzchen vor dem Füllen mit Puderzucker bestäuben. 

Ich habe jeweils 20 der Kullerchen dann mit Brombeergelee, mit Quittengelee und mit Nuss-Nougat-Creme gefüllt. 

Dafür jeweils 75 g der gewünschten Füllung (oder eben entsprechend mehr, falls Ihr nur eine Füllung machten möchtet) in einem kleinen Topf etwas erhitzen, damit das Gelee bzw. die Creme flüssiger werden. Die Füllungen mit einem Teelöffel in die Löcher der Kullerchen verteilen. 




Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick: 

280 g weiche Butter
140 g Zucker
1 geh. TL gem. Vanille
2 Prisen Salz
4 Eigelb
400 g Mehl
75 g Brombeergelee
75 g Quittengelee
75 g Nuss-Nougat-Creme
Puderzucker zum Bestäuben



Mittwoch, 11. Dezember 2013

Stollen-Stückchen


Dieses Rezept habe ich in der Weihnachtsausgabe der Landgenuss entdeckt. Eigentlich mag ich Stollen nicht so gerne, da ich weder Zitronat, noch Orangeat und auch die meisten Trockenfrüchte nicht soooo furchtbar gerne esse. Allerdings hat mich das Bild zum Rezept so "angelacht", dass ich sie doch gebacken habe. Mit der Mischung aus getrockneten Kirschen, Aroniabeeren, Crannberries und Pflaumen schmecken die Stollen-Stückchen - die im Heft "Stollen-Brocken" heißen, was mir aber gar nicht gefällt ;) - sogar mir sehr gut :)


Das Rezept ergibt ca. 100 Stück.

200 g Trockenfrüchte nach Wahl (ich habe eine Mischung aus Kirschen, Aroniabeeren, Cranberries und Pflaumen genommen) möglichst klein schneiden. Beiseite stellen.

1 Würfel frische Hefe in 200 ml lauwarme Milch bröseln. 1 EL Zucker zugeben und unter Rühren mit einer Gabel auflösen.

500 g Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken. Die angerührte Hefe hineingeben. Mit einer Gabel etwas Mehl vom Rand einrühren, bis der Vorteig etwa die Konsistenz von Pfannkuchenteig hat. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und an einem warmen Ort für 15 Minuten gehen lassen.

Währenddessen 2 EL Zucker mit 1 TL gemahlener Vanille mischen. Von einer Bio-Zitrone die Schale fein abreiben.

Nach der Gehzeit die Zucker-Vanille-Mischung, die Zitronenschale, die Trockenfrüchte, 200 g weiche Butter, 100 gemahlene Mandeln und 100 g gehackte Mandeln zum Teig geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen auf der Arbeitsfläche fünf bis zehn Minuten kräftig kneten, dann wieder zurück in die Schüssel geben, mit einem Geschirrtuch abdecken und für ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Währenddessen 100 g Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Beiseite stellen und abkühlen lassen (nicht in den Kühlschrank!)


Den Teig zu einem Rechteck von ca. 2 cm Höhe ausrollen oder mit den Händen zurechtdrücken. Mit einem scharfen Messer Würfel von 2 x 2 cm herausschneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen nach und nach (immer nur ein Blech!) bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten backen.

Während ein Blech im Ofen ist, können die weiteren Stollen-Stückchen bereits geschnitten werden. Bis zum Backen sollten die geschnittenen Stückchen wiederum mit einem Geschirrtuch abgedeckt werden.

Die Stollen-Stücken aus dem Ofen nehmen und sofort mit der flüssigen Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

1 Würfel Hefe
3 EL Zucker
200 ml lauwarme Milch
1 TL gem. Vanille
500 g Mehl
200 g Butter
200 getrocknete Früchte (z. B. Kirschen, Aroniabeeren, Cranberries, Pflaumen)
1 unbehandelte Zitrone
100 g gem. Mandeln
100 g gehackte Mandeln

100 g flüssige Butter zum Bestreichen
Puderzucker zum Bestäuben


Sonntag, 8. Dezember 2013

Vanille-Milchreis mit Glühwein-Äpfelchen + die Foodist-Hellofresh-Weihnachtsbox


Nach der Fremdbloggerei und dem Adventskalender gibt es heute endlich wieder ein Rezept hier im Blog - eines fürs Herz und die Seele :) 

Das Rezept reicht für vier Portionen. 

Eine Vanilleschote längs aufschlitzen und mit der Rückseite der Messerschneide das Mark herauskratzen. Das Vanillemark, die ausgekratzte Schote, 100 g Milchreis, 30 g Zucker, eine Prise Salz und 500 ml Milch in einen Topf geben. Aufkochen lassen, die Hitze reduzieren und den Reis leicht köchelnd in ca. 25 Minuten weich garen. Dabei immer wieder umrühren - zum Schluss hin, wenn der Milchreis fester wird, muss auch häufiger gerührt werden. 


Währenddessen zwei Äpfel (insgesamt 350 g) schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel in Würfelchen schneiden. Zusammen mit 100 ml Glühwein und dem Saft einer Orange in einen Topf geben. Aufkochen, die Hitze reduzieren und die Äpfel auf mittlerer Stufe in zehn Minuten weich garen. 15 g Maisstärke mit 3 EL kaltem Glühwein in einer Tasse glattrühren. Die Äpfel vom Herd nehmen, die Stärke mit dem Schneebesen einrühren, unter Rühren alles nochmals aufkochen lassen, bis die Flüssigkeit andickt und dann von der Platte ziehen. 

Nun sollte auch der Milchreis fertig sind. Die Vanilleschote herausfischen und den Milchreis auf vier Dessertgläser verteilen. Die Glühwein-Äpfel darauf geben und den Milchreis möglichst noch warm servieren. 


Wer den Milchreis kalt essen möchte, sollte die Milchmenge auf 550 oder 600 ml erhöhen - für einen warmen Milchreis finde ich die 500 ml super und der Milchreis ist schön cremig. Während des Abkühlens zieht der Milchreis aber noch an und wird mit dieser Milchmenge relativ fest. 


Wie im Post-Titel schon angekündigt, möchte ich Euch heute aber nicht nur den leckeren Milchreis präsentieren, sondern auch die aktuelle Foodist-Hellofresh-Weihnachtsbox, die mir zum Testen kostenlos von Foodist zur Verfügung gestellt wurde - Danke dafür :)


Die Box enthält

- ein Gläschen Preiselbeer-Confit (106 ml)
- eine Packung Popcorn mit Caramell, Brandy, Trockenfrüchten und Mandeln (80 g)
- eine gestoßene Pfeffermischung (70 g)
- Schokoriegel mit weiße Nougat und ganzen Haselnüssen (zwei Stück)
- eine Dose mit verschiedenen Keksen (150 g)
- eine Flasche Glühwein (0,75 l)
- ein Döschen Cashewkerne mit Mangostücken und Gewürzen (50 g)
- eine Küchenschürze von Hellofresh
- ein Holpfannenwender von Hellofresh
- eine Gutscheinkarte und drei Rezeptkärtchen von Hellofresh

und kostet regulär 59,00 EUR.

Mir sind zwei Dinge sofort aufgefallen, als ich die Box geöffnet habe: 

Zum einen stammt die Mehrzahl der Produkte dieser Box aus deutschen Landen :) Ich hatte ja bereits im Oktober eine Box von Foodist getestet und damals bemängelt dass nur eines der Produkte nicht durch ganz Europa reisen musste, um in der Foodist-Box zu landen ;) Dieses Mal stammen von sieben essbaren Produkten fünf aus Deutschland - super! Man sieht: Auch hierzulande gibt es kleine Manufakturen, die tolle Produkte herstellen :)

Der andere Punkt ist leider nicht so erfreulich: Als mir die Box zum Testen angeboten wurde und ich das Bild des Inhalts sah, fiel mein Blick als allererstes auf den Holz-Pfannenwender mit dem eingesägten Herz, der auf dem Werbebild der Box abgebildet ist. Noch ohne eines der anderen Produkte gesehen zu haben, wusste ich, dass ich diese Box natürlich gerne testen möchte, denn ich habe mich gleich in diesen Herz-Pfannenwender verliebt. Dann kam die große Enttäuschung: In meiner Box lag ein anderer Pfannenwender. Grundsätzlich sieht er genauso aus, nur mit geschlossener Fläche, also ohne herausgesägtem Herz. Nennt mich kleinlich, aber ich hatte mich auf dieses "Loch im Löffel" so gefreut :/ Wirklich schlimm ist es natürlich nicht, denn ich habe die Box kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Hätte ich sie regulär gekauft, hätte ich mich aber schon geärgert... 



Nun aber zu den wirklich wichtigen  Dingen der Box: Der essbare Inhalt: 

Das Preiselbeer-Confit habe ich noch nicht probiert, werde es aber spätestens zum nächsten Ofen-Camembert testen. Die Zutatenliste liest sich jedenfalls gut: Keine Aromen, Zusatzstoffe etc. Ich bin gespannt. Das Confit wird von der Firma "ANNIs - Made by Mums" in Ahrensburg und in Handarbeit hergestellt. 

Das Popcorn ist ebenfalls noch zu - ich kann ja nicht alles auf Einmal aufreißen ;) - aber für spannende Popcornsorten (diese hier soll nach Karamell, in Brandy eingelegte Früchte und Mandeln schmecken) bin ich eigentlich immer zu haben und freue mich daher schon aufs Testen. Das Popcorn stammt aus England. 

Die Pfeffermischung besteht aus neun verschiedenen Pfeffersorten, ist bereits grob gestoßen und mit 70 g auch eine "anständige" Menge ;) Probiert habe ich ihn bisher nicht, muss aber sagen, dass ich auch nicht so der Pfeffer-Kenner bin. Ich werde ihn testen, sobald meine aktuelle Pfeffermischung in der Mühle zu Ende geht. Die Pfeffermischung stammt aus dem Hause "Ankerkraut" - wie der Name schon vermuten lässt aus Hamburg - und der Pfeffer wurde in Handarbeit geschält sortiert und gestoßen. 

Von den restlichen Produkten kann ich Euch nun auch geschmacklich berichten: 

Die Schokoriegel bestehen aus weißem Nougat, Karamell, Haselnüssen und Schokolade. Weißes Nougat mag ich eigentlich nicht. Dachte ich zumindest, denn diese Schokoriegel finde ich wirklich lecker :) Es handelt sich um das zweite Produkt in dieser Box aus England und wird laut Beschreibung ebenfalls in Handarbeit hergestellt. 

Die Kekse finde ich super! Es ist eine gemischte Dose aus dem Haus "knusperreich". Dort werden Kekse nur "auf Abruf" gebacken und daher nicht gelagert, sondern immer ofenfrisch verschickt. In der Dose sind sechs verschiedene Cookies in Bio-Qualität. Zwei davon (Espresso und Schoko) habe ich bisher probiert und für gut befunden. 

Den Glühwein habe ich für obiges Rezept verwendet. Die meisten typischen "Weihnachtsmarkt-Glühweine" mag ich überhaupt nicht. Erst diese Woche habe ich Glühwein selbst gemacht und festgestellt, wie lecker er eigentlich schmecken kann :) Und nun kam diese Flasche hier an - und dieser Glühwein schmeckt mir! Sowohl der Wein als auch die verwendeten Gewürze sind Bio, der Glühwein stammt von zwei jungen Winzern aus Heilbronn. 

Die Cashew-Kerne haben "den Schlag nicht gehört" ;) Heißt also: Sie waren unheimlich lecker! Die Mischung trägt den Namen "Mango Jango" und schmeckt nach Cashew, Vanille, Honig und Mandeln. Ich weiß nicht, ob es sich dabei um eine neue oder Sonderedition handelt, aber im Onlineshop des Herstellers "Bite Box" aus Hamburg kann man sie leider nicht bestellen. Jedenfalls waren sie für mich das Highlight der Box :) 



Neben diesem essbaren Inhalt waren einige Produkte der Firma Hellofresh in der Box: 

Zum Pfannenwender habe ich mich ja oben schon geäußert. 

Die Schürze gefällt mir sehr gut - ich mag den robusten Stoff gerne. Und da ich ansonsten nur eine handgenähte DaWanda-Schürze habe, die ich aber nur zu besonderen Anlässen trage, und eine ganz günstige aus sehr dünnem Stoff, kann ich die Hellofresh-Schürze gut gebrauchen :) 

Bei der Hellofresh-Geschenkkarte handelt es sich meiner Meinung nach um den eigentlichen "Knackpunkt" bei der Box. Die Box kostet regulär 59,00 EUR und ich denke, diese Ausgabe lohnt sich nur, wenn man auch den Hellofresh-Gutschein über 20,00 EUR einlösen möchte. Darüber sollte man sich also vorher Gedanken machen. Das Prinzip von Hellofresh ist Folgendes: Man erhält in einer Box mehrere Rezeptkarten und alle Zutaten, die man zur Zubereitung dieser Rezepte benötigt (ausgenommen Grundzutaten wie Salz, Pfeffer, Öl...). Man hat hierbei die Wahl zwischen drei oder fünf Gerichten für zwei oder vier Personen. Es gibt Boxen mit und ohne Fleisch. Das Grundprinzip gefällt mir eigentlich, allerdings muss man mindestens zwei Boxen abnehmen, wobei eine Box mit drei Rezepten und für zwei Personen (also die "Mindestbox" 24,00 EUR kostet. Die Sache hat also zwei Haken: Man muss mindestens noch 28,00 EUR auf den Gutschein drauflegen. Vor allem aber: Die Karte ist laut Angaben auf der Rückseite nur für Neukunden gültig. Wer also bereits Kunde bei Hellofresh ist, kann den Gutschein überhaupt nicht nutzen. 




Mein Fazit zur Box also: Die Produkte finde ich ausnahmslos toll! Rummäkeln möchte ich allerdings an meinem fehlenden Herz-Loch im Pfannenwender ;) und an der Gutscheinkarte von Hellofresh. Ich denke, die Box dürfte aber für jeden interessant sein, der gerne Leckeres und Handgemachtes genießt, die Hellofresh-Gutscheinkarte einlösen möchte und noch kein Kunde bei Hellofresh ist. 


Wie ich nun schon erwähnt habe, kostet die Box regulär 59,00 EUR. Wer bei der Bestellung folgenden Gutschein-Code eingibt, bekommt aber einen Nachlass von 15,00 EUR: nina2013

Und wo lässt sich die Box bestellen? Hier bei foodist

Es handelt sich dabei um einen so genannten Partnerlink, ich bekomme also für jede über diesen Link bestellte Box eine Provision gutgeschrieben. Wer dies nicht möchte, aber die Box dennoch bestellen will, geht über den normalen Link: foodist.de.






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