Donnerstag, 6. November 2014

Rote-Bete-Menü



Heute gibt es eine kleine Premiere hier im Blog: Ich stelle Euch zum ersten Mal ein aufeinander abgestimmtes Menü vor. Und alles in diesem Menü dreht sich um die Rote Bete! Ich habe sie ja erst letztes Jahr für mich entdeckt und bin immer mehr begeistert, wie vielseitig die rote Knolle ist! In diesem Menü ist sie Hauptbestandteil aller Gänge, vom Aperitif bis zum Dessert :) 

Bevor es mit den einzelnen Rezepten losgeht, möchte ich Euch heute ein bisschen was Allgemeines zum Menü erzählen, z. B. wie toll es sich vorbereiten lässt, so dass man am Tag des Menüs selbst gar nicht mehr viel Arbeit hat und sich dafür um die Gäste kümmern kann. 

Das Menü besteht aus folgenden Gängen: 

Aperitif 

Amuse-bouche

Vorspeise 

Hauptgericht 
Rote-Bete-Linguine mit Mohnpesto 

Dessert 


Das Menü ist für sechs Personen ausgelegt. 

Beginnen möchte ich mit einem Geständnis: Der Hauptgang ist nicht selbst zubereitet, sondern selbst mit Liebe zusammengemischt ;) Die Nudeln hatte ich in einem Hofladen in Dänemark dieses Jahr im Urlaub gekauft, das Mohnpesto stammt aus dem Feinkostladen. Beides lässt sich aber auch selbst herstellen und auch gut vorbereiten. Wie man Pasta mit Rote Bete einfärbt, könnt Ihr Euch hier  oderr hier ansehen, ein Rezept für Mohnpesto findet Ihr zum Beispiel im Blog von Sylvia, wobei Ihr die Nudeln zuvor zubereiten und auf Küchenhandtüchern ausgelegt trocknen könnt und sich auch das Pesto - sofern die Oberfläche mit Öl bedeckt ist - einige Tage im Kühlschrank hält. 

Nun aber zu den Teilen des Menüs, die ich auch selbst zubereitet habe ;) Die meisten Gerichte lassen sich toll mindestens einen Tag zuvor zubereiten, so dass der Vortag der eigentliche Kochtag ist. Hier mein Zeitplan: 

Bereits mehrere Tage zuvor: 
- Sirup kochen 
- ggf. Rote-Bete-Nudeln und Mohnpesto zubereiten 
- ggf. die Suppe vorkochen und einfrieren 

Am Vortag: 
- Sekt für den Aperitif kaltstellen
- Rote-Bete-Baguette backen 
- Walnüsse für den Belag der "Bruschetta" karamellisieren und luftdicht verschlossen aufbewahren
- ggf. Rote Bete für "Bruschetta"-Belag kochen, schälen und klein würfeln bzw. vorgegarte Rote Bete fein würfeln und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren
- Suppe kochen 

Am Menütag: 
- Belag für die "Bruschetta" fertigstellen
- Suppe erwärmen
- Pasta kochen und Pesto rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann
- Orangen für die Suppe filetieren 
- Rote-Bete-Kuchen backfertig vorbereiten


Mit ein bisschen Organisation gelingt das Menü dann, wenn die Gäste eingetroffen sind, reibungslos. Am Besten Ihr stellt Euch zuvor bereits alles benötigte Geschirr (auch an die Töpfe und Gläser denken!) zurecht. 

Zum Zeitablauf der einzelnen Gerichte (wann in den Ofen schieben / auf den Herd stellen etc.) schreibe ich dann noch etwas direkt in den Rezeptbeiträgen, die ich auch nach und nach oben verlinken werde. 

Zum Hauptgericht noch folgendes: 

Die Nudeln - gerade, wenn sie selbstgemacht sind - brauchen nur ganz kurz im Wasser, sind also schnell gekocht. Ihr solltet darauf achten, dass das Pesto rechtzeitig aus dem Kühlschrank genommen wird, denn wenn es zu kalt ist, werden auch Eure Nudeln schnell kalt. Ich habe die Nudeln mit dem Pesto vermischt (ca. 375 g Nudeln und 270 g Pesto), auf einem Pastateller angerichtet und mit frisch geriebenem Parmesan bestreut. 


Und nun: Guten Appetit! 


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