Donnerstag, 30. Januar 2014

Muh-Muh-Likör mit Schokolade


Der Eierlikör war nicht der einzige cremige Likör, den ich zu Weihnachten verschenkt habe. Es gab außerdem Muh-Muh-Likör. Der ist superschnell gemacht und einfach lecker! 


Für den Likör 10 Muh-Muhs klein würfeln und 100 g dunkle Milchschokolade grob hacken. 

Beides zusammen mit 100 ml Sahne in einen Topf geben und bei niedriger bis mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis sich die Schokolade und die Bonbons komplett aufgelöst haben. 


Den Topf vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen und 120 ml Whiskey unterrühren. 

Den Likör vollständig abkühlen lassen, in Flaschen umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. 


Der Likör ist recht cremig und eine Flasche mit breitem Hals eignet sich eindeutig besser, als solche Flaschen, wie Ihr auch auf den Fotos eine seht. Wenn man den Likör vorher gründlich schüttelt, kommt er aber auch aus dieser Flasche wieder heraus ;)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

10 Muh-Muhs
100 g dunkle Milchschokolade
100 g Sahne
120 ml Whiskey


Montag, 27. Januar 2014

Fremdgebloggt: Erdbeer- und Champagnermousse in Miss Blueberrymuffins Kinoküche


Und ich bin schon wieder fremd gegangen ;) 

Gestern gab es mein Rezept auf der großen Leinwand zu sehen: Im Küchenkino von Miss Blueberrymuffin lief "Pretty Woman" - und passend dazu gab es für die Premierengäste eine Erdbeer- und eine Champagnermousse mit knusprigen Scheißerchen. 

Wer die Vorstellung gestern verpasst hat, kann sie sich natürlich noch in der Wiederholung anschauen: Film ab!

Sonntag, 26. Januar 2014

Mohnmousse mit winterlicher Brombeer-Orangen-Sauce


Heute habe ich - als kleine Abwechslung zwischen den ganzen Küchen-Geschenken - ein absolutes Traum-Dessert für Euch: Die Mousse ist so luftig und lecker, dazu die säuerliche Brombeer-Orangen-Sauce mit winterlichen Gewürzen - ein perfektes Duett! 

Eigentlich reicht das Rezept für ca. zehn Portionen, aber Ihr solltet mit Nachschlagswünschen rechnen ;)


Das Rezept für die Mousse habe ich hier entdeckt, allerdings eine alkoholfreie Variante zubereitet. Das Kompott habe ich durch die Brombeesauce ersetzt. 

Für die Mousse 50 g gemahlenen Mohn zusammen mit 120 ml Orangensaft in einen Topf geben, aufkochen, die Hitze reduzieren und auf mittlerer Hitze köcheln lassen, bis die Flüssigkeit komplett vom Mohn aufgenommen wurde. Vom Herd nehmen und komplett erkalten lassen. 

200 g weiße Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen. Beiseite stellen.

3 Blatt weiße Gelatine nach Packungsanleitung in kaltem Wasser einweichen. 

1 Ei (Größe M) mit 1 Eigelb (Größe M) in einer Metallschüssel verquirlen. Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen und mit dem Handrührgerät dickcremig aufschlagen. Die Gelatine ausdrücken und unter Rühren in der warmen Eimasse auflösen. Die geschmolzene Schokolade und zuletzt die Mohnmasse unterrühren. 

Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und in eine Schüssel mit Eiswasser setzen. Weiter rühren, bis die Masse kalt wird und anfängt einzudicken. 

500 ml Sahne steif schlagen (ggf. zusammen mit zwei Päckchen Sahnefest) und unter die Mohnmasse heben. 

Die Masse mindestens drei Stunden - oder über Nacht im Kühlschrank komplett fest werden lassen. 


Für die Sauce habe ich Tiefkühlfrüche verwendet, die ich im Sommer eingefroren hatte. 

700 g Tiefkühl-Brombeeren in einen Topf geben und auftauen lassen. Aufkochen und etwas köcheln lassen, bis die Beeren zerfallen sind. Dann durch ein Sieb streichen und die Flüssigkeit auffangen. Es sollten sich ca.  400 ml Brombeersaft ergeben. 

Den Saft wieder in den Topf geben. Zwei Orangen auspressen und den Saft hinzufügen (ca. 200 ml). 1 Vanilleschoten längs aufschlitzen, das Mark mit der Rückseite eines Messers herausschaben und sowohl das Vanillemark, als auch die Schote mit in den Topf geben. Ebenso hinzu kommen 2 Zimtstangen, 4 Nelken (ggf. in einem Teeei), 2 Sternanis und 50 g brauner Zucker. 

Alles zusammen wird aufgekocht, ca. 15 Minuten weiter gekocht, dann vom Herd genommen und etwa eine halbe Stunde ziehen gelassen. 


Die Sauce wieder aufkochen. 

1 1/2 gehäufte TL Maisstärke in einer Tasse mit etwas kaltem Wasser glattrühren. Mit einem Schneebesen in die kochende Sauce rühren und köcheln lassen, bis sie andickt. 

Die Sauce vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 


Aus der Mousse mit Hilfe eines feuchten Löffels Nocken abstechen und zusammen mit der Sauce servieren. 

Wir haben die Sauce zur Mousse gegessen, man kann sie natürlich auch heiß servieren - allerdings schmelzen die Nocken dann in der Sauce, man sollte also entweder schnell servieren, oder die Sauce in einem Kännchen zur Selbstbedienung auf den Tisch stellen. 




Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick: 

Für die Mousse:
50 g gemahlener Mohn 
120 ml Orangensaft
200 g weiße Schokolade
3 Blatt weiße Gelatine 
1 Ei (Größe M)
1 Eigelb (Größe M)
500 ml Sahne 
ggf. 2 Päckchen Sahnefest 

Für die Sauce:
700 g Tiefkühl-Brombeeren
2 Orangen 
1 Vanilleschote
2 Zimtstangen 
4 Nelken
2 Sternanis
50 g brauner Zucker 
1 1/2 gehäufte TL Maisstärke 



Donnerstag, 23. Januar 2014

Weiße Trinkschokolade zum Verschenken



Die Idee für diesen Trinkschokoladen-Mix zum Verschenken habe ich bei der lieben Karin entdeckt - und mich sofort verliebt. Ich fand die Idee einfach grandios: Alle Zutaten für eine heiße Schokolade werden in einer Milchflasche gemischt und müssen später nur noch mit heißer Milch aufgegossen und geschüttelt werden!


Ich hatte mich zu Weihnachten für folgende Kombination entschieden: 

40 g weiße Schokolade
1/2 gestr. TL Zimtpulver
1/4 gestr. TL gemahlene Vanille


Da ich den Mix ja zu Weihnachten verschenkt habe, habe ich zusätzlich noch ein paar grüne und braune Zuckersterne untergemischt. 


Die Mischung wird dann (ggf. mit Hilfe eines Trichters) in eine kleine Milchflasche mit 250 ml Fassungsvermögen gefüllt. 


Ich habe die Zubereitungsanleitung direkt auf das Etikett gedruckt. Man kann sie natürlich auch mit einem schönen Band an der Flasche befestigen: 

200 ml heiße Milch aufgießen, verschließen, kräftig schütteln, bis die Schokolade geschmolzen ist - und genießen :)


Die heiße Schokolade ist durch die weiße Schokolade und die Zuckersterne recht süß, aber lecker :) Man kann natürlich auch dunkle Schokolade oder eine Mischung verschiedener Schokoladensorten verwenden. 



Und nochmals die Zutaten pro Flasche:

40 g weiße Schokoladen reiben
1/2 gestr. TL Zimtpulver
1/4 gestr. TL gem. Vanille
einige Zuckersterne

Sonntag, 19. Januar 2014

Eierlikör mit Vanille


So, nach einer Woche unfreiwilliger Pause, geht es hier weiter mit Geschenken aus der Küche, die es dieses Jahr zu Weihnachten hier gab: Eierlikör *mjammjam*

Ich liebe ja hausgemachten Eierlikör! Bei meinem ersten Versuch, Eierlikör selbst zu machen, war ich 16 und es ging völlig in die Hose. Seither habe ich ich auf "fremdgekochten" Eierlikör beschränkt ;) Bis jetzt: Dank Paule und Steph habe ich dieses Jahr nicht nur Eierlikör verschenkt, sondern auch selbst das ein oder andere Gläschen genossen *hicks* 

Mein Eierlikör ist recht dunkel geworden, was neben dem braunen Zucker an dem verwendeten Alkohol liegt: Ich habe auf der Fensterbank ein großes Schraubglas mit Korn stehen. Wenn ich ausgekratzte Vanilleschoten nicht anderweitig benötige, stecke ich sie einfach in dieses Glas. Einige Vanilleschoten und Wochen später (bei regelmäßigem Schütteln des Glases) ist daraus ein toller aromatisierter Alkohol geworden, der sich als Grundlage für weitere Rezepte verwenden lässt. In diesem Fall habe ich ihn für den Eierlikör verwendet. Und da sich der Korn durch den Ansatz mit den Vanilleschoten fast schwarz färbt, ist natürlich auch der Eierlikör entsprechend dunkel. 


Nun aber zum Rezept für den Eierlikör: 

500 ml Sahne mit 125 g Rohrzucker in einen Topf geben, einmal aufkochen lassen, vom Herd nehmen und mit Deckel auf dem Topf Beiseite stellen. 

In einer Metallschüssel acht Eigelb mit 125 g Rohrzucker verrühren. Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen und unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät die Masse dickcremig aufschlagen. 

Die Milch nochmals aufkochen und in dünnem Strahl unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen oder einem Silikonspatel langsam zur Eimasse fließen lassen. Die Masse über dem heißen Wasserbad unter ständigem Rühren mit dem Silikonspatel auf 70 bis 75 °C erhitzen, diese Temperatur einige Minuten halten, die Schüssel dann vom Wasserbad nehmen und etwas abkühlen lassen. 

350 ml des Vanille-Korn unterrühren. 


Den Eierlikör abschäumen und in sterilisierte Flaschen füllen. 

Wer gerade ein Dessert macht: Den Eierlikörschaum schmeckt ebenso lecker wie der Eierlikör selbst und ich kann ihn mir wunderbar zu Crepe o. ä. vorstellen ;) Wer kein Dessert parat hat, sollte den Schaum dennoch im Kühlschrank aufbewahren: er fällt noch etwas in sich zusammen, so dass man am nächsten Tag noch etwas Eierlikör in die Flasche umfüllen kann. 


Wer keinen mit Vanille aromatisierten Alkohol zur Hand hat, kann natürlich auch mit frischer Vanille arbeiten: In diesem Fall wird eine Vanilleschote aufgeschlitzt, ausgekratzt und sowohl das Mark als auch die Schote mit der Milch zusammen aufgekocht. Die Schote wird dann entfernt, bevor die Milch zur Eimasse gerührt wird. Als Alkohol verwendet Paule Rum, Steph nimmt Cognac. 

Der Eierlikör ist (theoretisch) im Kühlschrank vier Wochen haltbar. 




Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

500 ml Sahne
250 g Rohrzucker
8 Eigelb
350 ml mit Vanille aromatisierter Korn (alternativ: 1 Vanilleschote + 350 ml Rum oder Cognac)



Donnerstag, 9. Januar 2014

Hausgemachter Glühwein + Glühwein-Sirup


Nachdem ich nun auch die Weihnachtsdeko wieder weggepackt habe, wird es Zeit, nach und nach die diesjährigen kulinarischen Weihnachtsgeschenke zu verbloggen. Nach dem Knuspermüsli geht es weiter mit Glühwein und daraus gekochtem Sirup - beides lohnt sich natürlich noch den ganzen Winter nachzumachen :)

Ich war lange der Meinung, dass ich Glühwein nicht mag. Bis ich ihn selbst gemacht und dabei festgestellt habe: Mir schmeckt nur dieser typische "Weihnachtsmarkt-Glühwein" nicht ;) Daher mein Rat: Macht Euren Glühwein selbst - sooo lecker! 


Dafür gießt Ihr eine Flasche (750 ml) trockenen Rotwein in einen Topf und gebt 60 g Zucker, 2 Zimtstangen, 2 Sternanis, 5 Nelken, den ausgepressten Saft von zwei Orangen, 1/2 Bio-Zitrone in Scheiben und das Mark sowie die ausgekratzte Schote einer Vanille hinzu. Alles zusammen erhitzen, aber nicht kochen, vom Herd nehmen und mit geschlossenem Deckel etwa eine Stunde ziehen lassen. 


Nun könnt Ihr den Glühwein (nachdem Ihr sämtliche Gewürze herausgefischt habt) entweder wieder erhitzen (nicht kochen!) und genießen, oder ihn zu Sirup weiterverarbeiten. 

Dafür die Nelken und Sternanis aus dem Glühwein fischen, 350 g Zucker einrühren und den Glühwein aufkochen. 35 bis 40 Minuten ohne Deckel bei mittlerer Hitze einreduzieren lassen, Zimtstangen und Vanilleschote entfernen und den Sirup in Flaschen abfüllen. 

Der Sirup kann z. B. mit Sekt aufgegossen werden oder auch zum Dessert über eine Creme oder Eis gegeben werden. 

Das Rezept ergibt ca. 550 ml Sirup. 



Und nochmals alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Glühwein: 
750 ml trockener Rotwein
1/2 Bio-Zitrone
2 Orangen
60 g Zucker
5 Nelken
2 Sternanis
2 Zimtstangen
1 Vanilleschote

Für den Sirup zusätzlich:
350 g Zucker


Sonntag, 5. Januar 2014

Ideen zur Verwertung übrigen Weihnachtsgebäcks, ein Auflauf mit Kirschen, Äpfeln und Vanillesauce & die Wanderbuchaktion von "Bambi backt"


Bitte entschuldigt den langen Titel dieses Beitrags ;) Aber heute gibt es eben einiges zu berichten.

Habt Ihr auch noch Plätzchen oder Weihnachtsgebäck übrig, jetzt einfach keine Lust mehr darauf, möchtet es aber auch nicht einfach entsorgen? Fast schöner als Plätzchen naschen selbst, ist die Verwertung von Resten nach Weihnachten, denn es lassen sich tolle Sachen mit übrigen Plätzchen, Stollen & Co. anstellen!

In den vergangenen Jahren habe ich meine Reste entweder zu Tiramisu, oder zu Mini-Granatsplittern verarbeitet.

In diesem Jahr hat mir die Wanderbuchaktion von Rebecca alias "Bambi backt" zu einer neuen und wunderbar leckeren Variante verholfen :)


Falls Ihr die Wanderbuchaktion von Rebecca noch nicht kennt, möchte ich Euch kurz einweihen, um was es dabei geht: Rebecca hat vor einigen Monaten ein Backbuch auf die Reise geschickt. Das Buch wird nun von Blogger/in zu Blogger/in geschickt, jeder probiert ein Rezept aus dem Buch aus, berichtet im Blog darüber und schickt das Buch an den nächsten Teilnehmer weiter.

Rebecca hat das Backbuch von Ruth Moschner "Backen für Angeber" (Amazon-Affliate-Link) ausgewählt, auf große Reise zu gehen. Bereits jetzt ist das Buch ein kleiner Schatz geworden: Überall befinden sich kleine bunte Haftnotizen mit Tipps zu den bereits ausprobierten Rezepten, Anmerkungen zu Variationen, Masking-Tape-Verzierungen etc. :)

Bei mir kam das Buch nun also gerade nach Weihnachten an. Wie passend, dass sich ein Rezept zur Verwertung übrig gebliebener Plätzchen darin findet (Seite 92, "Post-weihnachtlicher Anti-Stress-Auflauf"). Im eigentlichen Rezept werden Lebkuchenreste verarbeitet. Mangels übriger Lebkuchen habe ich das Rezept mit restlichem Stollen zubereitet.



Und so geht´s:

Das Rezept ergibt ca. acht Portionen.

250 g übrigen Stollen (oder Lebkuchen) kleinschneiden. Mit 250 ml lauwarmer Milch übergießen. Vermengen und 30 Minuten einweichen lassen.

Währenddessen das Obst für die Füllung vorbereiten:

Im Originalrezept werden 750 g Birnen oder Zwetschgen verwendet (vor dem Schälen / Entkernen abgewogen). Ich habe aber auf Vorräte zurückgegriffen und ein Glas eingeweckter Kirschen sowie einen Apfel verwendet. Bei den Kirschen handelte es sich um eine gelbfleischige Sorte, bitte also nicht über die fehlende Farbe im Auflauf wundern ;) 

Die Kirschen (300 g Abtropfgewicht) in ein Sieb gießen und gründlich abtropfen lassen. Einen Apfel (ca. 250 g) schälen, vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in Würfel schneiden.


3 Eier (Größe L) trennen. Die Eigelbe mit 125 g weicher Butter für mehrere Minuten schaumig schlagen. Die eingeweichte Stollen-/Lebkuchenmasse unterrühren.

100 g Nüsse (was aus der Weihnachtsbäckerei noch übrig ist, ich habe Mandeln genommen - natürlich könnt Ihr auch ganze Nüsse schälen, die z. B. von Nikolaus noch da sind) grob hacken. 70 g der Nüsse unter den Teig rühren, den Rest erst einmal Beiseite stellen.

Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Nun langsam 60 g braunen Zucker einrieseln lassen und dann noch eine weitere Minute mit dem Handrührgerät schlagen.

Den Eischnee mit einem Teigspatel unter die Stollen-/Lebkuchenmasse heben.


Ihr könnte den Auflauf nun in einer großen Form zubereiten oder in Portionsförmchen. Laut Buch funktionieren auch stabile Muffinförmchen. Ich habe alles mögliche ausprobiert: Neben den Töpfchen, die Ihr auf den Fotos seht, habe ich den Auflauf auch in Tassen und in Weck-Gläsern gebacken - hat alles wunderbar funktioniert. Insgesamt habe ich acht Töpfchen/Tassen/Gläser gefüllt.

Die Form bzw. Formen gründlich mit Butter fetten. Dann die Hälfte des Teiges einfüllen. Das Obst darauf verteilen und mit dem Rest des Teiges abschließen.

Den Teig mit den restlichen gehackten Nüssen/Mandeln sowie insgesamt ca. 15 g braunem Zucker bestreuen.


Den Auflauf im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze backen. Die von mir gewählten Förmchen haben dafür 25 bis 30 Minuten benötigt. Laut Buch beträgt die Backzeit für eine große Auflaufform 35 bis 40 Minuten und für Muffinförmchen ca. 18 Minuten.

Ich gehe Übrigens davon aus, dass man das Rezept auch mit anderen Plätzchenresten machen kann. Wer nur mürbe Plätzchen übrig hat, sollte evtl. etwas mehr Milch zum einweichen nehmen - Lebkuchen bzw. Stollen bringen ja auch nach Weihnachten noch etwas Feuchte mit.


Während der Auflauf im Backofen ist, wird die Vanillesauce zubereitet:

Dafür 80 ml Milch, 2 Eigelb, 50 g Zucker und 15 g Maisstärke in einem hohen Gefäß mit dem Pürierstab gründlich durchmixen.

2 Vanilleschoten längs aufschlitzen und das Mark mit der Rückseite eines Messers herausschaben. Das Vanillemark, die Schoten sowie 400 ml Milch in einen Topf geben und aufkochen. Von der Platte ziehen und die gemixte Eigelbmischung mit einem Schneebesen einrühren. Alles zusammen nochmals unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen aufkochen, bis es eindickt. Vom Herd nehmen.

Den Auflauf mit der noch warmen Vanillesauce zusammen servieren.




Danke, liebe Rebecca, für die tolle Aktion :) Von dem Rezept bin ich wirklich sehr begeistert - der Auflauf ist wunderbar fluffig und einfach lecker. Durch verschiedene Plätzchenreste und Obstzugaben lässt sich auch der Geschmack wunderbar variieren :)




Und hier nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den süßen Auflauf:
250 g übrig gebliebener Stollen (oder Lebkuchen oder Plätzchen)
250 ml Milch
3 Eier (Größe L)
125 g weiche Butter
100 g Nüsse oder Mandeln
1 Prise Salz
75 g brauner Zucker
300 g Kirschen im Glas (Abtropfgewicht)
1 Apfel (ca. 250 g)
Butter für die Form

Für die Vanillesauce:
480 ml Milch
2 Eigelb
50 g Zucker
15 g Maisstärke
2 Vanilleschoten


Donnerstag, 2. Januar 2014

Winterliches Knuspermüsli mit Mandarine, Mandeln, Zimt und Mohn


Dieses Knuspermüsli habe ich - portionsweise verpackt - zu Weihnachten verschenkt. Es war das erste Mal, dass ich Knuspermüsli selbst gemacht habe und ich kann es Euch nur wärmstens empfehlen: Nicht nur, dass es diese Zusammenstellung nirgendwo zu kaufen gibt, es schmeckt auch unheimlich lecker :)

Wer möchte, kann noch einige Mandarinen-Stückchen mit in die Milch geben. 

Und damit hoffentlich bald jeder "mein" Müsli nachmachen kann ;) reiche ich das Rezept zum Kochbuch-Wettbewerb des rundum-Blogs ein :)


1,3 bis 1,5 kg Mandarinen entsaften. Herauskommen sollten ca. 500 ml Saft. Diesen in einen Topf geben, aufkochen und bei starker Hitze ca. 15 Minuten auf 150 ml einreduzieren lassen.

Währenddessen in einer großen Schüssel 250 g zarte Haferflocken, 250 g kernige Haferflocken, 100 g gepoppten Dinkel, 100 g gehackte Mandeln und 50 g gemahlene Mandeln gründlich vermischen.

Sobald der Mandarinchensaft auf 150 ml einreduziert ist, 150 g flüssigen Honig (z. B. Akazienhonig), 3 EL geschmacksneutrales Öl, 1 TL gemahlene Vanille und 15 g Zimtpulver zugeben und unter Rühren kurz aufkochen. Über die Flockenmischung gießen und mit einem Löffel gründlich vermengen.

Das Müsli auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen verteilen und beide Bleche in den vorgeheizten Ofen bei 160 °C Ober-/Unterhitze schieben. Das Müsli ca. 20 bis 25 Minuten im Ofen trocknen lassen, herausnehmen, gründlich durchmischen und wieder auf dem Blech ausbreiten. Die Bleche nun vertauscht (also das Blech, das vorher oben war nun unten und umgekehrt) wieder in den Ofen geben und nochmals 20 bis 25 Minuten trocknen lassen.


Das Müsli nochmals durchmengen, komplett erkalten lassen. 150 g gemahlenen Mohn untermischen. Wer das Müsli verschenken oder länger lagern möchte, dem empfehle ich, so genannten "Dampfmohn" zu kaufen. Frisch gemahlener Mohn wird schnell ranzig und sollte innerhalb kurzer Zeit verbraucht werden. Der Dampfmohn wird durch Hitze haltbar gemacht, so dass er sich länger hält als selbst gemahlener Mohn. 

Das Müsli luftdicht verpacken.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

1,3 bis 1,5 kg Mandarinen
250 g zarte Haferflocken
250 g kernige Haferflocken
100 g gepoppter Dinkel
100 g gehackte Mandeln
50 g gemahlene Mandeln
150 g flüssiger Honig
3 EL geschmacksneutrales Öl
1 TL gemahlene Vanille
15 g Zimtpulver
150 g gemahlener Mohn
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