Sonntag, 29. Juni 2014

Nudelsalat mit Spinat, Erdbeeren, Greyerzer Höhlenkäse und Pinienkernen


Schon vor drei Jahren hatte ich einen Nudelsalat mit Erdbeeren verbloggt. Hier kommt nun eine Neuauflage - mit Spinat, Käse und Pinienkernen. 

Das Rezept ergibt eine ordentliche Schüssel voll für einen Grillabend mit der ganzen Familie und/oder Freunden. Wenn Ihr eine kleinere Runde seit, rechnet die Zutaten einfach runter :) 


500 g Nudeln nach Packungsanleitung bissfest garen, abschütten und mit kaltem Wasser abschrecken. 

Währenddessen 100 g Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, dann auf einen Teller geben und abkühlen lassen. 

200 g Greyerzer Höhlenkäse mit einem Sparschäler in Streifen schneiden. 400 g Erdbeeren putzen und vierteln (bzw. größere Erdbeeren in Spalten schneiden). 250 bis 300 g Babyspinat verlesen, waschen, trocknen und in Streifen schneiden. 

Alles zusammen in eine große Schüssel geben. 


Für das Dressing 200 g saure Sahne, 100 ml Condimento bianco, 2 TL Dijon-Senf, 4 TL Honig, 50 ml Olivenöl und 50 ml Wasser gründlich vermixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Dressing über den Salat geben und gründlich vermischen. 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

500 g Nudeln
100 g Pinienkerne
200 g Greyerzer Höhlenkäse
400 g Erdbeeren
250 - 300 g Babyspinat

Für das Dressing:
200 g saure Sahne
100 ml Condimento bianko
2 TL Dijon Senf
4 TL Honig
50 ml Olivenöl
50 ml Wasser
Salz
Pfeffer

Donnerstag, 26. Juni 2014

Fremdgebloggt: Frittata a la Bruschetta



Heute wird wieder auswärts gebloggt: Im Blog von bookatable verrate ich Euch meine allerliebste Resteverwertung: Frittata. Wenn gerade keine Reste da sind, lohnt es sich aber auch, extra dafür einzukaufen. Wie für diese Frittata, in der die Zutaten von Bruschetta stecken: Geröstetes Brot, Knoblauch, Tomaten und Basilikum. 

Zum Rezept geht es hier entlang: Klick!

Dienstag, 24. Juni 2014

Übern Tellerrand: Lemon & Lavender Shortbread Cookies von "Cinnamon and Coriander"

übern Tellerrand



Heute möchte ich Euch gleich zwei Dinge vorstellen: Das Erste kennen einige von Euch sicherlich bereits aus anderen Food-Blogs, hier ist es aber neu: Die Aktion "Übern Tellerrand". Das Prinzip ist ganz einfach: Man schaut über eben diesen zu anderen tollen Food-Blogs, läd sie zu sich ein und sie bringen einen leckeren Beitrag mit :) Die genauen Regeln und alle bisherigen Gastbeiträge in den teilnehmenden Blogs könnt Ihr nochmal in der Facebook-Seite nachblättern.





Und zum Zweiten möchte ich Euch natürlich meinen Gast vorstellen! 

Die liebe Kiki vom Blog "Cinnamon and Coriander" ist heute hier zu Besuch:

Herzlich Willkommen, liebe Kiki!

Und sie hat mir Kekse mitgebracht! Genauer gesagt: Fantastische Kekse mit Lavendel und Zitrone, die nicht nur toll aussehen, sondern sicherlich auch so schmecken! Schon bei meinem ersten Blick übern Tellerrand stelle ich fest: Die Aktion sollte um Kostproben für die gastgebenden Blogger erweitert werden ;) 



Na, läuft Euch auch schon das Wasser im Mund zusammen? Bitte aber folgende Reihenfolge einhalten: Keksrezept unten lesen, dann zu Cinnamon and Coriander rüberklicken, in den Rezepten schmökern, die Tastatur wieder trocken legen, ab in die Küche! 






"Hallo ihr Lieben. Mein Name ist Kiki und ich teile meine süßen Sünden und multikulturellen  Küchenexperimente seit einem Jahr auf meinem Blog "Cinnamon and Coriander".

Heute bei Nina´s kleinem Food-Blog geladen zu sein, macht mich besonders froh, denn durch ihren Blog mit all seinen höllisch guten Leckereien bin damals erstmals auf die "Foodie-Szene" gestoßen. Seitdem brennt auch bei mir die Blogger-Liebe lichterloh. Es ist mir darum ein ganz besonderes Vergnügen Ninas kleinem Schlaraffenland eine weitere süße Köstlichkeit beizusteuern. 

Ich verbringe gerade ein paar Tage im Haus meiner Eltern und habe mich, wie wohl jeder, auf ganz bestimmte Kleinigkeiten gefreut, die es einfach nur bei "Muttern" gibt. Bei manchen ist es der Sonntagsbraten, bei manchen mal wieder im alten Bett zu schlafen und in den Kinderbüchern zu blättern.

Die Sache, auf die ich mich am meisten freue, ist der  zauberhafte, verwunschene Garten meiner Eltern, den mein Papa so unendlich liebevoll pflegt. Schon beim Öffnen des Gartentors kam mit der überwältigende Duft von Rosen und Lavendel entgegen geströmt! Da wusste ich sofort - Heute ist ein Tag für Lavendel-Kekse. Oder besser gesagt: Für meine Lemon&Lavender Shortbread Cookies.



Zum ersten Mal habe ich diese entzückenden Shortbread-Cookies in einem "Tea Room" im malerischen Conwy, Wales gegessen. Damals war ich noch coole 18 und hielt den ganzen Laden für ein einziges Oma-Paradies. Und dann auch noch Lavendelblüten auf meinen Keksen! Oh, dear....

Aber als ich sie dann probierte, war ich zugegebenermaßen positiv überrascht - um nicht zu sagen: Restlos begeistert.

Seitdem liebe ich es mit den zartlila Blüten zu backen - und zwar besonders in Kombination mit Zitrone.

Diese Englischen Shortbread Kekse schmecken herrlich nach Butter und Zitrone, mit der sanft-blumigen Lavendel Note im Angang.

Um das Maximum an Zitronen- Aroma zu erreichen, verwende ich für meine Cookies sowohl die Zeste also auch den Saft einer Bio-Zitrone.

Es ist wichtig den Teig möglichst dünn auszurollen, damit die Kekse später im Mund geradezu dahin schmelzen. Lasst den Ofen beim Backen möglichst nicht aus den Augen. Die Shortbread-Cookies brauchen nicht länger als 8 Minuten und werden recht schnell zu braun an den Rändern. Das lässt sich dann auch leider mit viel Glasur nicht mehr kaschieren. Schmecken tun sie aber natürlich trotzdem noch.




Rezept für ca 18 Cookies
adaptiert nach twiggstudios.com

150 g Mehl
110 g Butter , kalt und in Stückchen geschnitten
60 g   Puderzucker + 300 g für die Glasur
2       Eigelb
1 Tl   Vanille-Extrakt
2 Tl   getrocknete Lavendelblüten
Zeste und Saft einer großen Zitrone

Mehl, Zucker, Zitronen - Abrieb und Lavendelblüten im Foodprocessor kurz vermischen. Dann kommt die Butter in Stückchen dazu und wir lassen den Foodprocessor arbeiten, bis die Mischung eine Brotkrumen-artigen Konsistenz erlangt. Wer keinen Processor besitzt, nimmt einfach einen Handmixer.

Nun geben wir Vanille und Eigelb hinzu und mischen weiter, bis die Masse zusammenkommt. Nun raus mit dem Teig und noch eine Runde mit der Hand durchkneten, damit der Teig schön glatt wird. Wir formen zum Schluss eine Teigkugel, die wir in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben. Je länger, desto besser. 

Fertig zum backen? Dann Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Ist der Teig gut durchgekühlt, rollen wir ihn auf ca 6 mm aus und stechen ihn mit einem runden Ausstecher unserer Wahl aus. Ich habe dazu meinen Pastry-Cutter verwendet.

Die ausgestochenen Cookies lassen wir auf einem mit Backpapier versehenen, KALTEN Blech ca 8 Minuten gold backen.

Danach gut auskühlen lassen und einstweilen schon mal aus Zitronensaft und Puderzucker die Glasur anrühren. Diese verteilen wir großzügig auf den Cookies und bestreuen sie mit etwas Zitronen-Abrieb und ein paar Lavendelblüten. 

Ich habe relativ viel Glasur übergehabt und habe die Cookies dann nach dem Dekorieren noch einmal kurz glasiert, damit die Blüten auf auf dem Keks bleiben. Das wäre wohl nicht nötig gewesen, aber ich liebe Zitronen-Glasur und ein Keks kann meiner Meinung nach ruhig eine doppelte Ladung davon gebrauchen! Schon allein wegen dem Vitamin C :-)

Vielleicht konnte ich ja den ein oder anderen dazu motivieren, dem Lavendel mal fernab von Kleider-Säckchen und Beruhigungs-Bädern eine Chance in der heimischen Sünden-Manufaktor zu geben? Ihr werdet es sicher nicht bereuen!

Ich verabschiede mich damit von euch und danke der lieben Nina für die Gastfreundschaft! 

Eine wunderschöne, sonnige Restwoche euch allen! 


Eure Kiki 

Samstag, 21. Juni 2014

Erdnussbutter-Schoko-Karamell-Eis


Achtung: Es droht Schnappatmung! Erdnussbuttereiscreme, gestrudelt mit Karamellcreme, Erdnussbutter und Schokolade! Hier vereint sich, was zusammen gehört!

Die ursprüngliche Idee zu diesem Eis habe ich bei Kim in ihrem Blog Liv Life entdeckt. Allerdings habe ich das Rezept an so vielen Stellen abgewandelt, dass es eigentlich nur noch in den Grundzügen damit übereinstimmt. 

Für die Eismasse 320 ml Vollmilch mit 160 ml Sahne aufkochen. Vom Herd nehmen. 3 Eigelb in einer Edelstahlschüssel mit 80 g Zucker zu einer hellen Schaummasse aufschlagen. Unter ständigem Rühren mit dem Handrührgerät die Milch-Sahne-Mischung langsam in die Eimasse fließen lassen.

Die Schüssel auf ein heißes Wasserbad setzen (die Schüssel sollte nur im Dampf stehen, das Wasser selbst aber nicht berühren) und unter ständigem Rühren mit einem Silikonspatel die Masse auf 70 bis 75 °C erhitzen. Die Schüssel vom heißen Bad nehmen und direkt in ein kaltes (ggf. mit Eiswürfeln) Wasserbad setzen. Weiter rühren, bis die Masse wieder Zimmertemperatur hat. Mindestens zwei Stunden (es geht aber auch über Nacht) im Kühlschrank erkalten lassen.


Währenddessen eine Ganache zubereiten: Dafür 75 g dunkle Schokolade hacken. 80 ml Sahne aufkochen, über die gehackte Schokolade gießen, kurz stehen lassen, dann rühren, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Sobald die Eismasse kalt genug ist, etwa 1/4 davon abnehmen und mit 75 g cremiger Erdnussbutter glatt rühren. Die übrige Eismasse dann ebenfalls einrühren. Nun ab damit in die Eismaschine und nach Herstellerangaben gefrieren lassen.


Währenddessen 120 g Lindt "Hello my name ist Peanut Butter" (das sind so kleine Kügelchen mit Erdnussbutterfüllung - im Originalrezept werden Peanut Butter Cups verwendet). grob hacken. Außerdem 75 g cremige Erdnussbutter und 100 g Karamellcreme (z. B. ein Milchmädchen-Karamell oder die Karamellcreme von Bonne Maman) abwiegen und bereitstellen, sowie eine flache Form im Gefrierschrank vorkühlen lassen.

Sobald das Eis die gewünschte Konsistenz hat, wird es in die vorgefrorene Schüssel umgefüllt. Nun die Schokoladenganache, die Erdnussbutter, die Karamellcreme und die gehackten Pralinen gleichmäßig darauf verteilen, mit einer Gabel spiralförmig durchziehen und das Eis noch mindestens vier Stunden im Tiefkühler nachfrieren lassen.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

320 ml Vollmilch
240 ml Sahne
3 Eigelb
80 g Zucker
150 g cremige Erdnussbutter
75 g dunkle Schokolade
120 g Lindt "Hello my name is Peanut Butter"
100 g Karamellcreme (z. B. Milchmädchen-Karamell)


Donnerstag, 19. Juni 2014

Süße Schäfchen (darunter: Erdbeermuffins mit weißen Schokostückchen und weißer Schoko-Frischkäse-Creme)


Cupcakes in Form von kleinen Schafen habt Ihr sicherlich alle schon mal irgendwo im Netz gesehen. Und nun also auch hier im Blog :) 

Es gibt zwei Varianten: Mit Mini-Marshmallows oder mit aufgespritzem Frosting. Da die Marshmallows ohnehin in den wenigsten Fällen mitgegessen werden und hinterher entsorgt werden müssen, war es mir darum zu schade und ich habe mich für die zweite Variante entschieden - eine sehr gute Entscheidung! 

Die Muffins hatte ich zum Geburtstag einer sehr lieben Freundin gebacken, die total auf Schafe steht. Daher auch die große Stückzahl. Natürlich könnt Ihr die Menge auch runterrechnen. 

Unter den Schäfchen steckt ein Muffinrezept, das ich bei Ina Mia entdeckt habe. Man merkt hier deutlich den Unterschied zu Cupcakes, die aus Rührteig bestehen: Durch die Haferflocken sind die Muffins kerniger, fester und rustikaler - aber sehr lecker :)

Das Rezept hat bei mir 30 Stück ergeben. 



Vorab müssen natürlich die Köpfe gemacht werden. Ich habe dafür Marzipan verwendet. Insgesamt braucht Ihr ca. 300 g Marzipanrohmasse - ggf. etwas mehr. Der Kopf selbst besteht aus einem etwas flach gedrückten "Ei" aus Marzipan. Für die Ohren habe ich kleine Tropfen geformt, in der Mitte mit der Rückseite eines Pinsels (Ihr könnt auch die Kante eines Löffelstiels o. ä. nehmen) eine Kerbe gedrückt und dann am Kopf befestigt. Die Nasenlöcher habe ich ebenfalls mit der Rückseite meines Pinsels in das Marzipan gedrückt (ein Zahnstocher o. ä. geht sicherlich auch) und zuletzt für die Augen zwei dunkle Schoko-Crisp-Kügelchen festgedrückt. 



Ich habe Mädchen und Jungs gemacht: Die Mädchen haben zusätzlich eine kleine Blume ans Ohr bekommen. Die Blümchen hatte ich aus eingefärbtem Marzipan ausgestochen. Es gibt glaube ich aber auch kleine Blümchen zu kaufen (Streudekor). Den Jungs habe ich einfach ein Lächeln ins Gesicht gezaubert: Dafür habe ich mit der großen Öffnung einer Tülle in passender Größe einfach eine Rundung in das Marzipan gedrückt. 



Und nun an die Muffins: 

90 g zarte Haferflocken in Pfanne ohne Fett rösten, auf einen Teller geben und abkühlen lassen. 

375 g Erdbeeren waschen, trocknen, putzen und in kleine Stücke schneiden. 

200 g weiße Schokolade grob hacken. 

In einer Schüssel 185 g Öl mit 225 g Zucker und dem ausgekratzten Mark einer Vanilleschote sehr gründlich verrühren. 3 Eier einzeln unterrühren. Danach 270 ml Milch ebenfalls unterrühren. 

In einer weiteren Schüssel 630 g Mehl mit 3/4 TL Natron, 1 1/2 TL Backpulver und 3/4 TL Salz mischen, zur Eimasse geben und kurz und schnell nur so lange wie nötig unterrühren - lieber mit einem Löffel oder Teigschaber nochmal nachmengen, als zu viel zu rühren. 

Zuletzt die Erdbeeren, die Schokolade und die Haferflocken dazu geben und mit einem Löffel oder Teigschaber unterheben. 



Den Teig in Papierförmchen (am Besten vorher in ein Muffinbackblech gestellt) füllen. Ich habe die Förmchen relativ voll gemacht (mindestens 3/4, vielleicht sogar etwas mehr), damit sich eine schöne Wölbung oben bildet und die Schäfchen rund werden, ohne dass man das erst mit Frosting "modellieren" muss. 

Die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze nach und nach - immer nur auf einer Ebene - für ca. 25 Minuten backen. Während die Muffins backen, den restlichen Teig bitte im Kühlschrank aufbewahren, bis die nächste Fuhre in den Ofen kann. 

Die Muffins herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 



Für das Frosting 360 g weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen, herausnehmen und etwas abkühlen lassen. 

110 g weiche Butter mit dem Handrührgerät schaumig schlagen. 575 g Frischkäse (ich nehme Philadelphia) zugeben und nur so kurz, wie unbedingt nötig unterrühren. Die abgekühlte, aber noch flüssige Schokolade zugeben und ebenfalls nur so kurz wie nötig unterrühren - lieber mit dem Teigschaber nochmals gründlich vermengen, als zu lange zu rühren, da sich das Frosting sonst verflüssigt. Wichtig ist, dass Ihr den Frischkäse ein oder zwei Stunden vorher aus dem Kühlschrank nehmt, damit er etwa die gleiche Temperatur annehmen kann wie die Butter. 

Sollte das Frosting noch zu weich sein, um es gut aufpritzen zu können, kann es noch etwas in den Kühlschrank gestellt werden, dann wird es fester. Bitte aber im Auge behalten, um den richtigen Zeitpunkt fürs Aufspritzen nicht zu verpassen. 



Das Frosting in einen Spritzbeutel mit kleiner französischer Tülle (feingezackte Sterntülle) füllen und in mehreren wellenförmigen Ringen rund um den Muffin aufspritzen - dabei am Besten außen beginnen und sich zur Mitte hin vorarbeiten. Der Schafkopf wird nun in die Creme gedrückt und zuletzt bekommt das Schäfchen noch eine kleine "Tolle" aus Frosting, die ebenfalls mit der kleinen französischen Tülle direkt auf den Kopf aufgespritzt wird. 


Neben den weißen Schäfchen habe ich insgesamt sieben schwarze Schafe gemacht. Da ich dieses Mal nicht mit Lebensmittelfarbpaste arbeiten wollte, habe ich Oreo-Kekse verwendet: Dafür 8 Kekse teilen, die Creme gründlich mit einem Messer abkratzen und nur die Kekse im Mixer sehr fein pulverisieren. Wichtig ist, dass ihr die Kekse wirklich sehr fein mahlt, da Euch sonst die Tülle verstopft. Das Oreo-Pulver habe ich dann mit einem Teil des Frostings vermischt. 





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

Für die Muffins: 
90 g zarte Haferflocken 
375 g frische Erdbeeren 
200 g weiße Schokolade
185 ml geschmacksneutrales Öl 
225 g Zucker 
1 Vanilleschote 
3 Eier 
270 ml Milch 
630 g Mehl 
3/4 TL Natron 
1 1/2 TL Backpulver 
3/4 Salz 

Für das Frosting: 
360 g weiße Schokolade
110 g weiche Butter
575 g Frischkäse (z. B. Philadelphia) 
8 Oreo-Kekse 

Außerdem: 
ca. 300 g Marzipanrohmasse
60 dunkle Schoko-Crisp-Kügelchen 
ggf. etwas Lebensmittelfarbpaste 

Samstag, 14. Juni 2014

Schnittlauchblüten-Essig


Wer meinen Blog regelmäßig liest, der weiß, dass ich jedes Jahr etliche Sorten Essig ansetze und aromatisiere. Meistens mit Früchten (am liebsten mag ich Kirsch, Mirabelle, Quitte und Zwetschge), aber auch mit verschiedenen Kräutern. Letztes Jahr habe ich im Blog von Kerstin dann etwas für mich bis dahin neues entdeckt: Schnittlauchblüten-Essig. Leider hatte ich es aber nicht mehr geschafft, ihn anzusetzen. Das wollte ich dieses Jahr aber unbedingt nachholen.

Der Essig ist total einfach und schnell gemacht, schon nach wenigen Tagen fertig und der lecker würzig-zwiebelige Geschmack wird noch ergänzt von der tollen Farbe! 


Für den Essig schneidet Ihr einfach so viele Schnittlauchblüten, wie Ihr auftreiben könnt, gebt sie in ein Glas und gießt bis zur Füllhöhe der Blüten Essig (ich habe Condimento bianco genommen) dazu. Lasst das Glas etwa eine Woche auf der Fensterbank - aber ohne direkte Sonneneinstrahlung - stehen, schüttelt jeden Tag einmal und filtert den Essig zum Schluss durch ein feines Tuch ab. Fertig :)

Ich bin übrigens nicht die Einzige, die diesen leckeren Essig für sich entdeckt hat: Ich habe ihn neulich auch bei Simone gesehen :) 





Donnerstag, 12. Juni 2014

Johannisbeer-Tomaten-Ketchup


Johannisbeeren sind ja nicht wirklich mein favorisiertes Obst. Zumindest bis jetzt: Zwar kann ich in Kuchen, Desserts, Gelee etc. gut auf sie verzichten, dafür kommen sie ab sofort ins Ketchup-Glas! Dieser Ketchup macht dem von mir heiß geliebten Rhabarber-Ketchup starke Konkurrenz und ich kann Euch nur raten: Nachkochen!


Für 5 Gläser á ca. 200 ml:

400 g rote Zwiebeln pellen und würfeln. 100 g Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. 1 Peperoni entkernen und kleinschneiden. 1,2 kg Johannisbeeren von den Rispen trennen.

250 g Zucker mit 20 Pimentkörnern, 1 TL buntem Pfeffer, 5 Nelken, 3 Sternanis, 1 Zimtstange und 2 Lorbeerblättern mischen.

Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln und den Ingwer darin andünsten. Die Zucker-Gewürzmischung zugeben. Den Zucker unter Rühren schmelzen und karamellisieren lassen, bis er leicht bräunt.

Die Johannisbeeren sowie 800 g Tomaten aus der Dose zugeben. Alles zusammen aufkochen lassen und 45 Minuten ohne Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren.



Die Masse gründlich durch ein Sieb streichen. Den Topf ausspülen und die Flüssigkeit wieder hineingießen.

50 ml Rotweinessig zugeben und erneut aufkochen. Bei kleiner bis mittlerer Hitze für weitere 45 Minuten leicht köchelnd einreduzieren lassen.

In einer Tasse 30 g Maisstärke mit etwas kaltem Wasser glattrühren. Mit dem Schneebesen in die kochende Masse einrühren. Unter Rühren mit dem Kochlöffell nochmals aufkochen lassen, den Ketchup dann heiß in sterile Gläser füllen. Die Gläser gefüllt und zugeschraubt für 5 Minuten auf den Deckel stellen, dann herumdrehen und vollständig erkalten lassen.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

400 g rote Zwiebeln
100 g Ingwer
1 Peperoni
250 g Zucker
1 TL bunte Pfefferkörner
5 Nelken
3 Sternanis
1 Zimtstange
2 Lorbeerblätter
1,2 kg rote Johannisbeeren
800 g Tomaten in der Dose
50 ml Rotweinessig

Sonntag, 8. Juni 2014

Erdbeer-Käsekuchen-Eis


Sommer, Sonne, Sonnenschein - und dazu selbst gemachtes Eis :) Damit werde ich Euch in nächster Zeit noch öfter beglücken, denn ich habe im Moment leihweise eine Eismaschine zu Hause (vielen Dank dafür, liebe A.!) Davon abgesehen spiele ich tatsächlich seither mit dem Gedanken, mir selbst eine zu kaufen ;) Aber erst einmal nutze ich die ausgeliehene Maschine ausgiebig und habe schon mehrere Sorten Eis gemacht. Eines davon ist dieses Erdbeer-Käsekuchen-Eis. 

Obwohl ich ja eigentlich eher für schokoladige oder karamellige Eissorten zu haben bin, fand ich dieses Eis einfach toll und würde so manche eigentlich liebgewonnene Eiscreme dafür stehen lassen.

Das Rezept habe ich im Blog Baked by Rachel entdeckt. Das Eis lehnt sich an die amerikanische Variante des Käsekuchens an: Einem Boden aus Kekskrümeln und einer Creme aus Frischkäse. Und so wird hier eine Frischkäse-Eismasse mit Kekskrümeln und Erdbeeren verstrudelt. Leckerleckerlecker!

Für die Eismasse werden 250 ml Milch mit 250 ml Sahne, 225 g Frischkäse, 1/4 TL Salz, 1/2 TL gemahlener Vanille und 150 g Zucker verrührt. Die Mischung über Nacht in den Kühlschrank stellen.

350 g Erdbeeren waschen, trocknen, den Strunk entfernen und in nicht zu kleine Stückchen schneiden. Mit 100 g Zucker vermengen, in eine Auflaufform geben und im vorgeheizten Ofen auf 215 °C Ober-/Unterhitze für 15 Minuten zu einer Art Erdbeersirup verkochen lassen. Ebenfalls kalt stellen.

Die Frischkäsemasse in die Eismaschine füllen und nach Herstellerangaben gefrieren lassen.


Währenddessen ca. 90 g Kekse (ich habe "Hobbits" genommen und davon acht Stück) in einem Gefrierbeutel mit Hilfe eines Nudelholzes zu Krümeln zerdrücken.

Außerdem eine flache Form (z. B. eine Auflaufform) im Gefrierschrank vorkühlen.

Wenn die Eismasse gefroren ist, die Erdbeeren inkl. der Flüssigkeit langsam in die Eismaschine fließen lassen. Noch einige Minuten weiter rühren lassen, dann in die vorgefrorene Form umfüllen. Die Kekskrümel gleichmäßig auf dem Eis verteilen, mit einer Gabel spiralförmig durchziehen und nochmals einige Stunden nachfrieren lassen, bis das Eis fest ist.



Wie oben schon erwähnt, spiele ich nun mit dem Gedanken, mir eine eigene Eismaschine anzuschaffen. Kann mir jemand eine Maschine / einen Hersteller empfehlen? Es solle auf jeden Fall eine Maschine mit Kompressor sein, denn Geduld ist nicht meine Stärke. Und einen herausnehmbaren Eisbehälter sollte sie haben. Dennoch sollte sie weniger als ein Kleinwagen oder Familienurlaub kosten ;)

Hat jemand Tipps für mich?


Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

250 ml Vollmilch
250 ml Sahne
225 g Frischkäse (z. B. Philadelphia)
1/4 TL Salz
1/2 TL gemahlene Vanille
250 g Zucker
350 g Erdbeeren
ca. 90 g Kekse (z. B. 8 "Hobbits")




Donnerstag, 5. Juni 2014

Blitzschneller Kuchen mit Nuss-Nougat-Creme, oder: Wie man Missgeschicke unauffällig vertuscht + Facebook-Neuigkeiten


Kennt Ihr schon den schnellsten Schokoladenkuchen der Welt? Den habe ich im bezaubernden Blog EmmaBee entdeckt und musste ihn sofort ausprobieren!  

Gleichzeitig zeige ich Euch heute, wie man Missgeschicke unauffällig kaschieren kann ;)


Der Kuchen wird in einer Auflaufform gebacken. Trotz dessen, dass bee im Rezept ausdrücklich erwähnt hat, man solle die Form mit Backpapier auslegen, habe ich sie natürlich nur gefettet und bemehlt... *grummel* Und natürlich ist mir der Kuchen beim Stürzen dann zerbrochen *grummelgrummel* Also habe ich ihn einfach in kleine Würfel geschnitten, mit Puderzucker bestäubt und getan, als sollte das so sein ;) Wir hatten die Würfelchen zum Picknick mit und eigentlich waren die kleinen Portionen da ohnehin viel praktischer!


Nun aber ans Rezept:

400 g Nuss-Nougat-Creme (ich hatte aus der Weihnachtsbäckerei noch einen Becher Nuspli übrig, Ihr könnt aber auch Nutella oder eine andere Sorte verwenden, ganz nach Geschmack) in einer Schüssel mit 2 Eiern und 50 ml Wasser glattrühren. 120 g Mehl und ½ TL Salz dazu, gründlich verrühren.


Eine Auflaufform von ca. 15 x 25 cm Grundfläche mit Backpapier auslegen (!), den Teig hineingeben, glattstreichen und im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für 20 bis 25 Minuten backen.




Der Kuchen ist innen noch richtig schön „klietschig“ und so lecker! Danke liebe bee für das tolle Rezept :)



Und zum Schluss noch ein paar Neuigkeiten: Meinen Blog gibt es jetzt auch auf Facebook :) Ich habe lange überlegt, da ich Facebook eigentlich eher skeptisch gegenüberstehe. Aber ich habe mich nun doch dafür entschieden. Zu meiner Facebookseite gelangt Ihr über den Button oben rechts oder über folgenden Link: Ninas kleiner Food-Blog bei Facebook. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir auch dort folgt :)



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

400 g Nuss-Nougat-Creme
2 Eier
50 ml Wasser
120 g Mehl
½ TL Salz
evtl. Puderzucker zum Bestäuben  
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