Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresrückblick 2014

Herzlich Willkommen zum mittlerweile traditionellen Jahresrückblick hier im Blog :) Wie auch schon in den Jahren 2011, 2012 und 2013 habe ich Euch auch dieses Jahr wieder meine liebsten Rezepte aus 2014 nochmal herausgesucht! 

Eigentlich könnte ich den Text vom letzten Jahr einfach abschreiben, denn auch dieses Jahr kann ich mich eigentlich nicht beschweren: Es geht mir nach wie vor gut, ich habe einen tollen Mann, die beste Tochter der Welt, eine super Familie und liebe Freunde - also alles, was das Herz zum Glücklichsein bracht :) 

Und was hat das Jahr dem Blog Neues gebracht? Eigentlich nicht viel: Ihr könnt mir nun auch über Facebook und google+ folgen, neben einer tollen Sommerparty ganz in gelb und blau haben wir dieses Jahr natürlich wieder Kindergeburtstag gefeiert - dieses Mal unter dem Motto Meerjungfrauen - und es gab zwei Blog-Events: "Für Spießer" und "Nichts ist, wie es scheint - Überraschung auf der Zunge!"

Und noch etwas ist mittlerweile zur Tradition geworden. Und auch wenn es sich jedes Jahr gleich anhört, ist es mir ein großes Anliegen: Ich möchte Euch ein riesengroßes Dankeschön sagen, dass Ihr mich hier besuchen kommt, mir ab und an liebe Worte hinterlasst und mir von Nachgebackenem und Nachgekochtem berichtet. Ich freue mich sehr über jeden von Euch :)


Und hier nun meine persönlichen Highlights des Jahres - sortiert nach "Optik" und "Geschmack". Natürlich schließt das eine das andere nicht aus ;) Die entsprechenden Rezeptbeiträge sind unter denn Bildern verlinkt. 


Meine Top 10 in der Kategorie Geschmack (in beliebiger Reihenfolge):

























Und nun meine Top 10 in der Kategorie Optik (ebenfalls in beliebiger Reihenfolge):






















Ich wünsche Euch einen tollen Abschluss des Jahres 2014 und einen guten Start ins neue Jahr, dass es Euch viel Glück bringt! 


Sonntag, 28. Dezember 2014

Rote-Bete-Aufstrich mit Parmesan-Crackern


Ich hoffe, Ihr habt Weihnachten gut überstanden? Nach dem ganzen Süßkram darf es heute mal eine Portion Gemüse sein: Es gibt Rote-Bete-Aufstrich! Dazu passt natürlich Brot, Brotchips, aber auch Parmesanchips (wobei Ihr sicher auch einen anderen Hartkäse verwenden könnt). 


Für die Parmesanchips benötigt Ihr natürlich frisch geriebenen Parmesan, den Ihr rund auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streut. Zur Hilfe könnt Ihr einen Dessertring o. ä. auf das Backpapier stellen und den Käse dorthinein streuen. Den Ring dann vorsichtig wieder herunternehmen. 

Den Käse bei 150 °C Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen goldgelb werden lassen, dann herausnehmen. Die Chips kurz abkühlen lassen, sobald sie sich anheben lassen vom Backblech lösen und zwischen zwei Papierküchentüchern vom überschüssigen Fett befreien. Die Chips dann entweder gerade auf Küchentüchern auslegen, oder aufrollen und vollständig auskühlen lassen. 

Aus einem ca. 225-Gramm-Stück Parmesan habe ich elf Cracker mit einem Durchmesser von je 10 cm herausbekommen. 


Für den Dip benötigt Ihr 300 g vorgegarte Rote Bete, die gründlich püriert wird. Mit 150 g Creme fraîche verrühren. Von einer handvoll Thymianstielen die Blättchen abzupfen und unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, gemahlenem Ingwer und Zwiebelgranulat abschmecken. 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

300 g gegarte Rote Bete
150 g Creme fraîche 
1 handvoll Thymianstiele 
Salz 
Peffer
gemahlener Ingwer
Zwiebelgranulat 

Dienstag, 23. Dezember 2014

Zwetschgen-Zimt-Torte mit Brownie-Walnuss-Boden



Einen Tag vor Weihnachten wird es hier nochmal richtig aufwendig ;) Als ich dieses Jahr unser Lebkuchenhaus gebacken habe, habe ich direkt die Gelegenheit genutzt, mehr Teig gemacht und daraus neben den Windlichtern auch die Dekoration für diese Torte gebacken.


Wenn Ihr auch vorhabt, Dekoration aus Lebkuchen zu backen, solltet Ihr vorher den Umfang Eurer geplanten Torte berücksichtigen und die Lebkuchenteile (in meinem Fall: die Häuser) in entsprechender Breite backen. Bitte denkt dabei auch daran, dass der Lebkuchenheit während des Backens etwas auseinanderläuft und die fertigen Teile somit etwas breiter sind als die Vorlage. Ich selbst habe zwar versucht zu rechnen und entsprechend 16 Häuschen gebacken - für jedes Tortenstück eines - schließlich haben aber nur 15 Stück davon (mit einer Breite von ca. 5,5 cm nach dem Backen) um die Torte gepasst. Das dann aber wie ausgemessen auf den Millimeter genau ;) Die Häuschen habe ich nach dem Backen mit Royal Icing und zum Teil mit etwas Streudekor (Zuckerperlen etc.) verziert.

Hinter den Fenstern versteckt sich eine Kombination aus Zwetschgencreme, Zimt-Mascarpone-Creme und saftigen Brownie-Böden mit Walnüssen! Inspiriert zu dieser Torte hat mich übrigens das Stöbern im Buch von Matthias Ludwigs Törtchen und Tartelettes* - sowohl die Zwetschgencreme, als auch der Brownieboden sind abgewandelte Versionen seiner Rezepte.


Los geht´s!

...und zwar direkt mit einem "Patzer" meinerseits: Ich habe die Böden für die Torte - wie ich es auch bei Biskuit gewohnt bin - in einem gebacken und dann quer halbiert. Jedoch hatte ich dabei nicht die Nüsse bedacht, die ein Durchschneiden des Bodens natürlich blockieren und mein oberer Boden wurde eher ein Puzzel ;) Ich würde Euch also raten, den Teig zu halbieren und zwei getrennte Böden daraus zu backen. Ich habe den kompletten Teig für 45 Minuten gebacken. Bei der Hälfte reduziert sich natürlich diese Zeit entsprechend!


Hier aber das Gesamtrezept:

260 g Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten. Auf einen Teller geben und abkühlen lassen.

Währenddessen 200 g dunkle Schokolade (70 % Kakaoanteil) hacken. Zusammen mit 300 g in Würfel geschnittener Butter im Wasserbad schmelzen.

4 Eier (Größe L) mit 340 g Zucker zu einer hellen Schaummasse aufschlagen. Die Schoko-Butter-Mischung in dünnem Strahl unter weiterem Rühren einfließen lassen.

Die Walnüsse mit 150 g Mehl mischen, zur Eimasse geben und mit einem Teigspatel unterheben.

Den Teig in eine gefettete und bemehlte Springform mit 28 cm Durchmesser geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze für 45 Minuten backen.

Oder besser: Mit jeweils der Hälfte der Zutaten einen Teig anrühren und daraus zwei Böden backen. Die Backzeit reduziert sich in diesem Fall!


Damit der Teig gleichmäßig aufgeht und der Boden keine Erhebung in der Mitte bildet, habe ich die Springform mit in Alufolie gewickelten nassen Küchentüchern umstellt. Wie das genau funktioniert, habe ich hier beschrieben.

Den bzw. die Böden komplett auskühlen lassen.


Währenddessen kann bereits die Zimtcreme vorbereitet werden:

Dafür 250 g Mascarpone mit 30 g Puderzucker, 2 bis 3 gehäuften TL Zimtpulver und einem kleinen Schuss Milch cremig rühren. 400 g Sahne mit 2 Päckchen Sahnefest steif schlagen und mit einem Teigspatel unter die Mascarponecreme heben. In den Kühlschrank stellen.


Nun an die Zwetschgencreme:

6 Blatt weiche Gelatine nach Packungsanleitung einweichen.

Währendessen 300 g Zwetschgen (wir hatten noch welche eingefroren) fein pürieren. 100 g des Pürees in einem Topf einmal aufkochen, dann in eine Rührschüssel umfüllen. Die Gelatine ausdrücken und mit einem Schneebesen in das heiße Zwetschgenpüree einrühren, bis die Gelatine sich aufgelöst hat. Nach und nach - in etwa esslöffelgroßen Portionen - die weiteren 200 g Zwetschgenpüree mit einem Schneebesen einrühren. Kurz Beiseite stellen.

4 Eigelb (Größe L) mit 90 g Zucker in einer Metallschüssel über dem heißen (nicht kochenden!) Wasserbad zu einer dickcremigen Masse aufschlagen. Die Eicreme sollte sehr hell werden und eindicken, jedoch darf sie nicht zu heiß werden, da das Eigelb ansonsten stockt!

Die Eimasse zum Zwetschgenpüree geben und mit einem Teigspatel unterrühren.

500 g Sahne mit 3 Päckchen Sahnefest steif schlagen und ebenfalls mit einem Teigschaber unter die Zwetschgenmasse heben. Die Creme ebenfalls in den Kühlschrank stellen.


Den ersten Brownieboden auf eine Tortenplatte legen und mit einem hohen Tortenring umstellen.

150 g Zwetschgenkonfitüre in einem kleinen Topf erwärmen und so verflüssigen. Gleichmäßig auf dem Brownieboden verteilen.

Die Zimtcreme auf dem Boden verteilen und glattstreichen.

Den zweiten Brownieboden daraufgeben, vorsichtig leicht andrücken. Weitere 150 g Zwetschgenkonfitüre in einem kleinen Topf erwärmen und so verflüssigen. Wiederum gleichmäßig auff dem Brownieboden verstreichen.

Die Zwetschgencreme darauf geben, glattstreichen und die Torte mehrere Stunden, oder über Nacht in den Kühlrschrank stellen, bis die Füllungen richtig fest sind.

Die Torte aus dem Kühlschrank nehmen und den Tortenring entfernen - vorher am Besten mit einem schmalen Messer einmal rundherum am Ring entlangfahren.

220 g Zwetschgenkonfitüre in einem kleinen Topf durch Erwärmen verflüssigen. Die Konfitüre auf der Oberseite der Torte gießen und mit einem langen Tortenspatel verteilen und glattstreichen. Wichtig ist, dass die Torte sehr kalt ist, wenn die warme Konfitüre aufgetragen wird, da die Creme sonst zu sehr schmilzt. Auch solltet Ihr zügig arbeiten und die Konfitüre nicht zu oft von links nach rechts streichen ;) Die Torte in den Kühlschrank stellen und die Konfitüre etwas abkühlen lassen.

200 g Sahne mit einem Päckchen Sahnefest steif schlagen. Auf der Oberseite der Torte außen herum einen Ring Tupfen aufspritzen und diese leicht mit etwas Zimt bestäuben (ggf. mit Hilfe eines Teesiebs. Die restliche Sahne auf den Rand der Torte streichen und die vorbereiteten Lebkuchenhäuser rund um die Torte stellen.

Die Lebkuchen sollten möglichst kurzfristig vor dem Servieren angebracht werden, da zum einen das Royal Icing auf den Häusern im Kühlschrank zerlaufen kann und zum anderen der Lebkuchen durch die Feuchtigkeit der Torte mit der Zeit aufweicht.

Zum Anschneiden solltet Ihr ein scharfes Messer verwenden und mit Vorsicht vorgehen, da Euch auch hierbei die Walnussstücke - je nach Größe - etwas den Weg blockieren können und man behutsam vorgehen muss ;) 


Zuletzt noch ein Foto vom Anschnitt. Leider hatte ich meine Kamera zu Hause vergessen (ich hatte die Torte zur Geburtstagsfeier meines Patenkindes mitgebracht), so dass das Foto etwas improvisiert ist ;) 




Und nun wünsche ich Euch allen von Herzen ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein paar ruhige Tage im Kreise Eurer Lieben! 



Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Brownie-Böden:
260 g Walnüsse
200 g dunkle Schokolade (70 % Kakaoanteil)
300 g Butter
4 Eier (Größe L)
340 g Zucker
150 g Mehl

Für die Zimtcreme:
250 g Mascarpone
30 g Puderzucker
2 - 3 gehäufte TL Zimtpulver
1 Schuss Milch
400 g Sahne
2 Sahnesteif

Für die Zwetschgencreme:
300 g Zwetschgen
6 Blatt weiße Gelatine
4 Eigelb
90 g Zucker
500 g Sahne
3 Sahnesteif

Außerdem:
520 g Zwetschgenkonfitüre
200 g Sahne
1 Päckchen Sahnesteif
etwas Zimtpulver

Sonntag, 21. Dezember 2014

Kaffee-Nougat-Töpfchen


Heute gibt es das letzte Rezept aus meiner Weihnachtsbäckerei - und es ist noch nicht einmal gebacken ;) Dafür ist es super für alle, doch auf die Schnelle noch etwas Selbstgemachtes verschenken möchten. Ich habe die kleinen Nougat-Pralinen im Schokohimmel entdeckt - Danke, liebe Judith! Da ich die Pralinen gerne zweifarbig wollte, habe ich eine zusätzliche Schicht eingebaut und die Kaffeedosis etwas erhöht. 

Das Rezept hat bei mir 65 Stück ergeben. 


Für die erste Schicht 200 g Nougat in kleine Würfel schneiden, weitere 200 g in grobe Würfel. Die groben Würfel im heißen Wasserbad schmelzen. Die kleinen Würfel zugeben und unter Rühren schmelzen lassen. 2 Tütchen (Tassenportionen) lösliches Espressopulver gründlich unterrühren. 

Die Masse in einen Spritzbeutel füllen, vorne eine Ecke abschneiden und bis zur Höhe von 2/3 in Pralinenkapseln aus Aluminium füllen. Dabei die Kapseln am Besten auf ein großes Holzbrett stellen. Dieses nach dem Einfüllen mehrfach auf die Arbeitsfläche aufschlagen, so dass sich die Nougatmasse gleichmäßig im Förmchen verteilt und oben gerade abschließt. 


Nun weitere 100 g Nougatmasse in Würfel schneiden. 200 g weiße Schokolade fein hacken. Beides vorsichtig im Wasserbad schmelzen. Ein weiteres Tütchen (Tassenportion) lösliches Espressopulver unterrühren. 

Auch diese Masse in einen Spritzbeutel füllen und auf die erste Nougatmasse in die Pralinenkapseln spritzen. Erneut das Holzbrett auf der Arbeitsfläche aufschlagen, so dass sich eine glatte Oberfläche ergibt. 


Auf jede Praline eine Schoko-Mokkabohne setzen und im Kühlschrank fest werden lassen. 





Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick: 

500 g Nougat 
200 g weiße Schokolade 
3 Tütchen (Tassenportionen) lösliches Espressopulver
1 Päckchen Schoko-Mokkabohnen 


Donnerstag, 18. Dezember 2014

Erdnussbutter-Spritzgebäck


Na, habt Ihr immer noch Platz auf dem Plätzchenteller? Wenn nicht, würde es sich vielleicht lohnen, noch etwas zu rücken - für dieses leckere Spritzgebäck mit Erdnussbutter! Das Rezept habe ich bei Sandra entdeckt - Danke dafür :)


100 g weiche Butter mit 120 g cremiger Erdnussbutter, 100 g braunem Zucker, 1 Ei und 1/2 TL gemahlener Vanille gründlich verrühren.

220 g Mehl mit 1/2 TL Natron und einer Prise Salz mischen. Zum Teig geben und unterrühren.

Den Teig in eine Gebäckpresse geben und in gewünschter Form auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen.

Der Teig ist sehr fest. Ich hatte erst versucht, mit einem Spritzbeutel Stangen zu spritzen, dafür hat meine Muskelkraft aber nicht ausgereicht ;) Ich habe mich dann für die gleiche Form wie auch Sandra entschieden - für alles andere war der Teig einfach zu hart.


Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen nach und nach - immer nur ein Blech - bei 170 °C Ober-/Unterhitze für 7 bis 9 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen.

Eine Packung dunkle Kuchenglasur nach Packungsanleitung schmelzen und eine Seite der Plätzchen darin eintauchen. Abtropfen lassen, dann zum Trocknen auf ein Backpapier legen.




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:
100 g weiche Butter
120 g cremige Erdnussbutter
100 g brauner Zucker
1 Ei
1/2 TL gem. Vanille
220 g Mehl
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
1 Packung dunkle Kuchenglasur

Dienstag, 16. Dezember 2014

Hefe-Nuss-Bäumchen


Heute machen wir eine kurze Atempause vom Plätzchen backen. Was natürlich nicht heißt, dass es nicht trotzdem etwas Süßes gibt ;) Heute allerdings keine Plätzchen, sondern einen ganz besonderen Hefekuchen: Mit weihnachtlicher Nussfüllung und in Form eines Bäumchens :) 

Die Idee dazu habe ich hier entdeckt - das Rezept kann ich zwar nicht lesen, aber die Bilder zeigen ja, wie es funktioniert! 

Ich habe mich für einen Hefeteig entschieden, den ich mit einer Nussmasse nach dem Rezept von Rebecca kombiniert habe. 


Zuerst geht es an den Hefeteig: 

Dafür 2 TL Trockenhefe zusammen mit 60 g Zucker in 200 ml handwarmem Wasser und 3 EL Milch einrühren. Bitte achtet darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, sonst stirbt die Hefe ab. Fühlt sich das Wasser mit dem Finger weder heiß, noch kalt an, ist es richtig. Die Mischung 15 Minuten gehen lassen. 

425 g Weizenmehl Type 550 mit 60 g Weizenmehl Type 405, 1/2 TL Salz und 1 gestrichenen TL gemahlener Vanille in einer Schüssel mischen. 80 g weiche Butter in Flöckchen zugeben und mit den Fingern unterkneten, so dass feine Streusel entstehen. 

1 Ei sowie die Hefemischung zugeben und mit einem Holzkochlöffel vermischen. Sobald die Zutaten größtenteils vermengt sind, den Teig auf die Arbeitsfläche geben und mit den Händen zehn Minuten kräftig kneten. Sofern nötig, dabei die Arbeitsfläche leicht mehlen. 

Bitte spart Euch hier nicht die Zeit, sondern knetet wirklich die zehn Minuten - Ihr werdet mit einem weichen, fluffigen Hefeteig belohnt :) 

Den Teig zurück in die Schüssel geben und abgedeckt an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen. 


Etwa zehn Minuten vor Ende der Gehzeit kann die Füllung zubereitet werden: 

90 g Marzipan in kleine Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. 100 ml Milch aufkochen, über das Marzipan gießen und dieses darin auflösen. Das funktioniert am Besten, wenn Ihr mit einer Gabel nachhelft und das Marzipan in der heißen Milch zerdrückt. 

In einer Schüssel 100 g gemahlene Haselnüsse mit 100 g gehackten Mandeln, 2 TL Zimtpulver, 1 TL Lebkuchengewürz, 2 TL Honig sowie der Marzipanmilch gründlich vermengen. Wenn nötig, können 3 bis 4 EL Milch zugegeben werden, falls die Masse zu fest ist. 



Den Hefeteig nun dritteln. Das erste Drittel auf einem Backpapier in Form eines Bäumchens dünn ausrollen. Das Backpapier auf ein Backblech ziehen. 

Nun die Hälfte der Füllung - am Besten mit Hilfe eines Spatels o. ä. - auf dem Hefebaum verteilen. Das zweite Drittel des Hefeteigs ebenfalls in Form eines Baumes auf einem Backpapier ausrollen. Den Baum nun auf die erste Schicht legen. Da der ausgerollte Baum gut auf dem Backpapier haftet, könnt Ihr ihn einfach mit dem Teig nach unten auflegen und dann das Papier abziehen. Korrekturen können nun noch vorgenommen werden. Die restliche Füllmasse auf die zweite Teigplatte streichen und mit dem restlichen Hefeteig - vorher ebenfalls in Form eines Baumes ausgerollt - bedecken. 

Nun können nochmals weitere Korrekturen vorgenommen werden, z. B. der Stamm in Form geschnitten werden. 



Den Baum nun rechts und links von der Mitte aus nach außen in schmale Streifen schneiden. In der Mitte dabei einige Zentimeter stehen lassen. Die Streifen nun einzeln nacheinander - von unten beginnend - anheben, mehrfach drehen und wieder auf dem Backpapier ablegen. 

Den Baum mit einem Küchenhandtuch abdecken und nochmals an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen. 


Ein Ei mit einem Schuss Wasser verquirlen und das Bäumchen damit einpinseln. 

Den Baum im vorgeheizten Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

Für den Hefeteig: 
2 TL Trockenhefe
60 g Zucker
200 ml Wasser
3 EL Milch
425 g Weizenmehl, Type 550
60 g Weizenmehl, Type 405
1/2 TL Salz
1 gestr. TL gem. Vanille
80 g weiche Butter
1 Ei

Für die Füllung: 
90 g Marzipan
100 ml Milch
2 TL Zimtpulver
1 TL Lebkuchengewürz
2 TL Honig
100 g gemahlene Haselnüsse
100 g gehackte Mandeln
3 - 4 EL Milch
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