Samstag, 21. Februar 2015

Gastbeitrag zum Blogevent: Russischer Zupfkuchen

Gestern endete mein Blog-Event zum Thema "Gekochte Gefühle". Noch rechtzeitig kam bei mir per Email ein weiterer Beitrag dafür an, das ich Euch natürlich auch präsentieren möchte :) Danke, dass Du dabei bist, liebe Jenny! 

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten



Hier kommt Jennys Beitrag: 



"Huhu liebe Nina,


zum thema emotionale Köstlichkeiten fällt mir als erstes Omas Käsekuchen ein. Schon als Kind war das mein liebster kuchen, und auch über Jahre das einzige was ich backen konnte (bis ich Cynthia Barcomi entdeckte) .

Eigentlich ist es ein russischer Zupfkuchen aus einem Landfrauen Backbuch. Wir haben ihn so oft gewünscht und geliebt, dass in meiner Familie Käsekuchen nur auf diese Weise funktioniert. Ich vermute die Gegensätze machen das Besondere daran aus: knuspriger, herber Schokoboden, mit der fluffigen, süßen creme. (Mein persönliches highlight ist die schwarz gebrannte Haut obendrauf)
Wenn jetzt darüber nachdenke, kann ichs genau schmecken.

Mittlerweile hat meine Oma eine Sehschwäche und Alzheimer; weswegen sie nicht mehr alleine an die Küchenmaschine kann. Ich gehe ihr jetzt zur Hand, und lerne noch viele ihrer Küchengeheimnisse. Aber unser Käsekuchen bleibt mein Lieblingskuchen. Im Januar gabs Einen, diese Woche extra Einen (sogar mit Smiley) für dich; und Anfang März zu meinem 30sten hab ich ihn mir natürlich auch wieder gewünscht.



Vielleicht kann ich dich ja auch so begeistern...
200gr Margarine
200gr Zucker
1 Ei
Kakao
400gr Mehl
½ tl Backpulver
¾ pk Butter
250gr Zucker
1 Vanilleschote
5 Eier
2 pk Vanillepuddingpulver
1kg Quark (ja, 40% fett)
2-3el Milch
Margarine und Zucker schaumig schlagen, das Ei dazugeben.
Mehl einsieben, Kakao und Backpulver dazu, alles unterheben. Kakao nach Augenmaß, ich schütte immer lieber ein bisschen mehr, sodass der Teig recht dunkel wird. Aber auch umso schokoladiger...
Mit der Hand zum Mürbeteig bearbeiten.
Eine kleine Kugel beiseite legen.
Eine 26er Form einfetten, Teig hineindrücken, dabei einen Rand hochziehen.
Ofen auf 180* vorheizen.
Eier trennen.
Vanilleschote auskratzen.
Butter, Zucker und Vanille schaumig schlagen, Eigelb dazugeben; alles schön aufschlagen. Puddingpulver mit Milch glatt rühren, hineinrühren. Bis hierhin gilt: je länger geschlagen, desto lockerer. Und ab jetzt aber nur noch mit einem Kochlöffel sanft unterheben:
Quark unterheben.
Eiweiß zum Eischnee schlagen, vorsichtig unterheben.
In die Form gießen.
Von der kleinen Teigkugel auf die Käsemasse zupfen.
1 stunde backen.
(Ich mag meinen käsekuchen schön schwarz obendrauf; wem das nicht schmeckt, legt vielleicht gegen Ende etwas Alufolie darüber)
Anschließend im Ofen erkalten lassen.
...mmmmmmmmmhhhhhhhhhhhhhh...




 Danke für Deinen Beitrag zum Blog-Event, liebe Jenny :)

Kommentare:

  1. Ich kenne und wir lieben zwar auch den Russischen Zupfkuchen, doch wenn er bei mir so aussehen würde, würde ihn keiner essen wollen.
    Nach dem Motto "gut gemeint und schlecht gelungen ;-(

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  2. Der ist doch völlig verbrannt, ungenießbar! :-D

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