Donnerstag, 26. Februar 2015

Gastbeitrag zum Blogevent: Pudding-Streuselkuchen

Bevor es am Sonntag die Zusammenfassung zum Blogevent "Gekochte Gefühle - Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten" gibt, kommt noch ein letztes Rezept als Gastbeitrag! Es stammt von Jana, die uns tollen Streuselkuchen mit Pudding gebacken hat - essbare Kindheitserinnerung :)

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten


Und hier kommt Janas Rezept: 

"Gekochte Gefühle, tja wo fängt man da an? Welche Geschichte, welche Erinnerung teilt man? 
In unserer Familie legt man Wert auf gutes Essen und jedes Familienmitglied kann kochen. Dass mein Mann mich regelmäßig bekocht, sorgt im Freundes- und Bekanntenkreis oft für böse Blicke Richtung der Partner. 

Life ist too short for bad food!

Das könnte unter unserem Familienwappen stehen, wenn wir denn eines hätten. 

Doch es sind vor allem die einfachen Dinge, an die ich mich aus meiner Kindheit erinnere. Da wären Omas Schnittchen; Brote mit Aufstrichen und Aufschnitten, kleingeschnitten für die mäkelige Enkelin (mich), dazu Obstschnitze, allen voran Apfel, Mandarinchen und Birne. 

Oder dieser (mittlerweile finde ich ihn furchtbar) Instant Zitronentee, den es immer gab, wenn wir in der Eifel waren. Stilecht in einer rosafarbenen Plastiktasse. In der Eifel machte ich auch, zusammen mit meiner Oma, meine erste Brombeermarmelade mit selbstgepflückten Früchten, welche mich für sämtliche industriell hergestellten süßen Brotaufstriche verdorben hat. 

Oder der Käsekuchen, den mir meine Mutter auf meinen Wunsch hin zu meinen Geburtstagen gebacken hat. 

Oder die langen, entspannten Weihnachtsessen in großer Runde am Tisch, mit Raclette, Fondue und heißem Stein, bei denen viel geredet und gelacht wurde. 

Oder DAS Kartoffelgratin meiner Mutter, welches ich mittlerweile durch sehr viele Versuche geschmacklich erreicht habe. 

Ideen gibt es viele und noch mehr Erinnerungen. 
Es wird jetzt niemanden überraschen, dass auch dieser Beitrag wieder von meinen Großeltern inspiriert ist. Ich erinnere mich an einige verregnete Herbsttage, an denen ich im Wintergarten meiner Großeltern saß und lernte. In den Pausen gab es dann Pudding-Streusel Kuchen, allerdings nicht selbstgemacht, sondern gekauft. 

Schon lange wollte ich den Geschmack meiner Kindheit nachbacken, doch es bot sich leider bis jetzt nie die Möglichkeit. Doch diese Woche war es soweit! Ich setzte den Hefeteig an, kochte den Pudding, bereitete die Streusel zu und konnte es kaum erwarten, bis der Kuchen endlich fertig war. Und dann musste ich aus fototechnischen Gründen doch noch bis zum nächsten Tag warten. 

Und das Warten hat sich gelohnt. Meine Kollegen teilen meine Meinung wohl, denn man sah einige Kollegen mehrfach zum Kuchenblech pilgern. Oder sie zogen sich direkt mit zwei Beutestücken zurück. Ja, ich habe euch gesehen! 


Hefeteig: 
500 g Mehl 
1 Päckchen Trockenhefe 
180 ml warmes Wasser
60 ml geschmolzene Butter 
30 g Zucker 
1 EL Honig 
1 TL Salz 
1 Ei 

Die Trockenhefe mit dem Wasser und einem EL Zucker ansetzen und kurz stehen lassen. Das Ei mit dem Salz, den Honig, der geschmolzenen Butter, dem Zucker und dem Hefewasser vermengen. Danach in 100g-Schritten das Mehl unterrühren. 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 60 Minuten zugedeckt und zugluftgeschützt an einem warmen Ort gehen lassen. 

Pudding: 
8 Eigelb 
4 EL Speisestärke 
120 g Zucker*
2 Vanilleschoten 
800 ml Milch 

Die Milch zusammen mit dem Vanillemark und den ausgeschabten Vanilleschoten aufkochen lassen. In der Zwischenzeit die Eier trennen. Die Eigelb mit dem Zucker und der Speisestärke glatt rühren. Sobald die Milch kocht, diese vom Herd nehmen und die Vanilleschoten rausfischen. Anschließend die Eigelbmischung unterrühren und den Topf wieder auf die Herdplatte stellen. Wieder aufkochen lassen und unter ständigem Rühren 2 - 3 Minuten köcheln lassen. Topf wieder vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 

*Man kann auch weniger Zucker nehmen, aber mir hat eine Köchin mal denn Tipp gegeben, den Zuckeranteil zu erhöhen, damit der Pudding fester wird. Und seitdem mache ich es so. Dafür ist im Hefeteig nur wenig Zucker. 

Sobald der Hefeteig eine Stunde gegangen ist, den Teig gründlich ausschlagen. Kurz liegen lassen und dann auf einer mehlierten Fläche auf die Größe eines Backblechs ausrollen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausbreiten. Wieder abdecken und für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. 

Während der Teig das zweite Mal geht, die Streusel vorbereiten und den Ofen auf 200 ° Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Streusel: 
300 g Mehl 
250 g Butter 
150 g Zucker 

Mehl und Zucker vermengen und die kalte Butter unterarbeiten, bis der Teig bröselig ist. 

Sobald der Teig ein zweites Mal gegangen ist, mit dem Pudding bestreichen und mit den Streuseln bestreuen. 

Im vorgeheizten Backofen 25 - 30 Minuten backen. 

Abkühlen lassen und mit einer leckeren Tasse Kaffee oder Tee genießen. 



Danke, liebe Jana, für den tollen Kuchen! 

Dienstag, 24. Februar 2015

Fremdgebloggt: Hefe-Kräuter-Blümchen


Heute möchte ich schonmal den Frühling Willkommen heißen - in der Hoffnung, dass er jetzt gaaaanz bald vorbeikommt! Um ihn herauszulocken habe ich eine Hefeblume, gefüllt mit jeder Menge frischer Kräuter gebacken :) Das Rezept und die Anleitung dazu findet Ihr heute im Blog von bookatable: Hier entlang! 

Samstag, 21. Februar 2015

Gastbeitrag zum Blogevent: Russischer Zupfkuchen

Gestern endete mein Blog-Event zum Thema "Gekochte Gefühle". Noch rechtzeitig kam bei mir per Email ein weiterer Beitrag dafür an, das ich Euch natürlich auch präsentieren möchte :) Danke, dass Du dabei bist, liebe Jenny! 

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten



Hier kommt Jennys Beitrag: 



"Huhu liebe Nina,


zum thema emotionale Köstlichkeiten fällt mir als erstes Omas Käsekuchen ein. Schon als Kind war das mein liebster kuchen, und auch über Jahre das einzige was ich backen konnte (bis ich Cynthia Barcomi entdeckte) .

Eigentlich ist es ein russischer Zupfkuchen aus einem Landfrauen Backbuch. Wir haben ihn so oft gewünscht und geliebt, dass in meiner Familie Käsekuchen nur auf diese Weise funktioniert. Ich vermute die Gegensätze machen das Besondere daran aus: knuspriger, herber Schokoboden, mit der fluffigen, süßen creme. (Mein persönliches highlight ist die schwarz gebrannte Haut obendrauf)
Wenn jetzt darüber nachdenke, kann ichs genau schmecken.

Mittlerweile hat meine Oma eine Sehschwäche und Alzheimer; weswegen sie nicht mehr alleine an die Küchenmaschine kann. Ich gehe ihr jetzt zur Hand, und lerne noch viele ihrer Küchengeheimnisse. Aber unser Käsekuchen bleibt mein Lieblingskuchen. Im Januar gabs Einen, diese Woche extra Einen (sogar mit Smiley) für dich; und Anfang März zu meinem 30sten hab ich ihn mir natürlich auch wieder gewünscht.



Vielleicht kann ich dich ja auch so begeistern...
200gr Margarine
200gr Zucker
1 Ei
Kakao
400gr Mehl
½ tl Backpulver
¾ pk Butter
250gr Zucker
1 Vanilleschote
5 Eier
2 pk Vanillepuddingpulver
1kg Quark (ja, 40% fett)
2-3el Milch
Margarine und Zucker schaumig schlagen, das Ei dazugeben.
Mehl einsieben, Kakao und Backpulver dazu, alles unterheben. Kakao nach Augenmaß, ich schütte immer lieber ein bisschen mehr, sodass der Teig recht dunkel wird. Aber auch umso schokoladiger...
Mit der Hand zum Mürbeteig bearbeiten.
Eine kleine Kugel beiseite legen.
Eine 26er Form einfetten, Teig hineindrücken, dabei einen Rand hochziehen.
Ofen auf 180* vorheizen.
Eier trennen.
Vanilleschote auskratzen.
Butter, Zucker und Vanille schaumig schlagen, Eigelb dazugeben; alles schön aufschlagen. Puddingpulver mit Milch glatt rühren, hineinrühren. Bis hierhin gilt: je länger geschlagen, desto lockerer. Und ab jetzt aber nur noch mit einem Kochlöffel sanft unterheben:
Quark unterheben.
Eiweiß zum Eischnee schlagen, vorsichtig unterheben.
In die Form gießen.
Von der kleinen Teigkugel auf die Käsemasse zupfen.
1 stunde backen.
(Ich mag meinen käsekuchen schön schwarz obendrauf; wem das nicht schmeckt, legt vielleicht gegen Ende etwas Alufolie darüber)
Anschließend im Ofen erkalten lassen.
...mmmmmmmmmhhhhhhhhhhhhhh...




 Danke für Deinen Beitrag zum Blog-Event, liebe Jenny :)

Donnerstag, 19. Februar 2015

Gefüllte Buchteln mit Vanille- und Schokoladensauce


Lust auf Seelenfutter? Dann kommt hier genau das richtige Rezept für Euch :)

Wer meinen Bericht über unser Wochenende in Berlin und meine dortigen Einkäufe gesehen hat, hat vielleicht auch den Rotwein-Marsala-Aufstrich aus dem KaDeWe entdeckt. Als ich den Aufstrich zum ersten Mal probiert habe, hatte ich sofort Buchteln im Kopf. Und genau dafür habe ich ihn nun auch verwendet: Sehr gute Entscheidung! Für meine Tochter habe ich einen Teil der Buchteln aber alkoholfrei mit Nutella bzw. Zwetschgenkonfitüre gefällt - auch lecker :)

Dazu gab es selbstgemachte Vanille- und Schokoladensauce.


Für zwölf Buchteln 500 g Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in die Mitte drücken.

In einem weiteren Gefäß 30 g frische Hefe (zerbröselt) und 1 TL Honig in 250 ml handwarmer Milch auflösen. Bittet achtet darauf, dass die Milch nicht zu heiß ist, sonst stirbt die Hefe ab.

Die Hefemilch in die Mulde gießen und mit einer Gabel etwas Mehl vom Rand einrühren, so dass ein Vorteig etwa von der Konsistenz eines dünnen Pfannkuchenteiges entsteht. Die Schüssel mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort für 20 Minuten gehen lassen.

50 g Zucker, 1 gestrichener TL gemahlene Vanille, 1 Ei, 1/2 TL Salz und 125 g weiche Butter in Stückchen zum Teig geben und alles mit einem Holzkochlöffel verrühren, so dass die Zutaten grob verbunden sind. Den Teig auf die Arbeitsfläche geben und den Teig für zehn Minuten kneten. Wenn nötig, kann noch etwas Mehl dazu gegeben werden. Dabei gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Den Teig zurück in die Schüssel geben und mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort für 60 Minuten gehen lassen.


Den Teig abschlagen (also mit der Faust von oben in den Teig drücken, so dass die Luft entweichen kann) und in zwölf gleiche Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen, flach drücken und ein bis zwei TL Füllung (in meinem Fall: Rotwein-Marsala-Aufstrich, Nutella und Zwetschgenkonfitüre) in die Mitte geben. Den Teig über der Füllung wieder zusammenfassen und gründlich zusammendrücken, so dass die Füllung eingeschlossen wird. Die Kugel mit der Naht nach unten in eine gefettete Auflaufform setzen. Mit den weiteren elf Teigstücken genauso verfahren.

Die Buchteln nochmals mit einem Küchenhandtuch abgedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.

50 g Butter schmelzen und die Buchteln damit bestreichen. Dann im vorgeheizten Ofen bei 200 °C Ober-/Unterhitze für ca. 25 Minuten backen.

Wer möchte, kann die Buchteln auch gut vorbereiten und sie anstatt der letzten Gehzeit mehrere Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Backen sollten Sie dann aber nochmals ca. eine halbe Stunde wieder auf Zimmertemperatur kommen. Danach wie oben mit Butter einstreichen und backen.

Meine Buchteln sind übrigens relativ flach geworden. Das liegt an meiner für zwölf Buchteln eigentlich zu großen Form ;) Die Buchteln dürfen eigentlich schön zusammen kuscheln, dann werden sie auch höher. 


Das Rezept für die Vanillesauce stammt aus dem Kleinen Kuriositätenladen:

Dafür 300 ml Milch mit 200 ml Sahne in einen Topf geben. Drei Vanilleschoten längs halbieren und das Mark herauskratzen. Sowohl das Vanillemark, als auch die Schoten in die Milch-Sahne-Mischung geben und einmal aufkochen. Den Topf mit Deckel über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Vanillemilch durch ein Sieb gießen. 5 EL davon abnehmen und in ein hohes Gefäß geben. 5 Eigelb und eine Prise Salz zugeben und alles mit einem Pürierstab gründlich aufmixen.

Die restliche Vanillemilch mit 70 g Zucker erhitzen. Vom Herd ziehen und die Eigelbe mit einem Schneebesen einrühren. Unter ständigem weiterem Rühren auf niedriger bis mittlerer Stufe wieder erhitzen, bis die Sauce eindickt. Vorsicht: Wenn die Sauce zu heiß wird, gerinnt das Eigelb, bitte also auf die Temperatur achten.

Den Topf vom Herd nehmen und in ein Wasserbad mit kaltem Wasser stellen. Die Sauce weiterhin rühren, bis sie abgekühlt ist.


Und zuletzt noch die Schokosauce, deren Rezept von Tim Mälzer stammt.

175 g dunkle Kuvertüre hacken.

200 ml Wasser zusammen mit 30 g Kakaopulver, 25 g Zucker und 1 TL Zimtpulver aufkochen. Die Kuvertüre zugeben und unter Rühren schmelzen.

Die Sauce durch ein Sieb streichen.

Wer die Schokosauce nicht ganz schafft, kann sie in eine Flasche abfüllen und im Kühlschrank - laut Tim Mälzer - mehrere Monate aufbewahren. Die Sauce wird im Kühlschrank fest. Vor dem Servieren wird die Flasche einfach in ein heißes Wasserbad gestellt und so wieder verflüssigt.


Und wie immer alle Zutaten auf einen Blick:

Für die Buchteln:
500 g Mehl
30 g frische Hefe
1 TL Honig
250 ml Milch
50 g Zucker
1 gestr. TL gem. Vanille
1 Ei
1/2 TL Salz
125 g + 50 g weiche Butter
Für die Füllung ggf. verschiedene Aufstriche / Konfitüren

Für die Vanillesauce:
300 ml Milch
200 ml Sahne
3 Vanilleschoten
5 Eigelb
1 Prise Salz
70 g Zucker

Für die Schokoladensauce:
175 g dunkle Kuvertüre
200 ml Wasser
30 g Kakaopulver
25 g Zucker
1 TL Zimtpulver

Dienstag, 17. Februar 2015

Gastbeitrag zum Blogevent: Low Carb Blaubeerscones

Heute habe ich einen weiteren Gastbeitrag zu meinem aktuellen Blogevent "Gekochte Gefühle - Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten" für Euch! Er kommt von Franzi - Herzlich Willkommen :)

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten

Franzi backt für die Liebe und teilt das Rezept mit uns :) Los geht´s: 



"Für den Valentinstag hatte ich mir in diesem Jahr ein schönes  Frühstück im Bett mit meinem Liebsten vorgestellt. Inklusive O-Saft, Quark mit frischen Früchten, Rührei und.... hausgemachten Scones. Eigentlich klingt das nicht wirklich schwer, doch da das Ganze eine Überraschung für meinen Freund werden soll wurde die Aktion etwas komplizierter. Der Grund: Er isst keine Kohlenhydrate, sprich: kein Mehl, kein Zucker usw.  Um trotzdem mein Lieblingsfrühstück genießen zu können, haben ich stundenlang das Internet nach Low-Carb Scones durchforstet und bei Lisi von wortheverychew.com habe ich diese leckeren Blaubeerscones gefunden! Ich habe das Rezept ein kleines bisschen abgewandelt und in Gramm- Maße umgerechnett. Und tadaa, meiner Valentinsüberraschung stand nichts mehr im Wege. Und dann ist sie auch noch so gesund!



Zutaten: 

85g Kokosmehl (das findet man z.B. im Bio-Supermarkt)
145g Mandelmehl (gemahlene Mandeln, am besten die ohne Schale)
1 ½ TL Backpulver
½ TL Salz
2 Eier
2 TL Agavendicksaft (ich habe getrockneten genommen, aber normaler geht sicher auch!)
75g Kokosmilch
2 ½ EL Kokosöl
ca. 50g Blaubeeren

Bevor mit den Zutaten begonnen werden kann, sollte zuerst der Backofen auf 190°C vorgeheizt werden und ein Backblech mit Backpapier belegt werden. Nun kann es richtig losgehen:

Zuerst werden die trockenen Zutaten – also das Kokosmehl (aber nicht ohne vorher daran zu schnuppern, das riecht sooo gut!), Mandelmehl, Backpulver und das Salz in einer Schüssel miteinander vermischt. 

In einer zweiten Schüssel werden dann die Eier, der Agavendicksaft, die Kokosmilch und das geschmolzene Kokosöl verrührt. 

Nun können die trockenen Zutaten in die Schüssel mit den anderen Zutaten gesiebt werden. Anschließend muss nur noch ordentlich gerührt werden. Wenn der Mix zu trocken erscheint, kann einfach noch etwas Kokosmilch dazugegeben werden. Ganz zum Schluss werden nun vorsichtig die Blaubeeren untergehoben. 

Die Scones können nun zu kleinen, relativ flachen Kugeln geformt werden. Dann ab damit in den Ofen und ca. 15 Minuten backen, bis die Ränder gold- braun sind. 

Warm, mit etwas Butter & selbstgemachtem (zuckerfreiem) Blaubeerkompott oder Erdbeermarmelade schmecken sie einfach köstlich! 


Danke für Deine Geschichte und Dein Rezept, liebe Franzi! :)

Sonntag, 15. Februar 2015

Bananen-Walnuss-Schoko-Kekse


Ich möchte Euch heute meine derzeitigen Lieblingskekse vorstellen!

Nachdem ich die so gelingsicheren Rezepte aus Martha Stewarts Cupcake-Buch* so sehr mag, habe ich mir nun auch ihr Cookie-Buch* zugelegt. Diese Kekse mit Bananen, Walnüssen und Schokolade waren die ersten, die ich aus dem Buch gemacht habe und seitdem bin ich Wiederholungstäter!

Das Rezept ergibt bei mir ca. 28 Stück. Im Buch sind eigentlich 36 vorgesehen - meine Kekse sind also größer und brauchen entsprechend im Ofen etwas länger als das Originalrezept. 


55 g Walnüsse grob hacken. 1 reife Banane mit der Gabel gründlich zerdrücken. Beides beiseite stellen. 

In einer Schüssel 140 g Weizenmehl (Type 405) mit 65 g Weizenvollkornmehl, 1 gestr. TL Salz und 1/2 TL Natron mischen. 

In einer weiteren Schüssel 150 g weiche Butter mit 75 g weißem und 70 g braunem Zucker mehrere Minuten schaumig schlagen. 1 Ei und 1 gestrichenen TL gemahlene Vanille unterrühren. Weiterhin die zerdrückte Banane unterrühren. 

Die Mehlmischung zugeben und nur so lange, wie unbedingt nötig vermengen, damit sich die Zutaten verbinden. 

Zuletzt die gehackten Walnüsse, 90 g kernige Haferflocken sowie 200 g dunkle Schokotropfen (oder grob gehackte dunkle Schokolade) mit dem Teigschaber unterheben. 


Den Teig mit Hilfe eines kleinen Eisportionierers oder zweier Teelöffel in Häufchen mit Abstand auf ein Backblech setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze nach und nach (immer nur ein Blech!) backen. Ich backe, wie oben schon geschrieben, 28 Kekse für je 15 bis 17 Minuten. Laut Originalrezept sind die Kekse kleiner - aus der Teigmenge 36 Stück - und benötigen dann eine Backzeit von 12 bis 13 Minuten. 




Übrigens:
Mein Blog-Event zum Thema "Gekochte Gefühle - Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten" läuft noch bis zum 20.2.2015. Wer also noch mitmachen möchte, hat noch wenige Tage Zeit, sein Rezept einzureichen und einen tollen Gutschein bei Kitchen Cabinet zu gewinnen :) Alle Infos erhaltet Ihr hier.

Blog-Event: Gekochte Gefühle – Liebe auf Toast und andere emotionale Köstlichkeiten



Und nochmal alle Zutaten für die Kekse auf einen Blick:
55 g  Walnüsse
1 reife Banane
140 g Weizenmehl, Type 405
65 g Weizenvollkornmehl
1 gestr. TL Salz
1/2 TL Natron
150 g weiche Butter
75 g Zucker
70 g brauner Zucker
1 Ei
1 gestr. TL gemahlene Vanille 9
90 g kernige Haferflocken
200 g dunkle Schokotropfen (alternativ: grob gehackte dunkle Schokolade)


*Affiliate-Link

Donnerstag, 12. Februar 2015

Getränkter Orangenkuchen



Heute möchte ich Euch von einer absoluten Überraschung für mich berichten! Ich war in "meinen" Blogs unterwegs, um ein Kuchenrezept für auf die Schnelle zu finden, für das ich alle Zutaten zu Hause habe. Gefunden habe ich bei Tina ein Rezept für getränkten Orangenkuchen


Ich hatte diesen Kuchen mehr "aus der Not" heraus ausgewählt, eben wegen der vorhandenen Zutaten und der Orangen, die ohnehin weg mussten. Von getränkten Kuchen hatte ich bis dahin immer nur gelesen und konnte mir deren Konsistenz nie richtig vorstellen. Ich musste immer an in Kaffee oder Milch getauchten Kuchen denken - und das ist leider nicht unbedingt mein Fall ;) 

Als ich dann aber diesen getränkten Orangenkuchen zum ersten Mal probierte, war ich sofort völlig begeistert! Der Kuchen schmeckt nicht "durchweicht", sondern einfach herrlich saftig und flauschig, fruchtig und einfach toll! Seitdem habe ich ihn schon mehrfach gebacken und sicher wird es ihn auch weiterhin hier geben! Danke, liebe Tina, für das tolle Rezept! :)


200 g weiche Butter mit 250 g Zucker und 1/2 TL gemahlener Vanille mehrere Minuten schaumig schlagen. 4 Eier einzeln für jeweils ca. 60 Sekunden unterrühren. 350 g Mehl mit 2 TL Backpulver mischen und im Wechsel mit 150 ml Buttermilch und dem Saft von 1/2 Orangen unterrühren. 

Den Teig in eine gefettete Kranz- oder Gugelhupfform füllen und auf der untersten Schiene im vorgeheizten Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 55 Minuten backen. 


Währenddessen zwei Orangen auspressen. Den Saft zusammen mit 75 g Puderzucker in einem Topf erhitzen, bis der Zucker sich gelöst hat. 

Den fertigen Kuchen aus dem Ofen nehmen und noch in der Backform mit einem Stäbchen mehrfach einstechen. Etwa die Hälfte (evtl. etwas mehr) des Sirups gleichmäßig über dem Kuchen verteilen und nun vollständig auskühlen lassen. 

Den Kuchen aus der Form lösen / stürzen und die andere Seite wiederum mit einem Stäbchen mehrfach einstechen und mit dem restlichen Sirup beträufeln. 

Den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. 


Übrigens: Falls Ihr Zutaten ersetzen müsst, da Ihr nicht alles zu Hause habt: Butter könnt Ihr durch 80 % der Menge in Öl ersetzen (also hier z. B. 200 g Butter durch 160 ml geschmacksneutrales Speiseöl) und Buttermilch durch eine Mischung aus Milch und einem Spritzer Zitronensaft (Ihr merkt beim verrühren sofort, dass sich die Konsistenz der Milch verändert). 




Und nochmal alle Zutaten auf einen Blick:

200 g weiche Butter
250 g Zucker
1/2 TL gem. Vanille
4 Eier
350 g Mehl
2 TL Backpulver
150 ml Buttermilch
1/2 Orange

Außerdem:
2 Orangen
75 g Puderzucker



Sonntag, 8. Februar 2015

Abgelichtet: Essen & Einkaufen in Berlin

Heute also wie versprochen meine restlichen Bilder aus Berlin :) Ich möchte Euch zeigen, wo wir gegessen und eingekauft haben. 

Und gleich zu Beginn mein Highlight des Wochenendes: Das Frühstück in der Makrönchen Manufaktur


Das Makrönchen ist ein kleines Cafe, das - wie der Name schon sagt - hausgemachte Macarons verkauft und daneben über fünf kleine Tische drinnen und weitere Plätze draußen verfügt. Neben süßen und herzhaften Macarons kann man dort Sirup, Tee, hausgemachte Aufstriche und Kuchen kaufen. Auf Bestellung werden auch Macarons in ungewöhnlichen Formen (Hasen, Schweinchen...) oder besonderen Farben (gold, bronze...) gefertigt. 


Wir waren am Samstag zum Frühstück im Makrönchen. Da wir zu Dritt waren, haben wir auf Nachfrage die große Frühstücksetagere, die eigentlich für zwei vorgesehen ist, auch für drei Personen bekommen - verteilt auf einer großen und einer kleinen Etagere. Und was da alles drauf war, war ein Traum: 

4 verschiedene Sorten Wurst, Aufschnittkäse, mehrere Sorten Stückkäse, Camembert, Ziegenkäse, Butter, 2 Sorten Feigensenf, Frischkäseaufstrich mit getrockneten Tomaten, Kräuteraufstrich, Butter, Zitronengelee, Orangenmarmelade mit Lavendel, Schoko-Rum-Rosinen-Aufstrich, Salzkaramellcreme, Weißer-Schokoladen-Lavendel-Aufstrich, Müsli mit Joghurt und Früchten, frisches Obst und Rohkost, Salatblätter, Walnüsse, dazu verschiedene Sorten Brot, Brötchen und Brioche, drei Mini-Muffins und ein Himbeer-Maracon. 

Es war einfach die Wucht! Neben der riesigen Vielfalt hat auch alles toll geschmeckt! Die Aufstriche waren wohl alle hausgemacht und alle sehr lecker (besonders die Salzkaramell- und Schoko-Rum-Rosinen-Creme!). Und die Beigabe von frischen Früchten, Rohkost (Gurke, Tomate), Salat und Walnüssen fand ich toll - ich mag sowas auf meinem Brot :) Ich glaube, ich habe vorher noch nie so lecker gefrühstückt! 

Zum Tee bzw. Kaffee gab es übrigens selbstgebackene Kekse


Und um das Frühstück perfekt zu machen, gab es klasse Service obendrauf: Sehr, sehr nett :) 

Wir haben auch Macarons mit nach Hause genommen, die ausnahmslos sehr gut geschmeckt haben. In meine Box kamen folgende Sorten: Boysenbeere, Haselnuss-Nougat, Bratapfel-Marzipan, Blonde Schokolade-Baileys, Espresso-Macchiato & Karamell

Danke, liebes Makrönchen-Team für das wundervolle Frühstück! Bei meinem nächsten Berlinbesuch komme ich wieder vorbei :)



Aber auch anderswo haben wir es uns sehr gut schmecken lassen! Zum Beispiel am Freitag zum Mittagstisch in der Lavanderria Vecchia. Die ehemalige Wäscherei wurde umgebaut und beherbergt nun ein italienisches Restaurant. Die Bestellungen zum Mittagstisch werden an der Kasse entgegengenommen und gezahlt und dann am Tisch serviert. Die Wartezeit lässt sich problemlos mit Staunen überbrücken: Überall im Restaurant hängt Wäsche, der alte Waschkessel wurde kurzerhand zu einer eigenen "Fontana di Trevi" umgerüstet und im hinteren Flur wird die Tischwäsche durch die Mangel gelassen :) Alternativ kann man in der offenen Küche bei der Zubereitung seines Mittagessens zusehen. 


Ich hatte mich für das Mittagsmenü mit Pasta entschieden, an diesem Tag (die Mittagskarte wechselt wöchentlich) bestehend aus einer Karottensuppe, Spaghetti Arrabiata und Panna Cotta mit heißen Himbeeren. Eigentlich sollte es Moccamousse zum Dessert geben, die aber wohl leider misslungen war, so dass kurzerhand Panna Cotta serviert wurde (nach vorheriger Entschuldigung und Nachfrage, ob Panna Cotta auch in Ordnung sei). 

Alle drei Gänge haben mir sehr gut geschmeckt und ich war mehr als satt hinterher ;)



Weiter geht es mit Kaffee & Kuchen: Bei Fräulein Wild - ein süßes Café mit hausgemachtem Kuchen und sehr nettem Service. Zu meinem frischen Ingwer-Minz-Tee hatte ich ein Stück Zupfkuchen, meine Begleitung ein Stück Käsekuchen mit Johannisbeeren. War beides sehr lecker :) 

Besonders nett fand ich den Schaukelstuhl im Café, den ich leider nicht auf den Fotos habe, da er von einer jungen Dame belegt war, die gemütlich in einem Buch gelesen hat :) 




Zwar habe ich während unseres Abendessens am Freitag keine Fotos gemacht, ich möchte Euch aber trotzdem kurz davon berichten: 

Wir waren im ProbierMa(h)l und es war toll! Der Laden ist hübsch eingerichtet und quasi zweigeteilt. Rechts weg befindet sich das Restaurant mit normalen Tischen und Stühlen, um daran zu essen. Im linken Bereich sind niedrige Tische und Stühle, teilweise Sofas untergebracht - perfekt zum Cocktails trinken, die es hier in toller Auswahl (und im Moment auch in warmen Versionen) gibt. 

Wir haben entsprechend im Restaurantbereich gesessen. Ich hatte mich für drei Tappas entschieden: Eine Karottensuppe mit Aprikosen und Chili, eine Wachtelbrust mit Zwiebelmarmelade und einem gebratenen Ziegenkäse mit Mangochutney. Alles drei war sehr lecker! Tappas kenne ich sonst nur vom Spanier und finde es super, dass sie auch hier angeboten werden! Besonders toll fand ich die Zwiebelmarmelade. Ich hatte mit einer Art Zwiebelconfit gerechnet (koche ich selbst regelmäßig und mag ich unheimlich gerne), aber es kam tatsächlich eine richtige Konfitüre: Ohne Stückchen, also fein püriert und von der Konsistenz her wie eben eine Konfitüre, nur mit Zwiebelgeschmack. Fand ich super :) 

Zum Dessert gab es die Variationen, bestehend aus Maracujatarte, Marzipanparfait mit Punschbirne und Joghurt-Amaretto-Sorbet mit Mascarponecreme und Kirschsirup. Auch alles drei sehr lecker, aber nicht so gut wie der Hauptgang. 

Das ProbierMa(h)l würde ich jederzeit wieder besuchen - mir hat die Einrichtung gefallen, der Service war nett und das Essen lecker :)



Natürlich haben wir nicht nur gegessen, sondern auch Essen eingekauft ;) Zum Beispiel in der Markthalle Neun. Die Markthalle neun - eröffnet 1891 - gehört zu einer von drei noch erhaltenen historischen Markthallen Berlins. Das Bummeln in der alten Halle macht wirklich Spaß :)


Ich habe dort eine Kastanien-Salami gekauft und eine Esel-Salami. Beides Mitbringsel für meinen Mann. Allerdings hat ihm die Esel-Salami überhaupt nicht geschmeckt, er meinte, sie sei extrem fett gewesen :/ 


Außerdem führte uns unser Berlin-Bummel bei Olivia vorbei. Eine kleines Schokoladengeschäft mit großer Kuchenauswahl, leider aber nur draußen Sitzmöglichkeiten (sonst hätten wir bestimmt ein Stück gegessen, denn die Kuchen sahen wirklich fantastisch aus - aber uns war es draußen einfach zu kalt). Ich habe dort zwei Tafeln Schokolade mitgenommen: Eine Zotter-Tafel mit Honig für meine Tochter (ist noch ungeöffnet) und eine Tafel Salzkaramell-Schokolade von Mazet, die mir sehr gut geschmeckt hat - oftmals schmecken mir nämlich gesalzene Schokoladen zu wenig nach Salz, aber hier konnte man das Salzaroma tatsächlich herausschmecken in genau der richtigen Dosierung :) 



Weiter ging es zu Herr Nilsson, einem Laden für skandinavische Süßigkeiten. Hier kann sich jeder nach Herzenslust sein eigenes Tütchen voller Lakritz, Karamellbonbons und Fruchtgummi zusammenstellen. Meine Ausbeute (die hauptsächlich aus verschiedenen Sorten weichen und festen Karamellbonbons bestand) seht Ihr auf dem Foto unten in dem kleinen blauen Porzellanschälchen. 



Und hier noch meine restlichen Einkäufe: 


Toll fand ich den Laden von Liv Emaille! Einerseits mag ich es ja sehr gerne, über Flohmärkte zu bummeln und dort das ein oder andere Emaillkännchen o. ä. zu ergattern, aber eine ganzer Laden voller Emaillwaren, das hat was ;) Ich habe mir ein hellblaues Messkännchen und zwei Espressotassen in weiß-blau bzw. rot-schwarz mitgenommen. Es gibt übrigens auch einen Online-Shop - dann muss man aber auf den netten Herren hinter der Theke verzichten ;) 

Quasi Pflicht ist war der Besuch in der Gourmetabteilung des KaDeWe. Dort habe ich einiges eingekauft: Schokolade mit Apfel-Holunder-Füllung, Schokolade mit getrockneten Veillchen, italienische Rhabarber-Bonbons, Spreewaldgurke in der Dose, Rotwein-Marsala-Aufstrich (lecker!) und eine Flasche "Glam-Cola". Das ist eine Cola ohne zugesetzte Farbstoffe oder Zuckercoloer, also entsprechend völlig klar. Geschmacklich aber sehr lecker! Leider kann man sie bei uns hier nicht kaufen. 

Einen weiteren Süßwarenladen, den wir geplündert haben, war das Sugafari. Dort gibt es Süßigkeiten aus aller Welt zu kaufen, sortiert nach Ländern bzw. Kontinenten. Ich habe hauptsächlich amerikanische bzw. brasilianische Süßigkeiten dort gekauft, was hauptsächlich an meiner Vorliebe für Erdnussbutter und Karamell liegen mag ;) Leider waren die Oreo Peanut Butter gerade ausverkauft :( dafür gab es aber Peanutbutter-Cups, Twix Peanut-Butter mit dunklem Keks, M&Ms "Birthday-Cake" (irgendeine Schokofüllung, was genau das nun mit Geburtstagskuchen zu tun hatte, weiß ich nicht), und Kekse mit Dulce de Leche-Füllung. 



Ich hoffe, Euch hat mein kleiner Einblick in unsere kulinarische Berlin-Tour gefallen und vielleicht war ja der eine oder andere Tipp für Euch dabei :) 

Donnerstag, 5. Februar 2015

Abgelichtet: Berlin & Grüne Woche



Es ist zwar schon wieder fast zwei Wochen her, aber ich möchte natürlich nicht verpassen, Euch noch von meinem Wochenende in Berlin zu berichten. Es sind mal wieder viel zu viele Bilder für nur einen Beitrag geworden, weshalb ich Euch heute die Fotos der Grünen Woche zeigen möchte und am Sonntag dann die Bilder unserer kulinarischen Tour quer durch Berlin. :) 


Am Sonntag unseres Berlin-Wochenendes haben wir also die Grüne Woche besucht. Ich war zum ersten Mal dort und es war schon sehr interessant und spannend, all die leckeren Dinge aus anderen Ländern zu sehen und zu schmecken! Der Sonntag war der letzte Tag der Messe und leider haben viele Aussteller bereits ab 16.00 Uhr (die Messe ging offiziell bis 18.00 Uhr) begonnen abzubauen. Die letzte von uns durchlaufene Halle (Russland) war um 17.00 Uhr schon zur Hälfte leer... Aber auch so haben wir viel gesehen und natürlich probiert und eingekauft :) 


Die Hallen waren teils sehr unterschiedlich: Einige Hallen waren toll geschmückt, es wurde Musik gespielt und es war eine tolle Stimmung. In anderen Hallen waren einfach Stände aneinandergereiht und es wurden Tütenprodukte präsentiert... Sehr gut gefallen haben mir z. B. die Hallen von Lettland, Bayern oder Holland (natürlich auch noch viele andere). 



In der Holland-Halle haben wir Poffertjes gegessen, die in einer unglaublichen Geschwindigkeit zubereitet wurden. Ich möchte nicht wissen, wie viele tausende Poffertjes die Dame schon gemacht hat, um das SO drauf zu haben :) 


...von dem englischen Fudge-Stand musste auch ein Tütchen mit ;) Ich habe Banane, Meersalz und Clotted Cream genommen, wobei letztere Sorte mir am Besten geschmeckt hat. 



In der Schweizhalle haben wir bei einer kleinen "Meisterschaft" zugehen, bei der u. a. gemolken und die Schweizer Flagge möglichst kunstvoll geschwenkt wurde :)


Die Obst- und Gemüseschnitzereien am Thailandstand waren zwar schon etwas angewelkt, aber dennoch hübsch anzuschauen :) 


Nicht auf Foto festgehalten habe ich, was wir uns so alles auf der Grünen Woche haben schmecken lassen: Neben den Poffertjes haben wir am Ruanda-Stand Couscous mit Spinat, der mit Zimt, Ingwer und Nüssen gewürzt war gegessen, außerdem süßen Mohn-Kürbis-Strudel, Kastanien-Kirsch-Strudel, dänisches Softeis, italienisches Tiramisueis (ich war von der Farbe erst irritiert, denn es war weiß wie Mascarpone, nicht wie hier üblich Kaffeebraun), Rotwein-Bowle mit Kirsch- und Erdbeersaft und natürlich ein paar Gläschen Wein. 


Und natürlich haben wir eingekauft! Auf dem Bild oben seht Ihr alle meine Berlin-Einkäufe, also nicht nur die der Grünen Woche. Ich weiß, es sieht unglaublich viel aus - aber nicht alles war für mich bestimmt, einiges war als Mitbringsel bzw. Geschenk gedacht ;) Auf der Grünen Woche habe ich gekauft: Fudge, einen kleinen Laib Käse mit Schnittlauch und Zwiebeln, italienische Pralinen, Haribo-Minions, lettische Karamellbonbons, eine australische Känguru-Wurst (habe ich meinem Mann mitgebraucht, sie war wohl sehr fettig...), eine kleine Keramikschale aus Polen und für meine Tochter einen Heliumballon in Form eines Huhns :)


War noch jemand von Euch auf der Grünen Woche? Wie hat es Euch gefallen und was habt Ihr alles probiert? 

Am Sonntag zeige ich Euch dann noch weitere Bilder aus Berlin, unter anderem vom besten Frühstück, das ich seit Ewigkeiten hatte :) 

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